3. Entwicklung zur Nachhaltigen Ökonomie

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "3. Entwicklung zur Nachhaltigen Ökonomie"

Transkript

1 3. Entwicklung zur Nachhaltigen Ökonomie Prof. Dr. Holger 3.1 Neoklassische Ökonomie u. Nachhaltigkeit 3.2 Vordenker der Nachhaltigen Ökonomie 3.3 Kernaussagen der Nachhaltigen Ökonomie Anhang: Exkurs: Reform der traditionellen Ökonomie Stand: Folie 1 von 40

2 Umweltökonomie Nachhaltigkeit: Überblick Fragen aus den Grundannahmen der neoklassischen Umweltökonomie Sind die neoklassischen Grundannahmen mit den Prinzipien einer Nachhaltigen Entwicklung vereinbar? Ist eine nachhaltige Verhaltensweise (die einen Nutzenverzicht anderer Menschen mit einschließt) mit dem Menschenbild des neoklassischen homo oeconomicus vereinbar? Ist die neoklassische Position zu den natürlichen Ressourcen (Verbrauch, Substitution) mit den Prinzipien einer Nachhaltigen Entwicklung vereinbar? Folie 2 von 40

3 Erstens: Grundannahmen Nachhaltigkeitsprinzipien (1) Optimale Allokation durch Märkte falsch da sozial-ökonomische Faktoren (2) Umweltökonomie räumt Marktversagen ein, bleibt aber bei Konsumentensouveränität Widersprüchliche Position (3) Umweltökonomie bleibt beim homo oeconomicus Wie soll Nutzenverzicht dann erklärt werden? Folie 3 von 40

4 Neoklass. Ansätze zur Erklärung von Verantwortung (1) Forderung nach einem im Zeitablauf nicht sinkenden Nutzenniveaus (Pro-Kopf-Konsum). (2) Forderung nach einer optimalen Allokation auf lange Sicht Bewertung: Forderungen sind sinnvolle Erklärungen für die Übernahme von Verantwortung und Einführung von Internalisierungsstrategien. Sie stellen aber einen Eingriff in die Konsumentensouveränität dar. Die Realisierung der Forderungen im Rahmen der Grundprämissen der neoklassischen Ökonomie ist nicht möglich. Sollen die Forderungen aufrechterhalten werden müssen die Grundannahmen verändert werden. Folie 4 von 40

5 Zweitens: homo oeconomicus Nachhaltigkeitsprinzipien Nachhaltigkeit wird als Forderung nach konstantem Nutzenniveau und dauerhaft optimaler Allokation verstanden und mit dem ethischen Prinzip der (Generationen-) Gerechtigkeit begründet. Sehr einleuchtend, aber vor dem Hintergrund des neoklass. Menschenbildes erstaunlich. Der homo oeconomicus ist aufgrund seiner Eigennutzorientierung höchstens bereit Maßnahmen zu ergreifen, die zu seinen Lebzeiten wirken. Angesichts dieses Widerspruchs müssen neoklassische Ökonomen entweder ihr Menschenbild revidieren oder die Forderungen nach Generationenübergreifenden Maßnahmen anders erklären. Folie 5 von 40

6 Drittens: Verhältnis zur Natur Neoklassische Position 1. Forderung nach konstantem Nutzen u. Kapitalstock bzw. optimale Allokation der natürl. Ressourcen Bewertung Gleichbleibendes Nutzenniveau ist nicht messbar. Natürl. Ressourcen können nicht durch Kapital ersetzt werden. 2. Natur als Objekt und Inputfaktor der Wirtschaft: - Natur wird ausschließlich anhand der Wirkungen auf die menschlichen Bedürfnisse beurteilt (streng anthropozentrischer Ansatz). - Sie wird dem ökonomischen System untergeordnet. Hiernach genießen alle Ressourcen die nicht nützlich sind keinerlei Schutz, aber: (1) Folgen sind unsicher (2) Ethischen Prinzipien werden verletzt (3) Ressourcenbestand kann über die betrachtete Zeit vollständig aufgebraucht werden (und dann?), (4) die Wirtschaft ist Subsystem der Natur (Wald Sägewerk) Folie 6 von 40

7 Drittens: Verhältnis zur Natur Neoklassische Position 3. Anthropozentrische Sichtweise, Natur als Gegenstand subjektiver Bewertung 4. Kosten und Nutzen werden diskontiert Bewertung Schäden sind nicht nur relevant wenn Auswirkungen auf den Menschen Schäden in der Zukunft werden gering bewertet Keine Verhinderung wenn kosten entstehen 5. Ressourcen können Verbraucht werden Natürl. Ress. werden als substituierbar angesehen Absolute Grenzen der Belastbarkeit werden nicht akzeptiert (Klimaerwärmung) Was ist nach dem Verbrauch? Folie 7 von 40

8 Zwischenfazit Der Beitrag der neoklassischen Umweltökonomie für eine Nachhaltige Entwicklung bleibt so gering, weil sie nicht bereit ist, ihre ursprünglichen Prämissen ausreichend weiterzuentwickeln: - Das Menschenbild, - die Konsumentensouveränität, - das Verständnis von der Natur u. den Ressourcen neoklass. Positionen sind mit den Prinzipien einer Nachhaltigen Entwicklung nicht zu vereinbaren Folie 8 von 40

9 Gliederung Prof. Dr. Holger 3.1 Neoklassische Ökonomie u. Nachhaltigkeit 3.2 Vordenker der Nachhaltigen Ökonomie 3.3 Kernaussagen der Nachhaltigen Ökonomie Anhang: Exkurs: Reform der traditionellen Ökonomie Folie 9 von 40

10 Vordenker Physiokraten (Bedeutung des Bodens, Kreislaufgedanke) Philosophen der Aufklärung (Gleichheitsprinzip, Menschenrechte) Thomas Malthus (Verelendungstheorie aufgrund Überbevölkerung) Charles Darwin (Evolutionslehre) John Stuart Mill (individuelles Verhalten <-> Gemeinwohl) Karl Marx (Bedeutung der ökonomischen Entwickl. für die gesell. Entwickl.) Arthur Pigou (Externalitäten) Zadi Carnot u. Rudolf Clausius (Gesetze der Thermodynamik) William Kapp (Vater der Ökologischen Ökonomie) Folie 10 von 40

11 Notwendigkeit neuer Antworten auf... Adam Smith: David Ricardo: (1) Eigennutz Verantwortung + Kooperation homo oeconomicus homo cooperativus (2) Nachtwächterstaat sozial-ökolog. Gemischtwirt. Freihandel <-> sozial-ökologische Mindeststandards Harold Hotelling: Modell zur effizienten Ressourcennutzung über längere Zeit: Natürl. Ress. sollten vollständig ausgebeutet und die Gewinne zinsbringend angelegt werden, wenn der Zins über dem Gewinn aus z.b. der Holzwirtschaft liegt. Wälder werden vollständig abgeholzt nicht nachhaltig bewirtschaftet. Diese ökonomische Logik wird bis heute von vielen neoklass. Umweltökonomen vertreten ( schwache Nachhaltigkeit) als theoretische Grundlage für die starke Nachhaltigkeit nicht geeignet. Folie 11 von 40

