Übung zur Vorlesung Beschaffung und Produktion WT Übung 1

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1 Übung zur Vorlesung Beschaffung und Produktion WT 2013 Übung 1 Bitte bringen Sie zur Übung stets die Vorlesungsunterlagen, Ihre Mitschriften sowie Ihren Taschenrechner mit. In der Übung werden die Inhalte aus den ersten drei Vorlesungsterminen besprochen. Dazu werden Fragen aus drei Blöcken gestellt: Teil 1: Rolle der Beschaffung und Produktion Teil 2: Lieferantenbewertung und Auswahl Teil 3: Bestellplanung Grundlagen Mithilfe des Skripts und der dazugehörigen Literatur können Sie sich auf diese Fragen vorbereiten. Bitte bereiten Sie zum ersten Übungstermin die nachfolgenden Aufgaben vor. M&DLehre Seite 1 von 6

2 Teil I: Rolle der Beschaffung und Produktion Aufgabe 1: Leiten Sie aus den Definitionen der Beschaffung die Aufgaben der Beschaffung ab. Referenz: FOLIE 4 VORLESUNG Aufgabe 2: Erläutern Sie die Bedeutung der Beschaffung für Unternehmen im Allgemeinen und untermauern Sie Ihre Lösung mit einem konkreten statistischen Beispiel aus dem verarbeitende Gewerbe. Referenz: FOLIE 7 VORLESUNG Weitere mögliche Quelle zur Referenz: Abbildung 1: Gesamtkostenanteil am Markt bezogener Sachgüter und Dienstleistungen in ausgewählten Branchen des verarbeitenden Gewerbes (Statistisches Bundesamt, 2010) Aufgabe 3: Der Vorstand eines IT Hardwareherstellers möchte die Auswirkungen einer 2% Materialkostenreduzierung quantifizieren lassen, um darauf basierend Investitionsentscheidungen treffen zu können. Berater haben das Potential einer Materialkostenreduzierung mit der Umsatzsteigerung des Unternehmens in Relation gesetzt und sind zu folgenden Ergebnissen gekommen: M&DLehre Seite 2 von 6

3 Aufgabe 4: Betriebliche Bedarfsplanung: a) Erklären Sie kurz die zentrale Aufgabe der betrieblichen Bedarfsplanung und grenzen Sie zwei Teilbereiche der Bedarfsplanung voneinander ab? Referenz: FOLIEN 8 ff VORLESUNG b) Welche Unterschiede gibt es bei der Einzel-und Systemfertigung, wenn es zur Erfassung des Materials kommt? Referenz: FOLIEN 11 ff VORLESUNG c) Rohstoffe gehen mit hohen Mengen-bzw. Wertanteilen in das Endprodukt ein (z.b. Kautschuk bei Reifen). Hilfsstoffe gehen ebenfalls in das Produkt ein, allerdings nur mit geringen Mengen-bzw. Wertanteilen (z.b. Gewürze bei Backwaren). Betriebsstoffe gehen nicht in das Endprodukt ein. Sie dienen der Aufrechterhaltung des Produktionsprozesses (z.b. Schmierstoffe). + Eine Werkzeugmaschinenfabrik beschafft für die Fertigung von Drehbänken Antriebsmotoren, Zahnradrohlinge, Profileisen, Roheisen, Lacke und Reinigungsmittel. + Eine Großbäckerei beschafft Wasser, Mehl, Salz und Bürosessel. Gliedern Sie diese Materialien nach Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffen sowie Zulieferteilen und Betriebsmitteln ein! Referenz: FOLIEN 34 ff VORLESUNG M&DLehre Seite 3 von 6

4 d) Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, mit möglichst geringem Materialeinsatz und -kosten eine größtmögliche Varianten- und Produktvielfalt zu produzieren? Führen Sie Ihre Erklärungen mit einem konkreten Beispiel aus! Referenz: FOLIEN 14 ff VORLESUNG Teil 2: Lieferantenbewertung und -auswahl Aufgabe 1: Erklären Sie knapp in eigenen Worten a) die Bedeutung von Lieferanten für ein Unternehmen! b) Lieferantenanalyse, Lieferantenbewertung sowie Lieferantenförderung! c) die Teilschritte, die bei der Lieferantenauswahl eingesetzt werden! Referenz: FOLIEN 15 ff VORLESUNG Aufgabe 2: Lieferanten-Selbstauskunftsfragebogen a) Welche generellen Aspekte kann ein solcher Fragebogen enthalten? b) Leiten Sie die Struktur eines solchen Fragebogens ab! Welche Aspekte werden abgefragt und welche nicht? c) Versuchen Sie mithilfe der Lösungen aus a) und b) die Aussagekraft dieses Selbstauskunftsfragebogens zu bewerten! Referenz: FOLIE 17 VORLESUNG M&DLehre Seite 4 von 6

5 Aufgabe 3: Lieferantenbewertung - Verfahren a) Welche beiden allgemeinen Verfahren zur Lieferantenbewertung stehen zur Verfügung? Nennen Sie jeweils zwei Beispiele pro Verfahren und führen Sie an ob einzelne oder mehrere Kriterien gleichzeitig analysiert werden können? Referenz: FOLIE 18 VORLESUNG b) Erklären Sie in zwei bis drei Sätzen, wie die Lieferantenbewertung und -auswahl mit der Profilanalyse funktioniert! Gehen Sie auf Vor-und Nachteile dieser Technik ein. Gibt es eine Alternative und wenn ja, weshalb? Referenz: FOLIE 20 ff VORLESUNG Teil 3: Bestellplanung Aufgabe 1: In einem Monat benötigt ein Gehäuseproduzent von dem Rohstoff Aluminium durchschnittlich 23,5 t. Bestellt werden pro Monat 24 t. Die Lieferungen zu 6 t erfolgen wöchentlich. a) Definieren und identifizieren Sie Bedarfsmenge, Bestellmenge und Liefermenge! b) Unterscheiden Sie verschiedene Arten von Fehlmengenkosten! Referenz: FOLIE 25 ff VORLESUNG Aufgabe 2: Die optimale Bestellmenge ist dann optimal, wenn die Gesamtkosten minimal sind und die Lage-haltungskosten und Bestellkosten gleich groß sind. Leiten Sie durch Hinzunahme der Grafik von Folie 27 der Vorlesungsunterlagen die Andlersche Losgrößenformel her! Referenz: FOLIE 27 ff VORLESUNG M&DLehre Seite 5 von 6

6 Aufgabe 3: Ein Universitätsinstitut hat seinen Jahresbedarf an Kopierpapier mit Packungen je 500 Blatt Papier ermittelt. Beim Großhändler kostet eine Packung Papier 3,50. Er liefert nur Paletten mit je 50 Packungen. Die bestellfixen Kosten belaufen sich auf 29, der Zinssatz für Kapitalbindung und Lagerhaltung beträgt 12%. a) Wie viele Packungen sollen jeweils bestellt werden? b) Ermitteln Sie zudem die optimale Bestellhäufigkeit und das Bestellintervall in Monaten! c) Nehmen Sie kritisch Stellung zum Aussagegehalt der Formel zur Ermittlung der optimalen Bestellmenge! Referenz: FOLIE 27 ff VORLESUNG M&DLehre Seite 6 von 6

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