Hilfe zur Selbstentwicklung. Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben.

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1 Hilfe zur Selbstentwicklung Nachhaltige Hilfe: Maßnahmen, die wirken. Erfolge, die bleiben.

2 Sauberes Wasser, genug zu Essen und eine Schule für die Kinder Familie Mustefa aus Babile erzählt Ich bin heute ein stolzer und zufriedener Bauer. Meine Felder werfen genug Ertrag ab um meine Familie das ganze Jahr zu ernähren. Ich kann oft sogar noch etwas Mesra, die Tochter von Ahmed Mustefa, geht in die Kito Grundschule, die von Menschen für Menschen gebaut wurde. Der neue Brunnen in der Nähe des Dorfes spendet schnell sauberes Wasser für alle. auf dem Markt verkaufen. Früher hat die Ernte gerade So sind sie nicht darauf festgelegt, später einmal als Bauern wir mit Menschen für Menschen gemeinsam einen neuen einmal für drei Monate gereicht. Danach musste ich als von der Landwirtschaft leben zu müssen. Denn unser Land Brunnen graben konnten. Das Wasser vom Brunnen ist Tagelöhner arbeiten. wird künftig nicht für alle reichen.«ahmed auch viel sauberer und besser für die Kinder. Wir haben Als die Mitarbeiter von Menschen für Menschen zum ersten Mal zu mir kamen, erkannte ich sofort, dass ich durch ihre Ratschläge viel gewinnen kann. Ich besuchte Schulungen für Landwirtschaft und hatte sofort Erfolg. Meine Frau»Unsere Schule ist hell und sauber. Wir haben auch richtige Bänke und müssen nicht auf dem Boden sitzen. Ich bin sechs Jahre alt und gehe in die erste Klasse. Auch meine zwar nun auch eine Gesundheitsstation in der Nähe, was sehr beruhigend ist, aber am besten ist es natürlich, wenn unsere Kinder gar nicht erst krank werden.«safia weiß nun auch, wie man einen Gemüsegarten richtig anderen Geschwister gehen in die Schule.«Mesra anlegt und pflegt. Das alles hat auch meine Nachbarn überzeugt. Sie haben selbst schon viele der neuen Methoden umgesetzt. Mir ist es sehr wichtig, dass meine Kinder in die Schule gehen und Lesen und Schreiben lernen. Ahmed Mustefa: Dank neuem Wissen über Landwirtschaft nun ein erfolgreicher Bauer. Auch Ahmeds Frau Safia hat von den vielfältigen Veränderungen in der Region profitiert:»wir leben in einer sehr trockenen Gegend. Vor einigen Jahren trocknete sogar unsere alte Wasserstelle aus. Es ist ein echtes Glück, dass An dieser Stelle holte Safia früher Wasser. Jetzt gibt es hier nur noch Sand.

3 Mein Sohn ist geschützt Gesundheitsvorsorge für den kleinen Destu H eute lasse ich meinen Sohn Destu gegen Kinderkrankheiten impfen. Dann ist er geschützt und ich muss mir viel weniger Sorgen um seine Gesundheit machen. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt eine Gesundheitsstation in der Nähe haben.«fatuma Von der Wut eines Einzelnen zur Hilfe für Millionen Almaz und Karlheinz Böhm Ohne Schutz stirbt eines von neun Kindern noch vor seinem 5. Geburtstag.* Eine Gesundheitsstation und gute Vorsorge verbessern die Situation sehr schnell. Die Selbständigkeit gibt mir Selbstvertrauen Kleinkreditnehmerin Seguina Habib Ihr Sohn kann nun täglich frische Kamelmilch genießen. Kamele und Erdnüsse damit kenne ich mich gut aus,«sagt Seguina * Quelle: Human Developement Index Report 2010 Habib stolz.»vor vier Jahren habe ich meinen ersten Kredit bekommen und Schulungen besucht, ist eine geschickte Seguina Habib um zu lernen, wie ich mit Geschäftsfrau geworden. dem Geld wirtschaften soll. Ich habe gehandelt und besitze jetzt sechs Kamele und 17 Säcke Erdnüsse. Die Rückzahlung der Kredite war dank des Verkaufs von Kamelmilch nie ein Problem. Es ist ein ganz neues Gefühl ernst genommen zu werden und auch den Respekt der Männer zu haben.«seguina Erschüttert über die Bilder der Hungerkatastrophe fuhr ich 1981 nach Äthiopien, getrieben von der Wut über die Ungerechtigkeit in der Welt. Damals konnten wir Menschen den Weg aus einem Hungerlager zu einem selbständigen Leben ermöglichen. Das war die Geburtsstunde von Menschen für Menschen. Wer hätte ahnen können was seither daraus geworden ist. Mit der Unterstützung unserer Spender konnten wir Millionen Menschen Hilfe zur Selbstentwicklung geben. Ich bin glücklich in meiner Frau die richtige Person gefunden zu haben, die die Arbeit von Menschen für Menschen weiterführt. Es ist ein gutes Gefühl, mein Lebenswerk in den besten Händen zu wissen. Ich hoffe, dass man uns eines Tages nicht mehr brauchen wird. Daran arbeiten wir als Menschen für Menschen.«Karlheinz Böhm Alles begann mit einer Wette. Almaz Böhm war viele Jahre engste Beraterin ihres Mannes und hat mittlerweile die Verantwortung für die Organisation übernommen. Die Fortsetzung der langjährigen Tätigkeit meines Mannes ist eine Herausforderung, der ich mich voller Stolz und Dankbarkeit für das bisher Erreichte stelle. Es gibt noch unendlich viel zu tun, damit sich die nach wie vor schwierige Lage für viele Menschen in meinem Heimatland weiter verbessert.«almaz Böhm

