Neuland 18. Feb. 2014

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1 Neuland 18. Feb. 2014

2 Agenda 1 GLS Bank 2 Finanzierung in der Landwirtschaft 3 Risiken und Chancen 4 BioBodenGesellschaft 2 Geld ist für die Menschen da

3 Unsere Leitidee Geld ist für die Menschen da Menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch die erste sozial-ökologische l i Universalbank der Welt das macht Sinn 3

4 Die GLS Bank in Zahlen zum Bilanzsumme Eigenkapital Mitglieder Kundinnen und Kunden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 3,2 Mrd. Euro 197 Mio. Euro Wachstum der Bilanzsumme in ,3 % 4

5 Bankspiegel Das Magazin der GLS Bank Gelebte Information und Transparenz 5 GLS Bank, 2014

6 Unsere Finanzierungsbereiche Soziales Energie Bildung Ernährung Wohnen 6

7 Agenda 1 GLS Bank 2 Finanzierung in der Landwirtschaft 3 Risiken und Chancen 4 BioBodenGesellschaft 7 Geld ist für die Menschen da

8 Familienbetrieb als Gesamtkunstwerk Aufwendig in der Beurteilung: Mehrere Jahresabschlüsse: Landw., Hofladen, PVA. z.t. abweichendes Geschäftsjahr außerlandwirtschaftliches Einkommen etc. Konsolidierung ist selten, aber möglich (Zustimmung FA zum Wechsel des Geschäftsjahres) Steuern sparen versus Transparenz Deckung der Lebenshaltungskosten t Leben von Luft und Liebe? 8

9 Finanzierungsmöglichkeiten Besonderheiten GLS Bank Was zeichnet uns aus: Branchenkenntnis: Ökol. Landwirtschaft, Biobranche, Regenerative Energien, Soziales Verständnis für Märkte, Rahmenbedingungen, Ziele, Formen Aus Branchenkenntnis ergeben sich besondere Darlehensvarianten Bürgschaftsdarlehen Leih- und Schenkgemeinschaften (Gemeinnützigkeit) z.t. günstige Konditionen durch Zinsverzicht der Sparer/innen (Gemeinnützigkeit) 9

10 Agenda 1 GLS Bank 2 Finanzierung in der Landwirtschaft 3 Risiken und Chancen 4 BioBodenGesellschaft 10 Geld ist für die Menschen da

11 Von Generation zu Generation Was macht Sinn? Wichtige Fragestellungen Will ich oder muss ich? Wie wird der gesamten Wie hoch darf bzw. soll mein Risiko eigenes sein? Wie viel Unterstützung fachlich und geldlich ist von den Abgebenden erforderlich? Wie viel Kapital will und kann ich aufnehmen? Wie viel Einfluss dürfen die Abgebenden haben? Wie kann ich meine eigenen Pläne umsetzen? Familiensituation ausreichend Rechnung getragen? Beratung über Verband, Kammer, Steuerberater, Notar 11

12 Finanzierungsmöglichkeiten Umgang mit Banken Verbesserung Rating 1. Zuverlässigkeit bei Kontoführung und Zahlungsverhalten 2. Nachfolge- und Vertretungsregelungen 3. Unternehmensentwicklung kommunizieren 4. Risikomanagement etablieren 5. Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen 6. Ziele und Strategien festlegen 12

13 Bilanz interessantes Analyseinstrument 1. Objektiver Spiegel für komplexe Zusammenhänge im konkreten landwirtschaftlichen Betrieb 2. Methodenkompetenz für Komplexe Systeme, Detail u. Übersicht, Stichtags- und Zeitraumbezug 3. bilden viel, aber nicht alles ab 4. Gesprächs- und Urteilsgrundlage für Unternehmer/innen Banken u.a. Finanzierungspartner Finanzamt 5. Grundlage für betriebliche Entscheidungen, Liquiditätsund Wirtschaftlichkeitsplanung t c etspa 13

14 Teuere Fehler Schlechte Mitarbeiterführung: Fehler werden nicht bemerkt und korrigiert häufiger Wechsel der MA etc. Unprofessionelle Planung u. Umsetzung von Projekten: Hofkäserei wird errichtet und dann geht der entscheidende Mitarbeiter weg Soziale Konflikte: Ehescheidungen Ausscheiden von GbR-Mitgliedern Streit mit Lieferanten, Nachbarn, Abnehmern Maschinen Hoher Bestand mit schlechter Auslastung und nicht immer passender Ausstattung Eigentum statt tt Nutzen 14

15 Das demographische Echo 15

16 Das demographische Echo 16

17 Kooperation statt Konkurrenz um Land 17

18 Umfeld mehr Stärke und weniger Angst 18

19 Agenda 1 GLS Bank 2 Finanzierung in der Landwirtschaft 3 Risiken und Chancen 4 BioBodenGesellschaft 19 Geld ist für die Menschen da

20 Ökologisch und regional verankerte Landwirtschaft Lebenswerte ländliche Räume Vielfalt des ökologischen Landbau Pflege und Erhalt der Kulturlandschaft Biodiversität Boden als Gemeingut 20

21 BioBodenGesellschaft Boden keine Ware Auf die Ewigkeit ausgerichtet Nur gemeinnützige Eigentümer Bisher: Dreißig Quadratkilometer ist in etwa die Fläche von: 4170 Fußballfeldern Insel Borkum Keine Wertsteigerung Dauerhafte Kapitalbindung Steinhuder Meer 20% von Bochum Keine Mitsprache in der Landwirtschaft 30 Jahre Pachtverträge t 21

22 BioBodenGesellschaft Für Wen? Interessant für Betriebe, wenn Kreditmöglichkeiten ausgeschöpft (Kredit vor Pacht) Investitionen in Betrieb statt in Boden hat Priorität Langfristiger Partner gewünscht, aber nicht unbedingt Eigentum Kein Hofnachfolger (Erbe) Instrument auch für Hofübergabe durch Verkauf des Gesamtbetriebes an die BBG und anschließende Verpachtung Perspektiven Offen für weitere Landwirte Bündelung der Interessierten, um zusammenhängende Flächen oder regionale Schwerpunkte zu erreichen Nicht nur Teilflächen sondern auch Gesamtbetrieb möglich, in Gesamt- Deutschland 22

23 23

24 Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch Bilder einer Zukunft, die wir wollen. Wilhelm Ernst Barkhoff, GLS Bank-Initiator 24

25 Danke! Uwe Greff Telefon GLS Bank, 2014

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