Hauptseminar Information, Struktur, Bedeutung WS 2007/2008

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1 Mi (3) [11:10 12:40] BZW A 418 Mi (4) [13:00 14:30] Philosophische Fakultät Institut für Philosophie, Lehrstuhl für Theoretische Philosophie, Holm Bräuer M.A. Hauptseminar WS 2007/08 Büro: BZW A 416 Sprechstunde: Mi 14:45 15:45 Fon: Hinweise zum Erwerb von Leistungsnachweisen Referat Versuchen Sie den Text anhand der wichtigsten Grundgedanken zu gliedern. Gehen Sie dann auf die einzelnen Argumente und Thesen des Textes ein. Bereiten Sie ein Handout oder eine Folie vor. Essay Sprechen Sie das Thema und die Fragestellungen der Arbeit vorher mit mir ab. Sammeln und ordnen Sie das Material, welches Sie zur Beantwortung der entsprechenden Fragestellung benötigen. Machen Sie sich einen Plan, in welcher Reihenfolge Sie die einzelnen Argumente, Thesen und Beispiele vorstellen und diskutieren möchten. Halten Sie sich an diesen Plan! Geben Sie zum Schluss eine kurze Zusammenfassung ihres Ergebnisses. Ein Essay sollte maximal 10 Seiten umfassen. Ich bitte um pünktliche Abgabe ( )! 1

2 Semesterablaufplan Organisatorisches, Einführung Bräuer Fokus-Phänomene I (13.2/3) (1) Fokus-Phänomene II (13.2/3) (2) Reformationstag (frei) Fokus-Semantik I (14.2) (3) Fokus-Semantik II (14.3) (4) Buß-und Bettag (frei) Probleme der Fokus-Semantik (15) (5) Das Fokus-Prinzip I (17.3) (Krifka) (6) Das Fokus-Prinzip II (17.3) (Krifka) (7) Fokus und Diskurs I (17.7/8/10) (8) Fokus und Diskurs II (17.7/8/10) (9) Fokus und Präsuppositionen (21) (10) Fokus und Diskurssemantik (von Heusinger) (11)... Das Phänomen... (1) TOM hat den Apfel gegessen. (2) Tom hat den APFEL gegessen. Beide Sätze haben unterschiedliche Gelingensbedingungen in einem Diskurs. Sie können nicht in denselben Diskursabschnitten gebraucht werden, weshalb sie sich in ihren pragmatischen Eigenschaften unterscheiden: (3) Wer hat den Apfel gegessen? (1) TOM hat den Apfel gegessen. * (2) Tom hat den APFEL gegessen. (4) Was hat Tom gegessen? *(1) TOM hat einen Apfel gegessen. (2) Tom hat einen APFEL gegessen. 2

3 Das Phänomen... (5) Vielleicht hat hat TOM einen Apfel gegessen. (6) Vielleicht hat Tom einen APFEL gegessen. Beide Sätze haben unterschiedliche Präsuppositionen. Sie unterscheiden sich damit in weiteren pragmatischen Eigenschaften: (5) Vielleicht hat TOM einen Apfel gegessen. präsupponiert: Jemand hat einen Apfel gegessen. präsupponiert nicht: Tom hat etwas gegessen. (6) Vielleicht hat Tom einen APFEL gegessen. präsupposiert nicht: Jemand hat einen Apfel gegessen. präsupponiert: Tom hat etwas gegessen. Das Phänomen... (7) (Nur) TOM hat einen Apfel gegessen. (8) Tom hat (nur) einen APFEL gegessen. Beide Sätze haben unterschiedliche Bedeutungen. Es gibt Situationen, unter denen der eine wahr und der andere falsch (bzw. umgekehrt) ist, weshalb sie sich in ihren semantischen Eigenschaften unterscheiden: Situation A: Tom und Maria haben jeder einen Apfel gegessen, sonst nichts. (7) (Nur) TOM hat einen Apfel gegessen. (= falsch) (8) Tom hat (nur) einen APFEL gegessen. (= wahr) Situation B: Tom hat einen Apfel und eine Birne und Maria hat zwei Birnen gegessen. Niemand sonst hat etwas gegessen. (7) (Nur) TOM hat einen Apfel gegessen. (= wahr) (8) Tom hat (nur) einen APFEL gegessen. (= falsch) 3

