ET 6-6 und NES. Dipl.-Psych. Thorsten Macha Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation. Neuere entwicklungsdiagnostische Testverfahren

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "ET 6-6 und NES. Dipl.-Psych. Thorsten Macha Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation. Neuere entwicklungsdiagnostische Testverfahren"

Transkript

1 Testverfahren und NES Dipl.-Psych. Thorsten Macha Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation

2 Entwicklungsscreenings Zeitaufwand ca Min. Entscheidung: auffällig vs. unauffällig z.b. Denver Kurzform, EEE U6-U9, EVU, NES

3 Neuropsychologisches Entwicklungs-Screening F. Petermann & A. Renziehausen (2005). Bern: Huber.

4 Verfahrensgliederung Alter LM (U4) EP LM (U5) TP LM (U6) LM (U6 a ) IP LM (U7) Entwicklungsbereiche Elementarphase kognitive Leistungen Transitionsphase rez. expr. Sprache visuelle Wahrnehmung Integrationsphase Feinmotorik Explorationsverhalten Visuomotorik Haltungs und Bewegungssteuerung

5 z.b. U6: Haltung/Bewegung Feinmotorik Exploration Kognition Haltungs- u. Bewegungssteuerung (HBS) 1. Zielgerichtete Fortbewegung z.b. Kriechen, Krabbeln, Porutschen, freies Gehen 2. Freies Aufsitzen aus Bauchlage ohne Festhalten, z.b. über Hüftbeugung und Rumpfdrehung 3. Hochziehen zum Stand z.b. an einem Möbel, einer Person; steht einen Moment

6 z.b. U6: Haltung/Bewegung Feinmotorik Exploration Kognition Feinmotorik (FMOT) 1. Vollständiger Pinzettengriff (rechts und links) in vollständiger Daumenopposition 2. Produziert Silbenketten oder -verdopplungen mindestens zwei Verschiedene 3. Willkürliches Loslassen z.b. gibt ihn in die Hand, wirft ihn weg

7 z.b. U6: Haltung/Bewegung Feinmotorik Exploration Kognition Explorationsvehalten (EXPLO) 1. Schlägt zwei Würfel aneinander oder klatscht imitiert beidhändige Handlung vor der Körpermittellinie 2. Räumt Gefäß ein und aus Ein- und Ausräumen von Würfeln in/aus einen/m Becher 3. Überwindet Hindernis entfernt Plexiglasglocke, um ein Spielzeug zu erlangen

8 z.b. U6: Haltung/Bewegung Feinmotorik Exploration Kognition Kognitive Leistungen (KOG) 1. Visuelles Erkunden intensive Inaugenscheinnahme, mit Zeigefingerführung 2. Erzeugt zielgerichtet ein Geräusch z.b. Drücken eines Quietschballs 3. Objektpermanenz gezielte Suche nach einem verdeckten Gegenstand

9 Dauer (Min.) Neuere entwicklungsdiagnostische Durchführungsdauer U6 U6b U U4 U Alter (Mon.)

10 Ergebnisprofil %-Perzentile %-/ < 25%-Perzentile < 10%-Perzentile HBS FMOT EXPLO KOG Gesamtwert

11 Einsatzbereich Grobe Orientierung in der Routineversorgung Erfassung grundlegender Fertigkeiten Ergebnisprofil: Auffälligkeiten identifizieren ggf. Anschlussdiagnostik

12 Entwicklungsscreenings Entwicklungstests Zeitaufwand ca Min. Entscheidung: auffällig vs. unauffällig z.b.: Denver Kurzform, EEE U6-U9, EVU, NES Zeitaufwand ca Min. Entwicklungsprofil z.b.: Denver-Skalen, Entwicklungsgitter, MFED-1, MFED 2-3, GES, WET,

13 Entwicklungstest sechs Monate bis sechs Jahre Petermann, Stein & Macha (2004). Frankfurt/M.: Harcourt.

14 Anknüpfungspunkt Prinzip der essentiellen Grenzsteine (Michaelis & Niemann, 1999) (LM) Körpermotorik Handmotorik Kognit. Entwicklung Sprache Sozial-emot. Entwicklung

15 Verfahrensgliederung 180 Aufgaben: 113 Testaufgaben 67 Elternfragen i.d.r. Protokollierung als erfüllt bzw. nicht erfüllt

16 Verfahrensgliederung 12 Altersgruppen: Alter in Jahren

17 Verfahrensgliederung 6 Entwicklungsbereiche: Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwicklung Sprachentwicklung Sozialentwicklung Emotionale Entwicklung

18 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Körpermotorik Erwerb von Kopf- u. Rumpfkontrolle Entwicklung der Lokomotion das Erlangen von Fertigkeiten für typische Alltags- und Spielsituationen

19 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Handmotorik Entwicklung des Greifens gezieltes Loslassen Manipulation und Gebrauch von Gegenständen Entwicklung der Stifthaltung

20 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Kognitive Entwicklung Gedächtnis Handlungsstrategien Kategorisieren Körperbewusstsein

21 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Gedächtnis Handlungsstrategien Kategorisieren Körperbewusstsein Gedächtnis: visuelles Wiedererkennen auditives Wiedererkennen visuelle Reproduktion auditive Reproduktion

22 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Gedächtnis Handlungsstrategien Kategorisieren Körperbewusstsein Handlungsstrategien: Erkundungsverhalten Entwicklung des Objektbegriffs Erschließung räumlicher Dimensionen räumliche Perspektivübernahme Erwerb planerischer Fähigkeiten

23 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Gedächtnis Handlungsstrategien Kategorisieren Körperbewusstsein Kategorisieren: Kategorienbildung (Oberbegriffe) Funktionsverbundenheit eindimensionale Reihenbildung mehrdimensionale Differenzierung Entwicklung des Zahlbegriffs Spezifikation und Klasseninklusion

24 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Gedächtnis Handlungsstrategien Kategorisieren Körperbewusstsein Körperbewusstsein: Aspekte von Vorstellungen und Wissen um den eigenen und fremde Körper Rechts-links-Unterscheidung

