Was braucht der Mensch beim Lebensmittelkauf?

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1 DLG-Studie 2015 Verbraucherkompetenz & Lebensmittelkennzeichnung: Was braucht der Mensch beim Lebensmittelkauf?

2 DLG Studie Was braucht der Mensch beim Lebensmittelkauf? Studie der DLG zeigt: Bis zu 77 % der befragten Verbraucher wünschen sich einen transparenteren Umgang mit Lebensmitteln Mehr Information für mehr Klarheit: So lautet das Ziel der neuen Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV), die am 13. Dezember 2014 in Kraft getreten ist. Mit ihr setzt der deutsche Gesetzgeber eine EU Vorschrift um, die Aufklärung durch zusätzliche Hinweise auf den Lebensmittelverpackungen bieten will. Begleitet wird die Einführung der neuen LMIV von einer Debatte darüber, ob sie tatsächlich für mehr Klarheit sorgt oder ob vielmehr damit die Chance verpasst wurde, für Verbraucher relevante Angaben gezielt in den Fokus zu rücken. Doch welche Rolle spielen Informationen auf Verpackungen überhaupt für die Verbraucher? Fühlen sie sich damit wirklich in die Lage versetzt, die Qualität von Lebensmitteln kompetent zu beurteilen? Zu Fragen wie diesen hat die DLG (Deutsche Landwirtschafts Gesellschaft) eine umfassende Studie durchführen lassen. STUDIENDESIGN UND METHODE Die Studie wurde in einem zweistufigen Prozess durchgeführt beginnend mit einer qualitativen Analyse in Form von begleitetem Einkaufen und anschließenden Interviews. Auf dieser Basis erfolgte die Erstellung eines Fragebogens, der im Rahmen einer Online Befragung die quantitativen Ergebnisse lieferte. Befragt wurden dabei insgesamt Teilnehmer, die allein oder zusammen mit einer anderen Person für den Lebensmitteleinkauf in ihrem Haushalt verantwortlich sind. 5 % der Befragten waren weiblich, 35 % männlich. Die Altersgruppen 20 bis 35 Jährige, 3 bis 50 Jährige sowie 51 bis 5 Jährige waren mit jeweils etwa einem Drittel vertreten. Die Studie wurde zusammen mit dem Marktforschungsinstitut ICON Added Value sowie Engel & Zimmermann AG, Unternehmensberatung für Kommunikation, durchgeführt. Grafik 1: Befragte Verbraucher im Profil Einschränkungen Einstellung zu Nahrung Ort des Wocheneinkaufs Lebensmittelallergien/ -intoleranzen 11 Ich bin Vegetarier Discounter (z.b. Aldi, Lidl, Netto) 70 Gluten-Unverträglichkeit 1 Ich lege Wert auf Supermarkt (z.b. Edeka, Kaufland, Rewe) 83 Laktose-Unverträglichkeit Genuss ist mir am wichtigsten 82 Bio Supermarkt (z.b. Denn s, ebl) Beim Einkauf von LM achte ich besonders auf 42 Bio Discounter (z.b. Bio für alle) 4 Frage SD1: Leiden Sie an? Frage SD2: Welche Aussagen treffen auf Sie zu? Frage SD3: Wo erledigen Sie für gewöhnlich Ihren Wocheneinkauf? Basis: n=1015, in % Andere sagen von mir, dass ich gut kochen kann 73 Sonstige 8 2 DLG Studie 2015

3 Verbraucherkompetenz & Lebensmittelkennzeichnung Für wie kompetent halten sich Verbraucher bei der Beurteilung von Lebensmitteln? 