Jungen sind anders Mädchen auch! Geschlechtsunterschiede und die Konsequenzen für den erzieherischen Alltag

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Jungen sind anders Mädchen auch! Geschlechtsunterschiede und die Konsequenzen für den erzieherischen Alltag"

Transkript

1 sind anders auch! Geschlechtsunterschiede und die Konsequenzen für den erzieherischen Alltag 1. Einleitung 4 Positionen zu Geschlechtsunterschieden: 1. Geschlechtsunterschiede gibt es nicht oder sie sind gering. -> Alltagserfahrung und Forschungsstand spricht dagegen. 2. Geschlechtsunterschiede sind ausschließlich durch Sozialisation (Kultur) bedingt. -> Durch Forschung widerlegt, z.b. Lernen durch Belohnung und Bestrafung: Mütter fördern bei ihren Söhnen mehr Spiel mit geschlechtsneutralen und Spielsachen für. 3. Geschlechtsunterschiede sind ausschließlich durch Veranlagung (Gene) bedingt. -> Damit Anlagen (Gene) sich auswirken können, bedarf es immer bestimmter Umweltbedingungen. 4. Geschlechtsunterschiede sind durch eine Interaktion von Anlage (Gene) und Umwelt (Sozialisation, Kultur) bedingt. -> Allgemein anerkannte Erkenntnis, die genaue Wechselwirkung ist noch zu wenig erforscht. Evolutionsbiologie Bei allen zu innerer Befruchtung genötigten Lebewesen gibt es einen Geschlechtsunterschied in Bezug auf parentale Investition, d.h. dem Aufwand, den ein Elternteil für das Heranwachsen eines Nachkommens leisten muß. Dies führt zu unterschiedlichen Dispositionen: Bei weibliche Lebewesen zu Fürsorglichkeit und einer erhöhten Auslese bei der Partnerwahl. Bei männlichen Lebewesen zu einer Wettkampforientierung (aufgrund Konkurrenz um die Weibchen). Stammesgeschichtliche und kulturvergleichende Betrachtungen lassen kein Zweifel daran, daß dies auch beim Menschen so ist. Die vermittelnden Mechanismen sind die vererbten Hirnstrukturen und die Hormone. 3 Missverständnisse zur Veranlagung: 1. Veranlagung bedeutet Festgelegtsein! -> Eine Disposition (Anlage) ist keine Determination (Festlegung), sondern heißt, daß bestimmte Verhaltensweisen uns näher liegen. 2. Veranlagung setzt eine Norm und Abweichungen sind normwidrig! -> Die meisten Eigenschaften und Fähigkeiten sind normalverteilt, d.h. die meisten Menschen liegen im Durchschnittsbereich, ein geringerer Teil liegt am oberen und unteren Ende (z.b. die aggressivsten sind aggressiver als die friedlichsten ). Statt dieser Differenzierung (mehr oder weniger) wird psychologisch eine Generalisierung (alles oder nichts). 3. Veranlagung ist eine Rechtfertigung für Diskriminierung, v.a. des weiblichen Gschlechts! -> Anlagebedingte Unterschiede sind eine reine Beschreibung und keine Bewertung. Diese wird von Menschen (Männern?) vorgenommen und ist nicht zwangsläufig.

2 2. Tabellen Geschlechtsunterschiede Spielzeugwahl Bereits im Kleinstkindalter (als etwa Einjährige, also lange vor dem bewussten Wissen um ihr Geschlecht) zeigen und Vorlieben für bestimmte Spielsachen. bevorzugen Dinge, die sie grobmotorisch nutzen können (z.b. Bausteine), interessieren sich für Dinge, die sich bewegen bzw. Bewegung erlauben (z.b. Lastwagen), sowie für technische Spielsachen (z.b. Roboter). bevorzugen in diesem Alter Plüschtiere und interessieren sich für Puppen. Da die geschlechtsspezifischen Vorlieben in der Spielzeugwahl anlagebedingt sind ist der Sozialisationseinfluss durch die Bereitstellung von Spielzeug begrenzt. Deshalb sollte die Bedeutung von Spielsachen für die Ausbildung geschlechtstypischer Verhaltensweisen nicht überschätzt werden. Es ist also nicht ratsam zu viel Energie darauf zu verschwenden Kindern bestimmte Spielsachen anzupreisen. Versuchen Sie den natürlichen Bedürfnissen entgegen zu kommen und unterstützen sie die Kinder in ihren Interessen. Dabei ist es kein Widerspruch gleichzeitig Alternativen anzubieten und vielfältige Anregungen zu geben um den Erfahrungsspielraum zu erweitern. Bieten Sie an und folgen sie der Freude, das ist die beste Motivation. Spielverhalten bevorzugen körperliche Spiele mit Wettkampfcharakter. Sie raufen und toben gerne, machen gerne Lärm, lieben Bewegung und spielen lieber draußen (raumgreifender) in großen Gruppen. Sie experimentieren gerne, sind explorativer, aber auch übermütiger. Sie begeben sich in Situationen mit Abenteuercharakter und haben eine hohe Risikobereitschaft. beschäftigen sich gerne mit feinmotorischen Aktivitäten (Kneten, Malen, Basteln), spielen in der Puppenecke oder machen Rollenspiele. Sie spielen lieber "drinnen" (raumsparender), mehr zu zweit. zögern eher bei Riskantem, ziehen sich schneller zurück. Es ist hilfreich das unterschiedliche Spielverhalten der Geschlechter zu akzeptieren und Raum für geschlechtstypische Spiele zu geben. brauchen die Möglichkeit sich auszutoben, wild und laut zu spielen. Aufgrund der überwiegend dominanten Spielweise von, sollten Sie darauf achten, dass (Schutz-)räume haben, in denen sie ihren mädchenspezifischen Interessen nachgehen können. Wer das Spielverhalten des anderen Geschlechts interessanter findet, ausprobieren möchte, sollte die Gelegenheit dazu haben. Machen Sie sich frei von Rollenklischees. Entscheidend ist wie glücklich das Kind mit sich und seiner Situation ist. Belasten sie Kinder nicht mit Anforderungen, die Ihrem eigenen Denken entspringen, sondern zeigen Sie Ihren Respekt, indem Sie die individuelle Entscheidung jedes Kindes akzeptieren.