25 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Sprachentwicklung Rezeptive Sprache: Reaktion auf Ansprache Wort- und Satzverständnis Expressive Sprache: Laut-, Wort- und Satzproduktion

26 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Sozialentwicklung Altersgemäße Gestaltung von sozialen Beziehungen zu Erwachsenen und Gleichaltrigen Verhalten in Gruppen Soziale Eigenständigkeit

27 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen Emotionale Entwicklung Bindungsverhalten emotionale Regulation Geschlechtsidentifikation Qualitäten kindlichen Spiels

28 Körpermotorik Handmotorik Kognitive Entwickl. Sprache Sozialentwicklung Emotionen ergänzend ab 3;6 Jahre: Untertest Nachzeichnen

29 Dauer (Min.) Neuere entwicklungsdiagnostische Durchführungsdauer (2. Aufl.) Alter (Mon.)

30 Entwicklungsprofil Altersgruppenmittelwert +/- 1 Standardabweichung ,9 9,2 6,5 7,7 8,0 5,3 9,2 8,2 8,4 KM HM Ged Strat Kat KB espr Soz Emo Motorik kogn. Entwicklung/Sprache soz.-/emot. Bereich

31 Entwicklungsprofil Altersgruppenmittelwert +/- 1 Standardabweichung ,2 9,2 7,7 8,0 8,2 8,4 6,9 6,5 5,3 KM HM Ged Strat Kat KB espr Soz Emo unauffällig Risikobereich gravierende Defizite

32 Der motiviert Kinder! Testbatterie gesamt: 30 30

33 Einsatzbereich Allgemein orientierende Diagnostik (Eingangsdiagnostik) Erfassung eines breiten Leistungsspektrums Entwicklungsprofil: Altersgruppenmittelwert +/- 1 Standardabweichung Entwicklungsprofil 9,2 9,2 8,2 8,4 7,7 8,0 6,9 6,5 5,3 KM HM Ged Strat Kat KB espr Soz Emo Abweichungen quantifizieren Ressourcen identifizieren Förderbedarf spezifizieren

34 Ausbildung

35

Instrumente zur Eingangsdiagnostik

Instrumente zur Eingangsdiagnostik Instrumente zur Eingangsdiagnostik Dipl.-Psych. Thorsten Macha Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen Ärztekammer Schleswig-Holstein, Bad Segeberg, 19. März 2008 Folie

Mehr

Fachschule für Heilpädagogik

Fachschule für Heilpädagogik Ausgewählte Testverfahren der heilpädagogischen Diagnostik hier: ET 6-6 Jahr der Erstellung (Normierung): Die Entwicklungsdauer des Tests dauerte von 1994-2000, wurde dann an ca. 1000 Kindern getestet

Mehr

Die frühkindliche Entwicklung - Risiken und Schutzfaktoren - Dr. Martina Pitzer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Die frühkindliche Entwicklung - Risiken und Schutzfaktoren - Dr. Martina Pitzer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Die frühkindliche Entwicklung - Risiken und Schutzfaktoren - Dr. Martina Pitzer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie A) Stadien der frühkindlichen Entwicklung motorische E. Sprachentwicklung

Mehr

Workshop Erkennen von Förder-, Versorgungs- und Gedeihstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Entwicklungsstörungen im Säuglingsund Kleinkindalter

Workshop Erkennen von Förder-, Versorgungs- und Gedeihstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Entwicklungsstörungen im Säuglingsund Kleinkindalter Workshop Erkennen von Förder-, Versorgungs- und Gedeihstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern Entwicklungsstörungen im Säuglingsund Kleinkindalter Frau Dr.-medic (IfM Timisoara) Schoen Chefärztin Klinik

Mehr

Psychologische Sitzungen. Die Förderung beinhaltet die verschiedenen Komponenten des Lernens:

Psychologische Sitzungen. Die Förderung beinhaltet die verschiedenen Komponenten des Lernens: Psychologische Sitzungen Kognitive Förderung bei Lernstörungen: Die Förderung beinhaltet die verschiedenen Komponenten des Lernens: Basisfertigkeiten: grundlegende Fertigkeiten wie z.b. die räumliche und

Mehr

Entwicklungsförderung in Kindertagesstätten: Die Bedeutung der Bindungsentwicklung

Entwicklungsförderung in Kindertagesstätten: Die Bedeutung der Bindungsentwicklung Entwicklungsförderung in Kindertagesstätten: Die Bedeutung der Bindungsentwicklung Dr. Ina Bovenschen (Universität Erlangen-Nürnberg) Bildung von Anfang an! Grundlegendes: Basis für die Bildungsqualität

Mehr

Sprachverständnisstörung und / oder Autismus

Sprachverständnisstörung und / oder Autismus Sprachverständnisstörung und / oder Autismus Differentialdiagnose im Vorschulalter OA Dr. Anna Dirmhirn und Mag. Peter Holzinger 26.11.2015 9. Linzer Sprachtagung Definition Autismusspektrum Tiefgreifende

Mehr

E. Literaturanalyse zur altersgemäßen kindlichen Entwicklung

E. Literaturanalyse zur altersgemäßen kindlichen Entwicklung Entwicklung eines neuen Begutachtungsinstruments Anlagenband (IPW/MDK WL) E-1 E. Literaturanalyse zur altersgemäßen kindlichen Entwicklung Verfasser: C. Büker, V. Meintrup Einleitung Die Einschätzung der

Mehr

Neurobiologische Grundlagen der kindlichen Entwicklung. Raphaela Borig Sozialpädiatrisches Zentrum Ffm-Höchst

Neurobiologische Grundlagen der kindlichen Entwicklung. Raphaela Borig Sozialpädiatrisches Zentrum Ffm-Höchst Neurobiologische Grundlagen der kindlichen Entwicklung Raphaela Borig Sozialpädiatrisches Zentrum Ffm-Höchst 24.04.2007 Gliederung I. Hirnentwicklung II. Entwicklung der Körper- und Handmotorik Sinnesorgane

Mehr

Die Entwicklung des Menschen. - Kindheit und Jugend -

Die Entwicklung des Menschen. - Kindheit und Jugend - Die Entwicklung des Menschen - Kindheit und Jugend - Prof. Dr. H.G. Koch Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Klinikum Braunschweig Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Holwedestraße Kindheit

Mehr

Beushausen, U. (2007): Testhandbuch Sprache. Hans Huber: Bern.

