Jugendsexualität in den Medien

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1 Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie Pornos, Liebe, Pragmatismus Zum Sexualverhalten der Internet-Generation Dr. Silja Matthiesen 23. Februar 2011, Stuttgart

2 Jugendsexualität in den Medien Sexuelle Verwahrlosung Stern 2007 Generation Porno Gernert 2010 Sie sehen Pornos mit 12, haben Sex mit 13 und mit 14 werden sie schwanger Süddeutsche Zeitung 2009

3 Jugendschwangerschaften Schwangerschaften*, Geburten und Schwangerschaftsabbrüche von Frauen jährigen Frauen, Raten per 1000 Frauen 10 6,9 6,5 Schwangerschaften* 3,6 3,3 3,7 2,8 Abbrüche Geburten 0 '96 '97 '98 '99 '00 '01 '02 '03 '04 '05 '06 '07 '08 '09 * Schwangerschaften = Geburten + Abbrüche. Über Fehlgeburten liegen keine Daten vor (geschätzt 10%-15%). Quelle: Statistisches Bundesamt

4 Jugendschwangerschaften im internationalen Vergleich 15- bis 19-jährige Frauen, Raten per 1000 Frauen Niederlande Belgien Deutschland Slowenien Finnland Dänemark Schweden Norwegen Tschechien Schottland Slowakei Kanada England/ EnglandW Wales Ungarn Bulgarien USA Quelle: The Alan Guttmacher Institute,

5 Alter beim 1. Geschlechtsverkehr Anteil der Jugendlichen die ihren ersten Geschlechtsverkehr mit 18 Jahren oder früher hatten, ( , in %) Frauen Männer Geburtsjahrgänge Quelle: Schmidt et al. 2000, Studentensexualität

6 Sexuelle Erfahrungen: Trends Prozentsatz koituserfahrener 15- und 17-jähriger Frauen und Männer, nach Erhebungsjahr (1994 bis 2009, in %) 100 Frauen 100 Männer koituserfahrene 17-jährige Frauen koituserfahrene 17-jährige Männer koituserfahrene 15-jährige Frauen O1 O5 O koituserfahrene 15-jährige Männer O1 O5 O9 Erhebungsjahr Quelle: BZgA 2010

7 Verhütung Verhütungsverhalten Jugendlicher, Veränderungen zwischen 1970 und 2009 (Frauen und Männer, in %) 100 sicher verhütet* beim jüngsten Koitus sicher verhütet* beim 1. Koitus * Pille und/ oder Kondom Quelle: Sigusch, Schmidt (1973) für 16- und 17-Jährige, BZgA 2010

8 Hamburger Jugendstudien 1970 Großstadtjugendliche (Hamburg, Frankfurt a.m.), alle Schularten, 16 und 17 Jahre alt (Geburtskohorten erste Hälfte der 1950er Jahre), Interviewstudie, n = 602; 1990 Großstadtjugendliche (Hamburg, Frankfurt a.m., Leipzig), alle Schularten, 16 und 17 Jahre alt (Geburtskohorten erste Hälfte der 1970er Jahre), Interviewstudie, n = 687; 2005 Minderjährige Schwangere, nach einem Schwangerschaftsabbruch (bundesweit), alle Schularten, Jahre, zusammen mit pro familia qualitative Interviewstudie, n = 62; 2009 Großstadtjugendliche (Hamburg und Leipzig), Gymnasien und Berufsschulen, 16 bis 19 Jahre alt (Geburtskohorten erste Hälfte der 1990er Jahre), qualitative Interviewstudie, n = 160;

9 Romantisierung der Jungensexualität Liebe, Sexualität, Ehe Ich will mit dem Sex warten, bis ich verheiratet bin Ich will nur Sex mit jemand haben, den ich richtig liebe Treue Man verspricht sich Treue und ist sich auch treu Jungen 1970 n=302 Jungen 1990 n=181 Mädchen 1970 n=300 Mädchen 1990 n= : Jungen binden Sexualität sehr viel stärker an Liebe, Beziehung und Treue, als vor 20 Jahren Quelle: Schmidt u.a. 1993

10 Koppelung von Sex und Liebe Sex gehört zu einer Beziehung dazu,( ) weil das zeigt auch, dass man ihn wirklich liebt. Sonja, 17 Quelle: Matthiesen u.a. 2009

