Frauenherzen schlagen. Herausforderung für die BGF

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1 Frauenherzen schlagen anders, nämlich FÜR Andere Herausforderung für die BGF Univ. Prof. Dr. Margarethe Hochleitner Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

2 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Frauengesundheit FRAUENGESUNDHEIT

3 Frauengesundheit Was ist das? Alles, was NUR Frauen betrifft, HAUPTSÄCHLICH Frauen betrifft, Frauen ANDERS betrifft. Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

4 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

5 GESUNDHEIT ist der Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Behinderung Weltgesundheitsorganisation 1946, 1976 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

6 Frauen haben das Recht auf das höchst erreichbare Ausmaß an physischem, psychischem und sozialem Wohlbefinden. WHO Weltfrauenkonferenz Peking 1995 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

7 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Forschungsschwerpunkt Kardiologie FORSCHUNGSSCHWERPUNKT KARDIOLOGIE

8 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Herztod ist Haupttodesursache für Frauen und Männer weltweit!

9 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Mehr Frauen als Männer sterben in Österreich und in der EU an einem Herztod!

10 EU: Frauen und Herz Mehr als 4 Millionen Menschen sterben in der EU an Herzkrankheiten. Davon sind mehr als 55% Frauen. ESC , Frauen 1, Männer Frauen Männer Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

11 Todesursachen Männer 2012 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Bösartige Neubildungen (C00 C97) 24% 4% 6% 12% 25% 29% Herztodesfälle Kreislauftote Krankheiten der Atmungsorgane (J00 J99) Krankheiten der Verdauungsorgane (K00 K93) sonstige Todesursachen Todesursachen Frauen 2012 Bösartige Neubildungen (C00 C97) 3% 4% 22% 20% 23% 28% Herztodesfälle Kreislauf Krankheiten der Atmungsorgane (J00 J99) Krankheiten der Verdauungsorgane (K00 K93) sonstige Todesursachen Q: STATISTIK AUSTRIA, Todesursachenstatistik.

12 THE YENTL SYNDROME mhochleitner B. Healy New England Journal of Medicine Vol. 325, No. 4, , 1991 Frau muss erst beweisen so herzkrank zu sein wie ein Mann, um dieselbe Behandlung zu erhalten. M. Hochleitner

13 Gender Medicine Heart (zehntausende wissenschaftliche Artikel seit den 1990er Jahren) längere Wege von Frauen zur Spitzenmedizin Frauen haben geringere Chancen auf Spitzenmedizin Frauen haben schlechteres Outcome bei Herzoperationen Frauen und Medikamente mhochleitner

14 Frauen und Medikamente Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner WANTED Dresser R: Wanted: single, white male for medical research. Hastings Cen Rep 1992; 22: SINGLE WHITE MALE FOR MEDICAL RESEARCH

15 THE YENTL SYNDROME mhochleitner B. Healy New England Journal of Medicine Vol. 325, No. 4, , 1991 Wo stehen wir heute????? M. Hochleitner

16 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Herztote *) 2010 Männer Frauen Q: STATISTIK AUSTRIA, Todesursachenstatistik. Erstellt am: *) Zeitreihenbruch durch verbesserte Vollzähligkeit (im Ausland Gestorbene).

17 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner CA Männer Frauen Q: STATISTIK AUSTRIA. Anzahl der unterschiedlichen medizinischen Einzelleistungen bei Spitalsentlassungen. Erstellt am

18 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner PTCA, Stent, etc Männer Frauen Q: STATISTIK AUSTRIA. Anzahl der unterschiedlichen medizinischen Einzelleistungen bei Spitalsentlassungen. Erstellt am

19 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Bypass Männer Frauen Q: STATISTIK AUSTRIA. Anzahl der unterschiedlichen medizinischen Einzelleistungen bei Spitalsentlassungen. Erstellt am

20 Österreich Mortalität nach Infarkt Österr. CCU Register, Herzfonds Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

21 Öffentliche Wahrnehmung und Realität Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

22 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

23 Awareness Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Bild: online.de/umwelt gesundheit/thema/herz/index.xml Herztod ist männlich besetzt!

24 M. Hochleitner

25 Prävention PRÄVENTION

26 PRÄVENTION Aber wie?

27 M. Hochleitner How to do prevention? Lifestyle Changes Medication

28 Prävention: Herzrisikofaktoren Veränderbar Rauchen Bluthochdruck Cholesterin Zuckerkrankheit Übergewicht Nicht veränderbar Alter Geschlecht Ethnie Familiäre Vorbelastung Frau = Mann?!?!?!

29 Herzinfarkt bei Frauen ein besonderes Kapitel Junge Frauen Rauchen und Pille Berufliche und soziale Rolle Doppelbelastung Nach den Wechseljahren Wegfall des hormonellen Schutzes Anstieg des Cholesterins Bewegungsmangel Höhere Lebenserwartung Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

30 Psychosozialer Stress Stress am Arbeitsplatz Stress zu Hause Finanzieller Stress Unangenehme Ereignisse im Leben

31 Managerkrankheit bei Frauen Univ. Prof. Dr. Margarethe Hochleitner

32 lt. WHO Hauptrisikofaktoren für das 21. Jhdt. Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Rauchen und Übergewicht dominieren als Risikofaktoren für Herzerkrankungen mit zunehmendem Trend!

33 Quelle: Statistik Austria, Gesundheitsstatistik M. Hochleitner

34 M. Hochleitner Prävention Herzrisikofaktoren Rauchen Bluthochdruck Cholesterin Zuckerkrankheit Übergewicht

35 Prävention Rauchstopp Bewegung Gesunde Ernährung Blutdruck Kontrolle Blutzucker Kontrolle Blutfett Kontrolle

36 Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner Betriebliche Gesundheitsförderung: Herzprävention Rauchstopp für junge Frauen

37 Frauenherzen schlagen anders, nämlich FÜR Andere Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner

38 Frauengesundheitsrat: 3 x täglich Egoismus! Univ. Prof. in Dr. in Margarethe Hochleitner D.h. denken Sie an sich, überlegen Sie, was Ihnen gut tut, was Sie brauchen, z.b. mit einer Freundin im Café, ins Kino, Theater, etc. oder noch besser: Sport! Einfach etwas für Sie selbst!

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