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1 Beispiel 2 Ausschnitte aus Dokumentationen: Die Musterdokumentationen bestehen aus Ausschnitten zweier Dokumentationen aus dem Betagten- und dem Kinderbereich. Es ist je das Titelblatt und der Beschrieb einer Aufgabe daraus enthalten. Die gesamte Dokumentation der IPA umfasst Seiten (einfacher Zeilenabstand, Arial 11p) und beinhaltet den Beschrieb aller Aufgaben der IPA. Die Leistung in diesem Dokumentationsausschnitt entspricht in etwa der Note 4.5 bis 5.

2 Dokumentation für die IPA Fachperson Betreuung (Auf Wunsch kann die Kandidatin/der Kandidat die Dokumentation selbstständig gestalten. Jedoch müssen alle vorgegebenen Kriterien aufgenommen werden.) Kandidatin/ Kandidat: Name, Vorname: Muster Manuela Kand. Nr: Lehrbetrieb: Kinderkrippe Muster Berufsbildnerin/ Berufsbildner: Datum: 19. März 2012 Unterschrift Kandidatin / Kandidat Musterfrau Marie M. Muster Inhaltsverzeichnis: (Bitte Planung in der Reihenfolge der Durchführung dokumentieren) Nr. der Aufgabe Titel der Aufgabe Datum und Zeit der Durchführung Seitenzahl 1 Kind baden und Körperpflege :30-9:30 2 Aktivitäten durchführen :00-11:15 3 Mahlzeiten vorbereiten :00-18:00 4 Abendritual durchführen :15-19:45 5 Freispiel begleiten :45-17: SDBB, Abteilung Qualifikationsverfahren Name / Vorname: Muster Manuela Kand. Nr Seite 1 von 5

3 Aufgabe Nr. 2 Aktivität A. Vorhaben Ich führe eine Aktivität mit 2 Kindern durch. Die Aktivität passe ich den Bedürfnissen der Kinder an. Ich passe die Aktivität dem Heim Alltag an. B. Der Aufgabe zugeordnete Leisungsziele Nr : kann Betreute angemessen zu Aktivitäten oder Spielen anregen und sie darin begleiten. Nr kann verbale und nonverbale Botschaften wahrnehmen und angemessen reagieren. Nr kann Spielangebot zielorientiert planen, vorbereiten und evaluieren. C. Beteiligte Personen Betreuerinnen: Barbara, Sonja ( nimmt Prüfung ab) Kinder: Noa 4 Jahre; Eniza 4 Jahre D. Planung des Vorgehens: Detailplanung zum Vorgehen in Teilschritten Zeit Aktivität / Tätigkeit Kurze Beschreibung Fachliche Überlegungen Zur Gestaltung der Teilschritte 10:00-10:20 Planung der Aktivität Ich plane die Aktivität. Ich kann mich durch die Planung orientieren und sie gibt mir Sicherheit. 10:20-10:25 Einstieg: Ich erkläre den Kindern mit der Handpuppe (Igel), was wir machen. Der Igel erzählt seine Geschichte. Ich führe sie somit in das Thema der Aktivität ein. Die Kinder erhalten einen Überblick. Sie können sich orientieren. Ich hole so das Interesse der Kinder und motiviere sie für die Aktivität. SDBB, Abteilung Qualifikationsverfahren Name / Vorname: Muster Manuela Kand. Nr Seite 2 von 5

4 10:25-11:00 Hauptteil: Der Igel hat seine Geschichte erzählt. Nun machen wir zusammen einen Salzteig. Auf dem Tisch mache ich unter 2 Tücher das Material für den Teig parat. Gemeinsam benennen wir das Material. Die Kinder helfen den Teig zu machen. Davor ziehen sie sich eine Schürze an. Danach können sie mit dem Teig Figuren etc kneten.. Ich nehme ihre Bedürfnisse auf und reagiere auf nonverbale Zeichen, Für die Kinder ist es spannend zu entdecken, was darunter ist. Fantasie wird angeregt Sie üben die Feinmotorik, können kreativ sein und erleben den Salzteig. damit sich die Kinder verstanden und ernst genommen fühlen. Ich behalte den Überblick, damit kein Chaos entsteht. Bevor wir in den Ausstieg gehen, werden wir die Hände waschen, damit nichts schmutzig wird. 11:00-11:10 Ausstieg, Übergang Gemeinsam schauen wir, was wir geknetet haben und tun die Sachen in den Backofen. Der Igel verabschiedet sich und zeigt den Kindern wo sie nun bis zum Mittagessen spielen können. Einen Ausstieg machen ist wichtig, er zeigt deutlich den Schluss einer Aktivität an, dies gibt Orientierung und die Kinder können sich darauf einstellen dass es etwas neues gibt. Wo sie spielen können, passe ich der Situation an. Je nach dem sind sie müde, dann können sie ein Buch anschauen. Wenn sie noch mögen, dürfen sie noch zusammen spielen. 11:10-11:15 Aufräumen Ich räume den Rest auf, damit alles versorgt und sauber ist. SDBB, Abteilung Qualifikationsverfahren Name / Vorname: Muster Manuela Kand. Nr Seite 3 von 5

