INTERNATIO- NALE PLATT- FORM NEUES MUSIKTHEATER BERN / MÜNCHEN September 2014

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1 musiktheater INTERNATIO- NALE PLATT- FORM NEUES MUSIKTHEATER BERN / MÜNCHEN September 2014 Im Rahmen der Biennale Bern Eine Kooperation mit der Hochschule der Künste Bern und der «Münchener Biennale Internationales Festival für neues Musiktheater» 1

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3 TERMINÜBERSICHT FREITAG, 12. SEPTEMBER :30, VIDMAR 2 CD TAUFE MIT JUSTIN CLARK UND DEM TRANZIENT ENSEMBLE SAMSTAG, 13. SEPTEMBER :30, VIDMAR 1 HELMUT LACHENMANNS GOT LOST MIT YUKO KAKUTA UND STEFAN SCHREIBER SONNTAG, 14. SEPTEMBER :00, VIDMAR 2 BALTHASAR KÜBLERS IM RAUM DES NICHTS MIT BALTHASAR KÜBLER, BARBARA FALTER UND CLAUDE EICHENBERGER DONNERSTAG, 18. SEPTEMBER :00, VIDMARHALLEN SKIZZENPRÄSENTATION DER WORKSHOPTEILNEHMER DER INTERNATIONALEN PLATTFORM NEUES MUSIKTHEATER BERN / MÜNCHEN SAMSTAG, 20. SEPTEMBER :30, VIDMAR 1 NONO LA FABBRICA ILLUMINATA / BERIO SEQUENZA III MIT SARAH MARIA SUN

4 LIEBES PUBLIKUM, zu Beginn dieses Jahres haben wir mit unseren Kooperationspartnern, der Hochschule der Künste Bern sowie der «Münchener Biennale. Internationales Festival für neues Musiktheater 2016» die «Internationale Plattform Neues Musiktheater Bern / München» ins Leben gerufen. Ziel ist es, dem aktuellen Musiktheater und seinem Nachwuchs, der sich heute vielfältiger denn je präsentiert, die Möglichkeit zu geben, sich weiter zu entwickeln. Mit der Ausschreibung eines dreistufigen Wettbewerbs richteten wir uns deshalb gezielt an AutorInnen, KomponistInnen und PerformerInnen aus zeitgenössischer Musik und Theater sowie an RegisseurInnen, Teams und KünstlerInnen, die ihre eigenen Projekte jenseits des Standardrepertoires realisieren wollen. Bei einer ersten Workshoprunde im Juni 2014 fanden sich 15 Kunstschaffende in Bern ein, um sich in Gesprächen, Vorträgen und Workshops über Konzepte, Entwicklungen und Präsentationsformen innerhalb des gegenwärtigen Musiktheaters auszutauschen. Zahlreiche Dozierende wie Ludger Engels, Matthias Rebstock, Albrecht Puhlmann, Xavier Dayer, Pierre Sublet, Françoise Rivalland, Malte Ubenauf oder Daniel Ott entwickelten die neue Projektideen und -skizzen zusammen mit den Bewerbern und ermutigten sie, in neuen Bahnen zu denken. Nach weiteren Auswahlverfahren sind nun drei Teams verblieben, die jeweils einen weiteren Zwischenstand ihrer Arbeiten im Rahmen der Biennale Bern präsentieren. 4

5 Bei dieser öffentlichen Präsentation, die zudem von zahlreichen Gastspielen umrahmt wird, ist eine Jury u. a. mit den künstlerischen Leitern der Biennale München zugegen und entscheidet, welche Projekte im Rahmen der Biennale München in Kooperation mit Konzert Theater Bern und der Hochschule der Künste Bern zur vollen Ausarbeitung kommen könnten. Wir als Theater freuen uns, Gastgeber zu sein und damit den Schweizer Satellit der «Münchener Biennale. Festival für neues Musiktheater 2016» zu bilden. Lassen Sie sich einladen, sich zusammen mit uns durch diese spannende Nachwuchsförderung herausfordern zu lassen und neue Formen des Musiktheater zu entdecken! Ihr Xavier Zuber opern- und konzertdirektor konzert theater bern 5

