Der Newsletter der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. MARKENPIRATERIE Der Kauf von Markenfälschungen kann teuer kommen

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1 HANDELSNEWS Der Newsletter der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien 4 10 MARKENPIRATERIE Der Kauf von Markenfälschungen kann teuer kommen Sommerzeit ist Ferienzeit. Wenn Sonne, Strand und Meer ungetrübte Urlaubsstimmung versprechen, ist auch oft ein Shoppingbummel Teil der sommerlichen Lebensfreude. Aber Vorsicht! Das Schnäppchen auf den ersten Blick kann sich später als trügerisch herausstellen, warnt der Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, KommR Erwin Pellet. Der Kauf von gefälschten Markenartikeln ist längst kein Kavaliersdelikt mehr und kann mit saftigen Strafen enden auch für Konsumenten. Sommerzeit Ferienzeit Fälschungszeit Der Wiener Mexikoplatz, die italienische Adriaküste, die Straßen von Phuket, der Nachtmarkt von Taipei: die Waren sind fast überall gleich - und die Kunden auch. Die Geschäfte sind voll mit gefälschten Handtaschen, Textil-Plagiaten, Uhrenimitaten, Zigaretten, DVDs, CDs - alles mehr oder weniger gut gefälscht und selten teurer als ein paar Euro. Vorsicht bei hochwertigen Luxusartikeln wie Orientteppichen Besondere Vorsicht ist bei hochwertigen Luxusartikeln, wie zum Beispiel Orientteppichen, geboten. Immer wieder hören wir von Kunden, die auf ihrem Urlaub im Nahen Osten hochpreisige vermeintlich echte handgeknüpfte Teppiche erstehen, die sich dann zu Hause als billige Fälschungen herausstellen, weiß Erwin Pellet, der auch Obmann des Wiener Einrichtungsfachhandels ist. Zum Frust über den Betrug kann dann auch noch eine saftige Strafe kommen, wenn der Zoll zusätzlich die Einfuhrumsatzsteuer vom überhöhten Kaufpreis einfordert. Schließlich könne nur der österreichische Fachhandel die Echtheit exklusiver Teppiche und anderer Luxusprodukte mit Nachweiszertifikaten garantieren, so Pellet. Mehr Massenware - China führend bei den Ursprungsländern Die Zahl der vom Zoll aufgegriffenen Sendungen mit Plagiaten hat mit einen neuen historischen Höchststand erreicht. Dabei wird das Internet vermehrt als Verkaufsplattform für Fälschungen genutzt. Der Wert der beschlagnahmten Produkte betrug im Jahr 2009 mehr als 16 Millionen Euro (gemessen am Originalpreis). Dabei verlagern die Fälscher immer stärker ihre Aktivitäten von Luxusartikeln auf Massenkonsumgüter wie Lebensmittel, Kosmetikprodukte, Spielzeug oder Elektrogeräte. Insgesamt stammen mehr als 80 Prozent der in Österreich beschlagnahmten Produkte aus dem asiatischen Raum. Saftige Strafen drohen auch den Käufern Die EU hat der Produktpiraterie den Kampf angesagt. So gehen z.b. Italiens Behörden besonders rigide vor. Weltweit Schlagzeilen machte unlängst der Fall einer Wienerin, die in Jesolo eine gefälschte Louis-Vuitton-Börse erwarb und 1.000,- EUR Geldstrafe zahlen musste. Aber nicht nur der Erwerb, sondern auch die Einfuhr gefälschter Waren kann unangenehme Folgen nach sich ziehen. Entdeckt der Zoll bei der Einreise die Kopien, haben die Beamten zwei Möglichkeiten: die Plagiate werden sofort beschlagnahmt oder - im Falle des Verdachts auf Wiederverkauf - die Daten des Einreisenden werden aufgenommen und an die Markenartikelfirma weitergeleitet. Das daraufhin eingeleitete Verfahren kann mit einer Höchststrafe von bis zu ,- EUR enden. Gefährliche Medikamentenfälschungen Die größte Produktgruppe bei den Fälschungen sind mittlerweile Medikamentenplagiate. Die wohl gefährlichste Form der Produktpiraterie, da von diesen Waren eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit ausgeht. Daher unsere Empfehlung: der Kauf im regulären Handel gibt nicht nur Sicherheit, sondern sichert auch Arbeitsplätze, ist doch der heimische Handel zweitgrößter Arbeitgeber innerhalb der gewerblichen Wirtschaft, so KommR Pellet. INHALT Nr. 4 Juni 2010 Das neue Verbraucherkreditgesetz 2 Fritz Aichinger erhält Auszeichnung der WK Wien 3 Neue Förderrichtlinien für den Abbau baulicher Barrieren 3 Neue Wiener Kleinkreditaktion zur Stärkung der Wirtschaft 4 Neue Website der Wiener Juweliere 6 Veranstaltungsrückblick der Wiener Handelsgremien 6 Kompaktes Managementwissen im Hernstein Institut 7 Gemeinsame Aktion gegen gewerbsmäßiges Betteln 7 Der Juli im Forum Ein-Personen-Unternehmen 8 Sommerliche Blitzlichter aus dem Wiener Handel 8 info exclusiv 46 / 2010

