Jugendalter: Romantische Beziehungen. Referat: Entwicklungspsychologie Dozentin: Ruth von Brachel Referentinnen: Janne,, Christina, Katrin

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1 Jugendalter: Romantische Beziehungen Referat: Entwicklungspsychologie Dozentin: Ruth von Brachel Referentinnen: Janne,, Christina, Katrin

2 Gliederung Theoretischer Hintergrund 1. Studie 2 aufeinander aufbauende Studien 2. Studie Diskussion

3

4 Wie entstehen die ersten romantischen Beziehungen? Gleichgeschlechtliche intime Freundschaften Gegengeschlechtliche Freundschaften Erste intime sexuelle Beziehungen

5 Liebe Die erste Liebe aber wie verhält man sich? Fähigkeit zur emotionalen Nähe ist schon vorhanden Intimität auf anderer Ebene Intimität wird erst mit Hilfe des Mädchens erlernt

6 Jugendliebe Jugendliebe, ein lukrativer Markt Sexuelle Aufklärung als Massenprodukt Fernsehsendungen Internetseiten Bücher Aufklärungsbroschüren Zeitschriften Aber was wird wirklich genutzt?

7 Die Maschinerie Aufklärung

8 Wie gut sind Jugendliche wirklich aufgeklärt? 75 % der Mädchen und 2/3 der Jungen werden von ihren Eltern aufgeklärt 9 % der Mädchen und 15 % der Jungen erleben ihr erstes Mal ohne Verhütung Im Jahr 2004 gab es trotz hoher Aufklärungsarbeit 7000 Geburten von unter 18 Jährigen

9 Mehr Fakten 42 % der Jugendlichen (11-17J) haben sich noch nie Gedanken über Aids gemacht 63 % der Jugendlichen geben an nicht genug über Verhütung zu wissen Jeder vierte Jugendliche glaubt, dass der Koitus Interruptus eine wirkungsvolle Methode zum Vorbeugen einer Schwangerschaft sei

10 Mythos früher Sex Wann haben Jugendliche tatsächlich ihr erstes Mal? Prozent Prozent Alter (in Jahren)

11 Was könnten k Einflussfaktoren für f r frühen Bildungsniveau Geschlecht Sex sein? Sozioökonomischer Status der Familie Konformität mit Gleichaltrigen

12 Was könnten k Einflussfaktoren für f r frühen Bildungsniveau Geschlecht Sex sein? Sozioökonomischer Status der Familie Konformität mit Gleichaltrigen

13 Einfluss des Bildungsniveaus Von den sexuell erfahrenen Jugendlichen gaben 63 % der Hauptschülerinnen und 53 % der Hauptschüler ; 32 % der Gymnasiastinnen und 19 % der Gymnasiasten an schon in ihrem 14. Lebensjahr oder früher ihr erstes Mal gehabt zu haben

14 Was könnten k Einflussfaktoren für f r frühen Bildungsniveau Geschlecht Sex sein? Sozioökonomischer Status der Familie Konformität mit Gleichaltrigen

15 Einflussfaktor Geschlecht Nur geringer Einfluss Mädchen sind etwas reifer als Jungen

16 Was könnten k Einflussfaktoren für f r frühen Bildungsniveau Geschlecht Sex sein? Sozioökonomischer Status der Familie Konformität mit Gleichaltrigen

17 Einfluss des sozioökonomischen Status Jugendliche aus einkommensstarken Familien machen später erste sexuelle Erfahrungen als solche aus einkommensschwachen Familien

18 Was könnten k Einflussfaktoren für f r frühen Bildungsniveau Geschlecht Sex sein? Sozioökonomischer Status der Familie Konformität mit Gleichaltrigen

19 Konformität t mit Gleichaltrigen Kein Einfluss

20 Wie viel wissen wir wirklich? Verhaltensaspekte (Sexualität) Wichtigkeit einer Partnerschaft im Jugendalter (nimmt den 3. Rangplatz von 8 Plätzen ein, noch vor Familie und Finanzen) Fehlt hier nicht etwas ganz Entscheidendes?

21 Gedanken und Emotionen!

22 Wichtige unbeantwortete Fragen Was macht eine gute Paarbeziehung für Jugendliche aus? Unterscheidet sie sich von Erwachsenenbeziehungen und wenn ja, in wie fern? Wie stellen sich Jugendliche ihren Partner vor, welche Qualitäten sollte er haben?

23 Hintergrund 1. Studie 2. Studie Diskussion Die vier Dimensionen einer qualitativ hochbewerteten Paarbeziehung (Im Erwachsenenbereich) Intimität Übereinstimmung Unabhängigkeit Sexualität

24 Konzepte der Qualität t von Paarbeziehungen im Jugendalter 2 aufeinander folgende Studien Ziel: Erfassung der Beziehungskonzepe Jugendlicher Studie 1: Gewinnung eines Itempools von Begriffen, die für Jugendliche Kriterien einer guten Paarbeziehung darstellen Studie 2: Ermittlung von altersbezogenen Prototypen einer guten Paarbeziehung

25 Studie 1 Teilnehmer: 323 Gymnasiasten der Klassen 5, 7, 9, 11 und 13 Geschlecht: 55% w, 45% m 61% waren schon einmal in einer festen Beziehung Durchführung: Fragebogen mit Frage: Worauf kommt es Deiner Meinung nach bei einer guten Liebesbeziehung an? Woran erkennt man eine gute Partnerschaft?

