Gottes Beweise. Jede Menge gute Gründe, an IHN zu glauben

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1 Gottes Beweise Jede Menge gute Gründe, an IHN zu glauben Die Frage, ob ein Schöpfer und Herrscher des Weltalls existiert, ist von einigen der klügsten Köpfe, die je gelebt haben, bejahend beantwortet worden. Charles Darwin ( ) Begründer der Evolutionstheorie

2 Diese Schrift, Stand Januar 2012, darf in jeder Form vervielfältigt und verbreitet werden. Sie kann, ebenso wie die am Ende des Buches aufgeführten Schriften, als pdf- oder Word-Datei heruntergeladen werden von: Armin Held Oberreit 1 D Feldkirchen-Westerham Telefon: arminheld-ät-ge-em-ix-punkt-net Für Anregungen und Berichtigungen bin ich dankbar, denn: Unser Wissen ist Stückwerk! 1.Korinther 13:9 Darum die Bitte an alle Leser: Prüft alles, das Gute behaltet! Der englische Originaltext des Zitates auf dem Titelblatt lautet: The question is of course wholly distinct from that higher one, whether there exists a Creator and Ruler of the universe; and this has been answered in the affirmative by the highest intellects that have ever lived. Charles Darwin in The descent of man, John Murray, 1882, Seite 94. In der ersten Auflage (1871, Seite 65) heißt es sogar:... by the highest intellects that have ever lived. Alle seine Werke in Englisch: 2

3 Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Albert Einstein Begründer der Relativitätstheorie Nobelpreis Physik 1921 Quelle: Ernst Frankenberger, Gottbekenntnisse großer Naturforscher, Seite 23 3

4 Wozu überhaupt Gottes Beweise? 6 Definition: Was ist ein Gottes-Beweis? 7 Keine Angst vor Gottes-Beweisen! 8 Wie ich vom Atheisten zum Christen wurde 10 Naturwissenschaftliche Gottes-Beweise 18 Du sollst dir kein Bildnis von Gott machen! 28 Was können wir aus der Schöpfung über Gott erfahren? 30 Wo sollen wir Gott suchen? 42 Gottes-Beweis schwarz auf weiß 44 Der Schöpfungsbericht und die Naturwissenschaften 45 Eingetroffene Prophetien als Gottes-Beweise 58 Vorhersagen der Bibel über unsere Zukunft 67 Was die Bibel über DICH sagt 73 Was die Bibel über GOTT sagt 77 Experimentelle Gottes-Beweise 80 Ein Gottesbeweis für die Ungläubigen 83 Die Feuerprobe 92 Ein Gottesbeweis mit Gegenprobe 98 Private Gottes-Beweise 103 Einige Gottesbeweise, die ich selber erlebt habe 107 Zeichen und Wunder, damals und heute 122 Gibt es "zwingende" Gottesbeweise? 135 Der ultimative Gottesbeweis für jeden Menschen 137 4

5 Gründe, nicht an Gott zu glauben 138 Meine Vorurteile gegen den Glauben 145 Angebliche Widersprüche in der Bibel 147 Ein gewaltiges Glaubenshindernis: Die "Gläubigen" 149 Das beste Argument für den Unglauben 154 Atheismus: Sein Hauptargument gegen Gott 157 Die logischen Folgen des Atheismus 159 Die praktischen Folgen des Atheismus 164 Die Wahrheit über Karl Marx 168 Gefälschte Gottesbeweise! 174 Glaube, Zweifel und Beweise 179 Kapitale Zweifel 186 Was ist "wahrer Glaube? 191 Gottesbeweise und wahre Freiheit 194 Der Uhrmacher und sein Sohn Die Geschichte des Gottesbeweises bis zum Jahr Weitere kostenlose Schriften des Verfassers zum Thema Glaube und Naturwissenschaft u.a. 216 Bekenntnisse berühmter Naturwissenschaftler 222 Die Bekenntnisse sind Auszüge aus der Schrift Zitate berühmter Naturwissenschaftler über den Glauben an Gott, das von heruntergeladen werden kann und alle Quellenangaben enthält. 5

6 Wozu überhaupt Gottes-Beweise? Wahrer Glaube braucht keine Beweise! Diese Behauptung klingt superfromm, ist aber letztlich purer Unsinn. Denn warum sollten wir irgend etwas glauben, wenn es keine Gründe gibt, die dafür sprechen? Glaube ohne Vernunft wäre reines Wunschdenken, Aberglaube, Autosuggestion! Denn wer nicht glaubt, was ihm bewiesen wird, glaubt willkürlich das, was ihm in den Kram passt, nach dem Motto: Es ist egal, was man glaubt, Hauptsache, es hilft! Was diesen Aberglauben angeht, so müssen wir seinen Kritikern Recht geben: Wer völlig willkürlich von etwas überzeugt ist, ohne irgendwelche sachlichen Gründe dafür zu haben, der ist im besten Fall ein Träumer, im schlimmsten Fall ist er sogar geisteskrank: Ein Glaube ohne allen Grund, wenn überhaupt möglich, wäre kein Glaube, sondern eine willkürliche, selbstgemachte, subjektive Meinung. Ja, der religiöse Glaube würde auf eine Linie mit der bloßen Illusion oder der fixen Idee des Geisteskranken herabsinken, wenn ihm alle Objektivität, alle wissenschaftlich feststehenden Tatsachen widersprächen. Hermann Ulrici, Gott und die Natur, 1866, in Georg Siegmund Naturordnung als Quelle der Gotteserkenntnis, Seite 14 Gott hat uns unseren Verstand doch nicht gegeben, damit wir ihn im entscheidenden Augenblick ausschalten und einfach so glauben! Nicht umsonst heißt es: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand!" Matthäus 22:37 6

7 Gott kann man nicht beweisen! Diese (unbewiesene!) Behauptung könnte man auch das Glaubensbekenntnis der Agnostiker nennen. Agnostiker, von griechisch a-gno-ejn = nicht-wissen, sind davon überzeugt, dass man von Gott nichts wissen und ihn deshalb auch nicht beweisen kann. Doch der Agnostizismus widerspricht sich selbst, denn einerseits lehrt er, man könne gar nichts von Gott wissen. Andererseits behauptet er gleichzeitig, doch alles über Gott zu wissen: Dass man eben gar nichts über Gott wissen könne! Ähnliches gilt für die Aussage: Es gibt keine Wahrheit!, die behauptet, es gäbe keinerlei Wahrheit - während sie doch gleichzeitig für sich in Anspruch nimmt, die Wahrheit zu sein! Wenn ein Agnostiker also konsequent ist, dann muss er eigentlich zugeben: Ich weiß so wenig von Gott, dass ich es sogar für möglich halte, dass man doch etwas über ihn wissen kann - nur weiß ich es eben nicht! Nehmen wir also das Bekenntnis der Agnostiker zu ihrer eigenen Unwissenheit ruhig ernst und lassen uns von ihnen nicht abhalten, Gott kennenzulernen! Ein richtiger und wichtiger Gedanke steckt allerdings im Agnostizismus: Wir können nur dann etwas von Gott wissen, wenn er etwas von sich offenbart! Ansonsten bliebe er uns vollkommen verborgen. Darum ist die Definition dessen, was ein Gottesbeweis ist, ganz einfach: Ein Gottesbeweis ist, wenn Gott sich beweist. Nicht wir beweisen Gott, sondern er selbst muss sich beweisen. Ob er das tun will oder nicht, das müssen wir IHM überlassen. Wir brauchen nur die Einstellung, die für echte Wissenschaftler unabdingbar ist: Wir müssen bereit sein, dazu zu lernen. Und unsere alten Standpunkte aufzugeben, wenn die Realität dies erfordern sollte. 7

