Korrekturrand 1 / 3. Klausur in Allgemeine Volkswirtschaftslehre. Viel Erfolg!!! Standort Meschede Fachbereich IW Prof. Dr.

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1 Wintersemester 2007/08 Fachhochschule Südwestfalen Standort Meschede Fachbereich IW Klausur in Allgemeine Volkswirtschaftslehre Datum: Uhrzeit: Hilfsmittel: Taschenrechner Name: Matrikelnummer: Note: 1. Leserlich schreiben 2. Seiten Nummer? Korrekturrand 1 / 3 3. =??? Symbole angeben, z.b. p = Preis 4. S.O.S: Nicht programmierbarer Taschenrechner 5. bitte aufzeigen 6. PLAY FAIR! 7. Remember: des abnehmenden Grenzertrags 8. Handys bitte ausschalten 9. Alle Aufgaben bearbeitet? Name auf der Klausur? Vorname auf der Klausur? Matrikelnummer auf der Klausur? Viel Erfolg!!!

2 Wintersemester 2007/08 Aufgabe 1: Grundlagen der Ökonomie (8 Punkte) neu Ein Land produziert Konsumgüter (K) und Rüstungsgüter (R). a) Zeichnen Sie die Produktionsmöglichkeitskurve für dieses Land. Begründen Sie, warum die Produktionsmöglichkeitskurve wahrscheinlich gewölbt ist (konkaver Verlauf). b) Zeichnen Sie einen Punkt A ein, der nicht erreichbar ist und einen Punkt B, der erreichbar, aber ineffizient ist. c) In diesem Land gibt es zwei politische Parteien: Die Partei HAWKS, die sich für ein starkes Militär einsetzt und die Partei DOVE, die eine kleinere Armee mit weniger Waffen bevorzugt. Zeichnen Sie einen Punkt H in Ihr Diagramm, den die Partei HAWKS anstrebt und einen Punkt D, den die Partei DOVE präferiert. d) Ein bisher als aggressiv und als bedrohlich empfundenes Nachbarland verringert seine Rüstungsausgaben. Dadurch reduzieren sowohl HAWKS als auch DOVE die jeweils gewünschte Produktion von Rüstungsgütern um den jeweils gleichen Betrag. Welche Partei erzielt dadurch eine größere Friedensdividende, die in diesem Fall als Zuwachs bei der Konsumgüterproduktion gemessen wird? Begründen Sie Ihre Antwort. Fachhochschule Südwestfalen Standort Meschede Fachbereich IW

3 Aufgabe 2: Preiselastizität (16 Punkte) a) Bestimmen Sie die Elastizität für jede Nachfrageänderung eines Haushalts gemäß der nachfolgenden Tabelle. b) Welche Ergebnisse erhalten Sie, wenn Sie die Mittelpunktformel verwenden? c) Wie verändert sich der Umsatz bei den 4 Produkten bei einer Preissenkung? Gehen Sie von den Ergebnissen der Teilaufgabe b aus! p 1 p 2 x 1 x 2 Ferngespräche 0,25 pro Min. 0,15 pro Min. 300 Min. pro Monat 400 Min. pro Monat Orangensaft 1,49 pro Liter 1,89 pro Liter 14 l pro Monat 12 l pro Monat Currywurst 2,89 1,00 3 pro Woche 6 pro Woche Shrimps 9,00 pro kg 12,00 pro kg 2 kg pro Monat 1,5 kg pro Monat d) Mit Werbung versuchen Unternehmen die Preiselastizität der Nachfrage zu beeinflussen. Zielt eine Werbestrategie auf eine Erhöhung oder eine Senkung der Preiselastizität der Nachfrage ab? Begründen Sie Ihre Antwort! Klausur zu Allgemeine Volkswirtschaftslehre WiSe 2007/08 3 / 11

4 Aufgabe 3: Komparative Vorteile (18 Punkte) Die Mensa und das Restaurant Bosporus können beide zwei Produkte herstellen, nämlich Dönertaschen und Schnitzel. Pro Stunde können in der Mensa 5 Dönertaschen oder 8 Schnitzel hergestellt werden, im Restaurant Bosporus dagegen 15 Dönertaschen oder 10 Schnitzel a) Zeichnen Sie die Produktionsmöglichkeitskurven für die Mensa und das Restaurant Bosporus. b) Zeigen Sie anhand einer Tabelle: Welcher der beiden Gastronomiebetriebe hat bei welchen der beiden Güter einen absoluten Kostenvorteil oder einen komparativen Kostenvorteil? (6 Punkte) c) Welches Gut wird die Mensa an das Restaurant Bosporus abgeben, wenn die beiden Gastronomiebetriebe Tauschhandel aufnehmen? a) Begründung! d) Der Preis für 1 Dönertasche kann in Schnitzel ausgedrückt werden. Welches ist der höchste Preis, zu denen Dönertaschen zwischen den beiden Betrieben gehandelt werden, sodass beide davon profitieren? Welches wäre der niedrigste Preis? Erläutern Sie dies kurz. b) Klausur zu Allgemeine Volkswirtschaftslehre WiSe 2007/08 4 / 11

