Angehörige(narbeit) in Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten. Angehörige beraten aber wie?

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1 Angehörige(narbeit) in Niedrigschwelligen Betreuungsangeboten Angehörige beraten aber wie? Hannover, 6. Dezember 2011 Christa Matter, Dipl.-Psych. Geschäftsführerin Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.v. Friedrichstr. 236, Berlin, Tel.:

2 Pflegende Angehörige Zwei Drittel der Demenzkranken werden zu Hause von pflegenden Angehörigen betreut, überwiegend ohne fremde Hilfe Die meisten Pflegenden sind Frauen, häufig selbst schon im höheren Alter und selbst nicht mehr ganz gesund

3 Pflegende Angehörige Das Leben mit Demenzkranken ist durch eine hohe körperliche und seelische Belastung geprägt Frauen geben aufgrund der Pflege häufig ihre Berufstätigkeit auf

4 Pflegende Angehörige Die Gefahr einer eigenen schweren Erkrankung durch die Belastungen der Pflege ist vielfach belegt Ein Teil der Pflegenden ist auch durch übermäßigen Konsum von Medikamenten, Alkohol und Zigaretten gefährdet

5 Pflegende Angehörige Angehörige erhalten wenig Anerkennung für ihre Leistungen (vom Kranken, von Verwandten, von der Gesellschaft)

6 Alltagsaufgaben (Gutzmann& Zank,2005) Hilfen im Haushaltsbereich (Einkäufe, Mahlzeiten zubereiten, Wohnungspflege) Hilfe bei der Körperpflege und alltäglichen Verrichtungen Pflegerische Aufgaben (Medikamentengabe)

7 Alltagsaufgaben (Gutzmann& Zank,2005) Hilfen im ökonomischen Bereich; finanzielle und Behördenangelegenheiten (Bankgeschäfte, Anträge Kranken- und Pflegekasse) Umgang mit kognitiven Defiziten und Verhaltensauffälligkeiten Emotionale Unterstützung (Trösten, Beruhigen usw.) Andauernde Beaufsichtigung!

8 Zielsetzungen der psychosozialen Beratung Vertrauensaufbau Psychosoziale Entlastung Anerkennung der Leistungen Förderung der Handlungskompetenz Aufhebung der sozialen Isolierung Sicherung einer angemessenen Betreuung Informieren über und Vermitteln von Hilfsangeboten Hilfe zur Selbsthilfe

9 Psychosoziale Beratung Beratung ist ein vom Berater nach methodischen Gesichtspunkten gestalteter Problemlösungsprozess, durch den die Eigenbemühungen des Ratsuchenden unterstützt/ optimiert bzw. seine Kompetenzen zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben/ des Problems verbessert werden. (BAGA, 1999)

10 Grundsatz der psychosozialen Angehörigenberatung (1) Beratung ist ein überwiegend durch das Gespräch geleisteter Unterstützungsprozess für Menschen in Belastungs- und Notsituationen. Die Beratung gründet sich auf die Vermittlung von Informationen und (Handlungs-) Wissen und zielt auf die Verbesserung der Bewältigungs- und Entscheidungsmöglichkeiten der Beratenen ab. (BAGA, 1997)

11 Grundsatz der psychosozialen Angehörigenberatung (2) Aus welchen Gründen und für welche Dauer auch immer die häusliche Betreuung übernommen wird, diese Entscheidung verdient Respekt und Anerkennung. (Tampl, M. 1996)

12 Professionalität des Beraters (1) (Schulz,2005) Angehörige kommen freiwillig Angehörige und Familien sind gesund Abgrenzung zur Psychotherapie Festlegung eines Beratungsschwerpunktes Zeit, Ruhe, Geduld, Aufbau von Vertrauen Entlastung von Verpflichtung und normativem Druck

13 Professionalität des Beraters (2) (Schulz, 2005) Ermunterung zur Selbstpflege Anregung zur frühzeitigen Annahme von Entlastung Anerkennung und Respekt der familiären Besonderheiten Anerkennung der familiären Leistung Wahrnehmung der Kompetenzen und positiven Erfahrungen

14 Qualifikationsanforderungen an Berater und Beraterinnen (modifiziert, BAGA 2009) Soziale, kommunikative und organisatorische Fähigkeiten (Interesse am Thema und die Bereitschaft dazuzulernen) Fachkompetenz in sozialpädagogischer und/oder psychosozialer Beratung und im Case Management Kenntnisse in den Bereichen Geriatrie, Gerontopsychiatrie und Pflege

15 Qualifikationsanforderungen an Berater und Beraterinnen (modifiziert, BAGA 2009) Verständnis und Wertschätzung familiärer Systeme Kenntnisse in Biografiearbeit und lebensweltorientiertem Arbeitsansatz Verständnis für den manchmal mühsamen Weg von der Einsicht zum Handeln

16 Qualifikationsanforderungen an Berater und Beraterinnen (modifiziert, BAGA 2009) Kenntnis über (fachspezifische) Versorgungsstrukturen Gestaltungsfähigkeit von Kooperationen und Netzwerken Persönliche Eignung und persönliches Engagement

17 Qualifikationsanforderungen an Berater und Beraterinnen (modifiziert, BAGA 2009) Wichtig sind auch: Kenntnisse in der Gesprächsführung Erfahrungen im Umgang mit um Hilfe suchenden und alten Menschen Die Fähigkeit, Langsamkeit und Ratlosigkeit im Beratungsprozess auszuhalten Fähigkeit, auch kleine positive Schritte zu erkennen Bereitschaft zu Fort- und Weiterbildung

18 Vielen Dank für Ihr Interesse!

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