Therapie von Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden bei adipösen Frauen mit dem ABC-Programm

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1 Therapie von Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden bei adipösen Frauen mit dem ABC-Programm Dr. Armin Fischer, Frauenarzt, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie am Scivias- Krankenhaus St. Josef, Rüdesheim/Rhein Prof. Dr. Claus Luley, Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie, Universitätsklinik Magdeburg, Magdeburg

2 Druckbelastung auf den Beckenboden Die Druckfläche vergrößert sich durch die Wirbelsäulen und Beckenfehlhaltung Der Angriffspunkt des Druckes ist (fehlhaltungsbedingt) der Beckenboden [A] und nicht wie vorgesehen das Beckenskelett [B]

3 Die Folge ist Senkung.

4 Rekto- und Enterocele drücken auf die Blase

5 oder Inkontinenz

6 Urogynäkologische Beschwerden bei Adipositas Belastungsinkontinenz Dranginkontinenz Druckbeschwerden

7 Urogynäkologische Sprechstunde der Scivias-Krankenhaus in Rüdesheim Ist das ABC-Programm praktikabel? Ist es wirksam? Symptomverbesserung?

8

9 BMI [kg/m²] Gewichtsreduktion [kg] Patient-Nr. Alter [Jahre] 0 6 Reduktion [%] ,5 29,0 18,3 17, ,6 35,9 15,7 21, , ,1 21, , ,0 14, ,2 41,8 16,7 21, ,2 35,9 14,9 14, ,3 32,6 19,1 21, ,7 33,6 8,5 9, ,0 37,0 14,0 16, ,0 21,2 29, ,5 30,3 12,2 12, ,4 38,4 25,3 33, ,5 39,3 19,0 29, ,5 24,2 20, ,5 42,9 9,7 13,2 Mittelwert 50,7 Jahre 40,8 kg/m² 33,9 kg/m² 17,2 % 19,2 kg

10 Belastungsinkontinenz Dranginkontinenz Deszensus Subjektive Beschwerden Δ- kg post. III. ODS, Descensus drückt massiv deutlich. weniger ODS (=obstipative Defäkationsstörung) 21 SHIK I. regelm. Tröpfchen bei ungünstigen Bewegungen oder Husten/ Niesen ohne Vorankündigung key-in-the-lock stört besonders imperativer HD deutlich und störend kaum noch Drangproble me Desc. vag. ant. gering klaffend e Urethra key-in-the-lock stört besonders imp. HD kaum 22 I. vz. Tröpfchen bei ungünstigen Bewegungen oder Husten/ Niesen ohne Vorankündigung Leicht; manchmal Tröpfchen bei key-inthe-lock-problem. Nykturie stört kaum noch Nykturie III. post. I. ant. Senkung drückt Nykturie Druck (WP 2-3 sitzt jetzt stabil), Nykturie kaum noch I. -II. Gering II. II. I. (allenf alls) I., aber nur, wenn sie Contam nicht trägt Idem I. I. bemerkt sie kaum noch Leicht stark unter Oxyb. 3x5mg weniger deutlich wg. ODS kein Oxybutynin möglich deszensus-assoziiert Stark Nykturie 3-4 sporadisch, Drang weg deutlich besser, Verlust nur noch in best. Sit., deutlich gebessert, nur noch in stressigen Situationen kein Drang mehr, Trinkmenge normal Drang gebessert, Nykturie nur noch 1(-2x) post. II. ant. I. HE ant. I. post. I. ant. I. post. II. vag. ant. et post. I., uteri I. ant.: II. uteri: II. post.: I. Senkung drückt, SHIK I.-II. UIK Gelenke/Bewegun g Diabetes fast blind ODS und Harndrang dominieren gen. Lymphödem kurze Vorwarnzeit Trinkmenge gering, Lichen sclerosus Uterus myomatosus Übergewicht belastet sie subjektiv kaum noch, Contam sitzt jetzt gut deutlich besser, Verlust nur noch in best. Sit., Oxybutynin muss weiter genommen werden deutlich gebessert deutlich gebessert Mobilität durch Mortonneurom, dann Tumorerkrankung diagn. Abbruch ABC-Progr. nach 6 en

