Aktuelle Handlungsfelder der liechtensteinischen Wirtschaftspolitik. Referat von Regierungschef- Stellvertreter Dr. Martin Meyer

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Aktuelle Handlungsfelder der liechtensteinischen Wirtschaftspolitik. Referat von Regierungschef- Stellvertreter Dr. Martin Meyer"

Transkript

1 Aktuelle Handlungsfelder der liechtensteinischen Wirtschaftspolitik Referat von Regierungschef- Stellvertreter Dr. Martin Meyer LIHGA, 6. September

2 Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin Sehr geehrter Herr Regierungschef Sehr geehrter Herr Landtagspräsident Sehr geehrte Frau Landtagsvizepräsidentin Sehr geehrte Frau Regierungsrätin Sehr geehrte Damen und Herren Landtagsabgeordnete Sehr geehrte Frau Botschafterin Sehr geehrter Herr Botschafter Sehr geehrte Damen und Herren Ich möchte an die Begrüssungsworte des Regierungschefs anknüpfen, mit welchen sinngemäss ausgeführt wurde, dass sich unser Land in den letzten Jahren zu einem modernen Industrie- und Dienstleistungsstandort entwickelt hat und werde Ihnen aufzeigen, wo sich Liechtenstein in seiner wirtschaftlichen Entwicklung heute befindet und welche Akzente wir setzen müssen, um künftig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Gleichzeitig möchte ich so überleiten zum Referat von Frau Bundespräsidentin Doris Leuthard, welche im Anschluss an meine Überlegungen, die primär auf unser Land bzw. unsere Region ausgerichtet sind, über die Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaft sprechen wird. Geschätzte Gäste Die internationale Politik hat die letzten beiden Jahren wichtige Erfahrungen gemacht. Wir mussten zusehen, wie Banken gerettet werden mussten, weil sie die Welt durch exzessive Spekulationen an den Rand des Abgrunds gebracht haben. 2

3 Viele Staaten mussten Konjunkturprogramme auflegen, weil die Weltwirtschaft stabilisiert werden musste. Fast alle Staaten mussten dafür mehr Schulden machen und stehen jetzt an der Stelle, an der zum Teil wiederum spekuliert wird gegen Staaten, die Schulden angehäuft haben. Bei uns schaut dies zum Glück ein wenig differenzierter aus dies vor allem auch, weil wir in der Vergangenheit auf Basis einer liberalen Wirtschaftspolitik - die Weichen richtig gestellt haben. Dennoch ist anzumerken, dass die grösste Weltwirtschafts- und Finanzmarktkrise seit 80 Jahren und der schärfste globale Wirtschaftseinbruch auch unser Land in den letzten 1.5 Jahren sehr stark beeinflusst haben. Folgende Beispiele sollen dies verdeutlichen: Auftragseingänge, Produktion und Absatz sind im Höhepunkt der Krise regelrecht weggebrochen. Die Exporte sind um rund 27 % auf den Stand von 2005 gesunken. Die Zahl der Beschäftigten sank von 33'400 (2008) auf 32'600 (2009), was einem Minus 2.4 Prozent entspricht. Die Zahl der in Kurzarbeit befindlichen Personen stieg kurzfristig auf über 3'000 Personen an und die Arbeitslosenrate erreichte im Februar 2010 mit 3.2 Prozent den Höhepunkt. Liechtenstein ist schneller aus der Krise herausgekommen als andere. So mussten wir keine staatlichen Rettungspakete und Konjunkturprogramme schnüren und unsere Staatsreserven betragen derzeit noch rund 1.4 Mrd. CHF. Gründe für diese gute Ausgangslage sind beispielsweise: 3

4 Weil wir einen liberalen und dadurch höchst flexiblen Arbeitsmarkt haben. Weil sowohl unsere Exportindustrie als auch die vielen KMUs sich aufgrund unserer offenen Volkswirtschaft seit jeher im harten regionalen oder internationalen Wettbewerb stellen mussten. Weil wir attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmer haben. Weil wir mit der Mitgliedschaft in zwei Wirtschaftsräumen Zollvertrag und EWR - in den letzten 10 Jahren enorm profitieren konnten. Weil die staatlichen Organe Regierung und Parlament in den vergangenen Jahrzehnten immer sehr sorgsam mit unserem Staatshaushalt umgegangen sind, sodass wir heute keine staatlichen Schulden haben. Dennoch müssen auch wir uns aktiv dem derzeitigen Wandel stellen. Sie, geschätzte Anwesende, erleben dies als Unternehmer, Entscheidungsträger oder Mitarbeiter ja täglich auch in Ihren Unternehmen, indem Sie sich den neuen Herausforderungen stellen müssen, indem Sie auf die Innovationen der Mitbewerber reagieren müssen oder indem Sie sich in bestehenden Märkten behaupten müssen. Welche Akzente muss nun aber die Politik setzen? Welche Massnahmen haben wir zu treffen? Welches sind unsere Handlungsfelder? Andere Regionen und Staaten verändern ihre Rahmenbedingungen und nähern sich steuerlich immer stärker an uns an oder bieten sogar bessere Unternehmensbesteuerungstarife an. Hier müssen wir die 4

5 Wettbewerbsbedingungen positiv verändern! Aus diesem Grund führen wir derzeit eine Reform unseres Steuerrechts - mit dem Fokus auf einer Modernisierung des Unternehmenssteuerrechts - durch, um dadurch künftig unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Wir brauchen mehr Freiräume für private Investitionen und weniger Regulation, die freies Unternehmertum hemmt. Lassen Sie mich dies an einem Beispiel verdeutlichen: Bill Gates hätte Microsoft nie in einer liechtensteinischen Garage im Hinterhof gründen können, weil er dafür nie eine Bewilligung bekommen hätte, da seine Betriebsstätte in der Garage aufgrund der geltenden Zonenplanung nicht bewilligt worden wäre. Wir brauchen also mehr Flexibilität in unserer Raumordnung. Mehr Wachstum - und damit auch mehr Steuereinnahmen für den Staatshaushalt - werden wir nur bekommen, wenn wir kleinen und mittleren Betrieben Wachstumsmöglichkeiten bieten. Dies setzt voraus, dass wir deren Innovationskraft stärken. Darum hat die Regierung ihre Anstrengungen im Bereich der Innovationsförderung verstärkt und im letzten Jahr z.b. einen Innovationscheck eingeführt. Wir brauchen den Schulterschluss zwischen der Wirtschaft und der Politik, damit uns die grossen anstehenden Infrastrukturprojekte gelingen. Ich denke hierbei v.a. an die anstehende Ertüchtigung unserer Eisenbahninfrastruktur und unseren Anschluss ans internationale Schienennetz. Ein internationaler Wirtschaftsstandort wie Liechtenstein ist auf eine moderne Infrastruktur angewiesen. Wer sein Unternehmen durch solch schwieriges Fahrwasser steuert, der verdient keine Neiddebatte, sondern höchsten Respekt. Aus diesem Grund müssen wir das Ansehen von KMUs und vor allem unseren Handwerkbetrieben stärken. Gerade sie waren und sind die Stütze der liechtensteinischen Wirtschaft! Nicht zuletzt brauchen wir einen gesunden uns soliden Staatshaushalt. Wir sind heute in der komfortablen Lage, dass wir keine Schulden haben und damit auch keine Zinszahlungen leisten müssen. Dennoch müssen wir uns anstrengen und unser Budgetdefizit, welches gemäss unseren Prognosen in den nächsten Jahren im Durchschnitt rund 160 Mio. CHF 5

