Die twall : interaktives Reaktionstraining im Leistungssport und Bewegungsanbahnung in der Rehabilitation

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1 Körperliche Aktivität und Mobilität - (k)eine Frage des Alters!? Die twall : interaktives Reaktionstraining im Leistungssport und Bewegungsanbahnung in der Rehabilitation Geschäftsleiter Gesundheit / Medizintechnik IMM-Gruppe Mittweida Name Referent und Titel Präsentation

2 Wichtige Unternehmensdaten: Gründung 1991 als Einzelfirma heute Firmengruppe bestehend aus 5 Unternehmen an 5 Standorten Unternehmensgegenstand: Entwicklung, Herstellung, Applikation und Vermarktung elektronischer Baugruppen und Geräte Elektronikdienstleister mit besonderer Vermarktungsstrategie in den Marktsegmenten: Technik / Automation, Gesundheit / Medizintechnik, Unterhaltung / Medientechnik Gesamtumsatz 2007: 18 Mio Gesamtmitarbeiter: 180 (Stand 09/07) eigene IMM Akademie und IMM Stiftung TOP 30 der familienfreundlichsten Unternehmen beim Wettbewerb 2005 Erfolgsfaktor Familie zertifiziert nach: DIN EN ISO Qualitätsmanagement, DIN EN ISO Umweltmanagement, DIN EN ISO Medizinprodukte Grundauditierung "Beruf und Familie"

3 Geschäftsfelder der IMM-Gruppe IMM bietet Dienstleistungs-, Produkt- und Konzeptlösungen in den Einsatzfeldern: TECHNIK GESUNDHEIT UNTERHALTUNG

4 GESUNDHEIT - Unternehmensbereich mit der längsten Tradition und weitreichendsten Zukunftsaussichten - Hauptaktionsbereiche: Prävention und Rehabilitation - Kooperation mit Wissenschaftlern, Forschungseinrichtungen, Ärzten, Physiotherapeuten, - Baugruppen Kleingeräte Großgeräte Systeme

5 Produktfelder Rehabilitationstechnik (für Behandlungen wie Lokomotionstherapie und Gleichgewichtskoordinationstherapie) Patientensicherheitssysteme (Entkopplungssysteme für Medizintechnik) Feldtherapie (durch Nutzung elektromagnetischer Felder werden medizinische Behandlungen schmerzfrei unterstützt) Sonstige (spezifische Medizintechnik für besondere Patientengruppen, z. B. Parkinsonbetroffene oder Sehbehinderte)

6 IMM proagil GmbH Gegründet: Gegründet: Externe Externe Programme Programme Seit Seit 04/ /2000 Standort Standort Lichtenau Lichtenau Seit Seit 12/ /2000 Standort Standort Mittweida Mittweida Gesundheits- Gesundheitsund und Medizintechnik Medizintechnik Zentrum Zentrum Seit Seit 11/ /2003 BGF BGF // BGM BGM Arbeitsplatzanalyse Arbeitsplatzanalyse Stressmanagement Stressmanagement Firmenfitness Firmenfitness Thomas Westhoff

7 Medizin- und Rehatechnik bei IMM Ausgangspunkt 1. IMM-Entwicklungsauftrag war LP für ein Medizinprodukt Prof. Müller musste nach einem schweren Bergsteigerunfall die Laufmotorik neu lernen Wer laufen will muss stehen können Prof. Müller am GKS die Idee eines Gleichgewichtskoordinators entstand, um Prof. Müller helfen zu können

8 IMM - Entwickler u. Produzent von Geräten GKS Agescan Zeptor EPM/EMM

9 Neue Mobilisierungsmöglichkeiten twall Das Konzept: Grundgedanke Leistungssport - sportartenspezifische Bewegungen initiieren und deren Ausführungsgeschwindigkeit messen. Ziel war Training von Reaktion, Koordination und Ausdauer sowie eine objektive Bewertung der Trainingseffizienz. Das Prinzip: Großflächige Tastelemente, die softwaregesteuert aufleuchten, müssen durch einen leichten Druck deaktiviert werden. Reaktionszeiten beim Deaktivieren der Tastfelder werden gespeichert und dienen der Auswertung der Reaktionsgeschwindigkeit. Koordinations- und Reaktionsübungen, Ausdauertrainings, direkter Wettkampf zweier Sportler, Aktivierung von Kindern und Jugendlichen

