Pflegezeit. Lösung. 50% der Personen die Pflege und Beruf vereinbaren, arbeiten Vollzeit

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1 Lösung Pflegezeit 50% der Personen die Pflege und Beruf vereinbaren, arbeiten Vollzeit Die Zahl älterer und damit auch pflegebedürftiger Menschen nimmt zu. Gleichzeitig verschiebt sich das Renteneintrittsalter nach hinten, so dass Pflegeaufgaben zunehmend in Lebensphasen übernommen werden, in denen die Pflegenden selbst noch berufstätig sind. Als Führungskraft ist es wichtig, das Thema Pflege zu enttabuisieren, Gesprächsbereitschaft zu signalisieren und gemeinsam mit den Beschäftigten Lösungen zu entwickeln, die hinreichend Flexibilität für diese Lebenssituation bieten. Angefangen von Änderungen der Arbeitszeitlage über vorübergehende Teilzeitarbeit bis zu mobilen Arbeitsplatzangeboten gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Ohne solche Angebote steigt die Gefahr der Überlastung der Beschäftigten, wodurch Fehlzeiten zunehmen und Qualität und Produktivität der Arbeit leiden können. GUT, DASS ICH DAS SO KURZFRISTIG MIT MEINER FIRMA ORGANISIEREN KONNTE. Seite 1 von 6

2 Überblick Pflegezeit Nutzen Verringerung der Belastungssituation für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen Erhalt der Zufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten, die pflegen Vermeidung oder Verringerung von Qualitäts- und Produktivitätseinbußen Vermeidung unnötiger Fehlzeiten Förderung des Verständnisses füreinander und dadurch verbessertes Arbeitsklima Erhöhte Mitarbeiterbindung Wichtige Aspekte Negative Behaftung und Tabuisierung der Pflege von eigenen Angehörigen Begrenzte Planbarkeit des Pflegeverlaufs und der betrieblich erforderlichen Arrangements Flexible Anpassungsmöglichkeiten der getroffenen Vereinbarungen Sensibilisierung des Teams zur gemeinsamen Lösungssuche Berücksichtigung der Organisation von Pflegebetreuung bei der Urlaubsplanung Rücksichtnahme bei Überstunden und Geschäftsreisen Angebot vollzeitnaher Teilzeitmodelle und alternierender Telearbeit Komprimierte Arbeitszeit Kurzfristige Freistellung und Sonderurlaub Seite 2 von 6

3 Pflege von Angehörigen ermöglichen Derzeit gibt es über zwei Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland. Für das Jahr 2020 rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bereits mit 2,9 Millionen Pflegebedürftigen. Hinzu kommt eine Dunkelziffer an hilfebedürftigen Personen, die noch nicht als pflegebedürftig eingestuft werden. Aktuell werden mehr als zwei Drittel der Pflegebedürftigen in häuslicher Pflege betreut. Aufgrund längerer Lebensarbeitszeiten, der Alterung von Belegschaften und der höheren Frauenerwerbsquote erfolgt häusliche Pflege zunehmend neben eigener Berufstätigkeit. Jede vierte Hauptpflegeperson ist auch berufstätig, fast jede zweite von ihnen in Vollzeit. Wie kann das Thema Pflege in den betrieblichen Alltag integriert werden? Im Mitarbeitergespräch das Thema Pflege von Angehörigen thematisieren Signale erkennen (z.b. Anzeichen von Überlastung, Zunahme von Fehlzeiten) Im Gespräch Unterstützung anbieten Konkrete Maßnahmen anbieten (von Freistellungen über Teilzeitarbeit) Interessen des Beschäftigten mit denen der Kunden und des Teams ausbalancieren Im Team die Bereitschaft fördern, die Situation gemeinsam zu lösen und die Arbeit neu zu organisieren Offen sein für erneute Veränderungen der Vereinbarungen Verständnis zeigen, wenn die Arbeitsleistung vorübergehend nachlässt An Beratungsstellen verweisen, um weitere Lösungen und Entlastung zu schaffen Die wichtigsten Eckpunkte des Pflegegesetztes In unserem PDF-Dokument Das Pflegegesetz (siehe Pflegezeitgesetz und Tool Das Pflegegesetz ) sind für Sie alle Informationen ausführlicher beschrieben. Hier die wichtigsten Eckpunkte: Bis zu zehn Tage Arbeitsbefreiung bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung, i. d. R. unbezahlt Recht auf Pflegezeit, d.h. Freistellung oder Verringerung der Arbeitszeit zur Übernahme der häuslichen Pflege mit einer 10-tägigen Ankündigungsfrist Hierfür gilt für jeden pflegebedürftigen nahen Angehörigen eine Höchstdauer von 6 Monaten Bei Beendigung der häuslichen Pflege endet die Pflegezeit vier Wochen später Rückkehr an den Arbeitsplatz Seite 3 von 6

