Prof. G. Leibold Theologische und philosophische Erkenntnislehre WS 2009/10

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Prof. G. Leibold Theologische und philosophische Erkenntnislehre WS 2009/10"

Transkript

1 Prof. G. Leibold Theologische und philosophische Erkenntnislehre WS 2009/10 1. Vorlesung Am Beginn der abendländischen Philosophie steht die Unsicherheit über die Verlässlichkeit tradierten Wissens. Aus dieser Unsicherheit resultieren Fragen danach, was der letzte Grund aller Dinge sei, was allen Erscheinungen zugrunde liege und wie sich die Menschen ihrer Erkenntnisse über die Welt versichern können. Die philosophische Erkenntnislehre befasst sich mit dem Phänomen des menschlichen Erkennens insgesamt, vor allem mit dessen Ergebnis, der Erkenntnis oder dem Wissen. Wissen und Meinen Ein erster Schritt auf dem Weg zur Beantwortung der Grundfragen, was Erkenntnis ist und wie sie möglich ist, besteht in einer Untersuchung des Unterschieds zwischen Wissen und Meinen. Die Unterscheidung ist eine sprachliche (terminologische), keine empirische. Zum Terminus 'Wissen' oder 'Erkenntnis' gehören Wahrheit und Gewissheit. Wir können auch sagen: Wahrheit und Rechtfertigung. Wegweisend war Platos Vorschlag für die Unterscheidung von Wissen und Meinen: Erstens nahm er an, dass zwischen dem universalen Anspruch des Wissens einerseits und dessen Unveränderlichkeit andererseits ein Zusammenhang besteht. Zweitens verband er die Unveränderlichkeit des Wissens mit der Unveränderlichkeit der Dinge, die wir erkennen. Drittens ging er von der Beobachtung der Veränderlichkeit der wahrnehmbaren Welt über zu der Annahme, dass es noch eine unveränderliche Wirklichkeit gibt (Ideenwelt). Platos Schüler Aristoteles verwarf die Ideenlehre, hielt aber an der Existenz eines Allgemeinen fest (Form). Er sah das Allgemeine, z. B. das Menschsein, nicht als getrennt vom Einzelnen an, sondern verlegte es in das Einzelne. In der Folgezeit richtete sich das philosophische Interesse auf die Erläuterung des Begriffs der Wahrheit und die Rolle der Wahrnehmung für unser Erkennen. Danach ist Wahrheit als eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für unser Wissen oder unsere Erkenntnis zu betrachten: Jede Aussage, die jemandes Wissen ausdrücken soll, muss wahr sein. Und Gewissheit? Die Gewissheit, die wir mit einer Aussage verbinden, bezieht sich darauf, dass wir hinreichende Gründe dafür haben, eine Aussage für wahr zu halten. Wir müssen in der Lage sein, unser Fürwahrhalten einer Aussage zu rechtfertigen. Jeder Wissensanspruch ist mit Rechtfertigbarkeit verknüpft. Zusammengefasst: Wahrheit und Rechtfertigbarkeit (Gewissheit) sind je einzeln notwendige Bedingungen für Wissen. In den meisten Fällen zusammen genommen sogar hinreichende Bedingungen (Gettier-Problem). Und das Meinen? Meinen ist eine vorsichtige, versuchsweise Behauptung. Wer etwas meint, glaubt auch eine Rechtfertigung zu besitzen, ist sich aber nicht sicher und stellt vor allem keinen allgemeinen Anspruch. 2. Vorlesung Eine weitere epistemische Einstellung, die sich neben dem Meinen vom Wissen unterscheiden lässt, ist das Glauben. Die Philosophie nahm ihren Ausgang von der Unsicherheit über die Verlässlichkeit tradierter Wissenselemente, insbesondere der der griechischen Mythologie (Hesiod, Homer).

2 2 Glauben und Wissen Die definitorische Abgrenzung zwischen Glauben und Wissen wird dadurch erschwert, dass das Wort 'glauben' mehrdeutig ist. Wichtig ist für uns die Verwendung des Wortes 'glauben' in religiösen Kontexten. Glauben und Wissen unterscheiden sich in dieser Verwendung gerade nicht durch den Anspruch auf Wahrheit und Gewissheit, sondern durch die unterschiedlichen zugelassenen Weisen der Rechtfertigung geglaubter und gewusster Sätze. Glauben erhebt also ebenso wie das Wissen einen universalen Anspruch auf Wahrheit und Gewissheit. Auch das Geglaubte muss auf Wahrheit und Gewissheit überprüft werden. Dass jemand einen Satz glaubt und nicht weiß, bedeutet nur, dass er dafür andere Rechtfertigungen in Anspruch nehmen will. Es ist charakteristisch für geglaubte Sätze, dass wir bei ihnen stärker auf das Zeugnis anderer Menschen zurückgreifen als bei gewussten Sätzen. Wir unterscheiden: (1) P glaubt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. (2) P glaubt seinen Freunden. (3) P glaubt an ein Leben nach dem Tod. (4) P glaubt an Gott. Die Sätze (1) und (3) sagen dasselbe aus. Die Verschiedenheit ihrer grammatischen Konstruktion hat keine Entsprechung auf der Ebene der Bedeutung. Auch von Satz (3) kann man sagen, dass er eine epistemische Einstellung zu einer Aussage über das Leben nach dem Tod zum Ausdruck bringt. Das gilt für den Satz (2) nur in einem sehr eingeschränkten Sinn. Was Sätze dieser Art zum Ausdruck bringen, ist das Vertrauen in die Wahrhaftigkeit einer anderen Person. Für Satz (2) kann man daher auch sagen: P glaubt, dass seine Freunde die Wahrheit sagen. Satz (4) bringt eine existentielle Gewissheit zum Ausdruck. Ein Glaube, der eine existentielle Gewissheit beinhaltet, lässt sich nicht vollständig in ein Wissen überführen. Die Rechtfertigung eines solchen Satzes geschieht durch eine bestimmte Lebensführung. Skepsis und Zweifel Wahrheit und Gewissheit sind Kriterien, die uns erlauben, Wissen vom Meinen zu unterscheiden, wenn wir voraussetzen, dass es Wissen überhaupt gibt. Die skeptische Tradition der Philosophie bestreitet das. Wir unterscheiden verschiedene Formen der Skepsis: (1) "Es gibt keine Wahrheit und mithin keine Erkenntnis". Diese These ist die umfassendste. Sie verstrickt sich jedoch in einen Selbstwiderspruch. Sie kann ihren eigenen Anspruch nicht ausweisen. (2) "Selbst wenn es Wahrheit gibt, können wir sie nicht erkennen". Dieser Satz ist weniger radikal. Er lässt offen, ob es Wahrheit gibt. Er bestreitet jedoch prinzipiell, dass der Mensch die Fähigkeit hat, wahre Erkenntnis zu erlangen. (3) "Auch wenn wir Wahrheit erkennen können, tun wir es nicht". Diese Form der Skepsis ist am wenigsten radikal. Sie behauptet nichts über die Möglichkeit von Erkenntnis, sondern bestreitet, dass wir de facto zu wahren Aussagen gelangen. Die Widerlegung der Skepsis durch Descartes Ausgangspunkt der cartesianischen Philosophie ist die Frage, wie der Mensch zu gesicherter Erkenntnis kommen kann. Um darauf eine Antwort zu finden, nimmt Descartes (17. Jh.) den Standpunkt der relativen Skepsis ein. Er benutzt den skeptischen Vorbehalt als Methode seiner philosophischen Forschung. Sein Zweifel