6 beträgt, durch eine aufwandseitige Budgetkorrektur mittelfristig wieder ins Lot bringen. Dadurch können wir uns diesen grossen Wettbewerbs- und Standortvorteil bewahren. Sehr geehrte Gäste Bei all diesen Anstrengungen baue ich auf Ihre Mithilfe, weil ich der festen Überzeugung bin, dass nur Staat und Wirtschaft gemeinsam die Herausforderungen meistern können! Wenn uns dies gelingt, dann wird unser Standort und unsere Region auch in Zukunft erfolgreich sein. Schliessen möchte ich meine Überlegungen mit folgendem Zitat, welches sowohl für die Politik als auch für die Wirtschaft Gültigkeit hat: Business in schweren Zeiten ist wie Fussballspielen auf tiefem Boden: die wirklich Guten werden bei diesen Platzverhältnissen noch besser, denn sie wissen, dass sie sich jetzt besonders konzentrieren müssen. KarlHeinz Karius, (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater Ich freue mich nun auf das Referat von Frau Bundespräsidentin Doris Leuthard und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. 6

Liechtenstein als Industriestandort in einem globalen Netzwerk

Liechtenstein als Industriestandort in einem globalen Netzwerk Liechtenstein als Industriestandort in einem globalen Netzwerk 5. Ruggeller Unternehmer-Apéro, 20. Oktober 2014 Josef Beck, Geschäftsführer Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer (LIHK) 1 Liechtenstein

Mehr

Industriestandort Liechtenstein Tragender Wirtschaftsfaktor an der Grenze zur Schweiz und inmitten von Europa

Industriestandort Liechtenstein Tragender Wirtschaftsfaktor an der Grenze zur Schweiz und inmitten von Europa Industriestandort Liechtenstein Tragender Wirtschaftsfaktor an der Grenze zur Schweiz und inmitten von Europa Christian Hausmann, Leiter Amt für Volkswirtschaft 28. Juni 2013 Agenda Amt für Volkswirtschaft

Mehr

ANSPRACHE SEINER DURCHLAUCHT ERBPRINZ ALOIS VON UND ZU LIECHTENSTEIN ANLÄSSLICH DER ERÖFFNUNG DES LANDTAGES

ANSPRACHE SEINER DURCHLAUCHT ERBPRINZ ALOIS VON UND ZU LIECHTENSTEIN ANLÄSSLICH DER ERÖFFNUNG DES LANDTAGES Es gilt das gesprochene Wort! ANSPRACHE SEINER DURCHLAUCHT ERBPRINZ ALOIS VON UND ZU LIECHTENSTEIN ANLÄSSLICH DER ERÖFFNUNG DES LANDTAGES am 27. März 2013 Sehr geehrte Landtagsabgeordnete Ich gratuliere

Mehr

Jahrhundertchance Zuwanderung. Prof Dr. Henrik Müller Frankfurt am Main, 21. April 2015

Jahrhundertchance Zuwanderung. Prof Dr. Henrik Müller Frankfurt am Main, 21. April 2015 Jahrhundertchance Zuwanderung Prof Dr. Henrik Müller Frankfurt am Main, 21. April 2015 1 Plan für heute 1. Die These: Wir müssen diese unverhoffte Chance nutzen! 2. Die Lage: Geronto-Meister Deutschland

Mehr

Bedeutung von Unternehmensgründungen

Bedeutung von Unternehmensgründungen Zum Antrag Unternehmensgründungen erleichtern der FDP Landtagsfraktion in Schleswig- Holstein sowie zum Änderungsantrag Unternehmensgründungen als Grundlage des Wohlstands von morgen der CDU-Landtagsfraktion

Mehr

Kurzreferat von Regierungschef-Stellvertreter Dr. Thomas Zwiefelhofer, Minister für Inneres, Justiz und Wirtschaft

Kurzreferat von Regierungschef-Stellvertreter Dr. Thomas Zwiefelhofer, Minister für Inneres, Justiz und Wirtschaft R EG IER U N G D ES FÜ R STEN TU M S LIEC H TEN STEIN M IN IS TER IU M FÜ R IN N ER ES,JU S TIZ U N D W IR TS C H A FT Kurzreferat von Regierungschef-Stellvertreter Dr. Thomas Zwiefelhofer, Minister für

Mehr

Impulsvortrag Wirtschaftstag 2012 des Wirtschaftsrats der CDU e.v. 12. Juni 2012, Berlin. Aus den Ausführungen von. Dr. Axel C.

Impulsvortrag Wirtschaftstag 2012 des Wirtschaftsrats der CDU e.v. 12. Juni 2012, Berlin. Aus den Ausführungen von. Dr. Axel C. Impulsvortrag Wirtschaftstag 2012 des Wirtschaftsrats der CDU e.v. LANXESS AG Ansprechpartner: Silke Jansen Leitung Public Affairs 51369 Leverkusen Deutschland Telefon +49 214 30-23318 Telefax +49 214

Mehr

Regierungschef Adrian Hasler

Regierungschef Adrian Hasler REGIERUNG DES FÜRSTENTUMS LIECHTENSTEIN MINISTERIUM FÜR PRÄSIDIALES UND FINANZEN Regierungschef Adrian Hasler Referat Verantwortung für die Zukunft: Eine Standortbestimmung für Liechtenstein Veranstaltung

Mehr

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Meine sehr geehrten Damen und Herren, 1 Meine sehr geehrten Damen und Herren, bevor wir uns mit Dank und guten Wünschen von Ihnen verabschieden, möchte ich an dieser Stelle ein Resümee zur heutigen Veranstaltung geben und die wesentlichen

