4. Motorische Auffälligkeiten Ursachen, Erscheinungsformen, Beurteilungsverfahren und Maßnahmen der Intervention

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1 4. Motorische Auffälligkeiten Ursachen, Erscheinungsformen, Beurteilungsverfahren und Maßnahmen der Intervention 4.1 Zum Problem der Norm Der Versuch einer Abgrenzung normaler motorischer Leistungsfähigkeit und normalen motorischen Verhaltens von motorischer Auffälligkeit stellt sich als äußerst problematisch dar, da es keine allgemein akzeptierte Übereinkunft dessen, was als normal anzusehen ist, gibt. Aussagen zur Häufigkeit motorischer Auffälligkeiten bei Kindern sollten daher mit großer Skepsis betrachtet werden. Untersuchungsergebnisse zu dieser Fragestellung sind vielfach kaum zu vergleichen, da zugrunde liegende Definitionen und angewandte Untersuchungsverfahren oft stark voneinander abweichen, teilweise auch nicht genannt werden; gelegentlich beruhen entsprechende Zahlen auf rein subjektiven Einschätzungen. Matthiaß (1966) zeigt diese Problematik auf, indem er Angaben zur Häufigkeit von Haltungsschäden anhand von Untersuchungsergebnissen verschiedener Autoren aus den Jahren 1898 bis 1959 referiert: die Werte differieren von 2,7 % bis 92,9 %. Auch in der aktuellen Literatur finden sich weit voneinander abweichende Zahlenwerte (vgl. Kap ). Um gezielt fördern und die Chancen einer Förderung realistisch einschätzen zu können, sollten Art und Ausmaß, nach Möglichkeit auch die Ursachen motorischer Auffälligkeiten bekannt sein. Im Hinblick auf motorische Minderleistungen hat es sich bewährt, eine Schwäche von einem Schaden, einer Störung oder einer Behinderung einerseits und von einer Normvariante andererseits abzugrenzen. Als Schwäche wird eine funktionelle Beeinträchtigung körperlicher Leistungsfähigkeit angesehen wie beispielsweise eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Muskulatur oder einzelner Muskelgruppen als mögliche Grundlage einer Haltungsschwäche. Ursache ist häufig Bewegungsmangel im Sinne eines Mangels an Entwicklungsreizen. Eine Schwäche kann durch gezielte Bewegungsförderung voll ausgeglichen werden. Ein Schaden, eine Störung oder Behinderung ist durch eine strukturelle Beeinträchtigung des Organismus bedingt, die durch Bewegungsförderung anders als die Schwäche primär nicht beeinflusst werden kann. Als Beispiele können eine frühkindliche Hirnschädigung für den Bereich der Bewegungskoordination, ein Herzklappenfehler als Ursache verminderter Ausdauerleistungsfähigkeit oder eine idiopathische Skoliose als strukturelle Beeinträchtigung des passiven Bewegungsapparates genannt werden. Hier sind in erster Linie medizinische und therapeutische Maßnahmen notwendig; über eine gezielte Bewegungsförderung möglichst in Absprache mit Eltern, Arzt und Krankengymnast kann aber die 299

2 motorische Entwicklung betroffener Kinder unterstützt werden. Motorischen Auffälligkeiten, die möglicherweise als Folge einer Erkrankung oder Behinderung z.b. durch Überbehütung auftreten könnten oder schon vorhanden sind, gilt es vorzubeugen bzw. sie auszugleichen (Sekundärprävention bzw. Kompensation). Charakteristisch für eine Normvariante ist eine normale körperliche Leistungsfähigkeit, die aufgrund individueller Gegebenheiten, die anlage-, umwelt- oder verhaltensbedingt sein können, im unteren Bereich möglicher Leistungsbreite liegt. Die Entscheidung, was als normal anzusehen ist, kann allerdings stark differieren je nachdem welche Kriterien der Festlegung von Normen oder