10 Neue Mobilisierungsmöglichkeiten twall

11 Klassische Einsatzformen twall Trainiert werden vorwiegend: Reaktiongeschwindigkeit Bewegungsgeschwindigkeit Auge-Hand-Koordination visuelle Reaktion Ausdauer und Kondition kognitiven Fähigkeiten

12 Medizinisch indizierte Einsatzmöglichkeiten twall Mobilisierung der oberen Extremitäten als Voraussetzung für Eigenständigkeit und relative Unabhängigkeit Anwendungsgebiete: SCI, Stroke, MP, MS Ausführung gezielter Bewegungsmuster, Verringerung von Muskelatrophie, Überwindung von Hämisphärenbarrieren Training von Auge-Hand- Koordination

13 Einsatz bei neuronalen / nervalen Krankheitbildern twall cs Einsatz mehrfarbiger Tastelemente und Einbeziehung von Tönen Anwendungsgebiete: LRS, ADHS, Stroke, MP Kognitive Aufgabenstellungen, Stressabbau, Aktivierung von Restfunktionen, Überwindung von Hemisphärenbarrieren Training visueller, auditiver und motorischer Koordination Motivation durch Einbeziehung des Spaßfaktors

14

15 Haltung, Gleichgewicht, Bewegung, Mobilität Zielplanung Bewegungssteuerung Gleichgewichtssinn Rezeptoren Rezeptoren Aktuatoren Rückenmark Reflexmuster CPG- central pattern generator Aktuatoren Rezeptoren Rezeptoren Mobilitätseinschränkungen: Schlagenfall / Cerebrale Läsionen Querschnittlähmung Verletzungen des Bewegungsapparates Gelenk-Endoprothetik uvm.

16 Reizweiterleitung: Synaptischer Spalt, Neurotransmitter Neurotransmitter werden anhand ihrer chemischen Struktur eingeteilt: Amine (u.a. Noradrenalin, Dopamin, Serotonin, Histamin) Aminosäuren (Aspartat, Glutamat, Glycin, GABA) Nukleotid (ATP) Peptide (u.a. Substanz P, Opioide)

17 Effekte stochastischer Resonanztherapie verbessert das motorische Lernen durch Optimierung der Informationsselektion im Gehirn und Freisetzung von Neurotransmittern (z.b. Dopamin) und Anregung neurotropher Faktoren verbessert die Funktionsweise und das Wachstum neuronaler Zellverbände und schützt die Nervenzellen Ändert genet. Informationen über den PCD verbessert die Aktivierung von Hirnarealen verbessert die Gehfähigkeit und die Gleichgewichtsregulation durch optimierte Wahrnehmung und Reflexsteuerung verbessert den Knochenstoffwechsel und erhöht die Knochenfestigkeit

18 Gleichgewichtstraining Bietet in kombination mit srt-zeptoring eine ideale Ergänzung der Lokomotionstherapie Kann unter Gewichtsentlastung dank Verletzungsminimierung bereits in der Frührehabilitation angewandt werden Trainiert die vestibuläre und kinästhetische Koordination Über visuelles Feedback erfolgt eine Optimierung der körperinternen sensomotorischen Regelkreise Verbessert Stand- und Laufsicherheit und wirkt somit motivierend In Kombination mit kognitiven Übungen kann eine Verlagerung der Gleichgewichtsregulation von der rein visuellen (bewußt konzentrierten) auf die (unterbewußte)ebene trainiert werden

19 Kombination im IMM-Mobilitätszentrum Grundgedanke: Alle sich gegenseitig ergänzenden Therapie- bzw. Trainingsmöglichkeiten sollen immobilen Patienten zugänglich gemacht werden Gewichtsentlastung als Grundlage Angebot an medizinisch/physiotherapeutische Einrichtungen Erweiterung des Therapieangebotes, Forschungs- und Studienmöglichkeit

20 Nutzungsmöglichkeiten Einzelnutzung in Form einer Testtherapie Monatspaket mit 1 Therapie wöchentlich Monatspaket mit bis zu 3 Therapien wöchentlich Nutzung für Mediziner / Physiotherapeuten als ausgelagerte Bereiche

21 Mobilisierung in Rehabilitation und Prävention Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Uwe Petersen fon: (0) Fax: (0) Mail: Name Referent und Titel Präsentation

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