Eine Informationsbroschüre für Patienten mit Nervenschmerzen nach Gürtelrose

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1 Eine Informationsbroschüre für Patienten mit Nervenschmerzen nach Gürtelrose

2 Liebe Patientin, lieber Patient, Patienten Name Datum der Untersuchung Diagnose Medikation Begleitmedikation Bemerkungen Mit freundlicher Empfehlung von Temmler Pharma GmbH & Co. KG und wahrscheinlich wurde bei Ihnen vor kurzem die Diagnose Gürtelrose gestellt. Hierbei handelt es sich um eine Virusinfektion, die mit Hautveränderungen (Bläschen) und starken Schmerzen einhergeht. Die Gürtelrose ist keine seltene Erkrankung. Die Zahl neuer Erkrankungsfälle (Inzidenz) beträgt 4-5 Patienten pro 1000 Einwohner. Meist erkranken Menschen über 50 Jahre und solche, deren Immunsystem (z.b. durch eine andere Krankheit) geschwächt ist. Windpocken und Gürtelrose - wie hängt das zusammen? Jeder Mensch, der einmal Windpocken hatte, kann prinzipiell an einer Gürtelrose erkranken. Bei erstmaliger Windpockeninfektion, die meist schon im Kindesalter auftritt, nistet sich ein Virus in unserem Körper ein, der sog. Varizella-Zoster-Virus. Dieser verharrt im inaktiven Zustand und setzt sich an bestimmten Stellen entlang der Nervenbahnen im Körper fest. In Folge einer zu geringen körpereigenen Immunabwehr kann es Jahre später zu einem erneuten Ausbruch dieser Erreger kommen. Wohingegen die Windpocken den ganzen Körper befallen können, kommt es bei einer Gürtelrose zu einem begrenzten Auftreten der typischen Bläschen entlang der betroffenen Nervenbahnen. Diese verlaufen meist gürtelformig um Rumpf und Brustkorb, was der Krankheit den Namen Gürtelrose eingebracht hat. Aber auch andere Verlaufsmuster, wie z.b. das Auftreten der Bläschen im Gesicht, sind möglich. Arztstempel

3 Symptome (Anzeichen) der Gürtelrose Am Anfang der Erkrankung steht meist ein allgemeines Unwohlsein. Die Patienten fühlen sich müde und abgeschlagen und haben eine erhöhte Körpertemperatur bis hin zum Fieber. Nach einigen Tagen treten dann heftige Schmerzen sowie Empfindungsstörungen (z.b. Taubheitsgefühle) entlang des betroffenen Areals auf. Bald darauf werden die ersten Bläschen sichtbar, die eine wässrige, blutige oder eiterige Flüssigkeit enthalten. Nach einiger Zeit platzen die Bläschen dann auf, verkrusten und bilden sich langsam zurück. Diese Phase ist individuell sehr unterschiedlich und kann zwischen einer und mehreren Wochen dauern. Während der ganzen Zeit kann es zu heftigen Schmerzattacken kommen, die auch nach dem Abheilen der äußerlichen Krankheitsmerkmale noch fortbestehen können. Schmerzen bei Gürtelrose Schlimmer als die Krankheit an sich, sind oft die damit verbundenen Schmerzen. Wochen, Monate und sogar Jahre später, können die betroffenen Hautareale noch schmerzen. Ist dies der Fall, hat sich eine sog. Postzosterische Neuralgie ausgebildet. Diese tritt bei rund 20% aller Gürtelrose-Patienten auf und äußert sich durch: brennende, bohrende Dauerschmerzen bzw. kurze, heftige Schmerzattacken sowie flächige Ausstrahlung der Schmerzen bei Berührung Wie kann man die Schmerzentstehung verhindern? Wichtig ist die frühzeitige Therapie der Grunderkrankung, also der Gürtelrose. Innerhalb von 48 Stunden sollte hiermit begonnen werden. Sie umfasst drei Ziele: 1. Verhinderung der Ausbreitung der Viren 2. Bekämpfung der akuten Schmerzen 3. Verhinderung einer postzosterischen Neuralgie, also der dauerhaften Nervenschmerzen Zu Beginn der Behandlung werden Virustatika eingesetzt. So bezeichnet man die Medikamente, die die Ausbreitung der Viren verhindern sollen. Brivudin und Aciclovir sind die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe. Sie bewirken eine schnellere Heilung der Bläschen und Pusteln. Auch lokale Betäubungsmittel in Form von Puder oder Lösungen helfen, die Schmerzen und den Juckreiz einzudämmen. Trotz schnell eingeleiteter Therapie kann das Auftreten von Nervenschmerzen oft nicht verhindert werden. Dann hat ein Übergang von der Gürtelrose (lat. Herpes Zoster) zur Post-Zoster-Neuralgie (Schmerzen nach Gürtelrose) stattgefunden. Die postzosterische Neuralgie tritt besonders häufig nach Infektionen im höheren Lebensalter oder bei immungeschwächten Patienten auf. Eine vorbestehende Polyneuropathie, z.b. im Zuge einer Diabeteserkrankung ist ein weiterer Prädikator für die Entwicklung einer postzosterischen Neuralgie. In besonderen, vor allem psychischen Belastungssituationen kann es zu einer Verstärkung der Schmerzen kommen.

