Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der ALTE LEIPZIGER Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland

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1 Wettbewerb August 2013 Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen auf einen Blick Nettoverzinsung der Kapitalanlagen: Rang 1 5,44 %* 4,49 % Nettoverzinsung im 3-Jahres-Schnitt: Rang 1 4,92 % 4,69 % Verzicht auf 341 b Abs. 2 HGB (keine stillen Lasten)? Ja, keine stille Lasten! Eigenkapitalquote: Rang 1 3,67 % 3,49 % Bewertungsreservequote: Rang 2 16,0 % 10,4 % Risikotragfähigkeit: Rang 2 24,5 % 19,1 % * Ohne Sondereffekte durch außerordentliche Erträge zur Finanzierung der Zinszusatzreserve in Höhe von 102 Mio. und der Beteiligung an den Bewertungsreserven von 59 Mio. hätte die Nettoverzinsung der bei 4,46 % gelegen. Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie die wichtigsten Kennzahlen in Bezug auf Kapitalanlagen und Sicherheit graphisch dargestellt und mit Erläuterungen versehen. pm

2 4,63 % 4,59 % 4,52 % 4,51 % 4,18 % 4,12 % 4,06 % Kapitalanlagen Nettoverzinsung der Kapitalanlagen 5,5 % 5,44 % Verbandsdurchschnitt: 4,59 % Durchschnitt der 20 größten LVU: 4,54 % 5,0 % 5,04 % 4,96 % 4,91 % 4,89 % 4,88 % 4,84 % 4,77 % 4,5 % 4,32 % 4,29 % 4,01 % 4,00 % 3,79 % 3,5 % 3,0 % = [(Erträge aus Kapitalanlagen - Aufwendungen aus Kapitalanlagen) / mittlerer Kapitalanlagebestand] * 100 Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen ist ein Gradmesser für die im jeweiligen Geschäftsjahr tatsächlich realisierten Anlageerfolge. Bei der Berechnung werden sämtliche Erträge und Aufwendungen aus Kapitalanlagen (ohne fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung) ins Verhältnis zum mittleren Kapitalanlagebestand gesetzt. Dabei werden auch alle außerplanmäßigen Erträge z.b. verursacht durch Auflösung stiller Reserven und alle außerplanmäßigen Aufwendungen z.b. durch Abschreibungen auf Wertpapiere in die Kennzahl eingerechnet. Die Regelung des 341 b Abs. 2 HGB ermöglicht es Versicherungsunternehmen, Wertpapiere, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen (z.b. Aktien), anstatt dem Umlauf- dem Anlagevermögen zuzuordnen und somit zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bilanzieren, solange keine dauerhafte Wertminderung erkennbar ist. Damit können Abschreibungen der Fachbegriff hierfür lautet Absetzung für Abnutzung (AfA) - infolge von Kursverlusten vermieden werden. Diese Vorschrift beeinflusst auch die Höhe der Nettoverzinsung der Kapitalanlagen (Bewertung nach dem strengen oder dem gemilderten Niederstwertprinzip). Die hat wie auch in der Vergangenheit - von der Bilanzierungshilfe des 341 b Abs. 2 HGB keinen Gebrauch gemacht. Das Nettoergebnis aus den Kapitalanlagen ohne FLV (Erträge aus Kapitalanlagen - Aufwendungen aus Kapitalanlagen) der betrug 897,8 Mio. nach 715,6 Mio. im Vorjahr. Darin enthalten ist ein Sondereffekt in Form von außerordentlichen Erträgen zur Finanzierung der Zinszusatzreserve in Höhe von 102 Mio. und der Beteiligung an den Bewertungsreserven von 59 Mio.. Die Nettoverzinsung erhöhte sich dadurch von 4,49 % auf 5,44 % und liegt damit weiterhin über dem Verbandsdurchschnitt von 4,59 % (Vorjahr 4,13 %). Ohne den Sondereffekt hätte sie bei 4,46 % gelegen. 22 von 9 Produktmanagement Private Altersversorgung Telefon Seite 2 von 9