58 % der Befragten sprechen sich selbst eine hohe Kompetenz bei der Beurteilung von Lebensmitteln zu, während sich die übrigen 42 % der Studienteilnehmer nicht sicher fühlen, wenn sie Lebensmittel selbst prüfen sollen. Vor allem Menschen, die vorrangig in Bioläden einkaufen, bewerten ihre Lebensmittelkompetenz als hoch bis sehr hoch (8 %). Ähnlich hohe Werte ergaben sich bei den Lebensmitteltypen und (je 4 %). Grafik 2: Anteil der Menschen, die Lebensmittel gut oder sehr gut bewerten können Vor allem Bioladenkäufer bewerten ihre Lebensmittelkompetenz als hoch. Lebensmitteltyp Shoppingtyp Gesamt Vegetarier Genussmenschen Gut kochen können Discounter Supermarkt Bio-Supermarkt/ Bio-Discounter Frage 2_1: Wie beurteilen Sie die Sicherheit von Lebensmitteln in den folgenden Produktkategorien? Basis: Top Box Werte (4 = Eher gut, 5 = Sehr gut); Gesamt: n = 1015, Vegetarier: n = 1, sfans : n = 71, Umweltbewusste: n = 422, Biomarktkäufer: n = 111, LM-Allergiker n = 17, in % Allergiker Bei der qualitativen Befragung von Verbrauchern im Vorfeld der eigentlichen Analyse äußerten sich Selbstbewusstsein und Unsicherheit der Verbraucher in Statements wie: Wenn es darum geht, die Qualität von Lebensmitteln zu beurteilen, verlasse ich mich vor allem auf meine Sinne. Ich möchte genau wissen, was in Lebensmitteln drin ist, das meiste davon ist aber für Laien nicht verständlich. Inhaltsstoffe geben mir Aufschluss über verborgene Dickmacher. Bei frischen Lebensmitteln stört mich die Verpackung, da ich das Lebensmittel nicht anfassen, riechen oder sehen kann. Je länger die Liste mit Inhaltsstoffen ist, desto skeptischer bin ich dem Produkt gegenüber. DLG Studie

4 DLG Studie Lebensmittel in Deutschland: Ziemlich sicher Die gute Nachricht kommt zuerst: 5 % der befragten Verbraucher beurteilen die Lebensmittelsicherheit in Deutschland als gut oder sehr gut. Wie groß das Vertrauen tatsächlich ist, hängt von Gewohnheiten und Einstellungen der Befragten ab: Wer bevorzugt regional kauft, hat mehr Vertrauen. Vegetarier dagegen schätzen die Sicherheit von Lebensmitteln seltener als gut ein. Knapp die Hälfte der Befragten (48 %) glaubt, dass bei der Lebensmittelkennzeichnung getäuscht wird. Mit Abstand am sichersten fühlen sich die Verbraucher beim Kauf von abgepackten haltbaren Produkten. Tiefkühlprodukte werden als nur unwesentlich sicherer empfunden als frische Produkte. Hauptsache transparent: Was sich Verbraucher beim Einkauf wünschen Gut geschulte Verkäufer, Zutatenlisten ohne Fachausdrücke und möglichst wenig Inhaltsstoffe das ist das Rüstzeug, das die befragten Verbraucher für mehr Sicherheit beim Einkauf hilfreich finden. Grundsätzlich wünschen sich damit bis zu 77 % der Studienteilnehmer einen transparenteren Umgang mit Lebensmitteln. 4 DLG Studie 2015 Grafik 3: Anteil der Menschen, die die Sicherheit von Lebensmitteln als Vor gut allem bis Vegetarier sehr gut schätzen bewerten die Sicherheit von Lebensmitteln seltener als gut ein. Vor allem Vegetarier schätzen Lebensmitteltyp die Sicherheit von Lebensmitteln Shoppingtyp seltener als gut ein. Vor allem Vegetarier schätzen die Sicherheit von Lebensmitteln seltener als gut ein. Lebensmitteltyp Shoppingtyp Lebensmitteltyp Shoppingtyp Gute Verkäufer und einfach verständliche Zutatenlisten Gute das ist Verkäufer es, was die und Transparenz -liebenden einfach verständliche Zutatenlisten wollen das Gute ist Verkäufer es, was die und Transparenz -liebenden einfach verständliche Zutatenlisten 77 % der Menschen wollenist es wichtig, dass das ist es, was die Transparenz -liebenden wollen 77 Verkäufer % der Menschen gut geschult ist werden es wichtig, dass Verkäufer 773 % der haben gut Menschen den geschult Wunsch ist werden es nach wichtig, Wissen dass TRANPARENZ UND Verkäufer bezüglich gut der Fachausdrücke, geschult werden die in Ausdruck HINTERGRUNDWISSEN 73 Zutatenlisten % haben den verwendet Wunsch