8 Keine Angst vor Gottes-Beweisen! Ein Beispiel für die Kraft von Beweisen sind Gerichtsprozesse, in denen Menschen ihre Schuld öffentlich bewiesen werden soll. Verständlicherweise wehren manche sich mit Händen und Füßen gegen diese Beweise, weil sie ihre Freiheit nicht verlieren wollen. Vielleicht ist uns der Gedanke an Gottesbeweise aus einem ähnlichen Grund unheimlich: Wir fürchten, sie könnten uns unsere Freiheit rauben, uns dazu zwingen, die Vorschriften irgend einer mittelalterlichen Religion einhalten zu müssen. Doch was wäre, wenn es einen Gott gäbe der jeden Menschen liebt und ihn so annimmt, wie er ist? Der niemanden bevorzugt oder benachteiligt, egal welcher Religion oder Rasse er angehört? Der jedem echte Freiheit gibt - sogar die Freiheit, gegen Gottes Willen zu handeln? Der gleichzeitig bereit ist, uns alle Fehler zu verzeihen? Und noch besser, der uns helfen will, dass wir diese Fehler nicht immer wiederholen und uns selbst und anderen damit schaden? Der will, dass es allen Menschen gut geht, schon hier und jetzt, aber auch über den Tod hinaus?! Der nicht nur vom Himmel herab zusieht, sondern auch handelt, hört und antwortet, wenn wir mit ihm sprechen? Wenn es so einen Gott gäbe, dann wäre das doch sehr schön, oder nicht? Aber natürlich ist es nicht entscheidend, was wir über Gott denken oder wie wir ihn uns wünschen. Die entscheidende Frage ist vielmehr, ob es ihn überhaupt gibt, und wenn ja, wie er wirklich ist. Die Gute Nachricht ist, dass Gott tatsächlich existiert, und dass er wirklich so gut ist, wie ich ihn gerade beschrieben habe - nur noch besser! Das wollte ich vorausschicken, bevor ich beginne und einige der zahlreichen Beweise für seine Existenz darlege. 8

9 Theorie und Praxis Zuerst wollte ich an dieser Stelle mit dem beginnen, was viele für die stärksten Beweise für die Existenz Gottes halte, nämlich mit logischen Argumenten. Doch im echten Leben ist es bei mir anders gelaufen: Ich habe nicht Philosophie studiert oder mit Theologen diskutiert, um Gott zu finden. Und das werden, Gott sei Dank, wohl auch die wenigsten tun. Ich möchte auch nicht den Eindruck erwecken, als hätte logisches Denken mich zur Erkenntnis Gottes geführt - obwohl mir Verstand und Logik wichtig sind, seit ich denken kann (ha!). Aber, so richtig klar denken kann ich (finde ich jedenfalls), erst seit ich an ihn glaube. Bis dahin bewegte ich mich wie in einem Nebel: Ich konnte schon einigermaßen meine Umwelt erkennen, aber mir fehlte der Überblick. Und der Durchblick. Ich checkte den Sinn des Lebens nicht. Ich hielt meine Sicht aber für vollkommen normal, denn ich wusste gar nicht, wie es ist, ohne diesen Nebel zu leben. Ich wusste nicht, dass es eine klare Sicht überhaupt gibt, denn ich dachte, ich hätte eine klare Sicht! So klar, wie es eben geht. Es ging mir wie jemandem, der extrem kurzsichtig ist und selbstverständlich davon ausgeht, dass alle die Welt so sehen wie er. Welches Staunen und welche Dankbarkeit, wenn man dann eine Brille aufgesetzt bekommt und auf einmal klar sieht! Danach, mit Brille und klarem Blick, ist man dann befähigt, sich mit Optik und Augenheilkunde zu befassen. Nicht die Theorie hat mich also sehend gemacht, sondern die Wirkung der Brille. Mit anderen Worten: Erst seit ich an Gott glaube, suche ich wirklich intensiv nach der Wahrheit und kann sie auch viel besser erkennen. Darum möchte ich als erstes meine persönliche Geschichte erzählen, wie ich Gott fand. Oder, vielleicht besser ausgedrückt, wie Gott mich fand. Denn von ihm ging letztlich die ganze Zeit die Initiative aus. Nur dauerte es eine ganze Weile, bis ich es merkte und reagierte! 9

10 Wie ich vom Atheisten zum Christen wurde Die Weihnachtsgans des Jahres 1960 rettete mir das Leben bevor ich überhaupt geboren wurde. Ich war nämlich eine Weihnachtsüberraschung für meine Mutter. Doch als sie entdeckte, dass sie schwanger war, kam bei ihr keine rechte Freude auf, denn ausgerechnet am Heiligen Abend löste ich bei ihr derartige Übelkeit aus, dass sie keinen Bissen von der fetten Weihnachtsgans hinunterbekam. Und genau das rettet mir wiederum das Leben. Meiner Mutter war nämlich nicht nur übel, sondern sie war regelrecht verzweifelt, denn meine Eltern hatten gerade erst geheiratet, und mein Vater stand ganz am Anfang seiner Karriere. So war meine Mutter fest entschlossen, mich abtreiben zu lassen - wäre da nicht diese Weihnachtsgans gewesen: Jetzt konnte sie mich nicht mehr verheimlichen, und unter Tränen offenbarte sie meinem Vater ihren Zustand. Für ihn war es jedoch selbstverständlich, dass ich am Leben bleiben sollte. Und so verdanke ich mein Leben in mehrfacher Hinsicht meinem Vater, meiner Mutter und der Weihnachtsgans des Jahres Jugend ohne Gott Geboren wurde ich schließlich als Sonntagskind, am 27. August 1961 in Garmisch-Partenkirchen. So verzweifelt meine Mutter anfangs über mein ungeplantes Auftauchen war, so sehr liebte sie mich hinterher. Und so erinnere ich mich an eine glückliche Jugend. Soweit ich weiß, hat Gott bei meiner Erziehung keine bewusste Rolle gespielt. Meine Eltern waren zwar nicht gegen ihn eingestellt, aber gegen die Kirche. So traten sie aus der Kirche aus, und Religion war das einzige Schulfach, dessentwegen ich beinahe sitzengeblieben wäre, weil ich den Unterricht ein halbes Jahr lang geschwänzt hatte, mit Zustimmung meiner Eltern. 10

