Fairhandeln in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein

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1 in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein 1

2 Wofür steht fairer Handel? Faire und gerechte Arbeitslöhne und Arbeitsbedingungen Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit und von Diskriminierung In der Regel einen Mindestpreis, der die Kosten der Produktion deckt, und die Existenz der Produzentinnen und Produzenten sichert Eine zusätzliche Prämie als Investition in die Zukunft. Sie soll die Lebenssituation der Produzentinnen und Produzenten verbessern. Sie kann in soziale und ökonomische Projekte investiert werden (z.b. Schulbau oder Kauf eines Lieferfahrzeugs) Direkten Handel ohne ausbeuterische Zwischenhändler, um höhere Erlöse für Produzentinnen und Produzenten zu ermöglichen Langfristige Abnahmeverträge, sowie Vereinbarungen (evtl. mit Vorfinanzierung) und Beratungen, die weitere Sicherheiten bieten Verantwortungsvollen Umgang mit den Menschen, den Tieren und der Natur. Förderung und Umsetzung ökologischer Anbaumethoden Förderung von wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit Akteure des Fairen Handels Am Anfang stehen die Produzentinnen und Produzenten, Arbeiterinnen und Arbeiter, Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, die unter fairen Bedingungen Waren in den Ursprungsländern herstellen. Weltweit profitieren 1,4 Millionen Menschen und deren Familien vom Fairen Handel (FH). Insgesamt sind das ca. 6 Millionen Menschen in 74 Ländern. Den Transport und die Einfuhr in unseren Wirtschaftsverkehr besorgen u.a. FH-Importeure. Dies sind z.b. Handelsunternehmen wie GEPA mbh. EL PUENTE GmbH, dwp eg Fairhandelsgenossenschaft und BananaFair e.v. Konventionelle Anbieter, die einzelne fair gehandelte Produkte in ihrem Sortiment führen sind z.b. ALDI, LIDL, Edeka, und REWE. Sie haben z.b. mit TransFair e.v. einen Lizenzvertrag geschlossen, um ihre Produkte mit dem FH-Siegel anzubieten. 2

3 TransFair e.v. vergibt das FAIRTRADE-Siegel ausschließlich für Waren, die den Fairtrade Kriterien entsprechen. Am Ende stehen die Verbraucherinnen und Verbraucher, die in ca. 800 Weltläden, Supermärkten, und Aktionsgruppen FH-Waren beziehen. Fast jeder zweite Deutsche kauft fair gehandelte Waren und gibt ca. 25 Euro im Jahr dafür aus. Internationale Organisationen des Fairen Handels Internationale Organisationen des Fairen Handels Die wichtigsten internationalen Organisationen des Fairen Handels, bekannt als FINE, hatten sich am in Utrecht auf gemeinsame Grundlagen und Ziele des Fairen Handels geeinigt. FINE sind: Fairtrade Labeling Organisation (FLO), International Federation for Alternative Trade (IFAT seit 2009 WFTO), Network of European Worldshops (NEWS seit 2009 Teil der WFTO) und die European Fair Trade Association (EFTA). Im Jahr 2009 haben FAIRTRADE International e.v. und WFTO (World Fair Trade Organisation) eine Charta der Prinzipien des Fairen Handels erarbeitet. In der Charta wurden die Grundlagen des Fairen Handels benannt. Sie kann als Sozialvertrag aller am Fairen Handel Beteiligten verstanden werden. 3

