Jungen sind anders Mädchen auch! Geschlechtsunterschiede und die Konsequenzen für den erzieherischen Alltag

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1 sind anders auch! Geschlechtsunterschiede und die Konsequenzen für den erzieherischen Alltag 1. Einleitung 4 Positionen zu Geschlechtsunterschieden: 1. Geschlechtsunterschiede gibt es nicht oder sie sind gering. -> Alltagserfahrung und Forschungsstand spricht dagegen. 2. Geschlechtsunterschiede sind ausschließlich durch Sozialisation (Kultur) bedingt. -> Durch Forschung widerlegt, z.b. Lernen durch Belohnung und Bestrafung: Mütter fördern bei ihren Söhnen mehr Spiel mit geschlechtsneutralen und Spielsachen für. 3. Geschlechtsunterschiede sind ausschließlich durch Veranlagung (Gene) bedingt. -> Damit Anlagen (Gene) sich auswirken können, bedarf es immer bestimmter Umweltbedingungen. 4. Geschlechtsunterschiede sind durch eine Interaktion von Anlage (Gene) und Umwelt (Sozialisation, Kultur) bedingt. -> Allgemein anerkannte Erkenntnis, die genaue Wechselwirkung ist noch zu wenig erforscht. Evolutionsbiologie Bei allen zu innerer Befruchtung genötigten Lebewesen gibt es einen Geschlechtsunterschied in Bezug auf parentale Investition, d.h. dem Aufwand, den ein Elternteil für das Heranwachsen eines Nachkommens leisten muß. Dies führt zu unterschiedlichen Dispositionen: Bei weibliche Lebewesen zu Fürsorglichkeit und einer erhöhten Auslese bei der Partnerwahl. Bei männlichen Lebewesen zu einer Wettkampforientierung (aufgrund Konkurrenz um die Weibchen). Stammesgeschichtliche und kulturvergleichende Betrachtungen lassen kein Zweifel daran, daß dies auch beim Menschen so ist. Die vermittelnden Mechanismen sind die vererbten Hirnstrukturen und die Hormone. 3 Missverständnisse zur Veranlagung: 1. Veranlagung bedeutet Festgelegtsein! -> Eine Disposition (Anlage) ist keine Determination (Festlegung), sondern heißt, daß bestimmte Verhaltensweisen uns näher liegen. 2. Veranlagung setzt eine Norm und Abweichungen sind normwidrig! -> Die meisten Eigenschaften und Fähigkeiten sind normalverteilt, d.h. die meisten Menschen liegen im Durchschnittsbereich, ein geringerer Teil liegt am oberen und unteren Ende (z.b. die aggressivsten sind aggressiver als die friedlichsten ). Statt dieser Differenzierung (mehr oder weniger) wird psychologisch eine Generalisierung (alles oder nichts). 3. Veranlagung ist eine Rechtfertigung für Diskriminierung, v.a. des weiblichen Gschlechts! -> Anlagebedingte Unterschiede sind eine reine Beschreibung und keine Bewertung. Diese wird von Menschen (Männern?) vorgenommen und ist nicht zwangsläufig.