3 3 ist methodisch und universal. Man kann an allem zweifeln, aber es existiert doch derjenige, der zweifelt. Zweifeln ist eine Form des Denkens. Daher gilt nach Descartes: Ich denke, also bin ich. Mindestens der eine Satz, "Ich bin, ich existiere", ist notwendig wahr und die Basis der Erkenntnisgewissheit. Man könnte dieses Argument auch das Argument der transzendentalen Unhintergehbarkeit nennen. Descartes hat gezeigt, dass der Zweifel positiv als Mittel für die Erkenntnisgewinnung eingesetzt werden kann. Das Argument setzt allerdings die Sprache und eine Art von Argumentationslogik voraus. 3. Vorlesung Wahrheit und Wahrheitstheorien Zum Begriff des Wissens gehören Wahrheit und Gewissheit als notwendige Bedingungen. Auf die Frage: "Was ist Wahrheit?", antworten verschiedene Wahrheitstheorien. Diese Theorien geben aber eigentlich nur die Kriterien an, unter denen eine Aussage wahr ist. Die klassische Wahrheitsdefinition hingegen stammt von Aristoteles, Metaph. IV 1011b 26-28: "Von etwas, das ist, zu sagen, dass es nicht ist, oder von etwas, das nicht ist, zu sagen, dass es ist, ist falsch; während von etwas, das ist, zu sagen, dass es ist, oder von etwas, das nicht ist, zu sagen, dass es nicht ist, wahr ist." Die Adäquationstheorie der Wahrheit bei Thomas von Aquin Von Thomas stammt die klassisch gewordenen Formulierung: "Veritas est adaequatio rei et intellectus". Also: Die Wahrheit einer Aussage ist garantiert durch die Übereinstimmung eines Sachverhalts mit der vom Intellekt gebildeten Aussage, dass sich eine Sache so und so verhält. Thomas, Über die Wahrheit: "Jede Erkenntnis vollzieht sich durch eine Anpassung des Erkennenden an das erkannte Ding, und zwar derart, dass die besagte Anpassung Ursache der Erkenntnis ist." Die Adäquationstheorie der Wahrheit bei A. Tarski Nicht minder bekannt ist der Beispielsatz von A. Tarski: "'Es schneit', ist eine wahre Aussage dann und nur dann, wenn es schneit". Tarski geht es in erster Linie um eine Klärung der Frage, was eine Aussage zu einer wahren Aussage macht. Kennzeichen der Adäquationstheorie der Wahrheit Kennzeichen dieser Theorie ist der Wirklichkeitsbezug. Als Kriterium der Wahrheit wird das Verhältnis zwischen der Wirklichkeit auf der einen und unserer Erkenntnis auf der anderen Seite angesehen. Sie heißt deswegen auch relational. Die Schwierigkeit diese Theorie liegt darin, erklären zu müssen, nach welchen Kriterien die Übereinstimmung unserer Erkenntnis mit der Wirklichkeit festgestellt werden kann. Denn um die Wahrheit oder Falschheit einer Aussage beurteilen zu können, muss man bereits wissen, wie die Wirklichkeit, die ja als Beurteilungsmaßstab dienen soll, aussieht. Man muss also wissen, welche Sachverhalte wirklich sind. Dazu ist aber die sprachliche Beurteilung der Wirklichkeit von Sachverhalten mit Hilfe wahrer Aussagen notwendig. Das heißt: In der Reihenfolge der Schritte von der Wirklichkeit zur Wahrheit führt die Argumentation gar nicht aus der Sprache heraus.hier liegt ein Argumentationszirkel vor. Kohärenztheorie der Wahrheit

4 4 Unsere Aussagen über die Wirklichkeit stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern bilden größere Zusammenhänge. Diese werden auch Theorien genannt. Man kann sagen, dass einzelne Aussagen über die Wirklichkeit erst verständlich werden, wenn wir sie als Bestandteile einer Theorie begreifen. Ob ein Satz wahr oder falsch ist, hat damit zu tun, wie er mit anderen Sätzen derselben Theorie zusammenpasst bzw. kohäriert. Man kann in der Kohärenztheorie darauf verzichten, die Übereinstimmung unserer Aussagen mit der Wirklichkeit zu überprüfen, weil mit der Kohärenz innerhalb einer Theorie bereits ein Kriterium zur Beurteilung der Wahrheit oder Falschheit einzelner Aussagen zur Verfügung steht. Die Schwierigkeit der Kohärenztheorie besteht darin, dass es kein Kriterium gibt, zwischen ganzen Theorien zu entscheiden. Ob eine Theorie angemessen ist oder nicht, wird nicht diskutiert. Konsenstheorie der Wahrheit Diese Theorie gründet in der Erfahrung, dass sich das Erkennen eines Menschen nicht unabhängig von anderen Menschen, die ebenfalls erkennen, vollzieht. Wahrheit ist nicht einfach eine Eigenschaft von Aussagen. Wir verbinden vielmehr mit Aussagen einen Geltungsanspruch, der nach der Konsenstheorie im Diskurs mit anderen Menschen eingelöst werden soll. Das Wahrheitskriterium der Konsenstheorie lautet: Eine Aussage ist wahr genau dann, wenn es im Diskurs zu einem Konsens über sie kommt. Als Konsens gilt freilich nicht die zufällig herbeigeführte Übereinstimmung mit den Diskursteilnehmern, sondern der begründete Konsens, in dem ausschließlich die Kraft des besseren Arguments zählt. Eine Schwierigkeit der Konsenstheorie liegt darin, dass eine Aussage durch Konsens eine Geltung erreichen kann, die sich später als Irrtum herausstellt. Die Rolle der Erfahrung im Erkenntnisprozess Über den Stellenwert der Erfahrung für unsere Erkenntnis wird seit Parmenides und Platon nachgedacht. Insbesondere Platon war der Ansicht, dass aus der Wahrnehmung kein wahres Wissen gewonnen werden kann. Erkennen kann nur in der Erinnerung an angeborenes Wissen entstehen. Mit Aristoteles wurde der Weg frei, der Erfahrung innerhalb des Erkenntnisprozesses eine positive Bedeutung zuzusprechen. Eine Grundthese der Erkenntnislehre ist es seither, dass alles Erkennen mit der Erfahrung seinen Anfang nimmt. Kant formuliert so (KrV, B 1): "Wenn aber gleich alle unsere Erkenntnis mit der Erfahrung anhebt, so entspringt sie darum doch nicht eben alle aus der Erfahrung." Für den Empirismus, etwa John Locke, nehmen wir das gesamte Material für Vernunft und Begriffe aus der Erfahrung, der äußeren oder der inneren. Das Problem des Empirismus ist die Gleichsetzung von Erkennen und Erfahrung. Dass unser Erkennen von der Erfahrung initiiert wird, besagt noch nicht, dass es sich darin erschöpft. So ist insbesondere die Begründung der allgemeinen Erkenntnis im Empirismus problematisch, weil unsere Erfahrung immer nur die Erkenntnis von Einzelfällen liefert. Induktion führt nur zu Wahrscheinlichkeiten. Die Begriffsbildung Was zur Erfahrung noch hinzukommen muss, damit aus Erfahrungen Erkenntnisse werden, lässt sich nach traditioneller Ansicht anhand von Begriffen, Urteilen und Schließen aufzeigen.