11 Ich entwickelte mich zum praktizierenden Atheisten: Ich war zwar kein entschiedener Gottesgegner, aber ich sah keinen Grund, an seine Existenz zu glauben. Ich erinnere mich noch daran, wie ich unter den Büchern meines besten Schulfreundes eine Bibel entdeckte. Staunend fragte ich: Liest du die etwa? Ja, er las sie. Aber du glaubst doch nicht etwa, was da drin steht?, hakte ich nach. Doch, er glaubte es. Ratlos, und um dieser peinlichen Situation zu entgehen, stellte ich die Bibel einfach wieder zurück an ihren Platz und verlor kein Wort mehr über dieses Thema. Gleichzeitig ahnte ich vielleicht auch, dass ich keine triftigen Gründe für meinen Unglauben nennen konnte, außer, dass Gott sich bei mir bisher noch nicht vorgestellt hatte. Die Bibel hatte ich nur einmal angefangen zu lesen, war aber im Zweiten Buch Mose steckengeblieben. Begegnungen mit dem Übernatürlichen Aber nicht viel später, im Alter von ungefähr sechzehn, siebzehn Jahren, fing ich an, mich für übernatürliche Dinge zu interessieren und las Bücher über Leben nach dem Tod und Hellseherei. Es war mehr Neugierde, die mich trieb, und weniger die bewusste Suche nach einem Sinn des Lebens. Eines bewirkte das Gelesene bei mir: Meine Überzeugung, es sei nur das real, was ich sehen könne, geriet ins Wanken. Zu überzeugend klang einiges, was ich da las, und außerdem gab es da Erlebnisse in der nahen Verwandtschaft, die nicht zu leugnen waren: Der Opa meiner Frau wurde im Krieg von einer trotz Windstille auffällig nickenden Blume weggelockt, kurz bevor eine Granate in seine Stellung fiel. Später in seinem Leben konnte er, nachdem ihn auf dem Jahrmarkt eine Karussellschaukel am Kopf getroffen hatte, eine zeitlang den Tod mancher Leute und zukünftige Dinge vorhersagen. Er war froh, als das nach einiger Zeit wieder aufhörte. 11

12 Mein Schwiegervater stürzte im Münchner Hofbräuhaus aus dem zweiten Stock auf den Steinfußboden und hörte im darauf folgenden Koma, wie eine Krankenschwester beim Gespräch über ihn nicht eine Mark wetten wollte, dass er überlebt. Die Familie meines Vaters wurde bei Kriegsende ausgeraubt, und ein stadtbekannter Seher konnte ihnen tatsächlich den Aufenthaltsort der Räuber nennen. Er endete mit den Worten: Aber wahrscheinlich sind sie schon weg, wenn du hinkommst - nur einer, der ist noch da. Tatsächlich fanden sie alles so vor, wie der Seher gesagt hatte, und im Gebüsch lag einer der Räuber - kurz vorher erschossen von seinen eigenen Kumpanen... Aber damals blieb ich in einer Sackgasse stecken. Ich kam zwar so weit, dass ich tatsächlich an die Existenz Gottes glaubte, aber dieser Glaube war mehr intellektueller Natur. Im Kopf war ich ziemlich überzeugt, aber mit dem Herzen wusste ich nichts damit anzufangen. Außerdem: Ich war verliebt, gesund, gut in der Schule - ich brauchte einfach keinen Gott! Im Gegenteil, irgendwo tief drinnen rumorte in mir die Angst, wenn ich ernst machen würde mit dem Glauben, dann dürfte ich womöglich keine Freude mehr haben, müsste eine Mönchskutte anziehen und ins Kloster gehen. Gott hat trotzdem versucht, zu mir durchzudringen. Nach einem Gespräch über den Glauben zum Beispiel, das ich mit einem älteren Mann in der Fußgängerzone hatte, schickte dieser mir einen sehr netten Brief und eine liebevoll verpackte Predigt- Kassette. Doch als nach wenigen Sätzen die Aussage kam: Durch die Torheit der Predigt möchte Gott diejenigen retten, die glauben..., drückte ich die Stop-Taste. Nein, meinen Verstand würde ich niemals an der Garderobe abgeben, um glauben zu können! Und außerdem, retten musste man mich eigentlich eh nicht, dazu ging es mir viel zu gut... 12

13 Zum Heil wurde mir bitteres Leid! Jesaja 38:17 Doch das änderte sich leider allzu schnell und auf sehr dramatische Art und Weise: Meine Eltern ließen sich nach ungefähr zwanzigjähriger Ehe scheiden, und meine Mutter lebte danach als eine der vielen Hunderttausenden Singles in der Millionenstadt München. Dort wurde sie von ihrem Freund im Alkohol- und Eifersuchtsrausch brutal ermordet. Ich leistete damals gerade meinen Wehrdienst, als der Hauptmann meiner Einheit mir die schreckliche Nachricht mitteilen musste. Auf dem Weg zurück in meine Unterkunft weinte ich fassungslos, gleich danach verdrängte der Schock alle weiteren Gefühle. Mit eigenen Händen wischte ich dann das Blut meiner Mutter auf - das war das Letzte, was ich für sie tun konnte. Wie eine Löwin hatte sie sich für uns Kinder eingesetzt, wenn es darum ging, uns zu verteidigen. Aber in ihrer größten Not hatte ihr niemand geholfen. Damit meine ich weniger, dass die Nachbarn später zu Protokoll gaben, sie hätten Hilferufe gehört - auf die aber niemand reagierte. Nein, ich meine die Zeit der Einsamkeit meiner Mutter, alleine in einem kleinen Appartment, nach außen die erfolgreiche Chefsekretärin, in Wirklichkeit aber eine verzweifelnde Frau, die in Selbstanklagen, Alkohol und Tablettensucht versank. Bei der Beerdigung meiner Mutter fühlte ich mich leer und gefühllos. Hätte man einen Stein über eine Brücke in den Fluss geworfen - es hätte mich nicht mehr oder nicht weniger interessiert. Aber das war Teil meines seelischen Schockzustandes. Äußerlich hatte ich die Hände in den Hosentaschen, aber innerlich brachen in mir Welten zusammen. Ich hatte tiefe Schuldgefühle, dass ich meine Mutter in der letzten Zeit ihres Lebens so alleine gelassen hatte. Einerseits hatte ich hilflos mit zusehen müssen, wie sie immer mehr verfiel. Andererseits hatte ich das Gefühl, sie im Stich gelassen zu haben, weil ich sie kaum einmal besucht, ihr nicht einmal zum Geburtstag gratuliert hatte. 13

14 Ich hatte das Leben eines Egoisten geführt. Das war die traurige Erkenntnis, die mich in diesen Tagen schleichend überwältigte: Du bist ein Egoist! Allerdings nahm ich dies nicht bewusst wahr und erweckte wahrscheinlich nach außen hin den Eindruck, ich könnte auch diesen Schicksalsschlag ganz gut wegstecken. Ich weiß nicht, wohin diese Entwicklung geführt hätte, wäre mir in dieser Zeit nicht Gott persönlich begegnet. Ich erinnere mich noch genau, dass ich alleine in einem Haus mitten im Wald im Bett lag. Immer stärker stieg in mir das Gefühl der Traurigkeit hoch, ich fing an zu weinen aus Verzweiflung über den Tod meiner Mutter und mein Versagen. Ich hätte ihr so gerne noch meine Liebe und meine Dankbarkeit gezeigt, doch es war zu spät. Aber da war noch etwas in dem Raum, und heute weiß ich, dass es der Grund war, warum ich zum ersten Mal nach langer Zeit zulassen konnte, dass meine Gefühle herauskamen: Es war Barmherzigkeit! Es ist schwer, das in Worte zu fassen, aber ich spürte, dass jemand da war, der mich durch und durch kannte - und der mich dennoch liebte! Ich fühlte mich schuldig und gleichzeitig bedingungslos angenommen. Auf einmal wusste ich, dass Gott da war. Er verurteilte mich nicht! Mein Zustand war unbeschreiblich. Nirgends fühlte ich mich so meiner Sünde überführt, wie in seiner Gegenwart. Und dennoch lehnte er mich nicht ab! Im Gegenteil, ich fühlte mich so verstanden und angenommen, wie nie zuvor. Das war es, was mein Herz erweichte, das war der Schlüssel, der den Weg für meine Tränen wieder aufschloss. Ich weinte und weinte, und immer noch von Unglauben und Hoffnung hin und her gerissen, betete ich zum ersten Mal in meinem Leben mit meinen eigenen Worten zu Gott: Wenn es dich gibt, dann bitte vergib mir mein altes Leben. Und gib mir ein neues Leben! Ich war durchdrungen von der Erkenntnis, dass ich eigentlich gar nicht richtig lebte. Ich war ein Egoist! Ich wandelte als lebende Leiche umher: Ich konnte gar nicht richtig lieben. Und ich war 14