3 Kapitalanlagen Nettoverzinsung im 3-Jahres-Durchschnitt 5,0 % 4,92 % 4,90 % 4,84 % 4,61 % Verbandsdurchschnitt: 4,33 % Durchschnitt der 20 größten LVU: 4,32 % 4,5 % 4,53 % 4,50 % 4,48 % 4,42 % 4,41 % 4,35 % 4,34 % 4,32 % 4,22 % 4,20 % 4,19 % 4,03 % 3,94 % 3,84 % 3,82 % 3,5 % 3,51 % 3,0 % Bei der Nettoverzinsung der Kapitalanlagen werden sämtliche Erträge und Aufwendungen aus Kapitalanlagen (ohne fondsgebundene LV) berücksichtigt. In die Berechnungen werden somit auch Gewinne und Verluste aus dem Abgang aus Kapitalanlagen sowie Abschreibungen auf Wertpapiere einbezogen. Dadurch kann die Nettoverzinsung von Jahr zu Jahr erheblich schwanken. Ein ausgeglicheneres Bild ergibt sich, wenn man den Durchschnitt der letzten 3 Jahre betrachtet. Mit einer durchschnittlichen Nettoverzinsung der letzten 3 Jahre von 4,92 % erzielt die das beste Ergebnis unter den 20 größten Lebensversicherungsunternehmen. 33 von 9 Produktmanagement Private Altersversorgung Telefon Seite 3 von 9

4 Kapitalanlagen Verzicht auf die Bilanzierungshilfe 341b Abs. 2 HGB Verzicht auf 341 b Abs. 2 HGB Gesellschaft Verzicht auf 341b (2) HGB? Unterlassene Abschreibungen (stille Lasten) in Mio. EUR in % der Kapitalanlagen Ja 0,0 0,0 % Ja 0,0 0,0 % Ja 0,0 0,0 % Nein 6,8 0,0 % Nein 4,5 0,1 % Nein 10,5 0,1 % Nein 35,4 0,1 % Nein 145,0 0,1 % Nein 21,8 0,1 % Nein 18,4 0,1 % Nein 45,3 0,2 % Nein 72,1 0,2 % Nein 50,4 0,2 % Nein 31,7 0,2 % Nein 34,8 0,3 % Nein 119,0 0,3 % Nein 73,0 0,3 % Nein 69,8 0,4 % Nein 36,9 0,5 % Nein 154,6 0,7 % gesamt 930 Mio. EUR im Durchschnitt 0,2 % Außer der, der sowie der haben alle weiteren Gesellschaften der 20 größten Lebensversicherer mehr oder weniger stark die Bilanzierungshilfe des 341 b Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Knapp 1 Mrd. Gesamt-Abschreibungen auf Wertpapiere wurden dadurch unterlassen. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden rund 4,6 Mrd. Abschreibungen vermieden. 44 von 9 Produktmanagement Private Altersversorgung Telefon Seite 4 von 9

5 4,63% 4,54% 4,49% Kapitalanlagen Nettoverzinsung nach strengem Niederstwertprinzip 5,5 % 5,44% Durchschnitt der 20 größten LVU: 4,34 % 5,0 % 4,91% 4,86% 4,85% 4,78% 4,74% 4,71% 4,5 % 4,44% 4,32% 4,32% 3,94% 3,89% 3,87% 3,79 % 3,77% 3,5 % 3,27% 3,27% 3,0 % 2,5 % 2,0 % = (Erträge aus Kapitalanlagen./. Aufwendungen aus Kapitalanlagen./. unterlassene AfA) / (mittlerer Kapitalanlagebestand./. 0,5 * unterlassene AfA) Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen nach strengem Niederstwertprinzip wird unter Zugrundelegung der vor 2001 geltenden strengen Bewertungsvorschriften berechnet. Die Kennzahl gibt an, wie hoch die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen gewesen wäre, wenn die nach 341 b Abs. 2 HGB unterlassenen Abschreibungen vorgenommen worden wären. Da die auf die Bilanzierungshilfe des 341 b Abs. 2 HGB in 2012 wie auch in den Vorjahren - verzichtet hat, entspricht die Nettoverzinsung nach strengem Niederstwertprinzip der»normalen«nettoverzinsung. 55 von 9 Produktmanagement Private Altersversorgung Telefon Seite 5 von 9