5 5 Weil alles, was in der Welt existiert, materielle Gegenstände sind, muss unser Erkennen mit dem Erfassen von wahrnehmbaren Dingen und Eigenschaften beginnen. Nach Ansicht der Tradition, etwa Thomas von Aquin, werden unsere Wahrnehmungen zu Repräsentationen, sog. Phantasmata, von den Gegenständen zusammengefasst. Dazu besitzen wir nach Thomas eine besondere Fähigkeit, den sensus communis. Für spätere Verwendungen bewahren wir diese Repräsentationen im Gedächtnis (memoria) auf. Die Begriffe werden vom Intellekt durch Abstraktion aus der sinnlichen Wahrnehmung gewonnen. Der Abstraktionsprozess beginnt damit, dass der Intellekt von allem Einzelnen der Gegenstände absieht und das den Gegenständen Gemeinsame festhält (species intelligibilis). Begriffe sind also allgemein und stellen eine Zusammenfassung von Merkmalen dar, nach denen sich die individuellen Gegenstände gerade nicht unterscheiden. Begriffe lassen sich in einer Hierarchie ordnen. Die bekannteste dürfte die Hierarchie sein, die der Aristoteleskommentator Porphyrios (3. Jh.) aufgestellt hat. Sie ist unter dem Namen arbor porphyriana in die Geschichte eingegangen. Die Schwierigkeit der traditionellen Abstraktionstheorie liegt bereits darin, dass ein Wahrnehmungsdatum als Ausgangspunkt genommen wird, welches dann im Rahmen mentaler Akte zu einem sprachlichen Begriff transformiert wird. Der Übergang von einem sinnlichen Datum zu einem Begriff ist methodisch problematisch. Das Urteil Erst wenn wir in Form einer Aussage einem Gegenstand eine Eigenschaft zu- oder abschreiben, treffen wir ein Urteil über ihn, welches unter dem Anspruch der Wahrheit steht. Ein Urteil ist also eine Verknüpfung (mindestens) zweier Wörter. Von entscheidender Bedeutung ist die Frage, wie sich die in einem Urteil verknüpften Wörter zueinander verhalten. Unterscheiden sich die Wörter nach ihrem Umfang, spricht man von Extension. Unter der Extension eines Begriffs versteht man die Menge aller Gegenstände, auf die dieser Begriff zutrifft, z. B. die Extension des Begriffs 'zweisilbig' sind alle zweisilbigen Wörter. Es gibt aber auch die Verknüpfung gemäß der Bedeutung bzw. Intension der Wörter. Der intensionale Zusammenhang von Wörtern kann rein sprachlich gestiftet sein oder aber darüber hinausgehen. Liegt in einem Urteil ein rein sprachlich begründeter Zusammenhang vor, so wird das Urteil analytisch genannt, z. B. "ein Junggeselle ist unverheiratet". Synthetisch hingegen heißt ein Urteil, in dem der Zusammenhang nicht durch die Wortbedeutung bereits vorliegt, z. B. bei allen empirischen Sätzen. Mit der Unterscheidung von analytischen und synthetischen Urteilen verbunden ist besonders für Kant der Unterschied zwischen apriorischen und aposteriorischen Erkenntnissen. Apriorisch heißen Erkenntnisse, wenn man zu ihnen unabhängig von jeglicher Erfahrung gelangen kann. Aposteriorisch hingegen ist eine solche Erkenntnis, die man nur aufgrund von Erfahrung gewinnen kann. Der Schluss Werden Begriffe miteinander verknüpft, entstehen Urteile. Werden Urteile nach bestimmten Regeln miteinander verknüpft, kommen Schlüsse zustande. Schlüsse sind Übergänge von einer (endlichen) Menge von Urteilen (Prämissen) zu einem anderen Urteil (Konklusion). Ein Schluss heißt gültig, wenn für wahre Prämissen die Wahrheit der Konklusion garantiert ist. Ein gültiger Schluss aus wahren Prämissen ist ein Beweis.

Grundlagen der Philosophie

Grundlagen der Philosophie 1 Grundlagen der Philosophie Was ist ein Philosoph? Nennen Sie zwei Bedeutungen. Elenktik? Maieutik? Charakterisieren Sie den Begriff des Staunens. Stellen Sie fünf typische philosophische Fragen. Erklären

Mehr

Zu Immanuel Kant: Die Metaphysik beruht im Wesentlichen auf Behauptungen a priori

Zu Immanuel Kant: Die Metaphysik beruht im Wesentlichen auf Behauptungen a priori Geisteswissenschaft Pola Sarah Zu Immanuel Kant: Die Metaphysik beruht im Wesentlichen auf Behauptungen a priori Essay Essay zu Immanuel Kant: Die Metaphysik beruht im Wesentlichen auf Behauptungen a

Mehr

Voransicht. Bilder: Optische Täuschungen.

Voransicht. Bilder: Optische Täuschungen. S II A Anthropologie Beitrag 5 1 Eine Einführung in die Erkenntnistheorie Juliane Mönnig, Konstanz Bilder: Optische Täuschungen. Klasse: 11/12 Dauer: 12 Stunden Arbeitsbereich: Anthropologie / Erkenntnistheorie

Mehr

Wissenschaftliches Arbeiten. Teil 6: Wahrheitstheorien

Wissenschaftliches Arbeiten. Teil 6: Wahrheitstheorien Wissenschaftliches Arbeiten Teil 6: Wahrheitstheorien Wissenschaftliches Arbeiten SS2010 - Teil 6/Wahrheitstheorien 01.06.2010 1 Übersicht Was ist Wahrheit? Drei Theorien über Wahrheit Offene Fragen Wissenschaftliches

Mehr

Vorlesung Teil III. Kants transzendentalphilosophische Philosophie

Vorlesung Teil III. Kants transzendentalphilosophische Philosophie Vorlesung Teil III Kants transzendentalphilosophische Philosophie Aufklärung: Säkularisierung III. Kant l âge de la raison Zeitalter der Vernunft le siécles des lumières Age of Enlightenment Aufklärung:

Mehr

Einführung in die Erkenntnistheorie

Einführung in die Erkenntnistheorie Joachim Stiller Einführung in die Erkenntnistheorie Präsentation Alle Rechte vorbehalten 4.1 Erkenntnistheorie Übersicht - Grundbegriffe der Erkenntnistheorie - Wissen (Wissenstheorie) - Wahrheit (Wahrheitstheorie)

Mehr

Formale Logik. 1. Sitzung. Allgemeines vorab. Allgemeines vorab. Terminplan

Formale Logik. 1. Sitzung. Allgemeines vorab. Allgemeines vorab. Terminplan Allgemeines vorab Formale Logik 1. Sitzung Prof. Dr. Ansgar Beckermann Sommersemester 2005 Wie es abläuft Vorlesung Übungszettel Tutorien Es gibt ca. in der Mitte und am Ende des Semesters je eine Klausur

Mehr

Schulinterner Lehrplan für das Fach Philosophie in der Einführungsphase der Gesamtschule Aachen-Brand

Schulinterner Lehrplan für das Fach Philosophie in der Einführungsphase der Gesamtschule Aachen-Brand Schulinterner Lehrplan für das Fach Philosophie in der Einführungsphase der Gesamtschule Aachen-Brand Stand: August 2014 Unterrichtsvorhaben I Eigenart philosophischen Fragens und Denkens - Was heißt es

Mehr

Kernlehrplan Philosophie - Einführungsphase

Kernlehrplan Philosophie - Einführungsphase Kernlehrplan Philosophie - Einführungsphase Einführungsphase Unterrichtsvorhaben I: Thema: Was heißt es zu philosophieren? Welterklärungen in Mythos, Wissenschaft und Philosophie unterscheiden philosophische

Mehr

Was ist ein Gedanke?