Orientierungsdaten zugrunde liegen. So kann die normale, durchschnittliche Ausdauerleistungsfähigkeit von Schulkindern in Orientierung an den sportmedizinisch vorgegebenen Leistungsdaten mit mindestens 3 Watt / kg Körpergewicht bei einer stufenförmigen ergometrischen Belastung angegeben werden (Liesen & Hollmann 1977; vgl. Klemt 1988). Die Beurteilung nomaler Ausdauerleistungsfähigkeit kann sich aber auch an der statistisch erhobenen, durchschnittlichen Leistung der jeweiligen Altersgruppe bei einem Lauftest orientieren. Nach dem Prinzip des Cooper-Tests wird zum Beispiel gemessen, welche Strecke in einer vorgegeben Zeit gelaufen wird; in Orientierung an den Daten von Beck & Bös (1995) sollten zum Beispiel Sieben- und Achtjährige bei einem 6-Minuten-Lauf in der Halle durchschnittlich zwischen 850 und 1000 m laufen. Beide Verfahren, aber auch Lauftests mit anderen Zeitvorgaben stellen unterschiedliche Anforderungen an Kinder im Hinblick auf die muskuläre Beanspruchung und die Bewegungskoordination, aber auch im Hinblick auf die Motivation für die Aufgabe, so dass die Beurteilung eines Kindes unterschiedlich ausfallen kann, je nachdem welches Verfahren zur Anwendung kommt (vgl. Kap ). Auch bei der Bewegungskoordination ist die Festlegung von altersentsprechenden Normen schwierig. Eine Abgrenzung zwischen Normvariante und Schwäche erscheint kaum möglich; die Übergänge sind fließend. Koordination als qualitative Komponente der Motorik ist nur schwer zu objektivieren. Die sichere Erfassung koordinativer Auffälligkeiten setzt ein hohes Maß an Erfahrung mit Bewegung und Bewegungsbeobachtung voraus; geeignete Verfahren der Motodiagnostik sind in der Regel zeitaufwändig und sollten außerdem sehr sorgfältig ausgewählt und kritisch interpretiert und gewertet werden (vgl. Kap. 4.4). Als noch schwieriger erweist sich das Phänomen auffälligen (motorischen) Verhaltens. Generell ist davon auszugehen, dass verhaltensauffällige Kinder ihrer Umwelt Schwierigkeiten machen und mit sich selbst Schwierigkeiten haben (Myschker 1999, 37). Der Terminus Verhaltensauffälligkeit ist ein rein deskriptiver Begriff, der aussagt, dass ein Kind den altersentsprechenden Anforderungen nicht genügt; es zeigt ein von den kultur- bzw. zeitspezifischen Erwartungsnormen abweichendes, maladaptives Verhalten (Myschker 1999, 41) 4. Eine exakte Festlegung dieser Erwartungsnormen erscheint jedoch kaum möglich. 4 Myschker spricht allerdings von Verhaltensstörung; er lehnt den Begriff Verhaltensauffälligkeit als zu allgemein und wenig prägnant ab. Im Gegensatz dazu soll hier dem eher wertneutralen Begriff der Auffälligkeit der Vorzug gegeben werden. 300

3 Der Begriff der Normvariante ist am deutlichsten im Bereich der Haltung zu bestimmen. Er bezieht sich hier in erster Linie auf die Form des passiven Bewegungsapparates, die die Haltungsform vorgibt (vgl. Staffel 1889). Durch einen extremen, von der Idealform abweichenden, anlagebedingten Ausprägungsgrad der Form des Skeletts der Wirbelsäule oder des Fußskeletts kann das Erscheinungsbild einer Haltungsschwäche vorliegen, obwohl keine funktionelle Beeinträchtigung als Kennzeichen einer Schwäche vorhanden ist. Um zu entscheiden, ob ein auffälliges Erscheinungsbild einer Haltungsschwäche oder einer Normvariante entspricht, muss vor allem die Leistungsfähigkeit der Muskulatur geprüft werden; aber auch andere Faktoren, die Haltung und Haltungsleistungsfähigkeit beeinflussen können, sind zu berücksichtigen (vgl. Kap. 2.4). 