4 Therapie der postzosterischen Neuralgie Die Therapie der Gürtelrose (des akuten Zoster) unterscheidet sich von der Behandlung der postzosterischen Neuralgie. Antiviral wirkende Medikamente werden nicht mehr eingesetzt, da die Virusinfektion in diesem Stadium meist schon abgeklungen ist. getischen (schmerzstillenden) Effekt. Auch können Sie sich positiv auf den Schlaf und die Stimmung auswirken. Dies ist mitunter auch gewünscht, da es gerade bei chronischen Schmerzen zu einem intensiven und quälenden Schmerzerleben kommen kann. Die Einnahme von Antidepressiva ist bei richtiger Handhabung bedenkenlos möglich! Stattdessen kommen folgende Medikamente zum Einsatz: Antikonvulsiva Diese Präparate wurden ursprünglich für die Therapie der Epilepsie entwickelt. Im Laufe der Jahre hat man jedoch herausgefunden, dass sie auch im Bereich der Schmerztherapie äußerst wirksam sind. Vor allem die Wirkstoffe Gabapentin und Carbamazepin werden in der Behandlung der postzosterischen Neuralgie häufig verwendet. Gabapentin wird von den Patienten meist besser vertragen als Carbamazepin. Beide Wirkstoffe sind gut erprobt und werden bereits sehr lange im Bereich der Schmerztherapie eingesetzt. Trizyklische Antidepressiva Antidepressiva werden, wie der Name schon sagt, normalerweise zur Behandlung von Depressionen oder anderen Krankheiten eingesetzt, die mit einem Mangel an Freude und/oder Angstzuständen einhergehen. Von einigen Antidepressiva, vor allem von den sog. trizyklischen Antidepressiva (TZA), weiß man, dass Sie auch bei chronischen Schmerzzuständen helfen, die mit üblichen Schmerzmitteln nicht behandelbar sind. Hierzu werden meistens die Wirkstoffe Amitriptylin, Desipramin, Imipramin und Doxepin verwendet. Schon niedrige Dosierungen von Antidepressiva haben oft einen anal- Opioide Hierbei handelt es sich um Präparate, die normalerweise zur Behandlung von sehr starken Schmerzen, z.b. Tumorschmerzen eingesetzt werden. Einige dieser Wirkstoffe fallen unter das Betäubungsmittelgesetz. Es gelten daher für die Einnahme und das Mitführen dieser Medikamente besondere Bedingungen. Sollte Ihr Arzt Ihnen ein sog. Opioid verordnet haben, wird er Ihnen sicherlich weitere Unterlagen zur Verfügung stellen. Sonstige Therapien Manche Patienten profitieren von einem lokalen Betäubungsmittel, dass in Form eines Lidocain-Pflasters auf die Haut aufgebracht wird. Der Schmerz wird von den Patienten nicht mehr so schlimm wahrgenommen.

5 Temmlerstraße Marburg Tel. (06421) Auch die sog. Capsaicin Creme kann eine langfristige Schmerzlinderung herbeiführen. Allerdings kann es hier in den ersten Tagen zu einem heftigen Brennen auf der Haut kommen, weswegen viele Patienten die Therapie vorzeitig abbrechen. Eine weitere Methode zur Behandlung der postzosterischen Schmerzen ist die sog. transkutane elektrische Nervenstimulation, kurz TENS genannt. Hierbei werden leichte Reizstromimpulse erzeugt, die über aufgeklebte Elektroden durch die Haut auf die Nervenfasern übertragen werden. Durch diese Impulse wird die Schmerzweiterleitung und damit auch die Schmerzwahrnehmung unterdrückt. Neben den hier genannten Behandlungsmöglichkeiten gibt es noch weitere, die einen positiven Effekt auf die postzosterische Neuralgie haben können. Sollte Ihr Medikament hier nicht aufgeführt sein, heißt dies nicht, dass es schlechter wirksam ist. Aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen Wirkstoffe, war es uns leider nicht möglich alle zu erwähnen. Wir haben uns daher auf die am häufigsten eingesetzten Mittel beschränkt, um Ihnen einen ersten Überblick zu geben. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber Nervenschmerzen, den Sie unter kostenlos beziehen können. Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Gesundheit! Temmler Pharma GmbH & Co. KG

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