Truppausbildung Teil 1 Grundausbildungslehrgang. Ausbildungshilfe für den Ausbildungsabschnitt Gerätekunde Rettungsgeräte

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Truppausbildung Teil 1 Grundausbildungslehrgang. Ausbildungshilfe für den Ausbildungsabschnitt Gerätekunde Rettungsgeräte"

Transkript

1 Truppausbildung Teil 1 Grundausbildungslehrgang Ausbildungshilfe für den Ausbildungsabschnitt Gerätekunde Rettungsgeräte

2 Lernziel Die auf Löschfahrzeugen mitgeführten Rettungsgeräte richtig benennen und selbständig handhaben können. 2

3 Ausbildungsorganisation Theoretische Ausbildung Feuerwehrdienstvorschrift 10 Thema: Gerätekunde Rettungsgeräte Tragbare Leitern Feuerwehrleinen Sprungrettungsgeräte Gerätesatz Absturzsicherung Knoten und Stiche Praktische Ausbildung 3

4 Arten der tragbaren Leitern Leitern Steckleiter Schiebleiter Klappleiter Hakenleiter 4

5 Allgemeine Einsatzgrundlagen Aufstellen nur auf tragfähigen Standflächen. Sichern gegen Abrutschen. Anlegen gegen sicheren Auflagepunkt. Sichern beim Besteigen. Anstellwinkel zwischen 65 und 75. Klappleitern und Hakenleitern dürfen nur mit einer Person belastet werden. Anstellwinkel 65 bis 75 Steckleitern und Schiebleitern dürfen unabhängig von der Rettungshöhe nur mit zwei Personen belastet werden. Hakenleiter nicht als Anstellleiter benutzen. Schiebleiter im Freistand nicht über die Stützstangen hinaus besteigen. 5

6 Anstellen der Leitern 1 Meter (3 Sprossen) Der Überstand soll mindestens drei Sprossen (ca. einen Meter) betragen. An den Rand der Einstiegsöffnung anlegen. Ausreichend Platz zum Übersteigen. Eine am Gebäude angestellte, unbesetzte Leiter darf nicht ohne weiteres entfernt werden. 6

7 Vierteilige Steckleiter 7

8 Strahlrohreinsatz über Leitern Bis ins 1. Obergeschoss können Schlauchleitungen über die Schulter genommen werden Strahlrohre nicht am Körper befestigen Oberhalb des 1. Obergeschosses muss das Schlauchleitung mittels Feuerwehrleine hochgezogen werden 8

9 Strahlrohreinsatz über Leitern Ein Strahlrohr darf von der Leiter aus nur eingesetzt werden, wenn die Leiter am Leiterkopf befestigt ist und der Strahlrohrführer sich mit dem Feuerwehrhaltegurt sichert. Das Strahlrohr darf nur jeweils bis zu einem Winkel von 15 zu den Seiten eingesetzt werden. Schlauchleitungen dürfen nicht auf der Leiter verlegt oder an ihr befestigt werden. Eine Ausnahme ist der Strahlrohreinsatz direkt von der Leiter aus, wobei sofort nach Beendigung des Löscheinsatzes dieser Angriffs- und Rettungsweg freizumachen ist. 9

10 Leitereinsätze im Bereich elektrischer Anlagen Beim Aufrichten von Leitern ist zu beachten, dass elektrische Freileitungen nicht berührt werden und dass zwischen Leitern bzw. Personen auf Leitern und unter Spannung stehenden Teilen ein Sicherheitsabstand eingehalten wird. Als ausreichender Sicherheitsabstand ist anzusehen: Spannung Mindestabstand bis Volt 1 m bis Volt 3 m bis Volt 4 m bis Volt 5 m 10

11 Steckleiter A-Teil Rettungshöhe: 1.OG: 2 Leiterteile 2.OG: 4 Leiterteile B-Teil B Teil mit Einsteckteil Es dürfen nur maximal 4 Leiterteile zusammengesteckt werden. 11

12 Rettungshöhen der Steckleitern 10 Meter 7,20 m Rettungshöhe 5 Meter 3,70 m 0 Meter 12

13 Steckleiter als Hilfsgerät Beispiele für den Schutz gegen Ein- und Durchbrechen Leiterbock Eisrettung 13

14 3 teilige Schiebleiter Leiterteil 3 Leiterteil 2 Leiterteil 1 Zugseil Stützstange 14

15 Dreiteilige Schiebleiter 15

16 Rettungshöhe der Schiebleiter Rettungshöhe 12 m 10 Meter 5 Meter 16

17 Multifunktionsleiter Aufsteckleiter Anlegleiter 2-teilig Stehleiter 17

18 Unfallverhütungsvorschriften Leitern müssen so beschaffen und ausgerüstet sein, dass Standfestigkeit und Tragfähigkeit unter Einsatzbedingungen gewährleistet sind. Feuerwehreinrichtungen sind instand zu halten und schadhafte Ausrüstungen, Geräte und Fahrzeuge unverzüglich der Benutzung zu entziehen. Im Feuerwehrdienst dürfen nur Maßnahmen getroffen werden, die ein sicheres Tätigwerden der Feuerwehrangehörigen ermöglichen. Im Einzelfall kann bei Einsätzen zur Rettung von Menschenleben von den Bestimmungen der Unfallverhütungsvorschriften abgewichen werden. 18

19 Beispiele für das Anwenden der Feuerwehrleine Halten / Sichern und Selbstretten Hochziehen, Ablassen, Sichern von Einsatzgerät 19

20 Knotenkunde In der Feuerwehr kommen folgende Knoten zur Anwendung Halbschlag Doppelter Ankerstich Zimmermannsschlag Mastwurf Achterknoten Schotenstich Halbmastwurf Brustbund Pfahlstich Spierenstich 20

21 Halbmastwurf 21

22 Mastwurf Anschlagen und Sichern von Gegenständen 22

23 Doppelter Ankerstich Anschlagen und Sichern von Gegenständen 23

24 Achtknoten Sichern beim Verwenden eines Auffanggurtes 24

25 Zimmermannsschlag Anschlagen und Sichern von Gegenständen 25

26 Halbschlag 26

27 Pfahlstich 27

28 Spierenstich 28

29 Brustbund 29

30 Schotenstich Verbinden von Leinen 30

31 Sprungtuch Rettungshöhe max. 8 Meter Mindestens 16 Einsatzkräfte Nicht im Sprungbereich ausbreiten Übungen nur mit Fallkörper! 31

32 Sprungpolster / Sprungretter Rettungshöhe max. 16 Meter Mindestens 2 Einsatzkräfte Nicht im Sprungbereich aufbauen Übungen nur mit Fallkörper! 32