4 Wird eine ganze Region entwickelt, profitiert jeder Einzelne Die Erfolgsgeschichte der Projektregion Derra Baut man einen Brunnen, hat ein ganzes Dorf Wasser. Zeigt man einem Bauern, wie er seine Felder besser bepflanzt, wird sein Nachbar es ihm gleichtun. Ein Kleinkredit trägt reiche Früchte, nicht nur für die Frau die ihn bekommt, sondern für ihre ganze Familie und alle mit denen sie Geschäfte macht. Durch eine neue Schule erhalten im Laufe der Jahre viele tausende Kinder das Rüstzeug für eine selbständige Zukunft und können sich durch einen Beruf versorgen. All das ist Teil der nachhaltigen Entwicklungsarbeit von Menschen für Menschen. Unsere Projektgebiete: 4,6 Millionen Menschen auf einer Fläche so groß wie zwei Drittel Österreichs. Zusammenhänge erkennen Jede dieser Maßnahmen bringt bereits eine erhebliche Verbesserung der Lebensumstände, doch nur gemeinsam können sie ihre ganze Wirkungskraft entfalten. Denn nur wenn es einen Brunnen in der Nähe gibt, haben die Frauen, die traditionellerweise das Wasser holen, genug Zeit mit einem Kleinkredit ein Geschäft zu gründen. Nur wenn die Landwirtschaft genug abwirft, können die Kinder in die Schule gehen. Und nur durch Bildung und neues Wissen lernen die Menschen langfristig ohne fremde Hilfe auszukommen und sich selbst aus dem Kreislauf der Armut zu befreien. Derra ist nun unabhängig Im Projektgebiet Derra ist dieser Schritt nach 13 Jahren erfolgreich gelungen! Die Menschen dort brauchen unsere Hilfe nicht mehr. Menschen für Menschen hat den Grundstein gesetzt. Die weitere Entwicklung kann die Bevölkerung nun aus eigener Kraft vorantreiben. Ein wunderbarer Schritt für die Menschen dieser Region, und eine Bestätigung, dass mit Ihrer Unterstützung Erfolge möglich sind, die bleiben und von selbst weiterwachsen. Kinder beim Unterricht in Ginde Beret. Die Eigeninitiative der Leute ist ein entscheidender Faktor Die neuen Projektregionen Ginde Beret und Abune Ginde Beret D er persönliche Einsatz der Menschen ist immer gefragt. Wir können nur Hilfestellung geben, umsetzen müssen die Menschen die Veränderungen selbst. In der 2011 gestarteten Projektregion Ginde Beret war dieser Wille der Menschen, sich selbst aus der Armut zu befreien, besonders stark zu spüren. Die ersten Erfolge ließen deshalb auch nicht lange auf sich warten. Nur ein Jahr später begann Menschen für Menschen mit der Arbeit im Projektgebiet Abune Ginde Beret, dem Nachbardistrikt. Gesamt leben in diesen beiden Regionen, die ausschließlich durch österreichische Spendengelder finanziert werden, etwa Menschen. Sehr viele davon haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, zu Gesundheitsversorgung oder gar Bildung. Was sie brauchen, ist vor allem das Wissen, wie sie sich selbst weiterbringen können und Unterstützung beim Bau von Quellfassungen und Schulen sowie bei der medizinischen Versorgung. Gemeinsam können wir ihnen diese Unterstützung geben. Damit sie diese hoffentlich bald nicht mehr brauchen.

5 Ihre Unterstützung kommt an und bewirkt nachhaltige Entwicklung! Wasser, Landwirtschaft, Bildung, Gesundheit und Frauenförderung. Alle Bereiche werden in einer Region berücksichtigt, dadurch wird der langfristige Erfolg gesichert. Menschen für Menschen Capistrangasse 8/10 Tel: 01 / Web: Wien Fax: 01 / Mail: Spendenkonto: psk BLZ

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