2 HANDELSNEWS 2 der Sparte Handel Die Mitarbeiter von heute sind die Unternehmer von morgen! Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sind eine Grundvoraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens. Nur mit den besten Mitarbeiter- Innen können Handelsunternehmen langfristig ihre Ziele erreichen und am Markt reüssieren. Gerade in schwierigen Zeiten kommt die Bedeutung von qualifizierten MitarbeiterInnen besonders zum Tragen. Ein zuverlässiger Mitarbeiter, der dem Unternehmen treu bleibt, loyal handelt, hochmotiviert und ausgezeichnet qualifiziert agiert, ist das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Beschäftigte, die mit ihrer Arbeit zufrieden sind, können sich den an sie gerichteten Anforderungen besser stellen. In einer sich ständig verändernden Welt müssen sich auch Unternehmen und Mitarbeiter laufend neuen Herausforderungen stellen. Veränderungen können aber nur bedingt angeordnet werden. Wohlfühlen bei der Arbeit heißt eben auch aktiv die Arbeitsaufgaben mit zu gestalten, in Entscheidungsprozesse integriert und ausreichend qualifiziert zu sein. Gut ausgebildete und qualifizierte Beschäftigte identifizieren sich mit dem Unternehmen und sorgen für ein positives Image. Ständige Weiterbildung und Qualifikation sollten daher für die MitarbeiterInnen aller Wiener Handelsunternehmen selbstverständlich sein. RECHTLICHES Das neue Verbraucherkreditgesetz Das Verbraucherkreditgesetz (VKrG) ist am 11. Juni 2010 in Kraft getreten (BGBl I 28/2010) und betrifft auch Ratengeschäfte sowie den drittfinanzierten Kauf. Die Vorschriften des Konsumentenschutzgesetzes über das Ratengeschäft und den drittfinanzierten Kauf wurden durch diese Neuregelung ersetzt. Nun gibt es eine Fülle von Informationsverpflichtungen und vor allem auch ein Rücktrittsrecht bei Ratenvereinbarungen, die im Ladengeschäft abgeschlossen wurden. Welche Formen der Kreditierung fallen unter dieses Gesetz? Erfasst werden alle entgeltlichen Zahlungsaufschübe, so insbesondere die im Geschäftsverkehr häufigen Ratenzahlungsvereinbarungen. Erfasst werden nur solche Fälle, wo der Zahlungsaufschub für den Restbetrag entgeltlich eingeräumt wird. Wenn daher die Summe der Anzahlung und aller Raten nicht höher ist als der Barverkaufspreis, gelten diese neuen Bestimmungen nicht, und zwar auch dann nicht, wenn ein handelsüblicher Barzahlungsnachlass gewährt wird. Verträge mit einem Gesamtkreditbetrag bis zu 200,- EUR sowie Kredite, die binnen 3 Monaten zurückzuzahlen sind und bei denen nur geringe Kosten anfallen, sind ausgenommen. Was ist künftig zu beachten? Formular Standardinformationen : Das Formular Europäische Standardinformationen für Kreditierungen nach dem Verbraucherkreditgesetz ist dem Verbraucher vor dem Vertragsabschluss auszuhändigen. Damit soll der Kunde entsprechende Informationen erhalten, um verschiedene Angebote miteinander vergleichen zu können. Übergangsfrist: bis können diese Informationen auch auf andere Weise erteilt werden. Der Ratenkaufvertrag muss eine große Zahl von zwingenden Angaben enthalten. Bonitätsprüfung. Diese ist im Ablehnungsfall offen zu legen. Rücktrittsrecht: der Verbraucher hat das Recht, vom Ratenkaufvertrag bzw. vom Kreditvertrag und dem damit verbundenen Kaufvertrag innerhalb einer bestimmten Zeit zurückzutreten. Als ehemaliger Kurator des WIFI-WIEN liegt mir die Aus- und Weiterbildung ganz besonders am Herzen. Ich möchte Sie daher einladen, sich vom vielfältigen Angebot der diversen Bildungseinrichtungen der Wirtschaftskammer Wien (VBS, WIFI, Fachhochschulen, Hernstein-Institut) persönlich zu überzeugen. In einem speziell für den Handel zusammengestellten WIFI-Katalog finden Sie zielgruppenspezifische Angebote für Ihr Unternehmen. Diesen Katalog können Sie unter wko.at/wien/handel downloaden oder unter bestellen. Ich wünsche Ihnen einen schönen und erholsamen Sommer! Ihr Erwin Pellet Gleich vorweg einige Schwerpunkte daraus: Werbung mit Zinssätzen: werden Zinssätze beworben, dann sind gewisse Mindestinformationen erforderlich. Weiter kommt, wer perfekte Verbindungen nutzt. 01/ Weitere Infos finden Sie in der Langfassung unter wko.at/wien/handel bzw. im Referat für Recht und Wirtschaftspolitik, Herr Dr. Erich Kulhanek, T 01/ , E Tag für Tag arbeiten Wiens Unternehmen an einer erfolgreichen Zukunft. Die Wirtschaftskammer Wien unterstützt Sie dabei: mit einer Vielzahl an Services von Beratungen zu Unternehmensgründungen, rechtlichen Fragen und Förderungen über beste Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zu hochkarätigen Informationsveranstaltungen sowie als Interessenvertretung. Informieren Sie sich jetzt: T 01/514 50, wko.at/wien