4.2 Mögliche Ursachen und Auswirkungen motorischer Auffälligkeiten Endogene und exogene Ursachen Die Entstehung motorischer Auffälligkeiten kann auf eine Vielzahl möglicher Ursachen zurückgeführt werden. Selten ist nur ein Faktor eindeutig verantwortlich für körperliche und motorische Defizite. So wie die Entwicklung der Motorik im Zusammenhang von Reifung und Übung zu sehen ist, kann auch eine motorische Minderleistung auf anlagebedingten Faktoren oder auf zu geringer Umweltstimulation, insbesondere auf einem Mangel an Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrung oder generell ungünstigen Entwicklungsbedingungen im sozio-ökologischen Kontext beruhen. Als endogene Ursachen werden im wesentlichen konstitutionelle Faktoren und das Temperament diskutiert. In Zusammenhang mit dem Temperament ist vor allem die individuelle Antriebsstruktur von Bedeutung. Schon bei Säuglingen und Kleinkindern zeigen sich unterschiedliche Niveaus der Aktivität; der Grad individuellen Bewegungsbedürfnisses kann sehr verschieden ausgeprägt sein. Beziehungen zwischen dem Temperament und körperlichen Merkmalen werden in der Konstitutionslehre herausgearbeitet. Am bekanntesten ist die Konstitutionslehre nach Kretschmer (1977), der im wesentlichen drei Grundtypen des Körperbaus (pyknischer, leptosomer und athletischer Typ) beschreibt, die sich deutlich in der Körpergröße und Gestalt sowie der Ausprägung von Skelett und Muskulatur, aber auch in ihrem Temperament voneinander unterscheiden. Die einzelnen Körperbautypen wurden in der Vergangenheit auch im Hinblick auf ihre Neigung zur Entwicklung körperlicher Leistungsschwächen diskutiert (vgl. Matthiaß 1966). Die Aussagen der Konstitutionslehre unterliegen aber vielfältiger Kritik und spielen heute kaum noch eine Rolle. Insbesondere der Zusammenhang zwischen Körperbau und Temperament, der auf hormonelle Ursachen zurückgeführt wird, erscheint nicht schlüssig. Die beschriebenen Körperbautypen kommen nur seiten in reiner Form vor; Tendenzen sind allerdings nicht zu übersehen. Im Kindesalter ist die Zuordnung zu einem bestimmten Körperbautyp äußerst schwie- 301

4 rig, da sich im Verlauf der Entwicklung die Körperproportionen verändern und Wachstumsschübe eine Beurteilung erschweren. Anhand von Zwillingsuntersuchungen wird versucht, die Größe des Einflusses genetischer Faktoren auf motorische Fähigkeiten aufzuklären. Die Untersuchungsergebnisse sind jedoch uneinheitlich, teils widersprüchlich (Singer 1994). Dennoch ist davon auszugehen, dass eine Reihe von Faktoren, die die körperliche Leistungsfähigkeit mitbestimmen, genetischer Determination unterliegen. Neben dem Körperbau sind dieses zum Beispiel die Vitalkapazität, die aerobe und anaerobe Kapazität, die Muskelkraft und die Reaktionsgeschwindigkeit (vgl. Bouchard & Thibault 1977; Singer 1994). Berquet (1964, 1972) weist zudem darauf hin, dass die Rückenform und die Körperhaltung erblich bedingt sind; er führt auch eine schlechte Haltung auf eine genetische Disposition zurück. Von besonderer Bedeutung für die Haltungsleistungsfähigkeit ist die Trainierbarkeit der Muskulatur (Hettinger 1983). Diese ist ebenso wie die maximale Sauerstoffaufnahme als Kriterium der Ausdauerleistungsfähigkeit und deren Trainierbarkeit (Klissouras 1973) anlagebedingt individuell unterschiedlich. Singer (1994, 69) schätzt nach der Durchsicht entsprechender empirischer Studien, dass genetische Faktoren... manchmal mehr als 50 % der beobachteten phänotypischen Varianz aufklären. Eine für die Motorik ungünstige