2. Das Vorkommen von Albträumen

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2 2. Das Vorkommen von Albträumen Albträume treten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf. Mit zunehmendem Lebensalter werden Albträume seltener. Bei Kindern treten Albträume relativ häufig auf. In vielen Fällen ist dies unproblematisch und stellt ein normales und in der Regel nicht behandlungsbedürftiges Phänomen dar. Trotzdem können Kinder unter ihren Albträumen leiden. Dies ist vor allem der Fall, wenn die Albträume sehr oft auftreten oder für die Kinder sehr belastend sind. Bei Erwachsenen kommen gelegentlich auftretende Albträume auch bei einem großen Teil der Bevölkerung vor. Ein kleiner Prozentsatz der erwachsenen Bevölkerung leidet unter regelmäßig wiederkehrenden Albträumen. Dies geht dann häufig mit einer Belastung und Beeinträchtigung der betroffenen Personen einher. Un abhängig davon findet man bei Kindern und Erwachsenen wiederkehrende Albträume nach traumatischen Erlebnissen in Form der posttraumatischen Wiederholungen. 2.1 Die Häufigkeit von Albträumen bei Kindern Die Häufigkeit einer Krankheit oder einer Störung in der Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder einem bestimmten Zeitraum wird als Prävalenz oder Prävalenzrate bezeichnet. Bereits Kinder im Alter zwischen 3 und 5 Jahren haben Albträume von ausreichender Intensität, um ihre Eltern zu beunruhigen. Im Alter zwischen 6 und 10 Jahren ist das Auftreten von Albträumen am höchsten. In dieser Altersgruppe hat etwa die Hälfte der Kinder zumindest gelegentlich Albträume. Diese Prävalenzrate von 50% geht im Jugendalter zurück auf Werte von ca. 10 % bei den Jährigen. Werden junge Erwachsene befragt anzugeben, ob sie in ihrer Kindheit Albträume hatten, so berichten sogar 70 bis 90 % der jungen Erwachsenen retrospektiv, als Kinder Albträume gehabt zu haben. Während im Kindesalter Albträume bei Jungen und Mädchen etwa gleich häufig auftreten, berichten im Jugendalter Mädchen häufiger von Albträumen als Jungen (Schredl & Reinhard, 2011). Das kann mehrere Ursachen haben. So kann es sein, dass junge Frauen eher bereit sind, über ihre Albträume zu berichten als junge Männer. Frauen erinnern ihre Träume aber auch besser als Männer, sodass deshalb auch mehr Albträume von den jungen Frauen erinnert werden. Schließlich kann es natürlich auch sein, dass junge Frauen tatsächlich mehr Albträume haben als junge Männer.

3 22 Das Vorkommen von Albträumen 2.2 Prävalenz von Albträumen bei Erwachsenen Gelegentliche Albträume kommen bei etwa 50 % der Erwachsenen vor. Hingegen berichten zwischen 3 und 8 % der Erwachsenen über häufige Albträume (Spoormaker, Schredl & van den Bout, 2006). Dies entspricht auch dem Prozentsatz der erwachsenen Bevölkerung, die unter ihren Albträumen leiden. Diese Prävalenzraten verteilen sich nicht gleichmäßig auf die Bevölkerung. Auch bei den Erwachsenen gibt es, wie bei den Jugendlichen, deutliche Geschlechtsunterschiede in der Prävalenz häufiger Albträume mit einem klaren Überwiegen der Albtraumhäufigkeit bei den Frauen. Bei den Frauen nimmt die Albtraumhäufigkeit im Alter von 19 bis 39 Jahren zu, um dann bis zum Alter von 50 bis 59 Jahren wieder abzunehmen. Bei Männern hingegen bleibt die Albtraumhäufigkeit im Alter von 19 bis 39 Jahren stabil (auf niedrigerem Niveau als bei den Frauen), um dann bis zum Alter von 50 bis 59 Jahren wieder abzusinken. Bei Personen über 60 Jahre sind Albträume generell seltener als bei den jüngeren Erwachsenen und es gibt bei ihnen auch keinen Unterschied mehr in der Albtraumhäufigkeit zwischen den Geschlechtern. Auch bei bestimmten Berufsgruppen ist das Vorkommen von Albträumen häufiger als bei anderen. So berichten Personen mit künstlerischen oder sozialen Berufen über mehr Albträume als Personen mit technischen oder kaufmännischen Berufen. Bei Studenten ist, im Gegensatz zur allgemeinen Bevölkerung, ebenfalls die Prävalenz für Albträume höher (Studenten sind aber auch jünger als die durchschnittliche Allgemeinbevölkerung). So berichten etwa 10 % der Studenten über mindestens einen Albtraum pro Monat, was sicherlich nicht nur allein auf die Belastung der Studierenden durch das Studium zurückgeführt werden kann. Denn auch innerhalb der Studenten gibt es deutliche Unterschiede in der Albtraumhäufigkeit, so berichten Kunststudenten beispielsweise deutlich mehr Albträume als Studenten naturwissenschaftlicher Fachrichtungen. Neben der Prävalenz in der Gesamtbevölkerung, die eine wichtige Information über das Vorkommen einer Störung generell darstellt, lässt sich auch die sogenannte Behandlungsprävalenz angeben. Unter der Behandlungsprävalenz versteht man die Häufigkeit einer Störung bei Personen, die in medizinischer oder psychologischer Behandlung sind. Wie zu erwarten, ist die Häufigkeit von Albträumen bei Personen, die sich aus unterschiedlichen Gründen in Behandlung befinden, höher als in der Allgemeinbevölkerung. Insbesondere bei Patienten mit Substanzmissbrauch, der Borderline-Persönlichkeitsstörung, Schizophrenien, Depressionen oder Angststörungen treten Albträume weitaus häufiger auf als beim Durchschnitt der Bevölkerung. Dies legt nahe, dass diese Erkrankungen selbst oder die damit verbundene Medikamenteneinnahme zum ge-

