Einsamkeit im Alter und ihre Folgen

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1 Einsamkeit im Alter und ihre Folgen Dr. Birgit Wolter Institut für Gerontologische Forschung e.v., Berlin Workshop Netze knüpfen gegen Einsamkeit im Alter Berlin

2 Definition von Einsamkeit Was ist Einsamkeit? Alleine leben? Wenige Freunde haben? Wenige Personen kennen? Nie besucht werden? Soziale Isolation = Objektiver Mangel in der Quantität sozialer Beziehungen Man kann sozial isoliert sein und sich nicht einsam fühlen. Man kann sich einsam fühlen, obwohl man oft unter Menschen ist.

3 Definition von Einsamkeit Einsamkeit bedeutet, dass das soziale Netzwerk in Größe und Qualität von den eigenen Wünschen und Ansprüchen abweicht und Menschen das unangenehme Gefühl des Verlassenseins, des Kontaktmangels oder -verlustes verspüren (Elbing 1991; Victor u.a. 2009). Einsamkeit beruht damit nicht allein auf objektiven Faktoren wie Alleinleben, Alleinsein und Isolation, sondern auch auf einer subjektiven Erlebnis- und Bewertungskomponente. (Tesch-Römer et. al 2013, S3)

4 Einsamkeit als Thema der Wissenschaft Studien zu Einsamkeit vor allem außerhalb von Deutschland (Niederlande) Unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge zu Einsamkeit Psychologische Perspektive: o Welche individuellen Faktoren fördern oder vermeiden Einsamkeit? Soziologische Perspektive: o Welche gesellschaftlichen Bedingungen führen zu Einsamkeit? o Sind bestimmte gesellschaftliche Gruppen stärker von Einsamkeit betroffen als andere? Grundsätzlich gilt bei Studien: Problem des Zugangs zu Betroffenen!

5 Einsamkeit im Alter: Datenlage Altersgruppe Einsamkeit eher gering mittel eher hoch Jahre Männer 70,6 27,9 1, Jahre Frauen 79,4 18,4 2, Jahre Männer 75,6 23,3 1, Jahre Frauen 78,1 19,8 2,1 Empfundene Einsamkeit, 2008, in % (Quelle DEAS 2008)

6 Einsamkeit im Alter: Datenlage Kommt es vor, dass Sie sich einsam fühlen? Nie Selten Manchmal Häufig 36 % 27 % 26 % 7 % Empfundene Einsamkeit, in % der Altersgruppe Jahre (Quelle: Generali Zukunftsfonds 2012)

7 Einsamkeit im Alter: Datenlage Alter Geschlecht Anzahl persönlich wichtiger Menschen mit regelmäßigem Kontakt Größe des persönlichen Netzwerks, 2008, in % Männer 20,7 35,4 43, Frauen 16,6 37,3 46, Insgesamt 18,6 36,4 45, Männer 22,2 40,3 37, Frauen 21,2 43,5 35, Insgesamt 21,6 42,1 36,3 (Quelle: DEAS 2008) Rund jede/r Fünfte im Alter zwischen 55 und 85 Jahren hat keine/n oder nur einen Freund/Freundin.

8 Einsamkeit im Alter - Einflussfaktoren Ein niedriger sozio-ökonomischer Status und eine schlechte Gesundheit korrelieren mit einem höherem Empfinden von Einsamkeit. (Generali Hochaltrigenstudie 2014) Einsamkeit kann außerdem gefördert oder ausgelöst werden durch einen Verlust von Ressourcen, z. B. o abnehmende Mobilität o Verlust sozialer Beziehungen (durch Erkrankung/Tod wichtiger Menschen) einschneidende Ereignisse, z. B. o Austritt aus dem Berufsleben o Umzug o Eintritt von Pflegebedürfigkeit o Verwitwung/Scheidung

9 Einsamkeit im Alter - Einflussfaktoren Eher betroffen von Einsamkeit im Alter: Sozial Benachteiligte Männer Hochaltrige (Frauen?) Alte Menschen mit Migrationshintergrund Chronisch kranke Menschen Pflegebedürftige Nicht Dazu Gehören -Können/-Dürfen/-Wollen fördert Einsamkeit

10 Einsamkeit im Alter - Folgen Die Folgen von Einsamkeit im Alter sind vielfältig: Keine (wahrgenommene) Bestätigung oder Anerkennung von Anderen Keine Anregungen (außer Fernsehen oder Internet?) Eingeschränkter Zugang zu Informationen Keine zufriedenstellende soziale oder gesellschaftliche Teilhabe Keine Unterstützung in schwierigen Lebenslagen Rückzug in die Wohnung Wer rastet, der rostet Geringe Lebensqualität, Mangel an Lebensfreude Verschlechterung des Gesundheitsstatus, z. B. erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Depressionen

11 Einsamkeit im Alter Schlussfolgerungen Soziale Kontakte können Einsamkeit nicht verhindern, aber die Chancen erhöhen, nicht einsam zu werden. Daher: Förderung sozialer Teilhabe im Alter, z. B. durch barrierearme Wohnumwelt Orte der Begegnung im Wohnumfeld nicht ausgrenzende Angebote (zugänglich, günstig, offen) gezielte Angebote für Hochaltrige, Pflegebedürftige, Migranten, Männer... Angebote zur Eingewöhnung nach Umzügen Mobilitätshilfen Akteure: Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, soziale Träger, Zivilgesellschaft

12 Einsamkeit im Alter Schlussfolgerungen Zusätzlich kann professionelle Unterstützung erforderlich sein, um Einsamkeit zu überwinden. gezielte Unterstützung in schweren Lebensphasen, z. B. nach Verwitwung aufsuchende Angebote, z. B. präventive Hausbesuche (zugehende, niedrigschwellige) Beratung verbesserter Zugang zu Psychotherapie Akteure: Kommunen, soziale Träger, Ärzte, Therapeuten, Versicherungen,

13 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Birgit Wolter Institut für Gerontologische Forschung e.v. Berlin Torstraße Berlin

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