Nyabiev, 70, Südsudan (jetzt Flüchtlingslager Gambella, Äthiopien)

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1 -»Wegen des Krieges mussten wir aus unserem Dorf fliehen. Unsere eigenen Leute töteten meinen Mann in unserem Haus. Ich habe alles verloren, was wir uns in unserem Leben aufgebaut haben. Wir mussten vier Tage und Nächte marschieren bis wir an die Grenze kamen; auf dem Marsch hatten wir weder Wasser noch Essen. Meiner Schwiegertochter helfe ich mit den Enkelkindern. Das Leben ist hart hier im Lager; mein Rücken schmerzt die ganze Zeit und ich habe keine geeignete Matratze. Wenigstens habe ich durch die Unterstützung von HelpAge jetzt genug zu Essen. Aber ich habe ständig Angst, krank zu werden; ich glaube, das würde ich nicht überstehen. Aus den Nachrichten höre ich, dass es wohl so bald keinen Frieden in meinem Land geben wird. Ich wünsche mir, wieder glücklich zu sein und einen gut gekochten Eintopf zu bekommen, den ich leicht kauen kann.«nyabiev, 70, Südsudan (jetzt Flüchtlingslager Gambella, Äthiopien)

2 AUF DER STRECKE GEBLIEBEN ALTE MENSCHEN AUF DER FLUCHT Nyabiev, 70, Südsudan (jetzt Flüchtlingslager Gambella, Äthiopien)

3 »Unser Haus wurde von Bomben total zerstört. Wir mussten fliehen. Es war schwierig, weil Leonid große Probleme beim Gehen hat. Wir konnten nichts mitnehmen. Wir wissen, dass unsere Tochter lebt, irgendwo in der Nähe von Luhansk. Meine Enkelin ist sechs Jahre und ihre Haare sind grau geworden. Wenn unser neunjähriger Enkel laute Geräusche hört, lässt er sich auf den Boden fallen. Ich kann auf einem Auge nicht mehr sehen und habe Bluthochdruck; mein Mann kann nicht schlafen. Unser Sohn lebt mit seiner Familie in der Nähe von Kiew. Das Haus, in dem wir jetzt leben, gehört Menschen, die nach Russland geflohen sind. Es ist hier sehr kalt. Wir sind beide als Flüchtlinge registriert, bekommen aber gar keine Unterstützung. Glücklicherweise bekommen wir unsere zwei Renten. Eine schicken wir unserem Sohn, der arbeitslos ist.«leonid, 71 Jahre und Nadezhda, 73 Jahre, Ukraine

4 AUF DER STRECKE GEBLIEBEN ALTE MENSCHEN AUF DER FLUCHT Leonid, 71 Jahre und Nadezhda, 73 Jahre, Ukraine

5 »Ich bin vor zwei Wochen mit meiner Frau und zwei Kindern aus Homs (Syrien) hierhergekommen. Vor 20 Jahren hatte ich einen Schlaganfall und bin teilweise gelähmt. Bei der Flucht hatte ich noch ein gebrochenes Schlüsselbein. Auf dem ganzen Weg habe ich geweint. Meine Kinder mussten mich stützen. Nachts sind wir in der Dunkelheit über die Grenze gegangen. Einer meiner Söhne ist in Homs geblieben; wir telefonieren zwei Mal in der Woche. Jetzt leben wir hier mit 20 Anderen in einem Zelt, davon sind 13 kleine Kinder. Es ist schwierig, genug Nahrungsmittel für die gesamte Familie zu finden; die Verteilung hier im Lager reicht nicht für alle. Die Gesundheitsversorgung ist eigentlich gar nicht vorhanden; man wird dauernd von einer Stelle zur anderen geschickt, ohne dass wirklich etwas passiert. Wir möchten so schnell wie möglich aus dem Lager weg.«wasil, 70 Jahre, Syrien (jetzt Flüchtlingslager Zaatari, Jordanien)

6 AUF DER STRECKE GEBLIEBEN ALTE MENSCHEN AUF DER FLUCHT Wasil, 70 Jahre, Syrien (jetzt Flüchtlingslager Zaatari, Jordanien)