Mehr

Rede Carsten Kengeter, Jahreseröffnung Deutsche Börse 2016

Rede Carsten Kengeter, Jahreseröffnung Deutsche Börse 2016 Rede Carsten Kengeter, Jahreseröffnung Deutsche Börse 2016 Sehr geehrter Herr EZB-Präsident Mario Draghi, sehr geehrter Herr Ministerpräsident Volker Bouffier, sehr geehrte Damen und Herren, auch ich darf

Mehr

Arbeitgeberanlass des RAV Thalwil

Arbeitgeberanlass des RAV Thalwil Kanton Zürich Finanzdirektion Ernst Stocker Regierungspräsident Arbeitgeberanlass des RAV Thalwil Grusswort von Regierungspräsident Ernst Stocker in Rüschlikon, 27. Oktober 2015 (Es gilt das gesprochene

Mehr

Einwanderungsland Liechtenstein Bedeutung der Migration

Einwanderungsland Liechtenstein Bedeutung der Migration Es gilt das gesprochene Wort Einwanderungsland Liechtenstein Bedeutung der Migration Begrüssung und Einführung von Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher anlässlich der 1. Liechtensteiner Integrationskonferenz

Mehr

Globalisierung als Gestaltungsaufgabe. Grußwort. Holger Schlienkamp Unterabteilungsleiter Industrie für Mobilität der Zukunft, Raumfahrt

Globalisierung als Gestaltungsaufgabe. Grußwort. Holger Schlienkamp Unterabteilungsleiter Industrie für Mobilität der Zukunft, Raumfahrt Globalisierung als Gestaltungsaufgabe Grußwort Holger Schlienkamp Unterabteilungsleiter Industrie für Mobilität der Zukunft, Raumfahrt Anlass IndustriAll Global Weltkonferenz Luft- und Raumfahrt am 1.

Mehr

ANSPRACHE SEINER DURCHLAUCHT ERBPRINZ ALOIS VON UND ZU LIECHTENSTEIN ANLÄSSLICH DES STAATSFEIERTAGES

ANSPRACHE SEINER DURCHLAUCHT ERBPRINZ ALOIS VON UND ZU LIECHTENSTEIN ANLÄSSLICH DES STAATSFEIERTAGES Es gilt das gesprochene Wort! ANSPRACHE SEINER DURCHLAUCHT ERBPRINZ ALOIS VON UND ZU LIECHTENSTEIN ANLÄSSLICH DES STAATSFEIERTAGES 2016 Liebe Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner Europa durchgeht eine

Mehr

Der innovative Staat Innovationsförderung aus Sicht der KTI. Bern, 26. November 2015 Annalise Eggimann, Geschäftsführerin KTI

Der innovative Staat Innovationsförderung aus Sicht der KTI. Bern, 26. November 2015 Annalise Eggimann, Geschäftsführerin KTI Der innovative Staat Innovationsförderung aus Sicht der KTI Bern, 26. November 2015 Annalise Eggimann, Geschäftsführerin KTI 1 Innovationen als Motor der Schweiz Die Schweiz ist ein kleines, rohstoffarmes

Mehr

Dr. Anno Borkowsky Vorsitzender des Verbandes der Chemischen Industrie e.v., Landesverband Baden-Württemberg

Dr. Anno Borkowsky Vorsitzender des Verbandes der Chemischen Industrie e.v., Landesverband Baden-Württemberg Wirtschaftspressekonferenz Wirtschaftspressekonferenz Chemie Verbände Chemie Verbände Baden Württemberg, Baden Württemberg, Dienstag, Dienstag, 16. 16. Februar Februar 2016, 2016, Stuttgart Stuttgart Dr.

Mehr

Frankreich: Viel Arbeit für den Wahlsieger

Frankreich: Viel Arbeit für den Wahlsieger Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Frankreich 13.04.2017 Lesezeit 4 Min. Frankreich: Viel Arbeit für den Wahlsieger Wen auch immer die Franzosen Anfang Mai zu ihrem neuen Staatsoberhaupt

Mehr

Der Industriestandort

Der Industriestandort Bild: Ultralight Der Industriestandort Fürstentum Liechtenstein Hochindustrialisiertes Land In 60 Jahren vom Agrarstaat zu einem der höchstindustrialisierten Länder der Welt Spezialisierung auf forschungs-intensive

Mehr

Der Industriestandort

Der Industriestandort Der Industriestandort Fürstentum Liechtenstein Bild: Ultralight Hochindustrialisiertes Land In 60 Jahren vom Agrarstaat zu einem der höchstindustrialisierten Länder der Welt Spezialisierung auf forschungsintensive

Mehr

Ganzheitliches Greening of the economy unterstützen statt Verengung auf Green Jobs Rede von Alexander Wilhelm

Ganzheitliches Greening of the economy unterstützen statt Verengung auf Green Jobs Rede von Alexander Wilhelm Es gilt das gesprochene Wort! Ganzheitliches Greening of the economy unterstützen statt Verengung auf Green Jobs Rede von Alexander Wilhelm Stellvertretender Leiter, Abteilung Arbeitsmarkt Konferenz Green

Mehr

1900 zählte die Schweiz 1,6 Millionen Erwerbstätige, davon arbeiteten 0,7 Millionen in der Industrie und im Gewerbe über 40 Prozent der

1900 zählte die Schweiz 1,6 Millionen Erwerbstätige, davon arbeiteten 0,7 Millionen in der Industrie und im Gewerbe über 40 Prozent der 1900 zählte die Schweiz 1,6 Millionen Erwerbstätige, davon arbeiteten 0,7 Millionen in der Industrie und im Gewerbe über 40 Prozent der Beschäftigten. 1960 betrug die Zahl der Erwerbstätigen dann insgesamt

Mehr

Weltwirtschaft: Chancen und Risiken. Dr. Klaus W. Wellershoff

Weltwirtschaft: Chancen und Risiken. Dr. Klaus W. Wellershoff Weltwirtschaft: Chancen und Risiken Dr. Klaus W. Wellershoff Lernerfahrungen Lektion I: Wir wissen wenig über die Zukunft! Lektion II: Was wir wissen ist dafür sehr mächtig! Lektion III: Wir geben uns

Mehr

Wahlprüfsteine der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin zur Landtagswahl 2016 in Mecklenburg-Vorpommern

Wahlprüfsteine der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin zur Landtagswahl 2016 in Mecklenburg-Vorpommern Wahlprüfsteine der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin zur Landtagswahl 2016 in Mecklenburg-Vorpommern Schwerin, 4. Mai 2016 In der Legislaturperiode 2016-2021 stehen der Landtag und die Landesregierung

Mehr

Gemeinsame Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg

Gemeinsame Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg Gemeinsame Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung Brandenburger Fördertag 15. April 2015 1 Innovationen sind die Triebfedern von wirtschaftlichem Wachstum und Beschäftigung

Mehr

Deutschland braucht Logistik

Deutschland braucht Logistik Lenkungskreis Güterverkehr im Deutschen Verkehrsforum Positionspapier Deutschland braucht Logistik Strategie für einen attraktiven Logistikstandort Deutschland März 2005 Klingelhöferstr. 7 10785 Berlin

Mehr

Wir haben klare strategische Prioritäten definiert und uns ehr geizige Ziele für unser Unternehmen gesetzt.