3 3 EHRUNG Fritz Aichinger erhält hohe Auszeichnung der Wirtschaftskammer Wien Bei einem Festakt im Haus der Wiener Kaufmannschaft überreichte WK-Wien-Präsidentin KommR Brigitte Jank dem langjährigen Obmann des Wiener Handels, KommR Dr. Fritz Aichinger, die Goldene Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Wien. Mit dieser hohen Auszeichnung möchten wir den langjährigen großartigen Einsatz von Fritz Aichinger für die Wiener Wirtschaft würdigen, so Jank. Aichinger führte von die Sparte durch wirtschaftlich bewegte Zeiten. Unter seine Ägide fielen u.a. der EU-Beitritt und die EURO-Umstellung. Besonders am Herzen lagen ihm dabei immer die Stärkung der klein- und mittelständischen Unternehmenslandschaft, die stete Forderung des Widmungsstopps von Einkaufszentren auf der grünen Wiese, die Senkung der Disagio-Sätze oder der Einsatz für die Handelsunternehmen bei den jährlichen KV-Verhandlungen. Gemäß seinem persönlichen Lebensmotto Wer nicht über die Zukunft nachdenkt, wird nie eine haben! förderte er aktiv die wirtschaftliche Tätigkeit der Wiener Handelsunternehmen mit großen Service- und Informationsveranstaltungen wobei sich der breite Themenbogen von Arbeits- und Gewerberechtsproblematiken über Zukunftstrends im Handel, Fengshui und Verkaufsraumgestaltung bis zu Mitarbeitermotivation und Marketingstrategien spannte. Immer wieder hat er auch als Schwerpunkt seiner Tätigkeit die Aus- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen der Wiener Handelsunternehmen betont. Meine Arbeit hat mir stets große Freude bereitet, denn ich bin fest davon überzeugt, dass es gerade heute wichtiger denn je ist, dass UnternehmerInnen, die praktisch-aktiv und realitätsbezogen sind, ihre Erfahrungen und Kenntnisse in die Interessenspolitik einbringen und auch Verantwortung übernehmen, bedankte sich Aichinger für die hohe Auszeichnung. Am 16. Juni 2010 wurde Dr. Aichinger zum Obmann der Bundessparte Handel gewählt. Für diese österreichweite Funktion wünschen wir viel Erfolg! FÖRDERUNG Neue Förderrichtlinien für den Abbau baulicher Barrieren Die Richtlinien für die Förderung von investiven Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung wurden geändert. Die derzeit geltende Fassung ist seit rückwirkend in Kraft. Wer kann eine Förderung erhalten? Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen mit max. 50 DienstnehmerInnen (insgesamt, nicht pro Standort). VermieterInnen, sofern sie unternehmerisch tätig sind, die vermieteten Räume öffentlich zugänglich sind, der/die MieterIn den Förderkriterien entspricht und der Mietvertrag unbefristet oder auf mindestens 5 Jahre befristet ist und der/die VermieterIn sich verpflichtet, aus der durch die Maßnahme entstehenden Wertsteigerung des Objekts keine Mietvorteile zu lukrieren. Was kann gefördert werden? Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit z.b. Rampe, (Treppen-)Lift, Behindertenparkplatz, Leitsystem für blinde und schwer sehbehinderte Menschen. behindertengerechte Umgestaltung von Arbeits- oder Ausbildungsplätzen und Sanitärräumen. Die/der FörderwerberIn hat sich zu verpflichten und glaubhaft zu machen, dass die geplanten Maßnahmen zur Erhöhung der Barrierefreiheit den einschlägigen Normen, insbesondere der ÖNORM B 1600 entsprechen. Wie hoch ist die Förderung? Die Höhe richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles, einmaliger Zuschuss von im allgemeinen 50% der behinderungsbedingten Kosten, maximal ,- EUR. Von den behinderungsbedingten Kosten wird generell ein Betrag von 3.000,- EUR abgezogen. Die Kosten verstehen sich exkl. Umsatzsteuer bei Vorsteuerabzugsberechtigung, Skonti und allfällige Gutschriften. Förderwürdig sind nur jene Kosten (Anteile), die für unerlässliche Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit anfallen. Förderungen anderer Stellen für den gleichen Zweck sind zu berücksichtigen. Antragstellung Bei der Landesstelle des Bundessozialamtes jenes Bundeslandes, in welchem die Maßnahme getroffen wird. ACHTUNG: Möglichst rasch Förderungen in Anspruch nehmen, weil die Rechtslage schrittweise die Barrierefreiheit erzwingt und die Förderungskriterien strenger werden! Vor Realisierung, in besonderen Ausnahmefällen bis zu 3 Monate nach Beginn der Realisierung. Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Sparte Handel - Recht & Wirtschaftspolitik Kurt-Werner Houfek T 01/ E