33 Ausrüstung Absturzsicherung Kernmanteldynamikseil (im Transportsack) (Rettungsdreieck) (Kantenschutz) Bandschlingen Bandschlingen Karabinerhaken Auffanggurt Falldämpfer 33

34 Absturzsicherung Sichern bei Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen Keine Höhenrettung Kein freies Hängen im Seil Keine Redundanz wie bei Höhenrettung vorhanden Die Feuerwehrleinen sind bei klar definierten Situationen weiter einsetzbar (halten) 34

35 Falsche Absturzsicherung Ungesicherter Fall mit schweren Verletzungen Sicherungsmann ist ungesichert in die Sicherungskette eingebaut Sicherung nur durch Feuerwehrhaltegurt und Feuerwehrleine Fehlende Zwischensicherungen 35

36 Fallkräfte Fallkräfte bei Sturz Auffanggurt Feuerwehrhaltegurt 36

37 Absturzsicherung direkte Sicherung indirekte Sicherung Festpunkt Festpunkt Sicherungs mann Sicherungsmann Sicherungssystem stürzende Person stürzende Person LEBENSGEFAHR UNGEFÄHRLICH 37

38 38

Tragbare Leitern. FwDV 10. www.jugendfeuerwehrbalingen.de. Folie 1. Änderungen und Überarbeitung von Manuel Gogoll

Tragbare Leitern. FwDV 10. www.jugendfeuerwehrbalingen.de. Folie 1. Änderungen und Überarbeitung von Manuel Gogoll Tragbare Leitern FwDV 10 Folie 1 Feuerwehr-Dienstvorschrift 10: Tragbare Leitern sind Leitern, die auf Feuerwehrfahrzeugen mitgeführt, an der Einsatzstelle von der Mannschaft vom Fahrzeug genommen und

Mehr

Rettungsgeräte Tragbare Leitern

Rettungsgeräte Tragbare Leitern Rettungsgeräte Tragbare Leitern BEGRIFF Tragbare Leitern werden auf Feuerwehrfahrzeugen mitgeführt und an der Einsatzstelle von der Mannschaft an die vorgesehene Stelle getragen. Tragbare Leitern können

Mehr

Einleitung. in der Absturzsicherung.

Einleitung. in der Absturzsicherung. Einleitung Lehrunterlagen Unterweisung Absturzsicherung Diese Lehrunterlagen dienen der Standortausbildung in der Absturzsicherung. 1 Unterscheidung Absturzsicherung oder Höhenrettung? Absturzsicherung

Mehr

Freiwillige Feuerwehr Niederstetten

Freiwillige Feuerwehr Niederstetten Leinen In der Feuerwehr werden drei Arten von Leinen verwendet Feuerwehrleinen: dienen als Rettungs-, Sicherungs- und Signalleine sowie sonstigen unmittelbar mit dem Einsatz in Zusammenhang stehenden Zwecken

Mehr

Fragenkatalog zur Hessischen Feuerwehrleistungsübung Unfallverhütungsvorschriften/Unfallversicherung. Es ist nur eine Antwortmöglichkeit richtig!

Fragenkatalog zur Hessischen Feuerwehrleistungsübung Unfallverhütungsvorschriften/Unfallversicherung. Es ist nur eine Antwortmöglichkeit richtig! Hessische Landesfeuerwehrschule Fragenkatalog zur Hessischen Feuerwehrleistungsübung Unfallverhütungsvorschriften/Unfallversicherung Es ist nur eine Antwortmöglichkeit richtig! 1. In welchen Zeitabständen

Mehr

Begriffe Es gibt eine Vielzahl von Knoten für die unterschiedlichesten Spezialanwendungen, manchmal verschiedene Knoten für gleiche oder

Begriffe Es gibt eine Vielzahl von Knoten für die unterschiedlichesten Spezialanwendungen, manchmal verschiedene Knoten für gleiche oder Knoten, Bunde - Leinenverbindungen Inhalt Begriffe Es gibt eine Vielzahl von Knoten für die unterschiedlichesten Spezialanwendungen, Mastwurf manchmal verschiedene Knoten für gleiche oder Halbmastwurf

Mehr

Stiche und Knoten Schlingenstiche Merkmale: Mastwurf Zimmermannsstich Doppelter Ankerstich Spierenstich Halbschlag Schlaufenstiche Merkmale: nicht

Stiche und Knoten Schlingenstiche Merkmale: Mastwurf Zimmermannsstich Doppelter Ankerstich Spierenstich Halbschlag Schlaufenstiche Merkmale: nicht Schlingenstiche Merkmale: - Ziehen sich unter Last zu - Dürfen nicht zur Mensch- oder Tierrettung eingesetzt werden (dabei besteht die Gefahr des Einschnürens der Luftwege, Nerven oder Blutgefäße) Mastwurf

Mehr

Entwurf. Definition der Fähigkeiten, die für den Grundlehrgang Sicheres Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen (Absturzsicherung) erforderlich sind

Entwurf. Definition der Fähigkeiten, die für den Grundlehrgang Sicheres Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen (Absturzsicherung) erforderlich sind LU/03/B/C/PP-156000 Interaktives Lernprogramm für Arbeit und Rettung in absturzgefährdeten Bereichen e-rescue Interactive training program for work and rescue in fall endangered areas AG Training / WG

Mehr

Knoten und Stiche. Der Halbschlag

Knoten und Stiche. Der Halbschlag Knoten und Stiche Der Halbschlag Der Halbschlag ist nur in Verbindung mit anderen Knoten und Stichen anzuwenden Er dient zum Führen von Gegenständen in Zugrichtung und als Sicherung von Knoten und Stichen

Mehr

Fragenkatalog zur Hessischen Feuerwehrleistungsübung Unfallverhütungsvorschriften/Unfallversicherung. Es ist nur eine Antwortmöglichkeit richtig!