biogenetische Ausstattung hat aber nicht automatisch eine geringere körperliche Leistungsfähigkeit zur Folge. Die Anlage stellt lediglich ein Potential dar; die Umweltbedingungen entscheiden, inwieweit dieses Potential genutzt wird. Wenn Motorik bis zu 50 % durch genetische Faktoren bestimmt wird, kommen den Umweltbedingungen immerhin auch 50 % oder mehr an Bedeutung für die Entwicklung motorischer Kompetenz zu. Die Annahme einer anlagebedingten Disposition zur Entwicklung einer körperlichen Leistungsschwäche und motorischer Auffälligkeit ist aber nicht von der Hand zu weisen. Als exogene, umweltbedingte Ursachen körperlicher Leistungsschwäche sind eine Vielzahl verschiedener Faktoren denkbar. In erster Linie kommt hier Bewegungsmangel in Frage, der wiederum auf eine Reihe unterschiedlicher Bedingungen, die untereinander mehr oder weniger in Beziehung stehen, zurückzuführen ist. Ein Mangel an Bewegungsraum wird von einer restriktiven Umwelt vorgegeben: enge Wohnungen, kleine Kinderzimmer, Fehlen geeigneter Spiel- und Sportgeräte, kein Garten oder Hof zum Spielen, Mangel an geeigneten Spielplätzen in unmittelbarer Nähe der Wohnung. In Hochhaussiedlungen werden kleine Kinder nicht allein zum Spielen nach draußen geschickt, da eine Aufsicht kaum zu gewährleisten ist. Spielen in der Nähe viel befahrener Straßen ist gefährlich, wie die Unfallstatistiken alljährlich dokumentieren. Spielen in unmittelbarer Nähe zur Wohnung im Treppenhaus, auf Fluren, in Anlagen ist häufig verboten (vgl. Willimczik 1981). Während vital-schwache Kinder sich diesen Umweltbedingungen in der Regel anpassen, missachten vital-starke Kinder die einengenden Verhältnisse und schaffen sich ihren Bewegungsraum auch unter ungünstigen Bedingungen. Sie geraten dadurch aber in Widerspruch zu ihrer Umwelt; häufige Konfliktsituationen legen möglicherweise den Grundstock für Verhaltensauffälligkeiten oder -störungen. 302

5 Die Lebensgewohnheiten in einer hoch technisierten, allgemein relativ bewegungsarmen Gesellschaft schränken die Möglichkeiten, Bewegungserfahrung zu sammeln, ganz wesentlich ein. In erster Linie ist hier das Konsumverhalten zu nennen, das Kindern in ihrer Umwelt häufig vorgelebt wird und das sie übernehmen. Fernsehen, Computer, Videospiele und Audio-Kassetten stehen auch schon bei Kindern im Freizeitverhalten an vorderer Stelle. Freie Zeit, die als Bewegungszeit genutzt werden kann, ist in einer verplanten Kindheit rar (vgl. Kap. 1.2). Im alltäglichen Leben sind körperliche Belastungen und motorische Beanspruchung relativ gering und selten von hoher Intensität. Auch kürzeste Wege werden manchmal im Fahrzeug zurückgelegt, Fahrstühle statt Treppen benutzt. Selbst zur Schule müssen viele Kinder im Schulbus kommen oder werden von den EItern im Auto gebracht, statt zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Dagegen können gemeinsames Sporttreiben innerhalb der Familie, eine positive Einstellung der EItern zum Sport, sportliche Aktivitäten der EItern und Geschwister sowie die Empfehlung und Unterstützung von Zugehörigkeit und Aktivität eines Kindes im Sportverein die Ausprägung körperlicher Leistungsfähigkeit und die motorische Entwicklung positiv beeinflussen (vgl. Baur 1982, 1994b). Darüber hinaus ist das Erzieherverhalten geeignet, Kinder zur Aktivität ermuntern und damit ihre Bewegungserfahrung zu fördern oder im Gegenteil Bewegung einzuschränken oder zu verbieten bzw. Kinder zu verunsichern und ängstlich zu machen. Die körperliche Leistungsfähigkeit und