4 Das Phänomen... (9) TOM isst gewöhnlich einen Apfel. (10) Tom isst gewöhnlich einen APFEL. Beide Sätze haben unterschiedliche Bedeutungen. Das sieht man daran, wenn man sich anschaut, welchen Bereich der Quantor gewöhnlich jeweils besitzt. Sie unterscheiden in ihren semantischen Eigenschaften: (9) TOM isst gewöhnlich einen Apfel. Interpretation: In den meisten Situationen (in denen jemand einen Apfel isst) (ist es Tom, der den Apfel isst) (10) Tom isst gewöhnlich einen APFEL. Interpretation: In den meisten Situationen (in denen Tom etwas isst) (ist es ein Apfel, den er isst)... und seine Analyse Wir nehmen an, dass ein Fokus (der phonetisch oder grammatisch realisiert wird) dem Satz, in welchem er auftritt, eine gewisse Struktur (genauer: eine Informationsstruktur) aufprägt, mit der wir angeben, welche Teile der Gesamtinformation des Satzes alt bzw. welche neu sind: (1) TOM hat den Apfel gegessen. alte Information:... hat den Apfel gegessen. neue Information: Tom war s! (Hintergrund/ Topik) (Vordergrund/ Fokus) Struktur: <alt x hat den Apfel gegessen> <neu x = Tom> (2) Tom hat den APFEL gegessen. alte Information: Tom hat... gegessen. neue Information: Der Apfel war s! (Hintergrund/ Topik) (Vordergrund/ Fokus) Struktur: <alt Tom hat x gegessen> <neu x = der Apfel> Wie lassen sich die geschilderten Phänomene mit dieser Hypothese erklären? 4

5 ... und seine Analyse Wie lassen sich mit dieser Hypothese die geschilderten Phänomene erklären? (A) Frage-Antwort-Kongruenz ( die richtige Betonung finden ) These: Der Fokus stellt immer eine Antwort auf eine question-under-discussion dar. Er bietet einen passenden input für die von der Frage offen gelassenen slot. (3) Wer hat den Apfel gegessen? <x hat den Apfel gegessen> <x =?> (1) TOM hat den Apfel gegessen. <x hat den Apfel gegessen><x = TOM> *(2) Tom hat den APFEL gegessen. <Tom hat x gegessen> <x = der Apfel> Frage (3) und Antwort (1) sind kongruent; (3) und (2) sind nicht kongruent! (4) Was hat Tom gegessen? <Tom hat x gegessen> <x =?> *(1) TOM hat den Apfel gegessen. <x hat den Apfel gegessen><x = TOM> (2) Tom hat den APFEL gegessen. <Tom hat x gegessen> <x = der Apfel> Frage (4) und Antwort (1) sind nicht kongruent; (4) und (2) sind kongruent!... und seine Analyse (B) Fokussensitive Partikel These: Ein fokussensitiver Partikel stellt eine Relation zwischen dem Fokus (F) und dem Hintergrund (H) her. Nur (F) (H) beispielsweise bedeutet: (F)(H) und es gibt kein X, so dass X F und (X)(H). (7) (Nur) TOM hat einen Apfel gegessen. <x hat einen Apfel gegessen><x=tom> Interpretation: Tom hat einen Apfel gegessen und es gibt niemanden sonst, der einen Apfel gegessen hat. (8) Tom hat (nur) einen APFEL gegessen. <Tom hat x gegessen> <x = ein Apfel> Interpretation: Tom hat einen Apfel gegessen und es gibt nichts sonst, was Tom gegessen hat. Situation A: Tom und Maria haben jeder einen Apfel gegessen. (7) (Nur) TOM hat einen Apfel gegessen. (= falsch) (8) Tom hat (nur) einen APFEL gegessen. (= wahr) Situation B: Tom hat einen Apfel und eine Birne und Maria hat zwei Birnen gegessen. (7) (Nur) TOM hat einen Apfel gegessen. (= wahr) (8) Tom hat (nur) einen APFEL gegessen. (= falsch) 5

6 ... und seine Analyse (C) Adverbien der Quantifikation These: Ein Adverb der Quantifikation stellt eine Relation zwischen dem Hintergrund (H) und dem der Gesamtinformation aus (F) + (H) her. Gewöhnlich (F) (H) beispielsweise bedeutet: Unter denjenigen Situationen, in denen (H) gilt, ist es meistens der Fall, dass (F) + (H). (9) TOM isst gewöhnlich einen Apfel. <x isst einen Apfel> <x = Tom> Interpretation: In den meisten Situationen (in denen jemand einen Apfel isst) (isst Tom den Apfel) (10) Tom isst gewöhnlich einen APFEL. <Tom isst x> <x = ein Apfel> Interpretation: In den meisten Situationen (in denen Tom etwas isst) (isst Tom einen Apfel)... und seine Analyse (D) Präsuppositionen These: Da der Hintergrund als alte ( schon vorhandene ) Information gewertet wird, wird dieser bei der Interpretation des Satzes als bereits bekannt vorausgesetzt (d.h. präsupponiert)! (5) Vielleicht hat TOM einen Apfel gegessen. <x hat einen Apfel gegessen><x = Tom> präsupponiert: Jemand hat einen Apfel gegessen. präsupponiert nicht: Tom hat etwas gegessen. (6) Vielleicht hat Tom einen APFEL gegessen. <Tom hat x gegessen> <x = ein Apfel> präsupposiert nicht: Jemand hat einen Apfel gegessen. präsupponiert: Tom hat etwas gegessen. Zusammenfassung: Die Beschäftigung mit der Informationsstruktur von Sätzen hilft uns bei einer ganzen Reihe von pragmatischen und semantischen Phänomenen. Ohne dieses Hilfsmittel können wir weder Frage-Antwort-Sätze, noch Präsupposition, noch die Bedeutung von Partikeln oder quantifikationalen Adverbien auch nur im Ansatz erklären!!! 6

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