Motive, Hormone und Entscheidung. Prof. Dr. Lutz Hoffmann

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Motive, Hormone und Entscheidung. Prof. Dr. Lutz Hoffmann"

Transkript

1 Motive, Hormone und Entscheidung Prof. Dr. Lutz Hoffmann

2 0 Inhalt 1 Denksysteme des Menschen 2 Zusammenhang zwischen Emotionen und Motiven 3 Verhaltens- und entscheidungsrelevante Hormone 4 Zusammenhang zwischen Emotionen, Motiven und Hormonen 5 Das Motivsystem von Bischoff 6 Das erweiterte Motivsystem 7 Die Bestimmung von Emotionen und Motiven 8 Ausblick 2

3 1 e im Gehirn Affective primacy Hypothese (Zajonc 1980): Emotion und Kognition sind zwei voneinander unabhängige e. Emotion hat hierbei die dominantere Rolle. Signale lösen zuerst eine emotionale Reaktion aus. Unter bestimmten Bedingungen können parallel oder nachgelagert kognitive Prozesse ausgelöst werden. Dieses kann nicht vom Rezipienten/Perzepienten kontrolliert werden Das Emotionssystem wird als deutlich älter eingestuft (ca. 2 Mio. Jahre) und dient(e) der Überlebenssicherung. 3

4 1 e im Gehirn 1 2 Emotionales : Verarbeitungskapazität: 11 Mio. Bit/sec Arbeitet und entscheidet sehr schnell vor dem 2 und beeinflusst dieses Basiert auf Heuristiken und Denkautomatismen Trifft viele Fehlentscheidungen Riechen, Schmecken, Hören, Sehen, Fühlen Nachdenk -: Verarbeitungskapazität: Bit/sec Arbeitet relativ langsam Möglichkeit der Iteration Wird vom Menschen als anstrengend empfunden Lesen, Rechnen, Nachdenken, Zuhören 4

5 2 Zusammenhang zwischen Emotionen und Motiven Emotionale und motivationale e arbeiten in Verbindung miteinander. Sie entscheiden, welcher Reiz eine Bedeutung für die Person hat. Das Motivsystem sorgt für eine verhaltens- und handlungsbezogene Zielorientierung. Emotionales Appetitives Motivationales Aversives Aversives : Abwehrmaßnahmen wie z.b. Flucht, Abwehr, Vermeidung und Verteidigung Appetitives : Bereitschaft der Annäherung, z.b. Nahrungsaufnahme, Entdeckung, Paarung. Aktion / Verhalten Eigene Darstellung in Anlehnung an: Caccioppo, e.a. (1999), Lang, e.a. (1995) 5

6 3 Verhaltens- und entscheidungsrelevante Hormone Oxitocin (Hormon und Neurotransmitter): Nähe zwischen Menschen (phys, Distanz) Liebe, Vertrauen, Ruhe, Geborgenheit Steuert Allianzverhalten in Gruppen Prolaktin Erzeugt Brutpflegeverhalten bei Männchen und Weibchen Testosteron: Steigert die Risikobereitschaft Führt bei Frauen zu mehr Fairness Bei Männern: Aggressivität, Machtorientierung, Egoismus Cortisol: Stresshormon, mobilisiert Energieressourcen Lösungsstrategien werden weniger entwickelt Botenstoff CRH: Stimuliert das Emotionsgedächtnis In Komb. mit Cortisol: Handlungsblockaden Dopamin: Antriebssteigerung und Motivation Wichtiger Neurotransmitter im limb. Serotonin: Gegenspieler des Dopamin Angst, impulsive Aggressionen Quellen: Damasio, e.a. (1994); Magnusson, e.a. (2005) 6

7 4 Zusammenhang zwischen Emotionen, Motiven und Hormonen Das emotionale (spez. Amygdala im limb. ) überprüft hinsichtlich eines Reizes: Art, Vertrautheit und Relevanz Emotionales Hormone Motivationales Hormone bestimmen, welches angesteuert wird. Die emotionale Bewertung und die motivationale Einordnung lösen die hormonelle Reaktion auf den Reiz aus. Z.B. kommuniziert die Amygdala mit der Hypophyse, die dann Endorphin oder Oxytocin ausschüttet. Appetitives Aktion / Verhalten Aversives Eigene Darstellung in Anlehnung an: Caccioppo, e.a. (1999), Lang, e.a. (1995) 7

8 5 Das Motivsystem von Bischoff Autonomie basiert auf den Prinzipien Vermeidung und Annäherung Sicherheit Disziplin Genuss Abenteuer Erregung Basissysteme: Sicherheit, Autonomie und Erregung Wurde von Bischoff zur Erklärung des Inzesttabus bei Säugetieren entwickelt. Bischoff untersuchte Motive und hormonelle Dispositionen in der Ontogenese. Eigene Darstellung in Anlehnung an: Bischoff (1985, 2001), Heckhausen (2006) 8

9 5 Das Motivsystem von Bischoff: Beispiel: Das Erregungssystem Das Erregungssystem: Das Erregungssystem steuert das Verhalten gegenüber unbekannten Reizen und ist damit für Angst oder Explorationsverhalten verantwortlich. Die Erregungslust (und damit die Bereitschaft zum Lernen und Entdecken) ändert sich im Laufe der Ontogenese und erreicht in der Pubertät ihren Höhepunkt. Biologisch gesteuert wird dieses Verhalten im Wesentlichen durch den Neurotransmitter Dopamin. Art-Detektor: Legt die Relevanz des Reizes fest Individual-Det.: Legt die Vertrautheit des Reizes fest Die Reaktionen sind dann Annäherung oder Vermeidung Quelle: Bischoff (1985, 2008) 9

10 6 Das erweiterte Motivsystem Sicherheit Disziplin Autonomie Geselligkeit Macht Annäherung Appetitives Aversives Vermeidung Genuss Flucht / Kampf Kreativität Erregung Abenteuer Eigene Darstellung in Anlehnung an: Bischoff (1985, 2008), Schneila (1959), Lang, e.a. (1995) 10

11 6 Das erweiterte Motivsystem und Hormone Sicherheit Disziplin Autonomie Geselligkeit Annäherung Oxitozin Prolaktin Appetitives Testosteron Aversives Serotonin Macht Vermeidung Genuss Flucht / Kampf Kreativität Erregung Abenteuer Eigene Darstellung in Anlehnung an: Bischoff (1985, 2008), Schneila (1959), Lang, e.a. (1995) 11