4 Internationale Organisationen des Fairen Handels FAIRTRADE International e.v (FLO Fairtrade Labelling Organisations International) FAIRTRADE International e.v. ist ein Zusammenschluss von Siegelinitiativen. FAIRTRADE International entwickelt FH-Standards für einzelne Produkte. Die Mitgliedsorganisation TransFair e.v. vergibt das Siegel für fair gehandelte Produkte, die in Deutschland vertrieben werden. Seitens der FLO-CERT GmbH wird überprüft, in wieweit die Standards von den Produzentinnen und Produzenten eingehalten werden. World Fair Trade Organisation Die World Fair Trade Organisation (WFTO), ist ein globales Netzwerk, bestehend aus Organisationen des Fairen Handels, wie Produzenten-Kooperativen, deren Vereinigungen, Importeurinnen und Importeure, Einzelhändlerinnen und Einzelhändler sowie weitere Akteure der FH-Bewegung. Die Richtlinien der WFTO verbessern die Marktchancen für benachteiligte Produzentinnen und Produzenten, sowie deren Lebensumstände. Ihre Ziele verfolgt sie mit ihren 10 WFTO-Standards, sowie mit ihrem WFTO-Prüfsystem. Die Einhaltung der FH-Kriterien wird von der WFTO streng kontrolliert. Es findet eine umfassende Bewertung von Organisationen statt. Die WFTO siegelt ein Unternehmen oder eine Organisation als Ganzes. European Fair Trade Association Die EFTA besteht aus zehn großen FH-Importeuren aus neun europäischen Ländern (Belgien, England, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweiz, Österreich, und Spanien). EFTA wurde 1990 gegründet. Sie wird dann aktiv, wenn Importeurinnen und Importeure nicht von FLO zertifiziert, bzw. nicht WFTO- Mitglied sind. Sie arbeitet mit Partnern, für deren Produkte es noch keine Standards gibt. Die EFTA will für FH-Aktivitäten eine Koordination und Harmonisierung erreichen, damit eine höhere Effizienz entsteht und ein kontinuierlicher Informationsaustausch gefördert werden kann. und/oder 4

5 Fairhandels-Importeure Die bekanntesten Fairhandels-Importeure FH-Importeure sind ausschließlich im Fairen Handel aktiv. Sie folgen dem FH-Standard. Folgend finden Sie eine Auflistung der bekanntesten FairhandelsImporteure. Die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbh) The Fair Trade Company handelt seit 40 Jahren weltweit fair mit ihren Partnern und arbeitet mit 190 Genossenschaften und Unternehmen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa zusammen. Sämtliche Gewinne werden wieder in den Fairen Handel reinvestiert. Kirchliche Entwicklungs- und Jugendorganisationen, BdkJ, Misereor, aej, Brot für die Welt und Kinder Missionswerk (Die Sternsinger), sind GEPAGesellschafter. Die EL PUENTE GmbH ist ein Importvertrieb für fair gehandelte Produkte und importiert seit 1970 fair gehandelte Produkte aus Lateinamerika. EL PUENTE ist somit die erste FairhandelsOrganisation in der Geschichte des Fairen Handels, die den benachteiligten Produzentinnen und Produzenten den Marktzugang öffnet. Sie sind WFTO-Mitglied, und haben in 40 Ländern Handelspartner. Ihr Kernziel ist der partnerschaftliche Handel, und sie arbeiten nicht gewinnorientiert. Die dwp eg Fairhandelsgenossenschaft setzt ganz auf Kleinproduzenten und steht für eine durchgängige Fairhandelskette vom Produzenten bis zum Verbraucher. Die langjährige Zusammenarbeit mit weltweit 60 Produzentengruppen ermöglichen handwerkliche Produkte und 400 Lebensmittelprodukte. Zusammen mit zahlreichen Partnern in Europa und Übersee engagiert sich die dwp eg in öffentlichkeitswirksamen Kampagnen und ist Mitglied in der WFTO. 5

6 Fairhandels-Importeure Der Verein BanaFair ist ab 1986 aus der Weltladen- und Nicaragua-Solidaritätsarbeit entstanden. Die Non-Profit-Organisation setzt sich für eine sozial- und umweltverträgliche Bananenproduktion und für den Fairen Handel ein. Haupthandelspartner ist seit 1998 der ecuadorianische Kleinbauernverband UROCAL. Mit einem Bonus pro Kiste werden zudem soziale und politische Projekte zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen und Arbeitern in Lateinamerika unterstützt. BanaFair engagiert sich stark in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Kampagnenarbeit. Die GLOBO Fair Trade Partner GmbH gibt es seit Gutes ökologisches Verhalten (Umgang mit Ressourcen, Materialund Abfallverwertung), sowie soziales Engagement (Kinderbetreuung und Förderung von Schulen) sind ebenso wichtig wie faire Preise und gute Qualität ihrer Produkte. Globo ist Mitglied im Forum Fairer Handel und ihre Arbeit entspricht der Konvention der Weltläden. Der Faire Handel und die Weltläden haben viel zu bieten eine ausführliche Liste der derzeit anerkannten Weltladen-Lieferanten finden sie auf der Internetseite des Weltladen Dachverbands. 6