6 Sicherheit Eigenkapitalquote 3,5 % 3,67 % Verbandsdurchschnitt: 1,89 % Durchschnitt der 20 größten LVU: 1,73 % 3,0 % 2,5 % 2,31 % 2,17 % 2,16 % 2,0 % 2,02 % 1,96 % 1,89 % 1,76 % 1,74 % 1,71 % 1,66 % 1,5 % 1,49 % 1,44 % 1,38 % 1,35 % 1,33 % 1,26 % 1,25 % 1,11 % 1,0 % 0,88 % 0,5 % 0,0 % = (Eigenkapital / Brutto-Deckungsrückstellung) * 100 Das Verhältnis von Eigenkapital zu Deckungsrückstellung wird im Allgemeinen als Eigenkapitalquote bezeichnet. Die Quote ist ein Maßstab dafür, in wieweit die hauptsächliche Verpflichtung gegenüber den Versicherungsnehmern, nämlich die Deckungsrückstellung, allein durch Eigenkapital abgesichert ist. Insbesondere im Hinblick auf die zukünftig höheren Eigenkapitalanforderungen im Rahmen von Solvency II gewinnt die Eigenkapitalausstattung der Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Wie schon in den vergangenen Jahren konnte die ihre Eigenkapitalquote verbessern. Mit 3,67 % (Vorjahr 3,49 %) liegt sie weiterhin deutlich über dem Niveau des Marktes und erzielt mit Abstand die höchste Quote unter den 20 größten Lebensversicherungsgesellschaften. 66 von 9 Produktmanagement Private Altersversorgung Telefon Seite 6 von 9

7 Sicherheit Bewertungsreservequote 20 % 19,7 % 18 % 16 % 16,0 % 14,6 % 14,6 % Verbandsdurchschnitt: 13,5 % Durchschnitt der 20 größten LVU: 12,3 % 14 % 13,6 % 13,3 % 13,2 % 12,9 % 12,7 % 12,5 % 12,3 % 12 % 12,1 % 11,6 % 11,1 % 10,4 % 10,2 % 10 % 9,4 % 8 % 8,3 % 8,2 % 8,2 % 6 % 4 % 2 % Bayern Versicherung Zurich Deutscher Herold Provinzial Rheinland Provinzial NordWest = [(Zeitwert Buchwert der gesamten Kapitalanlagen) / Kapitalanlagen (ohne fondsgebundene LV)] * 100 Bewertungsreserven sind die Folge der in Deutschland geltenden vorsichtigen Bilanzierungsvorschriften. Die Bewertungsreservequote zeigt, wie groß der Anteil der sog. stillen Reserven in % der gesamten Kapitalanlagen zum Bilanzstichtag ist. Nach den handelsrechtlichen Bewertungsregeln dürfen Vermögensgegenstände höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen, bilanziert werden. Das bedeutet: Liegt der tatsächliche Wert eines Vermögensgegenstandes über dem Buchwert, führt dies zu einer stillen Reserve. Bei den hier aufgeführten stillen Reserven werden nicht nur die aus den zu Anschaffungskosten bilanzierten Kapitalanlagen resultierenden Bewertungsreserven berücksichtigt, sondern sämtliche Reserven (auch aus Nominalwerten). Die Bewertungsreserven der beliefen sich zum auf 2,7 Mrd.. Dem stehen keine»stillen Lasten«in Form von nicht abgeschriebenen Wertpapieren gegenüber. Bedeutet: Zweitbeste Quote unter den 20 größten Lebensversicherern. 77 von 9 Produktmanagement Private Altersversorgung Telefon Seite 7 von 9

