BFS-Forschungsprojekt Schlaf-Home-Monitoring : Ergebnisse und Perspektiven

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1 BFS-Forschungsprojekt Schlaf-Home-Monitoring : Ergebnisse und Perspektiven Hans-Joachim Mörsdorf Robert Couronné Fraunhofer Institut Integrierte Schaltungen IIS Abteilung Bildverarbeitung und Medizintechnik (BMT)

2 Inhalt Krankheitsbild Schlafapnoe Schlaf-Home-Monitoring-System SHM Sensoren, Vitalparameter und Diagnose Vorteile von SHM Vermarktungsmöglichkeiten Seite 2

3 Krankheitsbild Schlafapnoe Sistieren der Atmung -> Apnoe -> Arousal Drastischer Abfall der kognitiven und körperlichen Leistungsfähigkeit Tagesschläfrigkeit -> 24% der tödlichen Autounfälle 2 5% der Bevölkerung (hauptsächlich Männer ab 40 Jahren mit deutlicher Adipositas) Häufig ätiologische kardio-vaskuläre Folge-/Begleiterkrankungen Standardbehandlungsmethode heute: CPAP-Therapie Seite 3

4 Schlaf-Home-Monitoring (SHM) DES-verschlüsselte Datenübertragung LAN / Internet 3DES-verschlüsselte Datenübertragung Heim-Basis-Station (Empfang und Weiterleitung der Daten) 3DES-verschlüsselte Datenübertragung Beobachtungsstation (Anzeige der Messdaten) SHM-Server Seite 4

5 Sensoren Effort Thorax Fluss EKG Sechs Vitalparameter gemäß BUB-Richtlinie: EKG Puls (Extremitäten) SpO 2 Puls Effort Abdom. Lage Atmungsanstrengung Atmungsfluss (zukünftig mit Schnarch-Detektion) Sauerstoffsättigung SpO 2 Lage (Rücken, Brust, Seitenlagen) Seite 5

6 Begründen die erfassten Vitalparameter eine Diagnose? Bei den meisten Patienten kann die Therapiebedürftigkeit bzw. die Indikation für eine Überdrucktherapie sicher mit Hilfe der Polygraphie gestellt werden, wenn typische Krankheitszeichen vorliegen und die Diagnostik der Stufen 1 und 2 fachgerecht durchgeführt wurde. ( Diagnostik und Therapie der schlafbezogenen Atmungsstörungen, Unterausschuss Ärztliche Behandlung, ) -> Die vom SHM-System erfassten Parameter genügen einer verlässlichen Diagnose-Stellung! Seite 6

7 Vorteile des SHM-Systems Kontinuierliche Überwachung des Patienten in seinem eigenen Zuhause durch Online-Datenübertragung Rückkanal bietet z.b. die Möglichkeit, vom Ärzte- Terminal aus den CPAP-Druck anzupassen Zukünftig weitere Reduktion der erforderlichen Sensoren durch algorithmische Verarbeitung der Daten Seite 7

8 Vermarktungsperspektiven I Dienstleistungserbringer: - Hausärzte, Pneumologen - Schlaflabore Bevölkerungspyramide: Im Jahr Mio. Deutsche, davon 66 % älter als 65 Chancen der Telemedizin wegen Notwendigkeit zur Kostenersparnis: Unternehmensberatung Frost & Sullivan prophezeit bis 2010 ein Umsatzwachstum von Ø 42 Prozent pro Jahr. Das Marktvolumen nimmt von 72,2 Mio. Euro (2003) auf 1,50 Milliarden Euro (2010) zu. Seite 8

9 Vermarktungsperspektiven II Es gibt in Deutschland Schlaflabore Kliniken Die Anzahl zu diagnostizierender Patienten wird zunehmen, da Schätzungen davon ausgehen, dass tatsächlich 10 20% der Bevölkerung betroffen sind. Die zunehmende Fettleibigkeit in den Industrienationen wird die Situation weiter verschärfen Seite 9

10 Kosten Untersuchung im Schlaflabor: ( Standardpatient Schlafapnoe, G47.3) Screening (ambulant): (Auswertung der Daten, Beratung) Gerätekosten: 3000 (KörperEinheit, inklusiv Software) Seite 10

11 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an: Seite 11

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