Protokoll Familiengottesdienst St. Marien Thema: Fasching

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1 Protokoll Familiengottesdienst St. Marien Thema: Fasching Wir haben die Erstkommunionkinder dazu eingeladen, verkleidet zum Gottesdienst zu kommen, da es der Sonntag vor dem Rosenmontag ist. Begrüßung: ( Pfarrer von der Heide) Kyrie: ( Bettina) Kyrie eleison: mit diesem Ruf machten die Menschen auf sich aufmerksam, wenn der König nach gewonnener Schlacht durch die Dörfer und Städte zog. Gleichzeitig wurde mit ihm dem Sieger, dem König gehuldigt. In der Liturgie bedeutet Herr, erbarme dich! auch: Gott, schau zu mir her! Ich bin da! Ich rufe zu dir! Nimm mich wahr, so wie ich bin! Man kann das Kyrie eleison sehr gut mit Bewegung beten: Guter Gott Ich bin da! Stehe hier ( oder sitze hier) Komm zu mir! Rechte Hand vor dem Körper zu einer Schale formen Linke Hand vor dem Körper zu einer Schale formen Beide Arme nach oben führen und wie eine offene, große Schale halten. Hände zeigen nach innen. Hände auf der Brust verkreuzen, eine kleine Verbeugung machen

2 Kyrie ( wird auf gelben Zetteln an Kinder verteilt): 1. Kyrie : Jesus, du bist unser König Herr, erbarme Dich 2. Kyrie :Herr, du erkennst uns, obwohl wir verkleidet sind. Christus, erbarme Dich 3. Kyrie: Jesus, du feierst mit uns. Herr, erbarme Dich Tagesgebet: Herr, du unser Gott, du siehst uns wie wir sind, auch wenn wir uns verkleiden, du schaust in unser Herz. Manchmal spüren wir, dass viel mehr in uns steckt, als wir im Alltag denken. Aber wie schnell vergessen wir das wieder und machen im alten Trott weiter. Manchmal spüren wir ganz deutlich unsere Sehnsucht nach einem Leben, so wie wir es nicht kennen. Aber wie schnell geraten wir wieder in den Alltag hinein. Manchmal spüren wir das Leben und deine Freiheit prickeln wie Brause in der Nase und dann haben wir wieder die Nase voll, wollen nur noch unsere Ruhe haben. Unser Leben hat viele Grenzen uns sehr schnell stoßen wir daran. Alle unsere Grenzen und Hoffnungen bringen wir vor Dich. Amen.

3 Lesung: ( Regina ) Gott, wir lieben das Leben und suchen die Freude. Wir singen, spielen und feiern gerne Feste. In diesen Tagen verkleiden wir uns, um neue, andere Menschen zu werden. Einige Kinder zeigen uns nun, warum sie gerne mal in die Rolle eines anderen Menschen schlüpfen wollen. 5 verkleidete Kinder kommen nach vorne und lesen jeweils einen kleinen Text vor: Prinzessin: Immer muss ich alles machen! Blumen gießen, Tisch abdecken, die Spülmaschine ausräumen, Hausaufgaben machen, den Müll rausbringen. Manchmal möchte ich jemand anderes sein. Da wünsche ich mir, eine Prinzessin zu sein. Da werde ich von allen bewundert und bedient. Ich brauche nichts mehr zu tun, was ich nicht will Clown: Hallo! Viele Leute gucken immer so mürrisch, als ob es gar nichts Schönes gäbe auf der Welt! Und manchmal, da gucke ich genauso. Wisst Ihr was? Ich will ein Clown sein und euch zum Lachen bringen, jawohl. Indianer: Mir ist manchmal so langweilig: wenn keiner da ist, mit dem ich mich verabreden kann. Und immer am Computer spielen ist auch irgendwie doof. Außerdem bin ich manchmal etwas ängstlich und geniere mich oft. Als Indianer ist das alles kein Problem. Da bin ich mutig und traue mich ganz viel und erlebe die tollsten Abenteuer. Seeräuber: Geld für Hefte, Geld für Kaugummis, Geld für Stickers, Geld für die Playstation, um alles muss ich extra fragen: mit meinem Taschengeld komme