Fragenkatalog zur Hessischen Feuerwehrleistungsübung Unfallverhütungsvorschriften/Unfallversicherung. Es ist nur eine Antwortmöglichkeit richtig! Hessische Landesfeuerwehrschule Fragenkatalog zur Hessischen Feuerwehrleistungsübung Unfallverhütungsvorschriften/Unfallversicherung Es ist nur eine Antwortmöglichkeit richtig! 1. In welchen Zeitabständen

Mehr

AUSBILDUNGS- UNTERLAGE. zur richtigen Verwendung der Rettungsschlaufe- /Haltegurt- Kombination in Feuerwehrschutzjacke

AUSBILDUNGS- UNTERLAGE. zur richtigen Verwendung der Rettungsschlaufe- /Haltegurt- Kombination in Feuerwehrschutzjacke AUSBILDUNGS- UNTERLAGE zur richtigen Verwendung der Rettungsschlaufe- /Haltegurt- Kombination in Feuerwehrschutzjacke (IRS) 2 Ausbildungsunterlage D 3 Rosenbauer - AUSBILDUNGSUNTERLAGE Ausbildungsunterlage

Mehr

Knotenkunde Feuerwehr Elbmarsch. Ausbildungsunterlage zur Knotenkunde

Knotenkunde Feuerwehr Elbmarsch. Ausbildungsunterlage zur Knotenkunde Ausbildungsunterlage zur Knotenkunde Inhalt: 1. Allgemeines 2. Grundbegriffe 3. Spierenstich 4. Mastwurf gebunden 5. Mastwurf gelegt 6. Doppelter Ankerstich gelegt 7. Doppelter Ankerstich gebunden 8. Zimmermannsschlag

Mehr

Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau Ausbildung: Knoten und Stiche. OBM Christoph Michels

Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau Ausbildung: Knoten und Stiche. OBM Christoph Michels 1 2 Zielsetzung 1. Wozu Knoten und Stiche 2. Grundsätzliches Allgemein und zum Material 3. Unterschied: Schlingenstich / Schlaufenstich 4. Retten und Sichern 5. Anwendungsbeispiele 3 Wozu Knoten und Stiche

Mehr

FwDV 10 Feuerwehr-Dienstvorschrift 10. Die Tragbaren Leitern

FwDV 10 Feuerwehr-Dienstvorschrift 10. Die Tragbaren Leitern FwDV 10 Feuerwehr-Dienstvorschrift 10 Die Tragbaren Leitern Inhalt Einleitung Begriff Anwendung Arten Lagerung Einsatz Anhang Einleitung Die Dienstvorschriften beschränken sich bewusst auf solche Festlegungen,

Mehr

Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen - Knoten und Stiche Verfasser: Ralf Böhland (LZ_N); Ferdinand Franzen (LZ_L) Knoten und Stiche

Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen - Knoten und Stiche Verfasser: Ralf Böhland (LZ_N); Ferdinand Franzen (LZ_L) Knoten und Stiche Knoten und Stiche Grundsätzlich: Jeder Knoten verringert die Reißfestigkeit eines Seiles, egal ob Feuerwehrleine oder Kernmantel-Dynamikseil um bis zu 40%. Ein schlechter Knoten verringert die Reißfestigkeit

Mehr

Knoten und Stiche. bei der Feuerwehr. www.jugendfeuerwehrbalingen.de. Folie 1. Erstellt von Manuel Gogoll

Knoten und Stiche. bei der Feuerwehr. www.jugendfeuerwehrbalingen.de. Folie 1. Erstellt von Manuel Gogoll Knoten und Stiche bei der Feuerwehr Folie 1 Allgemeines: Leinen und Seile werden bei der Feuerwehr als Hilfsmittel eingesetzt. Im besonderen an Brandstellen und bei Hilfeleistungen an Unfallstellen Folie

Mehr

JUGENDFEUERWEHR RÜDIGHEIM. Leinen, Knoten & Stiche

JUGENDFEUERWEHR RÜDIGHEIM. Leinen, Knoten & Stiche Leinen, Knoten & Stiche Bei den Feuerwehren findet man zwei Arten von Leinen: Feuerwehrleine (alt Fangleine) und der Mehrzweckleine (alt Arbeitsleine) Ausführungen der Feuerwehrleine Mit Holzknebel Mit

Mehr

Jugendflamme Stufe 2

Jugendflamme Stufe 2 1. Fahrzeug- und Gerätekunde Bild eines in der Feuerwehr vorhandenen Feuerwehrfahrzeugs wird gezogen. Erklärt werden soll: Fahrzeugbezeichnung Kurzform Fahrzeugbezeichnung ausgeschrieben Funkrufname Besatzung

Mehr

Aufgabenverteilung bei der technischen Hilfe

Aufgabenverteilung bei der technischen Hilfe Leiterbock Aufgabenverteilung bei der technischen Hilfe Der Gruppenführer leitet den Einsatz; er ist an keinen bestimmten Platz gebunden. Der Maschinist bedient die Aggregate, hilft bei der Gerätebereitstellung

Mehr

Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen

Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen Seminar (TH Absturz) Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen Aktualisierte Ausgabe Nov. 2015 Inhaltsverzeichnis Thema/Inhalt Seiten Rechtsgrundlagen 2-6 Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen bei der Arbeit

Mehr

Leitern (Grundlagen Basis I)

Leitern (Grundlagen Basis I) S3-Leitern-01 1. Einsatz von Leitern sowie deren Arten und Formen 101. Leitern können eingesetzt werden zum * besteigen von Objekten, * absteigen in Tiefen, * übersteigen von Hindernissen, * überwinden

Mehr

Knoten und Stiche SPIERENSTICH HALBSCHLAG

Knoten und Stiche SPIERENSTICH HALBSCHLAG Knoten und Stiche SPIERENSTICH Der Spierenstich dient zum Sichern einer Leine gegen Lösen. Gleichzeitig kann man mit dem Spierenstich auch zwei Leinen verbinden. Der Spierenstich hat den Halbschlag als

Mehr

Niedersächsische Landesfeuerwehrschulen Celle und Loy

Niedersächsische Landesfeuerwehrschulen Celle und Loy Niedersächsische Landesfeuerwehrschulen Celle und Loy Truppmannausbildung Fragenkatalog 0 Vorwort Bei der Neukonzeption des Fragenkataloges wurden folgende Punkte berücksichtigt: redaktionelle Überarbeitung

Mehr

Thema: Rettungsgeräte

Thema: Rettungsgeräte Projektarbeit Wahlmodul Vorbeugender Brandschutz Thema: Rettungsgeräte Erstellt von: Fabian Bonk Benjamin Breuckelmann April 2007 Inhaltsverzeichnis 1. Begriffsbestimmung 4 1.1 Allgemeines 4 1.2 Erster

Mehr

Lernunterlage. Titel: FwDV 10. Ausgabe: 1996. Gliederungsziffer: 1.3.13. Feuerwehrschule

Lernunterlage. Titel: FwDV 10. Ausgabe: 1996. Gliederungsziffer: 1.3.13. Feuerwehrschule Lernunterlage Fachgebiet: Allgemeine Grundlagen Titel: FwDV 10 Ausgabe: 1996 Gliederungsziffer: 1.3.13 Feuerwehrschule Inhaltsverzeichnis 1 Begriff...3 2 Anwendung...3 3 Arten...3 4 Leiterlängen und Rettungshöhen...4

Mehr

AUSBILDUNG TRUPPMANN. Erzgebirgskreis. Teilnehmerunterlagen. (Stand 01/2013 Standort Marienberg) Kreisausbildung Truppmann Marienberg Seite 1

