Rede zum Neujahrsempfang in Lohbrügge

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1 Rede zum Neujahrsempfang in Lohbrügge 1 Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Karin Schmalriede, ich bin Vorstandsvorsitzende der Lawaetz-Stiftung und leite daneben auch unsere Abteilung für Quartiersentwicklung und in diesen Bereich fällt auch die Arbeit des Stadtteilbüros von Lohbrügge-Ost.

2 Ich bin diejenige, die Ihnen unsere wunderbaren Mitarbeiter Kirsten Sehgal und Manuel Menzel geschickt hat Die verrichten hier bei Ihnen im Quartier Lohbrügge-Ost ihre Aufgaben sehr selbstständig in enger Abstimmung mit Frau Dr. Stöckl und anderen Kollegen des Bezirksamtes Bergedorf. 2 Ich komme immer sehr gerne nach Bergedorf und ich freue mich, heute zu Ihnen sprechen zu können. Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht, soll Joachim Ringelnatz einmal gesagt haben. Ich hoffe, Sie haben den Trubel der Festtage gut verdaut und freuen sich auf das kommende Jahr.

3 Ich für meinen Teil stelle fest, dass die Zeit immer viel zu schnell vergeht und kaum hat man sich auf die Adventszeit gefreut, steht man schon auf einem Neujahrsempfang. 3 Ich glaube diese schöne Sitte wurde hier von ein paar Jahren eingeführt. Das finde ich eine wunderbare Sache. Auch wenn sich der Jahresanfang nicht unbedingt für gute Vorsätze eignet, für ein Zurückblicken auf das, was geschafft wurde und das wir noch schaffen wollen, ist es ein wunderbarer Zeitpunkt- Zunächst möchte ich kurz zurückblicken.

4 Die Stiftung ist seit 2008 mit dem Auftrag zur Quartiersentwicklung in Lohbrügge-Ost beauftragt, davor haben in Lohbrügge-Nord und in Bergedorf-West gearbeitet. Ich meine, dass sich daraus eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt und den lokalen Akteuren also Ihnen entwickelt hat. Wir sind stolz mit Ihnen gemeinsam viel in Lohbrügge-Ost bewegt zu haben: 4 Ich möchte einiges daraus hervorheben: 1. die bisher insgesamt sehr gelungene Gebietsentwicklung Lohbrügge-Ost.

5 2. darauf, dass wir einen wirklich gemeinsamen Entwicklungsprozess initiieren konnten, an dem sich viele Lohbrügger und Lohbrüggerinnen, mit und ohne Migrationshintergrund, beteiligt haben! 5 a. Dies zeigt sich zum Beispiel am regelmäßig gut besuchten Stadtteilbeirat, in dem lebendig diskutiert wird,

6 3. an den gemeinsam entwickelten und durchgeführten Veranstaltungen Suppenfest und Konzert der Kulturen, sowie auch an der Beteiligung der Bürger und auch der Profis an Workshops und Veranstaltungen wir sind auch stolz darauf, dass wir mit unserem Auftraggeber, dem Bezirksamt und allen anderen Projektpartnern so gut zusammen gearbeitet haben und so viele gute Projekte auf den Weg gebracht haben.

7 5. Besonders stolz sind wir darauf, mit dem Kauf dieses Hauses die räumliche Wunschlösung für das KIKU ermöglicht zu haben Außerdem, dass es so aussieht, dass alle wichtigen Projekte nach dem Auslaufen unseres Auftrages am Ende des Jahres durch engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Einrichtungen weitergeführt werden. Dies wird im Laufe des Jahres gemeinsam entwickelt und geplant, es hat sich bereits eine Vielzahl von Interessenten gemeldet. Besonders toll ist, dass es auch ein in

8 ehrenamtlicher Arbeit erfahrenes Leitungsgremium geben wird, dass über die verschiedenen Projekte, die weiterlaufen sollen, einen Überblick behält. 8 Ja wir sind stolz mit Ihnen zusammen, aber - Nein wir sind nicht wunschlos glücklich, denn wir haben noch ein Jahr gemeinsamer Arbeit vor uns und da soll auch noch einiges passieren. Darauf freuen wir uns. Wir wünschen uns, dass die erforderlichen Gelder für das Fortführen der wichtigen Projekte, also dem Stadtteilbeirat, der

9 Stadtteilzeitung, der Webseite lohbruegge.de, dem Suppenfest und dem Konzert der Kulturen, eine Summe von rund 30 Tsd EUR, am besten für die ersten drei Jahre von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt kommt, so dass wir den heiß umkämpften Quartiersfonds nicht belasten müssen. 9 Zuletzt wünschen wir uns natürlich, dass Lohbrügge langfristig von unserer Arbeit profitiert. Neudeutsch nennt man dies ja Nachhaltigkeit. Zum Schluss möchte ich noch Dank sagen: Wir haben von Beginn an unserer Arbeit in Lohbrügge viele

10 Potenziale, vor allem viele tolle, engagierte Menschen vorgefunden, dies war und ist die Grundlage für unsere gute gemeinsame Arbeit und einen gestärkten, lebendigen und attraktiven Stadtteil. 10 Ohne Sie alle wäre das tolle Ergebnis der Quartiersentwicklung nicht möglich gewesen. Wir haben alles Lawaetz-Stiftung insgesamt einige Herausforderungen zu bewältigen. Sie haben vielleicht davon gehört oder gelesen, dass der Senat uns zutraut als Eigentümerin der ROTEN Flora zu fungieren. Wie für alle

11 anderen Herausforderungen auch halten wir es ein wenig mit Walther Rathenau ( ), einem dt. Industrieller u. Politiker. Der hat seinen Neujahrswunsch einmal so formuliert: Weniger Rede, mehr Gedanken, weniger Interessen, mehr Gemeinsinn. Ich wünsche Ihnen von Herzen ein wunderbares Jahr 2015 und mit diesen Worten möchte ich meine kurze Rede schließen. 11 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Karin Schmalriede Bergedorf, den

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