Bioökonomie in Österreich: Status quo

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1 Bioökonomie in Österreich: Status quo Hans Mayrhofer Generalsekretär Ökosoziales Forum Österreich und Europa

2 Bioeconomy Austria 6. Oktober 2016 Seite 1 von 10

3 Bioeconomy Austria 6. Oktober 2016 Seite 2 von 10

4 Motive Global Grand Challenges des 21. Jahrhunderts Realisierung der SDGs Lösung für steigende Ressourcenknappheit Für eine nachhaltige und smarte landwirtschaftliche Produktion Österreich Trendumkehr bei beständig hohen Treibhausgasemissionen Reduktion der Importabhängigkeit bei Kohle, Gas und Öl Nutzung des hohen Ressourcenpotentials in Ö und des EU Donauraumes Erhalt großer Teile der bioökonomischen Wertschöpfung in Ö Export von Spitzentechnologie 6. Oktober 2016 Seite 3 von 10

5 Definition Bioökonomie nutzt erneuerbare natürliche Ressourcen, um Lebensmittel, Energie, Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen. um nachhaltiges, wirtschaftliches Wachstum zu generieren um neue Jobs zu schaffen um die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu verringern um den Nährboden für Innovation und Investition zu bieten Aktuelle Wirtschaftsdaten 14,6 Mrd. 8 % des BIP Jobs 6. Oktober 2016 Seite 5 von 10

6 Milestones Seit 2011 Der Bereich Biobasierte Industrie entwickelte sich als Teil der FTI-Initiative Produktion der Zukunft des BMVIT und wurde später von einer Strategie für Biobasierte Industrien (2014) begleitet. Februar 2013 Christian Patermann hebt bei Science meets Business in Wien die Bedeutung von nationalen Bioökonomie-Strategien hervor. November 2013 BIOS Science Austria und die ÖVAF präsentieren ihr gemeinsames Bioökonomie Policy Paper. Auf dieser Grundlage wurde Bioökonomie in das Arbeitsprogramm der Österreichischen Bundesregierung aufgenommen. September 2014 Die interministerielle FTI-AG2 Klimawandel und Ressourcenknappheit gemeinsam mit BIOS Science Austria erarbeitet den ersten Status quo Bericht für Bioökonomie. Juni 2015 Der Status quo Bericht für Bioökonomie wird einer ersten Online Konsultation unterzogen. 6. Oktober 2016 Seite 6 von 10

7 Milestones August 2015 Breakout Session beim Forum Alpbach mit führenden Experten aus Österreich (Martin Gerzabek), Finnland, (Jussi Manninen), Deutschland (Ulrich Schurr), Indien (Sanjay Kumar), Italien (Sara Savastano) und USA (Mary Maxon). Jänner 2016 Der überarbeitete Status quo Bericht für Bioökonomie wird der FTI Task Force vorgelegt. Mai 2016 Beauftragung der Konsortialpartner (ÖGUT, ZSI, Umweltbundesamt sowie Ökosoziales Forum Europa) mit der Durchführung des Dialogprozesses durch die FTI-Arbeitsgruppe Klimawandel und Ressourcenknappheit. März, Mai, Oktober 2016 Im Rahmen des Danube-Inco.net Programms der EU wurden bereits zwei von drei Workshops im EU- Donauraum durch Partnerorganisationen von Bioeconomy Austria abgehalten, um den Bedarf für Forschung im Bereich Bioökonomie zu erheben und die Forschungs-Community zu vernetzen. Oktober 2016 Erstes Dialogforum im Rahmen des Bioökonomie-FTI-Prozesses. Ergebnisse werden mit Ende 2016 vorliegen. 6. Oktober 2016 Seite 7 von 10

8 Vision Langfristige, schrittweise Transformation in Richtung einer wissensbasierten Kreislaufwirtschaft Verortung der nationalen Bioökonomie Strategien im EU- Kontext Von der Wertschöpfungskette zum Wertschöpfungskreislauf Vernetzung der Bioeconomy Community Energiewende, Bioökonomie, Industrie 4.0 und Kreislaufwirtschaft müssen mit einander verknüpft werden Österreich als führende Bio-Innovations-Nation etablieren 6. Oktober 2016 Seite 8 von 10

9 Realisierung Bewusstseinsbildung und Schulbildung Vernetzungsplattformen für den intensiven Austausch zwischen Wirtschaft und Forschung Identifizierung von Österreichischen Kernkompentenzen Erhöhung der Biomasseproduktion Nachhaltige Intensivierung 6. Oktober 2016 Seite 9 von 10

10 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 6. Oktober 2016 Seite 10 von 10

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