2 2. Tabellen Geschlechtsunterschiede Spielzeugwahl Bereits im Kleinstkindalter (als etwa Einjährige, also lange vor dem bewussten Wissen um ihr Geschlecht) zeigen und Vorlieben für bestimmte Spielsachen. bevorzugen Dinge, die sie grobmotorisch nutzen können (z.b. Bausteine), interessieren sich für Dinge, die sich bewegen bzw. Bewegung erlauben (z.b. Lastwagen), sowie für technische Spielsachen (z.b. Roboter). bevorzugen in diesem Alter Plüschtiere und interessieren sich für Puppen. Da die geschlechtsspezifischen Vorlieben in der Spielzeugwahl anlagebedingt sind ist der Sozialisationseinfluss durch die Bereitstellung von Spielzeug begrenzt. Deshalb sollte die Bedeutung von Spielsachen für die Ausbildung geschlechtstypischer Verhaltensweisen nicht überschätzt werden. Es ist also nicht ratsam zu viel Energie darauf zu verschwenden Kindern bestimmte Spielsachen anzupreisen. Versuchen Sie den natürlichen Bedürfnissen entgegen zu kommen und unterstützen sie die Kinder in ihren Interessen. Dabei ist es kein Widerspruch gleichzeitig Alternativen anzubieten und vielfältige Anregungen zu geben um den Erfahrungsspielraum zu erweitern. Bieten Sie an und folgen sie der Freude, das ist die beste Motivation. Spielverhalten bevorzugen körperliche Spiele mit Wettkampfcharakter. Sie raufen und toben gerne, machen gerne Lärm, lieben Bewegung und spielen lieber draußen (raumgreifender) in großen Gruppen. Sie experimentieren gerne, sind explorativer, aber auch übermütiger. Sie begeben sich in Situationen mit Abenteuercharakter und haben eine hohe Risikobereitschaft. beschäftigen sich gerne mit feinmotorischen Aktivitäten (Kneten, Malen, Basteln), spielen in der Puppenecke oder machen Rollenspiele. Sie spielen lieber "drinnen" (raumsparender), mehr zu zweit. zögern eher bei Riskantem, ziehen sich schneller zurück. Es ist hilfreich das unterschiedliche Spielverhalten der Geschlechter zu akzeptieren und Raum für geschlechtstypische Spiele zu geben. brauchen die Möglichkeit sich auszutoben, wild und laut zu spielen. Aufgrund der überwiegend dominanten Spielweise von, sollten Sie darauf achten, dass (Schutz-)räume haben, in denen sie ihren mädchenspezifischen Interessen nachgehen können. Wer das Spielverhalten des anderen Geschlechts interessanter findet, ausprobieren möchte, sollte die Gelegenheit dazu haben. Machen Sie sich frei von Rollenklischees. Entscheidend ist wie glücklich das Kind mit sich und seiner Situation ist. Belasten sie Kinder nicht mit Anforderungen, die Ihrem eigenen Denken entspringen, sondern zeigen Sie Ihren Respekt, indem Sie die individuelle Entscheidung jedes Kindes akzeptieren.

3 Spielpartner Aufgrund des vergleichbaren Spielstils fühlen sich Kinder frühzeitig von Kindern desselben Geschlechts angezogen. Das Spielverhalten gleichgeschlechtlicher Partner macht mehr Spaß und ist attraktiver. Sie können mit ihnen in einer Weise spielen, die ihren natürlichen Neigungen und Interessen entgegenkommt. Dieses Phänomen ist unabhängig von schlechten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Die Tendenz lieber mit gleichgeschlechtlichen Spielpartnern zu spielen tritt zuerst bei auf. Wenn die Buben allerdings beginnen zu bevorzugen, tun sie dies viel deutlicher. und brauchen die Möglichkeit in geschlechtshomogenen Gruppen zu spielen. Dies schließt selbstverständlich nicht aus immer wieder auch gemischtgeschlechtliche Angebote zu machen, in denen die Kinder diesbezüglich neue Erfahrungen sammeln können. Dies bedeutet allerdings in Erziehungseinrichtungen einen höheren Aufwand und hält meistens nur solange bis man die Kinder wieder sich selbst überlässt. Freundschaften Für spielen (Zweier-) Freundschaften eine untergeordnete Rolle. Für sie ist der Gruppenverband wichtiger als für. Innerhalb dieser Gruppe bleiben sie oft auf größerer Distanz. Die Gruppen sind motiviert durch das Interesse etwas gemeinsam zu unternehmen, e- her Zweckverbände, die das Abenteuerbedürfnis befriedigen. haben meist Freundschaften zu zweit, allenfalls zu dritt. Sie können fast immer eine beste Freundin benennen. vertiefen sich in intimen Unterhaltungen, wobei sie aufmerksam zuhören und unterstützend auf die Probleme der Anderen eingehen. Verständnis, Treue und Verantwortung sind wichtige Werte. freundschaften sind konfliktgeladener, weil durch die Eröffnung intimer Bereiche ein Gefühl des Ausgeliefertseins entsteht. Geben Sie Möglichkeiten banden zu bilden, in denen sie ihr Abenteuerbedürfnis ausleben können. Kommt es (bei beiden Geschlechtern) zu Konflikten ist es sinnvoll nicht zu schnell einzugreifen, sondern den Kindern zunächst die Möglichkeit zu geben, Konflikte aus eigener Kraft zu lösen. Erst wenn sie damit sichtlich überfordert sind sollten Sie unterstützend eingreifen. Ihr Kind will in Konfliktsituationen Hilfe, keine Kritik oder Vorhaltungen. Geben Sie lieber konstruktive Vorschläge und Anregungen, aus denen das Kind für sich passende aussuchen kann. Hilfreich ist es z.b. Verhalten in Rollenspielen einzuüben und im geschützten Rahmen mögliche Reaktionen auszuprobieren.