4 Kurzfristig und flexibel reagieren Anders als bei der Kinderbetreuung tritt Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen oft überraschend ein, z.b. nach einer Erkrankung. Dauer und Verlauf sind nur begrenzt planbar. In kürzester Zeit müssen tragfähige Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gefunden und nach Bedarf angepasst werden. Kurzzeitige Freistellungen, komprimierte Arbeitszeiten und mobiler Arbeitsort werden von den Mitarbeiter/innen bevorzugt gewünscht, z. T. auf Grund von zu großen finanziellen Einbußen bei dauerhaften Freistellungen. Aber auch gerade vor dem Hintergrund der psychischen Belastung durch die Pflegeaufgabe selbst möchten sie ihre Berufstätigkeit als Ausgleich nicht aufgeben. Bei Kompriemierung der Arbeitszeit, z. B. auf nur 3-4 Wochentage sind die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes ebendso wie die individuelle Belastbarkeit zu beachten. Enttabuisierung der Pflege und unterstützende Hilfsmittel Noch stärker als Kinderbetreuung wird das Thema Pflege als Privatproblem erachtet oder als stigmatisiert erlebt. Beschäftigte versuchen daher oft, alles unter einen Hut zu kriegen, nehmen Einbußen im Alltag in Kauf und so entstehen schnell Überlastsituationen mit psychosomatischen Folgen. Mitarbeiter/innen mit schwerwiegenden privaten Problemen sind oft physisch in, aber nicht psychisch bei der Arbeit, wodurch sich schneller Fehler während der Arbeit einschleichen können. Um Pflege zu enttabuisieren, ist es eine wichtige Aufgabe der Führungskraft, das Thema immer wieder im Betrieb zu kommunizieren. Gute Möglichkeiten dafür bieten sich auf Betriebsversammlungen, in Besprechungen, Intranet oder in der Mitarbeiterzeitung. Auch in den Fragenkatalog (siehe Tool Fragenkatalog zu Mitarbeitergesprächen) für das Mitarbeitergespräch (siehe Lösung Mitarbeitergespräch) können Fragen zur Pflegesituation aufgenommen werden. Falls ein Gesundheitsmanagement vorhanden ist, kann das Thema Pflege damit verzahnt werden. Vortragsreihen, z.b. zu den Themen Pflegeversicherung, Demenz oder Seminare für pflegende Angehörige bieten zusätzliche Unterstützung. Seite 4 von 6

5 Umsetzungsfragen: Wie flexibel können Sie die Arbeitszeitregelung in Ihrer Abteilung handhaben (z.b. Sonderurlaub, zusätzliche Gleittage, Arbeit von zu Hause )? Gibt es Ansprechpartner/innen zum Thema Beruf und Pflege - innerhalb oder außerhalb des Unternehmens? Wie können Sie die Arbeit im Team so organisieren, dass kurzfristige Freistellungen, Verzicht auf Dienstreisen etc. möglich sind? Können Sie auf die gesetzlichen Regelungen oder eine Liste mit den wichtigsten Gesetzen zurückgreifen? Gibt es eine Unterstützung durch die Personalabteilung und/oder durch erfahrene Kollegen/innen, die sich damit schon intensiver befasst haben? Erfahrungsaustausch? Seite 5 von 6

6 Ihre Aufgabe: Ausgleich zwischen Interessen der Beschäftigten und des Unternehmens zu finden Seite 6 von 6

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