Beushausen, U. (2007): Testhandbuch Sprache. Hans Huber: Bern. Beushausen, U. (2007): Testhandbuch Sprache. Hans Huber: Bern. Ein unverzichtbarer Praxisbegleiter für Logopädinnen und Logopäden. «Auf ein solches Buch haben wir lange gewartet.... unbedingt notwendig

Mehr

2.Symposium für Erzieher/innen und Lehrer/innen Psychologische Tests

2.Symposium für Erzieher/innen und Lehrer/innen Psychologische Tests 2.Symposium für Erzieher/innen und Lehrer/innen Psychologische Tests Ingrid Haiser Dipl. Psychologin Praxisgemeinschaft am Martinstor 21.November 2009 Voraussetzungen für eine psychologische Diagnostik

Mehr

Inhalt. 1 Einführung in die Psychologie 1. 2 Allgemeine Psychologie 21. Vorwort

Inhalt. 1 Einführung in die Psychologie 1. 2 Allgemeine Psychologie 21. Vorwort Inhalt Vorwort 1 Einführung in die Psychologie 1 1.1 Eine Situation aus dem Alltag... 1 1.2 Definition und Gegenstand der Psychologie... 3 1.3 Ziele der Psychologie... 6 1.4 Teilgebiete der Psychologie...

Mehr

MELANIE GRÄSSER EIKE HOVERMANN

MELANIE GRÄSSER EIKE HOVERMANN MELANIE GRÄSSER EIKE HOVERMANN Gelassen durch die Essen spielen beruhigen schlafen Alles für einen stressfreien Alltag Baby-Zeit Empfohlen von: Das raten Erzieherinnen, Hebammen, Kinderpsychologen und

Mehr

Hausaufgaben für Schlaganfallpatienten

Hausaufgaben für Schlaganfallpatienten Hausaufgaben für Schlaganfallpatienten Buchauszug Seite 5 Übungen und Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige Vorwort................................... 7 Einführung.................................

Mehr

TBS-TK Rezension. K-ABC: Kaufman Assessment Battery for Children

TBS-TK Rezension. K-ABC: Kaufman Assessment Battery for Children Nachrichten 139 TBS-TK Rezension K-ABC: Kaufman Assessment Battery for Children Prof. Dr. Brigitte Rollett, Universität Wien Prof. Dr. Franzis Preckel, Universität Trier Allgemeine Informationen über den

Mehr

Orientierung zum Themenbereich Kindliche Entwicklung

Orientierung zum Themenbereich Kindliche Entwicklung Orientierung zum Themenbereich Kindliche Entwicklung A) Ziele â Die Eltern erhalten Informationen und Anregungen, um zu erkennen, dass sie die wichtigsten Personen im Leben ihres Kindes sind. â Die Eltern

Mehr

Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY

Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY Am Beispiel eines Kindes mit einer Schriftspracherwerbsstörung Klassifikation der Funktionen b Kapitel 1: mentale Funktionen Allgemeine

Mehr

Teilleistungsstörungen. Fritz Haverkamp EFH Bochum

Teilleistungsstörungen. Fritz Haverkamp EFH Bochum Teilleistungsstörungen Fritz Haverkamp EFH Bochum Teilleistungsstörungen/ Umschriebene Entwicklungsstörungen Definition und Begriffsklärung Klassifikation von Teilleistungsstörungen/umschriebene Entwicklungsstörungen

Mehr

Diagnostik in der Unterstützten Kommunikation

Diagnostik in der Unterstützten Kommunikation Diagnostik in der Unterstützten Kommunikation Universität zu Köln Department Heilpädagogik und Rehabilitation Diagnostische Modelle und Konzepte Keine standardisierte Verfahren Fragebögen & Erfahrungen

Mehr

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus 1 International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus aufweisen. Ob ein Kind mit Fragilem-X-Syndrom auch auf Autismus

Mehr

Asperger-Syndrom. Entwicklung vom Säuglingsbis zum Schulalter. Falldarstellung. Mag. Karin Moro / Institut Hartheim

Asperger-Syndrom. Entwicklung vom Säuglingsbis zum Schulalter. Falldarstellung. Mag. Karin Moro / Institut Hartheim Asperger-Syndrom Entwicklung vom Säuglingsbis zum Schulalter Falldarstellung Diagnosekriterien nach ICD-10 (F84.5) Qualitative Beeinträchtigung der sozialen Interaktion 2 Beeinträchtigung nonverbaler Verhaltensweisen

Mehr

Medizinische Grundlagen der Heilpädagogik

Medizinische Grundlagen der Heilpädagogik Thomas Hülshoff Medizinische Grundlagen der Heilpädagogik 3., überarbeitete Auflage Mit 18 Abbildungen, 2 Tabellen und 34 Übungsfragen Ernst Reinhardt Verlag München Basel Prof. Dr. med. Thomas Hülshoff

Mehr

Fördermöglichkeiten entwicklungsverzögerter Kinder im Kita-Gruppenalltag. (Inklusive) Konzepte und Interventionen

Fördermöglichkeiten entwicklungsverzögerter Kinder im Kita-Gruppenalltag. (Inklusive) Konzepte und Interventionen Olpe, 03.11.2010 Symposium: Von der Diagnose zur individuellen Förderung Maria Kron Fördermöglichkeiten entwicklungsverzögerter Kinder im Kita-Gruppenalltag (Inklusive) Konzepte und Interventionen 1 Fördermöglichkeiten