12 Traditionelle Ökonomie Def.: Alle ökonomischen Schulen die den natürl. Ress. und ihrer inter- u. intragenerativen gerechten Verteilung keine Beachtung schenken. Im Mittelpunkt der Kritik steht die neoklassische Ökonomie mit ihren wirtschaftsliberalen Unterschulen. Die keynesianische Schule liegt in einer gewissen Grauzone: Sie hat dem Staat wichtige Stabilitätsaufgaben zugewiesen und damit eine Vorreiterrolle übernommen. Eine gestalterische Rolle, im Sinne eines nachhaltigen Zielsystems mit den dazugehörigen Instrumenten hat Keynes aber nicht gefordert. Damit bleibt er, trotz aller Verdienste, bei einem eher traditionellen Politik- und Ökonomieverständnis. Folie 12 von 40

13 Sustainable Science Zentrale Teile der NaÖk (1) Ökologische Ökonomie (1980er Jahre) (2) Neue Umweltökonomie (unmittelbarer Vorgänger, 2000) (3) Greifswalder Ansatz (GA, Ott; Döring 2004) (4) Integriertes Nachhaltigkeitskonzept der Helmholtz-Gesellschaft Dt. Forschungszentren (Kopfmüller u. a. 2001, Kopfmüller 2006) (5) Industrial Ecology (1990er Jahre, Isenmann; Hauff 2007) (6) Postautistische Ökonomie (Dürmeier u.a. 2006). (7) Gemeinwohl Ökonomie (Felber 2010) Folie 13 von 40

14 Unmittelbare Vorgänger Ökologische Ökonomie (1980er Jahre): Entwickelt aus der Kritik an den Mängeln der neoklass. Umweltökonomie zunächst in den USA als Ecological Economics In DE z.t. in der Vereinigung für Ökologische Ökonomie organisiert. Neue Umweltökonomie (1990er J., 2000, FHW Berlin) Unmittelbarer Vorgänger der Nachhaltigen Ökonomie. Heute halten wir den Begriff für weniger glücklich weil Neu alles Mögliche heißen kann, während Nachhaltige Ökonomie schon begrifflich zeigt, worum es bei dieser Teildisziplin geht. Folie 14 von 40

15 Gliederung Prof. Dr. Holger 3.1 Neoklassische Ökonomie u. Nachhaltigkeit 3.2 Vordenker der Nachhaltigen Ökonomie 3.3 Kernaussagen der Nachhaltigen Ökonomie Anhang: Exkurs: Reform der traditionellen Ökonomie Folie 15 von 40

16 Ausgangslage : Risiken des 21. Jahrhunderts Ökologische D. Ökonomische D. Sozial-kulturelle D. 1. Klimaerwärmung 6. Negative Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt 2. Zerstörung Ökosysteme und Artenvielfalt 3. Verbrauch nichterneuerbarer Ressourcen 4. Übernutzung der erneuerbaren Ressourcen 5. Gefährdung der menschlichen Gesundheit (Ozonloch, Schadstoffe, Strahlen) 7. Unzureichende Befriedigung der Grundbedürfnisse 8. Instabilität des Geldwerts u. der Finanzmärkte, Konzentration 9. Außenwirtschaftliche Ungleichgewichte, Unterentwicklung 10. Staatsverschuldung, unzureichende Ausstattung mit meritorischen Gütern 11. Fehlentwicklungen in Wirtschaft, Politik, Gesell. (Werteverfall) 12. Soziale Unsicherheit, Armut, demografische Fehlentwicklungen 13. Chancenungleichheit, ungerechte Einkommensund Vermögensverteilung 14. Mangelnde innere u. äußere Sicherheit, gewaltsame Konflikte 15. Technische Risiken Folie 16 von 40

17 Nicht weiter so oder Nachhaltigkeit Wir stehen in diesem Jahrhundert vor einer entscheidenden Weggabelung: Nachhaltigkeit oder entsetzliche Klima- und Ressourcenkriege Es folgen die Kernaussagen der Nachhaltigen Ökonomie. Folie 17 von 40

18 Kernaussagen der nachhaltigen Ökonomie - Überblick 1. Starke statt schwache Nachhaltigkeit 6. Transdisziplinäre Zusammenarbeit 2. pluralistischer Ansatz 7. Änderung der Rahmenbedingungen 3. Reform der ökonomischen Grundlagen 8. Operationalisierung 4. Nachhaltigkeitsparadigma 9. Globale Verantwortung 5. Ethische Prinzipien 10. Nachhaltige Marktwirtschaft Folie 18 von 40

19 Kernaussagen: 1. Starke statt schwache Nachhaltigkeit (1) Natürliche Ressourcen sind z.t. nicht substituierbar (2) Anerkennung absoluter Grenzen der natürl. Tragfähigkeit Ablehnung des Drei-Säulen-Modells (Gleichrangigkeit der Ziele) (3) Nicht optimaler Verbrauch, sondern dauerhafte Erhaltung der Natur. Folie 19 von 40

20 Kernaussagen: 2. Pluralistischer Ansatz Aufnahme von Teilaspekten: + Denker des 19. Jh. (Klassik, Marx, Genossenschaftsbewegung) + Links-Keynesianismus (1930er J.) + Neoklass. Umweltökonomie (1970er J.) + Sustainable Science - Ökologische Ökonomie (1980er J.) - Neue Umweltökonomie (1990er J.) Folie 20 von 40

21 Kernaussagen: 3. Reform der ökonomischen Grundlagen (1) Neue Definitionen: meritorische Güter, natürl. Ress. als Produktionsfaktoren (2) Erweiterung des ökon. Modells: neues Menschenbild, politische Verantwortung (3) Nachhaltige Marktwirtschaft: Ordnungsrahmen, suche nach angemessenem Maß, Ersetzung der trad. wirtschaftlichen Ziele durch Nachhaltigkeitsprinzipien (4) Nachhaltigkeitsparadigma: selektives Wachstum statt Wachstumsparadigma Folie 21 von 40

22 Kernaussagen: 4. Nachhaltigkeitsparadigma Statt Wachstumsparadigma selektives Wachstum* durch die Formel für nachhaltiges Wirtschaften D Ressourcenproduktivität > D BIP durch + Effizienz- + Konsistenz- + Suffizienzstrategie Dritte Transformation Folie 22 von 40

23 Kernaussagen: 5. Ethische Prinzipien (1) Intra- und intergenerative Gerechtigkeit, Nicht nur Effizienzziele, sondern auch Verteilungsfragen (2) Verantwortung Persönliche Handlung (3) Vorsorgeprinzip statt Nachsorge (4) Angemessenheit statt Maximalprinzip (5) Dauerhaftigkeit statt Kurzfristorientierung (6) Demokratie- u. Rechtsstaatsprinzipien Folie 23 von 40

24 Kernaussagen: 6. Transdisziplinäre Zusammenarbeit (1) Keine Nachhaltigkeit ohne Interdisziplinarität (Wirtschafts-, Rechts-, Politik-, Ingenieurwissenschaften) (2) Nachhaltige Ökonomie muss Antworten für alle drei Zieldimensionen entwickeln (3) Politische Analyse (Interessen, Instrumente) (4) Technikgestaltung Folie 24 von 40

25 Kernaussagen: 7. Änderung der Rahmenbedingungen Das Konsumentenverhalten wird bestimmt durch: (1) ökonomische Faktoren (Einkommen, Preise, Zinsen), (2) sozial-kulturelle Einflüssen (Schichtzugehörigkeit, Produktimage) (3) psychologische Faktoren (Erwartungen, Unterbewusstsein, Gene) (4) Idealistischen Zielen Produkte geben falsche Preissignale (Öl Solar) Nachhaltiges Verhalten erfolgt unzureichend. Ohne Leitplanken keine Nachhaltige Entwicklung Folie 25 von 40

