Naxtron GmbH Schlosstalstrasse Winterthur. Subject. New Features Oracle 9i Architecture

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1 Naxtron GmbH Schlosstalstrasse Winterthur Subject New Features Oracle 9i Architecture Author Edo Bezemer Oracle Engineering Date August 2002

2 INHALTSVERZEICHNIS ARCHITEKTUR...3 SERVER PARAMETER FILE...3 DIE WICHTIGTSTEN DESUPPORTED PARAMETERS...3 FILEARCHITEKTUR...4 Oracle Managed Files...4 Default Temporary Tablespace...4 UNDO-Tablespaces...4 Flashback Query...5 Redo Logs...5 MULTIPLE BLOCK SIZES...6 DYNAMISCHE SGA...6 Date: Thursday, 05 September 2002 Page 2 of 6

3 Architektur Oracle9i bietet viele neuen Features bezgl. der Archtektur. Diese wichtigsten Erneuerungen werden in diesem Dokument sehr kurz beschrieben. Server Parameter File Neben dem traditionelem INIT.ORA File kann auch ein sogn. Server Parameter File verwendet werden (SPILE). Die Eigenschaften dieses Files: SPFILES sind kleine binäre Files, die nicht editierbar sind. Ermöglicht die self-tuning mit ALTER SYSTEM der verschiedensten Initialisierungsparameter Sind auf dem Server vorhanden Ein SPILE auf Raw-Devices für mehrere Real Application Cluster-Instances. Default als spile${oracle_sid}.ora im ${ORACLE_HOME}/database vorhanden. Bei der Verwendung von SPILEs können mit ALTER SYSTEM Parameter persisitent im SPFILE geändert werden. Die wichtigtsten desupported Parameters Die folgenden wichtigsten unten aufgelisteten Paremeter werden von Oracle 9i nicht mehr supported: ALWAYS_ANTI_JOIN/ALWAYS_SEMI_JOIN DB_BLOCK_LRU_LATCHES DB_FILE_DIRECT_IO_COUNT _JOB_QUEUE_INTERVAL SORT_MULTIBLOCK_READ_COUNT DB_BLOCK_MAX_MAX_DIRTY_TARGET OPTIMIZER_PERCENT_PARALLEL HASH_MULTIBLOCK_IO_COUNT Date: Thursday, 05 September 2002 Page 3 of 6

4 Filearchitektur Oracle Managed Files Oracle erstellt defaultmässig Locally Managed Tablespaces. Wenn der Parameter DB_CREATE_FILE_DEST definiert worden ist, ermöglicht Oracle 9i die vereinfachte Erstellung von Tablespaces. Alle CREATE TABLESPACE und ALTER TABLESPACE ADD DATAFILE ohne expliziete Fileangaben erzeugen automatisch Files in dieser default Destination. Es ist nicht möglich explizit ein Datenfile anzulegen, welches dieser Konvention entspricht. Wird ein nicht-omf Datenfile so umbenannt, das der neue Name dieser Konvention entspricht, wird es ab sofortt als OMF behandelt. Default Temporary Tablespace Bis Oracle 8i war die Default Temporary Tablespace die SYSTEM Tablespace. Oracle 9i gibt die Möglichkeit einen Default TEMP Tabblespace zu definieren. Wenn man einer User erstellt, so wird der User automatisch diesem Default TEMP Tablespace zugeordnet. UNDO-Tablespaces Bis Oracle8i wurde die Segmente für Rollback und für die Lesekonsistenz als Rollback- Segmente bezeichnet. Ab Oracle 9i werden sie als UNDO-Segmente definiert, die sich logisch in der Tablespaces UNDO befinden und können automatisch von Oracle gemanaged werden ( Self-Managed Undo-Segmenten ). Dies geschieht nur wenn den INIT.ORA-Parameter UNDO_MANAGEMENT auf AUTO gesetzt wird. Defaultmässig ist er, wie bis anhin auf MANUAL gesetzt. Die automatische UNDO-Management vereinfacht die Administration: Die UNDO- Segmenten werden automatisch erstellt und die optimale Grösse von Oracle unterhalten. Date: Thursday, 05 September 2002 Page 4 of 6

5 Oracle erstellt bei der Erstellung einer Datenbank, vorausgesetzt UNDO_MANAGEMENT=AUTO, eine UNDO-Tablespace mit den folgenden Defaults: Tablespace-name: SYS_UNDOTS Filename: dbu1${oracle_sid}.dbf Directory: $ORACLE_HOME/dbs Size: 10M Anzahl Segmente: 10 Flashback Query Mit Oracle 9i ist es neu auch möglich eine lesekonsistente Sicht auf Daten der Vergangenheit zu haben. Vorausgesetzt ist ein gut überdachtes UNDO-Management (UNDO_MANAGEMENT=AUTO, UNDO_RETENTION, Size der UNDO-Tablespaces). Der Zeitpunkt wird dabei entweder über einen Timestamp oder die SCN bestimmt. Flashback Queries kann in den folgenden Fällen eingesetzt werden: Wenn Daten fehlerhaft manipuliert wurden. Wenn Daten versehentlich gelöscht wurden. Wenn eine Sicht der Daten von einem früheren Zeitpunkt verlangt wird. Leider funktioniert die Flashback Query nicht wenn eine Tabelle versehentlich gelöscht wurde. Fall zu kurz nach CREATE TABLE ein Flasback versucht wird, wird die Zeit evtl. auf eine SCN gemappt, die vor dem CREATE TABLE gültig war und somit existiert die Tabelle noch gar nicht. Redo Logs Oracle ermöglicht die Definierung von 5 Destinationen. Eine Spiegelung erfolgt automatisch über die Anzahl Destinationen DB_CREATE_ONLINE_DEST_1 bis..dest_2. Per Default werden Redo Log Files von 100 Mbyte erstellt. Wenn keine DB_CREATE_ONLINE_DEST_n definiert wurden, legt Oracle die Log Files in DB_CREATE_FILE_DEST an. Date: Thursday, 05 September 2002 Page 5 of 6

6 Multiple Block Sizes Ab Oracle 9i ist es möglich Tablespaces mit unterschiedlichen Block Sizes in der selben Datenbank zu erstellen. Die standard Blocksize wird vom Parameter DB_BLOCK_SIZE bestimmt und gilt für die System, UNDO und TEMP Tablespace und für neue Tablespaces, falls nicht expliziet angegeben wird. Dazu können bis maximum 4 nicht-standard Blocksizes definiert werden. Die Vorteile sind: Optimierung von gewissen Segmenten in Tablespaces mit geeignetem Block Size für I/O-Optimierung Transport von Tablespaces zwischen Datenbanken, welche mit unterschiedlichen Blocksizes erstellt wurden. Dynamische SGA Das Memory vom SGA ist unterverteilt in Units, sogn. Granules. Ein SGA besteht aus mindestens drei Granules: Fixed SGA (incl. Redo Buffers) Buffer Cache Shared Pool Bis zur Grösse von SGA_MAX_SIZE kann die SGA (Buffer Cache und Shared Pool) dynamisch geändert werden. Wird den Parameter SGA_MAX_SIZE (Default Wert ist die Summe aller bei der Initialisierung definierten Komponenten) nicht im INIT.ORA gesetzt, so kann man die SGA nicht vergrössern. Bei SGA_MAX_SIZE bis max. 128M ist ein Granule 4M, ansonsten 16M. Windows NT 32Bit hat ein Granule-Grösse von 8M. Es werden immer ganze Granules alloziert. Date: Thursday, 05 September 2002 Page 6 of 6

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