12 7 Die Bestimmung von Motiven und Emotionen: Thematischer Apperzeptionstest (TAT) Valenz: Leistung, Gefahr Der TAT wurde 1935 von Murray und Morgan entwickelt Weiterentwicklungen erfolgten u.a. von Heckhausen zur Ermittlung von Leistungsmotivation Valenz: Aggression, Tod, Schuld Quelle: Heckhausen (1963) 12

13 7 Die Bestimmung von Motiven und Emotionen Nutzung der Idee des TAT zur induktiven Bestimmung von Emotionen und den daraus entstehenden Motivstrukturen. Vorgehensweise: Probanden erhalten das Bild zur Ansicht. Probanden werden gebeten, eine Geschichte zum Bild zu schreiben (Dauer 30 Min.). Z.B. wie ist die Situation entstanden, was erleben die Personen dort etc. Die entstehende Geschichte soll drei Stadien enthalten: Vorgeschichte, gegenwärtige Geschichte, weitere Entwicklung der Geschichte. Hierbei sollen die Probanden frei assoziieren. Qualitative Inhaltsanalyse der Texte Gruppierung der genannte Begriffe Ermittlung der Hauptkategorien Zuordnung zum Motivmodell und Bestimmung der Position. 13

14 7 Die Bestimmung von Motiven und Emotionen n = 8 Quelle: Görlich, Becks 14

15 7 Die Bestimmung von Motiven und Emotionen n = 8 Quelle: Jever 15

16 7 Emotionale und motivationale Positionierung von Marken Sicherheit Disziplin Autonomie Geselligkeit Macht Annäherung Appetitives Vermeidung Genuss Flucht / Kampf Kreativität Erregung Abenteuer 16

17 8 Ausblick 17

Denken und Lernen Versammlung weiblicher Beschäftigter und internationaler Frauentag MKK

Denken und Lernen Versammlung weiblicher Beschäftigter und internationaler Frauentag MKK Denken und Lernen Versammlung weiblicher Beschäftigter und internationaler Frauentag MKK Prof. Dr. Lutz Hoffmann 0 Inhalt 1 Wer entscheidet hier eigentlich? 2 Testosteron Der Treibstoff für Machos? 3 Mädchen

Mehr

Ab 40 ist alles anders:

Ab 40 ist alles anders: ORTHO-Analytic AG Ab 40 ist alles anders: Man nimmt schneller zu und schwerer wieder ab jede Kalorie zählt doppelt. Schuld sind die Hormone Sie entscheiden zwischen Fett- und Muskelmasse, zwischen Bauch-

Mehr

Physiologische Komponente. Erlebenskomponente

Physiologische Komponente. Erlebenskomponente Emotion Physiologische Komponente Kognitive Komponente Konative Komponente Vegetative Reaktionen (z.b. EDA; Puls) Zentral nervöse Prozesse (z.b. Aktivierung d. Amygdala) Bewertung der Situation (z.b. gut

Mehr

Limbic. Beratungsansatz zur Markenpositionierung, Motivanalyse, Zielgruppensegmentierung und Produktoptimierung. Limbic : Grundlagen

Limbic. Beratungsansatz zur Markenpositionierung, Motivanalyse, Zielgruppensegmentierung und Produktoptimierung. Limbic : Grundlagen Limbic Beratungsansatz zur Markenpositionierung, Motivanalyse, Zielgruppensegmentierung und Produktoptimierung Gruppe Nymphenburg Consult AG Dr. Hans-Georg Häusel Seidlstrasse 25 80335 München hg.haeusel@nymphenburg.de

Mehr

Alkoholabhängigkeit und Depression im Licht der Hirnforschung

Alkoholabhängigkeit und Depression im Licht der Hirnforschung Alkoholabhängigkeit und Depression im Licht der Hirnforschung Christian Kaiser, M. Sc. in Psychologie christian.kaiser@ovgu.de 21. Magdeburger Fachtagung zur Suchttherapie Alte Ölmühle 28. 10. 2015 Gliederung

Mehr

70-80 % unbewusst. Neuromarketing Warum Kunden kaufen. Der Mythos des rationalen Kunden

70-80 % unbewusst. Neuromarketing Warum Kunden kaufen. Der Mythos des rationalen Kunden Neuromarketing Warum Kunden kaufen Dr. Hans-Georg Häusel Gruppe Nymphenburg Consult AG Seidlstrasse 25 80335 München 089 54 90 21-0 hg.haeusel@nymphenburg.de 1 Der Mythos des rationalen Kunden 70-80 %

Mehr

Klassifikation

Klassifikation Emotionen Emotionen haben eine subjektive Komponente, gehen mit einem physiologischen Erregungszustand einher, und führen zu adaptiven Verhaltensweisen Emotionen haben eine wichtige kommunikative Rolle

Mehr

brainbus 2013 Konfusion im Kopf Posten Pubertät Was passiert mit Kindern während der Pubertät?

brainbus 2013 Konfusion im Kopf Posten Pubertät Was passiert mit Kindern während der Pubertät? brainbus Konfusion im Kopf Was passiert mit Kindern während der Pubertät? Wissenschaftler sind dem Phänomen auf der Spur, das das Leben von Teenagern und ihrer Eltern so radikal auf den Kopf stellt: der

Mehr

70-80 % unbewusst. Think Limbic! Die unbewussten Seiten des unternehmerischen Erfolgs.. Der Mythos des rationalen und bewussten Menschen

70-80 % unbewusst. Think Limbic! Die unbewussten Seiten des unternehmerischen Erfolgs.. Der Mythos des rationalen und bewussten Menschen Think Limbic! Die unbewussten Seiten des unternehmerischen Erfolgs.. Dr. Hans-Georg Häusel Gruppe Nymphenburg Consult AG Seidlstrasse 25 80335 München 089 54 90 21-0 hg.haeusel@nymphenburg.de 1 Der Mythos

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 7

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 7 Vorwort 7 Inhaltsverzeichnis 1. Warum und wozu überhaupt noch Liebe? 15 2. Liebe machen: Rosarote Stunden der erotischen Begegnung 23 3. Liebe fühlen: Rote Stunden der starken Gefühle 30 4. Liebe denken:

Mehr

Was der Preis im Gehirn bewirkt

Was der Preis im Gehirn bewirkt Was der Preis im Gehirn bewirkt Dr. Hans-Georg Häusel Gruppe Nymphenburg Consult AG Seidlstrasse 25 80335 München 089 54 90 21-0 hg.haeusel@nymphenburg.de Unser Schweizer-Partner: www.fuhrer-hotz.ch 1

Mehr

Functional consequences of perceiving facial expressions of emotion without awareness