7 Siegel des Fairen Handels Siegel des Fairen Handels Ökologisch und sozialverträglich wollen Konsumentinnen und Konsumenten einkaufen. Jedoch brauchen sie ein glaubwürdiges Siegel, deren gesetzten Standards eingehalten und kontrolliert werden. Im Folgenden stellen wir einige der bekanntesten Siegel vor. Das Fairtrade-Siegel ist ein unabhängig kontrolliertes Produktsiegel für den Fairen Handel. Im Mittelpunkt stehen die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, Arbeiterinnen und Arbeiter in Entwicklungsländern. Wichtige Bestandteile der Standards sind u.a. ein fester Mindestpreis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt, sowie eine Fairtrade-Prämie, die von den Bauern-Kooperativen zur Projektfinanzierung verwendet werden muss (z.b. für den Bau einer Schule, einer Krankenstation oder auch Investitionen in die lokale Infrastruktur). Es gilt das Verbot von Zwangsarbeit, illegaler Kinderarbeit, und ein Diskriminierungsverbot. Umweltstandards schränken den Gebrauch von Pestiziden und Chemikalien ein und verbieten gentechnisch veränderte Saaten. Ziel ist es, den Konsum verantwortlich zu gestalten und so die Armut im Süden abzubauen. Das Siegel für Fairen Handel Das FAIRTRADE-Siegel von TransFair e.v. garantiert, dass die Standards von FLO eingehalten werden. Um die Glaubwürdigkeit des Siegels sicher zu stellen wird die Einhaltung der Standards regelmäßig überprüft. Die Kontrolle erfolgt durch die FLO-CERT GmbH, eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft. Weitere FAIRTRADE-Siegel sind das FAIRTRADE certified cotton-siegel, ein Siegel für fair gehandelte und angebaute Rohbaumwolle, deren Ursprung zurückverfolgt werden kann. Das FAIRTRADE-Siegel für Kosmetik ist für Produkte vorgesehen, welche Fairtrade-Bestandteile enthalten. Alle Inhaltsstoffe, die Fairtrade-Rohstoffe sein können, müssen FAIRTRADE zertifiziert sein. Zudem gibt es noch FAIRTRADE-Siegel für Zucker und Kakao sowie für Baumwolle, deren Auszeichnung hundertprozentig fair gehandelte Baumwolle in der Kollektion bzw. in der Rohstoffmenge garantiert. fairtrade-siegel-logos/ 7

8 Siegel des Fairen Handels Naturland Verband für ökologischen Landbau e.v. begann seine Zusammenarbeit mit der GEPA In den Folgejahren wurden dwp und BanaFair Partner von Naturland. Der Verband vergibt seit 2010 das Naturland Fair Zeichen für Produkte, die ökologisch erzeugt und fair gehandelt wurden. Dabei richtet sich Fair nicht nach der geografischen Herkunft eines Produktes, sondern nach bestimmten Handelsprinzipien. Fairer Preis, partnerschaftliche Handelsbeziehungen, soziale Verantwortung und gesellschaftliches Engagement sind vorgeschrieben. Naturland vereint Ökologischen Landbau, Soziale Verantwortung und Fairen Handel regional und weltweit. ECOCERT Deutschland GmbH (Equitable, Solidaire, Responsable ESP) ist eine Kontroll- und Zertifizierungsstelle für nachhaltige Entwicklung. Ab 2010 hat ECOCERT seinen eigenen Standard für Fair Trade, Solidarität und Verantwortung entwickelt. Der faire Anteil muss bei über 95 Prozent liegen. Für Produkte wie Bananen, Baumwolle, Naturkosmetik, und Blumen ist eine Bio-Zertifizierung vorgeschrieben. IMO (Institut für Marktökologie), das Fair for Life Programm wurde von der Bio-Stiftung Schweiz als alternatives Fair Trade Zertifizierungsprogramm entwickelt, um faire Handelskriterien weltweit zu schaffen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von besonders benachteiligten Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, Arbeiterinnen und Arbeitern zu verbessern. Die Interessen basieren u.a. auf der ILO-Konvention und den FLO-Standards. Der Standard beinhaltet auch Kriterien für Wildsammlung und Tourismus. Produzentinnen und Produzenten aus dem Norden sind einbezogen. 8

