Wir sind am bauen! Wege zu einem bezahlbaren Wohnen und Bauen in Rheinland-Pfalz. Trier, 27. Juni 2016

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1 Wir sind am bauen! Wege zu einem bezahlbaren Wohnen und Bauen in Rheinland-Pfalz Trier, 27. Juni 2016

2 Im Dezember 2007 entstanden erste Kontakte von Menschen, die an einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt in Trier interessiert waren Eine Gruppe von sieben Personen begann mit der Entwicklung eines Leitbildes: Gemeinschaftlich leben, in selbstgewählter Nachbarschaft mit gegenseitiger Unterstützung, Generationen verbindend. Mehrere bestehende Wohnprojekte wurden besucht, Erfahrungen ausgetauscht, Kontakte zu Politik, Stadtverwaltung, Medien geknüpft Die Gruppe gab sich schließlich den Namen z a k - zusammen aktiv kreativ

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4 Mit dem Angebot eines Grundstücks im Entwicklungsgebiet BU 13, das nach einem Beschluss des Stadtrats für ein Mehrgenerationenprojekt vorgesehen ist, gewann unser Projekt 2012 eine neue Dynamik Anfang Juli 2012 wurde der z a k e.v. gegründet, von der Stadt wurde die Option auf das Grundstück in Trier-Filsch erworben

5 Zum Grundstück Entwicklungsgebiet BU 13 Tarforster Höhe Gemarkung Filsch Größe ca m² Sehr gute Infrastruktur: Grundschule, Kindergarten, Einkaufszentrum, Banken, Ärzte, ÖPNV in unmittelbarer Nähe

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7 Zwei Architekten wurden mit Ideenentwürfen beauftragt und ein erfahrener Projektbegleiter engagiert Der Verein beschloss, das Vorhaben in der Rechtsform der Genossenschaft zu realisieren

8 In ungezählten Sitzungen der Arbeitsgruppen und der Gesamtgruppe und ganztägigen Werkstätten wurden die Satzung der Genossenschaft entwickelt die Architektenentwürfe diskutiert Fragen zur Finanzierung erörtert

9 An mehreren Informationsveranstaltungen nahmen zahlreiche Interessenten teil Am 23. August 2013 wurde von 19 Mitgliedern die Genossenschaft mit dem Namen gegründet. zak Wohnpakt

10 Warum Genossenschaft? Auch hier geht es um Gemeinschaftliches: - Die Genossenschaft wird von ihren Mitgliedern selbstbestimmt, selbstverantwortet, selbstverwaltet - Die Genossenschaft ist nicht gewinnorientiert, ihr Ziel ist ausschließlich die wirtschaftliche Förderung ihrer Mitglieder in unserem Fall durch die Schaffung des angestrebten Wohnraums - Niemand erwirbt individuelles Eigentum, alle sind Miteigentümer am genossenschaftlichen Gemeinschaftseigentum

11 Warum Genossenschaft? Die Genossenschaft gilt als sicherste und demokratischste Gesellschaftsform Jedes Mitglied hat eine Stimme unabhängig von seinem Kapitalbeitrag Die Bewohner haben ein lebenslanges Nutzungsrecht ihrer Wohnung bei stabilem Nutzungsentgelt (= Miete) Die Genossenschaft ist geeignet, die Idee des Wohnprojektes nachhaltig zu sichern

12 Mobilität Gemeinschaftlich nutzen wollen wir auch unsere Pkw und Mobiltickets für den ÖPNV. In der Satzung verankert ist ein Carsharing und die Verpflichtung, nicht mehr als einen Pkw je Wohneinheit vorzuhalten. Besitzer einzelner Pkw stellen diesen Mitbewohnern zur Verfügung, gemeinsam wollen wir ein Elektroauto unterhalten Und es wird etliche Elektrofahrräder geben!

13 Zu unserem Bauvorhaben Geplant sind 21 Wohnungen, insgesamt rund m² Wohnfläche barrierefrei, Rollstuhl gerecht, mit Aufzug als Passivhaus mit Photovoltaikanlage, Wärmepumpe Gemeinschaftsräume, ein Gästeappartement Gemeinschaftlich genutzte Grünflächen

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15 Kosten und Finanzierung Das Projekt ist mit Gesamtkosten in Höhe von rund 5,3 Mio kalkuliert, davon 4,5 Mio Baukosten. Der geförderte Wohnungsbau wurde erst mit den Änderungen des Wohnraumfördergesetzes 2014 und 2016 interessant.

16 Kosten und Finanzierung Gefördert werden durch die ISB 15 der 21 Wohnungen (davon 5 für Einkommen nach 13 LWoFG, 10 für Einkommen bis zu 60 % darüber) sowie der Gemeinschaftsraum, Standort bedingte Mehrkosten und der Einbau des Aufzuges. Nutzungsentgelt im geförderten Bereich entsprechend höchstens 6,00 bzw. 7,00 /m² Wohnfläche, zuzüglich 0,30 / m² Wohnfläche für die Gemeinschaftsflächen Nutzungsentgelt für die frei finanzierten Wohnungen: 9,00/m² Wohnfläche

17 Kosten und Finanzierung Wohnraumförderung durch die ISB insgesamt: , Tilgungszuschuss Die übrige Finanzierung erfolgt über - Eigenanteile der Mitglieder in Höhe von rund 30 % der Kosten - einen Kredit der Bank im Bistum Essen eg - einen Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau für Energieeffizientes Bauen (KfW 40)

18 Kosten und Finanzierung Förderung von Bewohnergenossenschaftsgründungen Moderationsförderung des Landes Rheinland-Pfalz Ende 2015 Besuch von Berit Herger von der Beratungsstelle Neues Wohnen Ausschreibung Kooperationsvertrag Zuschlag für Projektberater Wolfgang Kiehle

19 Kosten und Finanzierung Förderung des Erwerbs von Genossenschaftsanteilen durch die ISB Erforderlicher Eigenanteil an den wohnungsbezogenen Kosten in Höhe von 750 /m² im Einkommensbereich des 13 LWoFG ISB Darlehen in Höhe von bis zu 80 % - für zwei Mitglieder unserer Genossenschaft ein Fall bewilligt, der zweite in Arbeit.

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