6 IDEE, PRAXIS UND ZUKUNFT DER PLATTFORMEN 6 Die Münchener Biennale 2016 möchte eine offene, bewegliche, ortsspezifische und gesellschaftsreflektierende Idee von Musiktheater erforschen, stärken und vorantreiben: Musiktheater, das sich spartenübergreifend mit Künstlern anderer Gattungen verbindet und nicht zuletzt auf diese Weise einen Diskurs über musikalisches Theater initiiert, innerhalb dessen stets neue Fragen an den Zusammenhang von Komposition, Inszenierung, Erzählung, Autorenschaft und Aufführungsort gestellt werden. Von dieser Suchbewegung aus haben wir vor einem Jahr damit begonnen, im unmittelbaren und produktiven Austausch mit jungen Komponisten, Theatermachern, Autoren, Musikern, Raumkünstlern, Architekten und Videokünstlern gemeinsame Ideen und Inhalte für die Biennale 2016 zu entwickeln. Hiermit möchten wir zu den Wurzeln und dem Gründungsgedanken von Hans Werner Henze zurückkehren, der 1988 mit der Münchener Biennale ein «Internationales Festival für Neues Musiktheater» vor allem auch als experimentelles Forum für den kompositorischen Nachwuchs schuf. Im November 2013 fand (zeitgleich mit dem Münchener Festival für zeitgenössisches Theater «SpielArt») die erste «Internationale Plattform für Neues Musiktheater» in München statt, in deren Rahmen gleich 8 Projekte entwickelt wurden, die bei der Münchener Biennale 2016 vorgestellt werden sollen. Wir freuen uns sehr, dass nun auch der erste Satellit der Münchener Plattform auf Anregung von Xavier Zuber im Juni 2014 in Bern stattfinden konnte, und erste «Skizzen» im September 2014 im Rahmen der Biennale Bern gezeigt werden. Wir danken den beiden Partnern Konzert Theater Bern und der Hochschule der Künste Bern sehr herzlich für die gute, diskursive und effiziente Zusammenarbeit!

7 Für das Jahr 2015 sind bereits Satelliten der Münchener Plattform in Buenos Aires und Tokio geplant. Daniel Ott, Manos Tsangaris künstlerische leitung «münchener biennale internationales festival für neues musiktheater» 7

8 GEDANKEN ZUM MUSIKTHEATER Was heisst heute «neues Musiktheater»? Wo findet es statt, mit welchen Partituren, Rollen, Medien, Arbeitsprozessen, Resultaten? Wie definieren sich darin Autoren, Komponistinnen, Regisseure, Musikerinnen, Schauspieler? Wogegen grenzt es sich ab und aus welcher Tradition kommt es? Diesen Fragen widmet sich die «Internationale Plattform Neues Musiktheater», und dies vor allem praktisch: Die Plattform Bern versammelte im Juni rund 15 junge Künstlerinnen und Künstler, die tagsüber an ihren Stücken arbeiteten. «Neurogod», «The Navidson Records» und «wir / wir / wir» sind die Titel der drei höchst unterschiedlichen Produktionen, die dabei aus der Taufe gehoben wurden und weiter bearbeitet werden. Nebst der szenisch-musikalischen Arbeit wurde auch ausgiebig diskutiert. Fragen tauchten auf, die weit über den engen Rahmen des Musiktheaters weisen und allgemeine künstlerische Strategien betreffen. Aus den engagierten Gesprächen deshalb an dieser Stelle einige Gedanken, Thesen, Behauptungen und Fragen an das, was man heute mit «neuem Musiktheater» im Unterschied zum Opernrepertoire in Verbindung bringen kann: Das neue Musiktheater hat neue Professionalisierungen hervorgebracht. Die alte Aufteilung zwischen KomponistIn, RegisseurIn, DramaturgIn ist aufgebrochen. Es existieren zahlreiche Ensembles, die nach anderen Regeln arbeiten. Die Frage bleibt aber auch hier: Wer hat das letzte Wort? Neues Musiktheater behauptet oft die Gleichberechtigung der Elemente (Szene, Musik, Körper, Instrument, Bewegung, Licht, Prozess, Erzählung etc.). Man spricht aber nach wie vor von Musiktheater. Wäre «komponiertes Theater» (composed theatre) u. U. die präzisere Bezeichnung? Also vom musikalischen Denken her gesteuertes Schauspiel? 8

9 Entscheidend für das Resultat ist, ob man mit einer einigermassen herkömmlichen Partitur arbeitet. Arbeitsteilung, Entscheidungswege und letztlich das gesamte Resultat hängen stark von der Art der (Nicht-)Partitur ab. Stücke ohne Partitur haben zudem nach ihrer Aufführung ein schweres Leben und gehen kaum ins Repertoire ein, da sie nicht reproduziert werden können. Grosse (Opern-)Häuser sind schwerfällig und ausgesprochen arbeitsteilig. Die gebaute Architektur (Bühne, Graben, Zuschauerraum, Foyer etc.) definiert viele Bereiche vor. Experimente sind unter diesen Bedingungen schwierig. Mit Sprache hat man viel Alltagserfahrung, mit Musik weniger. Deshalb ist es einfacher, einen Text zu kürzen / attackieren / umzudeuten als eine Partitur. Die Frage bleibt aber: Warum schreibt man beispielsweise einen Text von Schnitzer um, eine Partitur von Wagner jedoch nicht? Das Schauspiel hat eine lange Tradition der spielerischen und lustvollen Dekonstruktion. Die Oper ist dagegen geradezu ernsthaft, auch wenn sie humorvolle Themen darstellt. Ähnliches gilt für das neue Musiktheater. Hier fehlt (noch) grösstenteils dieser spielerische Umgang mit Text, Musik, Partitur, Tradition. Das neue Musiktheater bezieht viel mehr Impulse aus dem Schauspiel als aus der Operntradition, weil hier freier und spielerischer mit den möglichen Parametern umgegangen wird. Komponistentheater versus Autorentheater was heisst das heute? Komponisten schreiben, dann wird inszeniert. Autorentheater entsteht eher im Prozess, am Ort, im Team, hängt von den konkreten Personen, Räumen, Situationen und kollaborativen Prozessen ab. Deshalb sind die Inhalte auch anders. 9