Functional consequences of perceiving facial expressions of emotion without awareness Functional consequences of perceiving facial expressions of emotion without awareness Artikel von John D. Eastwood und Daniel Smilek Referent(Inn)en: Sarah Dittel, Carina Heeke, Julian Berwald, Moritz

Mehr

Die Neurobiologischen Bedingungen Menschlichen Handelns. Peter Walla

Die Neurobiologischen Bedingungen Menschlichen Handelns. Peter Walla Die Neurobiologischen Bedingungen Menschlichen Handelns 3 wichtige Sichtweisen der Neurobiologie 1. Das Gehirn produziert kontrolliertes Verhalten (somit auch jegliches Handeln) 2. Verhalten ist gleich

Mehr

Psychologie im Kinder- & Jugendsport. Praxis trifft Sportwissenschaft: Psychologie im Kinder- & Jugendtraining Dozent: Dipl. Sportlehrer Dirk Jung 1

Psychologie im Kinder- & Jugendsport. Praxis trifft Sportwissenschaft: Psychologie im Kinder- & Jugendtraining Dozent: Dipl. Sportlehrer Dirk Jung 1 Psychologie im Kinder- & Jugendsport 1 Gliederung 1 Allgemeine Psychologie 2 Psychologie im Kinder- und Jugendtraining 3 Regulationstechniken 4 Handlungsempfehlungen 2 Allgemeine Psychologie - Denken und

Mehr

Heinz-Dieter Schmält Thomas A. Langens. Motivation. 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag W. Kohlhammer

Heinz-Dieter Schmält Thomas A. Langens. Motivation. 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag W. Kohlhammer Heinz-Dieter Schmält Thomas A. Langens Motivation 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage Verlag W. Kohlhammer Vorwort zur 4. Auflage 9 1 Was ist Motivation? 13 1.1 Gegenstand der Motivationspsychologie

Mehr

Motive und Motivation menschlichen Tuns

Motive und Motivation menschlichen Tuns Motive und Motivation menschlichen Tuns Vorlesung Einführung in die Psychologie 1 Einführung in die Psychologie 12-06-06 Themen der heutigen Stunde: Grundlegende Begrifflichkeiten Bedürfnis, Trieb und

Mehr

Allgemeine Psychologie: Emotion, Aggression und Stress. Sommersemester Thomas Schmidt

Allgemeine Psychologie: Emotion, Aggression und Stress. Sommersemester Thomas Schmidt Allgemeine Psychologie: Emotion, Aggression und Stress Sommersemester 2008 Thomas Schmidt Folien: http://www.allpsych.uni-giessen.de/thomas Zimbardo, Kap. 13 Literatur I. Emotionen Plutchik s (1994) Taxonomie

Mehr

Neuromarketing der direkte Weg ins Konsumentenhirn?

Neuromarketing der direkte Weg ins Konsumentenhirn? Neuromarketing der direkte Weg ins Konsumentenhirn? Dr. Hans-Georg Häusel Gruppe Nymphenburg Consult AG Seidlstrasse 25 80335 München 089 54 90 21-0 hg.haeusel@nymphenburg.de Unser Schweizer Partner: Fuhrer

Mehr

Einführung in die Sportpsychologie

Einführung in die Sportpsychologie H. Gabler / J. R. Nitsch / R. Singer Einführung in die Sportpsychologie Teil 1: Grundthemen Hofmann-verlag Schorndorf Inhalt Einleitung 9 I. Sportpsychologie als wissenschaftliche Disziplin 11 1 Die Psychologie,

Mehr

Wie funktioniert Glück?

Wie funktioniert Glück? I. Symposium Gesundheit - Mensch - Erfolg Gesundheit Mensch - Erfolg Wie funktioniert Glück? Wie funktioniert Glück? Agenda 1. Was bedeutet Glück? 2. Was bremst unser Glück? 3. Wie könnte es gehen? 4.

Mehr

Motivationale und Emotionale Aspekte der Psychologie interkulturellen Handelns

Motivationale und Emotionale Aspekte der Psychologie interkulturellen Handelns Motivationale und Emotionale Aspekte der Psychologie interkulturellen Handelns Blockseminar: Interkulturelles Lernen und interkulturelle Kompetenz an der HHU 04.-05.05.2007 bei PD Dr. Petra Buchwald Referentin:

Mehr

Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten

Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten !"#$%"&&&'(%!()#*$*+" #",%(*-.)*#) Die tun nix! Die wollen nur spielen Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und jugendliches Verhalten Peter J. Uhlhaas Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit Arbeitsgemeinschaft

Mehr

Gezielte Aminosäuretherapie

Gezielte Aminosäuretherapie Gezielte Aminosäuretherapie Die Neuroendokrine Stressachse des Menschen dient der Bewältigung aller physischen, mentalen, emotionalen oder psychischen Belastungen, die akut, vorübergehend oder länger anhaltend

Mehr

Mensch konstruiert aktiv und zielgerichtet sich selbst und seine Umwelt.

Mensch konstruiert aktiv und zielgerichtet sich selbst und seine Umwelt. THEMA : SELBSTREGULATION ALLGEMEINE ANNAHMEN: Mensch konstruiert aktiv und zielgerichtet sich selbst und seine Umwelt. 1. Menschen konstruieren ihre eigenen Meinungen, Ziele und Strategien aus den verfügbaren

Mehr

WER IST EIGENTLICH SCHULD AN SCHLECHTER WERBUNG?

WER IST EIGENTLICH SCHULD AN SCHLECHTER WERBUNG? WER IST EIGENTLICH SCHULD AN SCHLECHTER WERBUNG? WELCHES LIMBISCHE PROFIL HABEN SIE? Limbischer Test - gratis und anonym: http://i-l-k.ch/pages/limbischer-test.php EINIGE UNSERER KUNDEN LimbiCODE WAS IST

Mehr

Ich begrüsse Sie zum Impulsvortrag zum Thema: «Körpersprache geht uns alle an»

Ich begrüsse Sie zum Impulsvortrag zum Thema: «Körpersprache geht uns alle an» Ich begrüsse Sie zum Impulsvortrag zum Thema: «Körpersprache geht uns alle an» Meine Ziele oder meine Absicht für Heute Abend: Sie erhalten ein Wissen über die Zusammensetzung der KS Sie erhalten Tipps

Mehr

Sportpsychologie. Leistungsmotivation im Sport. Vorlesung/Übung. 2 Gliederung. 1. Definition. 2. Komponenten. 3. Prozessmodell