3 Spielpartner Aufgrund des vergleichbaren Spielstils fühlen sich Kinder frühzeitig von Kindern desselben Geschlechts angezogen. Das Spielverhalten gleichgeschlechtlicher Partner macht mehr Spaß und ist attraktiver. Sie können mit ihnen in einer Weise spielen, die ihren natürlichen Neigungen und Interessen entgegenkommt. Dieses Phänomen ist unabhängig von schlechten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Die Tendenz lieber mit gleichgeschlechtlichen Spielpartnern zu spielen tritt zuerst bei auf. Wenn die Buben allerdings beginnen zu bevorzugen, tun sie dies viel deutlicher. und brauchen die Möglichkeit in geschlechtshomogenen Gruppen zu spielen. Dies schließt selbstverständlich nicht aus immer wieder auch gemischtgeschlechtliche Angebote zu machen, in denen die Kinder diesbezüglich neue Erfahrungen sammeln können. Dies bedeutet allerdings in Erziehungseinrichtungen einen höheren Aufwand und hält meistens nur solange bis man die Kinder wieder sich selbst überlässt. Freundschaften Für spielen (Zweier-) Freundschaften eine untergeordnete Rolle. Für sie ist der Gruppenverband wichtiger als für. Innerhalb dieser Gruppe bleiben sie oft auf größerer Distanz. Die Gruppen sind motiviert durch das Interesse etwas gemeinsam zu unternehmen, e- her Zweckverbände, die das Abenteuerbedürfnis befriedigen. haben meist Freundschaften zu zweit, allenfalls zu dritt. Sie können fast immer eine beste Freundin benennen. vertiefen sich in intimen Unterhaltungen, wobei sie aufmerksam zuhören und unterstützend auf die Probleme der Anderen eingehen. Verständnis, Treue und Verantwortung sind wichtige Werte. freundschaften sind konfliktgeladener, weil durch die Eröffnung intimer Bereiche ein Gefühl des Ausgeliefertseins entsteht. Geben Sie Möglichkeiten banden zu bilden, in denen sie ihr Abenteuerbedürfnis ausleben können. Kommt es (bei beiden Geschlechtern) zu Konflikten ist es sinnvoll nicht zu schnell einzugreifen, sondern den Kindern zunächst die Möglichkeit zu geben, Konflikte aus eigener Kraft zu lösen. Erst wenn sie damit sichtlich überfordert sind sollten Sie unterstützend eingreifen. Ihr Kind will in Konfliktsituationen Hilfe, keine Kritik oder Vorhaltungen. Geben Sie lieber konstruktive Vorschläge und Anregungen, aus denen das Kind für sich passende aussuchen kann. Hilfreich ist es z.b. Verhalten in Rollenspielen einzuüben und im geschützten Rahmen mögliche Reaktionen auszuprobieren.

4 Denken/ Begabung haben (im Durchschnitt) im räumlich-visuellen Vorstellungsvermögen (z.b. Raumorientierung) sowie im mathematischanalytischen Denken einen Vorsprung. Entwicklungspsychologisch dominiert die rechte Hirnhälfte, in der u.a. das räumlich-visuelle Vorstellungsvermögen angesiedelt ist. verfügen (im Schnitt) über bessere verbale Fähigkeiten. Sie erwerben rascher Laute (ba, ma), bilden früher Wörter bzw. Sätze, lernen schneller Lesen und artikulieren sich besser. Die linke Gehirnhälfte reift schneller als bei. Da hier das Sprachzentrum sitzt, ergibt sich eine Dominanz der verbalen Fähigkeiten. Bestimmte Tätigkeiten, Interessen und Begabungen kommen den Geschlechtern mehr entgegen, lassen sich bequemer realisieren. Beide sind gleichwertig. Erst durch eine gesellschaftliche Bewertung kommt es zu einer Abwertung (weiblicher Fähigkeiten). Es ist hilfreich diese Unterschiede zu kennen. Nutzen sie dies und unterstützen Sie Kinder ihre natürlichen Fähigkeiten und Talente zu entfalten. Allerdings sollte sich Förderung nicht auf diese Bereiche allein beschränken, sondern im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklung auch Bereiche, die den Kindern nicht so nahe liegen, berücksichtigen. (s. Förderung) Förderung Kognitiver Fähigkeiten Durch Förderung und Training lassen sich Fähigkeiten verbessern, kann ein gleichwertiges Niveau erreicht werden, so dass letztlich keine Geschlechtsunterschiede mehr zu erkennen sind. Allerdings bedeutet dies für das andere Geschlecht jeweils einen höheren Aufwand. brauchen jeweils spezielle Förderung. Dass uns bestimmte Bereiche näher liegen, bedeutet nicht, dass wir festgelegt sind. Eine Förderung der jeweiligen anderen Begabungsbereiche, auch wenn es mit mehr Mühe verbunden ist, ist sehr wichtig und Erfolg versprechend. Bedenken Sie bei Sprachförderung: lesen anders als. Sie lesen zielorientierter, lassen schneller etwas aus oder überfliegen Texte. bevorzugen nichtkontinuierliche Texte mit Illustrationen. Deshalb können Sie über Sachbücher (mit Abbildungen, Tabellen, etc) besser ermutigt werden zu lesen. Weiterhin mögen sie Texte, die an ihrer Erfahrungswelt ansetzen, sie orientieren sich mehr an aktuellen Trends, Vorgaben aus der Peergroup und den Medien. Räumlich-visuelle/mathematisch-analytische Fähigkeiten werden u.a. durch Übung und Erfahrung mit entsprechendem Spielzeug entwickelt. (z.b. Lego, Bausteine) Auch Computerprogramme können eingesetzt werden um diese Fähigkeiten zu schulen und trainieren. In naturwissenschaftlichen Fächern wirkt sich eine Trennung der Geschlechter positiv auf Lernerfolge der aus.

5 Selbstvertrauen neigen zur Selbstüberschätzung. Sie sind oftmals, selbst in auswegslosen Situationen, naiv optimistisch. sehen ihren Erfolg vorzugsweise als Effekt ihres eigenen Könnens (internal). Misserfolge werden eher anderen Umständen oder anderen Personen zugeordnet (external). mangelt es oftmals an Selbstvertrauen. Teilweise haben sie Furcht vor dem Erfolg, weil sie wissen, dass es nicht erwünscht ist, wenn sie brillieren (v.a. in nicht-traditionellen Fähigkeiten). schreiben ihren Erfolg vorzugsweise dem Zufall (Glück oder wohlwollende Lehrer) zu (external), ihren Mißerfolg mangelnden Fähigkeiten (internal). Auch wenn es geschlechtstypische Unterschiede bezüglich des Denkens und der Begabung gibt ist ein entscheidender Punkt der Glaube in die eigenen Fähigkeiten. Oft werden Fähigkeiten der für selbstverständlich gehalten, bei werden positive Leistungen ausdrücklich belohnt. Achten sie darauf den Fähigkeiten der genügend Wertschätzung entgegenzubringen. (Das heißt nicht, dass die Leistungen der nicht ebenfalls geschätzt werden sollen.) Geben Sie Kindern immer genügend Möglichkeiten eigene Erfahrungen zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und Selbständigkeit zu üben, damit sich ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln kann. Empathie/ Perspektivübernahme neigen dazu sich eher in die Perspektive der Anderen zu hineinzudenken (rational) ohne dabei notwendigerweise auch emotional anzusprechen, z.b. interessieren sich nach einem Unfall eher für den Hergang als für die emotionale Verfassung der Beteiligten. verhalten sich eher empathisch, indem sie sich in die Stimmung der Anderen einfühlen (emotional), z. B. interessieren sie sich nach einem Unfall eher für die Gefühle der Beteiligten als für den Hergang. Bereits nach der Geburt sind sozialer eingestellt, halten länger Augenkontakt und reagieren intensiver auf ihr Gegenüber. Nehmen sie die zunehmende Offenheit und Erweiterung der Geschlechterbilder als Chance als Chance für ein anderes Junge-/sein. Schaffen Sie im Alltag Erlebnisräume für in denen sie Gefühlserfahrungen machen können, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Somit unterstützen Sie ihren Verhaltensspielraum, die rationale Sichtweise um eine emotionale zu erweitern. Ermutigen sie somit die Vielfalt des modernen Mannsein entdecken, im Gegensatz zur Einfalt des traditionellen (einengenden) Männerbildes. Erlauben sie Gefühle, die in unserer Gesellschaft weniger erwünscht sind, weil wir schlechter mit ihnen umgehen können (z.b. Wut / Enttäuschung) auszudrücken. Erweitern Sie emotionale Reaktionen von um Perspektivübernahme, um ebenfalls ihren Verhaltensspielraum zu vergrößern.