Wir haben klare strategische Prioritäten definiert und uns ehr geizige Ziele für unser Unternehmen gesetzt. Vision und Werte 2 Vorwort Wir haben klare strategische Prioritäten definiert und uns ehr geizige Ziele für unser Unternehmen gesetzt. Wir sind dabei, in unserem Unternehmen eine Winning Culture zu etablieren.

Mehr

Konjunktur Wochenrückblick

Konjunktur Wochenrückblick Konjunktur Wochenrückblick 24. Oktober 28. Oktober 2016 Übersicht Frankreich Einkaufsmanagerindex knackt Wachstumsschwelle Eurozone Einkaufsmanagerindex mit stärkstem Zuwachs seit Jahresbeginn Deutschland

Mehr

Aktuelles aus Japan. Mittelständische Unternehmen haben besondere Chancen. Marcus Schürmann. Rosenheim

Aktuelles aus Japan. Mittelständische Unternehmen haben besondere Chancen. Marcus Schürmann. Rosenheim Aktuelles aus Japan Mittelständische Unternehmen haben besondere Chancen Marcus Schürmann Rosenheim 18.11.2013 1. Japan: aktuelle Themen Abenomics : drei Pfeile stehen für Geld- und Fiskalpolitik sowie

Mehr

Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler anlässlich der Jahreskonferenz der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft

Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler anlässlich der Jahreskonferenz der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler anlässlich der Jahreskonferenz der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft [Rede in Auszügen] Datum: 14.12.2012 Ort: axica, Berlin

Mehr

Kommunen sind Wirtschaftsstandorte im Wettbewerb -

Kommunen sind Wirtschaftsstandorte im Wettbewerb - Kommunen sind Wirtschaftsstandorte im Wettbewerb - Was können sie tun, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken? Quelle: willkomm-neustadt.de/presse Agenda 1. Rahmenbedingungen a. Demographie b. Digitalisierung

Mehr

Direktinvestitionen der international tätigen Unternehmen als Schlüsselfaktor für Wachstum und Wohlstand in der Schweiz

Direktinvestitionen der international tätigen Unternehmen als Schlüsselfaktor für Wachstum und Wohlstand in der Schweiz Presserohstoff 24. August 2006 Direktinvestitionen der international tätigen Unternehmen als Schlüsselfaktor für Wachstum und Wohlstand in der Schweiz Volkswirtschaftliche Bedeutung der Direktinvestitionen

Mehr

Eröffnungsrede anlässlich des 59. Österreichischen Städtetages in Bruck/Mur. Es macht Freude, neuerlich an einem Österreichischen

Eröffnungsrede anlässlich des 59. Österreichischen Städtetages in Bruck/Mur. Es macht Freude, neuerlich an einem Österreichischen 1 Eröffnungsrede anlässlich des 59. Österreichischen Städtetages in Bruck/Mur Sehr geehrte Damen und Herren! Es macht Freude, neuerlich an einem Österreichischen Städtetag diesmal eigentlich an einem 3-Städtetag,

Mehr

Letter of Intent. I Ausgangssituation. II Gemeinsame Ziele

Letter of Intent. I Ausgangssituation. II Gemeinsame Ziele Letter of Intent I Ausgangssituation In Zeiten des demografischen Wandels ist der Stärkung der heimischen Wirtschaft und in diesem Zusammenhang insbesondere der Fachkräftesicherung eine besondere Bedeutung

Mehr

Insurance Market Outlook

Insurance Market Outlook Munich Re Economic Research Mai 2016 Schwellenländer Asiens bleiben Stütze des weltweiten Prämienwachstums Der bietet in Kurzform einen Überblick über unsere Erwartungen zur Entwicklung der Versicherungsmärkte

Mehr

PRESSEKONFERENZ, 18. MÄRZ 2015 WOLFGANG CLEMENT. Bundesminister a.d., Vorsitzender des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

PRESSEKONFERENZ, 18. MÄRZ 2015 WOLFGANG CLEMENT. Bundesminister a.d., Vorsitzender des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft PRESSEKONFERENZ, 18. MÄRZ 2015 WOLFGANG CLEMENT Bundesminister a.d., Vorsitzender des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft Statement Es gilt das gesprochene Wort Kein Zweifel, Deutschland

Mehr

Bayerische Staatskanzlei

Bayerische Staatskanzlei Bayerische Staatskanzlei Pressemitteilung «Empfängerhinweis» Nr: 288 München, 18. Oktober 2016 Bericht aus der Kabinettssitzung: 1. Bayerns Wirtschaft ist Wachstumsmotor in Deutschland / Wirtschaftsministerin

Mehr

Kurzfristige ökonomische Fluktuationen

Kurzfristige ökonomische Fluktuationen Kurzfristige ökonomische Fluktuationen MB Rezessionen und Expansionen Konjunkturschwankungen Rezession: Beschreibt eine Periode deutlich schwächeren Wirtschaftswachstums als normal (formale Definition:

Mehr

Rede von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Indust und Handelskammertages, anlässlich der VetNet-Ergebniskonferenz am 9. Juni 2015 in Berlin

Rede von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Indust und Handelskammertages, anlässlich der VetNet-Ergebniskonferenz am 9. Juni 2015 in Berlin Rede von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Indust und Handelskammertages, anlässlich der VetNet-Ergebniskonferenz am 9. Juni 2015 in Berlin Sehr geehrte Frau Ministerin Wanka, sehr geehrte Frau

Mehr

GRUSSWORT DER EUROPÄ ISCHEN KOMMISSION

GRUSSWORT DER EUROPÄ ISCHEN KOMMISSION GRUSSWORT DER EUROPÄ ISCHEN KOMMISSION Cristina Asturias, stv. Referatsleiterin Generaldirektion Beschäftigung Europäische Kommission ESF Jahresveranstaltung 2016 17. Februar 2016 (Es gilt das gesprochene