15 unfähig, mich selber aus diesem Zustand zu befreien. Ich konnte nur Gott darum bitten, mir zu helfen. Hätte ich nicht diese bedingungslose, grenzenlose Liebe Gottes zu mir gespürt, ich hätte es nie gewagt, mir meinen wahren Zustand einzugestehen, denn das wäre einem Todesurteil gleich gekommen. Und wer wird sich angesichts der Todesstrafe freiwillig schuldig bekennen, wenn er nicht die Hoffnung auf Begnadigung hat? So war es die Gegenwart der Liebe Gottes, die mir die Tür zu ihm überhaupt erst öffnete. Während ich diese Worte betete, spürte ich, dass Gott da war und mich hörte. Ich sah keine Gestalt, ich hörte keine Antwort, aber diese Liebe, die mich überflutete, war eine stärkere Antwort, als Worte oder Bilder es je hätten sein können. Wie soll ich es beschreiben? Gott rührte meine Seele an, und das überzeugte mich stärker von seinem Dasein als intellektuelle Argumente das je vermocht hätten. Seit diesem Tag weiß ich, dass es ihn gibt: Einen gerechten und einen liebenden Gott. Und seit damals glaube ich nicht mehr nur, DASS es einen Gott gibt, sondern ich glaube AN ihn. Nicht mehr auf der Flucht vor Gott Von diesem Tag an begann ich, den Gott zu suchen, vor dem ich bis dahin weggelaufen war. Ich glaubte aber zu diesem Zeitpunkt weder an Jesus, noch an die Bibel, sondern nur an Gott als allwissenden, gerechten und liebenden Gott. Doch wie sollte ich ihn finden? In meiner Unbeholfenheit fiel mir nur eines ein: Ich betete jeden Tag ein Vater unser, so gut es ging von Herzen. Einige Zeit später traf ich Christen an einem Büchertisch. Ein Mann, der vor mir stand, hatte ihnen eine Frage gestellt, die auch mich beschäftigte: Wenn es doch nur einen Gott gibt - warum gibt es dann so viele verschiedene Religionen und Kirchen? Ich weiß gar nicht mehr genau, was man ihm antwortete, ich denke: Auf 15

16 ihrer Suche nach Gott erfinden Menschen verschiedene Religionen, das Gegenteil davon ist, was Gott selber von sich offenbart. Doch dann wurde ich hellhörig, denn der Mann hinter dem Büchertisch erzählte, es gebe da ein Buch, das sein Leben verändert habe. Früher wäre ich auf diese Bemerkung hin geflohen, denn ich war mit meinem Leben ganz zufrieden gewesen und hätte gar keine Veränderung. gewollt. Aber jetzt war ich an dem Punkt, wo ich genau das wünschte: Ich wollte nicht mehr so bleiben, wie ich war - ich war hungrig und durstig! Zu meinem Erstaunen bot dieser Mann mir das Buch als Geschenk an. Es weckte mein Vertrauen, dass er aus seinem Glauben kein Kapital schlagen wollte, und überhaupt schien er mir ehrlich und sympatisch, und so nahm ich das Buch dankbar und offenherzig an. Es hieß: JESUS UNSER SCHICKSAL und war von einem Jugendpfarrer namens Wilhelm Busch geschrieben worden. Sogleich, noch auf dem Heimweg mit Bus und U-Bahn, fing ich an, dieses Buch zu lesen. Mir kam es vor, als träfe ich einen alten Bekannten wieder. Ich hatte Gott in jener Nacht erlebt und in gewisser Weise persönlich kennengelernt. Und beim Lesen dieses Buches erkannte ich die Stimme dessen wieder, dem ich schon einmal persönlich begegnet war, ohne seinen Namen zu kennen: Jesus! Mit fliegenden Fahnen lief ich zu ihm über. Ich lernte in dem Buch auch, dass ich mit Gott ganz frei sprechen kann, nicht nur vorformulierte Gebete. Das hat mir sehr geholfen: Ich kann mit Gott reden wie mit einem echten Freund oder wie mit einem guten Vater - ehrlich und offen, mit einem gewissen Respekt, aber doch so, wie mir der Schnabel gewachsen ist! Ich kann ihm alles sagen, was mich beschäftigt. Heute denke ich, dass das Reden mit Gott der entscheidende erste Schritt von einem Kopfglauben zu einer lebendigen, persönlichen Beziehung ist. Und ist es mit uns Menschen nicht genauso: Nur wenn wir miteinander reden, können wir uns besser kennenlernen und 16

17 wirklich verstehen. Wenn die Menschen immer nur über einander nachgedacht hätten, wären wir schon ausgestorben! Außerdem wurde mir die Wichtigkeit der Bibel als Gottes Wort klar. Wenn ich bete, rede ich mit Gott. Die Bibel ist ein Weg, wie Gott mit mir redet. Und er hat offensichtlich eine Menge zu sagen! So begann ich, die Bibel richtig zu verschlingen, fing diesmal allerdings mit dem Neuen Testament an, das für Neueinsteiger auch wesentlich leichter verdaulich ist als das Alte. 17

18 Naturwissenschaftliche Gottes-Beweise Man könnte hierüber ein eigenes Buch schreiben, und Lee Strobel hat es getan, dessen Werk Indizien für einen Schöpfer ich jedem Interessierten wärmstens empfehlen kann. An dieser Stelle möchte nur kurz einige naturwissenschaftliche Tatsachen zusammenfassen, die einen Urheber und Ordner des Alls beweisen: Der Satz von der Erhaltung der Energie Er wird in den Naturwissenschaften als universal gültig angesehen und besagt, dass innerhalb der Schöpfung Energie niemals vermehrt oder vermindert, sondern nur von einer Energieform in die andere überführt werden kann. Der Volksmund würde das so formulieren: Von nichts kommt nichts! Das ist vielleicht die einfachste Umschreibung des Satzes von der Erhaltung der Energie, der in den Naturwissenschaften bis heute als universal gültig angesehen wird. Demnach muss es einen übernatürlichen Ursprung aller Materie und Energie geben, der im Anfang diese erschuf. Diesen Schöpfer, den Urheber aller Dinge, nennen Menschen überall auf der Erde Gott. Inzwischen gilt es als wissenschaftlich erwiesen, dass das Weltall nicht schon unendlich existiert, sondern dass es diesen Anfang tatsächlich gab: Man nennt ihn Urknall und datiert ihn auf ungefähr 13 Milliarden Jahre. Gott ist die Ursache (lateinisch: causa) aller Dinge, und wer kausal denkt, denkt in der Richtung Gottes. Gerade weil ich nachgedacht habe, bin ich gläubig geblieben. Louis Pasteur, Chemiker und Bakteriologe 18

