Zielvolumen Was bestrahlen wir eigentlich?

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1 Zielvolumen Was bestrahlen wir eigentlich? Frank Zimmermann und Mitarbeiter Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Universitätsspital Basel Petersgraben 4 CH 4031 Basel radioonkologiebasel.ch

2 Tumor im Gehirn Rückbildung der Hirnmetastasen nach Bestrahlung

3 Tumor im Gehirn Metastase - Op unmöglich - Stereotaktische Strahlentherapie

4 Tumor im Gehirn

5 Was heisst Zielvolumen Zielvolumen ist das, was wir bestrahlen wollen Bösartiger Tumor und dessen Ausbreitung - Direkt in die Umgebung - Über Lymphbahnen (in die Region) - Über Blutwege (in die Ferne)

6 Im CT sichtbarer Tumor = Gross Tumor Volume (GTV) Sichtbarer Tumor und erwartete Tumorausläufer = Clinical Target Volume (CTV) Sichtbarer Tumor, erwartete Tumorausläufer und Bewegungen des Patienten = Planning Target Volume (PTV) Ergänzende Informationen durch PET = Biological Target Volume (BTV)

7 Ausbreitung direkt in die Umgebung

8 Tumoren mit direkter Ausbreitung Tumoren von - Haut - Lunge - Hirn - Darm - Brust - Prostata Abhängig von Tumorart, Aggressivität, Grösse, Lage

9 Tumor mit lokaler Infiltration

10 Tumor mit Ausbreitung im Brustkorb Lehrsammlung radiologischer Bilder / google

11 Intensitätsmodulierte Strahlentherapie Optimale Anpassung des Strahlendosis an das Zielvolumen

12 Intensitätsmodulierte Strahlentherapie Angebot: bei allen Patienten mit - Kopf-Hals-Tumoren - Analkarzinom, Rektumkarzinom - Gynäkologischen Tumoren - Retroperitonealen Tumoren Im Einzelfall weitere

13 Stereotaktische Strahlentherapie

14 Tumor des Enddarms: PET-CT Ein 64 jähriger Patient stellt sich beim Hausarzt mit Schmerzen, Verstopfung, Schleim- und Blutabgang vor. In den letzten 3 Monaten hat er 20 Kg Gewicht verloren.

15 Tumor vor und nach Strahlen-Chemotherapie Ergebnis : Tumor deutlich kleiner jetzt wird operiert

16 Ausbreitung regional über Lymphbahnen

17 Tumoren mit Ausbreitung in Lymphknoten Tumoren von - Lunge - Speiseröhre - Magen - Darm - Brust - Prostata - Rachen Abhängig von Tumorart, Aggressivität, Grösse, Lage

18 Tumoren der Lunge

19 Tumoren des Enddarmes hochauflösende Bildgebung, individuelles Zielvolumen, perfekte Technik, optimale Lagerung

20 Anatomie - Nasenrachen - Mundrachen - Tiefer Rachen - Kehlkopf - Nase/Nebenhöhlen - Mundhöhle

21 Lymphabfluss Nasenrachen Ohrspeicheldürse Kieferhöhle Harter Gaumen ALLE Mundhöhle Mundrachen

22 Nasenrachen: tumorbefallene Lymphknoten Auf der Tumorseite Gegenüber des Tumors Redrawn from Fletcher, Am J Roentgenol Radium Ther Nucl Med 1962; 93:47.

23 Ausbreitung über Blutwege als Metastase

24 Tumoren mit Ausbreitung in andere Organe Tumoren von - Bauchspeicheldrüse - Melanom - Lunge - Darm - Brust - Prostata Abhängig von Tumorart, Aggressivität, Grösse, Lage

25 Tumor im Organ allein Vor Strahlentherapie nach 6 Monaten nach 3 Monaten

26 Tumor auch mit Aussaat in die Leber

27 Melanom: vorübergehend lindernd Vor Strahlentherapie Nach

28 Knochenherd: schnelle Linderung Zielsetzung: - Schmerzlinderung - Schutz vor Lähmung (Stuhl-/Harninkontinenz)

29 Hirnherde: Ziel ist das gesamte Gehirn Rückbildung der Hirnmetastasen nach Bestrahlung

30 Welche Lagerung? Welche Technik?

31 Was immer wichtig ist die Herausforderungen an den Strahlentherapeuten in besonders belastenden onkologischen Situationen und eine Diskussion möglicher Szenarien!

32 Patient mit Prostatakrebs 49-jähriger Patient mit kleinzelligem, neuroendokrinen entdifferenzierten Prostatakarzinom Staging Fachliche Diskussion - Zwischen den Ärzten - Mit dem Patienten - Abschliessende Entscheidung

33 Patient mit Prostatakrebs Staging: FDG-PET-CT, Endoskopien ct4 cn0 cm0 Infiltration von Beckenboden, Harnblase, Rektum Fachliche Diskussion zwischen den Ärzten: - radikale Operation oder Strahlen- und Chemotherapie

34 Patient mit Prostatakrebs Verlauf: Entscheid des Patienten gegen die radikale Operation (Aspekte der Lebensqualität) Beginn mit Chemotherapie, dann Strahlen- und Chemotherapie Tumor komplett verschwunden, keine relevanten chronischen Nebenwirkungen

35 Patient mit Prostatakrebs

36 Patient mit Prostatakrebs

37 Unser Vorgehen Offenes, ehrliches und doch einfühlsames Gespräch mit klarer Darlegung der Datenlage von allen Ärzten Einbindung der Partnerin / des Partners Keinen Zeitdruck aufgebaut Ohne Vorurteile Ideen über mögliche alternative therapeutische Vorgehensweisen einbinden

38 Risikofaktoren für schlechte Verträglichkeit Bekannte Einflussfaktoren: - vaskulär / Gefässe (Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette) - Dosisverteilung (Techniken der Strahlentherapie, sorgfältige Planung) - Vorbehandlung (Operationen) Heemsbergen et al, 2011 Zimmermann et al. 2008

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