9 Siegel und Initiativen für weitere Sozial- und Umweltstandards Fair Wear Foundation (FWF) ist ein Siegel für die Textil- und Bekleidungsindustrie. Dem Verhaltenskodexes gemäß gilt das Verbot von Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung, sowie das Recht auf Vereinigungsfreiheit, angemessene Arbeitszeiten, existenzsichernde Löhne, und ein rechtlich bindendes Arbeitsverhältnis. Mit der Mitgliedschaft verpflichten sich die Unternehmen gemeinsam mit ihren Lieferanten an der Umsetzung der FWF-Arbeitsrichtlinien in ihrer Zulieferkette zu arbeiten. Fortschritte werden jährlich durch die FWF verifiziert und veröffentlicht. Bei der FWF gelten die ILO-Kernarbeitsnormen. Sie sind zum Teil auch in den Standards des Fairen Handels zu finden und sind ein Teilbereich der FAIRTRADEKriterien. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) setzt sich seit 95 Jahren für die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern auf der ganzen Welt ein. Soziale Mindeststandards sind seitdem eingeführt worden und es wird seitens der Mitgliedsstaaten der ILO dafür gesorgt, dass rechtsverbindliche Abkommen getroffen werden. Laut ILO wird die ausbeuterische Form der Kinderarbeit von 2006 bis 2016 nicht mehr als 3 Prozent gesunken sein. Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft zertifiziert mit dem Naturtextil-, und mit dem Naturleder-Siegel, wenn Bekleidung und Schuhe zu 100 Prozent biologisch sind. Die Kriterien sind der ökologische Anbau, die verträgliche Verarbeitung der Stoffe, und die Verpflichtung der Betriebe sich an Sozialstandards und existenzsichernde Löhne zu halten. Global Organic Textil Standard (GOTS) ist das Siegel für ökologisch hergestellte Textilien. Sie bestehen zu 90 Prozent aus Naturfasern. Davon stammen 70 Prozent der Fasern aus kontrolliertem biologischen Anbau. Schwerpunkt ist die ökologische Verträglichkeit der Produktion und Weiterverarbeitung der Textilien. Es gelten die ILO-Kernarbeitsnormen. 9

10 Siegel und Initiativen für weitere Sozial- und Umweltstandards Das GoodWeave-Gütesiegel kennzeichnet Teppiche aus Indien, Nepal und Afghanistan, welche unter menschenwürdigen und ökologischen Bedingungen hergestellt werden. Dieses Siegel verpflichtet zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards. Die Fair Stone Agentur steht für globale Verantwortung. Fair Stone ist das internationale Siegel für Umwelt- und Sozialstandards bezüglich Natursteine. Das Ziel ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Steinbrüchen und weiterverarbeitenden Betrieben. Fair Stone fördert den Fairen Handel in der globalen Natursteinbranche. Das Siegel für Natursteine XertifiX setzt sich für sauber produzierte Natursteine und Steinimporte aus Indien, China und Vietnam ein. Das Siegel kennzeichnet Produkte, die unter Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen und verbesserten Arbeitsbedingungen produziert wurden. Die Ziele von XertifiX sind die Einhaltung von sozialem Mindeststandard vor Ort. Fairhandels-Siegel im konventionellen Handel Fairhandels-Siegel im konventionellen Handel Der Faire Handel steht für eine Veränderung, bzw. Verbesserung der Praxis des konventionellen Handels. Lebensmittelmärkte wie ALDI-Süd, Lidl, EDEKA, NORMA, REWE, real, aber auch Rossmann, verkaufen auch fair gehandelte Waren. Dies sind in der Regel Kaffee, Tee, Saft, Schokolade, Blumen, Sportbälle und Textilien. Aldi-Süds Eigenmarke heißt One World und Lidls Eigenmarke Fairglobe. Naturkostläden führen Waren von Rapunzel Naturkost AG mit dem Siegel Hand in Hand. Produkte mit diesen Eigenmarken, in Verbindung mit dem FAIR-TRADE-Siegel, erfüllen die Anforderungen von FairTrade. 10