Mehr

Vorbereitete Umgebung und Spielideen mit Alltagsmaterial für die Kleinsten

Vorbereitete Umgebung und Spielideen mit Alltagsmaterial für die Kleinsten Vorbereitete Umgebung und Spielideen mit Alltagsmaterial für die Kleinsten Spiel soll frei und ungestört in einer geschützten, altersgemäß ausgestatteten Umgebung stattfinden. Emmi Pikler I Begrüßung II

Mehr

AHDS State of the art Diagnostik Fachsymposium für ÄrzteInnen und PsychologenInnen

AHDS State of the art Diagnostik Fachsymposium für ÄrzteInnen und PsychologenInnen AHDS State of the art Diagnostik Fachsymposium für ÄrzteInnen und PsychologenInnen Chur, 9.12.2010 candit: Was für Aussagen über ADHD können getroffen werden? Hans Jürg Casal, lic.phil. Fachbereich Neuropsychologie

Mehr

5 Entwicklungspsychologie

5 Entwicklungspsychologie 5 Entwicklungspsychologie 5.1 Grundlagen Entwicklungspsychologie ist eine Grundlagendisziplin der Psychologie (vgl. Kap. 1). Sie kann auf eine etwa hundertjährige Geschichte zurückblicken. 5.1.1 Begriffsklärung

Mehr

Einjährige berufsbegleitende Weiterbildung

Einjährige berufsbegleitende Weiterbildung Psychomotorische Praxis Aucouturier in Erziehungsbereich und Prävention Einjährige berufsbegleitende Weiterbildung Zentrum für Aus- und Fortbildung in Psychomotorischer Praxis Aucouturier (ZAPPA) Professor-Neu-Allee

Mehr

Das Studium der Neuropsychologie an der Universität Zürich

Das Studium der Neuropsychologie an der Universität Zürich Das Studium der Neuropsychologie an der Universität Zürich Prof. Dr. Lutz Jäncke Grundfrage der Neuropsychologie (kognitiven Neurowissenschaft) Zusammenhang zwischen Gehirn und Verhalten Wie sind die grundlegenden

Mehr

für den Studiengang Psychologie der Technischen Universität Braunschweig

für den Studiengang Psychologie der Technischen Universität Braunschweig DPO Änderung Änderung der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Psychologie der Technischen Universität Braunschweig Abschnitt I Die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Psychologie, Bek. d. MWK

Mehr

Psychologische Tests

Psychologische Tests Psychologische Tests 1. Begriffsbestimmung 'Test' 2. Aufgaben von Tests 3. Anwendungsbereiche psychologischer Tests 3.1 Tests im Arbeitsbereich 4. Klassische Testtheorie 4.1 Objektivität 4.2 Reliabilität

Mehr

Schule für alle? Individuelle Kinder und Institution Schule. Gian Bischoff, Kinderarzt, Altstetten

Schule für alle? Individuelle Kinder und Institution Schule. Gian Bischoff, Kinderarzt, Altstetten Schule für alle? Individuelle Kinder und Institution Schule Gian Bischoff, Kinderarzt, Altstetten Non scholae sed vitae discimus Wir lernen für das Leben und nicht für die Schule Schule für das Leben Aneignung

Mehr

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012

Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern. Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Soziale Kompetenzen in der medizinischen Rehabilitation fördern Workshop C Tagung am 1. Juni 2012 Ziele des Workshops Begriffsklärungen Austausch zum aktuellen Stand Vorstellung verschiedener Möglichkeiten

Mehr

Therapiekonzept. der. Maria Montessori. Schule. Salzgitter

Therapiekonzept. der. Maria Montessori. Schule. Salzgitter Therapiekonzept der Maria Montessori Schule Salzgitter Krankengymnastik Logopädie Unterrichtsimmanente Arbeit Therapie findet möglichst unterrichtsimmanent statt. Unterrichtsimmanente Arbeit bedeutet unterstützende

Mehr

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen Psychosomatische Krankheiten Störungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen,

Mehr

2 3 4 5 6 7 8 9 10 12,999,976 km 9,136,765 km 1,276,765 km 499,892 km 245,066 km 112,907 km 36,765 km 24,159 km 7899 km 2408 km 76 km 12 14 16 1 12 7 3 1 6 2 5 4 3 11 9 10 8 18 20 21 22 23 24 25 26 28

Mehr

Erfassung der motorischen Leistungsfähigkeit mit der Movement ABC-2

Erfassung der motorischen Leistungsfähigkeit mit der Movement ABC-2 Erfassung der motorischen Leistungsfähigkeit mit der Movement ABC-2 Franz Petermann und Julia Kastner Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen Zusammenfassung Motorische

Mehr

Schulamt für die Stadt Duisburg; Schulaufsichtsbezirk V; Förderschulen und sonderpädagogische Förderung in allgemeinen Schulen M A N U A L

Schulamt für die Stadt Duisburg; Schulaufsichtsbezirk V; Förderschulen und sonderpädagogische Förderung in allgemeinen Schulen M A N U A L Schulamt für die Stadt Duisburg; Schulaufsichtsbezirk V; Förderschulen und sonderpädagogische Förderung in allgemeinen Schulen M A N U A L Das Pädagogische Gutachten - gemäß der Verordnung über die sonderpädagogische

Mehr

Bachelor of Science Psychologie

Bachelor of Science Psychologie Bachelor of Science Psychologie Der Bachelor-Studiengang Psychologie mit den zwei alternativen Schwerpunkten Kognitive Neurowissenschaften und Beratung und Intervention vermittelt in sechs Semestern Kenntnisse

Mehr

O:\Öffentlichkeitsarbeit\Vorträge und Präsentationen

O:\Öffentlichkeitsarbeit\Vorträge und Präsentationen O:\Öffentlichkeitsarbeit\Vorträge und Präsentationen Feinmotorische Entwicklung Feinmotorische Entwicklung des Kindes von 0-3 Jahren Feinmotorische Entwicklung Überblick Feinmotorische Entwicklung Graphomotorische

Mehr

Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression

Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Jeannette Overbeck Kurz A, Diehl J, Riemenschneider M et al. Leichte kognitive Störung, Fragen zu Definition, Diagnose,Prognose und Therapie. (2004)

Mehr

Dieser Masterstudiengang ist ein konsekutiver Studiengang gemäß 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. a BerlHG.