19 Der Satz von der Entropie Er besagt, dass jedes System, das sich selber überlassen wird, sich immer von höherer Ordnung in Richtung Unordnung bewegt. Demnach muss am Anfang der Schöpfung eine intelligente Macht stehen, die der Materie ihre Struktur und Ordnung gegeben hat. Die Natur-Gesetze müssen von jemandem gesetzt worden sein! Die moderne Physik lehrt mich, dass die Natur außerstande ist, sich selbst zu ordnen. Das Universum stellt eine große Masse von Ordnung dar. Deshalb ist eine große erste Ursache erforderlich, die nicht dem zweiten Satz der Energieumwandlung unterworfen, die also übernatürlich ist. Claude Hathaway (*1902), Erfinder des Elektronengehirns, EFG 26 Wir stellen fest, dass unter den Dingen manche, die keine Erkenntnis haben, wie zum Beispiel die Naturkörper, dennoch auf ein festes Ziel hin tätig sind. Das zeigt sich darin, dass sie immer oder doch in der Regel in der gleichen Weise tätig sind und stets das Beste erreichen. Das beweist aber, dass sie nicht zufällig, sondern irgendwie absichtlich ihr Ziel erreichen. Die vernunftlosen Wesen sind aber nur insofern absichtlich, das heißt auf ein Ziel hin tätig, als sie von einem erkennenden geistigen Wesen auf ein Ziel hingeordnet sind wie der Pfeil vom Schützen. Es muss also ein geistig-erkennendes Wesen geben, von dem alle Naturdinge auf ihr Ziel hingeordnet werden: und dieses nennen wir Gott. Thomas von Aquin in: Georg Siegmund Naturordnung als Quelle der Gotteserkenntnis Seite 54 Und das ist nicht eine überholte Meinung aus dem Mittelalter, sondern hat bis in die Neuzeit hinein Gültigkeit. So schreibt Max Planck, der Begründer der Quantentheorie: 19

20 Es gibt ein Gesetz, welches die Eigentümlichkeit hat, dass es auf jedwede den Verlauf eines Naturvorganges betreffende sinnvolle Frage eine eindeutige Antwort gibt, und dies Gesetz besitzt, soweit wir sehen können, ebenso wie das Energieprinzip, genaue Gültigkeit, auch in der allerneuesten Physik. Was wir aber nun als das allergrößte Wunder ansehen müssen, ist die Tatsache, dass die sachgemäßeste Formulierung dieses Gesetzes bei jedem Unbefangenen den Eindruck erweckt, als ob die Natur von einem vernünftigen, zweckbewussten Willen regiert würde. Max Planck Als Beispiel führt auch er die Lichtbrechung an. Beim Durchgang durch Medien verschiedener Lichtbrechung benutzt das Licht immer diejenige Bahn, zu deren Zurücklegung es, bei Berücksichtigung der verschiedenen Fortpflanzungsgeschwindigkeiten in den verschiedenen Luftschichten, die kürzeste Zeit braucht. Die Photonen, welche den Lichtstrahl bilden, verhalten sich also wie vernünftige Wesen. Sie wählen sich unter allen möglichen Kurven, die sich ihnen darbieten, stets diejenige aus, die sie am schnellsten zum Ziele geführt. Max Planck in: Georg Siegmund Naturordnung als Quelle der Gotteserkenntnis Seite 75 Es ist also keinesfalls so, dass Gott durch die zunehmenden Erkenntnisse der Naturwissenschaft immer kleiner würde, sondern im Gegenteil: Die Größe Gottes wächst in dem Maße, wie die Logik und Komplexität des Universums vor unseren Augen zunimmt! 20

21 Die Komplexität des Lebens Lebendige Organismen bestehen aus Proteinen. Zur Erzeugung dieser Proteine ist in den Zellen eine Information in Form der DNS (Desoxyribonucleinsäure) hinterlegt. Die DNS wird aus vier Basen gebildet (Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin) und hat eine Struktur vergleichbar mit einem Computercode. Für die Bildung eines einzigen Proteins ist die Kombination von bis Basen (je nach Art des Proteins nötig). Die DNS einer menschlichen Zelle beinhaltet eine Informationsmenge, die in einem Computerprogramm Zeichen nötig machen würde, das wären ungefähr Schreibmaschinenseiten voll beschrieben! Der Begründer der Firma Microsoft, Bill Gates, kam bei der Betrachtung dieser Struktur zu dem Ergebnis: Die DNA ist wie ein Softwareprogramm, nur sehr viel komplexer als alles, was wir jemals entwickelt haben. Die zufällige Entstehung eines einzigen Proteins (im menschlichen Körper werden circa unterschiedliche Proteine benötigt!) ist für sich genommen schon so absolut unwahrscheinlich (1: !), dass der englische Nobelpreisträger Francis Crick (Entdeckung der DNA- Struktur) feststellen musste, dass die Zeit von 4,6 Milliarden Jahren auf der Erde für eine zufällige Entstehung niemals ausgereicht hätte. Er schrieb:... es gibt nicht den geringsten stichhaltigen Beweis für die Hypothese, dass das Leben in einer organischen Suppe hier auf der Erde entstanden ist... Weshalb schwelgen Biologen dann in unbegründeten Fantasien, um zu leugnen, was doch so offensichtlich ist: Dass die Aminosäure-Ketten, und damit das Leben, nicht durch Zufall entstanden sind. 21

22 Im Großen wie im Kleinen, in Astronomie wie in der Biologie bringen immer neue Entdeckungen uns zum Staunen: Als der Anatom H.von Meyer einen durchgesägten Oberschenkelknochen betrachtete, stellte er zu seinem maßlosen Erstaunen fest, dass die Bälkchen im Innern des Knochens in Linien angeordnet sind, die mit den von Culmann (Professor der Bautheorie in Basel) berechneten Druck- und Zugkurven genau übereinstimmen. Die Bälkchen im Oberschenkelknochen sind genauso angeordnet, wie die tragenden Innenpfeiler in einem künstlich konstrierten Turm oder Kran nach Forderungen der Festigkeitstheorie eingebaut werden müssen. In: Georg Siegmund Naturordnung als Quelle der Gotteserkenntnis Seite 144 Die Feinabstimmung des Universums Die Genauigkeit, mit der das Weltall geplant worden sein muss, übersteigt das menschliche Vorstellungsvermögen um ein Vielmilliardenfaches. Es hat sich herausgestellt, dass die neuentdeckten Naturkonstanten wie zum Beispiel das Plancksche Wirkungsquantum oder die Wirkung der Gravitation bis auf die vierzigste Stelle hinter dem Komma genau stimmen müssen, damit unsere Welt überhaupt entstehen konnte: Das Weltall ist uns so unwahrscheinlich günstig gesinnt, dass es geplant zu sein scheint. Wäre zum Beispiel die Materiedichte im Urknall nur um den zehn-hoch-vierzigsten Teil größer gewesen, wäre das Universum in kurzer Zeit wieder kollabiert. Andreas Tammann, Astronomie-Professor Basel 22