werden nach Wissen starker (Zusammenhänge TRANPARENZ verstehen) UND bezüglich 73 % haben der den Fachausdrücke, Wunsch nach die Wissen in Verunsicherung Ausdruck HINTERGRUNDWISSEN TRANPARENZ Zutatenlisten bezüglich 5 der % verwendet sind Fachausdrücke, skeptisch werden gegenüber die in langen starker Ausdruck (Zusammenhänge HINTERGRUNDWISSEN verstehen) Zutatenlisten Inhaltsstofflisten verwendet werden Verunsicherung Verun- starker (Zusammenhänge verstehen) 5 % sind skeptisch gegenüber langen Inhaltsstofflisten 5 % sind 48 skeptisch % glauben gegenüber an Betrug langen bei der Beschriftung sicherung von Inhaltsstofflisten Lebensmitteln 48 % 43 glauben % denken, an Betrug Qualität bei wird der in Beschriftung Deutschland nicht von Lebensmitteln 48 % streng glauben genug an kontrolliert Betrug bei der Beschriftung von Lebensmitteln 43 % denken, Qualität wird in Deutschland nicht Um die wahrgenommene Lebensmittelsicherheit zu erhöhen, streng 43 % muss genug denken, das kontrolliert Qualität Vertrauen wird in in Deutschland die Beschriftung nicht der Lebensmittel, die Lebensmittelkontrollen und die Kompetenz streng genug der kontrolliert Verkäufer gestärkt werden. Um die wahrgenommene Lebensmittelsicherheit zu erhöhen, muss das Vertrauen in die Beschriftung der Frage Um Lebensmittel, 10: die wahrgenommene Wie sehr stimmen die Sie Lebensmittelkontrollen den folgenden Lebensmittelsicherheit Aussagen zu? und die zu erhöhen, Kompetenz muss der das Verkäufer Vertrauen gestärkt in die werden. Beschriftung der Lebensmittel, die Lebensmittelkontrollen und die Kompetenz der Verkäufer gestärkt werden. Gesamt Gesamt Gesamt Vegetarier Vegetarier Vegetarier Genussmenschen Genussmenschen Genussmenschen Gut Kochen Gut Kochen können Gut Kochen können können Discounter Discounter Discounter Supermarkt Supermarkt Supermarkt Bio-Supermarkt/ Bio-Supermarkt/ Bio-Discounter Bio-Supermarkt/ Bio-Discounter Bio-Discounter Allergiker Allergiker Allergiker Frage 2_1: Wie beurteilen Sie die Sicherheit von Lebensmitteln in den folgenden Produktkategorien? Basis: Top Box Werte (4 = Eher gut, 5 = Sehr gut); Gesamt: n = 1015, Vegetarier: n = 1, sfans : n = 71, Frage 2_1: Wie Umweltbewusste: beurteilen Sie die n = Sicherheit 422, Biomarktkäufer: von Lebensmitteln n = 111, in LM-Allergiker den folgenden n Produktkategorien? = 17, in % Basis: Frage 2_1: Top Wie Box beurteilen Werte (4 Sie = Eher die Sicherheit gut, 5 = Sehr von gut); Lebensmitteln Gesamt: n in = den 1015, folgenden Vegetarier: Produktkategorien? n = 1, sfans : n = 71, Basis: Umweltbewusste: Top Box Werte (4 n = = Eher 422, gut, Biomarktkäufer: 5 = Sehr gut); n Gesamt: = 111, LM-Allergiker n = 1015, Vegetarier: n = 17, n in = % 1, sfans : n = 71, Umweltbewusste: n = 422, Biomarktkäufer: n = 111, LM-Allergiker n = 17, in % Grafik 4: Wie beurteilen Sie die Lebensmittelsicherheit folgender Produktkategorien? Verbraucher empfinden abgepackte haltbare Produkte als die sichersten. Verbraucher empfinden abgepackte haltbare Produkte als die sichersten. Verbraucher empfinden abgepackte haltbare Produkte als die sichersten. Tiefkühlprodukte (wie bspw. Speiseeis, Fertiggerichte, Schlecht bis sehr schlecht Mittelmäßig Gut bis sehr gut Schlecht bis sehr schlecht Mittelmäßig Gut bis 7 tiefgekühltes Gemüse) 7 2 sehr gut Tiefkühlprodukte (wie bspw. Speiseeis, Fertiggerichte, 7 Tiefkühlprodukte (wie bspw. Speiseeis, tiefgekühltes