Was ist ein Gedanke? Lieferung 8 Hilfsgerüst zum Thema: Was ist ein Gedanke? Thomas: Es bleibt zu fragen, was der Gedanke selbst [ipsum intellectum] ist. 1 intellectus, -us: Vernunft, Wahrnehmungskraft usw. intellectum, -i:

Mehr

sich die Schuhe zubinden können den Weg zum Bahnhof kennen die Quadratwurzel aus 169 kennen

sich die Schuhe zubinden können den Weg zum Bahnhof kennen die Quadratwurzel aus 169 kennen Programm Christian Nimtz www.nimtz.net // lehre@nimtz.net Grundfragen der Erkenntnistheorie Kapitel 2: Die klassische Analyse des Begriffs des Wissens 1 Varianten des Wissens 2 Was ist das Ziel der Analyse

Mehr

Themenvorschläge Philosophie

Themenvorschläge Philosophie Themenvorschläge Philosophie Der Philosophieunterricht: Wie wurde in den vergangenen Jahrhunderten an den Gymnasien des Kantons Luzern Philosophie unterrichtet? Welche Lehrbücher wurden verwendet? Was

Mehr

Philosophie Ergänzungsfach

Philosophie Ergänzungsfach Philosophie Ergänzungsfach A. Stundendotation Klasse 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse Wochenlektion 0 0 0 4 B. Didaktische Konzeption Überfachliche Kompetenzen Das Ergänzungsfach Philosophie fördert

Mehr

Entwicklung der modernen Naturwissenschaft (speziell der Physik/Mechanik) in Abgrenzung von der mittelalterlich-scholastischen Naturphilosophie

Entwicklung der modernen Naturwissenschaft (speziell der Physik/Mechanik) in Abgrenzung von der mittelalterlich-scholastischen Naturphilosophie René Descartes (1596-1650) Meditationen über die Grundlagen der Philosophie (1641) Geistes- bzw. wissenschaftsgeschichtlicher Hintergrund Entwicklung der modernen Naturwissenschaft (speziell der Physik/Mechanik)

Mehr

Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft

Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft Joachim Stiller Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft Eine Untersuchung Alle Rechte vorbehalten Eine Untersuchung zu Verstand und Vernunft Was ist der Unterschied zwischen Verstand und Vernunft? Zunächst

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS ERSTER TEIL: KANT VORWORT... 7 INHALTSVERZEICHNIS... 9 SIGLENVERZEICHNIS... 15

INHALTSVERZEICHNIS ERSTER TEIL: KANT VORWORT... 7 INHALTSVERZEICHNIS... 9 SIGLENVERZEICHNIS... 15 INHALTSVERZEICHNIS VORWORT... 7 INHALTSVERZEICHNIS... 9 SIGLENVERZEICHNIS... 15 EINLEITUNG: DIE KOPERNIKANISCHE WENDE IN DER PHILOSOPHIE... 17 ZUSAMMENFASSUNG... 27 ERSTER TEIL: KANT... 31 KAPITEL 1 EINFÜHRUNG

Mehr

Wissenschaftliches Arbeiten

Wissenschaftliches Arbeiten Teil 7: Argumentieren und Begründen 1 Grundregel: Spezifisch argumentieren Wissenschaftliches Arbeiten Nie mehr zeigen, als nötig oder gefragt ist. Sonst wird das Argument angreifbar und umständlich. Schwammige

Mehr

Schulinternes Curriculum Philosophie Gymnasium Schloss Holte-Stukenbrock

Schulinternes Curriculum Philosophie Gymnasium Schloss Holte-Stukenbrock Schulinternes Curriculum Philosophie Gymnasium Schloss Holte-Stukenbrock EF Unterrichtsvorhaben Unterrichtsvorhaben I: Thema: Was heißt es zu philosophieren? Welterklärungen in Mythos, Wissenschaft und

Mehr

Paul Natorp. Philosophische Propädeutik. in Leitsätzen zu akademischen Vorlesungen

Paul Natorp. Philosophische Propädeutik. in Leitsätzen zu akademischen Vorlesungen Paul Natorp Philosophische Propädeutik (Allgemeine Einleitung in die Philosophie und Anfangsgründe der Logik, Ethik und Psychologie) in Leitsätzen zu akademischen Vorlesungen C e l t i s V e r l a g Bibliografische

Mehr

Wissenschaftstheorie und Ethik

Wissenschaftstheorie und Ethik Wissenschaftstheorie und Ethik Kritischer Rationalismus (KR) Doz. Dr. Georg Quaas: Vorlesung zur Wissenschaftstheorie und Ethik 1 Wissenschaftstheorie - Vorlesung 2 und 3 [Vorlesung 1: 1. Einführung 2.

Mehr

Kritik der Urteilskraft

Kritik der Urteilskraft IMMANUEL KANT Kritik der Urteilskraft Anaconda INHALT Vorrede...................................... 13 Einleitung..................................... 19 I. Von der Einteilung der Philosophie..............

Mehr

Metaphysik und Erkenntnismethode bei Descartes. - Falsch sind also nicht die Vorstellungen, sondern die Urteile, die daraus abgeleitet werden.

Metaphysik und Erkenntnismethode bei Descartes. - Falsch sind also nicht die Vorstellungen, sondern die Urteile, die daraus abgeleitet werden. Metaphysik und Erkenntnismethode bei Descartes - Vorstellungen an sich können nicht falsch sein. Auch die Vorstellungen von Chimären (Lebewesen, die es nicht gibt) sind an sich nicht falsch - Falsch sind

Mehr

Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über die Bedeutung der Wahrheit nach Thomas von Aquin.

Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über die Bedeutung der Wahrheit nach Thomas von Aquin. Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über die Bedeutung der Wahrheit nach Thomas von Aquin Zweite Lieferung Zum Thema: Die Klugheit als das Wesen der Moralität [1] Inwiefern

Mehr

Physik und Metaphysik

Physik und Metaphysik WWU Münster Studium im Alter Eröffnungsvortrag 27. März 2007 Physik und Metaphysik Prof. Dr. G. Münster Institut für Theoretische Physik Zentrum für Wissenschaftstheorie Was ist Physik? Was ist Metaphysik?

Mehr

Philosophische Semantik. SS 2009 Manuel Bremer. Vorlesung 1. Einleitung und Überblick

Philosophische Semantik. SS 2009 Manuel Bremer. Vorlesung 1. Einleitung und Überblick Philosophische Semantik SS 2009 Manuel Bremer Vorlesung 1 Einleitung und Überblick Was alles ist philosophische Semantik? 1. Verständnismöglichkeiten von philosophische Semantik 2. Die Frage nach der Bedeutung

Mehr

Erklärung und Kausalität. Antworten auf die Leitfragen zum

Erklärung und Kausalität. Antworten auf die Leitfragen zum TU Dortmund, Sommersemester 2009 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Erklärung und Kausalität Antworten auf die Leitfragen zum 5.5.2009 Textgrundlage: C. G. Hempel, Aspekte wissenschaftlicher

Mehr

Frege löst diese Probleme, indem er zusätzlich zum Bezug (Bedeutung) sprachlicher Ausdrücke den Sinn einführt.