4 HANDELSNEWS 4 der Sparte Handel KMU-FÖRDERUNG Neue Wiener Kleinkreditaktion zur Stärkung der Wirtschaft Wirtschaftskammer Wien, Stadt Wien und die Wiener Top 5-Banken initiieren die Wiener Kleinkreditaktion mit 19 Mio. EUR Fördermittel für Wiener KMU. Um die Wiener kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) in wirtschaftlich weiterhin schwierigen Zeiten bestmöglich zu unterstützen, haben die führenden heimischen Banken gemeinsam mit der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Wien ein neues Maßnahmenpaket geschnürt. Mit der Wiener Kleinkreditaktion stehen Wiener KMU das sind mehr als 99% der Wiener Unternehmen ab sofort schnell und unbürokratisch zusätzliche Kleinkredite bis zu ,- EUR zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln zur Verfügung, ab 5.000,- EUR sind Landeshaftungen über die Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft (WKBG) vorgesehen. Ein beantragter Kredit soll innerhalb von 7 Tagen bis maximal 5 Wochen abgewickelt werden. Zusätzlich wird auch die gemeinsame Kreditaktion von Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien auf 5 Millionen EUR verdoppelt. Insgesamt stehen den Wiener KMU über die unterschiedlichen Finanzierungsvarianten 19 Millionen EUR zur Verfügung. Die neuen Kreditmöglichkeiten werden von den fünf größten Bankinstituten BAWAG PSK, Erste Bank, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich- Wien, UniCredit Bank Austria und Volksbanken ab sofort angeboten. Die Stadt steht damit den Wiener Klein- und mittelständischen Unternehmen - dem Rückgrat der Wiener Wirtschaft - in den derzeit schwierigen Zeiten bei ihrer Geschäfts- und Investitionstätigkeit mit den richtigen Instrumenten schnell und zuverlässig zur Seite. Das sichert Wiener Arbeitsplätze, erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und stärkt den Wirtschaftsstandort. Für WK Wien-Präsidentin Brigitte Jank liegt der Vorteil der Kreditinitiativen vor allem in der schnellen Abwicklung: Wer rasch hilft, hilft doppelt. Gerade in schwierigen Zeiten sind unbürokratische Überbrückungskredite zur Umsetzung dringend benötigter Investitionen oder zur Stärkung der Liquidität existenzsichernd. Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen ist die wirtschaftliche Lage nach wie vor angespannt. In der Folge ist die Eigenkapitalquote unterdurchschnittlich und sind die Investitionen, die Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit und für das rasche Anziehen der Wirtschaft sind, deutlich rückläufig. Mit der neuen Kreditinitiative geben die Banken den Betrieben einen neuen Turbo, der ihnen hilft zu beschleunigen und auf die Überholspur zu kommen. Es muss alles unternommen werden, um Wiener Kleinstbetriebe auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten für die Stadt zu erhalten, betont Wirtschaftskammer Wien Spartenobmann Mag. Erwin Hameseder. Ich freue mich deshalb sehr, dass fünf führende Wiener Banken gemeinsam mit der Stadt Wien, der Wirtschaftskammer Wien und der Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft die Aktion Kredite für Kleinstbetriebe tragen. Die Banken nehmen bei der neuen Paketlösung sie sind an allen drei Aktionen beteiligt ganz deutlich ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Verantwortung wahr. Die Banken sind keine reinen Schönwetter-Partner : Sie verdienen bei diesen Aktionen nichts. Vielmehr setzen sie darauf, gemeinsam mit ihren Kunden in späteren, besseren Zeiten wieder gemeinsam erfolgreich zu sein. 10 Mio. EUR Überziehungsrahmen für Wiener KMU Die Wiener Kleinkreditaktion ohne Haftung stellt ein besonderes Engagement der BAWAG PSK, der Erste Bank, der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, der UniCredit Bank Austria und der Volksbanken dar. Die Banken verdienen bei diesen Krediten nichts und übernehmen auch das Risiko. Die Aktion richtet sich an Wiener Kleinstbetriebe mit bis etwa ,- EUR Umsatz, die mindestens ein Jahr am Markt sind und die Kredite bis 5.000,- EUR als interne Überziehung benötigen. Der Unternehmer wendet sich in diesem Fall direkt an seine Hausbank. Als Volumen wurden 10 Millionen EUR fixiert. Mehr als Wiener Betriebe können von dieser Aktion profitieren. 4 Mio. EUR Neues Angebot der Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft Die Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft (WKBG) ermöglicht Kreditvergaben der Banken speziell für kleine und mittlere Wiener Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft dadurch, dass sie bei fehlenden bzw. nicht ausreichenden Sicherheiten Haftungen gegenüber dem Kreditunternehmen übernimmt. Um den aktuellen Betriebsmittel- und Investitionsbedürfnissen besonders flexibel zu entsprechen, hat die WKBG im Zuge der neuen Wiener Kleinkreditaktion nun die Untergrenze für solche verbürgten Kredite generell auf 5.000,- EUR abgesenkt wodurch erstmals eine Unterstützung auch für kleinere und kleinste Investitionen bis zu ,- EUR möglich wird und gleichzeitig den Haftungssatz auf 60% erhöht. Das im Rahmen der Kleinkreditaktion dafür zur Verfügung stehende Volumen beträgt 4 Millionen EUR. Die Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft (WKBG) wurde auf Initiative der Stadt Wien, der Wirtschaftskammer Wien und Wiener Banken bereits 1970 gegründet, um durch Bürgschafts- und Haftungsübernahmen die Wiener Wirtschaft zu unterstützen. Seit ihrem Bestehen wurden von der WKBG durch Haftungen