6 Sicherheit haben (im Kleinkindalter) ein geringeres Bedürfnis nach sozialer Nähe (z. B. körperlicher Kontakt). Sie haben ein größeres "Sicherheitsreservoir, können sich weiter von Bezugspersonen entfernen. Allerdings verbraucht sich diese Sicherheit mit zunehmender Entfernung rasch. Ist dann die Bezugsperson nicht verfügbar, entsteht schnell ein massives Sicherheitsdefizit mit entsprechend heftigen Reaktionen. haben (im Kleinkindalter) ein höheres Bedürfnis nach sozialer Nähe (z. B. engeren körperlichen Kontakt, mehr Bestätigung und Anlehnungsbedürfnis). Sie haben ein kleineres "Sicherheitsreservoir, d.h. sie können sich nicht so weit von Bezugspersonen entfernen. Allerdings hält diese Sicherheit länger an, d.h. sie reagieren bei Trennung weniger beeinträchtigt als. Auch wenn sich (i.d.r.) weiter von Eltern entfernen, benötigen sie dennoch gleichzeitig ihre Bezugspersonen bzw. Sicherheit. Dies beinhaltet auch die Möglichkeit Hilflosigkeit und Schwäche zeigen zu dürfen. Geben Sie beiden Seiten Platz, indem Sie z.b. auch akzeptieren wenn Rabauken sich bei einem wilden Spiel wehtun und Trost suchen. Geben Sie durch soziale Nähe und Kontakt die Sicherheit, die sie brauchen. So werden sie eine gute Grundlage haben ihre Umwelt zu erforschen. Risikobereitschaft haben ein erhöhtes Erregungsbedürfnis, sie begeben sich gerne in Situationen mit Abenteuercharakter und haben eine höhere Risikobereitschaft. Sie erleben Unbekanntes und Riskantes als erregende Situation. Ihre Unternehmungslust beinhaltet oft die Bereitschaft eine Schädigung in Kauf zu nehmen. haben generell eine erhöhte Unfallgefahr. haben ein geringeres Erregungsbedürfnis (z. B. Begegnung mit Unvertrautem, Fremdheit) als, eine geringere Erregungstoleranz und eine geringere Risikobereitschaft. Sie zögern eher bei Unbekannten Objekten und ziehen sich eher zurück. brauchen Bedingungen ihr Erregungsbedürfnis auszuleben, d.h. abenteuerlich zu spielen. Ist für Sicherheit gesorgt, können sie in diesem Rahmen ihre Erfahrungen sammeln. Es ist richtig zu ermutigen Neues zu erforschen, doch respektieren Sie auch wenn sie gar nicht das Bedürfnis danach zeigen. Denn wie jedes andere Gefühl ist auch Angst nützlich und sinnvoll. Sie mahnt aufzupassen, bereitet auf schwierige Situationen vor und schützt vor Gefahren. Überängstliche Kinder können Sie z.b. durch Gespräche, in denen sie sich verstanden und ernst genommen fühlen, angemessene Anforderungen, die zu Erfolgserlebnissen führen sowie ermutigende Phantasiereisen unterstützen. Weiterhin können Sie Ihre eigene Haltung überprüfen: Übermäßige Angst und betonte Fürsorglichkeit der Erwachsenen überträgt sich schnell und verhindert, dass Kinder wichtige Erfahrungen machen

7 Rangverhalten Bei sind Wettbewerbsorientierung, Rivalität und Hierarchien von großer Bedeutung. Das Ziel, eine hohe Rangposition zu erhalten, versuchen zu erreichen, indem sie Aufmerksamkeit auf sich lenken. Sie versuchen sich durch Imponieren den Rang zu sichern. Ist die Hierarchie in gruppen festgelegt, bleibt die Gruppenstruktur meist stabil, Auseinandersetzungen gehen zurück, d.h. dieses Verhalten wirkt konfliktreduzierend. sind weniger an Rangauseinandersetzungen interessiert als. Dies ist keine Folge schlechter Erfahrungen, sondern weil es ihnen nicht soviel Spaß macht, mit anderen Kräfte zu messen. Durch Zweierbeziehungen ergibt sich auch seltener die Notwendigkeit, eine stabile Rangordnungen zu erstreiten. Lassen Sie zu, dass Hierarchien suchen und brauchen, um damit ihr Gruppenverhalten zu stabilisieren. Auch wenn sich für nicht die Notwendigkeit ergibt, sind unspektakuläre Tätigkeiten und Spiel genauso wertvoll wie Aufsehen erregende Aktivitäten. Aggression Im Wettbewerb sind aggressiver. Bei Frustrationen reagieren beide Geschlechter gleich stark, unterscheiden sich aber in der Form der aggressiven Muster. zeigen also insgesamt mehr Aggressionen als. zeigen vermehrt offene (d.h. alle Formen körperlicher) Aggression und ihre Androhung. Um ihre Bedürfnisse durchzusetzen gehen oft mit Gewalt vor. Im Interessenkonflikt kommt es daher schnell zu einer Dominanz über die. Bei tritt in erster Linie verbale (z. B. Schimpfworte) und Beziehungsaggression auf (z. B. Abbruch der Beziehung) versuchen Andere zu überreden oder durch Bitten ihr Ziel zu erreichen. Aggression wird oft als etwas Negatives angesehen, man bemüht sich mehr darum sie zu vermeiden als sich damit auseinanderzusetzen. Damit übersieht man jedoch die konstruktiven Aspekte, so ist Aggression z.b. die Grundlage für Durchsetzungsfähigkeit. Setzen sich Kinder damit nicht auseinander, können sie auch nicht lernen aggressive Impulse in richtige Bahnen zu lenken. Die Einstellung, dass sich nicht wehren dürfen, nicht laut sein dürfen und ihre Aggressivität unterdrücken, sollte der Vergangenheit angehören. In Abgrenzung zur Aggression ist Gewalt absichtlich schädigendes Verhalten. Gewalt ist ein ungünstiger Lösungsversuch von Kindern (), denen momentan keine andere Möglichkeit der Bewältigung zur Verfügung stehen. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Gewalt und Hilflosigkeit, die dann motorisch entladen wird. Kommt es zu gewalttätigem Verhalten ist ein deutliches Signal in Form von Grenzsetzung, sowie eine begleitende Auseinandersetzung, in der das Kind lernt Alternativen zu entwickeln grundlegend.

8 3. Schluss Die Erkenntnis, dass Männer und Frauen von Natur aus anders sind, ist eine notwendige Voraussetzung auf dem Wege zu einer für beide Geschlechter menschenwürdigen Existenz. Geschlechtsstereotypen müssen ernst genommen werden, um sie überwinden zu können. Eine Gleichberechtigung der Geschlechter ist nur durch unterschiedliche Haltungen und Verhaltensweisen gegenüber den Geschlechtern erreichbar. 4. Literatur Bischof-Köhler, D. (2004): Von Natur aus anders. Die Psychologie der Geschlechtsunterschiede. Kohlhammer Preuschoff, G. (2005).! Wie sie glücklich heranwachsen. Beltz Verlag Rohrmann, T. & Thoma, P. (1998): im Kindertagestätten. Ein Handbuch zur geschlechtsbezogenen Pädagogik. Lambertus

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen?