Frege löst diese Probleme, indem er zusätzlich zum Bezug (Bedeutung) sprachlicher Ausdrücke den Sinn einführt. 1 Vorlesung: Denken und Sprechen. Einführung in die Sprachphilosophie handout zum Verteilen am 9.12.03 (bei der sechsten Vorlesung) Inhalt: die in der 5. Vorlesung verwendeten Transparente mit Ergänzungen

Mehr

Die Frage nach der Existenz Gottes

Die Frage nach der Existenz Gottes Lieferung 12 Hilfsgerüst zum Thema: Die Frage nach der Existenz Gottes Die letzte Vorlesung des Semesters findet am 19. Juli 2013 statt. 1. Vorbemerkungen An sich ist die Existenz Gottes selbstevident

Mehr

Seminar Klassische Texte der Neuzeit und der Gegenwart Prof. Dr. Gianfranco Soldati. René Descartes Meditationen Erste Untersuchung

Seminar Klassische Texte der Neuzeit und der Gegenwart Prof. Dr. Gianfranco Soldati. René Descartes Meditationen Erste Untersuchung Seminar Klassische Texte der Neuzeit und der Gegenwart Prof. Dr. Gianfranco Soldati René Descartes Meditationen Erste Untersuchung INHALTSVERZEICHNIS 1 EINLEITUNG 3 1.1 PROBLEMSTELLUNG 3 1.2 ZIELSETZUNG

Mehr

DER NEUKANTIANISMUS. Theorien gegen die sich der Neukantianismus richtet

DER NEUKANTIANISMUS. Theorien gegen die sich der Neukantianismus richtet DER NEUKANTIANISMUS erstreckt sich im Zeitraum von ca. 1870 1920 Wegbereiter: Hermann von Helmholtz (1821 1894): die Naturwissenschaften brauchen eine erkenntnistheoretische Grundlegung ihrer Begriffe

Mehr

Erkenntnistheorie I. Der klassische Wissensbegriff: Wissen ist wahre, gerechtfertigte Überzeugung

Erkenntnistheorie I. Der klassische Wissensbegriff: Wissen ist wahre, gerechtfertigte Überzeugung Erkenntnistheorie I Platon II: Das Höhlengleichnis Die Ideenlehre Wiederholung Der klassische Wissensbegriff: Wissen ist wahre, gerechtfertigte Überzeugung Was kann man ( sicher ) wissen? Wahrheiten über

Mehr

2.1.3 Interpretation von aussagenlogischen Formeln. 1) Intensionale Interpretation

2.1.3 Interpretation von aussagenlogischen Formeln. 1) Intensionale Interpretation 2.1.3 Interpretation von aussagenlogischen Formeln 1) Intensionale Interpretation Definition 11: Eine intensionale Interpretation einer aussagenlogischen Formel besteht aus der Zuordnung von Aussagen zu

Mehr

Unterrichtsvorhaben I

Unterrichtsvorhaben I Lehrplan Philosophie für die Einführungsphase (Jgst. 10) Übersichtsraster der verbindlichen Unterrichtsvorhaben Thema: Was ist Philosophie? Unterrichtsvorhaben I arbeiten aus Phänomenen der Lebenswelt

Mehr

Erinnerung 1. Erinnerung 2

Erinnerung 1. Erinnerung 2 Erinnerung 1 Ein Argument ist eine Folge von Aussagesätzen, mit der der Anspruch verbunden ist, dass ein Teil dieser Sätze (die Prämissen) einen Satz der Folge (die Konklusion) in dem Sinne stützen, dass

Mehr

Einführung in die Philosophie

Einführung in die Philosophie in die Philosophie Glauben und Wissen Wintersemester 2016 17 // bei Moritz Schulz Plan Erscheinung und Wahrnehmung 1 Erscheinung und Wahrnehmung 2 3 Wahrnehmung Sinneswahrnehmung ist eine (womöglich sogar

Mehr

ZWEI FORMEN DES SKEPTIZISMUS

ZWEI FORMEN DES SKEPTIZISMUS ἀρετή student online philosophy journal ZWEI FORMEN DES SKEPTIZISMUS Einleitung Im Folgenden werde ich mich mit der Frage befassen, warum es genau diese zwei Formen des Skeptizismus gibt, wie sie im Pyrrhonischen

Mehr

EDITH SCHMID UND EMIL KRAUCH FREGE II SINN UND BEDEUTUNG

EDITH SCHMID UND EMIL KRAUCH FREGE II SINN UND BEDEUTUNG EDITH SCHMID UND EMIL KRAUCH FREGE II SINN UND BEDEUTUNG AUFBAU Einführung Ausgangslage Problemstellung Sinn und Bedeutung Freges Argument vom Erkenntniswert Exkurs: Semiotik Sätze Zusammenfassung Reflexion

Mehr

Descartes, Dritte Meditation

Descartes, Dritte Meditation Descartes, Dritte Meditation 1. Gewissheiten: Ich bin ein denkendes Wesen; ich habe gewisse Bewusstseinsinhalte (Empfindungen, Einbildungen); diesen Bewusstseinsinhalten muss nichts außerhalb meines Geistes

Mehr

Fachspezifische wissenschaftstheoretische Glossare

Fachspezifische wissenschaftstheoretische Glossare AG WT Fachspezifische wissenschaftstheoretische Glossare Wissenschaftstheorie beschäftigt sich mit den Voraussetzungen und Grundlagen der Erkenntnis in den Einzelwissenschaften. Dabei werden deren Methoden,

Mehr

Kap.1: Was ist Wissen? 1.1 Begriff des Wissens (1)

Kap.1: Was ist Wissen? 1.1 Begriff des Wissens (1) Kap.1: Was ist Wissen? 1.1 Begriff des Wissens (1) Zusammenfassung: Diskutiert wurde: A) Wissensbegriff in verschiedenen Wissenschaften B) Daten Information Wissen Ebenen: (E1) Übermittlung physikalischer

Mehr

Was ist? Was soll sein? Was wirkt?

Was ist? Was soll sein? Was wirkt? Was ist? Was soll sein? Was wirkt? Was ist? ist eine der grossen Fragen der Philosophie. Sie ist die Frage danach, was gegeben ist, wie u.a. Immanuel Kant es formuliert. Sie stellt alles in Frage: unsere

Mehr

7 Gültigkeit und logische Form von Argumenten

7 Gültigkeit und logische Form von Argumenten 7 Gültigkeit und logische Form von Argumenten Zwischenresümee 1. Logik ist ein grundlegender Teil der Lehre vom richtigen Argumentieren. 2. Speziell geht es der Logik um einen spezifischen Aspekt der Güte

Mehr

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie

Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie 1 Schulinternes Curriculum für das Fach Philosophie Einführungsphase EPH.1: Einführung in die Philosophie Was ist Philosophie? (Die offene Formulierung der Lehrpläne der EPH.1 lässt hier die Möglichkeit,

Mehr

Schulinternes Curriculum für das Unterrichtsfach Philosophie: Einführungsphase

Schulinternes Curriculum für das Unterrichtsfach Philosophie: Einführungsphase Unterrichtsvorhaben I: Thema: Was ist Philosophie? Vom Mythos zum Logos Inhaltsfeld: Erkenntnis und ihre Grenzen Eigenart philosophischen Fragens und Denkens Zeitbedarf: ca. 15 Stunden - unterscheiden

Mehr

Bernd Prien. Kants Logik der Begrie

Bernd Prien. Kants Logik der Begrie Bernd Prien Kants Logik der Begrie Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 4 2 Die Struktur der Erkenntnis 8 2.1 Erkenntnis im eigentlichen Sinne........................ 8 2.2 Die objektive Realität von Begrien......................

Mehr

Wenn alle Bären pelzig sind und Ned ein Bär ist, dann ist Ned pelzig.