4 Denken/ Begabung haben (im Durchschnitt) im räumlich-visuellen Vorstellungsvermögen (z.b. Raumorientierung) sowie im mathematischanalytischen Denken einen Vorsprung. Entwicklungspsychologisch dominiert die rechte Hirnhälfte, in der u.a. das räumlich-visuelle Vorstellungsvermögen angesiedelt ist. verfügen (im Schnitt) über bessere verbale Fähigkeiten. Sie erwerben rascher Laute (ba, ma), bilden früher Wörter bzw. Sätze, lernen schneller Lesen und artikulieren sich besser. Die linke Gehirnhälfte reift schneller als bei. Da hier das Sprachzentrum sitzt, ergibt sich eine Dominanz der verbalen Fähigkeiten. Bestimmte Tätigkeiten, Interessen und Begabungen kommen den Geschlechtern mehr entgegen, lassen sich bequemer realisieren. Beide sind gleichwertig. Erst durch eine gesellschaftliche Bewertung kommt es zu einer Abwertung (weiblicher Fähigkeiten). Es ist hilfreich diese Unterschiede zu kennen. Nutzen sie dies und unterstützen Sie Kinder ihre natürlichen Fähigkeiten und Talente zu entfalten. Allerdings sollte sich Förderung nicht auf diese Bereiche allein beschränken, sondern im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklung auch Bereiche, die den Kindern nicht so nahe liegen, berücksichtigen. (s. Förderung) Förderung Kognitiver Fähigkeiten Durch Förderung und Training lassen sich Fähigkeiten verbessern, kann ein gleichwertiges Niveau erreicht werden, so dass letztlich keine Geschlechtsunterschiede mehr zu erkennen sind. Allerdings bedeutet dies für das andere Geschlecht jeweils einen höheren Aufwand. brauchen jeweils spezielle Förderung. Dass uns bestimmte Bereiche näher liegen, bedeutet nicht, dass wir festgelegt sind. Eine Förderung der jeweiligen anderen Begabungsbereiche, auch wenn es mit mehr Mühe verbunden ist, ist sehr wichtig und Erfolg versprechend. Bedenken Sie bei Sprachförderung: lesen anders als. Sie lesen zielorientierter, lassen schneller etwas aus oder überfliegen Texte. bevorzugen nichtkontinuierliche Texte mit Illustrationen. Deshalb können Sie über Sachbücher (mit Abbildungen, Tabellen, etc) besser ermutigt werden zu lesen. Weiterhin mögen sie Texte, die an ihrer Erfahrungswelt ansetzen, sie orientieren sich mehr an aktuellen Trends, Vorgaben aus der Peergroup und den Medien. Räumlich-visuelle/mathematisch-analytische Fähigkeiten werden u.a. durch Übung und Erfahrung mit entsprechendem Spielzeug entwickelt. (z.b. Lego, Bausteine) Auch Computerprogramme können eingesetzt werden um diese Fähigkeiten zu schulen und trainieren. In naturwissenschaftlichen Fächern wirkt sich eine Trennung der Geschlechter positiv auf Lernerfolge der aus.