Fertiggerichte, Gemüse) 7 2 Abgepackte frische Produkte (wie bspw. 7 tiefgekühltes Milch, abgepacktes Gemüse) 7 Obst/Gemüse, Fertigprodukte aus der Kühltheke, Abgepackte frische Produkte (wie bspw. Wurst Milch, aus dem abgepacktes Kühlregal Abgepackte Obst/Gemüse, frische Produkte Fertigprodukte (wie bspw. Milch, aus der abgepacktes Kühltheke, Obst/Gemüse, Fertigprodukte aus der Kühltheke, 8 3 Unverpackte frische Produkte (wie bspw. Wurst loses aus Obst dem und Kühlregal Gemüse, 2 Wurst aus dem Kühlregal 1 Käse oder Wurst von der Theke) 30 Unverpackte frische Produkte (wie bspw. loses Obst und Gemüse, 1 Unverpackte frische Produkte (wie Käse bspw. oder loses Wurst Obst von und der Gemüse, Theke) 30 1 Käse oder Wurst von der Theke) 30 Abgepackte haltbare Produkte (wie bspw. Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Süßigkeiten) 2 13 Abgepackte haltbare Produkte (wie bspw. Nudeln, Reis, Mehl, Abgepackte haltbare Produkte (wie bspw. Zucker, Nudeln, Süßigkeiten) Reis, Mehl, 2 13 Zucker, Süßigkeiten) 2 13 Frage 2_1: Wie beurteilen Sie die Sicherheit von Lebensmitteln in den folgenden Produktkategorien? Basis: n= 1015, in % Frage 2_1: Wie beurteilen Sie die Sicherheit von Lebensmitteln in den folgenden Produktkategorien? Basis: Frage 2_1: n= Wie 1015, beurteilen in % Sie die Sicherheit von Lebensmitteln in den folgenden Produktkategorien? Basis: n= 1015, in % Frage 10: Wie sehr stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Schlecht bis sehr schlecht Mittelmäßig Gut bis sehr gut Grafik 5: Einstellungen Transparenz und Hintergrundwissen Basis: Top Box Werte (4= Stimme eher zu,5= Stimme voll und ganz zu); Low Box Werte (1= Stimme nicht zu, 2= Stimme eher nicht zu); n= 1015, in % Basis: Frage 10: Top Wie Box sehr Werte stimmen (4= Stimme Sie den eher folgenden zu,5= Aussagen Stimme voll zu? und ganz zu); Low Box Werte (1= Stimme nicht zu, 2= Stimme eher nicht zu); n= 1015, in % Basis: Top Box Werte (4= Stimme eher zu,5= Stimme voll und ganz zu); Low Box Werte (1= Stimme nicht zu, 2= Stimme eher nicht zu); n= 1015, in %

5 Verbraucherkompetenz & Lebensmittelkennzeichnung Gut verpackt: Verbraucher setzen auf Information direkt am Produkt Wichtigste Informationsquelle für Verbraucher ist die Verpackung: Während 8 % der Deutschen Angaben direkt am Produkt für nützlich halten, finden nur 2 % Hinweise hilfreich, die am Point of Sale abrufbar sind (z. B. QR Codes). Über Mindesthaltbarkeitsdatum und fühlen sich Verbraucher durch die Verpackungsangaben am besten informiert, über und Geschmack am schlechtesten. An erster Stelle: Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) Die große Mehrheit der Befragten spricht sich dafür aus, dass das MHD auf jeder Verpackung vorhanden sein sollte (83 %). Eine ähnlich große Zahl ( %) fühlt sich über das MHD sogar eher gut informiert. Diese Information ist über alle Lebensmittelkategorien von Tiefkühlprodukten über abgepackte frische Produkte bis zu abgepackten haltbaren Produkten für die Verbraucher gleich wichtig. Lediglich bei unverpackten frischen Lebensmitteln sind Angaben zur Herkunft (im Vergleich zu den anderen Lebensmittelkategorien) wichtiger. Über das MHD und die fühlen sich Verbraucher durch die Grafik Verpackungsangaben : Wie gut fühlen am Sie besten sich über informiert, folgende über Verpackungsangaben und den informiert? Geschmack am schlechtesten. Über das MHD und die fühlen