AUSBILDUNG TRUPPMANN. Erzgebirgskreis. Teilnehmerunterlagen. (Stand 01/2013 Standort Marienberg) Kreisausbildung Truppmann Marienberg Seite 1 AUSBILDUNG TRUPPMANN Erzgebirgskreis Teilnehmerunterlagen (Stand 01/2013 Standort Marienberg) Kreisausbildung Truppmann Marienberg Seite 1 Inhaltsverzeichnis Thema Seite Rechtsgrundlagen 3 Brennen & Löschen

Mehr

Befestigen eines Seiles an einem Objekt oder an einer Last

Befestigen eines Seiles an einem Objekt oder an einer Last Begriffe und Bezeichnungen Abbinden: Sichern eines Seiles gegen Aufdrehen Abbinden eines Seilendes Anschlagen: Befestigen eines Seiles an einem Objekt oder an einer Last Anschlagen an einer Last Aufschießen:

Mehr

WINDKRAFTANLAGEN EINSATZPLANUNG

WINDKRAFTANLAGEN EINSATZPLANUNG 1 INHALT 1- ALLGEMEINE BEMERKUNGEN ZU WINDKRAFTANLAGEN 3,4 2- EINFÜHRUNG 5 3- BENÖTIGTE AUSRÜSTUNG 3.1- PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG 6 3.2- TECHNISCHE AUSSTATTUNG 6 3.3.- SPEZIELLE AUSRÜSTUNG 6 4- ERFORDERLICHES

Mehr

Truppausbildung Teil 1 Grundausbildungslehrgang. Ausbildungshilfe für den Ausbildungsabschnitt Unfallversicherung

Truppausbildung Teil 1 Grundausbildungslehrgang. Ausbildungshilfe für den Ausbildungsabschnitt Unfallversicherung Truppausbildung Teil 1 Grundausbildungslehrgang Ausbildungshilfe für den Ausbildungsabschnitt Unfallversicherung Lernziel Den Umfang des Unfallversicherungsschutzes für Feuerwehrangehörige und die Voraussetzungen

Mehr

Jugendflamme Stufe 1

Jugendflamme Stufe 1 1. Richtiges Absetzen eines Notrufs Bild mit Schadensfall wird gezeigt Es soll ein inhaltlich korrekter und vollständiger Notruf abgesetzt werden Abarbeitung der W-Fragen Wer ruft an? Was ist passiert?

Mehr

MAIN-KINZIG-KREIS Grundausbildungslehrgang vom 20. März bis 05. April 2014 in Langenselbold

MAIN-KINZIG-KREIS Grundausbildungslehrgang vom 20. März bis 05. April 2014 in Langenselbold Donnerstag, 20. März 2014 1 18.30-19.00 Lehrgangsorganisation / Begrüßung 1 / 2 2 19.00-19.30 Rechtsgrundlagen 1 / 3 Unterrichtsgespräch 3 19.30-20.15 Rechtsgrundlagen 2 / 3 Unterrichtsgespräch 20.15-20.30

Mehr

Lernzielkatalog. Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein. Lehrgang: Truppmannausbildung Teil I (Grundausbildungslehrgang)

Lernzielkatalog. Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein. Lehrgang: Truppmannausbildung Teil I (Grundausbildungslehrgang) Lernzielkatalog Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Lehrgang: Teil I (Grundausbildungslehrgang) LFV Schleswig-Holstein, Sophienblatt 33, 24114 Kiel Lernzielkatalog Teil I (Grundausbildungslehrgang)

Mehr

Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Fragenkatalog Truppmann / Grundausbildung

Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Fragenkatalog Truppmann / Grundausbildung Vorwort Bei der Überarbeitung 2012 des Fragekataloges wurden folgende Punkte berücksichtigt: o Redaktionelle Neubearbeitung / Überarbeitung der Frageninhalte. o inhaltliche Strukturierung und Gliederung

Mehr

Lernzielkatalog. T r u p p m a n n a u s b i l d u n g - Teil 1 -

Lernzielkatalog. T r u p p m a n n a u s b i l d u n g - Teil 1 - T r u p p m a n n a u s b i l d u n g - Teil 1 - Stand 01/2010 Lehrgangsorganisation 3 Stundenverteilung 4 Muster-Ausbildungsplan für Lehrgang 5 Rechtsgrundlagen 8 Brennen und Löschen 12 Fahrzeugkunde

Mehr

Unterweisungshilfe für f r das sichere Benutzen von Leitern. Verband der Diözesen Deutschlands AG Arbeitsschutz

Unterweisungshilfe für f r das sichere Benutzen von Leitern. Verband der Diözesen Deutschlands AG Arbeitsschutz Unterweisungshilfe für f r das sichere Benutzen von Leitern Verband der Diözesen Deutschlands AG Arbeitsschutz Vorschrift Leitern im Sinne dieser Informationen sind ortsveränderliche Aufstiege mit Sprossen

Mehr

Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr

Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr 9102 BGG/GUV-G 9102 Grundsatz Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr September 2013 Impressum Herausgeber: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.v. (DGUV) Mittelstraße 51 10117 Berlin

Mehr

Ausbilderleitfaden Modul Absturzsicherung. Teilnehmerunterlage

Ausbilderleitfaden Modul Absturzsicherung. Teilnehmerunterlage Ausbilderleitfaden Teilnehmerunterlage Stand 01/2012 Seite 1 Arbeitsblatt zum Thema Modul ABS 2 Einsatzgrundsätze der Absturzsicherung Erste-Hilfe Maßnahmen im Seil Erste Hilfe Maßnahmen Technische Rettung

Mehr

Leistungsbewertung Ehrengabe Roter Hahn des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein

Leistungsbewertung Ehrengabe Roter Hahn des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Leistungsbewertung Ehrengabe Roter Hahn des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein 1. Stiftung Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein hat für die Feuerwehren

Mehr

Übersicht über Daten und wesentliche Teile der feuerwehrtechnischen Beladung von Löschfahrzeugen

Übersicht über Daten und wesentliche Teile der feuerwehrtechnischen Beladung von Löschfahrzeugen N:\Web\Beladung_Feuerwehrfahrzeug\Beladung_Feuerwehrfahrzeug.pdf Übersicht über Daten und wesentliche Teile der feuerwehrtechnischen Beladung von Löschfahrzeugen Ausgabe: März 2013 Adolf Fleck, Christian

Mehr

Brandschutztechnische Anforderungen an Flucht- und Rettungswege

Brandschutztechnische Anforderungen an Flucht- und Rettungswege Brandschutztechnische Anforderungen an Flucht- und Rettungswege Als Fluchtwege werden üblicherweise Wege (z. B. Flure, Treppen) und Ausgänge ins Freie bezeichnet, über die Menschen und Tiere im Gefahrenfall