11 Beziehungen und Sexualität Beziehungen von minderjährigen schwangere Frauen 90% sind in einer festen Beziehung schwanger geworden 170 Sexualpartner: 70% in fester Beziehung 20% Sexualpartner in einer Singlephase 10% Seitensprünge 132 feste Beziehungen, davon nur 10% ohne Koitus Quelle: Matthiesen u.a. 2009

12 Wert Treue Nur in der ersten Beziehung habe ich noch hingenommen, dass er mit anderen Mädchen geflirtet hat. Dara, 17

13 Pornographie 96% aller Jugendlichen sind im Internet und fast alle kennen Pornos: Youporn, das ist Allgemeinwissen, oder (lacht)? Geschlechterdifferenz: Jungen: Klar seh ich Pornos, also ich bin ein ganz normaler Junge, deswegen. Mädchen: Das ist echt nicht meine Welt.

14 Pornographieerfahrung I Alter beim ersten Pornokonsum/kontakt, nach Geschlecht (in %) 100 Männer Frauen Jahre oder jünger 14 Jahre oder jünger 15 Jahre oder jünger 16 Jahre oder jünger Alter

15 Pornographieerfahrung II Pornographiekonsum in den letzten 4 Wochen (16- bis 19-Jährige, in %) kein Mal 1 bis 3 Mal 4 bis 7 Mal 8 Mal und mehr Mittelwert Mädchen n= ,1 Jungen n= ,3

16 Pornokonsum bei Jungen Dann hatte ich Langeweile. ( ) da bin ich einfach auf ne Pornoseite gegangen. (Mehdi, 18) allein, zur Masturbation 91% Meine Freunde haben schon mit 13 damit angefangen. Dann hat ein Freund uns allen gezeigt, was er auf dem PC hatte. (Daniel, 17) mit einem Freund 56% mit der Partnerin 24% mit Freunden 8% Wir hatten da so 'n Stellungsporno, da hatten wir immer sehr viel ausprobiert dabei.(moritz, 17). Man musste sich das wie ne Art Komödie vorstellen für uns. (Chris, 19,)

17 Pornokontakt bei Mädchen allein 35% Ich habe auch schon mal einen Porno alleine geguckt, muss ich sagen. Einfach um zu wissen wie das ist. (Heidi, 19) Ich hab das mal mit ner Freundin geguckt, also mal reingeguckt, weil wir abends nicht schlafen konnten und nichts anderes kam. (Nina, 18) mit einer Freundin 33% mit dem Partner 23% mit Freunden 23% Beim Umschalten kommt sowas, dadurch dass wir immer spät auf sind ( ) bringt bei mir nichts, wir gucken das nur so dann mal. (Astrid, 17) Das war mit ein paar Freunden zusammen ( ) und dann kamen irgendwann die Kerle auf die Idee: ja, legen wir doch mal nen Porno ein. (Gülhanim, 18)

18 Zusammenfassung (1) Beziehungen von Jugendlichen sind romantisch und durch die Ideale Liebe und Treue geprägt (2) Jugendliche haben in der Regel eine hohe Beziehungsdichte und seriell monogame Beziehungsmuster (3) Das Interesse an Pornographie ist massiv gegendert : Jungen sehen Pornos früher, häufiger, und sie nutzen sie häufiger zur Masturbation (4) Die hohe Verfügbarkeit von Pornographie führt zu ihrer Normalisierung, nicht zu Verrohung und Verwahrlosung

19 Lieben und Arbeiten Zum Erwachsensein gehört, Lieben und Arbeiten gelernt zu haben. Sigmund Freud

20 Die Studie Sexuelle und sozialen Beziehungen von 17- und 18-jährigen Frauen und Männern wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gefördert. Mitarbeit: Leipzig: Dr. Silja Matthiesen Prof. Dr. Gunter Schmidt MA-Psych. Urszula Martyniuk André Aude Anja Wermann Jasmin Mainka Dr. Uta Starke Wir danken allen jungen Frauen und jungen Männern, die den Mut hatten und sich die Zeit genommen haben, mit uns über ihre sexuellen Erfahrungen zu sprechen.

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