26 Instrumente auf Grundlage. Standard-Preis-Ansatz (Baumol und Oates) (1) Festlegung von Umweltstandards (z.b. Immissionsgrenzwert)* (2) Erhebung von Abgaben auf die Nutzung der natürlichen Ressourcen** (3) Erhöhung der Abgaben (Preise), bis die Nutzung der natürlichen Ressourcen dem vorher festgelegten Umweltstandard entspricht Theorie der meritorischen Güter*** Festlegung v. Ausstattungsstandards politisch-rechtliche Instrumente Folie 26 von 40

27 Kernaussagen: 8. Operationalisierung - Zielsystem Ökologische Ziele Ökonomische Ziele Sozial-kulturelle. Z. Klimaverträglichkeit Naturverträglichkeit Nachh. Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen Nachh. Nutzung erneuerbarer Ress. Minimierung gesundheitl. Risiken Selbstständige Existenzsicherung bei angemessener Qualität Gewährleistung der Grundbedürfnisse mit nachh. Produkten Stabilität v. Preisen u. Finanzmärkten, keine Konzentration (wirt. Macht) u. externe Kosten Außenwirtschaftl. Gleichgewicht u. Minimierung der Rohstoffimporte Handlungsfähiger Staatshaushalt, meritorische Güter Good governance, Leitplanken, Keine Armut, soz. Sicherheit Beherrsch. demograf. Entw. Chancengleichheit (z.b. Geschlechter, Migranten) Angemessene Verteilung Gewaltlose Konfliktlösungen, Sicherheit Risikolose Techniken Folie 27 von 40

28 Kernaussagen: 9. Globale Verantwortung Einführung eines globalen Ordnungsrahmens (nachhaltige Mindeststandards, Finanztransaktionssteuer, Abgaben auf globale Umweltgüter, neues Weltwährungssystem) Senkung des Pro-Kopf-Ressourcenverbrauchs der Industrieländer (bis 2050 global 50%, Industriestaaten 80-95%) und Verminderung der Bevölkerungszunahme der Entwicklungsländer Besondere Verantwortung der Industrieländer Transformation Folie 28 von 40

29 Kernaussagen: 10. Nachhaltige Marktwirtschaft* Reine Marktwirtschaften und zentrale Verwaltungswirtungswirtschaften können Probleme nicht lösen marktwirtschaftliches System mit nachhaltigem Ordnungsrahmen (Leitplanken): - Naturnutzungszertifikate - Gerechtes Abgabensystem: Ökologisierung des Finanzsystems, Vermögens- u. Transaktionssteuer Folie 29 von 40

30 Handlungs-/Strategiefelder Nachhaltige (1) Energie- und Klimaschutz-, (2) Mobilitäts-, (3) Ressourcenschonungs- (4) Landwirtschaftspolitik sowie Bildquelle: Quelle: b/data/glossary/images/image_13.png Umgestaltung von Unternehmen und Produkten Große wirtschaftliche Chancen Folie 30 von 40

31 Kernaussagen der nachhaltigen Ökonomie - Überblick 1. Starke statt schwache Nachhaltigkeit 6. Transdisziplinäre Zusammenarbeit 2. pluralistischer Ansatz 7. Änderung der Rahmenbedingungen 3. Reform der ökonomischen Grundlagen 8. Operationalisierung 4. Nachhaltigkeitsparadigma 9. Globale Verantwortung 5. Ethische Prinzipien 10. Nachhaltige Marktwirtschaft Folie 31 von 40

32 4. Kontroversen, Wachstum Prof. Dr. Holger 4.1 Exkurs: Ausgewählte Kontroversen 4.2 Positionen zum wirtschaftlichen Wachstum 4.3 Vergleich umweltorientierter Wirtschaftsschulen Folie 32 von 40

33 Vor- und Nachteile der Strategiepfade ÜBUNG Folie 40 Folie von von 40

34 Unterschiede umweltorientierten Schulen Schulen Neoklassische Umweltökonomie Ökologische Ökonomie Kriterien Nachhaltigkeitsgrad Ursachen der Übernutzung natürlicher Ressourcen Verhältnis zu neoklass. Dogmen Allokationsmechanismus Wachstum Ethische Grundlagen Technik- und Strategieansatz Bevorzugte Instrumente Nachhaltige Ökonomie Aufgaben Wirtschaftssystem Globalisierung Siehe Tabelle Folie 34 von 40

35 Gliederung Prof. Dr. Holger 3.1 Neoklassische Ökonomie u. Nachhaltigkeit 3.2 Vordenker der Nachhaltigen Ökonomie 3.3 Kernaussagen der Nachhaltigen Ökonomie Anhang: Exkurs: Reform der traditionellen Ökonomie (Gruppenarbeit) Folie 35 von 40

36 Von der traditionellen zur Nachhaltigen Ökonomie Zur Gruppenarbeit hier Klicken Grundlegende Begriffe Neue Definitionen Modelle, Menschenbild, Konsumentensouveränität, Analyse Allokationsmechanismen, reine Marktwirtschaft Umweltökonomie und schwache Nachhaltigkeit: Angebot richtet sich nach den Präferenzen und Preisen Marktformen und Preise stetiges wirtschaftliches Wachstum neues Menschenbild, meritorische Güter, dynamische Prozesse Nachhaltige Marktwirtschaft, angemessenes Maß, Marktversagen Integration der Nachhaltigkeitsprinzipien, starke Nachhaltigkeit Komplexe Analyse der Gesamtzusammenhänge Realitätsnähere Markt- und Preisanalyse Nachhaltigkeitsparadigma (selektives Wachstum) Folie 36 von 40

37 Von der traditionellen zur Nachhaltigen Ökonomie Arbeitsmarkt: Es existiert keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit Arbeitslosigkeit und Prekarisierung als Tendenz der freien Marktwirtschaft Geld- und Finanzpolitik: Geld wird nur als Tauschmittel betrachtet Nachhaltige Geld- und Finanzpolitik Freihandel, Währungssystem Globaler Ordnungsrahmen, neues Weltwährungssystem, Entwicklungszusammenarbeit Vorreiterrolle der EU wird abgelehnt sozial-ökologische Vorreiterrolle der EU im globalen Nachhaltigkeits-prozess gefordert Globale Fehlentwicklungen und Risiken werden nur als kurzfristige Ungleichgewichte angesehen Nachhaltiger Umbau der Volkswirtschaft Folie 37 von 40

38 Zusammenfassung Fazit Die traditionelle Ökonomie muss dringend reformiert werden, sie hat keine Antworten für das 21. Jh. und ist realitätsfern Weil die neoklass. Ökonomie nicht bereit ist ihre Prämissen aufzugeben, kann sie nur wenige Beiträge für eine Nachhaltige Ökonomie leisten Die Ökologische Ökonomie ist in den 1980er Jahren aufgrund der Schwächen der neoklassischen Umweltökonomie entstanden, aus ihr entwickelt sich die Nachhaltige Ökonomie. Sie kann als ökonomische Theorien einer Nachhaltigen Entwicklung verstanden werden. Folie 38 von 40

39 Fazit Eine andere Welt ist möglich! Dazu benötigen wir neue theoretische Grundlagen und politisch-rechtliche Instrumente Folie 39 von 40

