Das Ostschweizer Bahn-Y. Paul Stopper, dipl. Bauing. ETH/ Verkehrsplaner, Uster

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1 Das Ostschweizer Bahn-Y Paul Stopper, dipl. Bauing. ETH/ Verkehrsplaner, Uster

2 Motion Angebotsentwicklung im Fernverkehr Eingereicht von Graf-Litscher Edith Einreichungsdatum Eingereichter Text ZEB 2 hat die notwendigen baulichen Massnahmen zu beinhalten, die folgende umsteigefreien Fahrplanangebote im Fernverkehr ermöglichen: Halbstundentakt Zürich-Romanshorn; Halbstundentakt Zürich-Konstanz, Stundentakt Konstanz-Rorschach-Chur. 2

3 Begründung: ( ) Eine Schnellzugsverbindung (Schaffhausen Singen-) Konstanz Rorschach Chur (ergänzend zum Stundentakt St. Gallen-Chur) macht die Schiene im Vergleich zur Strasse auf dieser Relation endlich konkurrenzfähig. Eine durch die Kantone Graubünden, Thurgau und Schaffhausen veranlasste Studie zeigt, dass die Bahn mit einem Stundentakt im Schnellzugsverkehr ein bedeutendes Nachfragepotenzial zwischen den benachbarten Regionen abzudecken vermag und eine attraktive Alternative für den Ausflugsverkehr zwischen den Tourismusregionen Bodensee und Graubünden darstellt. 3

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15 Ostschweizer Spange Die Ostschweizer Spange gemäss Botschaft des Bundesrates vom 23. Mai 1990 an die Eidg. Räte über den Bau der schweizerischen Eisenbahn-Alpentransversale (Alpentransit-Beschluss, Botschaft-Nr ): Die Ostschweizer Spange umfasst die Strecke Chur St. Margrethen Rorschach Romanshorn Kreuzlingen/Konstanz Schaffhausen. Diese ist auf die folgenden internationalen Linien auszurichten: Zürich St. Gallen München Stuttgart Konstanz / Kreuzlingen Chur / St. Gallen. 15

16 Je nach prognostiziertem Verkehrsaufkommen und Ergebnis der Zweckmässigkeitsprüfung drängen sich Infrastrukturausbauten auf, so insbesondere eine durchgehende Doppelspur auf der St. Galler Rheintallinie (anstelle der vorgesehenen Doppelspurinseln gemäss BAHN 2000), Doppelspurinseln auf der Thurgauer Seelinie und Terminals für den Güterverkehr in Rielasingen, Wolfurt sowie allfälligen anderen Orten. Für die internationalen Linien sucht der Bundesrat das Gespräch mit der Bundesrepublik Deutschland und mit Oesterreich, um Streckenverbesserungen auf deren Gebiet zu erreichen. 16

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19 Bodensee Rheintal Y Kern des künftigen Bodensee Rheintal Y soll eine halbstündliche IR- Verbindung zwischen Chur St.Margrethen sein. Sie wird ab St. Margrethen alternierend nach St.Gallen Zürich Flughafen und nach Romanshorn Konstanz weitergeführt. Die EC Zürich München ergänzen auf dem Abschnitt St.Margrethen St.Gallen zweistündlich zum Halbstundentakt. Zwischen Konstanz und Romanshorn ergänzt der Spangenzug Kon-stanz St.Gallen ebenfalls zum Halbstundentakt. Denkbar wäre, in den Stunden ohne EC-Verbindung Zürich München den Voralpen-Express (VAE) nach St. Margrethen zu verlängern. Da-durch wäre auf dem ganzen Bodensee Rheintal Y der durchgehende Halbstundentakt realisiert. Der Ast Konstanz kann alternierend durch eine neue EC-Verbindung aus dem Raum Frankfurt a.m. über Stuttgart oder Offenburg Singen geführt werden. 17. Februar 2012 / Arbeitsgruppe SEV Ostschweiz 19

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26 Tagblatt Online, 14. November 2012 Rückendeckung für das Bahn-Y Der Chef des Bundesamts für Verkehr begrüsst, dass die erste Etappe des Bahn-Y oberste Priorität hat. In Grenzregionen sei der Ausbaubedarf besonders gross. TOBIAS GAFAFER BERN. In zwei Wochen geht es um die Wurst. Der Ständerat entscheidet über die Finanzierung und den weiteren Ausbau von Schienen und Tunnels und damit auch über das Ostschweizer Bahn-Y. Die Erfolgschancen stehen sehr gut, nachdem die zuständige Kommission der Vorlage einstimmig zugestimmt hat. Demnach soll bis 2025 mit 6,4 Milliarden Franken mehr Geld in den Bahnausbau fliessen, als es der Bundesrat will. Darin enthalten sind 180 Millionen für eine erste Etappe des Ostschweizer Bahn-Y mit Ausbauten zwischen St. Gallen und Chur. Dahinter stellt sich nun auch Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamts für Verkehr. «Wir können den Einbezug des Projekts in den ersten Ausbauschritt nachvollziehen. Es gibt ein Bedürfnis, den öffentlichen Verkehr in Grenzregionen mit starkem Wachstum auszubauen», sagte er gestern bei einem Mediengespräch in Bern. 26

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