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? 1 Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? Kufstein 13. 2. 2015 2 wissenschaftlicher Hintergrund entwicklungspsychologische Arbeiten von Norbert Bischof und Doris Bischof- Köhler Reifungsschritte

Mehr

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen

Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Psychologische Begleitung bei chronischen und onkologischen Erkrankungen Die Diagnose Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist für die meisten Menschen erst einmal ein Schock. Das Leben scheint angehalten

Mehr

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik

Lorenz & Grahn. Angebote für Mitarbeiter der Pflege. Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Angebote für Mitarbeiter der Pflege Wertschätzende Kommunikation in der Klinik Neben der fachlichen Kompetenz trägt eine wertschätzende Kommunikation mit Patienten und Angehörigen als auch im Team wesentlich

Mehr

Seminarreihe für Pflegeberufe

Seminarreihe für Pflegeberufe Sie sind ständig gefordert sich auf besondere Bedürfnisse von alten oder kranken Menschen einzustellen Sie sind aber auch Ansprechpartner für Angehörige dieser zu betreuenden Menschen und hier oft mit

Mehr

Die genauen Kursinhalte, alle Einzelheiten und Termine können bei einem individuellen Gespräch geklärt werden. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Die genauen Kursinhalte, alle Einzelheiten und Termine können bei einem individuellen Gespräch geklärt werden. Wir freuen uns über Ihr Interesse! Unser Angebot unter dem Titel bewusst leben zielt auf Kinder im Alter von rund 7 bis 12 Jahren ab. Es wäre möglich, das Projekt im Rahmen eines Kurses, sowie eines Workshops anzubieten. Dabei haben Sie

Mehr

Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan

Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation nach Deci & Ryan Lernmotivation intrinsische extrinsische Gegenstands- Bezogene (Interesse) Tätigkeits- Bezogene (tb Anreizen) Intrinsische Motivation effektives

Mehr

Orientierung zum Themenbereich Kindliche Entwicklung

Orientierung zum Themenbereich Kindliche Entwicklung Orientierung zum Themenbereich Kindliche Entwicklung A) Ziele â Die Eltern erhalten Informationen und Anregungen, um zu erkennen, dass sie die wichtigsten Personen im Leben ihres Kindes sind. â Die Eltern

Mehr

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten

Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Tipp 1 Achten Sie auf Spaß: es handelt sich dabei um wissenschaftliche Daten Spaß zu haben ist nicht dumm oder frivol, sondern gibt wichtige Hinweise, die Sie zu Ihren Begabungen führen. Stellen Sie fest,

Mehr

9. Sozialwissenschaften

9. Sozialwissenschaften 9. Sozialwissenschaften 9.1 Allgemeines Die Lektionendotation im Fach Sozialwissenschaft beträgt 200 Lektionen. Davon sind 10% für den interdisziplinären Unterricht freizuhalten. (Stand April 2005) 9.2

Mehr

1. Für die Familie: Gespräche nach dem Modell der Familienkonferenzen,

1. Für die Familie: Gespräche nach dem Modell der Familienkonferenzen, 1. Für die Familie: Gespräche nach dem Modell der Familienkonferenzen, Gesprächsimpulse, Experimente 1.a Deeskalationstricks Wir beginnen mit den Grundlagen für Gespräche und Begegnungen. Damit meinen

Mehr

Meine typischen Verhaltensmuster

Meine typischen Verhaltensmuster Arbeitsblatt: Meine typischen Verhaltensmuster Seite 1 Meine typischen Verhaltensmuster Was sagen sie mir in Bezug auf meine berufliche Orientierung? Es gibt sehr unterschiedliche Formen, wie Menschen

Mehr

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen Kinder stark machen Unser Ziel ist es, unsere Schüler stark zu machen für eine selbständige Lebensführung. Schüler an Förderschulen haben Versagen und Niederlagen erlebt und dadurch häufig ein beschädigtes

Mehr

Mädchentreff Goldach Ziele und Inhalte

Mädchentreff Goldach Ziele und Inhalte Mädchentreff Goldach Ziele und Inhalte 1 Zielgruppe 1 2 Ziele 1 2.1 Ziele auf individueller Ebene der Mädchen 1 2.2 Ziele auf gesellschaftlicher Ebene 1 2.3 Ziele auf der Ebene des Mädchentreffs 1 3 Angebote

Mehr

Verpflichtende Elternberatung gemäß 95 Abs. 1a und 107 Abs. 3 Außerstreitgesetz. Fachtagung Familienrecht 20.11.2013, Klagenfurt

Verpflichtende Elternberatung gemäß 95 Abs. 1a und 107 Abs. 3 Außerstreitgesetz. Fachtagung Familienrecht 20.11.2013, Klagenfurt Verpflichtende Elternberatung gemäß 95 Abs. 1a und 107 Abs. 3 Außerstreitgesetz Verpflichtende Beratung ist Schritt in die richtige Richtung Warum? Verhalten der Eltern während/nach der Trennung hat große

Mehr

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation»Soft Skills kompakt«verlag Junfermann Ihr Kommunikationsstil zeigt, wer Sie sind 19 in guter Absicht sehr schnell

Mehr

Paartherapie. Über Freud und Leid an der Beziehungsarbeit. Von Dipl.-Psych. Andrea Richter

Paartherapie. Über Freud und Leid an der Beziehungsarbeit. Von Dipl.-Psych. Andrea Richter IPSIS Institut für psychotherapeutische Information und Beratung Paartherapie Über Freud und Leid an der Beziehungsarbeit Von Dipl.-Psych. Andrea Richter Jeder Mensch erlebt und lebt auf seine ganz persönliche

Mehr

Unterstützung der emotionalsozialen. Berufsfachschule für Kinderpflege. Schuljahr 1 und 2. Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung 1

Unterstützung der emotionalsozialen. Berufsfachschule für Kinderpflege. Schuljahr 1 und 2. Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung 1 Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung 1 Berufsfachschule für Kinderpflege Unterstützung der emotionalsozialen Entwicklung Schuljahr 1 und 2 2 Unterstützung der emotional-sozialen Entwicklung

Mehr

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll

GK Psychologie. 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50. Stundenprotokoll GK Psychologie 2-stündig 1 Klausur pro Halbjahr m:s 50 :50 Stundenprotokoll 1. Was ist Psychologie? Psychologie ist nicht... Seelenspionage, Gläser rücken, Psycho von Hitchcock, der Kummerkasten für alle...

Mehr

Burnout bei chronischer Erkrankung und Möglichkeiten von Coaching

Burnout bei chronischer Erkrankung und Möglichkeiten von Coaching Burnout bei chronischer Erkrankung und Möglichkeiten von Coaching Fortbildung der Gesellschaft Nierentransplantierter und Dialysepatienten Juni 2006 Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek Der Burnout - Zyklus

Mehr

www.kinderzentrum-mecklenburg.de

www.kinderzentrum-mecklenburg.de www.kinderzentrum-mecklenburg.de 09:00-09:15 Uhr Eröffnung Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin, Kinderzentrum Mecklenburg 09:15-10:00 Uhr Trennung und Scheidung im Erleben der Kinder Elisabeth Jecht, Diplom-Psychologin,

Mehr

Sozialpädagogisches Konzept

Sozialpädagogisches Konzept Sozialpädagogisches Konzept Unsere Philosophie Es geht bei Erziehung und Bildung nicht darum, das Gedächtnis wie ein Fass zu füllen, sondern darum, Lichter anzuzünden, die alleine weiterbrennen können.

Mehr

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus?