5 5 über 200 Millionen EUR an Finanzierungen kumuliert gefördert. Selbst bei bereits begonnenen Investitionsvorhaben, z.b. Einrichtungserneuerung oder Lokalgestaltung, die während der Arbeiten durch mangelndes Kapital bzw. nicht ausreichende Liquidität stocken, ist die WKBG bereit, bei einer finanziellen Lösung flexibel mitzuwirken. 5 Mio. EUR Gemeinsame Kreditaktion von Stadt und Kammer Die von Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien direkt angebotene Kreditschiene ist die Gemeinsame Kreditaktion. Die bereits seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführte Aktion für kleine Unternehmen, die nicht mehr als ,- EUR Jahresreingewinn verbuchen, wird neuerlich verdoppelt werden insgesamt 5 Millionen EUR je zur Hälfte von Stadt und Wirtschaftskammer Wien zur Verfügung gestellt. Zur Durchführung notwendiger Investitionen, zur Finanzierung von Betriebsmitteln und zur Überbrückung vorübergehender Illiquidität können aus dieser Aktion Kredite zu einem günstigen Fixzinssatz von 3% p.a. direkt bei den beteiligten Banken beantragt werden. Zur Sicherstellung der Kreditwürdigkeit wird eine bürgende Person oder Anlagen in der Höhe von zwei Dritteln des Kreditbetrags vorausgesetzt. Etablierte Unternehmen können dabei eine Kreditsumme von bis zu 8.000,- EUR in Anspruch nehmen, für JungunternehmerInnen stehen innerhalb der ersten zwei Jahre ab Gründung sogar bis zu ,- EUR zur Verfügung. Die Rückzahlung des Kredites muss innerhalb von vier Jahren erfolgen. Wahlweise kann das erste Jahr rückzahlungsfrei gestellt werden, wobei dann nur die Zinsen zu bezahlen sind. Im Jahr 2010 wurden in der Gemeinsamen Kreditaktion bis dato bereits 269 Anträge mit einem Volumen von 2,3 Millionen EUR abgewickelt. Beispiele dafür sind: Mit einem Kredit von jeweils 8.000,- EUR konnte ein Versicherungsagent Büroeinrichtung, Computer und Drucker anschaffen (Investitionskredit), ein Gastronomiebetrieb den Wareneinkauf finanzieren (Betriebsmittelkredit) und ein Kunststoffverarbeiter seine Verbindlichkeiten bei der SVA und dem Finanzamt decken (Überbrückung vorübergehender Illiquidität). Das Wiener Modell Wiener Förderbank für KMU Zusätzlich zur neuen Wiener Kleinkreditaktion steht weiterhin auch das bestehende Angebot der Wiener Kreditbürgschaftsgesellschaft (WKBG) und der beiden mit ihr verbundenen Gesellschaften Wiener Risikokapitalfonds (WRKF) und Kapital-Beteiligungs AG (KABAG) über das sogenannte Wiener Modell, das als Wiener Förderbank für KMU die Unternehmen bei ihren Finanzierungserfordernissen unterstützt und berät, zur Verfügung. Besonderes Ziel des Wiener Modells ist die Erhaltung und der innovative Ausbau der für die Stadtstruktur und die Arbeitsplätze in Wien so wichtigen Sparte der KMU beispielsweise bei Betriebsübernahmen, Modernisierungen oder bei Ausbauvorhaben. Unter dem Motto Wer schnell hilft, hilft doppelt bietet die WKBG über die Hausbanken besonders rasche Produkte bis zu ,- EUR, und zwar WienRapid für Betriebsmittel und WienInvest für Investitionskredite, die innerhalb weniger Tage umgesetzt werden können. Im Wiener Modell werden über KABAG und WRKF auch Kapitalbeteiligungen eingegangen, die der langfristigen Unternehmensstabilisierung dienen. Umfassende Finanzierungsberatung von Stadt und Kammer Die Mingo Services der Stadt Wien und das Förderreferat der Wirtschaftskammer Wien bieten ergänzend für Unternehmensgründer- Innen und Kleinstunternehmen umfassende Beratungsleistungen an. Mit dem Mingo Finanzierungscoaching, einem Angebot der Wirtschaftsagentur Wien, erhalten GründerInnen und KMU von professionellen UnternehmensberaterInnen beispielsweise umfassende Schulungen rund um alle Fragen der Unternehmensfinanzierung. Das Mingo Finanzierungscoaching berät auch Wiener GründerInnen, die sich für die aktuelle Mikrokredit-Aktion Der Mikrokredit des Sozialministeriums und der Bundesförderbank aws interessieren. Das Beratungsangebot der Kammer umfasst alle verfügbaren Förderungen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene und unterstützt bei der Einreichung der Unterlagen. Weiters steht in der Wirtschaftskammer Wien allen Wiener Unternehmen die im November 2008 eingerichtete Ombudsstelle für Finanzierungsfragen unter der Wiener Telefonnummer 01/ zur Seite. Herzstück des Services ist die umfassende Beratung, gemeinsame Aufbereitung von Unterlagen und auf Wunsch auch die Begleitung zu Kreditgesprächen. Unternehmensberater und Bankexperten können so vor Ort rasch und direkt Unternehmen bei Kreditansuchen helfen. Mit der Ombudsstelle ist es gelungen, bisher in über betreuten Fällen das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zwischen Banken und Betrieben zu verbessern und konkret zu helfen. Förderberatung für Wiener Unternehmen: Wirtschaftskammer Wien - Förderreferat Mag. Nathalie Prybila, LL.M. Stubenring 8-10, 1010 Wien T 01/ E W wko.at/wien/wienerfoerderungen