11 Abnahme (kg) Punkte Begründung des Punkteabzugs Abbruch wegen Motivationsproblemen, kam mit den Anforderungen nicht zurecht (zu viel Bewegung, passt nicht in Ihr Leben, Essen passt nicht in die Familie), Sensor nervt, recht teuer, Briefe frusten, weil man so offensichtlich sieht, dass es nicht läuft Abbruch wegen Malignom, fehlte die Disziplin, Monitoring hat genervt und Briefe konnten sie nicht motivieren, Bewegung liegt ihr nicht umständliche Eingabe, schwierig mit dem Essen, passt nicht zu den Essgewohnheiten der Familie (den eigenen?), teuer es fehlte die Disziplin, Monitoring hat genervt, weil es dieses Defizit so offenbar werden ließ und die Briefe konnten sie nicht motivieren, Bewegung liegt ihr nicht kein eigener Computer, Schwierigkeiten mit der Eingabe auf dem Sensor, Herumtragen des Sensors (immer dran denken, darf nicht runterfallen, nicht wasserfest), auch im Urlaub angebunden Beendigung wegen finanzieller Aspekte keine Computererfahrung -> auf Partner angewiesen, Schwierigkeiten mit der Eingabe auf dem Sensor, Herumtragen des Sensors (immer dran denken, darf nicht runterfallen, nicht wasserfest), auch im Urlaub angebunden und immer schlechtes Gewissen, wenn man ihn nicht dabei hat auf Dauer recht teuer, Sensor ist nicht so praktisch in Handhabung und beim Tragen als Frau (keine Hosentaschen, kein Gürtel, am Rockbund fällt er herunter) Sensor in der Tasche, rel. teuer, nicht so praktisch, da viel auf Reisen Sensoranschaffung recht teuer und Sensor empfindlich und unpraktisch in der Tasche Sensor wasserempfindlich, war schon 2 x kaputt Sensoranschaffung recht teuer und Sensor empfindlich und unpraktisch in der Tasche, wasserempfindlich alles toll Perfekt super Programm 8,3 = Mittelwert

12 Operative Therapie Midurethral sling bei Belastungsinkontinenz Geringerer Therapieerfolg bei Frauen mit einem BMI > 30 Vaginales Tape bei Belastungsinkontinenz Niedrigere Heilungsrate bei Frauen mit BMI > 30 De novo Dranginkontinenz häufiger bei Frauen mit erhöhtem BMI Ligamentfixation bei Senkung bei Obesitas: Geringere Verbesserung des Symptomatik Häufiger Dyspareunie Katja Stenström Bohlin & Maud Ankardal & Corinne Pedroletti & Håkan Lindkvist & Ian Milsom: The influence of the modifiable life-style factors BMI and smoking on the outcome of mid-urethral sling procedures for female urinary incontinence; Int Urogynecol J (2015) 26: Hellberg D, Holmgren C, Lanner L, Nilsson S: The very obese woman and the very old woman: tension-free vaginal tape for the treatment of stress urinary incontinence. Int Urogynecol J Pelvic Floor Dysfunct 18(2007): Tsia-Shu Lo & Yiap Loong Tan & Siwatchaya Khanuengkitkong & Anil Krishna Dass: Surgical outcomes of anterior trans-obturator mesh and vaginal sacrospinous ligament fixation for severe pelvic organ prolapse in overweight and obese Asian women; Int Urogynecol J (2013) 24:

13 Fazit Das telemedizinische ABC-Programm erwies sich in einer urogynäkologischen Praxis als: praktikabel sehr wirksam. Relevante Verbesserung der Dranginkontinenz Bessere Prognose bei operativem Vorgehen

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