NINA DEISSLER. Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? NINA DEISSLER Flirten Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus? Die Steinzeit lässt grüßen 19 es sonst zu erklären, dass Männer bei einer Möglichkeit zum One-Night-Stand mit

Mehr

Asperger-Syndrom. Entwicklung vom Säuglingsbis zum Schulalter. Falldarstellung. Mag. Karin Moro / Institut Hartheim

Asperger-Syndrom. Entwicklung vom Säuglingsbis zum Schulalter. Falldarstellung. Mag. Karin Moro / Institut Hartheim Asperger-Syndrom Entwicklung vom Säuglingsbis zum Schulalter Falldarstellung Diagnosekriterien nach ICD-10 (F84.5) Qualitative Beeinträchtigung der sozialen Interaktion 2 Beeinträchtigung nonverbaler Verhaltensweisen

Mehr

Change Management Leitfaden

Change Management Leitfaden Change Management Leitfaden Eine Übersicht von Aktivitäten, um Betroffene zu Beteiligten zu machen Betroffene sind alle Personen, auf die sich die Veränderung direkt oder indirekt auswirkt. Sie erfahren

Mehr

Was Kinder brauchen - Sieben Grundbedürfnisse -

Was Kinder brauchen - Sieben Grundbedürfnisse - Was Kinder brauchen - Sieben Grundbedürfnisse - Amt für Jugend und Familie - Jugendamt - Für eine gesunde Entwicklung brauchen Kinder mehr als nur Nahrung und ein Dach über dem Kopf. Der Wunsch nach Nähe

Mehr

Resilienz. Was macht Kinder stark? Dagmar Feldt, Ärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie, Klein Nordseer Str. 5a, 24242 Felde

Resilienz. Was macht Kinder stark? Dagmar Feldt, Ärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie, Klein Nordseer Str. 5a, 24242 Felde Resilienz Was macht Kinder stark? Dies sind nicht die Originalfolien aus dem Vortrag, aus technischen Gründen habe ich mich entschlossen, die Folien zu transkribieren. Ich hoffe, die Verständlichketi hat

Mehr

Liebeskummer - Sprechstunde. Singleberatung

Liebeskummer - Sprechstunde. Singleberatung Liebeskummer - Sprechstunde Singleberatung HP für Psychotherapie Heidemarie Voigt Danzstr. 1 39104 Magdeburg e-mail:voigt@reden-ist-gold.info www.reden-ist-gold.info Tel. 0391-50 38 444 Fax 0391-50 38

Mehr

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft

Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft Teil 1 Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft In der pädagogischen Praxis von Kindertagesstätten hat die Elternarbeit in den vergangenen Jahren einen zunehmend höheren Stellenwert bekommen. Unter dem

Mehr

Geschlechtsunterschiede bezüglich Partnerschaftsmerkmalen

Geschlechtsunterschiede bezüglich Partnerschaftsmerkmalen Geschlechtsunterschiede bezüglich Partnerschaftsmerkmalen Prof. Dr. Guy Bodenmann Universität Zürich Inhalt des Vortrags Männer vom Mars, Frauen von der Venus? Mythen, Stereotypien und wissenschaftliche

Mehr

Leitbild der Elisabethstift-Schule

Leitbild der Elisabethstift-Schule Leitbild der Elisabethstift-Schule Das Leitbild des Elisabethstifts bildet die Grundlage für das Leitbild der Elisabethstift-Schule, welches modifiziert und auf schulische Schwerpunkte angepasst wurde.

Mehr

Wir achten und schätzen

Wir achten und schätzen achten und schätzen Der Mensch und seine Einzigartigkeit stehen bei uns im Zentrum. begegne ich den Mitarbeitenden auf Augenhöhe und mit Empathie stehe ich den Mitarbeitenden in belastenden Situationen

Mehr

Mit dem. zum Traumjob

Mit dem. zum Traumjob Mit dem zum Traumjob Die passende Ausbildung finden. Aber wie? Bevor du dir Gedanken zu einem speziellen Ausbildungsberuf oder einer Studienrichtung macht, ist es wichtig dich mit deiner eigenen Person

Mehr

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption -

Tiefenpsychologische Körpertherapie - Konzeption - Martin Pritzel Staatlich anerkannter Erzieher und Körpertherapeut Hertinger Str. 48 59423 Unna Tel. : 02303/29 19 20 1 Fax. : 02303/29 19 21 1 Mobil : 0163 /25 04 42 5 Mail : info@martin-pritzel.de Über

Mehr

Ingo Hertzstell + Agnes Böhme-Höring. Mobbing im Kollegium. Bundeskongress für Schulpsychologie Stuttgart 2008

Ingo Hertzstell + Agnes Böhme-Höring. Mobbing im Kollegium. Bundeskongress für Schulpsychologie Stuttgart 2008 Ingo Hertzstell + Agnes Böhme-Höring Mobbing im Kollegium Bundeskongress für Schulpsychologie Stuttgart 2008 Einführung Definition Unter Mobbing ist zu verstehen, dass jemand am Arbeitsplatz häufig über

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Das weitere Vorgehen sieht wie folgt aus:

Das weitere Vorgehen sieht wie folgt aus: Das PMI Munich Chapter e.v. bietet künftig neben Chapter-Meetings, Stammtischen und dem Kongress PM-Summit nun auch Workshopreihen an. Somit erweitert das Munich Chapter nicht nur sein inhaltliches Informationsangebot

Mehr

Resilienz. Starke Strategien in schwierigen Zeiten. Trainer: xxx

Resilienz. Starke Strategien in schwierigen Zeiten. Trainer: xxx Resilienz Starke Strategien in schwierigen Zeiten Inhalte des Vortrages Was ist Resilienz? Ursprung der Resilienz-Forschungsergebnisse Die 8 Flügel der Resilienz 2 Was ist Resilienz? Begriff stammt aus

Mehr

Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Katharina Wieland Müller / pixelio.de INSIGHTVOICE Einzelarbeit? Katharina Wieland Müller / pixelio.de Insight - Was ist in mir, wie funktioniere ich? Voice - Was will ich ausdrücken, wie mache ich das? Johanna Schuh Insightvoice Einzelarbeit?

Mehr

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung EREV-Forum Luisentahl 29.22.2012 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung Diplom-Psychologe Raphael Hartmann Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut i.a. Inhalt: I. Symptome II. Pathogenese Oder: Wie entwickelt

Mehr

Koedukativer Sportunterricht

Koedukativer Sportunterricht Koedukativer Sportunterricht Grundsätze und Beispiele geschlechterbewussten Unterrichtens Helmut Schmerbitz Wolfgang Seidensticker Die hier dargestellten Ausführungen finden sich z.t. in ausführlicher

Mehr

Zusammensetzung der Grundbedürfnisse

Zusammensetzung der Grundbedürfnisse Grundbedürfnisse Entwicklung in früher Kindheit im Zusammenhang der Interaktionen mit Bezugspersonen, insbesondere die Mutter-Kind-Dyade Befriedigung oder Versagung führen zu Lust- und Unlustgefühlen Gefährdung

Mehr

Umgang mit elektronischen Medien Inhalt:

Umgang mit elektronischen Medien Inhalt: Umgang mit elektronischen Medien Inhalt: 1. Einleitung... 2 2. Leitsätze zum Umgang mit elektronischen Medien im Heizenholz... 2 3. Definitionen/Begriffe... 3 4. Unterstützung bei der Nutzung von Medien...

