PS Fachdidaktik: Schulbücher & Lehrpläne Maturafrage 2 MATURAFRAGE 2

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1 MATURAFRAGE 2 THEMENBEREICH (lt. Lehrplan): Die Menschen und ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse THEMA (RGW5, Kapitel 5.3: Die Tragfähigkeit der Erde, S.87 ff.) Die Frage der Energieversorgung und deren Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Wirtschaft. SITUATIONS- UND PROBLEMBESCHREIBUNG: Die moderne Weltwirtschaft ist ohne sichere und ausreichende Energieversorgung nicht denkbar. Die Muskelkraft von Mensch und Tier spielt dabei nur noch eine untergeordnete Rolle, sie wurde durch leistungsfähigere Energieträger abgelöst. Heute decken Erdöl, Erdgas und Kernkraft den Großteil des Energiebedarfs der Welt. Fossile Brennstoffe tragen jedoch erwiesenermaßen zum Klimawandel und der globalen Erwärmung bei. Zwischen den einzelnen Regionen und Staaten der Erde gibt es nach wie vor sehr große Unterschiede im Energieverbrauch. Die weltweiten Vorräte an Energierohstoffen lassen sich auch nur sehr schwer abschätzen. Die Hindernisse für den Einsatz erneuerbarer Energien sind aber dennoch noch groß. Vgl. RGW5 (S.87) AUFGABENSTELLUNGEN: 1. Kompetenzniveau (Reproduktion) - Beschreiben Sie, welche Regionen der Erde die Hauptverbraucher von Energie sind. Nennen Sie auch deren Anteil am weltweiten CO 2 -Ausstoß. - Arbeiten Sie aus den Karten (M4, M5) jene Länder heraus, welche die größten Produzenten von Kernenergie sind. Beschreiben Sie in dem Zusammenhang vor allem auch die Situation in Europa. - Fassen Sie die Hauptaussage des Artikels (M6) in wenigen Sätzen zusammen. 2. Kompetenzniveau (Reorganisation & Transfer) - Analysieren Sie die derzeitige Energiesituation der Erde. Werten Sie die Diagramme und Karten aus und erläutern Sie, welche Energieträger global gesehen derzeit hauptsächlich eingesetzt werden. - Vergleichen sie die kartographischen Darstellungen M4 und M5 miteinander. Stellen Sie deren Informationen den Aussagen von Global2000-Geschäftsführer Klaus Kastenhofer (M6) gegenüber. - Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen der Endlichkeit der Ressourcen (M3) und dem Streben nach alternativen Energiemodellen. 3. Kompetenzniveau (Reflexion und Problemlösung) - Bewerten Sie die Situation in Österreich. Interpretieren Sie den (widersprüchlichen?) Zusammenhang der beiden Diagramme (M7). Matr.-Nr.: a Stefan NEUBAUER Seite 1 von 5

2 - Erörtern Sie, welche Gründe es Ihrer Meinung nach gibt, dass sich trotz der Endlichkeit der Ressourcen und der Forderung nach einer Energiewende, neue Kernkraftwerke in Bau befinden. - Reflektieren Sie über den weltweiten Trend und die Energie-Situation in Österreich. Bewerten Sie die Aussagen des Artikels (M6) hinsichtlich ihrer Relevanz für eine mögliche globale Energiewende und die Abwendung des Klimawandels. Matr.-Nr.: a Stefan NEUBAUER Seite 2 von 5

3 MATERIALIEN: M1 M2 RGW5 (S.88) M3 Endlichkeit der Ressourcen RGW5 (S.88) Matr.-Nr.: a Stefan NEUBAUER Seite 3 von 5

4 M4 Kernkraft weltweit M5 Länder nach Staatsfläche vs. nach Produktionsmenge Kernenergie Matr.-Nr.: a Stefan NEUBAUER Seite 4 von 5

5 M Nur noch erneuerbare Energien ab 2050 Ganz Europa soll bis 2050 völlig auf erneuerbare Energien umsteigen. Dies forderte Global-2000-Geschäftsführer Klaus Kastenhofer am heutigen Donnerstag bei der Präsentation des ersten europaweiten Volksbegehren für saubere und sichere Energie anlässlich des 26. Tschernobyl- Gendenktages. In einem ersten Schritt will das Volksbegehren, an dem sich neben Österreich noch elf weitere EU- Staaten beteiligen, den Ausstieg Europas aus der Atomkraft erreichen. Neben einer sofortigen Stilllegung jener 62 Atomreaktoren, die Global 2000 als "Hochrisikoreaktoren" klassifiziert und einem vollständigen europäischen Ausstieg aus der Atomkraft bis 2015, finden sich auch Energiesparmaßnahmen unter den Forderungen des Volksbegehrens. So soll etwa der gesamte Energieverbrauch Europas bis 2020 um 20 Prozent gesenkt und besonders "stromfressende" Elektrogeräte verboten werden. Ziel von der Initiative ist laut Kastenhofer, "Politiker in Brüssel dazu anzuregen, es Österreich gleichzutun und aus der unsicheren und teuren Atomkraft auszusteigen". Erst vor zehn Tagen hatten sich die österreichische Regierung, Umweltorganisationen und die Energiewirtschaft beim dritten Atomstromgipfel auf ein atomstromfreies Österreich ab 2015 geeinigt. Gegenwärtig gibt es in Europa nach Angaben von Global 2000 noch 133 Atomreaktoren. APA, M7 Forcierung erneuerbarer Energie und tatsächliche Nutzung Matr.-Nr.: a Stefan NEUBAUER Seite 5 von 5

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