Sozialgesetzbuch 37b

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1 Dr. Alfons Gersmann

2 Sozialgesetzbuch 37b (1) Versicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung bei einer zeitlich begrenzten Lebenserwartung, die eine besonders aufwändige Versorgung benötigen, haben Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung. [...] Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung umfasst ärztliche und pflegerische Leistungen einschließlich ihrer Koordination insbesondere zur Schmerztherapie und Symptomkontrolle und zielt darauf ab, die Betreuung der Versicherten nach Satz 1 in der vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. [...]

3 Palliativmedizin Definition(WHO) Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung der Schmerzen, anderer Krankheitsbeschwerden, psychologischer, sozialer und spiritueller Probleme höchste Priorität besitzt.

4 Grundsätze der Bundesärztekammer 2011 "Aufgabe des Arztes ist es, unter Achtung des Selbstbestimmungsrechtes des Patienten Leben zu erhalten, Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen sowie Leiden zu lindern und Sterbenden bis zum Tod beizustehen. Die ärztliche Verpflichtung zur Lebenserhaltung besteht daher nicht unter allen Umständen."

5 Psychozoziale Betreuung der Patienten und der Angehörigen

6 Kooperation bei der Betreuung von Palliativpatienten Forum: Netztreffen / Qualitätszirkel 4 Termine pro Jahr Unterstützung der Arbeit der Palliativärzte/innen Abstimmung der Arbeit des PKD im Palliativ und Hospiznetz Organisation der Kooperation mit Hausärzten, Kliniken und Altenheimen

7 Dr. Fricke, Denise Internistin Markt Dortmund Dr. Gersmann, Alfons Internist Saarlandstr Dortmund Dr. Gomolka, Karin Allgemeinmedizin Droote Dortmund Dr. Harbig, Klaus Internist Phoenixstr Dortmund Klis, Maria Allgemeinmedizin Wernerstr Dortmund Dr. Köhler, Andreas Allgemeinmedizin Schüruferstr Dortmund Dr. Langemeyer, Jan Internist Wellinghofer Amtsstr Dortmund Majdzadeh, M. Allgemeinmedizin Evinger Str Dortmund Dr. Peters, Susanne Internistin Markt Dortmund Dr. Pieper, Martin Allgemeinmedizin Freiligrathstr Dortmund Plesterninks, Carsten Allgemeinmedizin Sombornerstr Dortmund Dr. Scheidgen, Herdis Internistin Wellinghofer Amtsstr Dortmund Schildhauer, Anke Anästhesistin Limberger Feld Dortmund Sons, Hermann Internist Kaiserstr Dortmund Dr. Sprenger, Klaus Allgemeinmedizin Hagenerstr Dortmund Stripp, Jochen Internist Hohenzollernstr Dortmund Dr. Wiebecke, Peter Internist Hagenerstr Dortmund Sekretariat Telefon: Fax: Hotline Telefon: Sekretatiat Koordination Frau Marita Bräunig Frau Marlies Jamelle Frau Silke Razavi

8 Einschreiben in den Vertrag (GKV) durch den Hausarzt Kontaktaufnahme bei Einschreibung Konsiliare Betreuung Allgemeine palliative Versorgung: Ärztliche Betreuung: Schmerz/Symptomenkontrolle Koordination der Arbeit der ambulanten Dienste Konsiliare Betreuung durch die palliativen Ärzte Spezialisierte ambulante Palliativversorgung: Übernahme der Betreuung durch die Palliativärzte

9 Abstimmung mit dem Hausarzt: Weiterversorgung durch den Hausarzt mit der Möglichkeit der konsiliaren Betreuung durch einen Palliativarzt oder Mitbehandlung durch den Palliativarzt Übernahme der Betreuung durch einen Palliativarzt nach Abstimmung mit dem Hausarzt, auf Wunsch des Patienten oder bei Fehlen eines Hausarztes Koordination der Betreuung mit dem Palliativpflegedienst Mitarbeit einer Koordinationskraft des Palliativärztlichen Konsiliardienstes

10 Information zu Kommunikationswegen für die an dem Vertrag für die ambulante palliativmedizinische Versorgung teilnehmenden Haus /Fachärzte: Wenn Sie einen Patienten in den Vertrag eingeschrieben haben, nimmt der kooperierende Palliativarzt Kontakt mit Ihnen auf und teilt seine Telefonnummer mit. Am Wochenende ab Freitag bis Montag 8.00 und an Feiertagen ist der diensthabende Palliativarzt über die Palliativpflegedienste oder über unsere Hotline erreichbar (diese Rufnummer ist für die Kontaktaufnahme mit den Palliativärzten, nicht für die Weitergabe an andere). Administrative Dinge werden vom Sekretariat bearbeitet. Für Koordinationsarbeit im PKD stehen Frau Marlies Jamelle und Frau Silke Razavi zur Verfügung. Ihre Mithilfe kann über das Sekretariat angefordert werden.

11 Zweck Optimierung der Versorgung von Palliativpatienten in einer Notsituation Ziele Möglichkeit einer Weiterversorgung zu Hause nach Beurteilung der Situation durch den Notarzt nach Abfragen des Patienten /Angehörigenwunsches unter Hinzuziehen des zuständigen Palliativarztes Zielgruppe Palliativpatienten, die der Vereinbarung über die palliativmedizinische Betreuung im häuslichen Umfeld beigetreten sind.

12 Palliativärztliche Maßnahmen in einer Notfallsituation Akutbesuch durch den Palliativarzt: Übernahme der Betreuung durch des Palliativpatienten Schmerz und Symptomenkontrolle (Dyspnoe, Erbrechen, Angst, Unruhe) Hinzuziehen eines Palliative Care Teams zur weiteren Mitbetreuung und Überwachung des Patienten In Ausnahmefällen Organisation der Weiterleitung des Patienten auf die Palliativstation, wenn Stabilisierung und Betreuung zu Hause nicht möglich ist

13 Wenn es nach Einschätzung des Notarztes angebracht ist: Anruf des zuständigen Palliativarztes (Handynummer vor Ort oder Hotline ) Absprache des weiteren Vorgehens Übernahme der medizinischen Versorgung durch den palliativärztlichen Konsiliardienst

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15 Palliativärztlicher Konsiliardienst des Palliativärztenetzes Dortmund e.v Neuaufnahmen 969 Verstorbene gesamt 918 Sterbeort Wohnung / Heim 74,8% 652 Hospiz 15,5% 135 Krankenhaus 6,8% 59 Palliativstation 2,9% 25

16 Aufgaben des Palliativarztes in der Begleitung am Lebensende: Beurteilung der Situation des Patienten bezüglich des Stadiums der Erkrankung Abstimmung unter den Mitbehandelnden (Hausarzt, Onkologe, Strahlentherapeut, Palliativarzt) Erfassung und Berücksichtigung des Patientenwillens und Information, sowie Beratung des Patienten und der Angehörigen über die Möglichkeiten der Versorgung Nach Entscheidung zu einer ambulanten palliativen Betreuung Gewährleistung einer kontinuierlichen, angemessen zeitnahen und kompetenten Betreuung

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