Mehr

25 Seile und Seilverbindungen

25 Seile und Seilverbindungen 25 Seile und Seilverbindungen 25.1 Allgemeines 25.1.1 Seile Ursprünglich bestanden Seile, Schnüre und Leinen aus Pflanzenfasern. Man verarbeitete Hanf, Sisal, Flachs, Baumwolle oder Kokosfaser. Heute werden

Mehr

Impressum:Medieninhaber BTF LINZ AG - 02/2015. Feuerwehreinsätze im Bereich elektrischer Anlagen

Impressum:Medieninhaber BTF LINZ AG - 02/2015. Feuerwehreinsätze im Bereich elektrischer Anlagen Impressum:Medieninhaber BTF LINZ AG - 02/2015 Feuerwehreinsätze im Bereich elektrischer Anlagen Vorwort Bei Feuerwehreinsätzen im Bereich elektrischer Anlagen muss immer mit der Gefahr durch unter Spannung

Mehr

Standardverfahren SR-00 Grundlagen Zur sicheren Organisation und Durchführung von Ausbildungen und Einsatzübungen

Standardverfahren SR-00 Grundlagen Zur sicheren Organisation und Durchführung von Ausbildungen und Einsatzübungen Standardverfahren SR-00 Grundlagen Zur sicheren Organisation und Durchführung von Ausbildungen und Einsatzübungen 1. Allgemeines Diese grundlegenden Techniken bilden die Basis für alle weiteren Standards

Mehr

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein. Leistungsbewertung Roter Hahn

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein. Leistungsbewertung Roter Hahn Leistungsbewertung Roter Hahn Ausschreibung 2015 Stand: 24.03.2015 Die vorliegenden Ausschreibungsunterlagen für die Leistungsbewertung Roter Hahn wurde von den Fachwarten Leistungsbewertung der Kreis-

Mehr

Grundsatz Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr

Grundsatz Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr Grundsatz Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr BGG/GUV-G 9102 Dezember 2009 Herausgeber Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Mittelstraße 51 10117 Berlin Tel.: 030 288763800

Mehr

Vorsicht schafft Sicherheit

Vorsicht schafft Sicherheit FREILEITUNGEN ALLGEMEINES ALLE ACHTUNG! Vorsicht schafft Sicherheit Arbeiten im Bereich von elektrischen Anlagen ALLGEMEINES MIT SICHERHEIT AN DIE ARBEIT! FREILEITUNGEN 4 Sicherheit im Bereich von elektrischen

Mehr

LEINEN, KNOTEN UND STICHE

LEINEN, KNOTEN UND STICHE LEINEN, KNOTEN UND STICHE 1. Leinen Um die Leinen vor Schmutz zu schützen und damit sie im Einsatz rasch und ohne Schlingenbildung ausläuft, wird sie in einen genormten Tragebeutel gelegt. Dabei wird so

Mehr

Abteilung Katastrophenschutz u. vorbeugender Brandschutz H. Weise Brandamtmann

Abteilung Katastrophenschutz u. vorbeugender Brandschutz H. Weise Brandamtmann Abteilung Katastrophenschutz u. vorbeugender Brandschutz H. Weise Brandamtmann Schutzinteressen Brandschutz ist nicht Selbstzweck, sondern dient dem Schutz von Interessen: - Leben u. Gesundheit von Menschen,

Mehr

11/1 - Stiche, Bunde, Knoten

11/1 - Stiche, Bunde, Knoten - Stiche, Bunde, Knoten Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines 1.1. Begriffe und Bezeichnungen 1.2. Faustformeln 1.3. Unfallverhütung 1.4. Wartung und Pflege 2. Stiche, Bunde, Knoten 2.1. Stiche - Mastwurf

Mehr

Lernziele und Lehrgangsvoraussetzungen

Lernziele und Lehrgangsvoraussetzungen Truppausbildung Lehrgang Truppführer Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Führen eines Trupps nach Auftrag innerhalb einer Gruppe oder Staffel. Führungsausbildung Lehrgang "Gruppenführer" Ziel der

Mehr

Grundlehrgang. Praktische Ausbildung

Grundlehrgang. Praktische Ausbildung Grundlehrgang Praktische Ausbildung 1.0 Persönliche Schutzausrüstung 1.1 Aufgaben der Mannschaft 1.2 Wasserentnahmestelle : Unter - / Überflurhydrant 1.3 Wasserentnahmestelle : Offenes Gewässer 2.0 Einsatzformen

Mehr

Knoten. Achterknoten. Doppelte Palstek. Doppelter Schotstek

Knoten. Achterknoten. Doppelte Palstek. Doppelter Schotstek Knoten Achterknoten Ein nützlicher Endknoten um ein Ende zu verdicken. Damit kann man z.b. ein ausfransen oder das durchrutschen des Seils durch eine Öse verhindern. Als Endknoten kann er ein durchrutschen

Mehr

Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen - UVV Verfasser: Ralf Böhland (LZ-N); Ferdinand Franzen (LZ-L)

Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen - UVV Verfasser: Ralf Böhland (LZ-N); Ferdinand Franzen (LZ-L) UVV Feuerwehreinsatz Wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen wird, dann ist für die betroffenen immer Gefahr in Verzug Jede Einsatzstelle birgt für die Einsatzkräfte die unterschiedlichsten Gefahren;

Mehr

Grundtätigkeiten. - Lösch- und Hilfeleistungseinsatz -

Grundtätigkeiten. - Lösch- und Hilfeleistungseinsatz - 1 FwDV 1 Feuerwehr- Dienstvorschrift 1 Stand September 2006 Grundtätigkeiten - Lösch- und Hilfeleistungseinsatz - 2 Diese Dienstvorschrift wurde vom Ausschuss Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz

Mehr

Rettungsgeräte. Eine Präsentation von. Uwe Paland. zur Weiterbildung. im Löschzug Eilendorf. Uwe Paland 02/01 1

Rettungsgeräte. Eine Präsentation von. Uwe Paland. zur Weiterbildung. im Löschzug Eilendorf. Uwe Paland 02/01 1 Rettungsgeräte Eine Präsentation von Uwe Paland zur Weiterbildung im Löschzug Eilendorf Uwe Paland 02/01 1 Definition Rettungsgeräte sind Geräte, die geeignet sind, Menschen und Tiere aus einem Gefahrenbereich

Mehr

Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr

Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte der Feuerwehr Ausgabe Januar 2002 Gesetzliche Unfallversicherung Herausgeber Bundesverband der Unfallkassen Fockensteinstraße 1, 81539 München www.unfallkassen.de

Mehr

Anforderungen an Aufstellflächen für tragbare Leitern der Feuerwehr

Anforderungen an Aufstellflächen für tragbare Leitern der Feuerwehr Stadt Sankt Augustin Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung Vorbeugender Brandschutz Stand 05-2012 Merkblatt Anforderungen an Aufstellflächen für tragbare Leitern der Feuerwehr 1 Allgemein Bauliche Anlagen

Mehr

Einsatzmöglichkeiten von Bandschlingen

Einsatzmöglichkeiten von Bandschlingen Einsatzmöglichkeiten von Bandschlingen Bandschlingen sind Anschlagmittel, die aus dem Bergsport bekannt sind. Bei der Feuerwehr setzten als erstes Höhenrettungsgruppen diese vielseitigen Hilfsmittel ein.