sich Verbraucher durch die Verpackungsangaben Mindesthaltbarkeitsdatum am 3 besten informiert, über und den 13 Geschmack am schlechtesten. Mindesthaltbarkeitsdatum Nährwerttabellen (z.b. Nährwerttabellen Zutatenliste (z.b. Herkunft Zutatenliste Herkunft Geschmack des Lebensmittels Geschmack des Lebensmittels Frage 5: Wie gut fühlen Sie sich darüber informiert, was die folgenden Verpackungsangaben aussagen? Basis: n=1015, in % Grafik 7: Welche Informationen wünschen Sie sich auf Verpackungen? Frage 5: Wie gut fühlen Sie sich darüber informiert, was die folgenden Verpackungsangaben aussagen? Basis: n=1015, in % Nährwerttabellen (z.b. 5 Geschmack des Lebensmittels 18 Herkunft Geschmack des Nährwerttabellen (z.b Nährwerttabellen Lebensmittels (z.b. 5 Geschmack des 15 Lebensmittels 5 Zutatenlisten 11 Geschmack des Nährwerttabellen (z.b Lebensmittels 51 Herkunft 10 5 Zutatenlisten 11 Mindesthaltbarkeitsdatum Herkunft 10 Frage _2: Welche Informationen wünschen Sie sich auf der Verpackung? Basis: Top Mindesthaltbarkeitsdatum Box Werte (4,5= Sollte auf jeder Verpackung sein) Low Box Werte (1=Benötige ich nicht); n=1015, in % 48 Mindesthaltbarkeitsdatum Zutatenlisten Herkunft Zutatenlisten Mittelmäßig Eher schlecht Eher gut Mittelmäßig Eher gut Am meisten wünschen Sollte auf jeder sich Verpackung Verbraucher sein: auf der Verpackung Benötige Angaben ich nicht: zum MHD, den Zutaten und der Herkunft. Mindesthaltbarkeitsdatum 83 2 Sollte auf jeder Verpackung sein: Benötige ich nicht: Eher schlecht Am meisten wünschen sich Verbraucher auf der Verpackung Angaben zum MHD, den Zutaten und der Herkunft Frage _2: Welche Informationen wünschen Sie sich auf der Verpackung? Basis: Top Box Werte (4,5= Sollte auf jeder Verpackung sein) Low Box Werte (1=Benötige ich nicht); n=1015, in % DLG Studie

6 DLG Studie Neue LMIV: Kaum bekannt aber vielversprechend Für Lebensmittelhersteller ist die Verpackung eine wichtige Werbefläche, für Verbraucher eine unverzichtbare Informationsquelle: In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Lebensmittelkennzeichnung seit jeher und befand sich damit im Zentrum vieler Debatten. Mit der neuen LMIV gibt es nun Vorgaben, die den Ausgleich zwischen beiden Positionen suchen. Nur: An der Mehrheit der Verbraucher ging das Thema bis dato offenbar vorbei. Zum Zeitpunkt der Datenerhebung im Oktober/November 2014 wussten lediglich 15 % der Befragten, dass die neue LMIV Mitte Dezember 2014 in Deutschland in Kraft tritt. Dementsprechend konnte knapp die Hälfte der Menschen keine Aussage darüber machen, was die Verordnung regelt. Mehr Aufklärung birgt hier beträchtliches Potenzial: 78 % der Menschen gaben an, dass sie Verpackungsangaben stärker nutzen würden, wenn sie wüssten, dass diese durch die neue LMIV einheitlich geregelt sind. Grafik 8: Lebensmittelinformationsverordnung 48 % wissen nicht, was die neue Lebensmittelinformationsverordnung regelt. Wissen Sie, welche Angaben die neue Verordnung regelt? Das Verzeichnis der Zutaten Die Zutaten und Hilfsstoffe, die Allergien und Unverträglichkeiten auslösen Das Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum Das Ursprungsland oder der Herkunftsort Die Bezeichnung des Lebensmittels Die Nettofüllmenge Die Angabe des Alkoholgehalts für Getränke mit mehr als 1,2 Vol.-% Alkohol sowie eine Nährwertdeklaration Der Name des Lebensmittelunternehmers Die Menge bestimmter Zutaten Besondere Anweisungen für Aufbewahrung und/oder Verwendung Eine Gebrauchsanleitung (falls erforderlich) Keine von diesen Weiß nicht Frage 12: Welche Angaben auf Lebensmittelverpackungen regelt die neue Lebensmittel-Informationsverordnung? Bitte klicken Sie auf die zutreffenden Aussagen. Basis: n= 1015, in % DLG Studie 2015