Dieser Masterstudiengang ist ein konsekutiver Studiengang gemäß 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 lit. a BerlHG. Anlage zur Zugangs- und Zulassungssatzung der Humboldt-Universität zu Berlin (ZZS-HU) Zugangs- und Zulassungsregeln für den Masterstudiengang: Psychologie Dieser Masterstudiengang ist ein konsekutiver

Mehr

Erfolgreich starten. -vom Kindergarten zur Grundschule-

Erfolgreich starten. -vom Kindergarten zur Grundschule- Erfolgreich starten -vom Kindergarten zur Grundschule- Stand: September 2015 Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte! Das Ihnen vorliegende Infoheftchen ist aufgrund von Nachfragen aus Ihren Reihen

Mehr

Informationsveranstaltung. Grundlagen der Psychologie für Nichtpsychologen. B.Sc. Sinja Hondong

Informationsveranstaltung. Grundlagen der Psychologie für Nichtpsychologen. B.Sc. Sinja Hondong Informationsveranstaltung Grundlagen der Psychologie für Nichtpsychologen B.Sc. Sinja Hondong allgemeine Informationen Modul "Grundlagen der Psychologie für Nichtpsychologen" als Nebenfach Umfang: 15 ECTS

Mehr

Erschwerte Bedingungen für das Lernen, angemessene Verhalten und die Entwicklung von Sprache

Erschwerte Bedingungen für das Lernen, angemessene Verhalten und die Entwicklung von Sprache Erschwerte Bedingungen für das Lernen, angemessene Verhalten und die Entwicklung von Sprache Problemaufriss Verhaltensstörungen- Begriff Unter einer Verhaltensstörung(VHS) kann ein Verhalten verstanden

Mehr

Bei gezielter Lese-Rechtschreib-Diagnostik zeigen die Kinder meist Auffälligkeiten in mehreren der folgenden Bereiche:

Bei gezielter Lese-Rechtschreib-Diagnostik zeigen die Kinder meist Auffälligkeiten in mehreren der folgenden Bereiche: Lese-Rechtschreibschwierigkeiten In der Vorgeschichte der Entwicklung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten sind bei den Kindern oft Entwicklungsstörungen des Sprechens, der Sprache und/ oder der Motorik

Mehr

Entwicklungsscreening

Entwicklungsscreening Entwicklungsscreening Interessensprofil Interessensstern Forschungteam Dr. Luise Hollerer Dr. Elfriede Amtmann Forschungsprojekt Entwicklung und Validierung eines Entwicklungsscreenings Dr. Luise Hollerer

Mehr

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

Mehr

Beschlüsse des 16. Deutschen Psychotherapeutentages - zur Reform der Psychotherapeutenausbildung -

Beschlüsse des 16. Deutschen Psychotherapeutentages - zur Reform der Psychotherapeutenausbildung - Beschlüsse des 16. Deutschen Psychotherapeutentages - zur Reform der Psychotherapeutenausbildung - Der DPT beauftragt den Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer, sich für eine umfassende Novellierung

Mehr

Kindesentwicklung Lebensjahr

Kindesentwicklung Lebensjahr Kindesentwicklung Referentin: Dr. Jurina Karsten-Schäfer FÄ für Kinder- und Jugendmedizin Spielentwicklung als Parameter der kognitiven Entwicklung Entwicklung des Spielverhaltens (1) Spielverhalten mit

Mehr

Logopädische Differentialdiagnostik bei Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen Dr. phil. P. Sandrieser Abteilung Logopädie Katholisches Klinikum Koblenz Einführung Auditive Verarbeitungs- und

Mehr

Kognitives Training PC gestützt und alltagspraktisch

Kognitives Training PC gestützt und alltagspraktisch Kognitives Training PC gestützt und alltagspraktisch Andrea Hötzel: FAW 2002, TTZ 2008 Berufsschul- u. Erwachsenenpädagogik / Landwirtschaft Uni Leipzig Rechtsanwaltfachangestellte / Freie Dozentin in

Mehr

1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht?

1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht? 14 1 Diagnostik 1.1 Anamnese 1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht? g e n a e 1.1.2 Angaben von Dritten zur Krankengeschichte nennt man: 1.2 Psychiatrische

Mehr

Inhaltsverzeichnis I EINLEITUNG... 1

Inhaltsverzeichnis I EINLEITUNG... 1 i INHALTSVERZEICHNIS I EINLEITUNG......................................................... 1 II THEORETISCHER HINTERGRUND......................................... 2 1 Schizophrenie.......................................................

Mehr

Anhang zur Konzeption der Städtischen Kita Pusteblume, Dröscheder Feld, Kalkofen 3, 58638 Iserlohn

Anhang zur Konzeption der Städtischen Kita Pusteblume, Dröscheder Feld, Kalkofen 3, 58638 Iserlohn Kalkofen 3 58638 Iserlohn :02371/53578 Fax:02371/778024 Kalkofen 3 58638 Iserlohn :02371/53578 Fax:02371/778024 Anhang zur Konzeption der Städtischen Kita Pusteblume, Dröscheder Feld, Kalkofen 3, 58638

Mehr

3.1 Das kognitive Modell 45 3.2 Annahmen 47 3.3 Der Zusammenhang zwischen Verhalten und automatischen Gedanken 51

3.1 Das kognitive Modell 45 3.2 Annahmen 47 3.3 Der Zusammenhang zwischen Verhalten und automatischen Gedanken 51 http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-621-27955-0 Inhaltsverzeichnis Vorwort 12 1 Einführung in die Kognitive Verhaltenstherapie 15 1.1 Was ist Kognitive Verhaltenstherapie?