23 Der Atomkern unserer Elemente wird aus Neutronen und Protonen gebildet. Wenn die Masse des Neutrons auch nur um ein Siebenhundertstel größer wäre (Masse des Neutrons: 0, Gramm!) gäbe es keine Kernfusion mehr, die die Energiequelle der Sonne und damit unseres Lebens ist. Zur Existenz des Universums ist die Umwandlung von Wasserstoff in Helium in einem ganz exakten Verhältnis notwendig. Nach der Theorie ist die Wasserstoff-Helium- Umwandlung die Voraussetzung für das Entstehen schwererer Elemente. Es müssen genau 0,007% des Wasserstoffs in Helium umgewandelt werden. Wenn der Wert auf 0.006% absinken würde, käme die gesamte Umwandlung zum Erliegen. Das Universum würde nur aus Wasserstoff bestehen. Stiege der Wert auf 0,008%, wäre der vorhandene Wasserstoff längst verbraucht. In beiden Fällen wäre unsere Form von Leben nicht möglich. Wenn wir Gott spielen und die Werte für die Naturkonstanten und-kräfte frei wählen könnten, würden wir wohl entdecken, dass fast alle Einstellungen das Universum unbewohnbar machen würden. Paul Davies, Physiker in Lee Strobel: Indizien für einen Schöpfer Davies zufolge ist das Gleichgewicht zwischen der Schwerkraft und der schwachen Kernkraft mit einer Genauigkeit von 1:10 40 abgestimmt - die Genauigkeit, die ein Scharfschütze brauchen würde, um ein 1 cm großes Ziel zu treffen, das sich am anderen Ende des beobachtbaren Universums befindet, 20 Milliarden Lichtjahre entfernt! Hinzu kommen die extrem unwahrscheinlichen Bedingungen, die ein Leben auf unserer Erde überhaupt erst möglich gemacht haben: Die Art und Zusammensetzung der Elemente auf der Erde, 23

24 ihre Größe und Lage im Sonnensystem und in der Galaxie, die Achsenneigung, Umlaufzeiten, ihr Mond und so weiter. Das Universum ist offensichtlich eine abgekartete Sache. Es gibt zu vieles, was zwar wie durch Zufall entstanden aussieht, es aber nicht ist. Eine vernünftige Interpretation der Tatsachen legt den Gedanken nahe, dass eine Superintelligenz mit Physik, Biologie und Chemie jongliert hat und dass es in der Natur keine blinden Kräfte gibt, die der Rede wert wären. Sir Fred Hoyle, Physiker und Astronom Mit anderen Worten: Die Natur-Gesetze, die all dem zugrunde liegen, müssen von jemandem gesetzt worden sein. Die große Fülle moderner Entdeckungen hat den alten Materialismus vollkommen zerstört. Das Universum zeigt sich heute unseren Augen als Gedanke. Ein Gedanke aber setzt das Vorhandensein eines Denkers voraus. Sir John Ambrose Fleming, Physiker und Radiotechniker Deshalb wird Gott durch die zunehmenden menschlichen Erkenntnisse nicht immer kleiner, sondern ganz im Gegenteil: Die Größe Gottes wächst in dem Maße, wie die Größe und Komplexität des Universums vor unseren Augen zunimmt: Je mehr das Feld der Wissenschaft sich erweitert, desto zahlreicher und unverwerflicher werden die Beweise für die ewige Existenz einer schöpferischen und allmächtigen Weisheit. W.Herschel, Astronom, Entdecker des Uranus Je tiefer wir in das harmonische... Walten der Naturkräfte eindringen, desto mehr fühlen wir uns zu demütiger Bescheidenheit angeregt... desto höher steigt unsere Bewunderung der unendlichen 24

25 ordnenden Weisheit, welche die ganze Schöpfung durchdringt. Werner von Siemens, Begründer der Elektrotechnik Das Weltall hat mit seinem Alter und seiner Größe von 13 Milliarden (Licht-) Jahren inzwischen ein Ausmaß erreicht, das eines allmächtigen Gottes sicher würdiger ist als die menschlich überschaubare, kleine und junge Welt des Mittelalters. Aber das Ende ist noch nicht in Sicht: Je mehr ein Mensch die Geheimnisse des Universums seinem Willen beugt und erforscht, desto mehr wird ihm zum Entdecken übrigbleiben, denn er wird die Unendlichkeit des Unendlichen begreifen. Guglielmo Marconi, Nobelpreis Physik 1909, Erfinder von drahtloser Telegraphie, Radio und Fernsehen Denken führt zum Glauben! Manchmal wird der Eindruck erweckt, Naturwissenschaft führe mehr oder weniger zwangsläufig zum Atheismus. Doch das Gegenteil ist die Wahrheit: Hohe Intelligenz und erstklassige Wissenschaft können durchaus ein Nährboden sein, in dem der Glaube tiefe Wurzeln schlägt! So gibt es nicht nur viele berühmte Naturwissenschaftler, die sich offen zu ihrem Glauben bekannt haben. Sondern gerade einige der größten unter ihnen waren der Überzeugung, dass echte Naturwissenschaft letztlich jeden Forscher unausweichlich zu dem Punkt bringen muss, an dem er zum Glauben an Gott kommt: Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum ersten Mal gedacht werden. 25

26 Albert Einstein, Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreis Physik Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen. Max Planck, Begründer der Quantentheorie, Nobelpreis Physik Diese beiden Spitzenwissenschaftler sind deshalb nur zwei Beispiele für viele andere. Das Weltall ist also tatsächlich das, was man einen echten Gottesbeweis nennen kann, der zu allen Zeiten auch - und gerade! - Naturwissenschaftler davon überzeugt hat, dass es einen intelligenten und mächtigen Schöpfer geben muss. Was sagt die Bibel zum Thema Gottesbeweis? Die Bibel betont, dass die Schöpfung ein klarer Beweis für die Existenz Gottes ist. Paulus schreibt die folgenden Worte in seinem Römerbrief: Das von Gott Erkennbare ist unter den Menschen offenbar, weil Gott es ihnen offenbar gemacht hat. Denn sein unsichtbares Wesen wird seit der Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut: Seine ewige Kraft und Göttlichkeit - sodass sie ohne Entschuldigung sind... Römer 1:19-20 Durch das Erforschen der Schöpfung können wir zwar bei weitem nicht das ganze Wesen Gottes erfassen, aber zwei seiner Eigenschaften können wir ganz klar aus ihr erkennen: Seine Göttlichkeit und seine ewige Kraft. Diese sind für jedermann erkennbar = gnohstós und offenbar = phanerós, das kann mit dem Verstand wahrgenommen = no-éoh und sogar geschaut = kat-horáoh werden. 26

27 Paulus bestätigt mit seinen Sätzen außerdem die Erkenntnis, dass wir grundsätzlich nur dann etwas über Gott wissen können, wenn er es von sich aus offenbart: Weil Gott es ihnen offenbar gemacht hat. Darum besteht ein Gottesbeweis nicht darin, dass wir Gott beweisen, sondern dass er selber sich beweist. Gott selber ist zwar unsichtbar, er ist Geist, doch sein Wirken in der Schöpfung beweist sein Dasein so eindeutig, dass jeder Unglaube ohne Entschuldigung bleibt. Die Schöpfung verfehlt gerade bei logisch denkenden Menschen ihre Wirkung als Gottesbeweis nicht. Sogar der Astronom und Atheist Martin Rees von der Universität Oxford stellt fest: Wenn die sechs physikalischen Grundeigenschaften des Universums (Anmerkung: Ausdehnungsgeschwindigkeit, Materianteil, starke und schwache Kraft im Atomkern, elektrische Kraft, Schwerkraft) auch nur eine winzige Änderung erfahren würden, gäbe es keine Sterne, keine komplexen Elemente, kein Leben. Wenn man auch die weiteren Werte berücksichtigt, die das Universum zusammenhalten (Anmerkung: circa 30), dann ist es in einem absurden Maße unwahrscheinlich, dass die Struktur des Universums so ist, wie sie ist. So verwundert es nicht, dass gerade unter den größten, bahnbrechenden Naturwissenschaftlern und Forschern viele waren, die in der Natur einen Beweis für die Existenz eines intelligenten Urhebers sahen. Wen das interessiert, der findet auf den folgenden Seiten die Bekenntnisse von mehr als fünfzig weltberühmten Naturwissenschaftlern aller Zeiten. 27