7 Verbraucherkompetenz & Lebensmittelkennzeichnung Was Verbraucher beim Lebensmittelkauf antreibt Bis zu 5 % der Deutschen sind so genannte Smart Shopper: Ihr Ziel ist es, ihren persönlichen Produktnutzen zu optimieren. Ihr gesteigertes Sicherheitsbedürfnis befriedigen sie, indem sie beispielsweise gezielt Produkte mit einem langen Mindesthaltbarkeitsdatum auswählen. Menschen, für die Transparenz und Hintergrundwissen über Lebensmittel im Fokus stehen, weisen ebenso wie die Smart Shopper ein leicht gesteigertes Sicherheitsbedürfnis auf. Dagegen schätzen nachhaltig denkende Menschen ihre Lebensmittelkompetenz überdurchschnittlich hoch ein und sind im Umgang mit Lebensmitteln sicherer. Grafik : Einstellungen Jeder Konsument besitzt drei Motivationsbündel, die seine Haltung zu Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelkompetenz bestimmen. TRANPARENZ UND HINTERGRUNDWISSEN (Zusammenhänge verstehen) ÖKOLOGISCHE UND ÖKONOMISCHE NACHHALTIGKEIT (die Welt ein Stückchen besser machen) SMART SHOPPING (Das Beste für sich rausschlagen) Bis zu 77 % der Bevölkerung wollen mehr Transparenz bei Lebensmitteln. Bis zu 0 % der Bevölkerung denken nachhaltig. Bis zu 5 % der Bevölkerung sind Smart-Shopper. Frage 10: Wie sehr stimmen Sie den folgenden Aussagen zu? Basis: Top Box Werte (4= Stimme eher zu,5= Stimme voll und ganz zu); Low Box Werte (1= Stimme nicht zu, 2= Stimme eher nicht zu); n= 1015, in % Gut zu wissen: Weitere Aspekte Nachhaltigkeit und gewinnen zunehmend an Bedeutung: 55 % der Studienteilnehmer sind bereit, für regionale Produkte mehr Geld auszugeben. Artgerechte Haltung von Tieren ist für 0 % der Befragten ein wichtiges Thema. Informationen sollen nah am Produkt sein: 8 % der Verbraucher bezeichnen Informationen auf Verpackungen als nützlich. Nur 44 % sagen dies für alle weiteren Informationen im Supermarkt und sogar nur 2 % für Informationen, die im Laden abrufbar sind (wie QR Codes). Eine Ausnahme: Menschen, die in Biomärkten einkaufen, betrachten auch im Laden abrufbare Informationen (z.b. über QR Codes) als nützlich (45 %). Unverpackte frische Produkte (31 %) und abgepackte frische Produkte (23 %) werden erwartungsgemäß am häufigsten entsorgt. WEITERE INFORMATIONEN ZUR STUDIE DLG e.v., Guido Oppenhäuser, sowie unter DLG Studie

8 DLG-Studie Fazit: Gefragt ist mehr als nur Information Eines zeigen die Ergebnisse der Studie klar: Die Bereitstellung von mehr Informationen allein reicht nicht aus. Das Ziel von Politik, Verbänden und Lebensmittelwirtschaft sollte daher sein, die Kompetenz der Menschen bei der Beurteilung von Lebensmitteln insgesamt zu stärken. In diesem Sinne ist die neue Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) ein wichtiger Schritt, indem sie das Vertrauen in die Verpackungsangaben stärkt. Denn gezeigt hat sich auch, dass Verbraucher solche Informationen am Produkt als nützlicher erachten als Hinweise am Regal oder über QR-Codes. Was also tun? Ideen für Hersteller, Handel, Politik und Gesellschaft In der Vergangenheit haben Krisen und Skandale ein latentes Misstrauen der Konsumenten gegenüber