Demografie und Betrieb: Was kommt auf uns zu?

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1 Demografie und Betrieb: Was kommt auf uns zu? Dr. Werner Eichhorst Beleghäusertagung Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg Isny/Allgäu, 5. Oktober 2012

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3 Demographischer Wandel als zentrale Herausforderung Fundamentale Verschiebung innerhalb der (erwerbsfähigen) Bevölkerung demografische Entwicklung weitgehend vorgezeichnet (Ausnahme: Migrationssalden) Anteil Älterer an der Bevölkerung steigt, Anteil älterer Erwerbstätigen ebenso Durchschnittsalter der Belegschaften wird weiter zunehmen Deutlich weniger junge Nachwuchskräfte verfügbar Bislang nicht ausreichende erschlossene Potenziale werden wichtiger Frauen, Ältere, Migranten Gleichzeitig: Verschiebung der Produktion und des Konsums 3

4 110 Entwicklung der erwerbsfähigen Bevölkerung im europäischen Vergleich ohne Migration Dänemark Deutschland Frankreich Italien Niederlande Schweden Verein. Königr. EU Quelle: Eurostat

5 Der demografische Wandel ist substantiell 5

6 Drei Säulen der Bewältigung des demographischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt Köpfe : Wohnbevölkerung / Erwerbsbevölkerung Zeit : Arbeitsvolumen / Erwerbstätigkeit Produktivität : Bildung / Qualifikation / Innovation (Höhere Geburtenraten) Besserer Zugang bereits in Deutschland lebender Migranten zum Arbeitsmarkt arbeitsmarktorientierte Nettozuwanderung erhöhen Längere Wochen- und Jahresarbeitszeit Lebensarbeitszeit erhöhen (späterer Austritt und früherer Eintritt) Beschäftigungsquoten erhöhen Bildungsarmut vermindern und Höherqualifizierung erleichtern Arbeitsorganisation und lebenslanges Lernen verbessern Innovationsfähigkeit steigern 6

7 Aktivierung aller Fachkräftepotenziale nötig und möglich Renteneintritt + 2 Jahre EQ = EQ Abstand EQF/EQM halbiert Quelle: Ehing / Moog

8 Veränderte institutionelle Rahmenbedingungen (I) Staatliche Rahmensetzungen haben sich verändert Ziel und Maßstab: Stärkere Mobilisierung der Personen im erwerbsfähigen Alter: Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur - aber nach wie vor Fehlanreize im Steuer- und Abgabensystem Begrenzte Expansion der professionellen Altenpflege und Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen Aktivierende Arbeitsmarktpolitik mit stärkerer Ausrichtung auf rasche Rückkehr in Beschäftigung 8

9 Veränderte institutionelle Rahmenbedingungen (II) Weitgehender Abbau von Anreizen zum vorzeitigen Rentenbezug, Auslaufen der geförderten Altersteilzeit, Verkürzung des Arbeitslosengeldes für Ältere etc. Erleichterungen bei der Zuwanderungspolitik Auch: leichterer Zugang zum Arbeitsmarkt durch flexiblere Beschäftigungsbedingungen 9

10 Beschäftigungsquoten der Jährigen steigen 10

11 Beschäftigungsquote Älterer in Deutschland Quelle: OECD.

12 Effektives Erwerbsaustrittsalter in der EU rückt nach hinten 12

13 Auch die Beschäftigungsquoten der über 65 Jährigen steigen 13

14 Wanderungssalden Deutschlands in Personen Quelle: Statistisches Bundesamt. 14

15 Deutlicher Beschäftigungsrückstand von Frauen in Vollzeitäquivalenten

16 Erwerbskonstellationen von Eltern in Paarhaushalten 16

17 Quelle: IZA Research Report

18 Arbeitsmarktprojektion des IAB für

19 Quelle: IZA Research Report

20 Quelle: IZA Research Report

21 Veränderungen am Arbeitsmarkt Arbeitsmarkt verändert sich durch technologischen Wandel, weltwirtschaftliche Integration, aber auch durch politische Reformen und demographischen Wandel 1. Weniger junge Nachwuchskräfte für Fachkräftepositionen 2. Arbeitsmarkt wird insgesamt weiblicher und internationaler 3. Belegschaften werden im Durchschnitt älter, Beschäftigte verbleiben länger im Arbeitsmarkt (und in einzelnen Unternehmen) Unternehmen müssen sich veränderten Bedingungen stellen und die bestehenden Möglichkeiten nutzen, kreativ gestalten 21