Mehr

Pädagogisches Konzept. KiBiZ Tagesfamilien

Pädagogisches Konzept. KiBiZ Tagesfamilien Pädagogisches Konzept KiBiZ Tagesfamilien Erweiterte Familien mit individuellem Spielraum Die grosse Stärke der Tagesfamilienbetreuung liegt in der Individualität. KiBiZ Tagesfamilien bieten Spielraum

Mehr

Beratungskonzept. Psychologische Beratung

Beratungskonzept. Psychologische Beratung Beratungskonzept Psychologische Beratung für Einzelpersonen Paartherapie Familientherapie Psychologische Praxis Dr. Alexander Bergert Fasanenweg 35 44269 Dortmund Tel.: 02 31/97 10 10 77 Fax.: 02 31/97

Mehr

Zur Forderung nach Mehr Männern im Mediendiskurs um Jungen als Modernisierungsverlierer

Zur Forderung nach Mehr Männern im Mediendiskurs um Jungen als Modernisierungsverlierer Von anwesenden Frauen und abwesenden Männern Zur Forderung nach Mehr Männern im Mediendiskurs um Jungen als Modernisierungsverlierer Dr. Susann Fegter Goethe Universität Frankfurt Institut für Sozialpädagogik

Mehr

Abenteuer Familie. Workshops und Vorträge. für Eltern. Seminarleiterin. Linda Syllaba LINDA SYLLABA. Beratung_Coaching_Workshops_Vorträge

Abenteuer Familie. Workshops und Vorträge. für Eltern. Seminarleiterin. Linda Syllaba LINDA SYLLABA. Beratung_Coaching_Workshops_Vorträge Abenteuer Familie Workshops und Vorträge für Eltern von Seminarleiterin LINDA SYLLABA 0676 / 477 09 98 syllaba@beziehungshaus.at Seminarleiterin Dipl. Lebensberaterin, Eltern-, Familien- & Paar-Coach Dipl.

Mehr

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus

International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus 1 International werden Ärzte und Forscher immer mehr darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Fragilem-X-Syndrom auch Symptome von Autismus aufweisen. Ob ein Kind mit Fragilem-X-Syndrom auch auf Autismus

Mehr

Kinderrechte stärken!

Kinderrechte stärken! Kinderrechte stärken! Eine Standortbestimmung 1. Präambel nach Janusz Korczak 2. Kinderrechte stärken, Mitbestimmung ermöglichen! für Eltern und Fachkräfte 3. Kinderrechte stärken, Mitbestimmung ermöglichen!

Mehr

Dickes Fell und starke Nerven innere Stärke und psychische Widerstandskraft (Resilienz) entwickeln für Stress, Krisen und Veränderungen

Dickes Fell und starke Nerven innere Stärke und psychische Widerstandskraft (Resilienz) entwickeln für Stress, Krisen und Veränderungen Dickes Fell und starke Nerven innere Stärke und psychische Widerstandskraft (Resilienz) entwickeln für Stress, Krisen und Veränderungen Foto: H.Grötzschel [Übergreifende] Schutzfaktoren von Erzieher/-innen

Mehr

Change Management. Die Welt ändert sich wir auch? Hartmut Vöhringer

Change Management. Die Welt ändert sich wir auch? Hartmut Vöhringer Change Management Die Welt ändert sich wir auch? Hartmut Vöhringer Change Management: Definition Change bedeutet: Wandel Wechsel Veränderung Management bedeutet: Unternehmensführung Organisation Betriebsführung

Mehr

Geschlechterdifferenzen im vorschulischen Bereich und in der Grundschule

Geschlechterdifferenzen im vorschulischen Bereich und in der Grundschule Seite 1 Geschlechterdifferenzen im vorschulischen Bereich und in der Grundschule Prof. Dr. Wilfried Bos München, DEUTSCHLAND HAT ZUKUNFT! hbw Haus der Bayerischen Wirtschaft Seite 2 Anteil weiblicher und

Mehr

Unser pädagogischer Ansatz: die Arbeit mit offenen Gruppen

Unser pädagogischer Ansatz: die Arbeit mit offenen Gruppen Unser pädagogischer Ansatz: die Arbeit mit offenen Gruppen Die Arbeit mit offenen Gruppen ist eine Antwort auf die veränderten Lebensbedingungen von Familien. Durch die heutigen Lebensverhältnisse verschwinden

Mehr

Beratung und Begleitung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen am Beispiel Persönlichkeitsstörungen

Beratung und Begleitung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen am Beispiel Persönlichkeitsstörungen Beratung und Begleitung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen am Beispiel Persönlichkeitsstörungen 1 Persönlichkeitsstörungen Schwierige KlientInnen Umgang mit ihnen wird oft als schwierig erlebt

Mehr

Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen)

Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen) Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen) Vorlesung H14 Werner Wicki 1 Wurzeln der Theorie: Kritik am Behaviorismus Klassische und operante Konditionierung können zentrale Lernprozesse, wie zum Beispiel

Mehr

Pubertät eine spannende Zeit

Pubertät eine spannende Zeit Peter Schipek Mädchen & Jungen wie verschieden sind sie? In vielen Sachbüchern wird uns erklärt, warum Männer nicht nach dem Weg fragen und nicht über ihre Gefühle sprechen und warum Frauen weder logisch

Mehr

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation

Depression. Ursachen der Depression: Probleme in der Entwicklung. Ursachen der Depression: Zusammenfassung. Ursachen und Behandlung - Sozialisation Hans-Werner Stecker Depression Ursachen und Behandlung - Sozialisation zuletzt geändert: 04/2007 Zusammenfassung Erbliche Veranlagung körperliche Faktoren Aktuelle körperliche Erkrankung Aktuelle psychische

Mehr

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz

Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungseinheit Nr. 4: Herausforderndes Verhalten bei Demenz Schulungsziel Zielgruppe Zeitrahmen Schulungsinhalt Teilnehmer kennen die Bedeutung der Kommunikation mit Demenzkranken und wissen, wie Sie

Mehr

Lehrtext. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zentrale Einrichtung Fernstudienzentrum

Lehrtext. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Zentrale Einrichtung Fernstudienzentrum Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Zentrale Einrichtung Fernstudienzentrum Psychologische Gesundheitsförderung für Krankenpflegepersonal Lehrtext Interkulturelle Kommunikation und Interaktion im

Mehr

Spiele und Übungen. Übugen

Spiele und Übungen. Übugen Spiele und Übungen Spiele Übugen und Missverständnisse, Misstrauen und feh- - nikation ist eine wichtige Grundlage für Durch effektive Kommunikation können aus werden. Zwischen Selbstwertgefühl und Kommunikation

Mehr

Was Demenzkranke wahrscheinlich fühlen

Was Demenzkranke wahrscheinlich fühlen Überlegungen zum vermuteten Erleben von Demenzkranken Seite 1/5 Was Demenzkranke wahrscheinlich fühlen Überlegungen zum vermuteten Erleben an Alzheimer (und anderen Demenzen) erkrankter Menschen Wir können

Mehr

Coaching als Führungsaufgabe

Coaching als Führungsaufgabe 1. Coaching ist ein besonderer Teil der Führungsrolle. Der Begriff Coaching stammt aus dem Sport. Die Rolle ähnelt dem eines Trainers. Es geht hier darum einzelne Sportler oder eine Mannschaft zu dauerhaften

Mehr

Hochbegabung. Dipl.-Psych. Astrid Mayer

Hochbegabung. Dipl.-Psych. Astrid Mayer Hochbegabung Dipl.-Psych. Astrid Mayer Definitionen zur Intelligenz STERN (1912) Intelligenz ist die allgemeine Fähigkeit eines Individuums, sein Denken bewusst auf neue Forderungen einzustellen; sie ist

