Handlungsfelder des Deutschen Bildungspreises Praxistransfer und IT innovativ managen

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1 Handlungsfelder des Deutschen Bildungspreises Praxistransfer und IT innovativ managen Anne Dreyer, TÜV SÜD Akademie Magdalena Fischer, EuPD Research Sustainable Management

2 A. Ergebnisse des Deutschen Bildungspreises

3 A. Ergebnisse des Deutschen Bildungspreises 2014 Mehr als 260 Bewerber seit 2013 insgesamt Mehrheit der Bewerber aus kleinen und mittelständischen Unternehmen (analog DBP 2013) Mehrheit aus dem Bereich Dienstleistung Deutlicher Zuwachs an Bewerbungen um den Innovationspreis Aufteilung der Bewerber nach Größe und Branche : Produktion Großunternehmen Dienstleistung Großunternehmen Produktion KMU 31 Dienstleistung KMU 10

4 A. Ergebnisse des Deutschen Bildungspreises 2014 Ergebnisse der Bewerber in den Preiskategorien: 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% Strategie Struktur Leistungen 20% 10% 0% Produktion über 500 MA Dienstleistung über Produktion bis MA MA Dienstleistung bis 500 MA

5 A. Ergebnisse des Deutschen Bildungspreises 2014 Umsetzungsgrad bei allen Bewerbern gesamt: 2014 Strategie 69,45 % Struktur 60,10 % Leistungen 70,16 % ,65 % 63,53 % 69,74 % Hinweis zur Vergleichbarkeit: nicht direkt vergleichbar Qualitätsmodell angepasst kleine Stichprobe Unterschiedliche Zusammensetzung der Stichprobe

6 B. Themenschwerpunkt: Praxistransfersicherung

7 A. Themenschwerpunkt: Praxistransfersicherung Ziel der Praxistransfersicherung: Erlerntes dauerhaft und praktisch im Berufsalltag anwenden Wissen für das Unternehmen nutzbar machen Wissen langfristig sichern Ergebnisse des Deutschen Bildungspreises: in beiden Jahren niedrige Umsetzungsraten: ,16 %, ,05 % unterdurchschnittliche Relevanzzuweisung

8 A. Themenschwerpunkt: Praxistransfersicherung Best Practice Beispiele: Transferüberlegungen direkt in die Planung einbeziehen: Ziele! Tranferplanung Konkrete Maßnahmen/ Veranstaltungen zum Wissenstransfer Veranstaltungen Leitfäden Wissen verfügbar machen Maßnahmen nach der Veranstaltung Trainergespräche Follow-Up Lerneinheiten Lerntagebuch

9 A. Themenschwerpunkt: Praxistransfersicherung Fazit: Verbindlichkeit und Zielorientierung erhöhen Etablierung des Praxistransfers in der Lern- und Unternehmenskultur Schaffung von Freiräumen für die Mitarbeiter, um sich mit Themen und Inhalten zu beschäftigen

10 B. Themenschwerpunkt: IT-Infrastruktur

11 B. Themenschwerpunkt: IT-Infrastruktur Das Bildungsmanagement wird innerbetrieblich über bedarfsgerechte IT-gestützte Systeme abgewickelt. 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% umgesetzt teils umgesetzt nicht umgesetzt keine Angabe 10% 0% Dienstleistung KMU Dienstleistung Großunternehmen Produktion KMU Produktion Großunternehmen

12 B. Themenschwerpunkt: IT-Infrastruktur Die Kompetenzen der Mitarbeiter werden über eine geeignete Skill-/Kompetenzmanagement- Software erfasst. 70% 60% 50% 40% 30% 20% umgesetzt teils umgesetzt nicht umgesetzt keine Angabe 10% 0% Dienstleistung KMU Dienstleistung Großunternehmen Produktion KMU Produktion Großunternehmen

13 B. Themenschwerpunkt: IT-Infrastruktur Erkenntnisse aus dem Deutschen Bildungspreis: Großunternehmen sind im Bereich IT-Infrastruktur deutlich besser aufgestellt. KMU und Großunternehmen haben das Thema IT-Kompetenzmanagement gleichermaßen erkannt und arbeiten aktiv an der Umsetzung. Der Trend geht hin zu verknüpften Systemen, die im Rahmen eines Programms alle Bereiche des Bildungsmanagements abdecken. Ein gutes IT-System dient nie dem Selbstzweck. Die Akzeptanz für IT-Systeme steigt, wenn Mitarbeiter mitgestalten können.

14 B. Themenschwerpunkt: IT-Infrastruktur Best Practice Beispiele: 1. Best Practice Beispiel: Produktionsunternehmen mit 100 Mitarbeitern: Eigenständig entwickeltes Programm, in dem alle wesentlichen Informationen des Bildungsmanagements hinterlegt sind Erfassung von nichtstellenrelevanten Kompetenzen 2. Best Practice Beispiel: IT-Unternehmen mit über Mitarbeitern weltweit: Einheitliche IT-Infrastruktur Aktives Wissensmanagement in weltweiten Foren Komplette Selbstverwaltung des Systems durch die Mitarbeiter Innovatives, dynamisches Kompetenzmanagement über das IT-System, das von den Mitarbeitern selbst gesteuert wird Fazit: Schlanke Lösungen müssen keine schlechten Lösungen sein, im Gegenteil. IT-Infrastruktur muss bedarfsgerecht sein. Mitarbeiter sollten Zugriff auf das System bzw. ihr Profil haben.

15 D. Fragen?

16 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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