8 Sicherheit Nettoverzinsung - Bewertungsreservequote 5,4 % 5,2 % Nettoverzinsung der Kapitalanlagen 5,0 % 4,8 % 4,6 % 4,4 % 4,2 % 4,54 % Bayern-Versicherung 3,8 % 12,3 % 3,6 % 6 % 8 % 10 % 12 % 14 % 16 % 18 % 20 % Bewertungsreservequote Durch Auflösung stiller Reserven kann eine Erhöhung der Nettoverzinsung der Kapitalanlagen erzielt werden, da aus der Auflösung ein außerordentlicher Kapitalanlageertrag resultiert. Deshalb ist es positiv, wenn ein Unternehmen sowohl eine hohe Nettoverzinsung aufweist als auch über eine hohe Bewertungsreservequote verfügt. Werden die Kennzahlen Nettoverzinsung und Bewertungsreservequote in ein Koordinatenkreuz eingegeben, erhält man einen guten Überblick über die Einstufung der einzelnen Unternehmen. Die Durchschnittswerte der 20 größten Lebensversicherungsunternehmen (Ø-Nettoverzinsung: 4,54 %; Ø-Bewertungsreservequote: 12,3 %) als Trennlinien eingezeichnet, teilt das Feld in vier verschiedene Bereiche. Die befindet sich jeweils in dem - für beide Kennzahlen - überdurchschnittlichen Feld weit vorne wieder und gehört damit zu den Top-Anbietern! 88 von 9 Produktmanagement Private Altersversorgung Telefon Seite 8 von 9

9 22,5 % 22,1 % 21,5 % 17,1 % 16,6 % 16,5 % 16,1 % Sicherheit Risikotragfähigkeit 28 % 27,1 % 26 % 24 % 24,5 % 23,3 % Durchschnitt der 20 größten LVU: 19,3 % 22 % 20 % 19,8 % 19,6 % 19,3 % 19,0 % 18,5 % 18,4 % 17,9 % 18 % 16 % 15,7 % 15,5 % 14 % 1 12 % 10 % = [((Eigenkapital Bilanzgewinn) + freie RfB + Bewertungsreserven + Schlussüberschussanteilfonds + Sockelbetragsfonds) / Kapitalanlagen am Ende des Geschäftsjahres] * 100 Neben der freien RfB und den Bewertungsreserven, die beide aktiv zur Überschussglättung herangezogen werden, stellen das Eigenkapital und der Schlussüberschussanteilfonds sowie eine evtl. gebildete Rückstellung für die Beteiligung an den Bewertungsreserven weitere Sicherheitsmittel dar. Beim Schlussüberschussanteilfonds und der Rückstellung für die Beteiligung an den Bewertungsreserven ist zu beachten, dass diese im Extremfall vollständig aufgelöst werden können. Daher können diese Positionen ebenfalls als Sicherheitskapital betrachtet werden. Setzt man das Eigenkapital, die freie RfB, den Schlussüberschussanteilfonds, die Rückstellung für die Beteiligung an den Bewertungsreserven und die gesamten Bewertungsreserven ins Verhältnis zu den Kapitalanlagen (ohne fondsgeb. LV), erhält man einen Indikator für die Sicherheitsmittelausstattung der Unternehmen. Je höher die Kennzahl, desto höher ist die Fähigkeit der Gesellschaft, in risikoreichere Anlagen (z.b. Aktien) zu investieren. Mit einer Risikotragfähigkeit von 24,5 % in 2012 weist die das zweitbeste Ergebnis unter den 20 größten Lebensversicherungsunternehmen aus. 99 von 9 Produktmanagement Private Altersversorgung Telefon Seite 9 von 9

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