Sportpsychologie. Leistungsmotivation im Sport. Vorlesung/Übung. 2 Gliederung. 1. Definition. 2. Komponenten. 3. Prozessmodell Institut für Sportwissenschaften Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M. Vorlesung/Übung Leistungsmotivation im Sport 2 Gliederung 1. Definition 2. Komponenten 3. Prozessmodell 4. Leistungsmotivation

Mehr

Umgang mit Gefühlen. Die Wegbegleitung schwerstkranker und sterbender Menschen ist in intensiver Weise ein Weg der Gefühle:

Umgang mit Gefühlen. Die Wegbegleitung schwerstkranker und sterbender Menschen ist in intensiver Weise ein Weg der Gefühle: Umgang mit Gefühlen 1 Die Wegbegleitung schwerstkranker und sterbender Menschen ist in intensiver Weise ein Weg der Gefühle: des Kranken seiner Angehörigen der Begleitenden Aus Andreas Stähli: Emotionen

Mehr

Das Spannungsfeld zwischen ersten Symptomen, Diagnosen und Hilfen. Stefanie Oberfeld Demenzbeauftragte der ÄK-WL

Das Spannungsfeld zwischen ersten Symptomen, Diagnosen und Hilfen. Stefanie Oberfeld Demenzbeauftragte der ÄK-WL Das Spannungsfeld zwischen ersten Symptomen, Diagnosen und Hilfen Stefanie Oberfeld Demenzbeauftragte der ÄK-WL Diagnosekriterien nach ICD-10 Gedächtnisstörungen Störungen anderer kognitiver Fähigkeiten

Mehr

Psychologische und soziologische Grundlagen der Medizin

Psychologische und soziologische Grundlagen der Medizin Psychologische und soziologische Grundlagen der Emotionen betreffen Körper und Seele: Angst und Stress und deren Bewältigung Emotionen als Determinanten des Verhaltens Definition / Klassifikation Emotionstheorien

Mehr

Stress- Management und mit körperorientierten nlp-techniken den Hormonen zuvorkommen

Stress- Management und mit körperorientierten nlp-techniken den Hormonen zuvorkommen Stress- Management Körper und Gehirn verstehen und mit körperorientierten nlp-techniken den Hormonen zuvorkommen men 1 Informationen zum Thema Stress Eustress und Distress Stress ist eine angeborene Reaktion,

Mehr

Stresserleben Körper, Geist und Psyche gehören zusammen

Stresserleben Körper, Geist und Psyche gehören zusammen Stress bestimmt unser Leben Stress ist für das Überleben notwendig 19 Gut zu wissen Warum Bewegung zum Stressabbau? Die körperliche Stressreaktion ist nichts anderes als die unmittelbare Vorbereitung von

Mehr

Hier geht s zum Buch >> Botenstoffe für Glück und Gesundheit

Hier geht s zum Buch >> Botenstoffe für Glück und Gesundheit Leseprobe aus: Botenstoffe für Glück und Gesundheit von Diethard Stelzl. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Hier geht s zum Buch >> Botenstoffe für Glück

Mehr

Aggression. Seminar: Grundlagenvertiefung. Sozialpsychologie 2 Seminarleiter: Andreas Zick Referentin: Hilal Mete

Aggression. Seminar: Grundlagenvertiefung. Sozialpsychologie 2 Seminarleiter: Andreas Zick Referentin: Hilal Mete Aggression Seminar: Grundlagenvertiefung Sozialpsychologie 2 Seminarleiter: Andreas Zick Referentin: Hilal Mete Gliederung Einführung Theoretische Ebenen der Aggressionsforschung Definitionen von Aggression

Mehr

Emotionale Entwicklung. Gabriela Römer

Emotionale Entwicklung. Gabriela Römer Emotionale Entwicklung Gabriela Römer 22.11.2010 1. Definition Gefühl Vier Komponenten: - motivational (Wunsch, etwas zu tun) - physiologisch (z.b. Pulsfrequenz) - subjektive Gefühle - Kognitionen Beispiel:

Mehr

Anatomie des Nervensystems

Anatomie des Nervensystems Anatomie des Nervensystems Gliederung Zentrales Nervensystem Gehirn Rückenmark Nervensystem Peripheres Nervensystem Somatisches Nervensystem Vegetatives Nervensystem Afferente Nerven Efferente Nerven Afferente

Mehr

TEACCH-Tag

TEACCH-Tag TEACCH-Tag 23.11.2016 Sport und ASD das Gehirn spielt gerne! Dr. Lutz Worms Der Mensch ist von Natur aus faul. Ökonomie des Lebens Balance zwischen intrinsischem und extrinsischem Reiz Motivation durch

Mehr

Gehirngerechte Gestaltung von Lernumgebungen

Gehirngerechte Gestaltung von Lernumgebungen Seite 1 Gehirngerechte Gestaltung von Lernumgebungen Dr., MSc. / Wien, 2013 a-head / Institut für Gehirntraining a-head / Institut für Gehirntraining, Dr., MSc., katharina.turecek@a-head.at, www.a-head.at,

Mehr

Spannungsabbau als Grundelement - Weiterentwicklung psychodynamischer Ansätze

Spannungsabbau als Grundelement - Weiterentwicklung psychodynamischer Ansätze Leistungsmotivation Definition Nach Murray ist Leistungsmotivation die Fähigkeit... schwierigen Aufgabe bewältigen können dabei so schnell und selbstständig wie möglich zu sein Hindernisse zu überwinden

Mehr

Sexuelle Traumatisierung und ihre Folgen

Sexuelle Traumatisierung und ihre Folgen Rita Völker Sexuelle Traumatisierung und ihre Folgen Die emotionale Dimension des sexuellen Missbrauchs.' '. T. J -.\.A-:! Leske + Budrich, Opladen 2002 Inhalt Vorwort 13 Christina 15 1. Der sexuelle Missbrauch

Mehr

98,8% 08.07.2015. Der Kunde der Zukunft ist der Kunde von heute. Guten Tag! Erkenntnisse des Neuromarketings für den Handel.