der gesamten Lebensmittelbranche gefördert. Entsprechend groß ist das Bedürfnis nach glaubwürdiger Information und Transparenz. Hier können Hersteller ansetzen, indem sie den Bedürfnissen nach Lebensmitteltransparenz nachkommen und gezielt Produkte entwickeln, die diesen Bedürfnissen entsprechen etwa mit vereinfachten Informationen auf der Verpackung sowie deutlich sichtbaren Angaben zu Themen wie Herkunft oder n, die für die Verbraucher eine wichtige Rolle spielen. Gemeinsam mit dem Handel können Hersteller außerdem dafür sorgen, dass Hinweise nah am Produkt angebracht sind und damit für Verbraucher schnell und einfach zugänglich. Schließlich nennt der Großteil der befragten Verbraucher diese Art der Information besonders nützlich. Weiterführende Informationen über QR-Codes erreichen demnach nur ein Drittel der Verbraucher. Zusätzliche Unterstützung kann der Handel mit einem offensiven Beratungsangebot und gut geschultem Verkaufspersonal bieten. Dieses Angebot kann die Angaben am Produkt selbst jedoch nicht ersetzen, weil Verbraucher die schnelle und unmittelbare Information schätzen und weil Verkäufer nur ein begrenztes Maß an Zeit für Beratungen zur Verfügung haben. Auch für Politik und Gesellschaft hält die Studie wichtige Erkenntnisse bereit. Lebensmittel nach ihrem Aussehen, Geruch und Geschmack selbst beurteilen zu können, ist eine wichtige Grundlage auch dafür, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren. Die Debatte, inwiefern diese Fähigkeiten etwa an Schulen vermittelt werden oder werden sollten, ist daher eminent wichtig. Die 10 wichtigsten Erkenntnisse im Überblick: 1. Bis zu 77 % der Studienteilnehmer wünschen sich einen transparenteren Umgang mit Lebensmitteln % der befragten Verbraucher beurteilen die Lebensmittelsicherheit in Deutschland als gut oder sehr gut. 3. Knapp die Hälfte der Befragten (48 %) glaubt, dass bei der Lebensmittelkennzeichnung getäuscht wird % der Befragten sprechen sich selbst eine hohe Kompetenz bei der Beurteilung von Lebensmitteln zu, während sich die übrigen 42 % der Studienteilnehmer nicht sicher fühlen, wenn sie Lebensmittel prüfen sollen. 5. Wichtigste Informationsquelle für Verbraucher ist die Verpackung: Während 8 % der Deutschen Angaben direkt am Produkt für nützlich halten, finden nur 2 % Hinweise hilfreich, die am Point of Sale abrufbar sind.. Über Mindesthaltbarkeitsdatum und fühlen sich Verbraucher durch die Verpackungsangaben am besten informiert, über und Geschmack am schlechtesten. 7. Die große Mehrheit der Befragten spricht sich dafür aus, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum auf jeder Verpackung vorhanden sein sollte (83 %). 8. Zum Zeitpunkt der Datenerhebung im Oktober/November 2014 wussten lediglich 15 % der Befragten, dass die neue Lebensmittelinformationsverordnung Mitte Dezember 2014 in Deutschland in Kraft tritt. Dementsprechend konnte knapp die Hälfte der Menschen keine Aussage darüber machen, was die Verordnung regelt.. 78 % der Menschen gaben an, dass sie Verpackungsangaben stärker nutzen würden, wenn sie wüssten, dass diese durch die neue Lebensmittelinformationsverordnung einheitlich geregelt sind. 10. Bis zu 5 % der Deutschen sind so genannte Smart-Shopper: Ihr vorrangiges Ziel ist es, ihren persönlichen Produktnutzen zu optimieren. DLG e.v. Eschborner Landstr Frankfurt a. M. Tel.: Fax:

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