Mehr

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation Hans-Werner Stecker Depression Ursachen und Behandlung - Sozialisation zuletzt geändert: 04/2007 Zusammenfassung Erbliche Veranlagung körperliche Faktoren Aktuelle körperliche Erkrankung Aktuelle psychische

Mehr

Praxis für Heilpädagogik. Christine Zimmermann Heilpädagogin und Erzieherin. Konzeption. Allgemeines zur Praxis

Praxis für Heilpädagogik. Christine Zimmermann Heilpädagogin und Erzieherin. Konzeption. Allgemeines zur Praxis Praxis für Heilpädagogik Christine Zimmermann Heilpädagogin und Erzieherin Liliencronstraße 1 70619 Stuttgart Sillenbuch Telefon 0711 76161784 christine_zim@gmx.de Konzeption Dezember 2010 Allgemeines

Mehr

Beifach Psychologie im B. A. Universität Mannheim Referentin: Tina Penga (Studiengangsmanagerin - Fachbereich Psychologie)

Beifach Psychologie im B. A. Universität Mannheim Referentin: Tina Penga (Studiengangsmanagerin - Fachbereich Psychologie) Beifach Psychologie im B. A. Universität Mannheim Referentin: Tina Penga (Studiengangsmanagerin - Fachbereich Psychologie) Aufbau des Beifachs Aufteilung in: Basismodul à 4 x Vorlesung + Klausur Aufbaumodul

Mehr

Studie: Klischees in der Werbung

Studie: Klischees in der Werbung Studie: Klischees in der Werbung Mit AttentionTracking Untersuchung der Wirkung von Klischees in Werbeanzeigen Testmaterial Zurich Caravaning Alldays Tchibo Miele MLP DMAX Schweiz Union Invest Studie:

Mehr

Entwicklungspsychologie: Einführung und die Theorie von Piaget (19.6.) Einführung und Theorienüberblick Die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget

Entwicklungspsychologie: Einführung und die Theorie von Piaget (19.6.) Einführung und Theorienüberblick Die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget Entwicklungspsychologie: Einführung und die Theorie von Piaget (19.6.) Einführung und Theorienüberblick Die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget Literatur für den Bereich Entwicklungspsychologie Zimbardo,

Mehr

Das erste Lebensjahr. Ein Bilderbuch als Beobachtungshilfe für Eltern in den ersten 12 Lebensmonaten ihres Kindes

Das erste Lebensjahr. Ein Bilderbuch als Beobachtungshilfe für Eltern in den ersten 12 Lebensmonaten ihres Kindes Das erste Lebensjahr Ein Bilderbuch als Beobachtungshilfe für Eltern in den ersten 12 Lebensmonaten ihres Kindes 1 Impressum Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Vojta (ZVK) Autoren: Frauke Mecher, Ulrike

Mehr

Einführung in RehaCom. Entwicklung: HASOMED GmbH, Magedburg

Einführung in RehaCom. Entwicklung: HASOMED GmbH, Magedburg Einführung in RehaCom Entwicklung: HASOMED GmbH, Magedburg 1. Was ist RehaCom? Ein modular aufgebautes, computergestütztes Trainingsverfahren zur individualisierten Förderung und Verbesserung der psychischen

Mehr

Ausbildung zum/zur Meditationslehrer/in Meditationsleiter/in 2013

Ausbildung zum/zur Meditationslehrer/in Meditationsleiter/in 2013 Herrn Heinz Flückiger Bümplizstrasse 114 CH - 3018 Bern Ausbildung zum/zur Meditationslehrer/in Meditationsleiter/in 2013 Durch das Institut für spirituelle Psychologie Eckhart Wunderle Amneldung zur Ausbildung

Mehr

Diagnostische Möglichkeiten der Reittherapie

Diagnostische Möglichkeiten der Reittherapie Diagnostische Möglichkeiten der Reittherapie Am Beispiel der Händigkeitsdiagnostik DP Lea Höfel, Universität Leipzig - Kognitive und logische Psychologie, hoefel@uni-leipzig.de Händigkeit Bevorzugte Nutzung

Mehr

Frühe Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten - nicht alles ist hyperaktiv und oppositionell

Frühe Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten - nicht alles ist hyperaktiv und oppositionell Frühe Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten - nicht alles ist hyperaktiv und oppositionell Dr.med. Dietlind Klaus Sozialpädiatrisches Zentrum Reifenstein Eichsfeld-Klinikum ggmbh Historische Betrachtung

Mehr

Qualifizierung für Pädagoginnen: Sprachbildung 0-3

Qualifizierung für Pädagoginnen: Sprachbildung 0-3 Qualifizierung für Pädagoginnen: Sprachbildung 0-3 Nicola Böcker Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Koblenz im Projekt Bewegung in der frühen Kindheit (BiK) Praxis 2 Guten Morgen (zitiert

Mehr

Dipl.-Psych. Kathrin Dragon Studierenden-Service-Center Psychologie

Dipl.-Psych. Kathrin Dragon Studierenden-Service-Center Psychologie Dipl.-Psych. Kathrin Dragon Studierenden-Service-Center Psychologie Informationen für Schüler/innen Bachelor of Science Psychologie Inhalte des Studiums Menschliches Verhalten : Denken, Erleben, Handeln,

Mehr

High-Functioning Autismus/Asperger-Syndrom

High-Functioning Autismus/Asperger-Syndrom High-Functioning Autismus/Asperger-Syndrom Dr. Bärbel Wohlleben, Dipl. Psych., PPT Autismus Deutschland - Landesverband Berlin, e.v. Vortrag Comenius-Schule 27.11.2012 Spektrum autistischer Störungen Frühkindlicher

Mehr

Studierendenauswahl in der Zahnmedizin

Studierendenauswahl in der Zahnmedizin Studierendenauswahl in der Zahnmedizin Der Einfluss von manuellem Geschick und räumlichem Denken auf zahnmedizinische Fertigkeiten. oder Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Händen. Referent: Christian

Mehr

New World. Englisch lernen mit New World. Informationen für die Eltern. English as a second foreign language Pupil s Book Units 1

New World. Englisch lernen mit New World. Informationen für die Eltern. English as a second foreign language Pupil s Book Units 1 Englisch lernen mit New World Informationen für die Eltern New World English as a second foreign language Pupil s Book Units 1 Klett und Balmer Verlag Liebe Eltern Seit zwei Jahren lernt Ihr Kind Französisch