40 Quellen Zu den Grundlagen der neoklassischen Theorie:, H. (2013): Volkswirtschaftslehre für Sozialwissenschaftler, Wiesbaden., H. (): Grundlagen einer nachhaltigen Wirtschaftslehre, 2. Auflage Marburg. Zur neoklassischen Umweltökonomie: Cansier, D. (1996): Umweltökonomie, Stuttgart. Endres, A. (1994): Umweltökonomie, Darmstadt. Zur Ökologischen und zur Nachhaltigen Ökonomie: Bartmann, H. (1996): Umweltökonomie ökologische Ökonomie, Stuttgart., H. (2012): Nachhaltige Ökonomie, Marburg. Folie 40 von 40

3. Entwicklung zur Nachhaltigen Ökonomie

3. Entwicklung zur Nachhaltigen Ökonomie 3. Entwicklung zur Nachhaltigen Ökonomie Prof. Dr. Holger 3.1 Neoklassische Ökonomie u. Nachhaltigkeit 3.2 Vordenker der Nachhaltigen Ökonomie 3.3 Kernaussagen der Nachhaltigen Ökonomie Anhang: Exkurs:

Mehr

Kap. 29 Vergleich der Wirtschaftspolitik

Kap. 29 Vergleich der Wirtschaftspolitik Kap. 29 Vergleich der Wirtschaftspolitik Prof. Dr. Holger 29.1 Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik 29.2 Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik 29.3 Zwischenfazit 29.4 Nachhaltige Wirtschaftspolitik

Mehr

Ganzheitliches Life Cycle Management

Ganzheitliches Life Cycle Management Ganzheitliches Life Cycle Management PD Dr.-Ing. Christoph Herrmann SCIENCE EVENT UM WELT & WIRTSCHAFT WENDEPUNKTE KRISE? 5. NOVEMBER 2009 GANZHEITLICHES LIFE CYCLE MANAGEMENT GLIEDERUNG > Herausforderungen

Mehr

Dogmen 8 - Keynesianismus: Krisen, Geld und Staat

Dogmen 8 - Keynesianismus: Krisen, Geld und Staat Dogmen 8 - Keynesianismus: Krisen, Geld und Staat John Maynard Keynes (1883-1946) General Theory of Employment, Interest and Money (1936) Keynes zweifelt an der Selbstregulierungsfähigkeit der Wirtschaft

Mehr

Gerechter Handel. gerechtes Handeln? www.boeckler.de

Gerechter Handel. gerechtes Handeln? www.boeckler.de Gerechter Handel gerechtes Handeln? www.boeckler.de Überblick 1. Handel aus ökonomischer Sicht 2. Gerechtigkeit aus ökonomischer Sicht 3. Marktwirtschaftliche Gerechtigkeit 4. Das Rawlssche Gerechtigkeitsprinzip

Mehr

LASTVERSCHIEBUNGSKONTROVERSE Methodische Vorbemerkungen

LASTVERSCHIEBUNGSKONTROVERSE Methodische Vorbemerkungen Finanzpolitik C.1.1 Methodische Vorbemerkungen längerfristige (überkonjunkturelle) Effekte der Staatsverschuldung Annahme: Vollbeschäftigung bzw. Normalauslastung des Produktionspotentials Differentialwirkungen

Mehr

Virtuelle Ökonomie als Wachstumstreiber begrenzen

Virtuelle Ökonomie als Wachstumstreiber begrenzen Virtuelle Ökonomie als Wachstumstreiber begrenzen Finanzmärkte und Postwachstumsökonomie Evangelische Akademie Villigst 26. April 2012 Peter Wahl Weltwirtschaft Ökologie & Entwicklung Berlin Auf den ersten

Mehr

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7:

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7: Internationale Ökonomie II Vorlesung 7: Übersicht: Das internationale Währungssystem bis 1973 Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF In einer Volkswirtschaft bestehen die unterschiedlichsten Beziehungen zwischen den verschiedenen Wirtschaftssubjekten. Zur einfacheren Darstellung

Mehr

Die Gemeinwohl-Ökonomie

Die Gemeinwohl-Ökonomie Die Gemeinwohl-Ökonomie Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft Von Christian Felber Mit Gitta Walchner www.gemeinwohl-oekonomie.org Nichts Neues im Abendland Wirtschaft, die nur auf Geldgewinn ausgerichtet

Mehr

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch

Tagebuch Internet-Blog. Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Tagebuch Internet-Blog Datum: 3. März 2009 Fach / Thema: Volkswirtschaft Dozenten: Dörig Roman, roman.doerig@doerigausbildung.ch Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: Repetition Begriffe: Der Wirtschaftsmensch-

Mehr

Nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften: Realität oder Utopie? Dr. Stefan Giljum

Nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften: Realität oder Utopie? Dr. Stefan Giljum Nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften: Realität oder Utopie? Dr. Stefan Giljum Forum Christ und Wirtschaft / 11.6.2015 Inhalt des Vortrags 1. Die Ressourcenbasis unserer Wirtschaft 2. Globale

Mehr

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation Inflation Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach und

Mehr

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg

Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige Weg 1 Die Welt http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article136849514/hilfen-fuer-griechenland.html 28.01.2015 Hilfen für Griechenland Nicht ein Schuldenschnitt, ein Wachstumsprogramm wäre der richtige

Mehr

1. Einführung. Gegenstand der Außenwirtschaft Fragestellungen Überblick Empirische Relevanz

1. Einführung. Gegenstand der Außenwirtschaft Fragestellungen Überblick Empirische Relevanz 1. Einführung Gegenstand der Außenwirtschaft Fragestellungen Überblick Empirische Relevanz 2 Gegenstand der Außenwirtschaft Wirtschaftliche Interaktionen zwischen souveränen Staaten: Handel mit Gütern

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Der internationale Handel. Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Der internationale Handel. Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Der internationale Handel Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Seite 3 Was ist ein absoluter Kostenvorteil? Nennen

Mehr

STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1)

STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1) Grundzüge der Finanzwissenschaft C.4.1 STAATSVERSCHULDUNG: GRUNDLAGEN Staatliche Budgetbeschränkung (1) Analyserahmen: Vw (Staat und priv. HH) existiert für 2 Perioden gegebener konstanter Zinssatz r T

Mehr

Internationale Ökonomie II Vorlesung 3: Geld, Zinsen und Wechselkurse

Internationale Ökonomie II Vorlesung 3: Geld, Zinsen und Wechselkurse Internationale Ökonomie II Vorlesung 3: Geld, Zinsen und Wechselkurse Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse und Devisenmarkt 3.

Mehr

Ein Marshallplan für Europa

Ein Marshallplan für Europa Ein Marshallplan für Europa Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes für ein Konjunktur-, Investitions- und Aufbauprogramm für Europa Workshop mit Raoul Didier, Martin Stuber Umverteilen. Macht. Gerechtigkeit

Mehr

Vorgaben für die Bewertung der Schülerleistungen

Vorgaben für die Bewertung der Schülerleistungen Vorgaben für die Bewertung der Schülerleistungen Teilleistungen Kriterien a) inhaltliche Leistung Teilaufgabe 1 1 beschreibt das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung, z. B.: Entwicklung, die den Bedürfnissen

Mehr

Kapitel 1: Stile im Nachhaltigen Investment Definitionen wie Sand am Meer?

Kapitel 1: Stile im Nachhaltigen Investment Definitionen wie Sand am Meer? Kapitel 1: Stile im Nachhaltigen Investment Definitionen wie Sand am Meer? Hintergrund Nachhaltigkeit ist ein Begriff, bei dem die eindeutige Definition fehlt. Dies führt im Zusammenhang mit nachhaltigen

Mehr

Oliver Foltin. Methoden der Bewertung und. Messung der Nachhaltigkeit von. Am Beispiel des Anlageverhaltens der Kirchen.