Mehr

DIE BEDEUTUNG DER WIRTSCHAFTSCLUSTER

DIE BEDEUTUNG DER WIRTSCHAFTSCLUSTER ICT CLUSTER BERN/26. März 2014 Seite 1 ICT CLUSTER BERN; Bern, 26. März 2014 Referat von Herrn Regierungsrat Andreas Rickenbacher, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern DIE BEDEUTUNG DER WIRTSCHAFTSCLUSTER

Mehr

Dialog International: Eröffnung der vbw Repräsentanz in Teheran

Dialog International: Eröffnung der vbw Repräsentanz in Teheran Dialog International: Eröffnung der vbw Repräsentanz in Teheran Sonntag, 01.11.2015 um 16:30 Uhr vbw Repräsentanz Teheran, Unit 3, Navak Building, Navak Street Nr. 17, Africa (Nelson Mandela) Boulevard,

Mehr

Ein Unternehmen der Werhahn-Gruppe. Mit Weitblick in die Zukunft

Ein Unternehmen der Werhahn-Gruppe. Mit Weitblick in die Zukunft Ein Unternehmen der Werhahn-Gruppe Mit Weitblick in die Zukunft Unsere Historie Die abcbank steht auf dem soliden Fundament einer mehr als 70-jährigen Bankentradition. Unser Haus entwickelte sich seit

Mehr

Rede Versand Dr. Michael Stahl Geschäftsführer

Rede Versand Dr. Michael Stahl Geschäftsführer Statement zur Vorstellung des MINT-Herbstberichts 2014 Rede Versand Dr. Michael Stahl Geschäftsführer 08.10.2014 Es gilt das gesprochene Wort! Pressekonferenz MINT-Herbstbericht 2014 Berlin, 08.10. 2014

Mehr

Verabschiedung des Nachtragshaushaltes 2009. der Stadt Erlangen im Erlanger Stadtrat. am 27. Mai 2009. - Haushaltsrede des Oberbürgermeisters

Verabschiedung des Nachtragshaushaltes 2009. der Stadt Erlangen im Erlanger Stadtrat. am 27. Mai 2009. - Haushaltsrede des Oberbürgermeisters Verabschiedung des Nachtragshaushaltes 2009 der Stadt Erlangen im Erlanger Stadtrat am 27. Mai 2009 - Haushaltsrede des Oberbürgermeisters Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, meine sehr geehrten Damen

Mehr

Erneuerbare Energien in Kasachstan Energiestrategie 2050

Erneuerbare Energien in Kasachstan Energiestrategie 2050 Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Ministerialdirigent Edgar Freund Erneuerbare Energien in Kasachstan Energiestrategie 2050 15.09.2014 Inhaltsübersicht 1. Politischer Hintergrund

Mehr

INDUTEC Reine Perfektion!

INDUTEC Reine Perfektion! INDUTEC Reine Perfektion! Unsere Vision und unsere Werte Indutec Umwelttechnik GmbH & Co. KG Zeißstraße 22-24 D-50171 Kerpen / Erft Telefon: +49 (0) 22 37 / 56 16 0 Telefax: +49 (0) 22 37 / 56 16 70 E-Mail:

Mehr

Ansprache. von Bürgermeister lic. oec. Karlheinz Ospelt. anlässlich der Feierlichkeiten zur 200-Jahrfeier Tag der Souveränität am 12.

Ansprache. von Bürgermeister lic. oec. Karlheinz Ospelt. anlässlich der Feierlichkeiten zur 200-Jahrfeier Tag der Souveränität am 12. Sperrfrist bis Mittwoch, 12. Juli 2006, 17.30 Uhr Ansprache von Bürgermeister lic. oec. Karlheinz Ospelt anlässlich der Feierlichkeiten zur 200-Jahrfeier Tag der Souveränität am 12. Juli 2006 vor dem Vaduzer

Mehr

Der Industriestandort

Der Industriestandort Bild: Ultralight Der Industriestandort Fürstentum Liechtenstein Hochindustrialisiertes Land In 60 Jahren vom Agrarstaat zu einem hochindustrialisierten Land Spezialisierung auf forschungsintensive Marktnischen

Mehr

Bäuerliche Prinzipien der Zukunft Im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Unternehmertum. Bauernstammtisch Derndorf, 08. April 2010

Bäuerliche Prinzipien der Zukunft Im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Unternehmertum. Bauernstammtisch Derndorf, 08. April 2010 Bäuerliche Prinzipien der Zukunft Im Einklang mit Ökologie, Ökonomie und Unternehmertum Bauernstammtisch Derndorf, 08. April 2010 Strukturwandel in der Landwirtschaft seit Jahrzehnten enormer Wandel: Auf

Mehr

Georg Fahrenschon. Wie wettbewerbsfähig ist die Soziale Marktwirtschaft?

Georg Fahrenschon. Wie wettbewerbsfähig ist die Soziale Marktwirtschaft? Statement Staatsminister Georg Fahrenschon Bayerisches Staatsministerium der Finanzen Wie wettbewerbsfähig ist die Soziale Marktwirtschaft? am 19. Mai 2011, 15:15 Uhr Hotel Bayerischer Hof Promenadenplatz

Mehr

Demografischer Wandel: Vorsicht, Steuerfalle

Demografischer Wandel: Vorsicht, Steuerfalle Demografischer Wandel: Vorsicht, Steuerfalle 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. sich Ursachen und Umfang des demografischen Wandels in Deutschland erschließen. 2. auf der Grundlage

Mehr

Demografie in Politik und Unternehmen. Dr. Christoph M. Schneider Dipl.-Volksw. Dirk Matthias Kauffmann

Demografie in Politik und Unternehmen. Dr. Christoph M. Schneider Dipl.-Volksw. Dirk Matthias Kauffmann Demografie in Politik und Unternehmen Dr. Christoph M. Schneider Dipl.-Volksw. Dirk Matthias Kauffmann Die Welt altert unterschiedlich Anteil der über 65-Jährigen an der Bevölkerung 1980 2010 2040 25 14

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort. Zusammenarbeit der Steuerverwaltungen Nordrhein-Westfalens und Griechenlands

Es gilt das gesprochene Wort. Zusammenarbeit der Steuerverwaltungen Nordrhein-Westfalens und Griechenlands Dr. Norbert Walter-Borjans Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen Es gilt das gesprochene Wort. Zusammenarbeit der Steuerverwaltungen Nordrhein-Westfalens und Griechenlands Unterzeichnung einer