98,8% 08.07.2015. Der Kunde der Zukunft ist der Kunde von heute. Guten Tag! Erkenntnisse des Neuromarketings für den Handel. 5 6 Guten Tag! Vorstand Gruppe Nymphenburg Consult AG b.werner@nymphenburg.de Der Kunde der Zukunft ist der Kunde von heute Erkenntnisse des Neuromarketings für den Handel Köln, den 7. Juli 2015 2 Zentrale

Mehr

Urlaub on the brain. Was Sie heute erwartet... Ein spannendender Blick auf unser (Entscheidungs-) Verhalten aus Sicht des Neuromarketing

Urlaub on the brain. Was Sie heute erwartet... Ein spannendender Blick auf unser (Entscheidungs-) Verhalten aus Sicht des Neuromarketing 1 Urlaub on the brain Ein spannendender Blick auf unser (Entscheidungs-) Verhalten aus Sicht des Neuromarketing Iphofen, 27. Februar 2012 Was Sie heute erwartet... 2 2 Was Sie heute erwartet 1. Ein kleiner

Mehr

Ablauf Gespräch Vortests Klären ob Knie / Beckenbalance oder Kiefer, Schulter,

Ablauf Gespräch Vortests Klären ob Knie / Beckenbalance oder Kiefer, Schulter, Ablauf 1. Gespräch 2. Vortests SIPS 1 (Wurzelchakra ätherischer Körper / physische Ebene 3. Klären ob Knie / Beckenbalance oder Kiefer, Schulter, Fussgelenk, Handgelenk, Ellbeuge / sonst. Gelenke mit MT

Mehr

Das Gehirn des Schülers ist der Arbeitsplatz seines Lehrers M. Spitzer

Das Gehirn des Schülers ist der Arbeitsplatz seines Lehrers M. Spitzer Baltische Deutschlehrertagung Deutsch lernen Welten entdecken Tallinn, 9.-11. Oktober 2014 Das Gehirn des Schülers ist der Arbeitsplatz seines Lehrers M. Spitzer Dr. Alina Dorota Jarząbek, Warmia und Mazury-

Mehr

Verhalten beginnt im Gehirn. Wie entsteht unser Bewusstsein? Nehmen und Geben Wie stark ist unser Egoismus?

Verhalten beginnt im Gehirn. Wie entsteht unser Bewusstsein? Nehmen und Geben Wie stark ist unser Egoismus? Forschungsfeld Gehirn Impulsvorträge zu den neuesten Erkenntnissen aus dem Bereich der Neurowissenschaften (60 Minuten) Mag. Gisela C. Polli Die Themen: Tatort Gehirn Auf den Spuren des Verbrechens wieweit

Mehr

Lernen lernen. Katja Günther-Mohrmann 04/2013

Lernen lernen. Katja Günther-Mohrmann 04/2013 Lernen lernen 1 Inhaltsverzeichnis Grundlagen Gedächtnis und Konzentration Lerntypen und Lernsituationen Lernstrategien / Lerntechniken Einführung Mnemotechnik 2 Konzentration Konzentration bedeutet, die

Mehr

microm Limbic Types Ihren Kunden in den Kopf geschaut!

microm Limbic Types Ihren Kunden in den Kopf geschaut! microm Limbic Types Ihren Kunden in den Kopf geschaut! microm Limbic Types Konsumenten in den Kopf geschaut! Coole Idee in Salzburg war ich noch nie! und Lufthansa auch Amadeus ich komme Denen hätte ich

Mehr

Wiederholung: Dendriten

Wiederholung: Dendriten Wiederholung: Dendriten Neurone erhalten am Dendriten und am Zellkörper viele erregende und hemmende Eingangssignale (Spannungsänderungen) Die Signale werden über Dendrit und Zellkörper elektrisch weitergeleitet.

Mehr

Widerstände und Konflikte in Veränderungsprozessen

Widerstände und Konflikte in Veränderungsprozessen Widerstände und Konflikte in Veränderungsprozessen Berlin Change Days 5.11.2011, 16.00-17.30 Uhr Reinhold Poensgen 5.11.2011 Widerstände und Konflikte in Veränderungsprozessen R. Poensgen 1 Neurowissenschaftliche

Mehr

Angst und Depression Volkskrankheiten unserer Zeit?

Angst und Depression Volkskrankheiten unserer Zeit? Angst und Depression Volkskrankheiten unserer Zeit? Erkennen Verstehen - Bewältigen Dr. Nikolas Klein Facharzt für Psychiatrie Volksbildungshaus Wiener Urania, 19.3.2009 Die Presse am 04.02.2009 Die Presse

Mehr

Die Lebensqualität und die Alltagsbewältigung im Blick: Implikationen für Forschung und Praxis

Die Lebensqualität und die Alltagsbewältigung im Blick: Implikationen für Forschung und Praxis Die Lebensqualität und die Alltagsbewältigung im Blick: Implikationen für Forschung und Praxis Ulrike Ehlert Psychologisches Institut und Zentrum für Neurowissenschaften Universität Zürich Schlaglicht

Mehr

Wann wirken Spendenaufrufe?

Wann wirken Spendenaufrufe? I Schriften reihe für die Kommunikationswissenschaft 1 -----" Herausgegeben von Hans-Bemd Brosius Band 42 Raphaela Keller Wann wirken Spendenaufrufe? Der Einfluss von Bildauswahl und Argumentationsstruktur

Mehr

TEIL 4: FORSCHUNGSDESIGNS UND UNTERSUCHUNGSFORMEN

TEIL 4: FORSCHUNGSDESIGNS UND UNTERSUCHUNGSFORMEN TEIL 4: FORSCHUNGSDESIGNS UND UNTERSUCHUNGSFORMEN GLIEDERUNG Forschungsdesign Charakterisierung Grundbegriffe Verfahrensmöglichkeit Störfaktoren Graphische Darstellung Arten von Störfaktoren Techniken

Mehr

Omni-Touchpointing führt zu Consumer Confusion Die Entscheidungsschlacht findet am POS statt!

Omni-Touchpointing führt zu Consumer Confusion Die Entscheidungsschlacht findet am POS statt! Omni-Touchpointing führt zu Consumer Confusion Die Entscheidungsschlacht findet am POS statt! Thorsten Rudeck 8. Oktober 2013 ANUGA, Köln AGENDA 1. Wer ist der Kunde? Erkenntnisse der Hirn-Forschung 2.

Mehr

Danach ist nichts mehr wie es war

Danach ist nichts mehr wie es war Danach ist nichts mehr wie es war -tische Erlebnisse und ihre Folgen- Dipl.Psych. Claudia Radermacher-Lamberty Caritas Familienberatung Reumontstraße 7a 52064 Aachen el.: 0241 /3 39 53 Auswirkungen auf

Mehr

Psychische Gesundheit und Burnout in Bildungsinstitutionen Welche Rolle spielen Empathie und körperliche Aktivität?

