Das neue EEG im Kontext zur Energie- und Klimaschutzpolitik des Landes Brandenburg

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1 Das neue EEG im Kontext zur Energie- und Klimaschutzpolitik des Landes Brandenburg Herr Dr. Günter Hälsig Abt.-Ltr. Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit 6. Fachtagung Biogas IHK Potsdam

2 Strategiepapiere Land Brandenburg Energiestrategie 2020 Maßnahmenkatalog Klimaschutz und Anpassung an Klimawandel Biomassestrategie Fachtagung Biogas IHK Potsdam 2

3 Energie- und klimapolitische Ziele Land Brandenburg Energiebedingte Klimagase Reduktion um 40 % bis 2020 gegenüber 1990 Reduktion um weitere 35 % bis 2030 gegenüber 1990 Endenergieverbrauch Senkung um 13 % bis 2020 gegenüber 2004 Erneuerbare Energien Erhöhung Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch auf 20 % bis 2020 entspricht 120 PJ davon 55 PJ Wind, 49 PJ Biomasse, 11 PJ Solar, 5 PJ Sonstige Fachtagung Biogas IHK Potsdam 3

4 Fortschreibung Energiestrategie bis 2030 Weiterentwicklung des energiepolitischen Zieldreiecks zu einem Zielviereck Umwelt- und Klimaverträglichkeit Gesellschaftliche Akzeptanz Versorgungssicherheit Energiepolitisches Zielviereck Wirtschaftlichkeit Von zentrale Bedeutung für Erneuerbare Energien: Gesellschaftliche Akzeptanz durch Bürgerbeteiligung, verbesserte Kommunikation und Akteure vor Ort erhöhen! Fachtagung Biogas IHK Potsdam 4

5 Biomassestrategie zu Biomassepotenzial PJ Brandenburg gesamt 2016: 40 PJ Ziel 2020: 49 PJ Rest: Import Größte noch ungenutzte Potenziale: Energiepflanzen, Wirtschaftsdünger, Privatwald, Grünland, Kurzumtriebsplantagen 5

6 Biomassestrategie zu Biogas Ziele Nachrüstung von Bestandsanlagen (z.b. Substratvorbehandlung, Prozessoptimierung), Prüfung von Mikrogas- und Nahwärmenetzen Zubau vorzugsweise mit KWK oder Gasaufbereitung Minimierung Umweltbelastungen bereits bei Standort- und Kapazitätsplanung möglichst vollständige Nutzung Wirtschaftsdünger in Tierhaltungsbetrieben Kompost- oder Kläranlagen möglichst mit Biogasanlage kombinieren Grundsätze Sicherung einer ausgeglichenen Humusbilanz Erweiterung des Fruchtartenspektrums und Vermeidung von Monokulturen Schließen von Stoffkreisläufen kein Grünlandumbruch, insbesondere auf Niedermoorstandorten Minimierung von THG-Emissionen (z.b. sachgerechte Lagerung, bodennahe Ausbringung von Gärresten) verstärkte Reststoffnutzung regionale Verwertung der Biomasse Fachtagung Biogas IHK Potsdam 6

7 Entwicklung BGA in Brandenburg Entwicklung Biogasanlagen im Land Brandenburg Boom vor EEG-Novelle Anlagenanzahl el. Leistung (MW) Juli Fachtagung Biogas IHK Potsdam 7

8 Anzahl und Leistung BGA Brandenburg im Bundesvergleich Stand: 06/2011 Quelle: Fachverband Biogas e.v. 8

9 Substrateinsatz BGA in Brandenburg Substrateinsatz Biogasanlagen Land Brandenburg in %* * Abgeleitet aus Daten der Landkreise Elbe-Elster, Prignitz, Teltow-Fläming, Uckermark (mit Lieferungen nach Penkun) Maissilage Getreide Grassilage Rindergülle org. Reststoffe Getreide-GPS Stalldung Schweinegülle HühnerTK Sonstiges Quelle: Zimmer, LELF Fachtagung Biogas IHK Potsdam 9