5 Selbstvertrauen neigen zur Selbstüberschätzung. Sie sind oftmals, selbst in auswegslosen Situationen, naiv optimistisch. sehen ihren Erfolg vorzugsweise als Effekt ihres eigenen Könnens (internal). Misserfolge werden eher anderen Umständen oder anderen Personen zugeordnet (external). mangelt es oftmals an Selbstvertrauen. Teilweise haben sie Furcht vor dem Erfolg, weil sie wissen, dass es nicht erwünscht ist, wenn sie brillieren (v.a. in nicht-traditionellen Fähigkeiten). schreiben ihren Erfolg vorzugsweise dem Zufall (Glück oder wohlwollende Lehrer) zu (external), ihren Mißerfolg mangelnden Fähigkeiten (internal). Auch wenn es geschlechtstypische Unterschiede bezüglich des Denkens und der Begabung gibt ist ein entscheidender Punkt der Glaube in die eigenen Fähigkeiten. Oft werden Fähigkeiten der für selbstverständlich gehalten, bei werden positive Leistungen ausdrücklich belohnt. Achten sie darauf den Fähigkeiten der genügend Wertschätzung entgegenzubringen. (Das heißt nicht, dass die Leistungen der nicht ebenfalls geschätzt werden sollen.) Geben Sie Kindern immer genügend Möglichkeiten eigene Erfahrungen zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und Selbständigkeit zu üben, damit sich ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln kann. Empathie/ Perspektivübernahme neigen dazu sich eher in die Perspektive der Anderen zu hineinzudenken (rational) ohne dabei notwendigerweise auch emotional anzusprechen, z.b. interessieren sich nach einem Unfall eher für den Hergang als für die emotionale Verfassung der Beteiligten. verhalten sich eher empathisch, indem sie sich in die Stimmung der Anderen einfühlen (emotional), z. B. interessieren sie sich nach einem Unfall eher für die Gefühle der Beteiligten als für den Hergang. Bereits nach der Geburt sind sozialer eingestellt, halten länger Augenkontakt und reagieren intensiver auf ihr Gegenüber. Nehmen sie die zunehmende Offenheit und Erweiterung der Geschlechterbilder als Chance als Chance für ein anderes Junge-/sein. Schaffen Sie im Alltag Erlebnisräume für in denen sie Gefühlserfahrungen machen können, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Somit unterstützen Sie ihren Verhaltensspielraum, die rationale Sichtweise um eine emotionale zu erweitern. Ermutigen sie somit die Vielfalt des modernen Mannsein entdecken, im Gegensatz zur Einfalt des traditionellen (einengenden) Männerbildes. Erlauben sie Gefühle, die in unserer Gesellschaft weniger erwünscht sind, weil wir schlechter mit ihnen umgehen können (z.b. Wut / Enttäuschung) auszudrücken. Erweitern Sie emotionale Reaktionen von um Perspektivübernahme, um ebenfalls ihren Verhaltensspielraum zu vergrößern.

6 Sicherheit haben (im Kleinkindalter) ein geringeres Bedürfnis nach sozialer Nähe (z. B. körperlicher Kontakt). Sie haben ein größeres "Sicherheitsreservoir, können sich weiter von Bezugspersonen entfernen. Allerdings verbraucht sich diese Sicherheit mit zunehmender Entfernung rasch. Ist dann die Bezugsperson nicht verfügbar, entsteht schnell ein massives Sicherheitsdefizit mit entsprechend heftigen Reaktionen. haben (im Kleinkindalter) ein höheres Bedürfnis nach sozialer Nähe (z. B. engeren körperlichen Kontakt, mehr Bestätigung und Anlehnungsbedürfnis). Sie haben ein kleineres "Sicherheitsreservoir, d.h. sie können sich nicht so weit von Bezugspersonen entfernen. Allerdings hält diese Sicherheit länger an, d.h. sie reagieren bei Trennung weniger beeinträchtigt als. Auch wenn sich (i.d.r.) weiter von Eltern entfernen, benötigen sie dennoch gleichzeitig ihre Bezugspersonen bzw. Sicherheit. Dies beinhaltet auch die Möglichkeit Hilflosigkeit und Schwäche zeigen zu dürfen. Geben Sie beiden Seiten Platz, indem Sie z.b. auch akzeptieren wenn Rabauken sich bei einem wilden Spiel wehtun und Trost suchen. Geben Sie durch soziale Nähe und Kontakt die Sicherheit, die sie brauchen. So werden sie eine gute Grundlage haben ihre Umwelt zu erforschen. Risikobereitschaft haben ein erhöhtes Erregungsbedürfnis, sie begeben sich gerne in Situationen mit Abenteuercharakter und haben eine höhere Risikobereitschaft. Sie erleben Unbekanntes und Riskantes als erregende Situation. Ihre Unternehmungslust beinhaltet oft die Bereitschaft eine Schädigung in Kauf zu nehmen. haben generell eine erhöhte Unfallgefahr. haben ein geringeres Erregungsbedürfnis (z. B. Begegnung mit Unvertrautem, Fremdheit) als, eine geringere Erregungstoleranz und eine geringere Risikobereitschaft. Sie zögern eher bei Unbekannten Objekten und ziehen sich eher zurück. brauchen Bedingungen ihr Erregungsbedürfnis auszuleben, d.h. abenteuerlich zu spielen. Ist für Sicherheit gesorgt, können sie in diesem Rahmen ihre Erfahrungen sammeln. Es ist richtig zu ermutigen Neues zu erforschen, doch respektieren Sie auch wenn sie gar nicht das Bedürfnis danach zeigen. Denn wie jedes andere Gefühl ist auch Angst nützlich und sinnvoll. Sie mahnt aufzupassen, bereitet auf schwierige Situationen vor und schützt vor Gefahren. Überängstliche Kinder können Sie z.b. durch Gespräche, in denen sie sich verstanden und ernst genommen fühlen, angemessene Anforderungen, die zu Erfolgserlebnissen führen sowie ermutigende Phantasiereisen unterstützen. Weiterhin können Sie Ihre eigene Haltung überprüfen: Übermäßige Angst und betonte Fürsorglichkeit der Erwachsenen überträgt sich schnell und verhindert, dass Kinder wichtige Erfahrungen machen