Psychische Gesundheit und Burnout in Bildungsinstitutionen Welche Rolle spielen Empathie und körperliche Aktivität? Psychische Gesundheit und Burnout in Bildungsinstitutionen Welche Rolle spielen Empathie und körperliche Aktivität? Christoph Paulus 1, Andrea Pieter 2 & Michael Fröhlich 3 1 Fak. für Empirische Humanwissenschaften

Mehr

Inhalt BASISWISSEN. Vorwort 13 Überblick 16. Der Schlaf 23. Unterschiedliche Arten von Schlafstörungen 37. Ursachen von Schlafstörungen 38

Inhalt BASISWISSEN. Vorwort 13 Überblick 16. Der Schlaf 23. Unterschiedliche Arten von Schlafstörungen 37. Ursachen von Schlafstörungen 38 Inhalt Vorwort 13 Überblick 16 BASISWISSEN Der Schlaf 23 Wie viel Schlaf brauchen wir? 23 Die Schlaf- und REM-Phasen 25 Charakteristika der REM-Phasen 29 Die Funktion des Träumens 31 Der biologische Rhythmus

Mehr

Über die Entwicklung des Hundes und warum es nicht so einfach ist

Über die Entwicklung des Hundes und warum es nicht so einfach ist Über die Entwicklung des Hundes und warum es nicht so einfach ist Hütehunde und Treibhunde Pinscher/Schnauzer/Molosser Terrier Dachshunde Spitze und Hunde vom Urtyp Laufhunde/Schweisshunde Vorstehhunde

Mehr

Hatha-Yoga Stressmanagement

Hatha-Yoga Stressmanagement Hatha-Yoga Stressmanagement Yogazentrum Claudia Zingraf Saarbrücken Hatha-Yoga Yoga ist kein Hokuspokus, sondern eine bewährte, jahrtausende alte Methode, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt.

Mehr

Hormone und Verhalten

Hormone und Verhalten Hormone und Verhalten Hormone sind chemische Signalsubstanzen Endokrines System und Zentralnervensystem interagieren miteinander Prinzipien der hormonellen Wirkungsweisen Spezifische Hormonsysteme Ein

Mehr

Das Sportprofil am DG

Das Sportprofil am DG Das Sportprofil am DG Bewegung, Spiel und Sport Möglichkeiten und Grenzen des Sports in der modernen Gesellschaft 1 2 Ringen Raufen Verteidigen Wassersport betreiben Rollen Gleiten Schwimmen Sich fit halten

Mehr

Uwe Flick. Sozialforschung. Methoden und Anwendungen Ein Überblick für die BA-Studiengänge. rowohlts enzyklopädie im Rowohlt Taschenbuch Verlag

Uwe Flick. Sozialforschung. Methoden und Anwendungen Ein Überblick für die BA-Studiengänge. rowohlts enzyklopädie im Rowohlt Taschenbuch Verlag Uwe Flick Sozialforschung Methoden und Anwendungen Ein Überblick für die BA-Studiengänge rowohlts enzyklopädie im Rowohlt Taschenbuch Verlag Inhalt 1 Wozu Sozialforschung? Einleitung und Überblick 9 Zielsetzung

Mehr

Radiokolleg - Ferngesteuert durch Hormone? *

Radiokolleg - Ferngesteuert durch Hormone? * Standort: oe1.orf.at Ö1 Radio Live 7 Tage Ö1 Campus Journale Navigation Programm Musik Kultur Journale Wissen Gesellschaft Religion Log In Suche Wissen zurück Radiokolleg - Ferngesteuert durch Hormone?

Mehr

Schmerz und Psychiatrie. Schmerz, Emotion, Kognition: Moderne Forschung und Konsequenzen für die Therapie. Psyche und Schmerz.

Schmerz und Psychiatrie. Schmerz, Emotion, Kognition: Moderne Forschung und Konsequenzen für die Therapie. Psyche und Schmerz. Schmerz und Psychiatrie Schmerz, Emotion, Kognition: Moderne Forschung und Konsequenzen für die Therapie Uwe Herwig Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Somatoforme Schmerzstörung Depressionen mit

Mehr

Vertrauen, Fairness und Grosszügigkeit. Ernst Fehr

Vertrauen, Fairness und Grosszügigkeit. Ernst Fehr Vertrauen, Fairness und Grosszügigkeit Wie beeinflussen Sexual und Neurohormone unser Sozialverhalten? Ernst Fehr Universität Zürich Laboratory for Social and Neural Systems Research Übersicht Hormone

Mehr

DAS STRESSPROFIL. Ist auch Ihre Gesundheit gefährdet?

DAS STRESSPROFIL. Ist auch Ihre Gesundheit gefährdet? DAS STRESSPROFIL Ist auch Ihre Gesundheit gefährdet? WAS IST STRESS? Stress ist die Bezeichnung für eine körperliche und psychische Reaktion auf eine erhöhte Beanspruchung. Stress beginnt bei jedem unterschiedlich,

Mehr

Burnout: Psychische Gesundheit und Stress

Burnout: Psychische Gesundheit und Stress Burnout: Psychische Gesundheit und Stress Freiraum schaffen in der Belastung Dr. med. Jörg Püschel Chefarzt Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie Öffentlicher Vortrag 11. März 2014 Spitäler Schaffhausen

Mehr

Mathematik und Geschlecht SS 14/15

Mathematik und Geschlecht SS 14/15 Mathematik und Geschlecht SS 14/15 Thema Datum der Einheit 15. Mai 2015 Kognitive Denkstrukturen, Raumvorstellung, mentale Rotation mit Geschlechtsunterschiede Leiterin Mag. Dr. Evelyn Süss-Stepancik Teilnehmerin

Mehr

Limbische Hirnzentren

Limbische Hirnzentren Dr.Dr.R.Beck Wie das Gehirn die Seele macht (G. Roth, Neurobiologie der Pschotherapie, Schattauer, 2003, S. 28 ff. Neurobiologie:Limbisches Sstem Ventrales tegmentales Areal (VTA), entrales Höhlengrau

Mehr

DAS VOLLE POTENTIAL LEBEN - HIER UND JETZT!

DAS VOLLE POTENTIAL LEBEN - HIER UND JETZT! DAS VOLLE POTENTIAL LEBEN - HIER UND JETZT! Schatten erkennen, ansprechen, wandeln und das Leben leben.. Mit Walter Urbanek, Günter Enzi und Ruth Wafler Themen-Abend am 27.August 2013 im Rahmen des ErlebnisZyklus

Mehr

Kognitivverhaltenstherapeutisches. Störungsmodell

Kognitivverhaltenstherapeutisches. Störungsmodell Kognitivverhaltenstherapeutisches Störungsmodell Seminar: Zwangsstörungen Dozent: M. Backenstraß Referentinnen: Sarah Malheur, Meike Neubauer Datum: 26.11.07 WS 07/08 1 Gliederung Zwei-Faktoren-Modell

Mehr

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle

Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Konflikt und die adaptive Regulation kognitiver Kontrolle Zentrales Kontrollsystem Reiz- Verarbeitung Ziele Reiz- Verarbeitung Handlungsauswahl Reizinput Handlung Probleme der Idee einer zentralen Steuerinstanz

Mehr

Vorwort. Wir verfolgen das Ziel die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern.