Mehr

Professor Dr. Robert Kappel CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag

Professor Dr. Robert Kappel CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag Wirtschaftliche Entwicklung in Afrika bis 2030: Politische Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen Professor Dr. Robert Kappel GIGA, Hamburg 24.9.2014 CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag Fachgespräch

Mehr

Marktentwicklung der Stahlindustrie in Europa

Marktentwicklung der Stahlindustrie in Europa Marktentwicklung der Stahlindustrie in Europa Dr. Wolfgang Eder, Vorsitzender des Vorstandes, Frankfurt, am 24. Juni 2016 www.voestalpine.com voestalpine Group Überblick 2 24. Juni 2016 VDMA-Jahrestagung

Mehr

Staatsschuldenquote (brutto)

Staatsschuldenquote (brutto) Staatsschuldenquote (brutto) 180 160 140 % BIP 120 100 80 GR ES IT PT IE 60 40 20 0 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Datenquelle: AMECO Wirtschaftseinbruch,

Mehr

Bevölkerungs- und Wanderungsentwicklung Berlin Staatssekretär Gothe

Bevölkerungs- und Wanderungsentwicklung Berlin Staatssekretär Gothe Fachtagung des Bündnisses für Kinder Wohnen, Lernen, Spielen in Marzahn-Hellersdorf Visionen zum Leben der Kinder 2020 Elke Plate, 19. März 2014 Bevölkerungs- und Wanderungsentwicklung Berlin Staatssekretär

Mehr

Unternehmenszweck, Vision, Mission, Werte

Unternehmenszweck, Vision, Mission, Werte Unternehmenszweck, Vision, Mission, Werte UNSER STRATEGISCHER RAHMEN Unternehmenszweck, Vision, Mission, Werte Wir haben einen klaren und langfristig ausgerichteten strategischen Rahmen definiert. Er hilft

Mehr

Kulturapéro der Stadt Chur im Bündner Kunstmuseum vom 4. November 2016

Kulturapéro der Stadt Chur im Bündner Kunstmuseum vom 4. November 2016 Kulturapéro der Stadt Chur im Bündner Kunstmuseum vom 4. November 2016 Grusswort von Martin Jäger, Regierungsrat Liebe Frau Stadträtin, geschätzte Doris Sehr geehrte Damen und Herren der städtischen Kulturkommission

Mehr

Begrüßungsworte für Frau Bindler anlässlich der Vortragsveranstaltung mit Bundesminister a.d. Franz Müntefering am 24. November 2014 Seite 1 von 11

Begrüßungsworte für Frau Bindler anlässlich der Vortragsveranstaltung mit Bundesminister a.d. Franz Müntefering am 24. November 2014 Seite 1 von 11 Seite 1 von 11 Sehr geehrter Herr Müntefering, liebe Mitglieder und Kunden, verehrte Vertreter des Aufsichtsrates, sehr geehrte Pressevertreter, liebe Gäste, ich freue mich außerordentlich, Sie hier in

Mehr

STEUERVORTEILE in Tschechien im Lichte der Weltwirtschaftlichen Entwicklung. Mag. Gerhard PICHLER

STEUERVORTEILE in Tschechien im Lichte der Weltwirtschaftlichen Entwicklung. Mag. Gerhard PICHLER STEUERVORTEILE in Tschechien im Lichte der Weltwirtschaftlichen Entwicklung Mag. Gerhard PICHLER 1 CONSULTATIO IN TSCHECHIEN In den 1980ern Unternehmensbewertungen und beratungen von Wien aus für Privatisierung

Mehr

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen.

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes einzelne Unternehmen ist einzigartig. Ob Gesundheitswesen oder Einzelhandel, Produktion oder Finanzwesen keine zwei Unternehmen

Mehr

Strukturwandel und Nachfragetrends im Handwerk

Strukturwandel und Nachfragetrends im Handwerk Strukturwandel und Nachfragetrends im Handwerk Prof. Dr. Kilian Bizer, Direktor ifh Göttingen Wissenschaftliche Tagung des DHI Halle, den 4.12.2009 Das ifh Göttingen als Forschungsstelle des Deutschen

Mehr

Zukunftsweisendes Personalmanagement

Zukunftsweisendes Personalmanagement Ehrhard Flato Silke Reinbold-Scheible Zukunftsweisendes Personalmanagement Herausforderung demografischer Wandel Fachkräfte gewinnen Talente halten Erfahrung nutzen 3 1 Fakten zur demografischen Entwicklung

Mehr

Europa weiß-blau Politischer Jahresauftakt der vbw im Brüssel

Europa weiß-blau Politischer Jahresauftakt der vbw im Brüssel Europa weiß-blau Politischer Jahresauftakt der vbw im Brüssel Mittwoch, 13.01.2016 um ca. 11:15 Uhr Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union, Bierkeller Rue Wiertz 77, 1000 Brüssel Begrüßung

Mehr

100 Jahre Arbeitgeberverband Elektroinstallateure

100 Jahre Arbeitgeberverband Elektroinstallateure Kanton Zürich Finanzdirektion Ernst Stocker Regierungspräsident 100 Jahre Arbeitgeberverband Elektroinstallateure Kanton Zürich (KZEI Ansprache von Regierungspräsident Ernst Stocker in Zürich, 5. Juni

Mehr

HEADLINE. Wirtschaftspolitik in Europa und die Rolle Österreichs. Bodo B. Schlegelmilch

HEADLINE. Wirtschaftspolitik in Europa und die Rolle Österreichs. Bodo B. Schlegelmilch HEADLINE Wirtschaftspolitik in Europa und die Rolle Österreichs Bodo B. Schlegelmilch In der globalen Wirtschaft spiel Österreich kaum eine Rolle Österreich ist ein wunderschönes Land (Wahlösterreicher!)

Mehr

Ewald Walterskirchen Arbeitsmarkt in der Krise 1. Dialogforum Summer School Gmunden 5.-7. August 2009

Ewald Walterskirchen Arbeitsmarkt in der Krise 1. Dialogforum Summer School Gmunden 5.-7. August 2009 Ewald Walterskirchen Arbeitsmarkt in der Krise 1. Dialogforum Summer School Gmunden 5.-7. August 2009 Donau-Universität Krems Department Migration und Globalisierung Workshop-Diskussion Wie lange könnte

Mehr

Unternehmensleitlinien der E.G.O.-Gruppe

Unternehmensleitlinien der E.G.O.-Gruppe Unternehmensleitlinien der E.G.O.-Gruppe 1. Wir stehen im Dienst unseres Kunden 2. Wir haben eine Innovationskultur und Ideen für morgen 3. Wir sind das höchste Gut der E.G.O. 4. Wir handeln wirtschaftlich

Mehr

Rurale Politik in Dänemark: Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen und Aktivitäten des öffentlichen Sektors

Rurale Politik in Dänemark: Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen und Aktivitäten des öffentlichen Sektors Rurale Politik in Dänemark: Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen und Aktivitäten des öffentlichen Sektors - Integrierte ländliche Entwicklung in Dänemark: erfolgreich und nie fertig - Niels Jørgen Mau

Mehr

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Es gilt das gesprochene Wort! Sperrfrist: 23. Januar 2009, 10:30 Uhr Grußwort der Bayerischen Staatssekretärin für Wirtschaft,

Mehr

Wann können wir die Krise endgültig abhaken?