10 Grundvergütung EEG 2012 Neuregelungen für Biomasse Position Brandenburg I ab Degression um 2,0 Prozent Änderungsvorschlag zur Verringerung auf 1,5 Prozent nicht erfolgreich, Beibehaltung der gestaffelten Grundvergütung erfolgreich Einsatzstoffbezogene Vergütung Einsatzstoffe ohne Vergütung (Bioabfälle) Einsatzstoffklasse I mit geringerer Vergütung (NawaRo) Einsatzstoffklasse II mit höherer Vergütung (bestimmte NawaRo, Wirtschaftsdünger, Stroh, Landschaftspflegegut) grundsätzliche Zustimmung, Abschaffung des gekoppelten NawaRo-/Güllebonus und Anreiz umweltpolitisch gewünschter Einsatzstoffe erfolgreich Fachtagung Biogas IHK Potsdam 10

11 EEG 2012 Neuregelungen für Biomasse Position Brandenburg II Grundsätzlich neu Einsatz von Bioabfällen in allen Biogasanlagen möglich kritisch wegen Kontrolle des Verwertungsweges Spezielle günstige Vergütungsregelungen für Bioabfälle mit mindestens 90 Masseprozent kompostierbare Abfälle und anschließender Nachrotte Grundsätzliche Zustimmung, Innovationsschub für Bestands- und Kompostanlagen, Öffnung der Regelung für Bestandsanlagen erfolgreich für Gülle mit mindestens 80 Masseprozent Gülle in Kleinanlagen bis 75 kw grundsätzliche Zustimmung, Änderungsvorschlag mit Erweiterung auf 150 kw wegen großer Tierhaltungsanlagen in BB nicht erfolgreich Fachtagung Biogas IHK Potsdam 11

12 Neue Verpflichtungen EEG 2012 Neuregelungen für Biomasse Position Brandenburg III Maisdeckel (maximal 60 Masseprozent Mais und Getreidekorn) grundsätzliche Zustimmung, Änderung der energiebezogenen in massebezogene Begrenzung erfolgreich Wärmenutzungspflicht (mindestens 60 Prozent KWK) Anrechnung von 25 Prozent Eigenbedarf bei BGA, Ausnahmeregelungen Ablehnung, Änderung in 50 Prozent und Vergütungsverringerung bei Nichteinhaltung nicht erfolgreich Direktvermarktungspflicht für Strom aus Anlagen größer 750 kw ab Ablehnung, Änderung in Freiwilligkeit nicht erfolgreich, Heraufsetzen der Leistungsgrenze von 500 kw auf 750 kw erfolgreich

13 EEG 2012 Zusammenfassung Sicht MUGV Zeitplan der Gesetzgebung sehr eng, umfassende Änderungen bei Biomasse, Abstimmungsmöglichkeiten begrenzt Vereinfachung der Vergütungsregelungen, jedoch neue umfangreiche Dokumentationspflichten, Neuregelung zum Anlagenbegriff für Biogasanlagen (weite Auslegung) Grundsätzlich begrüßt: stärkerer Anreiz Güllenutzung und umweltpolitisch gewünschter Einsatzstoffe, Mengenbegrenzung Mais, begünstigte Vergütung kompostierbarer Abfälle Grundsätzlich problematisch: Direktvermarktungspflicht ohne freiwillige Probephase, Wärmenutzungspflicht (Höhe und Wegfall EEG-Vergütung als Sanktion), Aufhebung des Ausschließlichkeitsprinzips für Bioabfälle (Kontrollmöglichkeiten) insgesamt wird moderater Zubau erwartet Kleinanlagen mit Güllenutzung, weniger landwirtschaftliche Anlagen mit KWK, mehr größere Biomethananlagen Fachtagung Biogas IHK Potsdam 13

14 Fachtagung Biogas IHK Potsdam 14

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