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11 Als Regisseur interpretiert man, es geht aber mindestens so sehr darum, Interpretation zu ermöglichen. Da im neuen Musiktheater unterschiedliche Dimensionen, Themen, Medien, Formate u.a.m. vorkommen (können), fehlen eine gemeinsame Sprache und Begrifflichkeit, um es zu analysieren und darüber zu sprechen (Im Gegensatz etwa zu Schauspiel, Oper oder Orchestermusik). Das ist gleichermassen Vor- und Nachteil. Warum gibt es kein (Opern-)haus, das gänzlich aufs (Opern-)Repertoire verzichtet und ausschliesslich neues Musiktheater macht? Peter Kraut stv. leiter fachbereich musik hochschule der künste bern 11

12 PROJEKTSKIZZE NEUROGOD JUNI 2014 WETTBEWERB DONNERSTAG 18. SEPTEMBER 19:00 12

13 SKIZZENPRÄSENTATION NEUROGOD EINE TRANSZENDENTAL-SYNAPTISCHE KAMMER-TANZ-OPER VON DANIEL HELLMANN & NICOLAS VON RITTER konzept / text / regie Daniel Hellmann komposition / musikalische leitung Nicolas von Ritter bühnenbild Theres Indermaur gesang Lena Kiepenheuer Neurogod ist ein wissenschaftliches Experiment im Grenzbereich von Neurowissenschaften und Religion, eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Bedürfnis nach Transzendenz in unserer Gesellschaft, eine Oper und ein Tanzabend für zwei Sängerinnen, drei Tänzer, Saxophon, Perkussion und Live-Elektronik. Unsere Präsentation beginnt mit der Nachbildung eines neurologischen Experiments von Prof. Michael Persinger (Laurentian University in Montreal). In diesem sehr umstrittenen Experiment wurde Probanden ein mit Magnetspulen aufgestockter Motorradhelm aufgesetzt, der bestimmte Hirnareale so stimulierte, dass dadurch bei rund 80% der Probanden religiöse oder mystische Erfahrungen generiert werden konnten. Unsere Zuschauer erhalten in Neurogod die Möglichkeit, diese Erfahrung selbst zu erleben. Doch dann entgleitet das Experiment immer mehr, wird plötzlich zum Tanzabend, zur Oper, zur Tragödie. Für die Skizzenpräsentation bei der Biennale Bern untersuchen wir mit stark reduziertem Ensemble, wie unser Musiktheater aus der wissenschaftlichen Sachlichkeit heraus entstehen kann. 13

14 DANIEL HELLMANN 1985 in Zürich geboren, studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Lausanne sowie Zeitgenössisches Theater an der Hochschule der Künste Bern. Als Bass-Bariton ist er als Sänger auf der Opernbühne zu erleben, seit 2009 arbeitet er zudem mit Choreografen im Bereich des Musiktheaters zusammen gründete er in Zürich die 3art3 Company, um Produktionen zu verwirklichen, die Musik, Tanz und Theater kombinieren. Für das erste Projekt K. gewann er einen Preis der Schweizerischen Autorengesellschaft sowie eine kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich. Zuletzt realisierte er mit diesem Ensemble Untold sowie ein Musiktheaterprojekt zum Asylwesen in der Schweiz. NICOLAS VON RITTER-ZAHONY 1986 geboren, kam zuerst als death metal Gitarrist mit Musik in Berührung, bevor er Jazz-Gitarre und Komposition an der HEMU Lausanne und in Dublin s Newpark Music Centre studierte. Mit wachsender Faszination für Komposition und zeitgenössische Musik erlangte er an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Xavier Dayer den Masterabschluss. Als Komponist und Musiker bewegt er sich nicht nur im Bereich der zeitgenössischen Musik, sondern auch im Rock / Pop, Metal, Elektronik, Filmmusik und dem Jazz all diese Einflüsse verbinden sich in seinen eigenen Kompositionen. Seine Musik wurde u. a. bereits von Ensemble Proton, Ensemble Namascae, Collegium Novum oder dem Ensemble Recherche in Europa, den USA und Asien aufgeführt. Wohnhaft in Lausanne, arbeitet Nicolas von Ritter als Gitarrist, Komponist und Arrangeur und hat einen Lehrauftrag an der ESM Lausanne für Komposition und Analyse zeitgenössische Musik inne. 14