Wann können wir die Krise endgültig abhaken? Wann können wir die Krise endgültig abhaken? Referat: Dialog am Mittag des Forums Universität und Gesellschaft Bern, 20. 3. 2014 Prof. Aymo Brunetti Universität Bern Sechs Jahre im Krisenmodus Die Krisenkaskade

Mehr

Wachstum und Demografie

Wachstum und Demografie Allgemeine Wirtschaftspolitik Wachstum und Demografie Februar 2010 www.bmwi.de Wachstum Demografie und Demografie künftige Herausforderungen Deutschland steht vor tief greifendem demografischen Wandel.

Mehr

Ansprache anlässlich der Jubiläumsfeier der Borer Chemie AG vom 27. August 2015, Josef Maushart, Präsident INVESO

Ansprache anlässlich der Jubiläumsfeier der Borer Chemie AG vom 27. August 2015, Josef Maushart, Präsident INVESO Bellach, den 27. August 2015 Ansprache anlässlich der Jubiläumsfeier der Borer Chemie AG vom 27. August 2015, Josef Maushart, Präsident INVESO (Es gilt das gesprochene Wort) Sehr geehrte Frau Regierungsrätin

Mehr

Die Anzeichen für ein Erreichen der Talsohle in China mehren sich

Die Anzeichen für ein Erreichen der Talsohle in China mehren sich Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche The Vienna Institute for International Economic Studies www.wiiw.ac.at Konjunkturbericht und Prognose für China: Die Anzeichen für ein Erreichen

Mehr

Systemlandschaft und Kulturentwicklung in der Bauwirtschaft Kurzreferat Urs Rieder, Vorstand SIA, Vizedirektor Hochschule Luzern

Systemlandschaft und Kulturentwicklung in der Bauwirtschaft Kurzreferat Urs Rieder, Vorstand SIA, Vizedirektor Hochschule Luzern Systemlandschaft und Kulturentwicklung in der Bauwirtschaft Kurzreferat Urs Rieder, Vorstand SIA, Vizedirektor Hochschule Luzern 15.01.2016 1 Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt von Morgen

Mehr

Advigon stellt sich vor. HanseMerkur und Advigon starke Partner für ein gemeinsames Ziel

Advigon stellt sich vor. HanseMerkur und Advigon starke Partner für ein gemeinsames Ziel Advigon stellt sich vor HanseMerkur und Advigon starke Partner für ein gemeinsames Ziel HANSEMERKUR UND ADVIGON: ZWEI STARKE PARTNER Die Advigon-Versicherung wurde vor über zehn Jahren vom größten Schweizer

Mehr

Die Chemieindustrie in Deutschland

Die Chemieindustrie in Deutschland Die Chemieindustrie in Deutschland Die Chemische Industrie ist ein Wirtschaftszweig, die sich mit der Herstellung chemischer Produkte beschäftigt. Deutschland ist nach wie vor einer der wichtigsten Chemieproduzenten

Mehr

Grussworte. von Regierungschef-Stellvertreter Dr. Thomas Zwiefelhofer, Minister für Inneres, Justiz und Wirtschaft

Grussworte. von Regierungschef-Stellvertreter Dr. Thomas Zwiefelhofer, Minister für Inneres, Justiz und Wirtschaft R EG IER U N G D ES FÜ R STEN TU M S LIEC H TEN STEIN M IN IS TER IU M FÜ R IN N ER ES,JU S TIZ U N D W IR TS C H A FT Grussworte von Regierungschef-Stellvertreter Dr. Thomas Zwiefelhofer, Minister für

Mehr

Jahreseröffnung 2015 Gruppe Deutsche Börse 19. Januar 2015

Jahreseröffnung 2015 Gruppe Deutsche Börse 19. Januar 2015 Jahreseröffnung 2015 Gruppe Deutsche Börse 19. Januar 2015 [Sperrfrist: 19. Januar 2015, bis Redebeginn ] Dr. Reto Vorsitzender des Vorstands Deutsche Börse AG, Frankfurt am Main Es gilt das gesprochene

Mehr

Wie sich die Lücke schließen lässt

Wie sich die Lücke schließen lässt Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Demografischer Wandel 27.09.2012 Lesezeit 4 Min Wie sich die Lücke schließen lässt Geringe Geburtenzahlen und eine alternde Bevölkerung führen

Mehr

ConTraX Real Estate. Büromarkt in Deutschland 2005 / Office Market Report

ConTraX Real Estate. Büromarkt in Deutschland 2005 / Office Market Report ConTraX Real Estate Büromarkt in Deutschland 2005 / Office Market Report Der deutsche Büromarkt ist in 2005 wieder gestiegen. Mit einer Steigerung von 10,6 % gegenüber 2004 wurde das beste Ergebnis seit

Mehr

Rede. von. Regierungsrat Hugo Quaderer. anlässlich. der Feier zum Schengenbeitritt Liechtensteins

Rede. von. Regierungsrat Hugo Quaderer. anlässlich. der Feier zum Schengenbeitritt Liechtensteins Rede von Regierungsrat Hugo Quaderer anlässlich der Feier zum Schengenbeitritt Liechtensteins Vaduz, 19. Dezember 2011 1 Sehr geehrte Herr Minister Sehr geehrte Staatssekretäre Sehr geehrter Herr Landtagspräsident

Mehr

JAzur. Unternehmenssteuerreform. für Arbeitsplätze und Steuereinnahmen

JAzur. Unternehmenssteuerreform. für Arbeitsplätze und Steuereinnahmen Am 12. Februar 2017 stimmt das Schweizer Volk über die Unternehmenssteuerreform ab. Es geht um die Besteuerung von Unternehmen. Tatsächlich geht es aber um weit mehr. JAzur Unternehmenssteuerreform...

