Der Dienst DFNVideoConference (DFNVC) Stand und Perspektiven

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1 Der Dienst DFNVideoConference (DFNVC) Stand und Perspektiven 44. DFN-Betriebstagung 7. Februar 2006 Gisela Maiss, DFN-Verein

2 Inhalt Informationen aus dem Betrieb Statistik Planungen für 2006 Seite 2

3 Betrieb I nächste Schulung am 7./8. März in Dresden Upgrade Radvision MCU Release V 4.0 H.239 (Video und Daten parallel) Konferenzservices blieben erhalten und sind abwärtskompatibel; generierte Konferenz-IDs gelten weiterhin für H.239 wurden neue Konferenz-IDs generiert Arbeiten am Web-Portal mehr Informationen für den Nutzer in einheitlichem Layout Seite 3

4 Betrieb II Test der MCU 4220 der Firma Codian sehr leistungsfähige MCU (HW und SW Features) Implementation von H.239, VNC und Streaming sowie Elemente des Webconferencing neue SW-Version abwarten, da einige wichtige Features (z.b. H.239 im adhoc Modus) noch fehlen Test des Recorders IPVCR der Firma Codian Aufzeichnung von MCU-Konferenzen Abruf der aufgezeichneten Streams über Quicktime und Real Player Test mit der Radvision-MCU positiv Probleme bei P2P-Verbindungen Seite 4

5 Statistik I Nutzungszeiten und Anzahl der Video-Konferenzen pro Monat Überarbeitung der Auswertung der Nutzungszahlen und der Erstellung von Statistiken neben der Anzahl der Konferenzen jetzt auch Summe der Nutzungszeiten Monat Gesamtsumme der Nutzungszeiten in h Summe der MCU- Zeiten in h Anzahl Konferenzen 09/ ,25 698, / ,92 688, / , , / ,64 943, Seite 5

6 Statistik II Anzahl der Konferenzteilnehmer pro Konferenz in 12/05 Anzahl Konferenzen maximal erreichte Teilnehmerzahl Nutzung in Stunden , , , , , , , , , ,76 Gesamt ,93 Seite 6

7 Statistik III Top 15 der Nutzung in 12/05 Einrichtung Nutzung (h/monat) Anteil in % 1 Friedrich-Alexander-Universität 175,28 10,47% Erlangen-Nürnberg, RRZE 2 DFN Geschäftsstellen 145,06 8,67% 3 MPI für Plasmaphysik Verwaltung 104,35 6,24% 4 Gesellschaft für wissenschaftliche 97,63 5,83% Datenverarb. mbh 5 GeoForschungsZentrum Potsdam 93,58 5,59% 6 Universitaet Karlsruhe (TH) 89,22 5,33% 7 Technische Universität Dresden 88,21 5,27% Universitätsrechenzentrum 8 Technische Universität Clausthal 80,15 4,79% 9 DFNVC H.323/ISDN-Gateway 54,72 3,27% 10 Leibniz-Rechenzentrum, LRZ München 41,53 2,48% 11 FU Berlin 41,26 2,47% 12 Universität Hannover, Regionales 41,22 2,46% Rechenzentrum für Nieders. 13 Max-Planck-Gesellschaft 29,49 1,76% Generalverwaltung 14 Technische Universität Braunschweig 25,15 1,50% 15 Universität Osnabrück Rechenzentrum 22,29 1,33% Seite 7

8 Nutzung des Dienstes etwas über 100 Einrichtungen haben den Dienst DFNVC beauftragt, derzeit zunehmendes Interesse an der Nutzung Beschluss der Mitgliederversammlung vom Juni 2005: Erweiterung des Dienstes DFNInternet um den Dienst DFNVC, kein separates Entgelt für DFNVC, ist mit dem Entgelt für den Dienst DFNInternet abgegolten Es können beliebig viele Videokonferenzen auch mit internationalen Partnern durchgeführt werden. Bestellung des Dienstes über Auftragsformular (auf dem DFN-Webserver abrufbar) Seite 8

9 Planungen: Webconferencing Ausgangssituation bisher: Dienstangebot DFNVC für Videokonferenzen basierend auf H.323 hochwertiger Dienst mit zentralen Komponenten (MCU, Gatekeeper, ISDN-Gateway) Wunsch der Nutzer nach vereinfachter Schnittstelle deshalb demnächst verfügbar: weiterhin DFNVC mit neuen Funktionen und Features, bedarfsgerechter Ausbau zusätzliches Angebot: Webconferencing als Dienst im DFN Seite 9

10 Webconferencing: Was ist das? Weniger hochwertige, dafür einfache Kommunikationslösung mit Web-Browser als Oberfläche uneingeschränkter Zugang zu jeder Zeit von jedem Ort Betonung liegt auf der Audio- und Daten-Anwendungskomponente, Video eher untergeordnet keine hohen Bandbreiten erforderlich, daher z.b. auch problemlose Teilnahme über DSL Data Sharing, Chat, Whiteboard, Vortrags- und Präsentationsmodus Aufzeichnung/Wiedergabe Senden, Empfangen und Ablage von Meeting-Unterlagen Seite 10

11 Webconferencing: Einsatzbereiche Webconferencing Arbeit am Desktop Einzelplatznutzung Projektbesprechungen mit Schwerpunkt Dokumentbearbeitung Präsentation von Arbeitsergebnissen und Vorträgen Teilnahme an E-learning Veranstaltungen über DSL H.323 Arbeit in Konferenzräumen, Hörsälen und am Desktop Teilnahme von Gruppen Projektbesprechung mit Schwerpunkt Diskussion Präsentation von Arbeitsergebnissen und Vorträgen Vorlesungen für verteilte Studentengruppen Seite 11

12 Webconferencing: Produkte Zahlreiche Produkte auf dem Markt Proprietäre, nicht interoperable Client-/Server-Lösungen mit sehr unterschiedlichen Funktionalitäten: SW-Client Download <-> Web-Browser Plugin Moderator <-> gleichberechtigte Teilnehmer spontane Einladungen nur über Mail, z.t. gar nicht möglich Browser-Unterstützung (z.t. nur IE) verständliche Benutzeroberfläche unterstützte Plattformen für Server und Clients: wünschenswert wäre PC Windows, Linux und Mac OS X (z.t. nur PC Windows) Übergänge zu H.323, Telefon, SIP usw. Anbindung von Directories, XML-Schnittstelle usw. kein ideales Produkt auf dem Markt! Seite 12

13 Webconferencing: Anforderungen Anforderungen aus DFN-Sicht Einfache Lösung für geringere Leistungsklasse als H.323 Desktop-Nutzung ohne aufwändige Installationen Schwerpunkt Audio und Datenanwendung rascher, problemloser Zugang flexible Nutzungsmöglichkeit mit oder ohne Moderator abgestuftes Administratormodell Realisierung auf verschiedenen Systemplattformen Übergänge in standardisierte Protokollwelten Seite 13

14 Webconferencing: Zeitplan Auswahl einiger Produkte zum Test ist erfolgt Tests der Clients haben weitgehend stattgefunden, Server werden noch getestet Zur Zeit Einholen von Angeboten Abschließende Auswahl eines Produktes in Kürze Technische Vorbereitungsarbeiten für das Dienstangebot Q01/2006 Bereitstellung einer Webconferencing-Komponente Ende Q01/2006 Seite 14

15 Alles über DFNVideoConference (DFNVC):

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