11 Netzwerke des Fairen Handels Der Weltladen-Dachverband e.v. sieht sich als Dienstleistungs-Organisation für seine Mitglieder und vertritt als eingetragener Verein die Interessen der Weltläden und Aktionsgruppen Deutschlands. Weit über ehrenamtliche Kräfte sind hier engagiert. Jeden Mai koordiniert der Weltladen Dachverband den Weltladentag (politischer Aktionstag von Weltläden siehe Neben der schon vorgestellten internationalen WFTO ist auch das nationale Forum Fairer Handel e.v. (FFH) ein wichtiges Netzwerk. Sein Ziel ist es, den Fairen Handel in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik zu profilieren. Das Netzwerk versteht sich als politische Stimme der Fair-Handels-Bewegung in Deutschland. Die Mitglieder des FFH sind Organisationen, die ausschließlich im Fairen Handel arbeiten und Akteure, die die Förderung des Fairen Handels als einen der Schwerpunkte ihrer Arbeit ansehen. Mitglieder sind zur Zeit der Weltladen-Dachverband, GEPA, EL PUENTE, GLOBO, dwp, BanaFair, sowie Naturland. Weitere Organisationen wie Misereor, Brot für die Welt, aej, und BDKJ, arbeiten in den Arbeitsgruppen des Netzwerkes mit. Die Faire Woche (Veranstaltungstage von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen) wird vom Forum Fairer Handel e.v. in Kooperation mit TransFair e.v. und Weltladen-Dachverband e.v. organisiert und findet einmal im Jahr in der zweiten Septemberhälfte statt (www.fairewoche.de). Die Entwicklung geht weiter Der Faire Handel bietet noch viele Innovationen und Alternativen gegenüber dem konventionellen Handel. (www.neugraben-fairaendern.de) Kleidung aus Zitrusfrüchten (www.orangefiber.it) oder aus Milchfasern sowie andere textile Innovationen (www.haute-innovation.com) sind nur wenige kreative Beispiele für Nachhaltigkeit und faires Handeln. Immer mehr Menschen gehen interessante Wege und entwickeln neue Lebensformen für eine nachhaltige Gesellschaft. Die Transition, der Übergang in ein alternatives Gesellschaftssystem, ist auch dank des Fairen Handels eine Bewegung, die durch ihren Ideenreichtum überzeugt (www.transition-initiativen.de). Auch Sharing Economy zielt auf eine neue Form des Wirtschaftens und Konsumierens, siehe: oder 11

12 Beispiele für fairantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln Kampagne für saubere Kleidung Bei der Kampagne für saubere Kleidung können die Verbraucherinnen bzw. Verbraucher Druck ausüben. Sie können z. B. in ihrem Bekleidungsgeschäft nach fair gehandelten Waren fragen. Ihre Nachfrage nach fair gehandelter Kleidung stärkt Ihr bewusstes Einkaufen. Der Faire Handel bietet Ihnen viele Alternativen gegenüber dem konventionellen Handel. Als Konsumenten haben wir die Möglichkeit Einfluss auf unsere Wirtschaftsordnung zu nehmen. Wenn wir uns unserer Verantwortung bewusst werden, dann können wir fair handeln, und uns für mehr Nachhaltigkeit einsetzen. Auch die Verwendung von Leder ist oft fragwürdig und besser zu überprüfen, siehe: Leiden für Leder. Faires Finanzwesen Oikocredit möchte positive soziale Wirkungen erzielen und befasst sich systematisch mit dem sozialen Wirkungsmanagement. Sie engagieren sich für einen verantwortungsvollen Umgang im Mikrofinanzbereich. Als erstes haben sie die UN-Richtlinien Principles for Investors in Inclusive Finance unterschrieben. Faires Reisen atmosfair ist eine Klimaschutzorganisation mit dem Schwerpunkt auf Reisen, und betreibt aktiven Klimaschutz. Der von Flugpassagieren freiwillig gezahlte Klimaschutzbeitrag wird für den Aufbau erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern eingesetzt. Junges innovatives 3 Freunde vertreiben seit 2010 T-Shirts in 8 Farben, aus zertifizierter Fairtrade-Bio-Baumwolle, klimaneutral produziert. Die T-Shirts können mit umweltschonenden Farben und unterschiedlichen Motiven bedruckt werden. 12