7 »Ich komme aus dem Tirah-Tal. Wir konnten»ich von unserer komme aus Landwirtschaft dem Tirah-Tal. ganz Wir gut konnten leben. von Aber unserer dann begann Landwirtschaft plötzlich ganz der Konflikt gut leben. und Aber einer dann meiner begann fünf Söhne plötzlich wurde der bei Konflikt den Kämpfen getötet. einer meiner Unsere fünf Felder, Söhne das wurde Haus bei und den die und Kämpfen getötet. Unsere Felder, das Haus Tiere wurden verbrannt. Alles, was wir hatten, wurde zerstört. Wir mussten fliehen, nur und die Tiere wurden verbrannt. Alles, was wir hatten, wurde zerstört. Wir mussten fliehen, nur mit der Kleidung, die wir am Leib mit der Kleidung, die wir am Leib trugen. Da, wo wir jetzt leben, hatten wir zuerst nichts, trugen. Da, wo wir jetzt leben, hatten wir keine Möbel, gar nichts; wir mussten auf dem zuerst nichts, keine Möbel, gar nichts; wir mussten bloßen Boden auf dem schlafen bloßen Boden und hatten schlafen kaum und hatten etwas zu kaum essen. etwas Inzwischen zu essen. bekommen Inzwischen wir bekommen finanzielle wir Unterstützung finanzielle Unterstützung durch HelpAge durch und HelpAge konnten die und notwendigsten konnten die notwendigsten Dinge anschaffen. Dinge Jetzt fühle anschaffen. ich mich Jetzt nicht fühle mehr ich ganz mich so nicht mehr gestresst.«ganz so gestresst.«khan Asghar, Khan Asghar, 70 Jahre 70 Jahre, Pakistan (Nowshera, Pakistan)

8 AUF DER STRECKE GEBLIEBEN ALTE MENSCHEN AUF DER FLUCHT Khan Asghar, 70 Jahre, Pakistan

9 »Ich komme aus dem kleinen Ort Saku in Somalia. Ich glaube, ich bin etwa 70 Jahre alt; aber in meiner Kultur ist das Geburtsjahr nicht so wichtig. Wir hatten viele Tiere Ziegen, Kühe und Kamele. Als der Bürgerkrieg ausbrach, kam eines Tages ein anderer Clan in unser Dorf und hat alle Kamele gestohlen. Meine Familie ist auseinandergebrochen. Viele sind umgekommen; andere haben sich den Kämpfern angeschlossen oder sind in andere Regionen geflohen. Ich bin alleine ohne Tiere und Unterstützung zurückgeblieben. Fünf meiner Kinder sind in diesen Jahren gestorben. Eines wird noch vermisst, nachdem es von Kämpfern entführt wurde. Im Camp hier lebe ich seit zwei Jahren und bin ganz alleine; niemand besucht mich oder kümmert sich um mich. Ich esse nur einmal am Tag und ich habe auch nicht mehr genug Energie, um zum Beispiel Feuerholz zu sammeln.«ajabo Ahmed, etwa 70 Jahre, Somalia (jetzt Flüchtlingslager Dadaab, Kenia)

10 AUF DER STRECKE GEBLIEBEN ALTE MENSCHEN AUF DER FLUCHT Ajabo Ahmed, etwa 70 Jahre, Somalia (jetzt Flüchtlingslager Dadaab, Kenia)

11 FLÜCHTLINGE WELTWEIT IST DAS BOOT VOLL? Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Hunger, Gewalt und Verfolgung. Nur die wenigsten erreichen Europa. Fast zwei Drittel sind im eigenen Land auf der Flucht. Auch der größte Teil derjenigen, die aus ihrem Heimatland fliehen, kommt in Nachbarländern unter. Insgesamt bleiben 90 Prozent der weltweiten Flüchtlinge in den Entwicklungsländern. Viele dieser Länder können die zusätzliche Last kaum schultern. Die Lage der Flüchtlinge ist dementsprechend oftmals dramatisch. So hat der Libanon mehr als 1 Million Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen; damit machen diese mehr als 25 Prozent der gesamten Bevölkerung aus. Die europäische Union hat 500 Millionen Einwohner; umgerechnet müsste sie 125 Millionen Flüchtlinge aufnehmen, um die gleiche Last zu schultern.

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