psycho-physische Befindlichkeit kann wesentlich durch die weit verbreitete Reizüberflutung beeinträchtigt werden; dieses gilt auch schon für Kinder. Stress durch eine Vielzahl vor allem optischer und akustischer Reize, zum Beispiel bei häufigem Fernsehen, auch in Verbindung mit Schlafmangel, bei Jugendlichen evtl. Genussmittelmissbrauch, aber auch Lärm durch Straßenverkehr, Fluglärm, Disco-Musik u.a. führt zu hoher physischer und psychischer Belastung, die eine vegetative Dysregulation zur Folge haben kann. Zwei Extreme sind denkbar: die ergotrope und die trophotrope vegetative Fehlsteuerung. Bei einer ergotropen Entgleisung zeigen sich Zappeligkeit, Nervosität, geringe Konzentrationsfähigkeit, eingeschränktes Schlafbedürfnis oder Schlafstörungen und nur mäßiger Appetit. Das Bild des Zappelphilipps drängt sich auf. Im Gegensatz dazu wird die trophotrope Fehlsteuerung des vegativen Nervensystems durch Antriebsschwäche, geringe Motivation für Bewegung, hohes Schlafbedürfnis, gesteigerten Appetit und infolgedessen häufig Übergewicht gekennzeichnet. Diese Kinder wirken insgesamt phlegmatisch. Beide Formen vegetativer Dysregulation verursachen, auch wenn sie nicht unbedingt in den beschriebenen extremen Erscheinungsformen auftreten, eine allgemeine körperliche Leistungsschwäche, die sich als eingeschränkte Ausdauerleistungsfähigkeit, aber auch in verringerter Qualität der Bewegungskoordination und der konzentrativen Leistungsfähigkeit äußern kann. 303

6 Auf weitere mögliche Gefährdungen von Kindern, insbesondere von sehr jungen Kindern, durch übermäßige Nutzung audio-visueller Medien wurde schon in Kapitel 1.2 hingewiesen: Reduzierung elementarer Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen, u.u. Veränderung zentralnervöser Entwicklungsprozesse, veränderte Prozesse der Umweltaneignung, u.u. emotionale Überforderung, Gefahr der Isolation, aber auch einseitige Belastung, damit Überlastung des Haltungs- und Bewegungsapparates durch lang andauerndes Sitzen u.a. Umweltgifte stellen für Kinder eine weitaus größere Belastung dar als für Erwachsene. Besonders empfindlich reagiert der Organismus des Säuglings und des Kleinkindes auf Schadstoffe in der Nahrung, im Wasser und in der Luft. Entwicklungsstörungen und chronische Krankheiten von Kindern werden vielfach ursächlich in Zusammenhang mit Umweltgiften gebracht; mögliche Auswirkungen von Schadstoffen zum Beispiel auf die Entwicklung des Nervensystems, auf das Immunsystem, auf die Blutbildung, auf die Funktion von Leber und Nieren wie auch auf die Entwicklung des Skeletts gelten als sicher (Hoehne 1993). Auch Einflüsse von Stress, Nikotin, Alkohol, Drogen und Medikamenten im mütterlichen Organismus während der Schwangerschaft können sich beim Kind als Entwicklungsstörung manifestieren; dieses wird zum Beispiel als eine mögliche Ursache für Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern diskutiert (Schulze und Trott 1996). Eine ausgewogene Ernährung ist für die Entwicklung aller Organsysteme unerlässlich. Mangelernährung wie zum Beispiel ein Mangel an Vitaminen und Mineralien wirkt sich auf die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit negativ aus; ein Mangel an Eiweiß ist möglicherweise für eine Muskelschwäche oder generell eine mangelhafte muskuläre Entwicklung verantwortlich. Mangelernährung steht nicht unbedingt im Zusammenhang mit Armut, sondern kommt als einseitige Ernährung Bevorzugung von Süßigkeiten, Limonaden, colahaltigen Getränken, aber auch von Fast food in allen