Definition Zu den beiden leiblichen Elternteilen tritt mindestens ein sozialer Elternteil hinzu, oder ein verstorbener Elternteil wird durch einen soz

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1 Patchworkfamilie

2 Definition Zu den beiden leiblichen Elternteilen tritt mindestens ein sozialer Elternteil hinzu, oder ein verstorbener Elternteil wird durch einen sozialen Elternteil ersetzt. Alle Stieffamilien haben einen Verlust erlitten, entweder durch den Tod des leiblichen Elternteils oder durch die Trennung der leiblichen Eltern, abzüglich des geringen Anteils der allein Erziehenden, die bis zur Gründung einer neuen Familie ein Kind ohne Partner aufgezogen haben.

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11 Merkmale Stieffamilien werden neben den Herkunftsfamilien noch um die ursprüngliche Kernfamilie erweitert. Wie das Beziehungsgeflecht gestaltet wird, muss erst ausgehandelt werden. Die Kernfamilie erfährt in der Regel über den Zuwachs eines Kindes eine weitere Veränderung. In einer Stieffamilie ist der Zuwachs eine erwachsene Person, vielleicht zusätzlich noch Kinder, aber diese kommen nur über die erwachsene Person in die Familie. Dies bedeutet auch, dass es eine erwachsene Person gibt, die eine intensive Beziehung zu einem Kind hat. Der oder die hinzukommende Stiefelternteil wird mit einem bereits bestehenden Beziehungsmuster konfrontiert und muss sich selber einen neuen Platz suchen. Die Rollen der einzelnen Familienmitglieder in Kernfamilien sind meistens klar umrissen, in Stieffamilien müssen die einzelnen Rollen neu verteilt und neu definiert werden. Es gibt keine gesellschaftlichen Leitbilder, die Stieffamilien Orientierung geben können. In Stieffamilien lebt ein leiblicher Elternteil nicht in der neuen Familiengemeinschaft. Die Art und Weise wie dieser leibliche Elternteil den Kontakt zu den leiblichen Kindern hält oder halten darf muss zwischen allen Beteiligten ausgehandelt werden. Vielleicht hat dieser außerhalb lebenden Elternteils ebenfalls eine neue Beziehung, auch dies wird dann für die Kinder von großer Bedeutung sein. Fast alle Mitglieder hatten in der vorhergehenden Zeit den Verlust einer wichtigen Bezugsperson erlitten, meistens durch eine Trennung der leiblichen Eltern, aber auch durch den Tod eines Elternteils.

12 Verschiedene Typen Die Stiefmutter-Familie Die Familie des Mannes und seine leiblichen Kinder werden durch die Stiefmutter erweitert. Dieser Familientyp beträgt nur ca. 9 % (1995) in Deutschland Stiefvater-Familie Die Familie der Frau und deren Kinder werden durch einen Stiefvater erweitert. Diese Familienform ist mit einem Anteil von 91 % (1995) am meisten verbreitet. Die Zusammengesetzte Familie Sie setzt sich aus der Familie der Mutter mit ihren Kindern und der Familie des Vaters mit seinen Kindern zusammen und ist ungefähr mit einem Anteil von 20% (1995) vertreten Zusammengesetzte Familien mit mindestens einem gemeinsamen Kind In dieser Familie gibt es neben den Stiefkindern ein gemeinsames leibliches Kind, ihr Anteil liegt ungefähr bei 34% (1995)

13 Phasenmodell 1. Phase Trennungsphase 2. Phase Neuorganisation 3. Phase - Stabilisierung

14 1. Phase Trennungsphase Verarbeitung der Trennung Trauerarbeit Neuorganisation der Lebensumstände

15 Bestimmungsfaktoren für die Trennungsphase Grundsätzlich sollen Kinder aus dem Paarkonflikt herausgehalten werden. Erleben die Kinder die Erwachsenen bemüht um eine Klärung auf der Paarebene gibt das ihnen viel Sicherheit. Der Paarkonflikt wird im kleinen Kreis gehalten, alle Konflikte werden auf der erwachsenen Ebene ausgetragen. Die leiblichen Eltern nehmen sich Zeit für die Trennung und für die Trauer des Verlustes Kinder dürfen nicht in einen Loyalitätskonflikt durch einen Elternteil geraten, in dem ein Elternteil den anderen abwertet. Die Loyalität der Kinder gehört beiden Eltern, hier muss ganz deutlich das Elternsystem von dem System der Kinder abgegrenzt werden. Kinder müssen trauern können! Trauern um den Verlust der Hoffnung auf ein vereintes Elternpaar, trauern um die fehlende Anwesenheit eines Elternteils. Sie müssen ihre Ängste und Befürchtungen aussprechen dürfen. Sie brauchen liebevolle Hilfe und Zuspruch bei der Neuorganisation des Alltages. Für all diese Prozesse brauchen Kinder vor allem Zeit und natürlich eine liebevolle Begleitung.