Mehr

Modulare Truppausbildung

Modulare Truppausbildung Modulare Truppausbildung Name: Feuerwehr: Rechtsgrundlagen und Organisation Basis 2.1 Seite 1 Thema Rechtsgrundlagen und Organisation 1. Rechtsgrundlagen für die Feuerwehr Bayerisches Feuerwehrgesetz mit

Mehr

Netzdienstleistung Mitarbeiterschulungen

Netzdienstleistung Mitarbeiterschulungen Netzdienstleistung Mitarbeiterschulungen Die Mitarbeiterschulungen umfassen ein breites Angebot an Aus- und Weiterbildungsangeboten 1. Ausbildung zum Erwerb der Schaltberechtigung bis 30 kv - für Elektrofachkräfte

Mehr

Ausbildungskonzeption Kistenstapeln im THW / Anlage 4.3. Curriculum Kistenstapeln im THW Fortbildung

Ausbildungskonzeption Kistenstapeln im THW / Anlage 4.3. Curriculum Kistenstapeln im THW Fortbildung Ausbildungskonzeption Kistenstapeln im THW / Anlage 4.3 Ausbildungskonzeption Kistenstapeln im THW / Anlage 4.3 Herausgeber: Bundesanstalt Technisches Hilfswerk THW Leitung, Referat E 3 Kompetenzentwicklung

Mehr

Umgang mit elektrischen Geräten

Umgang mit elektrischen Geräten Umgang mit elektrischen Geräten Arbeitshilfe für die betriebliche Unterweisung Elektrischer Strom mögliche Wirkungen und Schutz vor Unfällen Durch jeden Gegenstand, der mit einer elektrischen Spannungsquelle

Mehr

Aber bitte mit Gurt. Der Feuerwehr-Haltegurt gehört zu

Aber bitte mit Gurt. Der Feuerwehr-Haltegurt gehört zu Service Aber bitte mit Gurt Einsatzjacken mit integrierten Gurtsystemen sind ein kontrovers diskutiertes Thema in den Feuerwehren. Lässt sich der Feuerwehrhaltegurt durch diese Lösung wirklich ersetzen?

Mehr

Lektionsübersicht Gruppenführer

Lektionsübersicht Gruppenführer Lektionsübersicht Handlungskompetenz Der angehende lernt in praktischen Übungen, eine Gruppe sicher und effizient im Einsatz zu führen. Er baut auf seine in der eigenen Organisation gefestigten Kenntnisse

Mehr

Fragenkatalog zur Truppmann 1-Prüfung für Bayern

Fragenkatalog zur Truppmann 1-Prüfung für Bayern Fragenkatalog zur Truppmann 1-Prüfung für Bayern Der vorliegende Fragenkatalog ist eine Zusammenstellung möglicher Fragen der Feuerwehr-Grundausbildung Truppmann Teil 1 (Truppmann 1-Prüfung) für Bayern,

Mehr

1. Anwendung. Fig. 1 SECUROPE

1. Anwendung. Fig. 1 SECUROPE 1. Anwendung Securope ist eine permanent installierte Seil-Absturzsicherung (Life Line) welche an Gebäuden bzw Installationen montiert wird, wo für die Benutzer ein Absturzrisiko besteht Securope besteht

Mehr

schulung 2005 / 2006

schulung 2005 / 2006 WS 2005-1 Winter intersc schulung 2005 / 2006 Rettungsmaßnahmen bei Eisunfällen WS 2005-2 Tragfähigkeit der Eisdecke Vor Betreten Tragfähigkeit prüfen (lassen) Kerneisstärken sind ausreichend 10 cm für

Mehr

Richtlinie zum Erwerb des

Richtlinie zum Erwerb des Richtlinie zum Erwerb des Feuerwehr-Leistungsabzeichens Saarland Stufe II Silber Stand: 08. Dezember 2004 Vorwort zum Feuerwehr-Leistungsabzeichen 2 Unsere modernen Feuerwehren haben ein weitreichendes

Mehr

Wir waschen keine Dächer Projekt 2013. Niederösterreichischer Landesfeuerwehrverband Bezirksfeuerwehrkommando Tulln Sachgebiet Ausbildung

Wir waschen keine Dächer Projekt 2013. Niederösterreichischer Landesfeuerwehrverband Bezirksfeuerwehrkommando Tulln Sachgebiet Ausbildung Wir waschen keine Dächer Projekt 2013 Projektziel : Einheitliche Ausbildung im Bezirk im Atemschutzeinsatz im Innenangriff Einheitlicher Wissensstand im Bezirk vom Bezirksfeuerwehrkommandanten bis zum

Mehr

(GMBl. Nr. 40 vom 21. September 2009 S. 851)

(GMBl. Nr. 40 vom 21. September 2009 S. 851) Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 2121 Teil 3 Gefährdungen von Personen durch Absturz Bereitstellung und Benutzung von Zugangs- und Positionierungsverfahren unter Zuhilfenahme von Seilen (GMBl.

Mehr

www.feuerwehr-emmendingen.de Standards für den Einsatz- und Übungsdienst der Feuerwehr Emmendingen

www.feuerwehr-emmendingen.de Standards für den Einsatz- und Übungsdienst der Feuerwehr Emmendingen Standards für den Einsatz- und Übungsdienst der Feuerwehr Emmendingen Themenblöcke für Proben und Übungen 1 2 Löschangriff Technische Hilfeleistung A B C D E F - Wasserentnahme offenes Gewässer - Strahlrohrtraining,

Mehr

Neukonzeption der Truppausbildung in Bayern

Neukonzeption der Truppausbildung in Bayern Neukonzeption der Truppausbildung in Bayern 1. Gesamtkonzept der Truppausbildung 2. Leistungsnachweise 3. Ergänzungsmodule 4. Ausbildungshilfen für die MTA 5. Erfahrungen aus den Pilotlehrgängen 6. Organisation

Mehr

Truppmannausbildung Teil 1

Truppmannausbildung Teil 1 Truppmannausbildung Teil 1 Inhaltsverzeichnis Lehrgangsübersicht Truppmannausbildung Teil 1... Seite 3 Rechtsgrundlagen... Seite 4 Rechtsgrundlagen Besondere Ausbildung im Rahmen der Erweiterung des Katastrophenschutzes...