Bevölkerungsschichten vor. Das weitaus bekanntere Problem innerhalb der Ernährung ist das Übergewicht, das je nach Ausmaß erhebliche Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit, insbesondere der Ausdauerleistungsfähigkeit, aber auch der Bewegungskoordination zur Folge haben kann. Darüber hinaus wirkt sich Übergewicht negativ auf die Fuß- und Beinhaltung (Knick-Senk-Füße; X-Beine), möglicherweise auch auf die Rumpfhaltung (Hohlrücken) aus. Übergewicht beeinträchtigt in der Regel die Motivation für Bewegung und verursacht dadurch einen Mangel an Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen. Über die Entwicklung eines negativen Selbstkonzeptes und eingeschränkter Sozialkontakte kann Übergewicht die gesamte Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigen. Andererseits treten Störungen des Essverhaltens und in deren Folge Übergewicht aber auch Untergewicht eher bei Jugendlichen, durchaus aber auch schon bei Kindern als Ausdruck, als Folge persönlicher Konflikte auf. 304

7 Auswirkungen auffälliger motorischer Entwicklung Körperlicher Leistungsschwäche mag also eine anlagebedingte Disposition zugrunde liegen. Umweltbedingungen im weitesten Sinne scheinen aber von ausschlaggebender Bedeutung zu sein, da auch eine nicht optimale Anlage bei guter Förderung zu befriedigender Entwicklung gebracht werden kann, gute Anlagen dagegen bei ausbleibender Förderung verkümmern. Bewegungsmangel führt bei einem gut entwickelten Organismus zur Minderung der körperlichen Leistungsfähigkeit, zur Herabsetzung der Fitness. Beim Kind hat aber eine Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten die Konsequenz, dass sich der Organismus in seiner Gesamtheit nicht optimal bzw. seinen Anlagen entsprechend entwickeln kann: wertvolle Zeit die für die motorische Entwicklung wichtigen sensiblen Phasen verstreicht, ohne dass das Kind in ausreichender Quantität und Qualität die notwendigen Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen sammeln kann. Die für die Entwicklung wichtigen Reize bleiben aus; dieses kann sich auf alle Organsysteme so auf Form und Funktion des aktiven und passiven Bewegungsapparates, des Nervensystems und der inneren Organe auswirken. Ein im Kindesalter nicht optimal ausgeschöpftes Entwicklungspotential könnte die Grundlage reduzierter Leistungsfähigkeit des Erwachsenen sein und möglicherweise die Entwicklung gesundheitlicher Beeinträchtigungen verursachen oder begünstigen. Ungünstige Umweltbedingungen bleiben in ihren Auswirkungen selten auf den Bereich körperlicher Leistungsfähigkeit beschränkt. Abbildung 4-1a zeigt mögli- chronische Krankheiten, Behinderungen, Entwickl.störungen ungünstige körperl. Voraussetzungen (z.b. Übergewicht) emotionale u. psychosoziale Auffälligkeiten (z.b. Ängstlichkeit) bewegungsarme Lebens- / Freizeitgewohnheiten restriktive sozioökologische Bedingungen belastende familiäre Verhältnisse, chron. Konflikte Einschränkung von Wahrnehmungsund Bewegungserfahrung, Bewegungsmangel motorische Auffälligkeit Misserfolgserlebnisse negative Reaktionen der Umwelt, Stigmastisierung als Versager Motivationsverlust Vermeidung motorischer Anforderungen geringes Selbstwert- auffälliges geringe soziale gefühl, negatives Verhalten Kompetenz, Außen- Selbstkonzept seiterposition Störungen des Lern- und Leistungsverhaltens Abb. 4-1a: Bedingungsfaktoren und mögliche Folgen motorischer Leistungsschwäche (nach: Dordel 1982, 1993; Zimmer / Cicurs 1999) 305

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