15 THERES INDERMAUR 1984 in Zürich geboren, absolvierte den Bachelor in Szenografie und den Master in Bühnenbild in Zürich und assistierte am dortigen Opernhaus sowie am Theater Biel Solothurn. Zudem arbeitet sie als Unterrichtsassistenz an der ZHdK im Departement Darstellende Künste. Eigene Ausstattungen waren bereits am Theater Chur, Theater Biel Solothurn, im Tanzhaus Zürich, dem Theater am Gleis Winterthur, in der Dampfzentrale Bern und im Südpol Luzern zu sehen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Opernsänger und Performer Daniel Hellmann; zusammen mit Daniel Koller entstand die Oper Hänsel und Gretel am Theater Biel Solothurn. Sie gestaltete Räume für Lethargy, den Presseball Zürich, das Lichtfestival Lenzerheide und entwarf die Ausstellung «Aussichten» für das Departement Scenografical Design an der ZHdK. Geplant sind das neue Abendprogramm Beziehungsweise der Accappellagruppe Urstimmen am Theater Winterthur, die Performance Full Service von Daniel Hellmann und das Kinderstück Blutschwestern von Wild Wendy. Weiterhin gezeigt werden ebenfalls Untold von 3art3 Company und Igyoo vom Performance Duo Fluoressenz. LENA KIEPENHEUER 1985 in Zürich geboren, studierte Gesang mit Vertiefung in Zeitgenössischer Musik an der Hochschule für Musik in Basel und setzt ihre Studien aktuell in Amsterdam und Paris fort. Nebenbei wirkt sie in verschiedenen Tanz- und Schauspielprojekten mit und ist in der Schweiz regelmässig als Sängerin und Performerin aktiv, u. a. mit Luciano Berios Folk Songs oder Sequenza III gastierte sie am Davosfestival, wo sie ein Werk von Balz Trümpy uraufführte, 2012 war sie beim origen Festival als Solistin zu erleben. Ihr Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären Projekten. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit der Schauspielerin Serena Wey. Weiterhin ist sie Mitglied des larynx Vokalensembles, das einen Fokus auf neue Konzertformate legt. 15

16 SKIZZENPRÄSENTATION WIR / WIR / WIR (ENTWÜRFE) idee, textfassung, spiel Benjamin van Bebber idee, komposition, spiel Leo Hofmann dramaturgie Leonie Böhm «Wie kann man zusammensein, um vom Geheimnis, von der Trennung, von der Vereinzelung und Singularität zu zeugen?» In seinem Text zur «Politik der Freundschaft» verschweißt Jaques Derrida Freundschaft, Demokratie und das Sprechen zu einem Problemfeld, das nach den möglichen und unmöglichen Arten menschlichen Zusammenlebens fragt. Wie können wir uns selbst und dem anderen begegnen, ohne ihn in seiner Singularität zu beschneiden? Wie können wir unsere privaten Beziehungen, unsere Freundschaften auf eine Gemeinschaft hin öffnen, auf ein Zusammenleben im politischen Raum eines Landes, einer Kultur? Wir nehmen Derridas Text als Anlass und Grundlage für eine musiktheatrale Annäherung an den Text selbst, aber auch zwischen uns und unseren Zuschauern. Aus musikalischen Text-Gesten-Choreografien entwickelt sich ein Sprechen, das jenseits der Wörter nach der Stimme und dem Körper des unvergleichlich anderen sucht. WETTBEWERB 16 DONNERSTAG 18. SEPTEMBER 19:00

17 PROJEKTSKIZZE WIR / WIR / WIR JUNI

18 BENJAMIN VAN BEBBER 1984 geboren, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Philosophie in Frankfurt am Main. Hier entstanden zusammen mit Bastian Zimmermann verschiedene Kurzfilme, die auf Festivals in Deutschland und den Niederlanden zu sehen waren folgte der Wechsel zum Studium der Musiktheaterregie an der Hamburger Theaterakademie. Die dort entstandenen Projekte bewegen sich an den Grenzen zwischen Musiktheater, Choreografie und Performance. Die 2012 entwickelte Oper Dido and Aeneas von Henry Purcell wurde bei verschiedenen Festivals in Norddeutschland aufgeführt arbeitete er als Regiemitarbeiter an der Oper Bremen mit Laurent Chetouane an Cosi fan tutte. Zuletzt waren die Inszenierungen Fatzer / Krieg sowie Lenz eine Fluchtlinie in Hamburg zu sehen, wobei letztere durch die Kulturbehörde Hamburg, die Hamburgische Kulturstiftung und die Rudolf-Augstein Stiftung gefördert wurde. Seit 2010 ist er Teil des Netzwerks «cobratheater.cobra» und in unterschiedlichen Funktionen an Performances und Aufführungen beteiligt. Seit 2014 ist er Stipendiat der Claussen-Simon-Kunststiftung. LEO HOFMANN 1986 geboren, studierte Contemporary Arts Practice sowie Komposition Théâtre musical an der Hochschule für Künste Bern. Seit 2011 entwickelt er Arbeiten, die sich vom Musiktheater über Performances und Choreografien bis hin zu Experimenten mit Formaten des Hörspiels, des Konzerts und Klanginstallationen erstrecken. Die Ergebnisse kamen in der Schweiz, in Deutschland und Österreich sowie auch in Portugal oder Weissrussland zur Präsentation. Unter anderem entstand die musikalische Choreografie A. wie Albertine, die 2012 im Gare du Nord in Basel aufgeführt wurde sowie das Live-Hörspiel / Musiktheater Swanns Melodie, das vergangenen Sommer am Davos-Festival präsentiert wurde. Hofmann erhielt 2013 den Giga-Hertz Förderpreis für elektronische Musik des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe sowie das Stipendium Klangkunst «Braunschweig Projects» der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 18