Vorwort. Wir verfolgen das Ziel die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern. Vorwort Wir verfolgen das Ziel die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern. Mit dieser Zielsetzung vor Augen haben wir Führungskräfte der gpe uns Führungsleitlinien gegeben. Sie basieren

Mehr

MITARBEITERMOTIVATION:

MITARBEITERMOTIVATION: MITARBEITERMOTIVATION: EMOTIONEN SIND ENTSCHEIDEND Dale Carnegie Training Whitepaper Copyright 2012 Dale Carnegie & Associates, Inc. All rights reserved. Emotional_Engagement_111512_wp WARUM EMOTIONEN

Mehr

Bestimmungsfaktoren des Konsumentenverhaltens

Bestimmungsfaktoren des Konsumentenverhaltens Der,,denkfaule Konsument Welche Aspekte bestimmen das Käuferverhalten? Ein Ausblick auf passives Informationsverhalten, Involvement und Auswirkungen auf Werbemaßnahmen Bestimmungsfaktoren des Konsumentenverhaltens

Mehr

Ich glaube an einen. ich glaube, dass ich glaube. ich glaube, dass ich glaube. ich glaube, dass ich glaube. ich glaube, dass ich glaube

Ich glaube an einen. ich glaube, dass ich glaube. ich glaube, dass ich glaube. ich glaube, dass ich glaube. ich glaube, dass ich glaube Ich glaube an einen ich glaube, dass ich glaube an einen, der groß ist - so um die 5m braune sandalen - schuhgröße 65 weißes kleid - bis zu den knöcheln weißer bart weiße haare gesicht nicht erkennbar

Mehr

Alles cool! Mit Jugendlichen erfolgreich kommunizieren. Gute Beziehungen und gelingende Kommunikation mit Jugendlichen in der Pubertät

Alles cool! Mit Jugendlichen erfolgreich kommunizieren. Gute Beziehungen und gelingende Kommunikation mit Jugendlichen in der Pubertät Alles cool! Mit Jugendlichen erfolgreich kommunizieren Gute Beziehungen und gelingende Kommunikation mit Jugendlichen in der Pubertät Die Pubertät eine Herausforderung Für die Jugendlichen, weil Die Hormone

Mehr

Der Verdacht der sexuellen Gewalt am eigenen Kind

Der Verdacht der sexuellen Gewalt am eigenen Kind Der Verdacht der sexuellen Gewalt am eigenen Kind Ein Blick auf das innere Erleben und die Bedürfnisse der Mütter Eva Brenner, MSc Mag. a Katja Ruzicka 14. 10. 2013 Resilienz Resilienz ist der Weg, den

Mehr

Workshop Erkennen von Förder-, Versorgungs- und Gedeihstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Entwicklungsstörungen im Säuglingsund Kleinkindalter

Workshop Erkennen von Förder-, Versorgungs- und Gedeihstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Entwicklungsstörungen im Säuglingsund Kleinkindalter Workshop Erkennen von Förder-, Versorgungs- und Gedeihstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern Entwicklungsstörungen im Säuglingsund Kleinkindalter Frau Dr.-medic (IfM Timisoara) Schoen Chefärztin Klinik

Mehr

Wirkmechanismen tiergestützter Therapie

Wirkmechanismen tiergestützter Therapie Wirkmechanismen tiergestützter Therapie Rainer Wohlfarth Pädagogische Hochschule Freiburg Freiburger Institut für tiergestützte Therapie Themen Mythen tiergestützter Interventionen Wirksamkeit tiergestützter

Mehr

Praktische Anregungen und Hilfsmittel der Pädagogik für Jungen bei schwierigen Inhalten. Motivation für Jungen Aufmerksamkeit gewinnen

Praktische Anregungen und Hilfsmittel der Pädagogik für Jungen bei schwierigen Inhalten. Motivation für Jungen Aufmerksamkeit gewinnen Jungen wollen Helden sein! Praktische Anregungen und Hilfsmittel der Pädagogik für Jungen bei schwierigen Inhalten Signale und Widerstände durchschauen Motivation für Jungen Aufmerksamkeit gewinnen Theo

Mehr

Emotionale Bedeutung der Werbemedien Fernsehen und Print. AGTT Emotionale Bedeutung der Werbemedien Fernsehen und Print Oktober 2015

Emotionale Bedeutung der Werbemedien Fernsehen und Print. AGTT Emotionale Bedeutung der Werbemedien Fernsehen und Print Oktober 2015 Emotionale Bedeutung der Werbemedien Fernsehen und Print Inhalt 1. Über EmoLogic 2. Studienbeschreibung 3. Ergebnisse 3.1 Emotional vs. Kognitiv 3.2 Spots und Print-Anzeigen A1, kika Leiner 3.3 Emotionaler

Mehr

Diskussion der Theorie des Seins

Diskussion der Theorie des Seins Diskussion der Theorie des Seins Es gibt nur Bewusstsein über Ideen, sonst nichts. Nähe und Distanz von Peter Richard - Stand: Montag, 23. Mai 2016 1 / 5 Nähe und Distanz von Peter Richard - http://diskussion.theoriedesseins.de/2012/07/20/naehe-und-distanz/

Mehr

Baby! Das kriegen wir hin,

Baby! Das kriegen wir hin, Erziehung & Entwicklung Das kriegen wir hin, Baby! Warum werden manche Menschen mit großem Stress spielend fertig, und andere drehen schon bei Kleinigkeiten durch? Weil die als Babys nicht getröstet wurden,

Mehr

SCHÖN, DASS DU DA BIST.