26

27 Hintergrund Ergebnisse: Anzahl genannter Eigenschaften Klasse weiblich männlich Mittlere Anzahl genannter Eigenschaften

28 Studie2 Teilnehmer: 558 Gymnasiasten der Klassen 6, 9 und 12 ca. 70% schon einmal eine feste Beziehung Durchführung: Fragebogen mit 62 Kennzeichen einer guten Paarbeziehung Frage: Wie wichtig sind die folgenden Merkmale für eine gute Paarbeziehung? 5-stufige Ratingskala: (1=sehr wichtig bis 5=völlig unwichtig)

29 Ergebnisse Studie 2 Mittelwert 3 2 Intimität Übereinstimmung Unabhängigkeit Sexualität Schulklasse Ränge der Skala von 1 = sehr wichtig bis 5 = völlig unwichtig

30 Eure Ergebnisse??

31

32 Beziehungserfahrungen in der Adoleszenz: Welchen Stellenwert haben sie zur Vorhersage von romantischen Beziehungen im jungen Erwachsenenalter? Inge Seiffge-Krenke (2001)

33 Einleitung Romantische Liebe als multidimensionales Konstrukt - Verschiedene Komponenten beispielsweise: Intimität, Leidenschaft, Verpflichtung zu Aufrechterhaltung der Liebe (Sternberg, 1986) - Bindung, sexuelle Vereinigung, Fürsorge (Hazan, Shavers, 1987) Bindungsstil beeinflusst die beiden anderen Komponenten Sichere Bindung in der Kindheit ausschlaggebend für positive Beziehungsmerkmale im Erwachsenenalter

34 Studie untersucht Einfluss von Entwicklungsfaktoren aus der Jugend zur Klärung verschiedener Komponenten romantischer Beziehungen im jungen Erwachsenenalter Nicht nur Beziehungserfahrungen, auch Aspekte der Identität und des Körperbildes Nur Individuen mit eigener Identität können Wunsch nach Verschmelzung mit anderem Individuum haben! Evtl. Zusammenhang zwischen Entwicklung des sexuellen Aspekts und einem reifen Selbst- und Körperbild

35 Zusammenhang zwischen Qualität der Beziehung zu den Eltern und der Qualität der späteren romantischen Beziehungen? Sicher gebundene Personen haben seltener Scheidung der Eltern miterlebt als Personen mit vermeidender oder ambivalenter Bindung Andere Meinung: Beziehungsmuster gleichen eher denen zu früheren engen gleichgeschlechtlichen Freunden als denen zu den Eltern

36 Ziele der Studie Hauptkomponenten der romantischen Liebe: Nehmen männliche und weibliche junge Erwachsene sie in derselben Weise wahr? Besteht ein Zusammenhang zwischen Beziehungen zu Eltern und engen Freunden während der Jugend und späterer Qualität der romantischen Beziehung? Tragen Entwicklungsdruck, eine eigene Identität zu entwickeln, sowie das Körperbild zur Vorhersage der sexuellen Komponente romantischer Beziehungen bei?

37 Methode 72 Probanden, sechsjährige Längsschnittstudie Dreimal hintereinander jährlich eine Erhebung, ein Follow-up drei Jahre später (mit 20) Stichprobe repräsentativ gemäß statistischem Bundesamt

38 Jugendliche werden einmal jährlich zuhause besucht Semistrukturierte Interviews: Beziehung zu Eltern, Freunden, romantischen Partnern Erfassung von Körperbild und Entwicklungsstand der Identität, Bearbeitung vom Network of Relationship Inventory Drei Jahre später: Fokus auf romantische Beziehungen Erfassung anhand der Love Experience Scales

39 Ergebnisse Drei Faktoren romantischer Beziehungen: Vertrauen und Freundschaft, sexuelle Anziehung, ängstliche Liebe Vertrauen und Freundschaft: vorausgesagt durch wahrgenommenes Körperbild, auch Familienstruktur und Beziehung zu den Eltern bedeutsam Kein Einfluss von Freundschaftsbeziehungen erkennbar

40 Sexuelle Anziehung: ebenfalls die Körperkompetenz und die Familienstruktur am wichtigsten, in späterer Jugend auch die Qualität der Beziehung zu den Eltern Entwicklungsdruck, eine eigene Identität zu entwickeln, verringert das Ausmaß sexueller Anziehung im Alter von 20 Jahren Ängstliche Liebe: nur vorhergesagt durch Körperkompetenz und Entwicklungsdruck, eigene Identität zu entwickeln Freundschaftsbeziehungen auch hier ohne Bedeutung- Warum??

41 Fragen?? Diskussion?? Kritik??

42 Ende Mitwirkende: Janne Stecker Christina Wolpers Katrin Schmachtenberg Regie: Ruth von Brachel

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