Städtische Bodenpolitik in Berlin

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1 Städtische Bodenpolitik in Berlin Wohnungspolitik für die innere Stadt Impulsreferat zum Strategiegespräch zur Neuaufstellung der städtischen Bodenpolitik Berlin, 06. Juni 2012 Thomas Bestgen, UTB Projektmanagement- und Verwaltungs mbh 1

2 Sozial gerecht + preislich differenziert + baukulturell vielfältig + in der inneren Stadt = Eier, Wolle, Milch und Fleisch 2

3 3

4 Wohnungspolitik für die innere Stadt googlemaps

5 Grundlegende Fakten Warum wir bauen (müssen)! 5

6 Wanderungen über die Landesgrenze Berlin Besonders massiver Zuzug fand in den letzten zwei Jahren statt. Weitere Zuzüge werden prognostiziert. Zuzüge : Magnet Berlin Fortzüge : * 2012* Zuzüge Fortzüge Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Datenstand 2010, Statistischer Bericht Wanderungen in Berlin 3. Quartal * Prognosen für 4. Quartal 2011 und 2012 Gesamtjahr 6

7 Die Berliner Bevölkerung Zusätzliche Bürger Rund zusätzliche Bürger in drei Jahren! : : Die Zahl der Singlehaushalte steig im gleichen Zeitraum um 9 % * 2012* Bevölkerung Berlin Davon Single-Haushalte % Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Datenstand 2010, Statistischer Bericht Wanderungen in Berlin 3. Quartal * Prognosen für 4. Quartal 2011 und 2012 Gesamtjahr 7

8 Binnenwanderung Rückläufige Binnenwanderung : Deutich weniger Umzüge innerhalb der Stadt * Binnenwanderung Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Datenstand 2010, Statistischer Bericht Wanderungen in Berlin 3. Quartal * Prognosen für 4. Quartal

9 Wohnungsbestand in Berlin % % Weniger Mietwohnungen Der geringe Anteil der Mietwohnungen des Landes Berlin von 24% sank nochmals bis 2010 auf 16% % Wohnungen in Berlin Mietwohnungen absolut Land Berlin Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Datenstand 2010, Statistischer Bericht Wanderungen in Berlin 3. Quartal

10 Wohnungsneubau in Berlin pro Jahr Geringe Bautätigkeit Es gibt genügend Freiräume, die es zu erobern und zu entwickeln gilt. So kann vieles ausprobiert und gebaut werden Neubau Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Datenstand 2010, Statistischer Bericht Wanderungen in Berlin 3. Quartal Zitat aus: Berlin wohnenswerte Stadt, Seite Ausblick Herausgeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 10

11 Sozialer Wohnungsbau Reduzierung der Kostenmiete Anschlussförderung Jahr Belegungsbindung-Wohnberechtigungsschein Eigenheimzulage (Bund) gestrichen Neubau Erwerb Eigentumswohnung Erwerb Genossenschaftsanteile gestrichen Weniger Förderung Verschiedene Förderprogramme im Land Berlin von 1990 bis Förderprogramme Bestandswohnungsbau Soziale Stadterneuerung langjährige Mietendeckelung Stadtweite Maßnahmen ztw. Deckelung Bauliche Selbsthilfe langjährige Mietendeckelung Mietermodernisierung lebenslange Mietendeckelung gestrichen Genossenschaftsrichtlinie 2000 Förderung des Erwerbs von Genossenschaftsanteilen Ankaufsförderung für Genossenschaftswohnungen 8 Genossenschaftsgründungen gefördert gestrichen 11

12 Was bleibt? Liegenschaftsfond Berlin Bisher: Grundstücksveräußerungen an Meistbietenden = Höchstpreisverfahren Neu: 50 Grundstücke für rd.1875 günstige Wohnungen Projektorientierte Vergabe, überwiegend in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf 12

13 Der Bau von Neubauwohnungen nach KfW 70 Standard (geforderter Mindeststandard ab 2013) führt sicher nicht zu bezahlbarem Wohnraum! Fazit 16

14 Jede neu errichtete Wohnung im Innenstadtbereich (erweiterter S-Bahn-Ring) entlastet den Wohnungsmarkt! Fazit 17

15 neue Wohnungen kommen in der Zielgruppe nur dann an, wenn der Bau der Wohnungen finanziell gefördert wird. Ausblick Baugruppen, die zurzeit die Mehrzahl der Neubauwohnungen errichten, benötigen keine Förderung. Berlins Akteure haben erhebliche wohnungswirtschaftliche Kompetenz und Projekterfahrung sowohl beim Wohnungsneubau, als auch bei der Frage der Bestandssicherung zu bezahlbaren Mieten. Diese Kompetenzen gilt es zu bündeln. Der einzige stabilisierende Faktor in der Wohnungswirtschaft der vergangenen beiden Jahrzehnte ist der genossenschaftliche Sektor! 18

16 Warum Genossenschaften? Die einzige demokratische Rechtsform: 1 Kopf = 1 Stimme! Berlin hat einen bundesweit einmaligen Erfahrungsfundus an Genossenschaften verschiedenster Ausprägungen. 1-Haus-Genossenschaft (20 Wohnungen) vs. Groß-Genossenschaft (über Wohnungen) Quelle: Berliner Zeitung, Nr. 123, 3./ , Seite 41; Auszug aus dem Bericht der Expertenkommission des Bundes Z.K. 21

17 Status: Eigentum/ Erbbau Förderung: 1. Förderweg Erstbezug: 1986 Geschossanzahl: 6 Anzahl der Wohneinheiten: 12 Nutzfläche: 1051,20 m² Einstiegsmiete: 4,70 DM für 15 Jahre Mieterlaß bei Selbsthilfe: 1,30 DM Selbsthilfe (DM/m²): 212 DM Wohnungsbezogene Genossenschaftsanteile (DM/m²): 120 DM Aktuelle Miete (Stand 4/09): 5,71 Ein Beispiel: SELBSTBAUGENOSSENSCHAFT BERLIN eg Admiralstraße 16 Berlin-Kreuzberg Selbstverwaltung: Reparaturabwicklung, Betriebskostendurchsicht Gemeinsame Aktivitäten: monatliche Treffen Weitere Selbstbauleistungen: Fliesen des Treppenhauses, Umgestaltung des Hofs Ausbau der Dachterrasse Quelle: 22

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit : Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Datenstand 2010, Statistischer Bericht Wanderungen in Berlin 3. Quartal 2011 * Prognosen für 4. Quartal 2011 und 2012 Gesamtjahr

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