Umsetzung des Präventionsgesetzes in Bayern

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1 Prof. Dr. Wolfgang H. Caselmann Umsetzung des Präventionsgesetzes in Bayern Wo stehen wir? Am ist das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz - PrävG) in Kraft gegetreten. Es sieht die Verbesserung der Kooperation der Sozialversicherungsträger vor und trägt zur Verankerung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, der Stärkung gesundeitsförderlilcher Strukturen sowie der Sicherstellung von Qualität Rechnung. Kernelement der Umsetzung der Nationalen Präventionsstrategie sind Bundesrahmenempfehlungen die in Rahmenvereinbarungen der Sozialversicherungsträger mit den in den Ländern zuständigen Stellen münden. Bayerische fachliche Vorarbeiten wie der Präventionsplan, das Bündnis für Prävention, die Initiative Gesund.Leben.Bayern. sowie der Aufbau einer Präventionsberichterstattung werden dargestellt. Kontakt: Prof. Dr. Wolfgang H. Caselmann Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Haidenauplatz München 089/ Grafik im Header: Connye Wollf / JiSign, Fotolia Gesundheit Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Dokumentation Kongress Armut und Gesundheit, Berlin 2016 Seite 1 von 1

2 Präventionsgesetz Wo stehen wir? Prof. Dr. Wolfgang H. Caselmann Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 17. März 2016 Fachforum der AOLG AG GPRS Länderperspektiven

3 Hintergrund 4. Anlauf / Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz PrävG)/Art. 2 und 7

4 Ziel: Stärkung von Gesundheitsförderung/Prävention Verbesserung der Kooperation der Sozialversicherungsträger Verankerung in den Lebenswelten Weiterentwicklung der Früherkennung Stärkung gesundheitsförderlicher Strukturen

5 Ziele II Verbesserung der Rahmenbedingungen für betriebliche Gesundheitsförderung Sicherstellung von Qualität und Wirtschaftlichkeit Ausrichtung der Leistungserbringung an Präventionszielen

6 Neuregelungen GKV Erhöhung des Ausgabenrichtwerts von 4,11 (2014) auf 7 /Versicherter (2016), 2 für betriebliche Gesundheitsförderung 2 für Setting-Ansätze Abfluss nichtverausgabter Mittel für BGF über GKV-Spitzenverband an Landesverbände zur Schaffung regionaler Koordinierungsstellen für BGF

7 Strukturen Stärkung gesundheitsförderlicher Strukturen, insbesondere der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Beauftragung der BZgA mit Präventionsmaßnahmen in Lebenswelten Finanzierung mit 0,45 /Versicherter

8 Strukturen II Nationale Präventionskonferenz organisiert durch BZgA beraten durch ein Präventionsforum (Organisationen und Verbände) durchgeführt durch die Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung

9 Präventionsstrategie Entwicklung einer nationalen Präventionsstrategie Geschäftsordnung ( ) Bundesrahmenempfehlungen im Benehmen von Bund und Ländern ( ) Erstellung regelmäßiger Präventionsberichte (alle 4 Jahre)

10 Umsetzung auf Landesebene Abschluss von Landesrahmenvereinbarungen durch Landesverbände der Krankenkassen und Ersatzkassen, Pflegekassen, den in den Ländern zuständigen Stellen, den Trägern von Renten- und Unfallversicherung

11 Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand GKV SGB V 220 bis 240 Mio. (Richtwertanhebung), davon o 31,5 Mio. (BZgA) o 15 bis 20 Mio. (Kurorte) 35 Mio. Selbsthilfe Nicht bezifferbar Präventionsforum Präventionsempfehlung ( 25 Abs. 1) Früherkennung ( 26) Impfleistungen ( 132e, 132f)

12 Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand II Soziale Pflegeversicherung ca. 21 Mio. Gesetzliche Renten-/Unfallversicherung Abhängig von Geschäftsordnung der Nationalen Präventionskonferenz Private Kranken-/Pflegeversicherung ggf. ca. 18 Mio. /2.7 Mio.

13 Bayerischer Präventionsplan Ziele Bestmögliche Gesundheit für Bayerns Bürgerinnen und Bürger Gesundheitliche Chancengleichheit Gesundheitsförderung und Prävention in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Befähigung zur Eigenverantwortlichkeit

14 Bayerischer Präventionsplan Handlungsfelder Gesundes Aufwachsen Gesundheitskompetenz in der Arbeitswelt Gesundes selbstbestimmtes Altern Gesundheitliche Chancengleichheit

15 Bayerischer Präventionsplan Erarbeitung Interministerielle Arbeitsgruppe Diskussion in LAGeP

16 Bündnis für Prävention Gemeinsame Erklärung Alle Ministerien 105 Partner

17 Bündnis für Prävention Bündnisschließung mit Staatsempfang

18 Jahresschwerpunkte Gesundheit, Männer! Aktiv gegen Krebs Diabetes bewegt uns! ICH.MACH.MIT Kindergesundheit

19 Initiative Modellprojekte für GF und Prävention 100 Projekte Gesundheitsregionen Evaluation 3,3 Mio. /Jahr (20 % Eigenanteil) Gesundheitsregionenplus

20 Präventionsberichterstattung

21 Präventionsberichterstattung Erarbeitung von Präventionsrelevanten Indikatoren Datengrundlage erschließen Präventionsreport Bayern

22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. W. H. Caselmann Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Haidenauplatz München Telefon: Fax:

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