Oliver Foltin. Methoden der Bewertung und. Messung der Nachhaltigkeit von. Am Beispiel des Anlageverhaltens der Kirchen. Oliver Foltin Methoden der Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit von ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen Am Beispiel des Anlageverhaltens der Kirchen in Deutschland Metropolis-V erlag

Mehr

Makroökonomik [PROTOLL VOM 17.06.2015]

Makroökonomik [PROTOLL VOM 17.06.2015] Finanzmärkte Die große Rezession Durch die große Depression hat die Regierung den Banken Regulierungen vorgeschrieben, damit es nicht wieder zu einer solchen Finanzkrise kommt. Die Banken haben versucht

Mehr

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 Energieeinsparung und Energieeffizienz München 22.11.2014 Energiedialog Bayern AG 1 Werner Bohnenschäfer BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 1 Basis der Ergebnisse 2 Entwicklung

Mehr

1 Volkswirtschaftliche Grundlagen des Gesundheitswesens

1 Volkswirtschaftliche Grundlagen des Gesundheitswesens 1 Volkswirtschaftliche Grundlagen des Gesundheitswesens Prof. Dr. Werner Smolny, Institut für Wirtschaftspolitik Literatur zur Vertiefung Mankiw, N. Gregory und Mark Taylor, Grundzüge der Volkswirtschaftslehre,

Mehr

Dialogforum Corporate Social Responsibility

Dialogforum Corporate Social Responsibility Dialogforum Corporate Social Responsibility Beiträge zur Engagementstrategie für Baden-Württemberg FET Unternehmerisches gesellschaftliches Engagement Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

Mehr

Die Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung Die Pflegeversicherung 1. Warum steigt die Anzahl der pflegebedürftigen Personen? (Buch, S. 89) 2. Warum ist der Anteil der pflegebedürftigen Frauen deutlich höher als jener der pflegebedürftigen Männer?

Mehr

Ökonomische Ansätze und internationale Naturschutzpolitik - die Position von Friends of the Earth Europe Friedrich Wulf, International Biodiversity

Ökonomische Ansätze und internationale Naturschutzpolitik - die Position von Friends of the Earth Europe Friedrich Wulf, International Biodiversity Ökonomische Ansätze und internationale Naturschutzpolitik - die Position von Friends of the Earth Europe Friedrich Wulf, International Biodiversity Campaigner 2 Gliederung Vorstellung Friends of the Earth

Mehr

Zukunftsfähiges Deutschland

Zukunftsfähiges Deutschland 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. BUND/MISEREOR (Hrsg.) Zukunftsfähiges Deutschland Ein Beitrag zu

Mehr

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten Rainer Hank Hg. Erklär'mir die Welt Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten ^ranffurterallgemeine Buch Inhalt Warum ist die Wirtschaft unser Schicksal? 9 Geld regiert die Welt 1 Warum brauchen

Mehr

I. DIE ROLLE DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS IN EINER MARKTWIRTSCHAFT: ANALYTISCHE GRUNDLAGEN

I. DIE ROLLE DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS IN EINER MARKTWIRTSCHAFT: ANALYTISCHE GRUNDLAGEN I. DIE ROLLE DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS IN EINER MARKTWIRTSCHAFT: ANALYTISCHE GRUNDLAGEN 1. Die Effizienz von Märkten a) Partialanalytische Betrachtung Effizienz = genau das wird produziert, was es wert

Mehr

Kommunikation, Kooperation und Arbeitsteilung

Kommunikation, Kooperation und Arbeitsteilung Ökonomen vs. Juristen: Probleme der Kommunikation, Kooperation und Arbeitsteilung Wolfgang Kerber, Universität Marburg IWR / IfG: Ökonomie vor Kartellgerichten und -behörden (Münster, 26.1.2012) Einleitung

Mehr

Konjunktur Zyklen von unterschiedlicher Länge in Theorie und Wirklichkeit

Konjunktur Zyklen von unterschiedlicher Länge in Theorie und Wirklichkeit Konjunktur Zyklen von unterschiedlicher Länge in Theorie und Wirklichkeit Definition: Als Konjunktur bezeichnet man die Gesamtsituation einer Volkswirtschaft. Sie leitet sich aus der gleichzeitigen Betrachtung

Mehr

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit?

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit? Corporate Citizenship Fachtagung: Unternehmen, soziale Organisationen und bürgerschaftliches Engagement, 22.04.2004 in Heidelberg Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine

Mehr

Ziele der Vorlesung. Einführung, Wirtschaftliche Grundlagen. Wirtschaftsvölkerrecht Vorlesung vom 20. Februar 2008

Ziele der Vorlesung. Einführung, Wirtschaftliche Grundlagen. Wirtschaftsvölkerrecht Vorlesung vom 20. Februar 2008 Einführung, Wirtschaftliche Grundlagen Wirtschaftsvölkerrecht Vorlesung vom 20. Februar 2008 Frühjahrssemester 2008 Prof. Christine Kaufmann Ziele der Vorlesung Einblick in verschiedene Themen des Wirtschaftsvölkerrechts

Mehr

Kooperationen mit dem Privatsektor in der Entwicklungszusammenarbeit

Kooperationen mit dem Privatsektor in der Entwicklungszusammenarbeit Kooperationen mit dem Privatsektor in der Entwicklungszusammenarbeit Gemeinsam Verantwortung übernehmen, neue Lösungen suchen Donnerstag, 15. Oktober 2015 13.45 18.15 Uhr Kongresshaus Zürich Beschäftigung

Mehr

Wie kommen wir zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise?

Wie kommen wir zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise? Wie kommen wir zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise? Wie viele Erden braucht der Mensch? Diskussion über unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen Berlin, 06.März 2014 Referent: Damian Ludewig Diplom-Volkswirt

Mehr

Indikatoren zur Ressourcenschonung: Anforderungen aus Sicht der Umweltverbände. Dr. Benjamin Bongardt 02.03.2015

Indikatoren zur Ressourcenschonung: Anforderungen aus Sicht der Umweltverbände. Dr. Benjamin Bongardt 02.03.2015 Indikatoren zur Ressourcenschonung: Anforderungen aus Sicht der Umweltverbände Dr. Benjamin Bongardt 02.03.2015 ZIEL von Ressourceneffizienz zu Ressourcenschonung 2 Ziel: geringere weltweite Materialentnahme

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin

Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin Was gewinne ich, wenn ich arbeiten gehe? Tagung 23.01.2010 Holzminden Fußzeile 1 Lohnt sich Arbeit? Fragen zum Thema: Wie wird Arbeit definiert? Was ist

Mehr

Wie geht es weiter mit der Eurozone?