Wenn alle Bären pelzig sind und Ned ein Bär ist, dann ist Ned pelzig. 2.2 Logische Gesetze 19 auch, was für Sätze logisch wahr sein sollen. Technisch gesehen besteht zwar zwischen einem Schluss und einem Satz selbst dann ein deutlicher Unterschied, wenn der Satz Wenn...dann

Mehr

Essaypreis des Zentrums für Wissenschaftstheorie, Münster im Wintersemester 2010/ Platz. Helen Wagner

Essaypreis des Zentrums für Wissenschaftstheorie, Münster im Wintersemester 2010/ Platz. Helen Wagner Essaypreis des Zentrums für Wissenschaftstheorie, Münster im Wintersemester 2010/11 3. Platz Helen Wagner Ein Vergleich zwischen Pragmatismus und Rationalismus anhand der Pragmatismustheorie von William

Mehr

Lydia Mechtenberg. Kants Neutralismus. Theorien der Bezugnahme in Kants»Kritik der reinen Vernunft« mentis PADERBORN

Lydia Mechtenberg. Kants Neutralismus. Theorien der Bezugnahme in Kants»Kritik der reinen Vernunft« mentis PADERBORN Lydia Mechtenberg Kants Neutralismus Theorien der Bezugnahme in Kants»Kritik der reinen Vernunft«mentis PADERBORN Inhalt Einleitung 11 Erstes Kapitel Kant und der Antirealismus 15 1. Formen des Antirealismus

Mehr

Einführung in die Wissenschaftstheorie

Einführung in die Wissenschaftstheorie Einführung in die Wissenschaftstheorie von Dr. Wolfgang Brauner Was ist Wissen? Wissen = Kenntnis von etwas haben (allg.) Wissen = wahre, gerechtfertigte Meinung (Philosophie: Platon) Formen des Wissens:

Mehr

Problem der Rechtfertigung

Problem der Rechtfertigung Geisteswissenschaft Matthias Seidel Problem der Rechtfertigung Essay Essay Problem der Rechtfertigung von Matthias Seidel Universität Siegen für die Veranstaltung Einführung in die Erkenntnistheorie Abgabedatum:

Mehr

die Klärung philosophischer Sachfragen und Geschichte der Philosophie

die Klärung philosophischer Sachfragen und Geschichte der Philosophie Programm Christian Nimtz www.nimtz.net // christian.nimtz@phil.uni erlangen.de Theoretische Philosophie der Gegenwart 1 2 3 Unser Programm in diesem Semester Einführung Man unterscheidet in der Philosophie

Mehr

PROSEMINAR: BRITISCHER EMPIRISMUS LOCKE, BERKELEY, HUME

PROSEMINAR: BRITISCHER EMPIRISMUS LOCKE, BERKELEY, HUME HS 2014 Dienstag, 15 17, wöchentlich Raum MIS03 3026 PROSEMINAR: BRITISCHER EMPIRISMUS LOCKE, BERKELEY, HUME SEMINARPLAN Florian Wüstholz, MA Büro 5242A Sprechstunde: Freitag 10 11 (oder nach Vereinbarung)

Mehr

Christian Nimtz //

Christian Nimtz  // Programm Christian Nimtz www.nimtz.net // lehre@nimtz.net Klassische Fragen der Sprachphilosophie Kapitel 10: Grice über Bedeutung 2 Grices Erklärung von Sprecherbedeutung 3 Probleme für Grices Erklärung

Mehr

L E H R P L A N P H I L O S O P H I E

L E H R P L A N P H I L O S O P H I E L E H R P L A N P H I L O S O P H I E Das Schulcurriculum stützt sich auf die in der Obligatorik für das Fach Philosophie vorgesehenen Schwerpunkte und gibt den Rahmen für die individuelle Unterrichtsgestaltung

Mehr

Dr. Wolfgang Langer - IV Methoden der empirischen Sozialforschung I - SoSe

Dr. Wolfgang Langer - IV Methoden der empirischen Sozialforschung I - SoSe Dr. Wolfgang Langer - IV Methoden der empirischen Sozialforschung I - SoSe 2000 1 Wissenschaftstheorie: Begriffe und Definitionen: Quelle: Giesen,B. & Schmid, M.: Basale Soziologie: Wissenschaftstheorie.

Mehr

Immanuel Kant. *22. April 1724 in Königsberg +12. Februar 1804 in Königsberg

Immanuel Kant. *22. April 1724 in Königsberg +12. Februar 1804 in Königsberg Immanuel Kant *22. April 1724 in Königsberg +12. Februar 1804 in Königsberg ab 1770 ordentlicher Professor für Metaphysik und Logik an der Universität Königsberg Neben Hegel wohl der bedeutendste deutsche

Mehr

Traktat über die menschliche Natur

Traktat über die menschliche Natur David Hume Traktat über die menschliche Natur Ein Versuch, die Methode der Erfahrung in die Geisteswissenschaft einzuführen. 1. bis 3. Buch t. Buch: Über den Verstand Einleitung. Erster Teil. Von den Vorstellungen,

Mehr

Inhaltsverzeichnis. David Hume Ein Traktat über die menschliche Natur

Inhaltsverzeichnis. David Hume Ein Traktat über die menschliche Natur Einführung. Von Reinhard Brandt I. Humes skeptischer Empirismus.... XI II. Der Ursprung der Humeschen Philosophie XVIII III. Über den Verstand XXV IV. Über die Affekte XXXV V. Über Moral XL Anmerkungen

Mehr

Kripke über Analytizität: eine zwei-dimensionalistische Perspektive

Kripke über Analytizität: eine zwei-dimensionalistische Perspektive Kripke über Analytizität: eine zwei-dimensionalistische Perspektive Dr. Helge Rückert Lehrstuhl Philosophie II Universität Mannheim rueckert@rumms.uni-mannheim.de http://www.phil.uni-mannheim.de/fakul/phil2/rueckert/index.html

Mehr

2.2.4 Logische Äquivalenz

2.2.4 Logische Äquivalenz 2.2.4 Logische Äquivalenz (I) Penélope raucht nicht und sie trinkt nicht. (II) Es ist nicht der Fall, dass Penélope raucht oder trinkt. Offenbar behaupten beide Aussagen denselben Sachverhalt, sie unterscheiden

Mehr

Philosophische Semantik

Philosophische Semantik Wir behaupten, daß es möglich ist, daß zwei Sprecher genau im selben Zustand (im engen Sinne) sind, obwohl die Extension von A im Ideolekt des einen sich von der Extension von A im Ideolekt des anderen

Mehr

Einführung in die Wissenschaft Vorlesung/Seminar Prof. Dr. U. Toellner-Bauer

Einführung in die Wissenschaft Vorlesung/Seminar Prof. Dr. U. Toellner-Bauer Einführung in die Wissenschaft Vorlesung/Seminar Prof. Dr. U. Toellner-Bauer 1. Was ist Wissenschaft? Definition des Begriffs Wissenschaft Was ist Wissenschaft? Der deduktive Ansatz Natur-, Geistes-, Sozialwissenschaften

Mehr

Zu "Ein Brief über Toleranz" von John Locke

Zu Ein Brief über Toleranz von John Locke Geisteswissenschaft Nicole Lenz Zu "Ein Brief über Toleranz" von John Locke Essay Wörter: 3460 Diskussion/Essay zum Text Ein Brief über Toleranz" von John Locke 0 Ich habe den Text "Ein Brief über Toleranz"

Mehr

Was ist Wissenschaftstheorie?

Was ist Wissenschaftstheorie? Was ist Wissenschaftstheorie? Taher Brumand Ary Mahmoud Ary Mahmoud & Taher Brumand 1 Inhalt Wissenschaftstheorie Was ist Wissenschaft? Moderne Wissenschaftstheorie Immanuel Kant Was sind wissenschaftliche

Mehr

Induktion im Lexikon: logische Herleitung allgemeiner Regeln von Einzelfällen zu allgemeinen Gesetzen aufsteigen

Induktion im Lexikon: logische Herleitung allgemeiner Regeln von Einzelfällen zu allgemeinen Gesetzen aufsteigen Eine Induktionslogik gibt es nicht. Induktion im Lexikon: logische Herleitung allgemeiner Regeln von Einzelfällen zu allgemeinen Gesetzen aufsteigen Popper zitiert Einstein: Zu diesen Gesetzen führt kein

Mehr

Prüfungsprogramm aus Philosophie für externe Kandidatinnen und Kandidaten

Prüfungsprogramm aus Philosophie für externe Kandidatinnen und Kandidaten Prüfungsprogramm aus Philosophie für externe Kandidatinnen und Kandidaten Dieses von den Lehrpersonen der Fachgruppe Philosophie heraus gegebene Prüfungsprogramm stellt eine Konkretisierung des Fachcurriculums