6 HANDELSNEWS 6 der Sparte Handel BRANCHEN Neue Website der Wiener Juweliere unter Die Wiener Juweliere im Netz seit ist die Website des Juwelen- und UhrenEINZELhandels online. Die Wiener Juweliere haben sich ab 2010 für einen neuen, zukunftsweisenden Kommunikationsweg entschieden: eine für Kunden konzipierte Website Das Ziel der neuen Werbelinie ist es, basierend auf einer intelligenten Suchmaschine, den Kunden schnell und zielsicher zum Juwelier seiner Wahl zu führen. Es gibt die Möglichkeit, nach Bezirk, bestimmten Produktgruppen und Volltextsuche seine Auswahl zu treffen. In der Suchmaschine sind ALLE Juweliere mit den Daten des Firmen A-Z automatisch und kostenlos erfasst. Es gibt allerdings die Möglichkeit, auf Basis einer standardisierten Seite seinen Betrieb vorzustellen und von hier auf die eigene Homepage zu verlinken (kostenplichtig). Ein weiteres effektives Ziel ist es, durch breitenwirksame Internetwerbung mittels sogenannter Banner das sind die kleinen sich kurz öffnenden Werbefenster, die allen Internetusern bestens bekannt sind - gezielt nach Aktionen, Events und saisonaler Aktualität für Geschenkideen vom Juwelier Stimmung zu machen. Geplant sind auch die Bewerbung von Gewinnspielen bzw. Promotions. Die Seite bietet auch für den Endkunden interessante Inhalte, zur Zeit ein Edelstein ABC. Die Themen sollen regelmäßig neu behandelt werden. Ab Mitte Juni startet das Mobile Infoservice mit persönlichen Besuchen bei einem Teil unserer Mitglieder, um die Website vorzustellen und die Anmeldung für die kostenpflichtige individuelle Site zu erklären. Da der Besuch aller unserer Mitglieder im Einzelhandel in kurzer Zeit nicht möglich ist, wird sich die Besuchsaktion auf das ganze heurige Jahr erstrecken. Veranstaltungsrückblick der Wiener Handelsgremien Sicherheitstraining für Juwelenund Uhrenhändler In den letzten Jahren häufen sich die Überfälle auf Juweliere im Raum Wien beängstigend. Leider steigt auch die Anzahl der beim Überfall verletzten bzw. traumatisierten Personen. Das richtige Verhalten trägt ganz entscheidend zu einer Deeskalation bei, damit es nicht zu schlimmen Übergriffen während des Überfalles kommt. Ein ganz entscheidender Aspekt stellt daher die spezielle Schulung des richtigen Verhaltens im Falle eines Überfalles dar. Exklusiv für die Wiener Juweliere wurden im Mai/Juni 2010 in Zusammenarbeit mit Herrn Brigardier Fehringer/Leiter des Bildungszentrums Traiskirchen (Polizei) 3 Trainingseinheiten à 3 Stunden zu verschiedenen Terminen und Zeiten angeboten. Wegen des großen Interesses ist angedacht, das Training zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen. Das Landesgremium Wien des Juwelen- und Uhrenhandels fördert dieses Training großzügig, so dass sich die Teilnahmekosten auf 35,- EUR/ Person/Training beschränkt. Klausurtagung des Juwelen- und Uhrenhandels Am hielt das Landesgremium des Juwelen- und Uhrenhandels eine Klausurtagung im Eventhotel am Kahlenberg ab. Es war dies die erste gemeinsame Veranstaltung nach Zusammenlegung der beiden Gremien Einzelhandel und Großhandel im März Ziel war es, ein Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre aufzustellen, das allen Anforderungen sowohl der Einzelhändler als auch der Großhändler gerecht wird. Dank der großen Motivation und des Engagements aller Teilnehmer konnte ein für die Zukunft des Gremiums richtungsweisendes Konzept erarbeitet werden. Klausurtagung des Einrichtungsfachhandels Am Samstag, und Sonntag, fand die Klausurtagung des Wiener Einrichtungsfachhandels im Hotel Panhans am Semmering statt. Die anwesenden Ausschussmitglieder erarbeiteten für die neue Funktionsperiode ein Arbeitsprogramm zu den Schwerpunkten Aus- und Weiterbildung, Lehre, Öffentlichkeitsarbeit, Interessenvertretung und Marketing. Mittels professioneller Moderation wurde ein umfassendes Arbeitspapier fertiggestellt, welches zeigt, dass die Mitglieder des Landesgremiums eine ziel- und problemorientierte Branchenvertretung gewählt haben.