Mehr

Weniger Arbeit im Tourismus, Hoteliers unter Druck - BILD

Weniger Arbeit im Tourismus, Hoteliers unter Druck - BILD TPT0004 5 WI 0742 TPK0007 Di, 06.Apr 2010 Tourismus/Wirtschaft/Unternehmen/Arbeitsmarkt/Studie/Hotelgewerbe Weniger Arbeit im Tourismus, Hoteliers unter Druck - BILD Utl.: Lohnbenchmark: Tourismusjobs

Mehr

Unsicherheit bremst die Wirtschaft

Unsicherheit bremst die Wirtschaft Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Konjunktur 22.11.2016 Lesezeit 4 Min Unsicherheit bremst die Wirtschaft Die starke Verunsicherung durch die globalen politischen und ökonomischen

Mehr

Redebeitrag von Annette Weinreich zu den Eckwerten. Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

Redebeitrag von Annette Weinreich zu den Eckwerten. Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, Rathaus, Marktplatz 1 Tel. 0731 161-1096 Fax 0731 161-1097 gruene-fraktion@ulm.de www.gruene-fraktion-ulm.de Redebeitrag von Annette Weinreich zu den Eckwerten Ulm, 16.07.2012 Herr Oberbürgermeister, sehr

Mehr

Rede zur Grundsteinlegung zum Umbau und der Erweiterung der Betriebsgebäude der Luisenburg-Festspiele am

Rede zur Grundsteinlegung zum Umbau und der Erweiterung der Betriebsgebäude der Luisenburg-Festspiele am 1 Rede zur Grundsteinlegung zum Umbau und der Erweiterung der Betriebsgebäude der Luisenburg-Festspiele am 06.08.2010 Meine sehr geehrten Damen und Herren, als hier vor ein paar Monaten die ersten Bagger

Mehr

Cybersicherheit als Wettbewerbsvorteil und Voraussetzung wirtschaftlichen Erfolgs

Cybersicherheit als Wettbewerbsvorteil und Voraussetzung wirtschaftlichen Erfolgs Cybersicherheit als Wettbewerbsvorteil und Voraussetzung 9. Dezember 2014 1 Gliederung I. Digitale Risiken Reale Verluste II. Cybersicherheit als Business Enabler III. Konsequenzen für die deutsche Software

Mehr

Fünfter Ruggeller Unternehmer-Apéro

Fünfter Ruggeller Unternehmer-Apéro Fünfter Ruggeller Unternehmer-Apéro Montag, 20. Oktober 2014 Wirtschaftskommission der Gemeinde Ruggell Das Programm 16:30 Uhr Saal-Öffnung mit Welcome Desk im Foyer 17:00 Uhr Kurzinformation zum Ablauf

Mehr

Fahrplan 2050 Ein Pfad zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei geringen Treibhausgas-emissionen

Fahrplan 2050 Ein Pfad zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei geringen Treibhausgas-emissionen Fahrplan 2050 Ein Pfad zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bei geringen Treibhausgas-emissionen Damyana Stoynova GD Klimapolitik Europäische Kommission Klimawandel begrenzen eine globale Herausforderung

Mehr

Innovative Personalarbeit Innovative Personalarbeit als Motor für ein modernes Europa

Innovative Personalarbeit Innovative Personalarbeit als Motor für ein modernes Europa Perspektiven mit Stahl Perspectives with Steel Innovative Personalarbeit Innovative Personalarbeit als Motor für ein modernes Europa Harald Schartau Arbeitsdirektor Georgsmarienhütte Holding GmbH 1 06.11.2014

Mehr

Treibende Faktoren und Herausforderungen

Treibende Faktoren und Herausforderungen Treibende Faktoren und Herausforderungen Definitionen Treibende Faktoren der Wettbewerbsfähigkeit - Elemente, welche die Wettbewerbsfähigkeit und Leistung von Unternehmen beeinflussen und zu ihrem Wachstum

Mehr

Partnerschaft auf Augenhöhe? Wirtschaftsbeziehungen China - Afrika

Partnerschaft auf Augenhöhe? Wirtschaftsbeziehungen China - Afrika Partnerschaft auf Augenhöhe? Wirtschaftsbeziehungen China - Afrika SÜDWIND Irene Knoke Handel Exporte und Importe nach und aus Afrika In Mrd. US$ Quellen: GTIS 2013, US Department of Commerce Handel Weitere

Mehr

Finanzplatz Liechtenstein: Aktuelle Situation und Perspektiven

Finanzplatz Liechtenstein: Aktuelle Situation und Perspektiven Es gilt das gesprochene Wort Finanzplatz Liechtenstein: Aktuelle Situation und Perspektiven Rede von Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher anlässlich der GV des Vereins unabhängiger Vermögensverwalter (VuVL)

Mehr

Ihre Herausforderungen

Ihre Herausforderungen Die Möglichkeiten der Cloud Ihre Herausforderungen Erleben Sie die Zukunft schon jetzt ganz nach Ihren Vorstellungen Die heutigen Herausforderungen in Unternehmen Steigerung des Unternehmenswachstums Verbesserung

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort! Sperrfrist: Beginn der Rede!

Es gilt das gesprochene Wort! Sperrfrist: Beginn der Rede! Grußwort des Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung Dr. Wolf-Dieter Dudenhausen anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Vereins zur Förderung des Deutschen Forschungsnetzes (DFN)

Mehr

Bauen in Deutschland Verantwortung und Maßnahmen des Staates zur Krisenbewältigung

Bauen in Deutschland Verantwortung und Maßnahmen des Staates zur Krisenbewältigung Bauen in Deutschland Verantwortung und Maßnahmen des Staates zur Krisenbewältigung Prag, 02. Oktober 2014 Bauen in Deutschland - Maßnahmen des Staates zur 1 Krisenbewältigung Bayern und die Tschechische

Mehr

Bericht über die Lage der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie: 1. Halbjahr 2016 und 2. Quartal 2016

Bericht über die Lage der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie: 1. Halbjahr 2016 und 2. Quartal 2016 Bericht über die Lage der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie: 1. Halbjahr 2016 und 2. Quartal 2016 MEM-Industrie: Talsohle durchschritten - Nach stark rückläufigen Auftragseingängen im Jahr 2015

Mehr

Weltwirtschaft und die Schweiz

Weltwirtschaft und die Schweiz Air Cargo Day Switzerland, 26. Juni 2014 Weltwirtschaft und die Schweiz Kurt Lanz Mitglied der Geschäftsleitung economiesuisse Übersicht Die Weltwirtschaft verändert sich Die Schweiz bleibt stabil Hausgemachte

Mehr