Mehr

Analyse ethischer Texte

Analyse ethischer Texte WEITERBILDUNGSSTUDIENGANG ANGEWANDTE ETHIK SOMMERSEMESTER 2005 Prof. Dr. Kurt Bayertz Analyse ethischer Texte 23. Juli 2005 I. Was sind Argumente? Zunächst eine allgemeine Charakterisierung von Argumenten

Mehr

Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über Gott das unaustrinkbare Licht. Zweite Lieferung

Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über Gott das unaustrinkbare Licht. Zweite Lieferung Orientierungsfragen und -aufgaben für die Klausur zur Vorlesung über Gott das unaustrinkbare Licht Zweite Lieferung Zum Thema: Anselm von Canterbury: Der ontologische Gottesbeweis [1] Nimmt Anselm selbst

Mehr

Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie. Prof. Dr. Jörg Rössel

Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie. Prof. Dr. Jörg Rössel Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie Prof. Dr. Jörg Rössel Ablaufplan 1. Einleitung: Was ist Wissenschaft(stheorie) überhaupt? 2. Vorbereitung I: Logik und Argumentation

Mehr

Kurze Zusammenfassung und Übergang zu Praktischen Philosophie

Kurze Zusammenfassung und Übergang zu Praktischen Philosophie Kant und Nagarjuna - Erkenntnistheoretische und ethische Grundlagen im Idealismus und Madhyamaka Arbeitsblatt 8 Kurze Zusammenfassung und Übergang zu Praktischen Philosophie 1. Transzendentale Ästhetik

Mehr

Ethisch-moralisches Argumentieren Station 3: Sein-Sollen-Fehlschluss Seite 1 von 5. Grundlagen:

Ethisch-moralisches Argumentieren Station 3: Sein-Sollen-Fehlschluss Seite 1 von 5. Grundlagen: Ethisch-moralisches Argumentieren Station 3: Sein-Sollen-Fehlschluss Seite 1 von 5 Grundlagen: Die Grundlage unseres Argumentierens bildet der sog. Syllogismus, der aus Prämissen (Voraussetzungen) und

Mehr

Paradoxien der falschen Meinung in Platons "Theätet"

Paradoxien der falschen Meinung in Platons Theätet Geisteswissenschaft Anonym Paradoxien der falschen Meinung in Platons "Theätet" Essay Paradoxien der falschen Meinung in Platons Theätet Einleitung (S.1) (I) Wissen und Nichtwissen (S.1) (II) Sein und

Mehr

Kants,Kritik der praktischen Vernunft'

Kants,Kritik der praktischen Vernunft' Giovanni B. Sala Kants,Kritik der praktischen Vernunft' Ein Kommentar Wissenschaftliche Buchgesellschaft Inhalt Einleitung des Verfassers 11 Der Werdegang der Ethik Kants 1. Kants Ethik und die Tradition

Mehr

Einführung in die formale Logik. Prof. Dr. Andreas Hüttemann

Einführung in die formale Logik. Prof. Dr. Andreas Hüttemann Einführung in die formale Logik Prof. Dr. Andreas Hüttemann Textgrundlage: Paul Hoyningen-Huene: Formale Logik, Stuttgart 1998 1. Einführung 1.1 Logische Folgerung und logische Form 1.1.1 Logische Folgerung

Mehr

Umbruch in der Erkenntnistheorie im 17. Jahrhundert: Fortschreiten auf sicherer Grundlage für die Erkenntnis von Natur, Geist und Gott.

Umbruch in der Erkenntnistheorie im 17. Jahrhundert: Fortschreiten auf sicherer Grundlage für die Erkenntnis von Natur, Geist und Gott. 2. Erkenntnistheorie in der Frühen Neuzeit 2.1 Das Projekt der Erneuerung der Philosophie Umbruch in der Erkenntnistheorie im 17. Jahrhundert: Fortschreiten auf sicherer Grundlage für die Erkenntnis von

Mehr

ERSTER TEIL Symbolische Ordnungen und kulturelle Tatsachen. Positionen grammatischer Metaphysikkritik 39

ERSTER TEIL Symbolische Ordnungen und kulturelle Tatsachen. Positionen grammatischer Metaphysikkritik 39 Inhalt Die symbolische Reflexion der Sprache 1. Sprache als Thema und Medium der Philosophie 11 2. Mentalistische und instrumentalistische Sprachmodelle 16 3. Symbolische Reflexion (1): Differentialität

Mehr

Übersicht zu den Unterrichtsvorhaben in der EF. Jahrgangsstufe: EF Jahresthema:

Übersicht zu den Unterrichtsvorhaben in der EF. Jahrgangsstufe: EF Jahresthema: Übersicht zu den Unterrichtsvorhaben in der EF Jahrgangsstufe: EF Jahresthema: Unterrichtsvorhaben I: Philosophie: Was ist das? Welterklärungen in Mythos, Wissenschaft und Philosophie unterscheiden philosophische

Mehr

1. Gruppen. 1. Gruppen 7

1. Gruppen. 1. Gruppen 7 1. Gruppen 7 1. Gruppen Wie schon in der Einleitung erläutert wollen wir uns in dieser Vorlesung mit Mengen beschäftigen, auf denen algebraische Verknüpfungen mit gewissen Eigenschaften definiert sind.

Mehr

Schulinterner Kernlehrplan EF PL Leonardo-da-Vinci-Gymnasium Köln-Nippes

Schulinterner Kernlehrplan EF PL Leonardo-da-Vinci-Gymnasium Köln-Nippes Schulinterner Kernlehrplan EF PL Leonardo-da-Vinci-Gymnasium Köln-Nippes Thema 1: Kompetenzen: Was ist Philosophie? Welterklärung in Mythos, Naturwissenschaft und Philosophie Sachkompetenz (SK) - unterscheiden

Mehr

Materialistische (physikalistische, naturalistische) Theorieansätze zum ontologischen Status von Bewusstsein

Materialistische (physikalistische, naturalistische) Theorieansätze zum ontologischen Status von Bewusstsein 2 Materialistische (physikalistische, naturalistische) Theorieansätze zum ontologischen Status von Bewusstsein 1. Der logische Behaviourismus Hauptvertreter: Gilbert Ryle, Carl Gustav Hempel Blütezeit:

Mehr

Prof. Dr. Jürgen Neyer. Einführung in die Politikwissenschaft. - Was ist Wissenschaft? Di

Prof. Dr. Jürgen Neyer. Einführung in die Politikwissenschaft. - Was ist Wissenschaft? Di Prof. Dr. Jürgen Neyer Einführung in die Politikwissenschaft - 25.4.2008 Di 11-15-12.45 Wissenschaft ist die Tätigkeit des Erwerbs von Wissen durch Forschung, seine Weitergabe durch Lehre, der gesellschaftliche,

Mehr

PHILOSOPHIE. Qualifikationsphase (Q2) GRUNDKURS Unterrichtsvorhaben XIV: Unterrichtsvorhaben XIII:

PHILOSOPHIE. Qualifikationsphase (Q2) GRUNDKURS Unterrichtsvorhaben XIV: Unterrichtsvorhaben XIII: PHILOSOPHIE Unterrichtsvorhaben XIII: Qualifikationsphase (Q2) GRUNDKURS Unterrichtsvorhaben XIV: Thema: Welche Ordnung der Gemeinschaft ist gerecht? - Ständestaat und Philosophenkönigtum stellen die Legitimationsbedürftigkeit