28 Du sollst dir kein Bildnis von Gott machen! Sollen wir, wie eines der Zehn Gebote zu fordern scheint, lieber gar kein Gottesbild, gar keine Vorstellungen von Gott haben? Zum einen wäre das unmöglich, denn allein das Wort Gott ist ja schon eine Bezeichnung für irgend etwas und damit unweigerlich mit gewissen Vorstellungen verbunden. Vor allem aber spricht der Originaltext von etwas ganz anderem: Du sollst dir kein Bild von Gott selber zurechtschnitzen - so könnte man Exodus 20:4 viel treffender wiedergeben, denn das Wort Bildnis, hebräisch päsäl, stammt von pasal = schneiden, zuhauen, schnitzen und bedeutet demnach wörtlich Schnitzbild. Die Frage, um die es hier geht, ist also die: Wollen wir uns ein Bild von Gott zurechtschnitzen, oder werden wir das Bild annehmen, das Gott selbst uns von sich gibt? Das bedeutet: Wir müssen Gott so akzeptieren, wie er ist, und ihn uns nicht so zurechtschnitzen, wie wir ihn gerne hätten. Das ist auch die Haltung des Naturwissenschaftlers, der sich durch Experimente zum Umdenken bewegen lässt: Er akzeptiert den Forschungsgegenstand wie er ist und versucht nicht, ihn seinen Vorstellungen anzupassen. Dabei sind wir uns sicher alle einig: Wäre Gott genau so, wie wir ihn uns ausdenken, dann wäre er nicht größer als unser Verstand - und das wäre ein recht bescheidener Gott! Wenn wir Gott auf unser Vorstellungsvermögen beschränken, reduzieren wir ihn vom Schöpfer zum Machwerk eines Geschöpfes, dann machen wir uns wirklich unseren eigenen Gott. Der hat dann allerdings mit dem realen Gott nicht mehr viel gemeinsam, er ist dann eher ein Maskottchen, ein Minigöttchen, mehr nicht! 28

29 WIR müssen verändert werden - nicht Gott! Ein Wissenschaftler wird durch seine Erkenntnisse verändert - das ist das Kennzeichen von Wissenschaft. Nicht er prägt seine Meinung dem Universum auf, sondern er lässt sich von den Fakten und Tatsachen belehren, seine Überzeugungen verändern. Er passt seine Meinung der Realität an. Das ist, was die Bibel Umdenken nennt. Das griechische meta-no-ejn bedeutet wörtlich umdenken, umsinnen. Buße, so die veraltete Übersetzung, besteht also ganz und gar nicht in Strafe oder Selbstkasteiung, sondern auf einem Aha-Erlebnis, das einen zum Umdenken bringt. Vorher steckte man in einer Sackgasse, nun ist man wieder auf dem richtigen Weg. Das ist Grund zur Freude! Gott erkennen hat Folgen Das ist jedoch gleichzeitig auch ein Hauptgrund, warum viele Menschen Gott nicht erleben: Sie sind gar nicht bereit dazu! Sie wollen es gar nicht! Denn wir müssen bereit sein, auch persönliche Konsequenzen aus Gottesbeweisen zu ziehen. Gott ist keine Sternschnuppe, die man kurz bestaunt und dann schnell wieder vergisst. Man kann nicht dem Schöpfer des Universums begegnen und dann weiterleben, als wäre nichts gewesen! Gott ist auch nicht die Sahnehaube auf unserer Lebenstorte, um sie zu verzieren oder zu versüßen - er ist viel eher das Backpulver in unserem Leben, ohne ihn wäre unser Schicksal ein formloser Brei. Gott ist der Schöpfer des Weltalls, der Herr des Universums - die Welt dreht sich um ihn, nicht um uns! Gottesbeweise zu erfahren ist deshalb zwangsläufig ein Wendepunkt im Leben: Entweder man lässt sich durch sie zum Guten verändern, oder es geht erst recht bergab mit einem. Das mag ein weiterer Grund sein, warum Gott sich verbirgt: Er möchte sich denen offenbaren, die bereit für Veränderung sind, und nicht denen, die von ihm ohnehin nichts wissen wollen. 29

30 Was können wir aus der Schöpfung über Gott erfahren? Durch die Erforschung der Natur gelangen wir zu dem Ergebnis, dass es einen Schöpfer geben muss, der im Anfang die Welt erschaffen und gestaltet hat und sie bis heute erhält. Und so, wie ein Gemälde uns eine Menge über den Charakter seines Malers sagen kann, können wir aus dem Werk der Schöpfung eine Reihe von Rückschlüssen auf das Wesen Gottes ziehen. Natürlich sagt uns das Kunstwerk nicht alles über seinen Künstler, und wenn wir genaueres über Gott erfahren wollen, müssen wir uns nach weiteren Gottesoffenbarungen umsehen. Doch bevor wir das tun, wollen wir zuerst einmal zusammenfassen, was uns die Schöpfung über Gott lehrt. So haben wir einen soliden Grundstock von Erkenntnissen, auf denen wir aufbauen können, wenn wir uns den Religionen dieser Welt zuwenden, um ihre Glaubwürdigkeit zu überprüfen: Eine Religion, die dem widerspricht, was die Schöpfung uns über Gott offenbart, kann keine unverfälschte Offenbarung dieses Schöpfers sein. 1. Gott ist unvorstellbar mächtig Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis. Isaak Newton Wir wissen heutzutage, dass in einem Kilogramm Materie genug Energie steckt, um eine ganze Großstadt zu zerstören. Und wir wissen, dass unsere Sonne, die millionenmal größer ist als die Erde, nur einer von vielleicht hundert Milliarden Sternen unserer Galaxie ist - und diese wiederum nur eine von hunderten Milliarden von anderen Galaxien. 30

31 Es braucht wohl keine weiteren Worte um zu belegen, dass der Schöpfer dieser unzähligen Welten eine so unvorstellbare Macht besitzen muss, dass im Vergleich mit ihm eine Supernova nicht mehr als ein Glühwürmchen ist. Wir Menschen sind im Vergleich damit nicht einmal Bakterien auf einem Staubkorn. Den ewigen, unendlichen und allmächtigen Gott habe ich vorüberziehen sehen, und ich bin vor Ehrfurcht in die Knie gesunken. Karl von Linné 2. Gott ist extrem intelligent und informiert Aus der Komplexität der Schöpfung ergibt sich, dass ihr Schöpfer menschlich gesehen unvorstellbar intelligent sein muss. Besonders beeindruckend ist es, die Einsicht und das Bekenntnis aus dem Munde eines der intelligentesten Männer der Welt zu hören, dass das Weltall eine Offenbarung von Gottes unendlicher Intelligenz ist: Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Albert Einstein in Ernst Frankenberger Bekenntnisse, Seite 23 Die Verwirklichung der Schöpfungspläne bedingt außerdem, dass Gott über den Verlauf und aktuellen Stand der Dinge in seiner Schöpfung laufend und sehr genau im Bilde ist, weil es sonst unmöglich wäre, die uns bekannte Harmonie und Ordnung aufrecht zu erhalten. Und das muss auf allen Ebenen der Schöpfung gelten, vom Kleinsten bis zum Größten, von den Quanten bis zu den Quasaren. Mit einem Wort: Gott ist allwissend. Deswegen können wir davon ausgehen, dass er auch über jeden einzelnen von uns umfassend informiert ist. 31