7 7 LEHRGANG Kompaktes Managementwissen im Hernstein Institut Das Hernstein Institut für Management und Leadership und die WU Executive Academy vermitteln in dem maßgeschneiderten Lehrgang KMU Kompaktes Managementwissen für Unternehmer klein- und mittelständischen Unternehmern Managementwissen am Puls der Zeit. Bei der Konzeption des Lehrgangs haben wir besonderen Wert auf Transferorientierung gelegt. Das im Lehrgang erworbene Managementwissen soll unmittelbar in der täglichen Arbeitspraxis eingesetzt werden können, freuen sich Katharina Fischer-Ledenice vom Hernstein Institut für Management und Leadership und Astrid Kleinhanns von der WU Executive Academy. Spezifikum des Lehrgangs KMU Kompaktes Managementwissen für Unternehmer ist die frei wählbare modulare Programmgestaltung. Das Startmodul Unternehmensstrategie ist verpflichtend, aus den weiteren vier Modulen können drei Module nach persönlichem Bedarf gewählt werden. Ein individuelles Persönlichkeitsprofil rundet den Lehrgang ab. Die weiteren Module umfassen die Themen Finanzmanagement, Marketing Mix, Mitarbeiterführung und die Gestaltung von Veränderungsprozessen im Unternehmen. Die Kosten für den Lehrgang belaufen sich auf 3.950,- EUR, Teilnehmer von Wiener Unternehmen werden mit einem Drittel der Gesamtkosten von der WK Wien gefördert. Nächster Starttermin ist der 11. November Nähere Informationen und Anmeldung: WU Executive Academy Frau Neshat AKBARI, B.A. Programm Managerin T 01/ F 01/ E SICHERHEIT Gemeinsame Aktion gegen gewerbsmäßiges Betteln gestartet Organisierte Bettlerbanden treiben zusehends auch in und vor Geschäftslokalen ihr Unwesen. Die Wiener Polizei und die Wirtschaftskammer Wien starten daher eine gemeinsame Aktion und ersuchen um Ihre Unterstützung! wie vor Einkaufszentren und Filialen großer Handelsunternehmen. Nach dem Wiener Landes-Sicherheitsgesetz war das aufdringliche, aggressive und organisierte Betteln sowie das Betteln mit Kindern schon bisher unter Strafe gestellt. Seit 5. Juni 2010 ist nunmehr auch das gewerbsmäßige Betteln verboten. Für Bestellungen der Plakate wenden Sie sich bitte an die Öffentlichkeitsarbeit der Sparte Handel unter T 01/ Liebe Kundin! Lieber Kunde! Die Aktivitäten organisierter Bettlerbanden beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität in unserer Stadt, sondern haben auch einen negativen Einfluss auf den Wirtschaftsstandort. Diese sind in Einkaufsstraßen ebenso störend v.r.n.l.: Landespolizeikommandant Karl Mahrer, Wirtschaftskammer Präsidentin Brigitte Jank und Spartenobmann Erwin Pellet präsentieren das neue Plakat! Um dieser neuen gesetzlichen Regelung auch im täglichen Leben zum Durchbruch zu verhelfen, ersuchen wir Sie um Ihre Mithilfe und Kooperation. Das Plakat gegen Gewerbsmäßiges Betteln, das von der Wirtschaftskammer Wien, der Wiener Polizei, den Wiener Einkaufsstraßen sowie der Stadt Wien erstellt wurde, soll das Bewusstsein der Wienerinnen und Wiener gegen gewerbsmäßiges Betteln und für gezielte Unterstützung anerkannter Hilfsorganisationen stärken. Wir stellen Ihnen dieses Plakat in der gewünschten Stückzahl kostenfrei zur Verfügung und ersuchen Sie, dieses an einem gut sichtbaren Ort in Ihren Geschäftslokalen anzubringen. Damit leisten Sie einen aktiven und wichtigen Beitrag zur Förderung eines sicheren Miteinanders in unserer Stadt. Wenn Sie Menschen in Not helfen wollen, dann unterstützen Sie bitte anerkannte Hilfsorganisationen. Gut gemeinte Spenden vor Supermärkten und in Einkaufsstraßen können ungewollt das gewerbsmäßige Betteln fördern. Sehr geehrte Kundinnen und Kunden! In Wien In Wien ist das ist organisierte das gewerbsmäßige Betteln seit XX. Betteln Juni 2010 verboten. Die Damit Stadt soll will verhindert verhindern, werden, dass wehrlose dass wehrlose Menschen ausgebeutet von Kriminellen werden. zum damit Betteln gezwungen werden. Wir bitten Sie, organisiertes Betteln vor Supermärkten und in Einkaufstraßen nicht zu unterstützen. Mit Spenden an anerkannte Hilfsorganisationen helfen Sie Helfen ist wichtig. Menschen in Not viel besser. Aber tun Sie s richtig. Danke!