Mehr

DEUTSCHE JUGENDFEUERWEHR im Deutschen Feuerwehrverband e. V. BUNDESWETTBEWERB der DEUTSCHEN JUGENDFEUERWEHR B-Teil 400-m-Hindernislauf

DEUTSCHE JUGENDFEUERWEHR im Deutschen Feuerwehrverband e. V. BUNDESWETTBEWERB der DEUTSCHEN JUGENDFEUERWEHR B-Teil 400-m-Hindernislauf DEUTSCHE JUGENDFEUERWEHR im Deutschen Feuerwehrverband e. V. Fachausschuss Wettbewerbe BUNDESWETTBEWERB der DEUTSCHEN JUGENDFEUERWEHR B-Teil 400-m-Hindernislauf Vorwort zur Präsentation Diese Präsentation

Mehr

FwDV 5 FwDV 5 Feuerwehrdienstvorschrift Der Zug Löscheinsatz

FwDV 5 FwDV 5 Feuerwehrdienstvorschrift Der Zug Löscheinsatz Feuerwehrdienstvorschrift 5 Der im Löscheinsatz Der im Löscheinsatz In dieser Vorschrift ist festgelegt, wie ein im Löscheinsatz zu arbeiten hat. Im übrigen bestehen für den zahlreiche und vielgestaltige

Mehr

Einsatztaktik für die Feuerwehr Hinweise zu Eisunfällen

Einsatztaktik für die Feuerwehr Hinweise zu Eisunfällen N:\Web\Eisrettung\Eisrettung.pdf Einsatztaktik für die Feuerwehr Hinweise zu Eisunfällen Ausgabe: Januar 2011 Christoph Slaby Urheberrechte: 2011, Bruchsal. Alle Rechte vorbehalten www.lfs-bw.de LANDESFEUERWEHRSCHULE

Mehr

Knotenkunde Knotenfibel für OutdoorAktivitäten

Knotenkunde Knotenfibel für OutdoorAktivitäten Knotenkunde Knotenfibel für OutdoorAktivitäten Aus Wikibooks Outdoor-Aktivitäten Version vom 23.10.2007 1 Inhaltsverzeichnis Knotenkunde - Knotenfibel für Outdoor-Aktivitäten...1 Aus Wikibooks...1 Einleitung...2

Mehr

1 Allgemeines. Die Funktionsbezeichnungen gelten sowohl für weibliche als auch für männliche Feuerwehrangehörige. Allgemeines

1 Allgemeines. Die Funktionsbezeichnungen gelten sowohl für weibliche als auch für männliche Feuerwehrangehörige. Allgemeines Allgemeines 5 1 Allgemeines Die Feuerwehr-Dienstvorschriften gelten für die Ausbildung, die Fortbildung und den Einsatz. Die Feuerwehr-Dienstvorschrift 7»Atemschutz«soll eine einheitliche, sorgfältige

Mehr

Staffelwettbewerb. Stand 08.04.2011

Staffelwettbewerb. Stand 08.04.2011 Staffelwettbewerb Stand 08.04.2011 Der Staffelwettbewerb der Jugendfeuerwehr soll den feuerwehrtechnischen Anteil in der Jugendfeuerwehr im Rahmen eines Wettbewerbes fördern. f Er soll weder die Vorbereitung

Mehr

Fragen Leistungsnachweis 2015 (Lüdenscheid) Die rot gekennzeichneten Antworten sind RICHTIG!

Fragen Leistungsnachweis 2015 (Lüdenscheid) Die rot gekennzeichneten Antworten sind RICHTIG! Fragen Leistungsnachweis 2015 (Lüdenscheid) Die rot gekennzeichneten Antworten sind RICHTIG! Recht 1. Welche Aufgaben hat eine Gemeinde nach dem FSHG? a) Sie kann eine Feuerwehr unterhalten. b) Sie muss

Mehr

Merkblatt zur Kennzeichnung von Feuerwehrzufahrten, Feuerwehrdurchgängen und Aufstellflächen für Hubrettungsfahrzeuge

Merkblatt zur Kennzeichnung von Feuerwehrzufahrten, Feuerwehrdurchgängen und Aufstellflächen für Hubrettungsfahrzeuge Merkblatt zur Kennzeichnung von Feuerwehrzufahrten, Feuerwehrdurchgängen und Aufstellflächen für Hubrettungsfahrzeuge Seite 1 von 16 Einleitung Die Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (BauO NRW)

Mehr

Handlungsanweisungen für die Aus- und Fortbildung. Leitfaden Innenangriff

Handlungsanweisungen für die Aus- und Fortbildung. Leitfaden Innenangriff Handlungsanweisungen für die Aus- und Fortbildung Leitfaden Innenangriff Vorwort Standing Orders sind standardisierte Handlungsanweisungen, die es ermöglichen sollen, insbesondere Routinehandlungen einheitlich

Mehr

Lauffeuer 11. November 2007 34. Jahrgang. Fotostory zum Bundeswettbewerb der

Lauffeuer 11. November 2007 34. Jahrgang. Fotostory zum Bundeswettbewerb der 11 Zeitschrift der DEUTSCHEN JUGENDFEUERWEHR November 2007 34. Jahrgang Fotostory zum Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr Die Fotostory zum Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr Die

Mehr

TAB Gerd Beck. begrüßt die Teilnehmer am Vortrag Arbeiten an Photovoltaikanlagen. Photovoltaikarbeiten Dipl.-Ing. Gerd Beck

TAB Gerd Beck. begrüßt die Teilnehmer am Vortrag Arbeiten an Photovoltaikanlagen. Photovoltaikarbeiten Dipl.-Ing. Gerd Beck TAB Gerd Beck begrüßt die Teilnehmer am Vortrag Arbeiten an Photovoltaikanlagen Photovoltaikarbeiten Dipl.-Ing. Gerd Beck TAB Gerd Beck Wohnort Oldenburg Aufsichtsbezirk Weser- Ems Raum Aufgaben Besichtigung

Mehr

Umgang mit der Bahn. auf dem Betriebsareal

Umgang mit der Bahn. auf dem Betriebsareal Umgang mit der Bahn auf dem Betriebsareal Seite 1 von 6 Arbeitsanweisung Umgang mit der Bahn auf dem Betriebsareal Crash mit einem anderen Verkehrsteilnehmer Absturz der Last Einklemmen, An- oder Überfahren

Mehr

Gesetzliche Grundlagen Gemäß den Vorgaben der Musterbauordnung

Gesetzliche Grundlagen Gemäß den Vorgaben der Musterbauordnung MATTHIAS DIETRICH Bemessungsverfahren zur Beurteilung von n als Orientierungshilfe zum Umgang mit Abweichungen wie groß ist groß genug? Bei der Beurteilung von bestehenden Gebäuden im Rahmen des Vorbeugenden

Mehr

Höhenrettungsgruppen. Feuerwehren NRW. der. 8. Auflage Stand 01/2008

Höhenrettungsgruppen. Feuerwehren NRW. der. 8. Auflage Stand 01/2008 sgruppen der Feuerwehren in NRW 8. Auflage Stand 01/2008 Handbuch der sgruppen in NRW Das vorliegende Handbuch ist ein Verzeichnis aller sgruppen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren in NRW. Die personelle

Mehr

Warum haben Personen, die unbefugt auf die Bahnwaggons geklettert sind, einen Stromschlag erlitten, obwohl sie keine Leitung berührt haben?