13 Beispiele für fairantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln Langanhaltende faire Entwicklung Ein Beispiel für langanhaltende faire Entwicklung ist Demeter. Als älteste Organisation des ökologischen Landbaus hat Demeter das Anliegen, möglichst vielen Landwirten die Umstellung auf die biodynamische Wirtschaftsweise zu ermöglichen und gesunde Lebensmittel zu bieten. Langfristig sollen weltweit alle an den Prozessen der Herstellung und des Handels Beteiligten einen angemessenen Preis bekommen. Es gibt eine Reihe von Demeter-Herstellern, die FH-Zertifizierungen nutzen. Dies ist zwar keine Vorgabe von Demeter und nicht Bestandteil der Demeter-Zertifizierung, dennoch werden die Anliegen des Fairen Handels geteilt Politisches Engagement Das Jugendparlament Lennestadt hat mit seinen jungen Aktivistinnen und Aktivisten richtig Spaß am Fairen Handel. Mit verschiedenen Aktionen zur Fairen Woche 2014 hatten sie auf den Fairen Handel aufmerksam gemacht. Ihr Aktionsstand, gemeinsam mit der Klasse 10d der St. Barbara Realschule Meggen und dem Welt Laden Lennestadt, erregte mit Flashmob und Geschmackstest richtig gutes Aufsehen. Faire Kirchengemeinde Seit 2010 ist die Pfarrgemeinde St. Michael Siegen die erste Pfairgemeinde in Südwestfalen. Die Themen Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit spielen in der Arbeit verschiedener Gruppen der Gemeinde eine wichtige Rolle. Als Pfairgemeinde hat sich die Gemeinde z. B. dazu verpflichtet, dass bei allen Veranstaltungen ausschließlich fair gehandelten Kaffee und Tee gereicht oder verkauft wird. 13

14 FAIRTRADE Auszeichnung Stadt Attendorn Mit fünf Kriterien zeigen Kommunen, dass sie den Fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln. Fairtrade Deutschland vergibt die Auszeichnung FairtradeTown für zwei Jahre. Danach kann verlängert werden. In den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein hat die FAIRTRADE-Stadt Attendorn 2011 als erste Stadt diese Auszeichnung als 35. Fairtrade-Town Deutschlands erworben. In Attendorn gibt es mehr als 60 Einrichtungen, die fair gehandelte Waren anbieten. Die Stadt Siegen wird 2015 Fairtrade-Town. Eine Steuerungsgruppe wird sich mehrmals im Jahr treffen. Peter Paul Rubens Gymnasium in Siegen An Schulen können Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer mit ihrem Engagement für den Fairen Handel die Auszeichnung Fairtrade-School erhalten. Das Peter Paul Rubens Gymnasium in Siegen ist seit 2013 FAIR-TRADE School. Hier ist der Fairtrade-Gedanke gut angekommen und er entwickelt sich mit Aktionen und Impulsen weiter. Träger dieser Kampagne ist TransFair e.v. Sie startete 2012 in NRW und wurde von der UNESCO-Kommission als Bildung zur Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Gefördert wird die Kampagne von der Stiftung Umwelt und Entwicklung

15 Regionale FAIRTRADE-Produkte Regionale FAIRTRADE-Kaffees Die Regionalkaffees sind Impulsgeber in der Region Südwestfalen. Ehrenamtliche Kräfte aus Eine-Welt-Läden/ Weltläden, Aktionsgruppen, Kirchengemeinden, Eine-Welt- Initiativen, Angestellte in Städten und Gemeinden, die Agenda-, Umwelt- und Umweltschutzbeauftragten, sowie Akteure aus Arbeitskreisen und Schulen haben diese regional verankerten Fairtrade-Kaffees ins Leben gerufen und kümmern sich um den Vertrieb. Die Verbundenheit mit dem Fairen Handel, die Unterstützung des Prozesses der Lokalen Agenda 21 sowie die Entwicklung zur Fairtrade Town wirkt und motiviert. Die Regionalkaffees sind: 15

16 Impressum: Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.v., Sandstraße 12, in Siegen Eine Welt Regionalpromotorin Elisa Heinrich (Kreis Siegen-Wittgenstein) und Eine Welt Regionalpromotor Wolfgang Silbermann (Kreis Olpe), Tel.: 0271/ (AB) Tel.: 0271/ (AB) Internet: Bildnachweis: Tom Kleine, Freepik Finanziell gefördert durch NRW-Landesmittel 16 Sandstraße Siegen

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