Mehr

AUSBILDUNG 2014. Neurointegrative Physiotherapie. nach Allan Phillips D.O. Neurolog Akademie für angewandte Neurowissenschaft

AUSBILDUNG 2014. Neurointegrative Physiotherapie. nach Allan Phillips D.O. Neurolog Akademie für angewandte Neurowissenschaft nach Allan Phillips D.O. Neurointegrative AUSBILDUNG 2014 Seite 2 von 5 NEUROINTEGRATIVE PHYSIOTHERAPIE MODULE 2014 Neurointegrative Modul A 3 Tage:. Basiswissen: Systemtheorie, Informationstheorie, Theorie

Mehr

Curriculum Entwicklungs- und Sozialpädiatrie für die kinder- und jugendärztliche Praxis

Curriculum Entwicklungs- und Sozialpädiatrie für die kinder- und jugendärztliche Praxis Curriculum Entwicklungs- und Sozialpädiatrie für die kinder- und jugendärztliche Praxis 1. Auflage Berlin, April 2014 Herausgeber: Bundesärztekammer Texte und Materialien der Bundesärztekammer zur Fortbildung

Mehr

Definition der Demenz. Alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate besteht.

Definition der Demenz. Alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate besteht. Definition der Demenz Alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate besteht. Klinik der Demenz 1. Störung kognitiver Funktionen Gedächtnis ("er vergisst

Mehr

Neuere Theorien der kognitiven Entwicklung (26.6.)

Neuere Theorien der kognitiven Entwicklung (26.6.) Neuere Theorien der kognitiven Entwicklung (26.6.) Neuere Befunde: frühe Kompetenzen im Säuglings- und Kindesalter Frühe kognitive Förderung Gedächtnisentwicklung Entwicklung von Gedächtnisstrategien Bedeutung

Mehr

Entwicklungsdiagnostische Verfahren für die Arbeit mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren

Entwicklungsdiagnostische Verfahren für die Arbeit mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren Corporate Design Entwicklungsdiagnostische Verfahren für die Arbeit mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren Grundlagen Das Logo WiFF Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte Das Zeichen

Mehr

Wichtige Merkmale der Erzieher/innenausbildung

Wichtige Merkmale der Erzieher/innenausbildung Wichtige Merkmale der Erzieher/innenausbildung Lehrplangeleitet Enge Theorie-Praxisverzahnung Verknüpfung von fachpraktischen und fachtheoretischen Fächern Generalistische Ausbildung Entwicklung einer

Mehr

Informationen zum Baustein 10: Von Person zu Persönlichkeit

Informationen zum Baustein 10: Von Person zu Persönlichkeit 1 Informationen zum Baustein 10: Von Person zu Persönlichkeit zusammengestellt von Referentin Andrea Hopf Dipl. Sozialpädagogin, Paar- und Familientherapeutin (Hinterer Anger 300, 86899 Landsberg) 2 WICHTIG:

Mehr

Selbstkompetenzförderung von Schülern durch selbstkompetente Lehrkräfte

Selbstkompetenzförderung von Schülern durch selbstkompetente Lehrkräfte Kongress: Begabten- und Begabungsförderung 04.-06.09.2014 Ich schaff das schon Selbstkompetenzförderung von Schülern durch selbstkompetente Lehrkräfte Prof. Dr. Claudia Solzbacher Schulpädagogik Universität

Mehr

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Universitätsambulanz Caroline Kuhn Arbeitseinheit Klinische Neuropsychologie Universität des Saarlandes Arbeitsmaterial zum DMSG-Workshop

Mehr

Emotionen und Bindung bei Kleinkindern Entwicklung verstehen und Störungen behandeln (Beltz 2011)

Emotionen und Bindung bei Kleinkindern Entwicklung verstehen und Störungen behandeln (Beltz 2011) Emotionen und Bindung bei Kleinkindern Entwicklung verstehen und Störungen behandeln (Beltz 2011) Prof. Dr. Éva Hédervári-Heller Hannover, den 15.02.2012 Gliederung 1. Vorstellungen über Kindheit 2. Affektforschung

Mehr

Interface Design pwns Game Design!

Interface Design pwns Game Design! Interface Design pwns Game Design! Warum Interface & Interaction Design das Game Design determinieren sollte. Von Severin Brettmeister 14.04.2009 sbrettmeister@googlemail.com I. Einführung Wer bin ich?»

Mehr

Leistungsbeschreibung

Leistungsbeschreibung Praxis für Integrative Lerntherapie Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Supervision Evelyn Liedel Dortmunder Str. 1 48155 Münster Tel.: 0251-67778 Fax: 0251-67763 praxis@liedel.de www.liedel.de Leistungsbeschreibung

Mehr

Anamnesegespräch (Erörterung der gesamten relevanten Vorgeschichte und Beschreibung der aktuellen Situation)

Anamnesegespräch (Erörterung der gesamten relevanten Vorgeschichte und Beschreibung der aktuellen Situation) Anamnesegespräch (Erörterung der gesamten relevanten Vorgeschichte und Beschreibung der aktuellen Situation) Exploration (Erfassen von Persönlichkeitseigenschaften, Interessen, Probleme und Denkweisen

Mehr

Früherkennung und Diagnose kognitiver Entwicklungsauffälligkeiten im Rahmen der Mutter- Kind-Pass Untersuchungen in Österreich

Früherkennung und Diagnose kognitiver Entwicklungsauffälligkeiten im Rahmen der Mutter- Kind-Pass Untersuchungen in Österreich Wissenschaftliche Akademie für Vorsorgemedizin Früherkennung und Diagnose kognitiver Entwicklungsauffälligkeiten im Rahmen der Mutter- Kind-Pass Untersuchungen in Österreich Graz, im November 2003 5DGHW]N\VWUDVVH,q*UD]

Mehr

Untersuchung der Phonemdiskrimination bei normalentwickelten Schulkindern mit ereigniskorrelierten Potenzialen