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20 SKIZZENPRÄSENTATION THE NAVIDSON RECORDS EINE MUSIKALISCH-PERFORMATIVE INSTALLATION NACH DEM ROMAN «HOUSE OF LEAVES» VON MARK Z. DANIELEWSKI regie und konzept / performer Till Wyler von Ballmoos bild und raum / performer Tassilo Tesche komposition / performer Benedikt Wolfgang Schiefer sound design / performer Krishve (Kristian Hverring) Will Navidson, ein Pulitzer-Preis-Träger, zieht mit seiner Familie aufs Land, um in idyllischer Umgebung den Neuanfang seiner zerrütteten Beziehung filmisch zu dokumentieren. Die Geborgenheit wird gestört, denn in ihrem Haus erscheint eine bis dahin nicht vorhandene Tür, die in ein lichtloses Labyrinth. Navidson bildet einen Suchtrupp und verliert sich in der unermesslichen Weite des Raumes Ein soziales Experiment wird zum Dokumentarfilm, der Dokumentarfilm zum Text und der Text zur räumlich-typografischen «Lese-Partitur». Diese wird bei uns zu einer musikalisch-performativen Installation. Im Umkehrschluss zum Buch, welches andere Medien apparieren lässt, versuchen wir, ein Theater der medialen Subtraktion zu schaffen, ein Theater, was sich in den Köpfen der Zuschauer als Abwesenheit erzeugt. Komponierte Impulse versuchen, die Ränder dieser Leere / dieses «Nichts» abzutasten. Ein «Labyrinth-Läufer», dessen Blick voraus und rückwärts begrenzt und fragmentiert ist, wird von Verwirrung heimgesucht; «Labyrinth-Betrachter» hingegen, die die Anlage im Ganzen sehen, etwa als Skizze, sind geblendet von der Komplexität eines solchen Kunstwerks. Was man sieht (und hört), hängt davon ab, wo man steht. WETTBEWERB 20 DONNERSTAG 18. SEPTEMBER 19:00

21 TILL WYLER VON BALLMOOS in Bern geboren, studierte an der dortigen Universität Theaterwissenschaft sowie an der Hochschule der Künste Bern und Luzern Violoncello bis 2011 studierte er Regie für Theater und Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Seit mehreren Jahren entwickelt er themenbezogene Musikperformance-Projekte in der freien Szene und inszeniert an diversen Staats- und Stadttheatern. Er ist u. a. an den Münchner Kammerspielen, am Stadttheater Bremerhaven, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Mammutteatret in Kopenhagen sowie an der Biennale Bern tätig erhielt Wyler von Ballmoos den Debütförderpreis der Landeshauptstadt München für seine Produktion Was isˇn los? und gewann für seine Inszenierung Der Tod und das Mädchen ein Wiederhall bei den Bayerischen Theatertagen 2011 in Bamberg den Preis für die beste Regie. Weiterhin ist Wyler von Ballmoos Stipendiat der Goethe-Stiftung und der Inteatro Festival Academy in Italien. Bei Konzert Theater Bern inszenierte er in der Saison 2012 / 2013 Pedro Lenz Der Goalie bin ig. TASSILO TESCHE in München geboren, studierte Bühnenbild an der Accademia di Belle Arti in Venedig sowie an der Universität der Künste Berlin bei dem Architekten Benedict Tonon und der Künstlerin Katarina Sieverding. Seitdem freischaffend, bewegt er sich mit seiner Arbeit zwischen Bildender Kunst, Theater, Film und Architektur. Seine Raum- und Videoinstallationen waren u. a. an der «Weissen Nacht» in Kiel oder in der Reihe «nomad» am CAN Neuchâtel zu sehen erarbeitete er als Gastkünstler an der Villa Romana in Florenz die Installation «99 falsche Tode», die das hundertjährige Jubiläum der Kunststiftung reflektierte. Der Fokus seiner Theaterarbeit liegt auf der gemeinsamen Konzeption und Stückentwicklung mit Autoren, Komponisten und Regisseuren gewann er zusammen mit dem Komponisten Leo Dick für Kann Heidi brauchen, was es gelernt hat? den Förderpreis «Fonds experimentelles Musiktheater Nordrhein-Westfalen». Mit dem gleichen Team gestaltete er für das Musikfestival 2011 am Stadttheater Bern das experimentele Musiktheater Der Wunsch, Indianer zu werden. 21

22 22 THE NAVIDSON RECORDS (VERBINDEN SIE DIE PUNKTE IN DER NUMMERIERTEN REIHENFOLGE)