Warum haben Personen, die unbefugt auf die Bahnwaggons geklettert sind, einen Stromschlag erlitten, obwohl sie keine Leitung berührt haben? Gefahren durch Bahnstrom Warum haben Personen, die unbefugt auf die Bahnwaggons geklettert sind, einen Stromschlag erlitten, obwohl sie keine Leitung berührt haben? Über den Abstand von Oberleitung zu

Mehr

vom Mai 1989, in der Fassung vom Januar 1997 1)

vom Mai 1989, in der Fassung vom Januar 1997 1) Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren vom Mai 1989, in der Fassung vom Januar 1997 1) mit Durchführungsanweisungen vom Oktober 1991 1) In die Fassung vom Mai 1989 ist der 1. und 2. Nachtrag zu dieser

Mehr

Anforderungen an Ausbildende

Anforderungen an Ausbildende 312-001 DGUV Grundsatz 312-001 Anforderungen an Ausbildende und Ausbildungsstätten zur Durchführung von Unterweisungen mit praktischen Übungen bei Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz

Mehr

Die letztendliche Entscheidungsgewalt zum Vorgehen im Einsatz hat der Gruppenkommandant des jeweiligen Fahrzeuges bzw. der Einsatzleiter.

Die letztendliche Entscheidungsgewalt zum Vorgehen im Einsatz hat der Gruppenkommandant des jeweiligen Fahrzeuges bzw. der Einsatzleiter. 0. SER Standard-Einsatz-Regeln Standard-Einsatz-Regeln (SER) ermöglichen eine einheitliche Aus- und Fortbildung und darauf basierend eine einheitliche Vorgehensweise bei Einsätzen. Dies ist besonders dann

Mehr

Meldung an www.atemschutzunfaelle.eu

Meldung an www.atemschutzunfaelle.eu Abs.: Centre d intervention Mertert-Wasserbillig An Atemschutzunfaelle.eu z. Hd. Björn Lüssenheide Schulstr. 4 D-49565 Bramsche Per email an info@atemschutzunfaelle.eu Per Fax an +49 (0) 5461 7077-13 Meldung

Mehr

Lernunterlage. Titel: FwDV 1 /1. Ausgabe: 07.97. Gliederungsziffer: 1.3.2. Feuerwehrschule

Lernunterlage. Titel: FwDV 1 /1. Ausgabe: 07.97. Gliederungsziffer: 1.3.2. Feuerwehrschule Lernunterlage Fachgebiet: Allgemeine Grundlagen Titel: FwDV 1 /1 Ausgabe: 07.97 Gliederungsziffer: 1.3.2 Feuerwehrschule Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung...4 2 Persönliche Ausrüstung...5 3 Einsatzausrüstung...6

Mehr

Ziel. Unfälle und Opfer von Personen vermeiden. NSPG 230 / 400 V. bis 1 kv = 1000 V (Licht- / Kraftstrom)

Ziel. Unfälle und Opfer von Personen vermeiden. NSPG 230 / 400 V. bis 1 kv = 1000 V (Licht- / Kraftstrom) Ziel Unfälle und Opfer von Personen vermeiden. Elektrisierung Kurzschluß = Lichtbogen Sichere Stromversorgung für Kunden u. Bevölkerung, Sachschäden vermeiden Schäden durch Ausfall der...... Kühlung oder

Mehr

TM 1 Lehrgang Fahrzeug- und Gerätekunde

TM 1 Lehrgang Fahrzeug- und Gerätekunde TM 1 Lehrgang Fahrzeug- und Gerätekunde Persönliche Ausrüstung - Ausrüstung, die mindestens getragen werden muss o Normaler Feuerwehrdienstanzug o Beim Einsatz: Feuerwehrhelm mit Nackenschutz Feuerwehrschutzhandschuhe

Mehr

Wasserförderung über lange Schlauchstrecken

Wasserförderung über lange Schlauchstrecken Wasserförderung über lange Schlauchstrecken Grundsätze des Streckenaufbaus Bei Einsätzen und Übungen sind folgende Grundsätze zu beachten: Wasserentnahmestelle Möglichst unerschöpfliche bzw. die im Einsatzplan

Mehr

Flucht,- und Rettungswege

Flucht,- und Rettungswege Flucht,- und Flucht- und Rettung Wenn die Flucht- und sicher sind, dann. 04/13 1 BGV A 8 Teil VI. Prüfungen 20 Prüfungen (1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass der bestimmungsgemäße Einsatz und

Mehr

1. Was macht die Feuerwehr?

1. Was macht die Feuerwehr? 1. Was macht die Feuerwehr? Feuerwehr Auf dem Bild siehst du, wie vielfältig die Aufgaben der Feuerwehr sind. Schreibe mindestens drei Dinge auf, die die Feuerwehr erledigt. 2. Was passiert in der Leitstelle?

Mehr

Sicherer Feuerwehrdienst Für Feuerwehrangehörige bei Übung und Einsatz. GUV-I 8558 (bisher GUV 50.0.10)

Sicherer Feuerwehrdienst Für Feuerwehrangehörige bei Übung und Einsatz. GUV-I 8558 (bisher GUV 50.0.10) GUV-I 8558 (bisher GUV 50.0.10) GUV-Informationen Theorie und Praxis der Prävention Sicherer Feuerwehrdienst Für Feuerwehrangehörige bei Übung und Einsatz Gesetzliche Unfallversicherung In der Schriftenreihe

Mehr

Elektrofahrzeuge. Unfallverhütung durch Gefahrenerkennung. copyright by Adolf Bartke

Elektrofahrzeuge. Unfallverhütung durch Gefahrenerkennung. copyright by Adolf Bartke Elektrofahrzeuge Unfallverhütung durch Gefahrenerkennung Einteilung Elektrofahrzeuge mit reinem E-Antrieb Hybridfahrzeuge Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerung Brennstoffzelle (Wasserstoff) Zur Zeit gibt

Mehr