Untersuchung der Phonemdiskrimination bei normalentwickelten Schulkindern mit ereigniskorrelierten Potenzialen Aus der Klinik für Audiologie und Phoniatrie Direktor: Prof. Dr. Manfred Gross Universitätsklinikum Benjamin Franklin Fachbereich Humanmedizin der Freien Universität Berlin Untersuchung der Phonemdiskrimination

Mehr

Heilpädagogische Psychologie

Heilpädagogische Psychologie Kolumnentitel 3 Konrad Bundschuh Heilpädagogische Psychologie 3., überarbeitete und erweiterte Auflage Mit 13 Abbildungen Ernst Reinhardt Verlag München Basel 4 Kolumnentitel Prof. Dr. phil. Konrad Bundschuh,

Mehr

Wahrnehmungsstörung. Dr. med. F. Steiner, Entwicklungspädiatrie

Wahrnehmungsstörung. Dr. med. F. Steiner, Entwicklungspädiatrie Taktile Wahrnehmungsstörung - was steckt dahinter? Dr. med. F. Steiner, Entwicklungspädiatrie Was heisst Wahrnehmung? Definition: Erstellen einer subjektiven Gesamtheit von Sinneseindrücken aus äusseren

Mehr

3.1 Gedächtnis und Kognition 3.2 Lernen, Erinnern und Wiedererkennen

3.1 Gedächtnis und Kognition 3.2 Lernen, Erinnern und Wiedererkennen HCI 3 Gedächtnis und Lernen 3.1 Gedächtnis und Kognition 3.2 Lernen, Erinnern und Wiedererkennen BHT Berlin Ilse Schmiedecke 2010 Schwerer Kopf? Gehirn knapp 3 Pfund schwer ca. 2% der Körpermasse ca. 20%

Mehr

IMPULehrerSchülerEltern IMPULeitbildSozialcurriculumErziehungspartnerschaft

IMPULehrerSchülerEltern IMPULeitbildSozialcurriculumErziehungspartnerschaft IMPULehrerSchülerEltern IMPULeitbildSozialcurriculumErziehungspartnerschaft Lernen lernen Tipps und Strategien WB 1 Ein thematischer Abend für Eltern und LehrerInnen der Klasse 5 Vorschau I. Begriff des

Mehr

Verhaltenstherapeutische Behandlung von Hundephobien

Verhaltenstherapeutische Behandlung von Hundephobien Verhaltenstherapeutische Behandlung von Hundephobien Was ist eine Hundephobie? Angst ist generell etwas Nützliches, denn sie warnt und schützt uns vor Gefahren. Manche Tiere können gefährlich sein und

Mehr

Neuropsychologie Was ist das eigentlich?

Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Ein neuropsychologischer Ratgeber für Betroffene & Angehörige Ruhr-Universität Bochum Psychologische Fakultät Institut für Kognitive Neurowissenschaft Was ist Neuropsychologie?

Mehr

IV Zu den verschiedenen Beobachtungs- und Dokumentationsaspekten

IV Zu den verschiedenen Beobachtungs- und Dokumentationsaspekten IV Zu den verschiedenen Beobachtungs- und Dokumentationsaspekten Wie das vorhergehende Kapitel zeigt, sind Sie verpflichtet, die Entwicklung der Kinder zu beobachten und dokumentieren. Die Bildungspläne

Mehr

Interdisziplinärer Fortbildungskurs Frühförderung von Kindern mit Sehbehinderung oder Blindheit (FF Lux 15)

Interdisziplinärer Fortbildungskurs Frühförderung von Kindern mit Sehbehinderung oder Blindheit (FF Lux 15) Interdisziplinärer Fortbildungskurs Frühförderung von Kindern mit Sehbehinderung oder Blindheit (FF Lux 15) Fortbildungseinheiten komplett (2014/2015/2016) Die Veranstaltungen finden im Institut pour Déficients

Mehr

Beobachtung und Dokumentation von Bildungs- und Lernprozessen als pädagogische Aufgabe

Beobachtung und Dokumentation von Bildungs- und Lernprozessen als pädagogische Aufgabe Department für Pädagogik und Rehabilitation Institut für Schul- und Unterrichtsforschung Beobachtung und Dokumentation von Bildungs- und Lernprozessen als pädagogische Aufgabe Symposion Beobachtung und

Mehr

CREAKOMPASS 2008 2013: WIE VERÄNDERN SICH DIE KREATIVEN TREIBER VON WERBUNG? Dezember 2013. 11.12.2013 Brigitte Bayer

CREAKOMPASS 2008 2013: WIE VERÄNDERN SICH DIE KREATIVEN TREIBER VON WERBUNG? Dezember 2013. 11.12.2013 Brigitte Bayer CREAKOMPASS 2008 2013: WIE VERÄNDERN SICH DIE KREATIVEN TREIBER VON WERBUNG? Dezember 2013 11.12.2013 Brigitte Bayer UNTERSUCHUNGSSTECKBRIEF Fragestellung Welche formalen und inhaltlichen Gestaltungsmerkmale,

Mehr

der Psychologie: Allgemeine Psychologie basierend auf Folien und einem Skript von Prof. Dietrich Albert und Prof.

der Psychologie: Allgemeine Psychologie basierend auf Folien und einem Skript von Prof. Dietrich Albert und Prof. Einführung in die Fächer der Psychologie: Allgemeine Psychologie Dr. Tobias Ley basierend auf Folien und einem Skript von Prof. Dietrich Albert und Prof. Aljoscha Neubauer Allgemeine Psychologie Die Allgemeine

Mehr

Prozess- und kompetenzorientierte Diagnose von Rechenstörungen

Prozess- und kompetenzorientierte Diagnose von Rechenstörungen Prozess- und kompetenzorientierte von Rechenstörungen SINUS an Grundschulen Bayern / Schwaben Fischach, 05.02.2011 Sebastian Wartha, Karlsruhe Fragestellungen Was sind Rechenstörungen? Welcher Gestalt

Mehr