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24 BENEDIKT WOLFGANG SCHIEFER in Rosenheim geboren, studierte Komposition in München und Basel. Neben zahlreichen Stipendien und Einladungen war er 2005 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude, 2012 erhielt er den «Preis der deutschen Filmkritik». Sein Werk erstreckt sich von klassischen Kompositionen mit oder ohne Live-Elektronik zur Filmmusik und Klanginstallation bekam er den Auftrag über musikalisches Konzept, Planung und Sounddesign für den Schweizer Pavillon an der Expo 2010 in Shanghai. Seine Werke wurden unter anderem vom Ensemble Phönix Basel, Ensemble Ascolta, Ensemble Wiener Collage, Ensemble Gelberklang, Neue Vocalsolisten, Gavriel Lipkind, Alexander Gilman, Simon Breyer, Stefan Blum, Thomas Hitzlberger an verschiedenen Festivals wie ADevantgarde Festival, Wien Modern, Weltmusiktage, Akademie Musiktheater heute, Musik der Jahrhunderte, Ludwigsburger Festival für Neue Musik, Festival Europäische Wochen Passau, Italienische Nacht München und an Örtlichkeiten wie Bayerische Akademie der Schönen Künste, Gasteig München, Musikverein Wien, Foyer (NDR), Munsonturm Frankfurt, Theater Basel, Kammerspiele Hamburg, Staatstheater Karlsruhe, Residenztheater München aufgeführt. KRISHVE (KRISTIAN HVERRING) in Dänemark geboren, begann bereits in seiner Kindheit mit einem alten Kassettenrecorder zu experimentieren und Klänge seiner Umgebung aufzunehmen und zu bearbeiten. Nach seinem Master in Komposition für elektronische Musik an der Kgl. Hochschule für Musik Dänemark arbeitete er u.a. zusammen mit Andrew M. McKenzie (Hafler Trio) und Derek Holzer, aka Macumbista. Krishve bewegt sich mit sich mit seinen Arbeiten an der Grenzen zwischen Klangkunst und elektronischer Musik, die sich am ehesten im Bereich Ambient und Musique Concrète einordnen lassen. Neben seiner eigenen Arbeit wie den Independentlabels phloq und clang arbeitet Krishve als Komponist und Sounddesigner für Performances, Installationen, Theater, Film und seit 2012 als festes Mitglied von Hotel Pro Forma, einem Ensemble für Visual-Music-Performance und Installation. 24

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26 GASTSPIEL FREITAG 12. SEPTEMBER 19:30 JUSTIN CLARK 26

27 CD TAUFE JUSTIN CLARK UND DAS TRANZIENT ENSEMBLE posaune Justin Clark schlagzeug und drumset Didier Métrailler marimba und vibraphone Loïc Defaux violin Martin Reimann kontrabass Matteo Burci klavier James Alexander INTROSPECTION (Justin Clark) MYTHICAL ADVANCE OF AN ARCHETYPAL UNDERDOG (Michael Kammers) POSSENTE SPIRTO (Claudio Monteverdi / Bearbeitung Justin Clark) CAPRICCIO (William Penn) SNEAKY AND CREEPY (Jonathan Maag) A HUNDRED BARS (András Szőllősy) WITHOUT (Max Seigel) SUBZERO (Daniel Schnyder) Um die Fähigkeiten und den grossen Variantenreichtum in Tonfarbe und Klangbild seines oft missverstandenen und unbeachteten Instruments zur Entfaltung zu bringen, gründete der Bassposaunist des BSO Justin Clark das Tranzient Ensemble: Zwei Percussionisten performen auf einer Reihe von Instrumenten, gemischt mit schwebenden Geigenmelodien, einem massiven Kontrabass-Sound, schnellen Klavierläufen und einer Bassposaune im Vordergrund. Viele der Werke auf Justin Clarks neuer CD Permanent Transience, die heute Abend aus der Taufe gehoben wird, sind Ergebnis einer modernen Kakophonie aus Einflüssen verschiedener Musikstile von Pop, Rock, Rap oder anderen Genres, denen ein Musiker im Laufe seines Lebens ausgesetzt ist. Mehrere Stücke dieser CD wurden von Justin Clark eigens für dieses Ensemble geschaffen oder modifiziert, um dem bereits existierenden Repertoire anzupassen. 27