Wie geht es weiter mit der Eurozone? Wie geht es weiter mit der Eurozone? DR. GERTRUDE TUMPEL- GUGERELL OPEN LECTURE, FH WIENER NEUSTADT 24.OKTOBER 2013 Agenda 1. Euro eine Erfolgsgeschichte 2. Ist die Krise überwunden? 3. Was wurde strukturell

Mehr

Schladming, ÖHV-Kongress

Schladming, ÖHV-Kongress Schladming, ÖHV-Kongress Wege des Wandels: 1) Euro-Rettungsprogramm 2) Gemeinwohl-Ökonomie Univ.-Lektor Mag. Christian Felber www.christian-felber.at Aufbau des 1. Teils 1) Strukturelle Krisenursachen

Mehr

ZeroWIN: ReUse-Computer hochwertige IT-Technik aus Leasing- Rückläufen ermöglicht Unternehmen nachhaltige Nutzungsstrategien

ZeroWIN: ReUse-Computer hochwertige IT-Technik aus Leasing- Rückläufen ermöglicht Unternehmen nachhaltige Nutzungsstrategien ZeroWIN: ReUse-Computer hochwertige IT-Technik aus Leasing- Rückläufen ermöglicht Unternehmen nachhaltige Nutzungsstrategien Frank Becker 1 Vorgeschichte Projekt ReUse-Computer Ziele und Anliegen Entwicklung

Mehr

Arbeitslosigkeit und Inflation

Arbeitslosigkeit und Inflation Jürgen Kromphardt Arbeitslosigkeit und Inflation Eine Einführung in die makroökonomischen Kontroversen 2., neubearbeitete Auflage Mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen

Mehr

Die Weiterführung der liberalen Handelstheorie das Heckscher- Ohlin- Theorem (1933)

Die Weiterführung der liberalen Handelstheorie das Heckscher- Ohlin- Theorem (1933) Die Weiterführung der liberalen Handelstheorie das Heckscher- Ohlin- Theorem (1933) Faktorproportionentheorem: Ausgangspunkt sind die ursächlichen Unterschiede für die verschiedenen Produktivitäten der

Mehr

Außenwirtschaft und Globalisierung

Außenwirtschaft und Globalisierung Regionale LFB: Weltwirtschaftliche Entwicklungsprozesse Außenwirtschaft und Globalisierung. Prof. Dr. Viktor Lüpertz Staatl. Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Berufliche Schulen), Freiburg Regionale

Mehr

[AEGIS COMPONENT SYSTEM]

[AEGIS COMPONENT SYSTEM] [AEGIS COMPONENT SYSTEM] Das AECOS-Programm ist ein schneller und einfacher Weg für Investoren, ein Portfolio zu entwickeln, das genau auf sie zugeschnitten ist. Hier sind einige allgemeine Hinweise, wie

Mehr

GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung

GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung Thema 1: GESCHLECHTERROLLEN - Nenne Beispiele für Frauenrechtlerinnen und erläutere, wofür sie stehen! - Lege dar, wodurch wird unser menschliches Rollenverhalten geprägt!

Mehr

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung

B.A. Sozialwissenschaften. Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung B.A. Sozialwissenschaften Reiseführer durch das Pflichtmodul 5: Methoden der empirischen Sozialforschung Modulverantwortung Modulverantwortlich für die Methoden der empirischen Sozialforschung in Marburg

Mehr

Geldlehre Theorie und Politik

Geldlehre Theorie und Politik Klaus-Dieter Jacob Geldlehre Theorie und Politik Technische Hochschule Darmstadt Fachgebist Volkswirtschaftslehre Eing. 9. JAN. 1981 Nr.:../.../ l.kh Inhalt 1. Kapitel: Geldwirtschaftliche Grundlagen 11

Mehr

Risiko in den Wirtschaftswissenschaften

Risiko in den Wirtschaftswissenschaften Risiko in den Wirtschaftswissenschaften Referat zum Seminar Soziologie des Risikos Sommersemester 2013 Matr. Nr.: 3878408 Übersicht! Aktuelles politisches Geschehen! Definition Risiko! Zins! Zinstheorien!

Mehr

Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland

Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland Studie im Auftrag der NABU Bundesgeschäftsstelle - Kurzfassung - Henning Wilts, Nadja von Gries, Bettina Rademacher,

Mehr

Arbeitslosigkeit und Inflation

Arbeitslosigkeit und Inflation Jürgen Kromphardt Arbeitslosigkeit und Inflation Eine Einführung in die makroökonomischen Kontroversen Mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen Inhaltsverzeichnis I.

Mehr

Neuland 18. Feb. 2014

Neuland 18. Feb. 2014 Neuland 18. Feb. 2014 Agenda 1 GLS Bank 2 Finanzierung in der Landwirtschaft 3 Risiken und Chancen 4 BioBodenGesellschaft 2 Geld ist für die Menschen da Unsere Leitidee Geld ist für die Menschen da Menschlich,

Mehr

Nachhaltigkeit in gesamtwirtschaftlichen Kreisläufen

Nachhaltigkeit in gesamtwirtschaftlichen Kreisläufen Nachhaltigkeit in gesamtwirtschaftlichen Kreisläufen Weiterbildung "Nachhaltigkeit": Nur ein Thema fürs Management? Vorstellung der berufsbegleitenden Weiterbildung "Nachhaltigkeit in gesamtwirtschaftlichen

Mehr

Bedingungsrahmen organisatorischen Gestaltens

Bedingungsrahmen organisatorischen Gestaltens Adaptionsproblematik Beziehung zu anderen Unternehmen Ökonomische Umweltbedingungen Marktverhältnisse Politische Bedingungen Rechtliche Rahmenbedingungen Sozial-kulturelle Bedingungen Technologische Bedingungen

Mehr

Finanztransaktionssteuer

Finanztransaktionssteuer Finanztransaktionssteuer Markus Henn Mitglied der AG Finanzmärkte und Steuern von Attac Deutschland Projektreferent Finanzmärkte, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung WEED Kontakt: markus.henn@weed-online.org

Mehr

S T A I S. stabis.fh-joanneum.at STABIS. Umweltinformationssysteme in der betrieblichen Praxis Ergebnisse einer empirischen Studie. M.

S T A I S. stabis.fh-joanneum.at STABIS. Umweltinformationssysteme in der betrieblichen Praxis Ergebnisse einer empirischen Studie. M. STIS Umweltinformationssysteme in der betrieblichen Praxis Ergebnisse einer empirischen Studie M. Tschandl 1 usgangslage symmetrie der Information egrenzte ssimilations- & Regenerationsfähigkeit der Natur

Mehr

Fernstudieninstitut. Karsten Schulz. Grundzüge wirtschaftlicher. strategische Analysen. Master Sicherheitsmanagement Studienbrief im Modul 3

Fernstudieninstitut. Karsten Schulz. Grundzüge wirtschaftlicher. strategische Analysen. Master Sicherheitsmanagement Studienbrief im Modul 3 Fernstudieninstitut Karsten Schulz Grundzüge wirtschaftlicher Zusammenhänge und strategische Analysen Master Sicherheitsmanagement Studienbrief im Modul 3 Karsten Schulz Grundzüge wirtschaftlicher Zusammenhänge

Mehr

LEITBILD. Anders als Andere.

LEITBILD. Anders als Andere. LEITBILD Anders als Andere. Unsere Mission Wir von der Alternativen Bank Schweiz sind bei unserer Geschäftstätigkeit dem Gemeinwohl, Mensch und Natur und der weltverträglichen Lebensqualität heutiger wie

Mehr

Finanzwissenschaft Einführung

Finanzwissenschaft Einführung Finanzwissenschaft Einführung Reiner Eichenberger Was ist Finanzwissenschaft? ökonomische Analyse des Staates - positiv, normativ was ist der Staat? - heute fast alles! - Einnahmen, Ausgaben, Regulierung

Mehr

Das Verhältnis von Staat und Wirtschaft aus ordnungsökonomischer Sicht

Das Verhältnis von Staat und Wirtschaft aus ordnungsökonomischer Sicht Akademie Franz Hitze Haus Wirtschaftlergilde der Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen Das Verhältnis von Staat und Wirtschaft aus ordnungsökonomischer Sicht PD Dr. Dr. 1 Zur Person PD Dr. Wirtschafts

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden.