32 3. Gott ist ein Gott der Ordnung Gott ist lauter Ordnung. Er ist der Urheber der allgemeinen Harmonie. Gottfried Wilhelm Leibniz ( ), Mathematiker, Physiker, EFG 10 Es fasziniert Menschen seit Urzeiten, die Naturgesetze zu erforschen, die sich in allen Ebenen der Schöpfung erkennen lassen, von den Gesetzmäßigkeiten der Sternenhimmel bis hinunter in die Welt der Atome, deren Regelmäßigkeit wir im Periodensystem der Elemente abgebildet haben: Der Tanz der Atome, der Elektronen und Atomkerne obliegt trotz seiner Wildheit Gottes ewigen Gesetzen. Max Born ( ), Nobelpreis Physik 1954, Mitbegründer der Quantenmechanik, HB 43 All diese Gesetze sind ein Beweis dafür, dass Gott einen ausgeprägten Willen hat, der die Materie in klaren Bahnen lenkt: Je tiefer wir in das harmonische Walten der Naturkräfte eindringen,... desto höher steigt unsere Bewunderung der unendlichen ordnenden Weisheit, welche die ganze Schöpfung durchdringt. Werner von Siemens Es gehört also zum Wesen Gottes, Ordnung zu schaffen durch (Natur-) Gesetze, und es ist von daher naheliegend zu erwarten, dass er auch für die Welt des Geistes Gesetze verordnet und für deren Einhaltung sorgt. 32

33 4. Gott ist ein Gott, der sich offenbaren möchte Allerdings hat Gott uns, die wir ihn mit unseren fünf Sinnen in der Regel nicht direkt wahrnehmen können, geistige Fähigkeiten gegeben. So, wie wir für die Wahrnehmung von Radiowellen Geräte als Hilfsmittel verwenden, haben wir den Verstand als Instrument bekommen, der uns in die Lage versetzt, aus der Schöpfung Rückschlüsse auf den Schöpfer zu ziehen. Dabei besteht eine wichtige Parallele zwischen der Suche nach Gott und den Naturwissenschaften: Es gibt die Kräfte, die seit Milliarden von Jahren wirken und gelten, und seit Urzeiten suchen und forschen Menschen nach den Gesetzen hinter ihnen. Und bis in die Gegenwart werden immer wieder bahnbrechende Entdeckungen gemacht, neue Erkenntnisse gewonnen. Aber gesucht, geforscht muss werden, die Natur bindet uns die Wahrheit nicht immer auf die Nase! Gott hat viele seiner Wesenszüge in der Schöpfung weithin sichtbar geoffenbart. Doch was für die Erforschung der Schöpfung wahr ist, gilt auch für den Schöpfer selber: Wir können ihn nur näher kennenlernen, wenn wir nach ihm forschen wie Wissenschaftler und Forscher. Wir müssen Gott suchen! Und es gibt guten Grund zu der Hoffnung, dass wir ihn dann auch tatsächlich finden werden. Denn da es Gottes Wesen ist, sich zu offenbaren, ist zu erwarten, dass er sich nicht nur in der Schöpfung, sondern auch noch anderweitig offenbart. Dass er sich nicht nur der Menschheit allgemein, sondern auch jedem einzelnen persönlich offenbaren will. Doch dazu gehört natürlich das persönliche Interesse des Einzelnen. 33

34 5. Gott ist ein verborgener Gott Die Schöpfung ist eine Offenbarung Gottes, also ist Gott ein sich offenbarender Gott. Andererseits können wir ihn selber im Allgemeinen weder sehen noch hören, fühlen, riechen oder schmecken, seine Wahrnehmung entzieht sich unseren fünf Sinnen. Gott ist also zweifellos ein verborgener Gott - das ist auch eine wichige Tatsache, die wir festhalten wollen! Die Gründe hierfür sind vielleicht nicht ganz klar. Einer mag in der Begrenzung unserer Sinne liegen, die einfach nicht fähig sind, Gott unmittelbar zu erfassen. Wir kennen diesen Umstand inzwischen sehr gut auch aus den Naturwissenschaften, die uns gelehrt haben, dass wir zum Beispiel mit den Augen nur einen eng begrenzten Ausschnitt des elektromagnetischen Spektrums sehen können, nicht jedoch zum Beispiel Infrarot-, UV-Licht oder Röntgenstrahlen. Bleibt aber trotzdem die Frage, warum Gott sich nicht auch unseren begrenzten Sinnen deutlicher zeigt. Hierüber können wir erst einmal nur Vermutungen anstellen. Vielleicht, weil er möchte, dass wir auf seine Offenbarung in der Schöpfung reagieren und ihn von uns aus suchen? Jedenfalls können wir festhalten, dass Gott sich uns nicht aufdrängt. Er offenbart sich nicht in der Fülle seiner Macht, die ihm angesichts der Größe der Schöpfung ja offensichtlich zur Verfügung stünde. Vielleicht, weil wir sonst allein schon durch seine Erscheinung vernichtet würden, vielleicht aber auch, weil er nicht um seiner Herrlichkeit, sondern um seiner selbst willen geliebt werden möchte? 34

35 6. Gott ist eine Person Da der Schaffende immer größer ist als das Geschaffene, muss Gott als Erschaffer der Menschheit - mindestens - eine Person sein, wenn auch nicht mit einem Körper, wie wir ihn haben oder mit einem Charakter, der mit unserem identisch wäre: Da es Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT! Max Planck, ESG 251 Der Mensch - ein Gottesbeweis! Für wie groß schätzen wir die Wahrscheinlichkeit ein, dass ein Fels anfängt, mit menschlicher Sprache zu sprechen? Wie lange müssten wir darauf warten, bis dieses Wunder geschieht: Tausend oder Millionen oder Milliarden Jahre? Halten wir es für möglich, dass ein Eimer voll Sand eines Tages beginnt, Gefühle zu zeigen, über seine Sehnsüchte und Wünsche zu reden? Gibt es irgendwelche zufälligen Umstände, die bewirken könnten, dass eine Schubkarre voll Ackererde eines Tages fähig sein könnte, intelligente Signale zu senden? Nun, entweder, wir glauben, dass dieses Wunder tatsächlich eingetreten ist - oder wir glauben an Gott! Denn der Fall, dass Humus Intelligenz erwerben kann, ist mit homo sapiens sapiens (von lateinisch humus = Erde und sapientia = Weisheit) tatsächlich eingetreten: Jeder von uns ist ein intelligenter Komposthaufen, ein sprechender Materiekloß! Ich bin ein Riesenmolekül, das seine Gedanken in einen Computer eintippt und so mit dir kommuniziert! Alles Zufall? 35

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