4 Albträume bei bestimmten psychischen Störungen 23 häuften Auftreten von Albträumen führen können. Dies scheint auch tatsächlich der Fall zu sein, wie wir im folgenden Kapitel sehen werden. 2.3 Albträume bei bestimmten psychischen Störungen 1 Albträume treten häufig zusammen mit Schizophrenien, Substanzmissbrauch, Depressionen, Angststörungen oder bestimmten Persönlichkeitsstörungen auf. Ein gehäuftes Auftreten von Albträumen findet sich bei schizophrenen Patienten. Schizophrenien sind psychische Störungen, bei denen die Betroffenen Denkstörungen und Störungen ihrer Emotionen aufweisen. Häufig gehen Denken und Gefühle nicht Hand in Hand, sondern sind voneinander losgelöst. Das Denken selbst ist oft eingeschränkt, unlogisch, formal gestört. Neben diesen Kernsymptomen der Schizophrenie gibt es Nebensymptome (sogenannte akzessorische Symptome) wie Halluzinationen oder Wahnvorstellungen, die beim Laien oft fälschlicherweise als das Charakteristische der Schizophrenie angesehen werden. Die Schizophrenien werden unterteilt in Schizophrenien mit Positivsymptomatik und Schizophrenien mit Negativsymptomatik. Wobei Positivoder Negativsymptomatik nicht bedeutet, dass es sich um eine gute oder schlechte Symptomatik handelt, sondern von Positivsymptomatik spricht man, wenn die Betroffenen ein Mehr an Verhalten zeigen und von Negativsymptomatik, wenn die Betroffenen in ihrem Verhalten sich stark eingeschränkt und verflacht zeigen. Die Positivsymptomatik ist entsprechend gekennzeichnet durch Halluzinationen, Wahnvorstellungen, ein produktives Denken und Sprechen, welches aber formale Fehler aufweist (z. B. assoziativ sehr gelockert ist, neue Worte erfunden werden oder die Sprache poetisch manieriert klingt) oder die Gefühle stark übertrieben oder unangemessen zur Situation oder zum geschilderten Erleben sind. Bei der Negativsymptomatik findet sich hingegen oft eine Spracharmut, eine Sprachverflachung, eine Verflachung der Gefühle, ein emotionaler und sozialer Rückzug, eine Willensverflachung und eine Entscheidungsunfähigkeit. Das Erleben eines schizophrenen Schubes mit seinen Halluzinationen und Wahnvorstellungen wird von den Betroffenen als sehr belastend und beängstigend beschrieben. Daher stellt die Schizophrenie, neben den ganzen sozialen und persönlichen Problemen, die die Erkrankung für die Betroffenen bedeutet, auch eine massive emotionale Belastung dar. Schizophrene Patienten leiden überdurchschnittlich häufig unter Albträumen. 1 Man spricht heute weniger von psychischen Krankheiten als von psychischen Störungen.