Mehr

Kant, Kritik der reinen Vernunft Übersicht über die Sitzung vom

Kant, Kritik der reinen Vernunft Übersicht über die Sitzung vom Technische Universität Dortmund, Sommersemester 2008 Institut für Philosophie, C. Beisbart Kant, Kritik der reinen Vernunft Übersicht über die Sitzung vom 22.4.2008 Textgrundlage: B-Einleitung und Beginn

Mehr

Einführung in die Logik

Einführung in die Logik Einführung in die Logik Prof. Dr. Ansgar Beckermann Wintersemester 2001/2 Allgemeines vorab Wie es abläuft Vorlesung (Grundlage: Ansgar Beckermann. Einführung in die Logik. (Sammlung Göschen Bd. 2243)

Mehr

Epistemische Logik Einführung

Epistemische Logik Einführung Epistemische Logik Einführung Dr. Uwe Scheffler [Technische Universität Dresden] Oktober 2010 Was ist epistemische Logik? Epistemische Logik ist die Logik von Wissen und Glauben, so wie klassische Logik

Mehr

Carl Friedrich von Weizsäcker Die Tragweite der Wissenschaft

Carl Friedrich von Weizsäcker Die Tragweite der Wissenschaft Lieferung 2 Hilfsfragen zur Lektüre von: Carl Friedrich von Weizsäcker Die Tragweite der Wissenschaft Schöpfung und Weltentstehung. Die Geschichte zweier Begriffe SIEBTE VORLESUNG: Descartes, Newton, Leibniz,

Mehr

Ein Gottesbeweis. Die Voraussetzung des Seins ist das Nichts. 1. Die Verachtung des Immateriellen

Ein Gottesbeweis. Die Voraussetzung des Seins ist das Nichts. 1. Die Verachtung des Immateriellen Ein Gottesbeweis Die Voraussetzung des Seins ist das Nichts 1. Die Verachtung des Immateriellen Das einheitliche Weltbild des Westens ist der philosophische Materialismus. Fragen nach dem Immateriellen

Mehr

SICHT AUF NATURWISSENSCHAFTEN VON MARIAN RATH

SICHT AUF NATURWISSENSCHAFTEN VON MARIAN RATH Frage nach Gott SICHT AUF NATURWISSENSCHAFTEN VON MARIAN RATH Student und Professor über die Frage nach Gott. Inhalt: Ein atheistischer Professor der Philosophie unterrichtet seine Klasse über die Probleme

Mehr

Profilkurs. Schulinternes Curriculum Philosophie. Einführung in das Philosophieren

Profilkurs. Schulinternes Curriculum Philosophie. Einführung in das Philosophieren Schulinternes Curriculum Philosophie Profilkurs Einführung in das Philosophieren Anhand der vier Fragen Kants Philosophiegeschichte im Überblick sowie Überblick über die zentralen Fragen der Reflexionsbereiche

Mehr

Mathem.Grundlagen der Computerlinguistik I, WS 2004/05, H. Leiß 1

Mathem.Grundlagen der Computerlinguistik I, WS 2004/05, H. Leiß 1 Mathem.Grundlagen der Computerlinguistik I, WS 2004/05, H. Leiß 1 1 Vorbemerkungen Mathematische Begriffe und Argumentationsweisen sind in vielen Fällen nötig, wo man über abstrakte Objekte sprechen und

Mehr

Rhetorik und Argumentationstheorie.

Rhetorik und Argumentationstheorie. Rhetorik und Argumentationstheorie 2 [frederik.gierlinger@univie.ac.at] Teil 2 Was ist ein Beweis? 2 Wichtige Grundlagen Tautologie nennt man eine zusammengesetzte Aussage, die wahr ist, unabhängig vom

Mehr

Thema: Was heißt es, zu philosophieren? - Welterklärungen in Mythos, Wissenschaft und Philosophie

Thema: Was heißt es, zu philosophieren? - Welterklärungen in Mythos, Wissenschaft und Philosophie Schulinterner Lehrplan für das Fach Philosophie (Einführungsphase) Franz-Stock-Gymnasium Arnsberg Stand: 6. September 2016 Unterrichtsvorhaben 1 Thema: Was heißt es, zu philosophieren? - Welterklärungen

Mehr

1. Einleitung. 2. Zur Person

1. Einleitung. 2. Zur Person Moritz Schlick: Naturgesetze und Kausalität Seminar über philosophische Aspekte in der Physik WS 2007/08 Seminarleitung: Prof. Dr. G. Münster Dr. C. Suhm Vortragender: Johannes Greber 13. 11. 2007 1. Einleitung

Mehr

Immanuel Kant in KdrV zu menschlicher Freiheit und Kausalität.

Immanuel Kant in KdrV zu menschlicher Freiheit und Kausalität. DILEMMA: MENSCHLICHE FREIHEIT UND KAUSALITÄT Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft 2. Analogie der Erfahrung: Grundsatz der Zeitfolge nach dem Gesetz der Kausalität (B 233 ff.): Alles, was geschieht

Mehr

Rationalismus nach Descartes. Tobias Giese Masterstudiengang Informatik HS-Harz

Rationalismus nach Descartes. Tobias Giese Masterstudiengang Informatik HS-Harz Rationalismus nach Descartes Tobias Giese Masterstudiengang Informatik HS-Harz Seminar: Wissenschaftliches Arbeiten SS2005 Agenda Biographie Rene Descartes Einordnung des Rationalismus (Erkenntnisvermögen)

Mehr

Entwicklung der modernen Naturwissenschaft (speziell der Physik/Mechanik) in Abgrenzung von der mittelalterlich-scholastischen Naturphilosophie

Entwicklung der modernen Naturwissenschaft (speziell der Physik/Mechanik) in Abgrenzung von der mittelalterlich-scholastischen Naturphilosophie René Descartes (Rationalismus, Leib-Seele-Dualismus) *31. März 1596 (Le Haye) 1604-1612 Ausbildung im Jesuitenkolleg La Flêche 1616 Baccalaureat und Lizenziat der Rechte an der Fakultät zu Poitiers. Vielfältige

Mehr

Ein Satz wird auch dunkel werden wo solch ein Begriff einfliest; Klar: Ist Erkenntnis wenn man die dargestellte Sache wieder erkennen kann.

Ein Satz wird auch dunkel werden wo solch ein Begriff einfliest; Klar: Ist Erkenntnis wenn man die dargestellte Sache wieder erkennen kann. Lebenslauf: Gottfried Wilhelm Leibniz: 1.Juli 1646(Leipzig) - 14. November 1716 (Hannover) mit 15 Besuchte er Uni Leipzig; mit 18 Mag; wegen seines geringen Alters (kaum 20) nicht zum Doktorat zugelassen;

Mehr

mathe plus Aussagenlogik Seite 1

mathe plus Aussagenlogik Seite 1 mathe plus Aussagenlogik Seite 1 1 Aussagenlogik 1.1 Grundbegriffe Def 1 Aussage Eine Aussage ist ein beschriebener Sachverhalt, dem eindeutig einer der Wahrheitswerte entweder wahr oder falsch zugeordnet

Mehr

Schlusswort Einen wissenschaftlichen Text kann man schließen

Schlusswort Einen wissenschaftlichen Text kann man schließen Schlusswort Einen wissenschaftlichen Text kann man schließen: mit einem Fazit (nach jedem größeren Kapitel des Hauptteils oder nur nach dem ganzen Hauptteil); mit Schlussfolgerungen; mit einem Fazit und

Mehr

Benutzerhandbuch für eine Software-Anwendung gestalten

Benutzerhandbuch für eine Software-Anwendung gestalten Benutzerhandbuch für eine Software-Anwendung gestalten Arbeitspapier zur Klärung der Zielvorgaben Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis...2 1 Kriterien für ein gutes Benutzerhandbuch...3

Mehr