28 GASTSPIEL SAMSTAG 13. SEPTEMBER 19:30 STEFAN SCHREIBER, YUKO KAKUTA 28

29 GOT LOST HELMUT LACHENMANN EINE PRODUKTION DER STAATSOPER STUTTGART IN KOOPERATION MIT DEM WÜRTTEMBERGISCHEN KUNSTVEREIN STUTTGART AUS DEM JAHRE 2011 musikalische leitung und klavier Stefan Schreiber sopran Yuko Kakuta szenische realisation und dramaturgie Xavier Zuber Eine Verlustanzeige, in der eine Frau nach ihrem verloren gegangenen Korb voll Wäsche fragt, bildet den Ausgangspunkt des Stücks. Das «got lost» des banalen Alltagsgegenstands das man im Deutschen auch als «gottlos» verstehen kann ist ein modernes Ecce homo: Die englischen Worte der Notiz paaren sich mit der musikalischen Sprache Fernando Pessoas und geben die Erinnerung an eine Liebe auf eine sarkastische Art und Weise der Lächerlichkeit preis. Durch den berühmten, scherzhaften Ausruf Nietzsches an den Wanderer wird der Verlust der Liebe immer deutlicher, während die Musik das menschliche Dasein manifestiert. Die Komposition Got Lost (2007) für Klavier und hohen Sopran wurde erstmals 2011 in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart, innerhalb der Ausstellung von Michaël Borremans, durch die Staatsoper Stuttgart im Rahmen der Reihe «Zeitoper» szenisch aufgeführt. Der Künstler selbst gestaltete die Kostüme sowie Teile des Raums für die Inszenierung von Xavier Zuber. So dreht sich die Geschichte von Got Lost um bildnerische Gesten und Gegenstände, die ihre eigene Sprache zu finden scheinen und dabei auf Lachenmanns Musik stossen. Die freigestellten Figuren der ursprünglichen Gemälde stehen dabei für eine Einkehr in die Absurditäten unseres Daseins. Gesten und Gegenstände weisen auf eine verborgene Welt hin auf eine akustische jenseits der Stille. 29

30 Für das Gastspiel in Bern kommt die Stuttgarter Aufführung in Form von Videoprojektionen wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück und wird in Bern erneut zum Spielpartner. STEFAN SCHREIBER langjähriges Mitglied der Staatsoper Stuttgart (Studienleitung von ) ist dort u. a. für Projekte des aktuellen Musiktheaters zuständig und dirigierte zahlreiche Uraufführungen, darunter Werke von Fredrik Zeller, Ming Tsao und Jennifer Walshe hatte er bei Konzert Theater Bern die musikalische Leitung von Morton Feldmans Neither inne. YUKO KAKUTA ist nach ihrem Festengagement in Hannover seit 2006 Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Dort war sie neben zahlreichen weiteren Partien u. a. als Kind in Czernowins Pnima zu erleben. Die Sopranpartie in Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern sang sie bereits in Stuttgart, an der Deutschen Oper Berlin (Eröffnungspremiere 2012 / 2013), der Ruhrtriennale und dem Teatro Colón in Buenos Aires. YUKO KAKUTA, STEFAN SCHREIBER 30

31 RAUM DES NICHTS BALTHASAR KÜBLER GASTSPIEL SONNTAG 14. SEPTEMBER 18:00 konzept / sprecher Balthasar Kübler Sprecherin Barbara Falter mezzosporan Claude Eichenberger Seit Hamlet, der in der Nussschale vom endlosen Raum träumt, und James Joyce s «all space in a notshell» ist der Raum des Nichts fest verortet. Das von Balthasar Kübler entworfene Programm lotet mit vielfältigen Mitteln aus Musik, Stimme und Technik die Grenzen von Sprache und Raum aus. Mezzosopranistin Claude Eichenberger, Schauspielerin Barbara Falter und Hörspielautor Balthasar Kübler begeben sich in den mysteriösen Raum, wo so vieles passiert, aber nichts ist. Als Reiseführer wählen sie einen Roman von Samuel Beckett mit dem nichtssagenden Mr. Knott (dessen englische Aussprache sowohl «Knoten» wie «Nicht» verstehen lassen kann) und dem fragwürdigen Watt. Sie folgen Becketts Wahnwitz, lesen seine anspruchsvollen Serien und singen Watts Musik. Mithilfe des akustischen Loopings wird die Wiederholung von Sprachund Singspiel auf die Spitze getrieben. Wen es interessiert, was geschieht, wenn die altehrwürdigen Symbole ausgedient haben, wer sich fragt, wie Poesie entsteht und irische Frösche quaken, wer hören möchte, wie der Postbote in Mr. Knotts Hallen «Les roses de Picardie» pfeift, der sollte einen Abend im Raum des Nichts verbringen. 31

32 SAMSTAG 20. SEPTEMBER 19:30 32 GASTSPIEL

33 NONO LA FABBRICA ILLUMINATA / BERIO SEQUENZA III sopran Sarah Maria Sun ROLF RIEHM (*1937) ES WAR (2011) Rolf Riehm schrieb das Stück Es war für Sarah Maria Sun 2011 anlässlich des Projektes «Eskalier du Chant» in der Münchner Pinakothek, wo verschiedene Komponisten jeden Monat aktuelle politische Geschehnisse musikalisch verarbeiteten und so ein klingendes Tagebuch des Jahres 2011 erstellten. Das scheinbar so idyllische Eichendorff-Gedicht, das der Komposition zugrunde liegt, erscheint in der Vertonung durch einen hohen Sopran geradezu romantisch ungehobelte Sforzati und mühselige Wiederholungen zerhackstückeln jedoch den friedlichen Eindruck, und der Zuhörer blickt eher verstört und fragend auf den vergangenen Moment, als dass er sich vom Wiegenlied-Charakter einlullen lassen könnte. Zudem wurde der Eichendorff-Text nicht vollständig vertont, sondern bricht vorzeitig ab so wie Existenzen allenthalben wegbrechen. LUIGI NONO ( ) LA FABBRICA ILLUMINATA (1964) Das Werk, in welchem Nono einen Text von Giuliano Scabia und ein Fragment aus «Due poesie a. T.» von Cesare Pavese verarbeitet, ist den Arbeitern der Italsider-Werke von Genua-Cornigliano gewidmet. Ganz bewusst wird Fabriklärm aus einem grossen Walzwerk mittels eines Tonbandes mit Live-Gesang kombiniert und so musikalisiert. Die Arbeiter, denen das Werk gewidmet wurde, bezogen Geräusche direkt auf sich und begannen über die akustischen Bedingungen, unter denen sie arbeiteten, nachzudenken. 33