22 Herausforderungen für die Betriebe Veränderung bei der Rekrutierung und Bildung von Personal neue Zielgruppen zusätzlich und bisherige Zielgruppen anders ansprechen Vereinbarkeit von Familie und Beruf Kinderbetreuung, Altenpflege, haushaltsnahe Dienstleistungen Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit und Produktivität alternder Belegschaften Alternsgerechte Arbeitswelt Anpassung der Personalpolitik und Arbeitsorganisation 22

23 Wandel der Arbeitswelt angesichts alternder Belegschaften Ziel: Beschäftigungsfähigkeit und Produktivität sichern Im Kern geht es um eine alternsgerechte Arbeitswelt Gesundheitsvorsorge Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Abbau von Belastungen Sysetematische und rechtzeitige Weiterbildung Sicherung von Erfahrungswissen und generationenübergreifendes Lernen Karrierepfade in Zeiten des demografischen Wandels Leistungsfähigkeit der Beschäftigten geht nicht generell mit dem Alter zurück - kann durch geeignete betriebliche Maßnahmen erhalten werden 23

24 Analyse der Arbeitsfähigkeit und Maßnahmen zur Förderung und Aufrechterhaltung (WAI) Quelle: BAuA 2011, nach Ilmarinen

25 Quelle: Richter/Bode/Köper 2012 (BAUA). 25

26 Gründe für das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben nach Berufen Quelle: Richter/Bode/Köper 2012 (BAUA). 26

27 Zugang zu Erwerbsminderungsrenten 27

28 Beschäftigungsquoten älterer Erwerbspersonen nach Bildungsniveau, 2008 Quelle: Eurostat. 28

29 Beteiligung Älterer an lebenslangem Lernen bietet noch ungenutzte Potenziale 29

30 Instrumente und Beispiele: Unternehmen können und müssen mehr tun (I) Betriebliche Gesundheitspolitik, insbesondere mit präventiver Ausrichtung 1. Gesundheitsuntersuchungen und beratung 2. Betrieblicher Sport 3. Behandlung und Rehabilitation Innerbetriebliche Reorganisation und veränderte Tätigkeitsformen 1. Abbau von Belastungsspitzen und insgesamt körperlich und psychisch belastenden Arbeitssituationen 2. Technologische Unterstützung und Ergonomie 3. Flexible Arbeitszeiten / Arbeitsfreie Tage 4. Neue, flexible, autonomere Formen der Tätigkeit 30

31 Instrumente und Beispiele: Unternehmen können und müssen mehr tun (II) Wissenstransfer und Sicherung von Erfahrungswissen 1. Weiterbildung 2. Wertschätzender Dialog und Coaching 3. Altersgemischte Teams 4. Personalentwicklung und Karrierepfade Betriebliche Personalpolitik muss Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit über das gesamte Erwerbsleben im Blick haben nicht nur für Ältere 31

32 Demografischer Wandel lässt sich bewältigen Ältere sind (neben Frauen) eine zentrale Ressource in Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels Skandinavische Länder, aber auch Deutschland in einer vergleichweise guten Position jedoch weiteres Potenzial vorhanden Während staatliche Rahmensetzungen weitgehend verändert wurden, rücken nun personalwirtschaftliche Handlungsfelder mehr und mehr in den Vordergrund Demographischer Wandel muss vor allem in den Unternehmen bewältigt werden Innovationen im Bereich der Personalpolitik Vorausschauende Unternehmen sind bereits aktiv geworden gute Beispiele aus dem In- und Ausland Demographie-orientierte Personalpolitik ist Investition in die Zukunft des Unternehmens 32

33 Werner Eichhorst IZA IZA, P.O. Box Bonn, Germany Phone: +49 (0) Fax: +49 (0)

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