5 24 Das Vorkommen von Albträumen Vermehrte Albträume finden sich vor allem bei schizophrenen Patienten mit Positivsymptomatik. Diese Patienten weisen eine erhöhte Aktivität des Neurotransmitters Dopamin im Gehirn auf. Es wird vermutet, dass diese vermehrte dopaminerge Aktivität in bestimmten Bahnen des Gehirns für das vermehrte Auftreten von Albträumen (wie auch der anderen Symptome der Positivsymptomatik) verantwortlich ist. Da die meisten Patienten mit Schizophrenien medikamentös mit sogenannten Neuroleptika behandelt werden, ist natürlich nicht auszuschließen, dass die vermehrten Albträume der Schizophrenen auch durch diese Medikamente verursacht werden. Und tatsächlich können diese Medikamente auch Albträume auslösen, wie wir in Kapitel 6 sehen werden. Auch beim Missbrauch von Substanzen (Alkohol, Drogen, Medikamente) kann es gehäuft zum Auftreten von Albträumen kommen. Dies kann einerseits die direkte Folge dieser Substanzen sein. So ist bekannt, dass bestimmte Drogen (Amphetamine, Kokain, Cannabis) zu Albträumen führen können. Im Fall der Amphetamine wird dies vermutlich über das dopaminerge Neurotransmittersystem vermittelt, bei Kokain und Cannabis vermutlich über das serotonerge Transmittersystem oder eine Störung des Gleichgewichts zwischen serotonergem und dopaminergem System. Es kann aber auch sein, dass der Entzug dieser Substanzen zum Auftreten von Albträumen führt, was beispielsweise für die Benzodiazepine (Medikamente zur Behandlung von Angst und Schlafstörungen) sehr gut gezeigt worden ist. Schließlich können aber auch belastende Faktoren, die sich sekundär durch den Missbrauch von Substanzen einstellen, zu einem vermehrten Auftreten von Albträumen führen. Hier ist daran zu denken, dass beispielsweise der Verlust des Arbeitsplatzes oder sozialer und familiärer Beziehungen aufgrund des Substanzmissbrauchs zu Belastungen führen, die sich ihrerseits in vermehrten Albträumen niederschlagen können. Depressionen sind Erkrankungen oder Störungen, die sich durch psychische, aber auch durch körperliche Symptome manifestieren. Die auffälligsten psychischen Symptome bei den Depressionen sind eine niedergedrückte Stimmung, Minderwertigkeitsgefühle, Schuldgefühle, eine innere Leere, ein Verlust des Antriebs und eine Willenlosigkeit, ein ausgeprägtes Grübeln, Konzentrationsstörungen und ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit bis hin zu Suizidwünschen und Suizidversuchen. Auf der körperlichen Ebene finden sich bei Depressionen oft Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen, aber auch ein vermehrtes Schlafbedürfnis), Appetitverlust, ein Libidoverlust und mannigfaltige körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, gastrointestinale Beschwerden, Hitzewallungen oder Zittern. Von einer Depression spricht man allerdings erst, wenn diese Symptome über mindestens zwei Wochen andauern. Eine Depression verläuft in der Regel in Episoden, das heißt, es kann nur eine einmalige depressive

6 Albträume bei bestimmten psychischen Störungen 25 Episode im Leben auftreten; diese können sich aber auch wiederholen und immer wieder kommen (rezidivierende Depression). In aller Regel gehen Depressionen mit einer Störung des Schlafmusters mit einem erhöhten Anteil des REM-Schlafs einher, in dem die Albträume auftreten (siehe Kapitel 5). Aufgrund des erhöhten REM-Schlafanteils am Gesamtschlaf ist daher bei Depressiven auch die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Albträumen erhöht. Vermehrte Albträume bei Depressiven resultieren aber vermutlich auch aus einer erhöhten Besorgnis und Belastung dieser Personen und vermehrten Schuldgefühlen. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass in den Albträumen der Depressiven häufig solche Themen wiederkehren, die sich um Trennung, Verlust und Tod oder Schuld drehen. Bei Depressiven gibt es zudem einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Albträumen und Selbsttötungsabsichten oder -gedanken. So haben depressive Personen, vor allem Frauen, mit Selbstmordgedanken mehr Albträume, so wie Depressive mit häufigen Albträumen auch ein erhöhtes Suizidrisiko haben. Auch Patienten mit Angststörungen weisen gehäuft Albträume auf. Zu den Angststörungen zählt man die Phobien, die Panikstörung, die Generalisierte Angststörung und die Belastungsstörungen (wie z. B. die Posttraumatische Belastungsstörung). Bei der Panikstörung kommt es zu plötzlichen Panikanfällen mit Todesangst, wobei diese Panikanfälle unvorhersehbar in allen möglichen Situationen (auch zuhause) auftreten können, oder sie können an ganz bestimmte Situationen gebunden sein, wie z. B. an große Menschenansammlungen. Bei der Generalisierten Angststörung machen sich die Betroffenen ununterbrochen Sorgen um alles Mögliche. Sie haben ständig die Angst, Ihnen oder Ihren Familienangehörigen könnte etwas Schlimmes zustoßen. Die Belastungsstörungen sind psychische Störungen, die mit starker Angst einhergehen und wie der Name sagt als Reaktion auf eine schwere psychische Belastung (ein psychisches Trauma) entstehen. Man unterscheidet zwischen der akuten Belastungsreaktion, die unmittelbar nach dem belastenden Ereignis auftritt und nur Tage bis wenige Wochen anhält und der Posttraumatischen Belastungsstörung, die oft erst Wochen oder Monate nach dem traumatischen Ereignis sich ausbildet und unbehandelt Jahre bestehen bleiben kann. Die Phobien gehen in der Regel mit einem ausgeprägten Vermeidungsverhalten einher, d. h., die Betroffenen vermeiden in meist völlig übertriebener Art die Situationen oder Objekte, in denen oder durch die ihre Phobie auftritt. Die Angst ist aber in der Regel auf bestimmt Objekte oder Situationen beschränkt (wie z. B. öffentliche Plätze, Tiere, Höhen oder die negative Bewertung durch andere Menschen), in allen anderen Situationen ist keine übermäßige Angst vorhanden. Ein wesentliches Merkmal der Phobien ist, dass die gefürchteten

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