5 Weiter Aufgabe 3: Klausur zu Allgemeine Volkswirtschaftslehre WiSe 2007/08 5 / 11

6 Aufgabe 4: (22 Punkte) Auf ebay werden mehrere Exemplare des Buchs Grundzüge der Volkswirtschaftslehre von N.G. Mankiw angeboten. Der Startpreis liegt jeweils bei 1 und es wird in 1- -Schritten geboten. An der Versteigerung beteiligen sich folgende Bieter: Bieter Anabelle Bertram Christian Doris Ewald Zahlungsbereitschaft a) Wer erhält das Buch zu welchem Preis? (2 Punkte) b) Erläutern Sie mit Hilfe dieses Beispiels das Konzept der Konsumentenrente. (6 Punkte) c) Zeichnen Sie die Nachfragekurve und errechnen Sie die Konsumentenrente für jeden Preis in der Tabelle. (10 Punkte) d) Der Discounter Didl senkt den Preis für Orangensaft von 1,09 auf 0,89. Erläutern Sie, warum die Konsumentenrente steigt. Klausur zu Allgemeine Volkswirtschaftslehre WiSe 2007/08 6 / 11

7 Aufgabe 5: Externe Effekte (16 Punkte) Ein Beispiel für externe Effekte ist der Markt für Feuerlöscher. a) Schildern Sie positive externe Effekte im Konsum bei Feuerlöschern. b) Zeichnen Sie ein Marktdiagramm für Feuerlöscher und tragen Sie Angebotskurve, Nachfragekurve, Kurve des volkswirtschaftlichen Wertes und die Kurve der volkswirtschaftlichen Kosten ein. c) Markieren Sie das Marktgleichgewichtsniveau und das volkswirtschaftlich effiziente Niveau. (2 Punkte) d) Schraffieren Sie in Ihrem Diagramm den Bereich des Nettowohlfahrtsverlusts. (2 Punkte) e) Beschreiben Sie eine mögliche politische Maßnahme für den Fall, dass pro Feuerlöscher 10,-- an externen Nutzeneffekten auftreten. a) Klausur zu Allgemeine Volkswirtschaftslehre WiSe 2007/08 7 / 11

8 ufgabe 6: Kosten der Unternehmung (20 Punkte) Eine Unternehmung hat folgende Kosten für ein Produkt X: X ( )) Variable Kosten ( ) Gesamtkosten Durchschnittliche variable Kosten ( ) Durchschnittliche Gesamtkosten ( ) Durchschnittliche Fixkosten ( ) Grenzkosten 0 72, , , , , , ,00 a) Füllen Sie die Werte der Tabelle aus. (8 Punkte) b) Zeichnen Sie die Grenzkostenkurve und die drei Durchschnittskostenkurven aus Aufgabe a) in das Diagramm. (8 Punkte) c) Erklären Sie den Begriff der Durchschnittskosten und den Begriff der Grenzkosten. Was bedeutet es, wenn beide Kosten gleich groß sind? Klausur zu Allgemeine Volkswirtschaftslehre WiSe 2007/08 8 / 11

9 Weiter Aufgabe 6: Klausur zu Allgemeine Volkswirtschaftslehre WiSe 2007/08 9 / 11

10 Aufgabe 7: Kosten (14 Punkte) Eine Unternehmung hat folgende Kostensituation: K( x) = x 36x + 70x a) Geben Sie die Gleichungen für die durchschnittlichen Gesamtkosten (DTK), die durchschnittlichen variablen Kosten (DVK) und die Grenzkosten (K ) an. b) Erläutern Sie die Begriffe "langfristige Preisuntergrenze" und "kurzfristige Preisuntergrenze". c) Bei welcher Ausbringungsmenge hat das Unternehmen mit dieser Kostenfunktion das Betriebsminimum? d) Gegeben sei der Verkaufspreis p = 70. Geben Sie die Bedingung für das Gewinnmaximum eines Unternehmens auf dem Markt bei vollständiger Konkurrenz an und begründen Sie diese Bedingung ökonomisch. (3 Punkte) (2 Punkte) (5 Punkte) Klausur zu Allgemeine Volkswirtschaftslehre WiSe 2007/08 10 / 11

11 Aufgabe 8: (12 Punkte) Das nachfolgende Diagramm zeigt das natürliche Monopol Ihres örtlichen Stromlieferanten. Dargestellt ist die Nachfragekurve (NE) nach Strom in Kilowattstunden, der Grenzerlös (E ) des Elektrizitätsversorgers, seine Grenzkosten (K ) und seine durchschnittlichen Totalkosten (DTK). Die Regulierungsbehörde plant die Einführung einer Preisbindung. a) Welchen Preis wird das Elektrizitätsunternehmen von seinen Kunden fordern, wenn die Regulierungsbehörde nicht eingreift? Markieren Sie die Preis-Mengen-Kombination mit A und schraffieren Sie die Fläche des Nettowohlfahrtsverlustes durch das Monopol! b) Würde das Unternehmen einen Gewinn oder Verlust machen, wenn die Regulierungsbehörde einen Höchstpreis in Höhe der Grenzkosten von 0,30 verfügt?- Markieren Sie die Preis-Mengen-Kombination mit B und zeigen Sie die Fläche des Gewinns oder des Verlusts! c) Die Regulierungsbehörde verordnet einen Höchstpreis von 0,50. Macht der Monopolist Gewinn oder Verlust? Markieren Sie die Preis-Mengen-Kombination mit C! Klausur zu Allgemeine Volkswirtschaftslehre WiSe 2007/08 11 / 11

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