SCHÖN, DASS DU DA BIST. SCHÖN, DASS DU DA BIST. Wir, die Kindertagesstätten (KiTas) der Gemeinde Niedere Börde, wollen für Eltern, Kinder und das Gemeinwesen stets ein zuverlässiger Partner sein. Dafür haben wir uns auf Grundlage

Mehr

BURNOUT-PRÄVENTION

BURNOUT-PRÄVENTION Was ist Burnout eigentlich? Eine Depression ist es nicht, denn das ist eine offizielle Krankheit und Burnout hat in diesem erlesenen Club noch keine Zulassung! Unser eh schon schlingerndes Gesundheitssystem

Mehr

HANS-PETER NOLTING. Lernfall Aggression. Wie sie entsteht - wie sie zu vermindern ist. Ein Überblick mit Praxisschwerpunkt Alltag und Erziehung

HANS-PETER NOLTING. Lernfall Aggression. Wie sie entsteht - wie sie zu vermindern ist. Ein Überblick mit Praxisschwerpunkt Alltag und Erziehung HANS-PETER NOLTING Lernfall Aggression Wie sie entsteht - wie sie zu vermindern ist Ein Überblick mit Praxisschwerpunkt Alltag und Erziehung Rowohlt Inhalt Vorwort " 11 ERSTER TEIL ; Einführung Gesamtübersicht

Mehr

Die kriegt doch eh nichts mehr mit! Vom Sterben alter, demenzkranker Menschen

Die kriegt doch eh nichts mehr mit! Vom Sterben alter, demenzkranker Menschen Die kriegt doch eh nichts mehr mit! Vom Sterben alter, demenzkranker Menschen Wenn ich einem Du nur defizitorientiert gegenübertrete, ist die Distanz zwischen uns zu groß, um die Ressourcen des anderen

Mehr

Suchtgedächtnis. Selbsthilfethemennachmittag FSHG 23.April 2010. Bezirksverband Potsdam e.v.

Suchtgedächtnis. Selbsthilfethemennachmittag FSHG 23.April 2010. Bezirksverband Potsdam e.v. Selbsthilfethemennachmittag FSHG 23.April 2010 Suchtgedächtnis Suchtgedächtnis 1. Definitionen 2. Grundlagen 3. Gedächtnis & Lernen 4. Neurobiologisches Belohungssystem 5. Besonderheiten des Suchtgedächtnisses

Mehr

FOSUMOS Persönlichkeitsstörungen: Ein alternativer Blick. Felix Altorfer 1

FOSUMOS Persönlichkeitsstörungen: Ein alternativer Blick. Felix Altorfer 1 FOSUMOS 11.06.08 Persönlichkeitsstörungen: Ein alternativer Blick Felix Altorfer 1 Persönlichkeitsstörungen Synonyma/Historische Begriffe Psychopathische Persönlichkeit (Kraeppelin 1903, K. Schneider 1923)

Mehr

Dr. DIETHARD STELZL. BOTENSTOFFE mit

Dr. DIETHARD STELZL. BOTENSTOFFE mit Dr. DIETHARD STELZL BOTENSTOFFE mit kosmischen Symbolen aktivieren Glück und Gesundheit mit jedem Schluck ISBN 978-3-8434-5092-8 Dr. Diethard Stelzl Botenstoffe mit kosmischen Symbolen aktivieren Glück

Mehr

Hacking Yourself Teil 1. Ein Neuro-Crashkurs

Hacking Yourself Teil 1. Ein Neuro-Crashkurs Hacking Yourself Teil 1 Ein Neuro-Crashkurs Warum? große Probleme mit Aggression Schmerzsymptomatiken Beschäftigung mit Psychologie oft eine sehr softe Wissenschaft Überblick grober Crashkurs in Neurophysiologie

Mehr

Jänner Emotionale Bewertung Lebensmittelhandel Österreich. Seite 1

Jänner Emotionale Bewertung Lebensmittelhandel Österreich. Seite 1 Jänner 2015 Emotionale Bewertung Lebensmittelhandel Österreich Seite 1 Ihre Gesprächspartner Herbert Kling Geschäftsführer Markt-und Meinungsforschungsinstitut meinungsraum.at Grace Pardy Gründerin und

Mehr

Inhalt. 1. Kapitel: Lernen und Lehren 1

Inhalt. 1. Kapitel: Lernen und Lehren 1 Inhalt Vorwort V 1. Kapitel: Lernen und Lehren 1 1.1 Der Inhalt dieses Kapitels 1 1.2 Das Anliegen der Pädagogischen Psychologie 1 1.3 Lernen 3 1.3.1 Der Begriff des Lernens 3 1.3.2 Die Vielfalt der Lernprozesse

Mehr

Aufmerksamkeit und Bewusstsein

Aufmerksamkeit und Bewusstsein Aufmerksamkeit und Bewusstsein Istvan Tiringer Institut für Verhaltenswissenschaften Top-down Verarbeitung Bewusstsein Es existieren mehrere heterogene Formen von Bewusstsein und Aufmerksamkeit. Voraussetzung

Mehr

18 Die Farben des Denkens

18 Die Farben des Denkens 18 Die Farben des Denkens Mein Freund Thomas 1 ist wie eine nicht so ganz kleine Minderheit der Männer rot-grünblind. Ich glaube, ich habe einen grünen Pullover an, er könnte aber auch rot sein so oder

Mehr

Piagets Stufenmodell der Entwicklung

Piagets Stufenmodell der Entwicklung Piagets Stufenmodell der Entwicklung Schemata veränderbare, aus der Erfahrung gewonnene Denkstrukturen und Wissenseinheiten, die Erfahrungen integrieren und Handlungen ermöglichen Saugschema; Greifschema

Mehr

Allgemeine Psychologie 2

Allgemeine Psychologie 2 Gernot Horstmann Gesine Dreisbach Allgemeine Psychologie 2 Lernen Emotion Motivation Gedächtnis Mit Online-Materialien BEL1Z Inhalt Vorwort 1 Lernen 10 1.1 Was ist Lernen? 11 1.2 Klassisches Konditionieren

Mehr

Die Emotionen des Menschen

Die Emotionen des Menschen Carroll E. Izard Die Emotionen des Menschen Eine Einführung in die Grundlagen der Emotionspsychologie Aus dem Englischen übersetzt von Barbara Murakami 2. Auflage BELTZ PsychologieVerlagsUnion Inhaltsverzeichnis

Mehr

B E I S P I E L A R B E I T / Aufgaben. Kultusministerium. Name, Vorname: Klasse: Schule: Seite 1 von 6

B E I S P I E L A R B E I T / Aufgaben. Kultusministerium. Name, Vorname: Klasse: Schule: Seite 1 von 6 B E I S P I E L A R B E I T / Aufgaben Kultusministerium Name, Vorname: Klasse: Schule: Seite 1 von 6 B E I S P I E L A R B E I T / Aufgaben Aufgabe 1: Stoffe und ihre Eigenschaften a) Die Naturwissenschaft

Mehr