Mehr

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Für Studenten wird es immer wichtiger, schon in jungen Jahren Klarheit über die Karriereziele zu haben und

Mehr

Spracherwerb und Schriftspracherwerb

Spracherwerb und Schriftspracherwerb Spracherwerb und Schriftspracherwerb Voraussetzungen für ein gutes Gelingen Tipps für Eltern, die ihr Kind unterstützen wollen Elisabeth Grammel und Claudia Winklhofer Menschen zur Freiheit bringen, heißt

Mehr

1 Was kann das Buch? Hinweise für Betroffene, Angehörige und Therapeuten. 1.1 Wie kann das Buch Betroffene unterstützen?

1 Was kann das Buch? Hinweise für Betroffene, Angehörige und Therapeuten. 1.1 Wie kann das Buch Betroffene unterstützen? 1 Was kann das Buch? Hinweise für Betroffene, Angehörige und Therapeuten 1.1 Wie kann das Buch Betroffene unterstützen? Viele Menschen, Frauen wie Männer, erleben Tage, an denen sie viel mehr essen, als

Mehr

RESILIENZ die emotionale Stabilität als Schutz in der Krisenbewältigung

RESILIENZ die emotionale Stabilität als Schutz in der Krisenbewältigung 1 RESILIENZ die emotionale Stabilität als Schutz in der Krisenbewältigung VON DER PSYCHISCHEN WIDERSTANDSFÄHIGKEIT KRISEN, TRAUMATA, SCHMERZEN U. VERLETZUNGEN ZU ÜBERWINDEN, DARAN ZU WACHSEN U. STÄRKER

Mehr

Jungen- und Mädchenwelten

Jungen- und Mädchenwelten Tim Rohrmann Jungen- und Mädchenwelten Geschlechterbewusste Pädagogik in der Grundschule AbsolventInnen 2009/2010 nach Abschlussarten und Geschlecht 8% 26% 5% 18% 34% 24% 1% 2% 41% 41% ohne Abschluss Hauptschulabschluss

Mehr

Was lernen Kinder, wenn sie nicht lernen?

Was lernen Kinder, wenn sie nicht lernen? Was lernen Kinder, wenn sie nicht lernen? Zweiter Fachkongress für neue Ganztagsschulen in Baden-Württemberg 1012 Oggi Enderlein Stuttgart, 24.10.2012 Lebensthemen im Alter zwischen etwa 6 und 13 Jahren

Mehr

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung

Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung newsletter 04 / 2010 Das Modell der Systemisch-Lösungsorientierten Beratung Stellen Sie sich vor, es passiert ein Wunder und ihr Problem wurde gelöst, was genau hat sich dann in Ihrem Leben geändert? Die

Mehr

Das Ich-bin-ich-Programm

Das Ich-bin-ich-Programm Das Ich-bin-ich-Programm Selbstwertstärkung im Kindergarten Das Programm basiert auf dem Salutogenese-Modell von Aaron Antonovsky und fördert das Selbstwert- und Zugehörigkeitsgefühl von Kindern. Eine

Mehr

Veränderungsprozesse begleiten- Stolperfallen und Gelingensfaktoren. Kongress: Kompetent in die Berufswahl Stuttgart 12.11.2014

Veränderungsprozesse begleiten- Stolperfallen und Gelingensfaktoren. Kongress: Kompetent in die Berufswahl Stuttgart 12.11.2014 Veränderungsprozesse begleiten- Stolperfallen und Gelingensfaktoren Kongress: Kompetent in die Berufswahl Stuttgart 12.11.2014 Inhalt 1. Woran scheitern Veränderungsprozesse? 2. Grundsätzliche Veränderungstypen

Mehr

Verborgene Kompetenzen entdecken

Verborgene Kompetenzen entdecken Verborgene Kompetenzen entdecken am Arbeitsmarkt t überzeugen euge Beschreiben Sie die Rollen Ihres Lebens, entdecken Sie verborgene Kompetenzen, geben Sie Ihren Kompetenzen die persönliche Note, erkennen

Mehr

Mit Druck richtig umgehen

Mit Druck richtig umgehen Haufe TaschenGuide 107 Mit Druck richtig umgehen von Friedel John, Gabriele Peters-Kühlinger 4. Auflage 2015 Haufe-Lexware Freiburg 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 648 06693 5

Mehr

Emotionale Erste Hilfe für Kleinkinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte

Emotionale Erste Hilfe für Kleinkinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte R Nr.: 1544 Emotionale Erste Hilfe für Kleinkinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte DEM, fotolia. Förderung des Kindeswohls durch körper- und ressourcen-orientierte Methoden DER PARITÄTISCHE HAMBURG

Mehr

Um Ihre Ziele durchzusetzen! Um Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen! Um in Begegnungen mit anderen Ihre Selbstachtung zu wahren!

Um Ihre Ziele durchzusetzen! Um Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen! Um in Begegnungen mit anderen Ihre Selbstachtung zu wahren! Handout 19 Interpersonelle Grundfertigkeiten Einführung Wozu brauchen Sie zwischenmenschliche Skills? Um Ihre Ziele durchzusetzen! Um Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen! Um in Begegnungen mit anderen

Mehr

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion

Betreuender Elternteil. Ko-elterliche Interaktion FAGS-Itemzuordnung (betr) 1/5 Betreuender Elternteil Ko-elterliche Interaktion Elterliche Kommunikation: Es kommt mit meinem Ex-Partner problemlos eine kurze Unterhaltung in entspannter Atmosphäre zustande.

Mehr

Umgang mit Konflikten

Umgang mit Konflikten Umgang mit Konflikten Anleitung zur Selbsthilfe Konflikte werden häufig als krankhafte Erscheinung oder gar als schädliche Störfaktoren angesehen, die es zu vermeiden oder zu verhindern gilt. Diese Haltung

Mehr

Fachtagung Wittlich Sucht und Elternschaft Brigitte Münzel, Fortbildung Supervision Coaching

Fachtagung Wittlich Sucht und Elternschaft Brigitte Münzel, Fortbildung Supervision Coaching Fachtagung Wittlich Sucht und Elternschaft 1 Epidemiologie 14 % der Schwangeren konsumieren gelegentlich Alkohol in der Schwangerschaft (Bergmann et. al. 2007) Alkoholkonsum in der Schwangerschaft gilt

Mehr

Auf der Suche nach dem großen Glück

Auf der Suche nach dem großen Glück Auf der Suche nach dem großen Glück Unsere Glaubenssätze bestimmen, wie wir das Glück erleben Fast jeder von uns hat im Laufe des Lebens erfahren, dass das Glück nicht lange anhält. Ebenso, dass Wunder

Mehr

Eine Heimat für deine Zukunft. Informationen für zukünftige Mitarbeitende

Eine Heimat für deine Zukunft. Informationen für zukünftige Mitarbeitende Eine Heimat für deine Zukunft. Informationen für zukünftige Mitarbeitende Lebensfreude möglich machen. «Der schönste Erfolg bei meiner Arbeit? Wenn mir ein Bewohner ein Lächeln schenkt.» Horst Aberer Mitarbeiter

Mehr

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION BERUFLICHES TRAININGSZENTRUM STUTTGART

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION BERUFLICHES TRAININGSZENTRUM STUTTGART IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN BERUFLICHES TRAININGSZENTRUM STUTTGART SRH BERUFLICHE REHABILITATION IHR WEG ZURÜCK IN DIE ARBEIT: BERUFLICHES TRAINING Wenn eine psychische Erkrankung das Leben