34 34 GEORGES APERGHIS (*1945) RECITATIONS 2,9,11 (1978) Georges Aperghis in einem Interview 2000: «Normalerweise geht es mir darum, die Kreativität der Zuhörer während der Aufführung zu wecken. Sie sollen so kreativ wie möglich sein. Das ist wichtig, weil sonst in der Regel das Gegenteil bezweckt wird: Alles wird getan, um die Menschen wie Schafe zu halten.» LUCIANO BERIO ( ) SEQUENZA III (1965/66) Berio schrieb die Sequenza III für seine Frau Cathy Barberian, eine Vorreiterin der vokalen Ausdrucksästhetik, wobei der Gesang dabei nur eine der zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme ist, von der der Komponist hier Gebrauch macht. Der Text von Markus Kutter (Give me a few words / for a woman / allowing us / to bild a house / to sing a truth / without worrying / before night comes) wird in seine einzelnen Silben zerlegt, die wiederum mit 44 verschiedenen emotionalen Anweisungen versehen und mit 15 unterschiedlichen Techniken zu realisieren sind. Je konkreter und «unsängerischer» diese Anweisungen befolgt werden, desto direkter wirkt das Werk auf die Zuschauer. Der Komponist soll während der Proben mit den Sängern der Neuen Vokalsolisten zu Sinfonia einmal geschrien haben: «Nein, nein, hören Sie auf zu SINGEN! Es soll auf keinen Fall so klingen wie ein Opernsänger!» Ihn interessierten viel mehr alle psychologischen Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme jenseits des Kunstgesangs. Sequenza III wird damit zu einem virtuosen stimmlichen-emotionalen Seiltanz und zu einem theatralen Paradestück. SARAH MARIA SUN pflegt neben dem herkömmlichen Opern-und Liedgut ein Repertoire mit hunderten von Kompositionen Neuer Musik (eigenes Portraitkonzert des NDR 2012). Als Solistin tritt sie weltweit auf den wichtigsten Festivals für Neue Musik auf und arbeitet mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle und Kent Nagano sowie den Berliner Philharmonikern oder dem Leipziger Gewandhausorchester zusammen. Derzeit ist sie im Frankfurter Opernhaus mit der Uraufführung von Rolf Riehms Sirenen zu erleben.

35 IMPRESSUM TEXTNACHWEISE Sämtliche Texte sind Originalbeiträge von Katja Bury, Daniel Ott (S. 6-7), Peter Kraut (S. 8 11), Xavier Zuber (S. 4 5) sowie den jeweiligen Teilnehmer der Skizzenpräsentationen. BILDNACHWEISE S. 12 Daniel Hellmann, S. 28 / 30 Martin Sigmund, S. 26 Gerardo Garciacano, S.31 Brigitte Lustenberger, S. 32 Rüdiger Schestag. Alle weiteren Bilder sind Aufnahmen der Skizzenpräsentationen der Workshopteilnehmer IPNM im Juni 2014 von Peter Kraut. organisation und produktionsleitung Katja Bury regie- und produktionsassistenz Anika Rutkofsky technischer direktor Reinhard zur Heiden leiter bühnenbetrieb Claude Ruch leiter werkstätten Andreas Wieczorek leiterin kostüm und maske Franziska Ambühl bühnenmeister Marc Brügger licht Rolf Lehmann tontechnik Bruno Benedetti, Urs Haller, Urs Kohli, Sebastian Hundius, Marcel Schneider, Carlos Aguilar videotechnik Michael Ryffel tapezierer Thomas Wittwer KONZERT THEATER BERN intendant Stephan Märki direktor oper und konzert Xavier Zuber redaktion Katja Bury konzept & gestaltung formdusche, Berlin layout Murielle Bender druck Haller + Jenzer AG, 3400 Burgdorf redaktionsschluss 08. September 2014 Änderungen vorbehalten.

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Über Ästhetik, Kulturmanagement und die Rolle von Festspielen Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Ruzicka

Über Ästhetik, Kulturmanagement und die Rolle von Festspielen Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Ruzicka Über Ästhetik, Kulturmanagement und die Rolle von Festspielen Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Ruzicka 1.-3. Dezember 2010 KunstQuartier Bergstr. 12, 5020 Salzburg Abb. Johann Weyringer, Rom 2009 Schwerpunkt Wissenschaft

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