16 2.Phase Neuorganisation Die neuen Familie startet mit hohen Erwartungen, Hoffnungen und Illusionen Eintauchen in die Realität, Bewusstwerdung von Widersprüchen in der Wirklichkeit Eine realistische Einschätzung der Wirklichkeit, bewusste Wahrnehmung von Wünschen und Bedürfnissen aller Beteiligten, Rollensuche

17 Bestimmungsfaktoren für die Neuorganisation Kinder können mehrere Erwachsene als Eltern ansehen, wenn die Erwachsenen die Kinder nicht in einen Loyalitätskonflikt bringen, klare Absprachen treffen und ein Mindestmass an Wertschätzung und Anerkennung allen Beteiligten entgegenbringen. Die Kinder brauchen Zeit um sich an den neuen Partner/Partnerin zu gewöhnen, den Rhythmus und das Tempo müssen sie selber bestimmen können. Der oder die neue Partnerin ersetzt nicht den leiblichen Elternteil, ein Überengagement ist unangemessen. Auch sie müssen erst ihre neue Rollen finden. Eine Aufgabenverteilung und Verantwortlichkeit muss klar definiert werden. Der neue Stief hat keinen Erziehungsauftrag. Kontaktmöglichkeiten zum außerhalb lebenden leiblichen Elternteil müssen ausgehandelt und organisiert werden. Alte Regeln und Absprachen müssen nicht für die neue Lebenssituation gelten - für alle Beteiligten nicht, sie müssen neu ausgehandelt werden. Es geht um eine bewusste Wahrnehmung von Wünschen und Bedürfnissen aller Beteiligten und eine klare Formulierung von Möglichkeiten und Grenzen auf der Paarebene und auch der Ebene der Kinder. Der Prozess erfordert eine hohe Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft

18 3.Phase Stabilisierung Allgemein anerkannte Rollendefinitionen neu bewerten Aufbau einer Beziehung zu den Kindern Aushandeln neuer Regeln Aushandeln von Nähe und Distanz Stabilisierung und deutliche Abgrenzung der Paarebene Stabilisierung und deutliche Abgrenzung der Elternebene Formulierung von Wünschen, Erwartungen und Grenzen

19 Bestimmungsfaktoren der Stabilisierungphase Die Verarbeitung der Trennung der Eltern oder des Todes eines Elternteils Die Verarbeitung des Verlust eines Elternteils im Alltag Zeitgestaltung Die Trennungsgeschichte der Eltern und die weitere Gestaltungsmöglichkeit der elterlichen Verantwortung Die Kontaktmöglichkeit und Kontaktgestaltung zum außerhalb lebenden Elternteil Bisherige Familien- und Lebenserfahrung Alter, Geschlecht, Zahl der Kinder Persönlichkeitsmerkmale, Erwartungen und Einstellungen Die Beziehung zum Stiefelternteil Die wirtschaftliche Situation der neuen Familie Die Auseinandersetzung mit den Idealen der Kernfamilie, den Vorurteilen gegen jegliche Arten von Stief und die Überprüfung von eigenen und gesellschaftlichen Werten

20 Berücksichtigung der Entwicklungsphasen Kleinstkinder reagieren auf eine Veränderung des Lebensrhythmus, sie müssen Verunsicherungen und Ängste entsprechend ihrer Möglichkeiten ausdrücken dürfen und brauchen dazu eine stabile Bezugsperson Zwei bis sechs jährige Kinder neigen dazu sich selber für die Trennung der Eltern verantwortlich zu machen, sie werden dann selber mit der Wucht ihrer inneren Gefühlswelt konfrontiert. Sie müssen ihre Ängste, Wut, Zorn, Eifersucht und Trauer ausdrücken dürfen und die Erwachsenen müssen helfen das Bild zu korrigieren und deutlich machen, dass sie keine Schuld an der Trennung haben. Sechs bis zwölf jährige Kinder reagieren äußerst empfindlich auf Loyalitäten. Ein Minimum an Achtung und Wertschätzung allen Partnern gegenüber wird sie entlasten. Jugendliche akzeptieren keine erzieherischen Maßnahmen eines neuen Stiefelternteils, es sei denn, es besteht ein guter Kontakt zwischen ihnen und die Rollen sind klar definiert.

21 Kontaktgestaltung eine gelungene Trennung des Paares die weitere Wahrnehmung der gemeinsamen elterlichen Verantwortung die Vermeidung von Loyalitätskonflikten eine gute Kooperation und Kommunikation eine genaue Definition der Rolle des Stiefelternteils klare Absprachen und Verantwortlichkeiten Ein Minimum an Wertschätzung und Anerkennung

22 Chance. Die eigentliche Herausforderung der Patchworkfamilie ist, dass sie alle Beteiligten dazu zwingt, über den sonst selbstverständlichen Sinn und Zweck der Familie als menschliche Basisorganisation nachzudenken, für selbstverständlich gehaltene Werte zu überprüfen, sich Vorurteile bewusst zu machen, Familienideale zu hinterfragen und neue Lösungen zu finden.

23 Möglichkeiten Zu den leiblichen Eltern wird das System um wichtige Bezugspersonen erweitert, die teilweise Elternfunktionen übernehmen und somit zu einer Vielfalt von Identifikationsmöglichkeiten beitragen Die Verwandtschaftsverhältnisse werden umfangreicher Frühzeitig wird die Vielfalt von Entscheidungsmöglichkeiten eingeübt Kooperationsfähigkeiten werden gestärkt Kommunikationsfähigkeiten trainiert Die Kinder lernen im Alltag in komplexen Systemen zu denken Werte, Meinungen und Normen werden selbstverständlich auf ihre Gültigkeit hin überprüft

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