Mehr

Empathie und prosoziales Verhalten

Empathie und prosoziales Verhalten Empathie und prosoziales Verhalten 1. Entwicklungskonzept der Empathie 2. Geschlechterspezifische Unterschiede der Empathie 3. Entwicklungsabhängige Veränderung im prosozialen Verhalten 4. Individuelle

Mehr

Mission Ein Auftrag! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21)

Mission Ein Auftrag! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21) Mission Ein Auftrag! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21) 1 Mission ein Auftrag! Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Changemanagement. Eine Herausforderung für Mitarbeiter und Vorgesetzte

Changemanagement. Eine Herausforderung für Mitarbeiter und Vorgesetzte Changemanagement Eine Herausforderung für Mitarbeiter und Vorgesetzte Arbeit in Zeiten des Wandels Die schnelle und tiefgreifende Veränderung betrieblicher Strukturen und Abläufe ist in den vergangenen

Mehr

Kinder als Opfer häuslicher Gewalt

Kinder als Opfer häuslicher Gewalt Kinder als Opfer häuslicher Gewalt Auswirkungen und Handlungsstrategien Häusliche Gewalt findet zwischen erwachsenen Menschen statt, die in naher Beziehung zueinander stehen oder standen, findet im vermeintlichen

Mehr

TRAININGS- UND SEMINARPROGRAMM

TRAININGS- UND SEMINARPROGRAMM TRAININGS- UND SEMINARPROGRAMM GEWALTPÄVENTION 2013/2014 Für MitarbeiterInnen in sozialen Einrichtungen, Heimen, Kliniken und Notdiensten Seminare, Trainings und Beratung Das Unternehmen Gewaltfrei-Sachsen-Anhalt

Mehr

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben.

Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Um Glück zu haben, musst du ihm eine Chance geben. Du musst offen für das Glück sein, um es zu erfahren und ihm zu begegnen. Und du musst daran glauben, dass du es verdient hast, was da draußen an Positivem

Mehr

Professionell handeln in Gewaltsituationen

Professionell handeln in Gewaltsituationen Professionell handeln in Gewaltsituationen Professional Assault Response Training (PART ) Wolfgang Papenberg Referenten: Anja Appel & Bärbel Ilg-Tatzel W. Papenberg 04/2013 W. Papenberg 03/2013 Warum?

Mehr

Selbst- und Sozialkompetenz bei Lehrern und Schülern

Selbst- und Sozialkompetenz bei Lehrern und Schülern Staatliches Studienseminar GHS Simmern Selbst- und Sozialkompetenz bei Lehrern und Schülern Was bedeutet Soziales Lernen? Soziales Lernen bedeutet für die SchülerInnen in verschiedenen sozialen Formen

Mehr

Familienbrett. Genogramm. Väter unterscheiden. Vaterfunktion. Der unsichtbare Vater? Puppentheater Halle(Saale) Vortrag am 5.

Familienbrett. Genogramm. Väter unterscheiden. Vaterfunktion. Der unsichtbare Vater? Puppentheater Halle(Saale) Vortrag am 5. 2 Der unsichtbare? Puppentheater Halle(Saale) Vortrag am 5.April 2012 Kinder- & Jugendlichenpsychotherapeutin Familienbrett Strukturelle Qualität von Beziehungen sichtbar machen Familiendynamik erkennen

Mehr

Quelle: Reinhard Schmid, Bruno Kägi: Beruflich weiterkommen BIZ Bern-Mittelland, Arbeitsblätter Laufbahnberatung, 2010

Quelle: Reinhard Schmid, Bruno Kägi: Beruflich weiterkommen BIZ Bern-Mittelland, Arbeitsblätter Laufbahnberatung, 2010 Lebenszyklen Quelle: Reinhard Schmid, Bruno Kägi: Beruflich weiterkommen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung BIZ Bern-Mittelland Bremgartenstrasse 37, Postfach, 3001 Bern Telefon 031 633 80 00, biz-bern-mittelland@erz.be.ch

Mehr

Grundlagen. Städtische Kindergärten Sigmaringen

Grundlagen. Städtische Kindergärten Sigmaringen Grundlagen Städtische Kindergärten Sigmaringen 1 Grundlagen für die pädagogische Arbeit in den städtischen Kindergärten Die Kindergärten mit ihrem eigenständigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag

Mehr

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Institut für Soziologie Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Bericht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Das Projekt wurde durchgeführt mit Fördermitteln der Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Mehr

Den Inhalt und die Gestaltung dürfen Sie nicht verändern. Hier gibt es die kostenlose Selbsthypnose-Training-mp3 35 min.

Den Inhalt und die Gestaltung dürfen Sie nicht verändern. Hier gibt es die kostenlose Selbsthypnose-Training-mp3 35 min. Selbsthypnose lernen Die vorliegende Anleitung ist kostenlos und darf kostenlos weiter gegeben werden. Sie dürfen Sie zum kostenlosen Sofortdownload auf Ihrer Internetseite anbieten. Den Inhalt und die

Mehr

Schule für alle? Individuelle Kinder und Institution Schule. Gian Bischoff, Kinderarzt, Altstetten

Schule für alle? Individuelle Kinder und Institution Schule. Gian Bischoff, Kinderarzt, Altstetten Schule für alle? Individuelle Kinder und Institution Schule Gian Bischoff, Kinderarzt, Altstetten Non scholae sed vitae discimus Wir lernen für das Leben und nicht für die Schule Schule für das Leben Aneignung

Mehr

SAFE AUSBILDUNG. Modellprojekt zur Förderung F Bindung zwischen Eltern und Kind im Landkreis Altötting. Januar 2008 bis Januar 2009

SAFE AUSBILDUNG. Modellprojekt zur Förderung F Bindung zwischen Eltern und Kind im Landkreis Altötting. Januar 2008 bis Januar 2009 SAFE SICHERE AUSBILDUNG FÜR ELTERN Modellprojekt zur Förderung F einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kind im Landkreis Altötting tting Januar 2008 bis Januar 2009 Für r Eltern und Alleinerziehende,

Mehr

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12.

Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Jeannette de Roten, elpos Schweiz Chur, 01.12. Was brauchen Eltern von POS/ADHS betroffenen Kinder? Welche Unterstützungen sind wichtig? Welche Unterstützungen sind wirklich wichtig? I. abklären II. aufklären & erklären III. auswählen der Behandlung

Mehr

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION

IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION IHR PARTNER AUF DEM WEG INS BERUFSLEBEN SRH BERUFLICHE REHABILITATION IHR WEG ZURÜCK IN DIE ARBEIT: BERUFLICHES TRAINING Wenn eine psychische Erkrankung das Leben durcheinanderwirft, ändert sich alles:

Mehr

Das Symbiosetrauma. Systemische Therapie im Kontext von Trauma und Bindung. Steyerberg, 11. September 2011. www.franz-ruppert.de

Das Symbiosetrauma. Systemische Therapie im Kontext von Trauma und Bindung. Steyerberg, 11. September 2011. www.franz-ruppert.de Das Symbiosetrauma Systemische Therapie im Kontext von Trauma und Bindung Steyerberg, 11. September 2011 www.franz-ruppert.de 09.09.2011 (c) Prof. Dr. Franz Ruppert 1 Reihe Leben Lernen bei Klett-Cotta

Mehr