8 HANDELSNEWS 8 der Sparte Handel EPU CORNER Der Juli im FORUM Ein-Personen-Unternehmen 1. Wachstumstag: 13. und 27. Juli Einzelcoaching: 90 Minuten mit einem Experten Themen: Finanzierung / Förderung / Bankgespräch; Business-Auftritt / Stimme / Sprache; Erfolgreich verkaufen; Marketing-Check; Stundensatzkalkulation; Kooperationen; Das 3. Jahr Was tun? und Auftragsmanagement. Ziel ist es, mit Ihrem Coach gemeinsam Strategien zu erarbeiten, die Ihre Chancen erhöhen und Sie erfolgreich wachsen lassen. 22. Juli: Einzelcoaching: 90 Minuten mit einem Experten Thema: Mein 1. Mitarbeiter eine entscheidende Frage für die weitere Entwicklung des Unternehmens - besonders die arbeitsrechtlichen Aspekte sind für diesen bedeutenden Schritt sehr wichtig. Im Einzelcoaching geht ein Experte auf Ihre individuelle Situation ein und findet mit Ihnen gemeinsam die richtige Lösung. 2. Willkommen im Club: 14. Juli, 19 bis 21 Uhr: Traum oder Albtraum? Perspektiven und Grenzen von Kooperationen die 5 im Achten sind fünf unabhängige Unternehmerinnen, Spezialistinnen in den Bereichen Markting, Werbung, PR und Kreation. Aus einer anfänglichen Bürogemeinschaft entwickelte sich eine erfolgreiche Business-Kooperation. Die beiden Initiatorinnen Susanne Auer-Strobl und Marion Gaa sprechen über diese außergewöhnliche Kooperation. 3. EPU Business-Talk: 15. Juli, 8 bis 10 Uhr: Netzwerken beim Frühstück Diesmal mit dem neuen Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, Herrn Kommerzialrat Erwin Pellet. 4. Workshop: 20. Juli, 8 bis 10 Uhr: Das verflixte 3. Jahr In diesem Workshop bekommen Ein-Personen- Unternehmen alle wichtigen Informationen, die das 3. Unternehmerjahr betreffen. Die Veränderungen betreffen sowohl die Einkommensteuer als auch die Sozialversicherung. Es kann zu Nachbemessungen und somit zu heftigen Nachzahlungen, als auch zu Vorauszahlungen kommen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zu allen Veranstaltungen finden Sie im Internet unter: W Sommerliche Blitzlichter aus dem Wiener Handel 50 Jahre Firma Schmidtschläger Juniorenpreis der Sparte Handel Ehrenzeichen für KommR Ernst Die Firma Schmidtschläger - Spezialist für Beschläge und Sicherheit in Wien 7, Kaiserstraße 41 - veranstaltete Jubel- und Infotage anlässlich ihres 50jährigen Bestehens vom Mai. Bei der offiziellen Eröffnung bekam Herr Ing. Klaus Schmidtschläger das Handels H in Bronze samt Ehrenurkunde von Herrn KommR Dr. Fritz Aichinger und Herrn Spartenobmann KommR Erwin Pellet verliehen. 18 Lehrlinge stellten sich einer fachkundigen Jury von Händlern und überzeugten diese mit Wissen und Verkaufstalent. Spartenobmann KommR Erwin Pellet ließ es sich nicht nehmen, persönlich dem Wettbewerb beizuwohnen. V.l.n.r.: Vorsitzender des Bildungsausschusses KommR Herbert Schlögl, Spartenobmann KommR Erwin Pellet, Frau Theresa Gutscher (Juniorenpreis-Teilnehmerin) und BIWI-Leiter Leo Hödl. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner verlieh am 10. Juni im Rahmen eines Festaktes KommR Burkhard Ernst, Vorstand der Rainer-Gruppe, das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich für seine besonderen Verdienste für die heimische Wirtschaft. Bereits seit 2005 ist KommR Burkhard Ernst Obmann des Wiener Fahrzeughandels und war federführend an der Einführung der Ökoprämie in Österreich beteiligt. Impressum Nr. 4 Juni 2010 info exclusiv 46 / 2010 Herausgeber, Medieninhaber (Verleger): Wirtschaftskammer Wien, Stubenring 8-10, 1010 Wien Sitz der Redaktion: Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien Schwarzenbergplatz 14, 1041 Wien Redaktion: Erich Plessberger, Kurt Werner Houfek Layout & Satz: Elisabeth Weitzer, Erich Plessberger Lektorat: Paul Handler, Petra Kertelics, Marina Prinz, Ilona Vanicek, Elisabeth Weitzer Fotos: Weinkirn, Conny de Beauclair, bofotolux, ElenaR, Roman Levin, Kwest, StockHouse, Carlo Süßmilch - Fotolia.com Druck: Gerin Druck, Wien P.b.b. Verlagspostamt 1010 Wien Nr. 02Z032241M

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