4 ich nie aus. Außerdem: wenn ich ein echter Räuber wäre, dann könnte ich mir alles nehmen, was ich will. Und alle hätten Angst vor mir und fänden mich cool! Zauberin: ( Julia Ellert) Es gibt so viel Schlimmes in der Welt. Krieg, Gewalt, Kinder sterben, alte Leute sind einsam. Veränderungen gehen so langsam. Ich möchte am liebsten zaubern können. Eine, die alles böse wegzaubern kann mit einem einzigen Zauberspruch. Das wäre toll! Prinzessin: Viele Menschen möchten gern mal anders sein. Ein anderes Leben haben, in einer anderen Zeit leben. Oder das haben, was ein anderer hat. Was wir gern sein möchten, darüber können wir nachdenken bei der Musik, die wir jetzt hören. Evangelium: Hallo Herr Pfarrer, wir haben folgende Möglichkeiten gefunden, sind aber von keiner 100% ig begeistert. - Johannes, 2, 1-11 oder Matthäus 5, 3-12 Predigt ( Pfarrer von der Heide) Fürbitten ( Die Fürbitten wurden auf grünen Zetteln an Kinder verteilt) 1. Fürbitte

5 Wir bitten für alle, die sich immer als Clown geben gib ihnen den Mut, ihre wirklichen Gefühle zu zeigen. Guter Gott, wir bitten dich, erhöre uns 2. Fürbitte Wir bitten für alle, die wie Cowboys immer die Stärksten sein müssen gib ihnen den Mut, auch einmal Schwäche zu zeigen. Guter Gott, wir bitten dich, erhöre uns 3. Fürbitte Wir bitten für alle, die wie eine Prinzessin allen gefallen wollen gib ihnen den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Guter Gott, wir bitten dich, erhöre uns 4. Fürbitte Wir bitten für alle, die sich wie ein Punk an den Rand stellen gib ihnen den Mut, dazugehören zu wollen- Guter Gott, wir bitten Dich, erhöre uns 5. Fürbitte Wir bitten für alle Verstorbenen lass uns sie nicht vergessen und lass sie bei dir glücklich leben. Guter Gott, wir bitten Dich, erhöre uns. Gabengebet: Gott unser Vater, zu dir dürfen wir in Freud und Leid kommen. Wir vertrauen darauf, dass du bei uns bist und uns hilfst. Du kannst alle zum Guten verwandeln. Wir bringen in Brot und Wein unsere Welt zu dir. Verwandle sie zu Zeichen deiner Nähe und Liebe. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

6 Schlussgebet: Ihr lieben Kinder, liebe Fromme, ihr seid zur Kirche heut gekommen, zum Gottesdienst mit vielen Leuten, sie sich schon auf den Sonntag freuten. Und jetzt, weil das an Fastnacht Pflicht, kommt zum Schluss noch ein Gedicht. Wir kennen mehrere Geschichten, die in der Bibel uns berichten, dass Jesus oft gefeiert hat in Dörfern und auch in der Stadt. Ein Hochzeitsfest, ein Fest mit Sündern, Feste mit Großen und mit Kindern, Feste mit Spaß und lautem Trubel Feste mit Freude, Tanz und Jubel die sind, sagt Jesus, meine Lieben, die sind ein reiches Angebot von einem der uns liebt, von Gott! Drum wollen wie heut fröhlich singen, mit Dank die Stunde hier verbringen, laut jubelt`s hier aus dem Gebäude Der Gottesdienst, ein Fest der Freude! Die Freude lebt, wohin ich schau - Da sag ich Amen und Helau!

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