7 Rangverhalten Bei sind Wettbewerbsorientierung, Rivalität und Hierarchien von großer Bedeutung. Das Ziel, eine hohe Rangposition zu erhalten, versuchen zu erreichen, indem sie Aufmerksamkeit auf sich lenken. Sie versuchen sich durch Imponieren den Rang zu sichern. Ist die Hierarchie in gruppen festgelegt, bleibt die Gruppenstruktur meist stabil, Auseinandersetzungen gehen zurück, d.h. dieses Verhalten wirkt konfliktreduzierend. sind weniger an Rangauseinandersetzungen interessiert als. Dies ist keine Folge schlechter Erfahrungen, sondern weil es ihnen nicht soviel Spaß macht, mit anderen Kräfte zu messen. Durch Zweierbeziehungen ergibt sich auch seltener die Notwendigkeit, eine stabile Rangordnungen zu erstreiten. Lassen Sie zu, dass Hierarchien suchen und brauchen, um damit ihr Gruppenverhalten zu stabilisieren. Auch wenn sich für nicht die Notwendigkeit ergibt, sind unspektakuläre Tätigkeiten und Spiel genauso wertvoll wie Aufsehen erregende Aktivitäten. Aggression Im Wettbewerb sind aggressiver. Bei Frustrationen reagieren beide Geschlechter gleich stark, unterscheiden sich aber in der Form der aggressiven Muster. zeigen also insgesamt mehr Aggressionen als. zeigen vermehrt offene (d.h. alle Formen körperlicher) Aggression und ihre Androhung. Um ihre Bedürfnisse durchzusetzen gehen oft mit Gewalt vor. Im Interessenkonflikt kommt es daher schnell zu einer Dominanz über die. Bei tritt in erster Linie verbale (z. B. Schimpfworte) und Beziehungsaggression auf (z. B. Abbruch der Beziehung) versuchen Andere zu überreden oder durch Bitten ihr Ziel zu erreichen. Aggression wird oft als etwas Negatives angesehen, man bemüht sich mehr darum sie zu vermeiden als sich damit auseinanderzusetzen. Damit übersieht man jedoch die konstruktiven Aspekte, so ist Aggression z.b. die Grundlage für Durchsetzungsfähigkeit. Setzen sich Kinder damit nicht auseinander, können sie auch nicht lernen aggressive Impulse in richtige Bahnen zu lenken. Die Einstellung, dass sich nicht wehren dürfen, nicht laut sein dürfen und ihre Aggressivität unterdrücken, sollte der Vergangenheit angehören. In Abgrenzung zur Aggression ist Gewalt absichtlich schädigendes Verhalten. Gewalt ist ein ungünstiger Lösungsversuch von Kindern (), denen momentan keine andere Möglichkeit der Bewältigung zur Verfügung stehen. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Gewalt und Hilflosigkeit, die dann motorisch entladen wird. Kommt es zu gewalttätigem Verhalten ist ein deutliches Signal in Form von Grenzsetzung, sowie eine begleitende Auseinandersetzung, in der das Kind lernt Alternativen zu entwickeln grundlegend.

8 3. Schluss Die Erkenntnis, dass Männer und Frauen von Natur aus anders sind, ist eine notwendige Voraussetzung auf dem Wege zu einer für beide Geschlechter menschenwürdigen Existenz. Geschlechtsstereotypen müssen ernst genommen werden, um sie überwinden zu können. Eine Gleichberechtigung der Geschlechter ist nur durch unterschiedliche Haltungen und Verhaltensweisen gegenüber den Geschlechtern erreichbar. 4. Literatur Bischof-Köhler, D. (2004): Von Natur aus anders. Die Psychologie der Geschlechtsunterschiede. Kohlhammer Preuschoff, G. (2005).! Wie sie glücklich heranwachsen. Beltz Verlag Rohrmann, T. & Thoma, P. (1998): im Kindertagestätten. Ein Handbuch zur geschlechtsbezogenen Pädagogik. Lambertus

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