Grundprobleme der Moralphilosophie

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1 Grundpositionen der Ethik im historisch-systematischen Zusammenhang Grundprobleme der Moralphilosophie

2 Aufbau der Vorlesung I. Grundbegriffe der Moralphilosophie II. Zur Entwicklung ethischer Argumentationsfiguren 1. Platon 2. Aristoteles 3. Stoa 4. Epikur 5. Utilitarismus 6. Kant 7. Common Sense 8. Schopenhauer 9. Nussbaum 10. Nietzsche 11. Dewey 12. Habermas 13. Rawls

3 Zeitplan keine Vorlesung Pfingstferien

4 Sekundärliteratur Konrad Ott, Moralbegründungen zur Einführung, Hamburg 2005 Bernd Ladwig, Gerechtigkeitstheorien zur Einführung, Hamburg 2011 Ch. Menke/Arnd Pollmann, Philosophie der Menschenrechte zur Einführung, Hamburg 2007 Michael Hauskeller, Geschichte der Ethik (auf 4 Bände angelegt), München 1997ff. R. Celikates, St. Gosepath (Hg.), Philosophie der Moral. Texte von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt 2009 Herlinde Pauer-Studer, Einführung in die Ethik, UTB 2010 Ethik-Texte, hg. v. Peter Welsen, Freiburg 1999 Projekt Leben (Schulbuch Ethik Oberstufe), Stuttgart 2011 H. Hastedt, E. Martens (Hg.), Ethik - Ein Grundkurs, Hamburg 1994

5 I. Grundbegriffe der Moralphilosophie

6 Ethik und Moral Überblick Das Gute und das Richtige Werte und Normen Normativ vs. deskriptiv Relativismus vs. Universalismus Personsein (normativ) und Menschsein (deskriptiv) Autonomie als Leitvorstellung Die gesellschaftliche Funktion philosophischer Ethik Ebenen ethischer Reflexion

7 Ethik und Moral 1 Moral Inbegriff der Normen, Werte und gefühlsmäßigen Einstellungen, die das zwischenmenschliche Handeln prägen Ethik Reflexion über Moral

8 Ethik und Moral II (Sprachgebrauch der Habermas-Schule) ethisch bezogen auf kulturspezifische Vorstellungen vom,guten Leben moralisch bezogen auf das für alle, kulturunabhängig, Richtige

9 Übersicht (Aus: Nikolaus Knoepffler, Angewandte Ethik)

10 Das Gute und das Richtige Hintergrund: kultureller Pluralismus Vielzahl religiöser, sozialer, ethnischer etc. Lebensformen mit unterschiedlichen Überzeugungen darüber, was ein gutes, gelungenes Leben ausmacht von daher Unterscheidung: Das Gute als Inbegriff der verschiedenen Visionen von menschlichem Wohlergehen (,human flourishing ) Das Richtige als Inbegriff der für alle gleichen Rahmenbedingungen des guten Lebens (zentral: Menschenrechte) Unterscheidung, nicht Trennung

11 Werte und Normen Werte artikulieren die persönlichen bzw. gruppenspezifischen Visionen des Guten, Normen die verbindlichen Verhaltensweisen für alle Werte: emotional attraktive Leitvorstellungen mit reflexivem Anteil. Bspw. Freundschaft Normen: moralisch oder rechtlich verbindliche Regeln, die auch unabhängig von persönlicher Wertschätzung binden. Bspw. Tötungsverbot

12 Normativ/deskriptiv wichtige Grundunterscheidung: will man darstellen, welche Werte oder Normen gelten (deskriptiv) oder welche gelten sollten (normativ)? normative Schlüsse aus deskriptiven Aussagen sind (ohne weitere Begründung) ungültig (sog. naturalistischer Fehlschluss) Beispiel für Fehlschluss: Mütter kümmern sich meist mehr um Kinder als Väter (deskriptiv). Also sind Frauen für die Kinderbetreuung zuständig und sollten die Elternzeit in Anspruch nehmen (normativ)

13 Relativismus/ Universalismus Frage: ist Moral immer bezogen auf bestimmte soziale Gruppen bzw. kulturelle Entwicklungen (Relativismus) oder gibt es einige moralische Normen, die immer gelten (Universalismus)? Hintergrund: Unterschiedlichkeit von Normen in den verschiedenen Kulturen Menschenwürde/Menschenrechte als universalistischer Kern

14 Personsein/Menschsein zentrale Frage: was begründet moralische Ansprüche (Rechte und Pflichten)? Personsein: Verfügung über bestimmte Eigenschaften (z.b. Rationalität, Selbstbestimmung, Zukunftsorientierung) Menschsein: biologisch und/oder religiös definiert Fragen: Sind alle Menschen Personen? Gibt es nichtmenschliche Personen? Ist Personalität oder Menschlichkeit Grund der Moral? Asymmetrie von Rechten und Pflichten

15 Autonomie Zentraler Begriff der Ethikdebatte in Begründung (z.b. Kant, Kategorischer Imperativ) und Anwendung (z.b. autonomer Patient in Medizinethik) seit der Neuzeit wörtlich Selbstgesetzgebung Unersetzbarkeit des Einzelnen als Urteilender und Handelnder Kant, Aufklärung: Habe Mut, Deinen Verstand ohne Anleitung anderer zu gebrauchen Komplementarität zw. Autonomie und Allgemeinheit Leitvorstellung: Identität von Autoren und Adressaten moralischer Normen wichtiger Einwand: viele Menschen sind nicht autonom und können es auch gar nicht sein (z.b. Säuglinge, schwer Demente)

16 Die gesellschaftliche Funktion philosophischer Ethik Pluralismus der Wertordnungen als Hintergrund Normative Dimension von Politik und Recht Verhältnis zur religiös begründeten Moral Der Boom der angewandten Ethik

17 Hauptebenen ethischer Reflexion Deskriptive Ethik Metaethik Normative Ethik Angewandte Ethik (applied ethics)

18 Feingliederung (nach Konrad Ott, Moralbegründungen) 1. Deskriptive Ethik a.) Entstehung und Sinn der Moral (evolutionäre Ethik, Anthropologie) b.) Moralhistorie und - soziologie, Moralethnologie c.) Motivationspsychologie d.) Moralentwicklung und Theorie der Moderne 2. Normenlogik 3. Metaethik (Bedeutungstheorie der Moralsprache) 4. Normative Ethiktheorien a.) Moralprinzipien (z.b. Kategorischer Imperativ) b.)grundnormen (positive und negative Pflichten) c.) Menschen- und Bürgerrechte d.) Reichweite der moral community

19 Feingliederung, Fortsetzung 5. Angewandte Ethik (Umwelt, Wirtschaft, Medizin, Medien etc.) a.) Praxisnormen (Grundsätze mittlerer Reichweite ) b.) Argumentationsräume ( Bereichstopologien ) 6. Fragen anwendungsorientierter Ethik a.) Verantwortungszuschreibungen b.) Risikobeurteilungen c.) Abwägungskonzepte d.) Werte- und Normenkonflikte 7. Konzeptionen des guten Lebens (Eudämonistische Ethik) 8. Urteile betreffs Maßnahmen, Einzelfällen, Themen etc.

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