5 E. Kurze Beschreibung der Durchführung der Aufgabe Ich habe die Aktivität geplant und alles Material parat gestellt. Danach habe ich die Kinder einzeln aufmerksam gemacht, dass sie ins Spielzimmer kommen können. Im Spielzimmer haben wir uns auf die Matte gesetzt. Ich habe erklärt, dass Sonja uns zu schauen wird. Die Kinder haben bemerkt, dass ich etwas dabei habe. Gespannt haben sie gewartet bis ich ihnen die Handpuppe - der Igel- vorstellte. Der Igel nahm Kontakt zu den Kindern auf. Er stellte sich vor und hat erzählt, was er hier macht. Da der Igel so alleine, ohne Freunde ist, machten wir aus Salzteig Freund für ihn. Auf dem Tisch habe ich das Material bedeckt hingestellt. Gemeinsam schauten wir, was unter den Tüchern hervor kommt und wir haben die Sachen benannt. Die Kinder konnte sich dann eine Schürze holen und sie anziehen. Danach haben wir zusammen den Salzteig gemacht. Sie haben gut mitgeholfen. Der klebrige erste Teil des Teigs störte die Kinder an den Fingern, deshalb gingen wir kurz im Bad die Hände waschen. Die Kinder haben einen Igel geknetet. Als sie fertig waren, konnten sie nochmals die Hände waschen gehen. Gemeinsam schauten wir unsere Kunstwerke an, die wir gemacht haben. Wir stellten den Backofen an und haben die Sachen zum trockenen hinein getan. Zum Schluss verabschiedeten wir uns vom Igel. Die Kinder konnte zusammen im Zimmer von Eniza spielen. Die letzen 5 Minuten habe ich gebraucht um das Arbeitsjournal zu schreiben. F. Reflexion der durchgeführten Aufgabe Ich finde,dass mir die Aktivität gut gelungen ist. Ich habe mich etwas unsicher gefühlt, da ich die Aktivität nur kurz planen konnte. Ich konnte jedoch sehr gut mit meiner Unsicherheit umgehen und die Kinder gut motivieren. Die Kinder konnte ich beim Einstig packen und ich spürte wie sehr sie gespannt waren. Im Hauptteil konnte ich gut sponntan reagieren, da ich einen guten Überblick hatte. Die Kinder störte es, dass sie klebrigen Teig an den Händen hatten. Deshalb schlug ich vor, dass wir die Hände waschen gehen. Ein anderes Mal, werde ich vorher ein Becken mit Wasser und 2 Lumpen parat machen, damit die Kinder sofort am Ort die Hände waschen können. Auch war ich erstaunt, dass Eniza sehr schnell mit ihrem Igel fertig war. Ich fragte sie, was sie jetzt machen möchte. Eniza blickte auf den Rest des Teigmaterial. Ich fragte sie, ob sie noch mehr Teig machen möchte. Eniza sagte ja. Eniza konnte nochmals Teig anrühren und vertiefte sich so. Ich konnte ihr Bedürfnis wahrnehmen und umsetzen. Auch Noa forderte meine Hilfe. Er wollte, dass ich ihm zeige, wie er einen Igel machen kann. Ich konnte ihm Unterstützung geben. Nächstes mal, würde ich den Kindern zuerst vorzeigen, wie man einen Igel machen kann, damit sie sich mehr vertiefen können. Ich beobachte,dass die Kinder nun immer mehr nach einem vorgegebenen Produkt basteln und so ihre Fachkompetenz erweitern. Sie haben nun konkrete Vorstellungen und wollen geanu wissen, wie etwas zu machen ist. In einer nächsten Sequenz werde ich eine Alternative parat machen, damit die Kinder, die fertig mit ihrer Arbeit sind, etwas zu tun haben. Ich habe die Aktivität bewusst fünf Minuten früher beendet, da ich das Gefühl hatte, dass Noa müde war und hunger hatte. Ich konnte die Kinder gut in das Freispiel überleiten. Da Noa schon fast nicht mehr warten konnte, bis er spielen gehen kann, machte ich den Ausstieg kurz. Ich konnte mich den Kindern anpassen. SDBB, Abteilung Qualifikationsverfahren Name / Vorname: Muster Manuela Kand. Nr Seite 4 von 5

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