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden. Welternährung Datenbasis: 1.007 Befragte Erhebungszeitraum: 11. bis 15. August 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: K+S Aktiengesellschaft Angenommen, sie hätten eine Milliarde

Mehr

EU 20 20 20 ist das zu schaffen?

EU 20 20 20 ist das zu schaffen? EU 20 20 20 ist das zu schaffen? 10. 12. November Innsbruck Jürgen Gmelch,, Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich Agenda Klimawandel bereits sichtbar Rechtliches Artikel 1491 AEUV Politischer

Mehr

Wirtschaftswissenschaftliche Bücherei für Schule und Praxis

Wirtschaftswissenschaftliche Bücherei für Schule und Praxis Wirtschaftswissenschaftliche Bücherei für Schule und Praxis Begründet von Handelsschul-Direktor Dipl.-Hdl. Friedrich Hutkap Verfasser: Dr. Eberhard Boller, Dipl.-Hdl., Siegen Gernot B. Hartmann, Dipl.-Hdl.,

Mehr

Klausur Mikroökonomie I Diplom SS 06 Lösungen

Klausur Mikroökonomie I Diplom SS 06 Lösungen Universität Lüneburg Prüfer: Prof. Dr. Thomas Wein Fakultät II Prof. Dr. Joachim Wagner Institut für Volkswirtschaftslehre Datum: 17.7.2006 Klausur Mikroökonomie I Diplom SS 06 Lösungen 1. Eine neue Erfindung

Mehr

Der globale Hunger nach Rohstoffen und seine Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Biodiversität Was kann die IZ tun?

Der globale Hunger nach Rohstoffen und seine Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Biodiversität Was kann die IZ tun? Der globale Hunger nach Rohstoffen und seine Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Biodiversität Was kann die IZ tun? FATA - Lernwerkstatt 26. August 2014 Seite 1 FATA-Lernwerkstatt Rohstoffe Inhalte & Ablauf

Mehr

Wachstumsmärkte in alternden Gesellschaften

Wachstumsmärkte in alternden Gesellschaften Wachstumsmärkte in alternden Gesellschaften Siemensforum München Megatrend Demographie am 4. Dezember 2006 Dr. Andreas Heigl, GlaxoSmithKline München Demographische Binsenweisheit I Gene demographisch

Mehr

Nachhaltigkeitspolitik aus systemtheoretischer Perspektive Am Beispiel nachhaltiger Industrieparkentwicklung

Nachhaltigkeitspolitik aus systemtheoretischer Perspektive Am Beispiel nachhaltiger Industrieparkentwicklung Herbsttagung Systemisches Nachhaltigkeitsmanagement Nachhaltigkeitspolitik aus systemtheoretischer Perspektive Am Beispiel nachhaltiger Industrieparkentwicklung Dipl.-Kauffrau Katja Nowak Institut für

Mehr

Nur Mittel zum Zweck? Die Ethik im Stiftungsvermögen

Nur Mittel zum Zweck? Die Ethik im Stiftungsvermögen Nur Mittel zum Zweck? Die Ethik im Stiftungsvermögen 2. Nürnberger Stiftertag, Forum 4 Dr. Stefan Fritz Nürnberg, 28. September 2012 Definitionen Ethik ist die Lehre bzw. Theorie vom Handeln gemäß der

Mehr

Das ökonomische Grundmodell. Angebot und Nachfrage, Wettbewerb

Das ökonomische Grundmodell. Angebot und Nachfrage, Wettbewerb Das ökonomische Grundmodell Angebot und Nachfrage, Wettbewerb Mark Schelker A. Beispiele Weshalb waren die Europäer nicht Kannibalen? Weshalb gehen Lehrer häufiger in die Oper als Architekten? Weshalb

Mehr

WOFÜR WIR STEHEN. Fraktion der Progressiven Allianz der. Sozialdemokraten im Europäischen Parlament

WOFÜR WIR STEHEN. Fraktion der Progressiven Allianz der. Sozialdemokraten im Europäischen Parlament WOFÜR WIR STEHEN. Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament Für soziale Gerechtigkeit kämpfen, neue Arbeitsplätze schaffen, die Wirtschaft ankurbeln, die Finanzmärkte

Mehr

Rahmenbedingungen & Grundprinzipien wirtschaftlichen Handelns

Rahmenbedingungen & Grundprinzipien wirtschaftlichen Handelns M1: Orientierungsmodul Ringvorlesung: Allgemeine Einführung in die BWL Rahmenbedingungen & Grundprinzipien wirtschaftlichen Handelns Stiftungslehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt

Mehr

Grundlagen der Wirtschafts- und Unternehmensethik

Grundlagen der Wirtschafts- und Unternehmensethik Universität Kiel Wintersemester 2012/13 Grundlagen der Wirtschafts- und Unternehmensethik Prof. Dr. Lehrstuhl für Praktische Philosophie Philosophisches Seminar Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Mehr

Methoden der Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit von ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen

Methoden der Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit von ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen Oliver Foltin Methoden der Bewertung und Messung der Nachhaltigkeit von ethischen, sozialen und ökologischen Kapitalanlagen Am Beispiel des Anlageverhaltens der Kirchen in Deutschland Metropolis-Verlag

Mehr

Bachelorstudium Wirtschaftswissenschaften Studienschwerpunkt Management and Applied Economics (gültig ab 1.10.2014)

Bachelorstudium Wirtschaftswissenschaften Studienschwerpunkt Management and Applied Economics (gültig ab 1.10.2014) Bachelorstudium Wirtschaftswissenschaften Studienschwerpunkt Management and Applied Economics (gültig ab 1.10.2014) Name: Matr.Nr.: Tel.Nr.: email: I. Pflichtfächer (75 ECTS) Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Mehr

Geschenkt ist geschenkt.

Geschenkt ist geschenkt. Das Haus schon zu Lebzeiten verschenken? Schenken mit warmer Hand Folgen im Pflegefall Ergolding, den 17. April 2013 Geschenkt ist geschenkt. (deutsche Redensart) 2 Überblick Erbfolge erst mit dem Tod

Mehr

Das BWL Studium an der Universität: Eine Kontroverse zu den Erwartungen der Praxis?

Das BWL Studium an der Universität: Eine Kontroverse zu den Erwartungen der Praxis? Ethisch entscheiden früh erlernen Das BWL Studium an der Universität: Eine Kontroverse zu den Erwartungen der Praxis? Die Inhalte des Betriebswirtschaft Studiums stehen in der Kritik von Medien und Arbeitgebern:

Mehr

Heckscher-Ohlin-Modell, nur Inland

Heckscher-Ohlin-Modell, nur Inland Kapitel 1 Einführung Kapitel 4: Ressourcen und Außenhandel: Das Heckscher- Ohlin-Modell (2) Foliensatz basierend auf Internationale Wirtschaft, 6. Auflage von Paul R. Krugman und Maurice Obstfeld Folie

Mehr

Bankenaktionstag 29. September in München Beitrag von Christian Felber und Renate Börger

Bankenaktionstag 29. September in München Beitrag von Christian Felber und Renate Börger 1 Bankenaktionstag 29. September in München Beitrag von Christian Felber und Renate Börger Ein anderes Bankenwesen ist nötig. Ein anderes Bankenwesen ist möglich. Beides möchten wir hier aufzeigen: Ein

Mehr

Ökonomie umweltpolitischer Instrumente

Ökonomie umweltpolitischer Instrumente Ökonomie umweltpolitischer Instrumente (Rückseite) Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften - infernum Ökonomie umweltpolitischer Instrumente (Rückseite) Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften

Mehr

MURMANN MURMANN PUBLISHERS

MURMANN MURMANN PUBLISHERS DER GROSSE SCHULDEN BUMERANG Ein Banker bricht das Schweigen Wolfgang Schröter Unter Mitarbeit von Jens Schadendorf MURMANN MURMANN PUBLISHERS Inhalt Vorwort 9 Anstatt einer Einleitung: Grund zum Jubeln

Mehr

Europäischer Fiskalpakt ohne

Europäischer Fiskalpakt ohne Europäischer Fiskalpakt ohne Alternative? MdB BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Wirkungen des Europäischen Fiskalpaktes MdB Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Überblick

Mehr

Gemeinsame Erklärung über Menschenrechte und Arbeitsbedingungen in der BMW Group

Gemeinsame Erklärung über Menschenrechte und Arbeitsbedingungen in der BMW Group Gemeinsame Erklärung über Menschenrechte und Arbeitsbedingungen in der BMW Group Präambel Die fortschreitende Globalisierung der Waren- und Kapitalmärkte ermöglicht es transnationalen Konzernen, globale

Mehr

Unterschied zwischen Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre. Kauf von Gütern und Dienstleistungen Zur Befriedigung der Bedürfnisse

Unterschied zwischen Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre. Kauf von Gütern und Dienstleistungen Zur Befriedigung der Bedürfnisse Unterschied zwischen Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre Das Ganze Volkswirtschaftslehre Das Einzelne Betriebswirtschaftslehre Vogelperspektive Untersucht die gesamtwirtschaftlichen Vorgänge

Mehr

Lock-in Effekte durch das Emissionshandelssystem

Lock-in Effekte durch das Emissionshandelssystem Lock-in Effekte durch das Emissionshandelssystem Karin Holm-Müller Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Definition Lock-in-Effekt Das Verbleiben

Mehr

Nachhaltigkeit anders denken - Veränderungspotenziale durch Geschlechterperspektiven

Nachhaltigkeit anders denken - Veränderungspotenziale durch Geschlechterperspektiven Nachhaltigkeit anders denken - Veränderungspotenziale durch Geschlechterperspektiven Dr. Christine Katz Leuphana-Universität Lüneburg Inst. für Nachhaltigkeitssteuerung artec-forschungscolloquium "KlimaWandel:

Mehr

Hangeln durch die Schulden- und Eurokrise Controlling ins?

Hangeln durch die Schulden- und Eurokrise Controlling ins? Hangeln durch die Schulden- und Eurokrise Controlling ins? Arbeitskreises Berlin des ICV Internationaler Controller Verein e.v. BifBU Berliner Institut für Bankenunternehmensführung HTW Hochschule für

Mehr

Wie nachhaltig sind die Leistungsversprechen der Lebensversicherer? Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz 27. August 2014

Wie nachhaltig sind die Leistungsversprechen der Lebensversicherer? Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz 27. August 2014 Wie nachhaltig sind die Leistungsversprechen der Lebensversicherer? Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz 27. August 2014 Überblick Die Rolle und die Bedeutung der Lebensversicherer im Schweizer Vorsorgesystem

Mehr

Gliederung. Rogall 2013. 7.7 Verteilungspolitik (s. Kap. 18)

Gliederung. Rogall 2013. 7.7 Verteilungspolitik (s. Kap. 18) Gliederung 7.7 Verteilungspolitik (s. Kap. 18) Verteilungspolitik Auf den Märkten werden Faktoreinkommen erzielt (Gewinne, Zinsen, Löhne). Primäreinkommen. Ziel: Gleiche Ausgangsverteilung der Vermögen

Mehr

Freie Wohlfahrtspflege in Deutschland

Freie Wohlfahrtspflege in Deutschland Stefanie Lingenfelser Freie Wohlfahrtspflege in Deutschland Sozialwirtschaftliches Handeln zwischen ethischen und ökonomischen Anforderungen Metropolis-Verlag Marburg 2011 Bibliografische Information Der

Mehr

Private Rentenversicherung

Private Rentenversicherung Private Rentenversicherung Alle Freiheiten. Sicher genießen. Flexibel, sicher und passend. Die Private Rentenversicherung der SAARLAND Wir sind für Sie nah. Warum Sie unbedingt jetzt an Ihre Rente denken

Mehr

29. 2, 2012, Baurestmassentagung Von der Finanzwachstums- zur Materialkreislaufwirtschaft oder: Messen, was zählt!

29. 2, 2012, Baurestmassentagung Von der Finanzwachstums- zur Materialkreislaufwirtschaft oder: Messen, was zählt! 29. 2, 2012, Baurestmassentagung Von der Finanzwachstums- zur Materialkreislaufwirtschaft oder: Messen, was zählt! Univ.-Lektor Mag. Christian Felber www.christian-felber.at www.gemeinwohl-oekonomie.org

Mehr

Verantwortung übernehmen Chancen nutzen Perspektiven eröffnen. Peter A. Wilderer München

Verantwortung übernehmen Chancen nutzen Perspektiven eröffnen. Peter A. Wilderer München 18. Bayerischer Ingenieuretag 2010 Kräfte bündeln - Chancen und Perspektiven für Ingenieure im Bauwesen Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen Verantwortung übernehmen Chancen nutzen Perspektiven eröffnen

Mehr

Einführung 1. Einführung S. 14. Was versteht man unter dem Begriff Wirtschaft? Unter dem Begriff Wirtschaft verstehen wir

Einführung 1. Einführung S. 14. Was versteht man unter dem Begriff Wirtschaft? Unter dem Begriff Wirtschaft verstehen wir Einführung 1 Was versteht man unter dem Begriff Wirtschaft? Unter dem Begriff Wirtschaft verstehen wir alles, was Menschen unternehmen, um ihre Bedürfnisse zu decken z.b. Bedürfnisse nach Nahrung, Wohnraum,

Mehr

Herausforderungen der Zeit

Herausforderungen der Zeit 02 Steinwert Vermögenstreuhand Herausforderungen der Zeit Herzlich willkommen, kaum ein Thema hat in den vergangenen Jahren so an Bedeutung gewonnen und ist so massiv in den Fokus des öffentlichen Bewusstseins

Mehr

Nachhaltig Wirtschaften bei Christen und Muslimen

Nachhaltig Wirtschaften bei Christen und Muslimen Nachhaltig Wirtschaften bei Christen und Muslimen ein Beitrag zur Tagung: Im Einsatz für das Gemeinwohl 20. 21. April in Stuttgart-Hohenheim http://downloads.akademie-rs.de/interreligioeser-dialog/120420_reichert_wirtschaften.pdf

Mehr

Studienordnung für den Magisterteilstudiengang Volkswirtschaftslehre (Nebenfach) an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vom...

Studienordnung für den Magisterteilstudiengang Volkswirtschaftslehre (Nebenfach) an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vom... Studienordnung für den Magisterteilstudiengang Volkswirtschaftslehre (Nebenfach) an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vom... Vorläufig anwendbar ab WS 1997/98 Aufgrund des 2 Abs. 1 i.v.m. 9

Mehr

Das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht IT-Kompaktkurs Grundlagen VWL Folge 11 Prof. Dr. Thomas Jost FH Aschaffenburg

Das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht IT-Kompaktkurs Grundlagen VWL Folge 11 Prof. Dr. Thomas Jost FH Aschaffenburg Das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht IT-Kompaktkurs Grundlagen VWL Folge 11 Prof. Dr. Thomas Jost FH Aschaffenburg Die einzelnen Teilbereiche der Volkswirtschaft der vorangegangenen Folgen sollen dieses

Mehr