Ernährung bei konventioneller Insulintherapie. Dr. med. Friederike Bischof, MPH

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1 Ernährung bei konventioneller Insulintherapie Dr. med. Friederike Bischof, MPH

2 Ernährung bei konventioneller Insulintherapie Verteilung der blutglukosewirksamen KH auf ca. 6 Mahlzeiten am Tag Vermeidung von Blutglukosespitzen durch Verzicht auf schnell resorbierbare KH Zusätzlich blutglukosewirksame Kohlenhydrate vor außergewöhnlicher körperlicher Bewegung und Autofahren Fett, Alkohol und Kalorien beachten!!!

3 Schulung bei Insulintherapie Erkennen der KH in der täglichen Kost Richtige BE-Schätzung pro Mahlzeit Kenntnis der BZ-Effekte verschiedener KH Verzicht auf Alkohol wegen Unberechenbarkeit +BE-Korrektur bei körperlicher Aktivität oder Autofahren -BE-Korrektur bei erhöhten präprandialen Werten +BE-Korrektur bei drohender Unterzuckerung +BE-Korrektur bei der Spätmahlzeit

4 Stellungnahme zum praktischen Umgang mit KH-Austauscheinheiten Die Austauscheinheiten BE, KHE und KE sind nicht als Berechnungseinheiten, sondern als Schätzeinheiten zur praktischen Orientierung für insulinbehandelte Diabetiker anzusehen. Lebensmittelportionen, die g verwertbare KH enthalten, können gegeneinander ausgetauscht werden. Nach praktischer Erfahrung entsprechen solche Lebensmittelportionen praktikablen Größen. Das Einschätzen der Portionen kann orientiert an Küchenmaßen erfolgen. Diabetologie-Informationen, Ausschuß Ernährung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, Heft 2 (1993)

5 Grundnährstoffe: Kohlenhydrate Kohlenhydrate liefern dem Körper schnell verfügbare Energie Kohlenhydrate sind vor allem enthalten in: Zuckerstoffen, Süßigkeiten Obst und Früchten Getreideprodukten: Mehl, Grieß, Mais, Reis Brot, Kuchen, Nudeln Kartoffeln Milch, Joghurt, Kefir, Buttermilch, Dickmilch 1 Gramm Kohlenhydrate enthält 4 kcal

6 Verschiedene Zucker und Stärke Traubenzucker (Glukose) Fruchtzucker (Fruktose) Haushaltszucker (Saccharose) Malzzucker (Maltose) Milchzucker (Laktose) Stärke (Mehrfachzucker)

7 Empfehlung bei Diabetes mellitus Nur Insulinspritzende Diabetiker müssen Kohlenhydrate berechnen (BE, KE, KHE) und mit der Insulindosis verrechnen Nicht-insulinspritzende Diabetiker sollen vor allem auf Fett und Kalorien achten Mahlzeiten sollen über den Tag verteilt werden (6 Mahlzeiten statt 3 Hauptmahlzeiten) Verzicht auf Zucker, Süßigkeiten und Alkohol

8 Kohlenhydratberechnung Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel erhöhen den Blutzucker und müssen als blutzuckererhöhend berechnet werden Die Schätzeinheit BE / KE / KHE erleichtert es, den Kohlenhydratgehalt der Nahrungsmittel richtig einzuschätzen und die Insulindosis darauf abzustimmen Nur insulinpflichtige Diabetiker müssen den Kohlenhydratgehalt der Nahrung berechnen! 1 BE / KE / KHE sind g Kohlenhydrate

9 Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel, die den Blutzucker erhöhen: Getreide und Getreideprodukte (alles aus Mehl, z.b. Brot) Reis, Nudeln, Mais, Grieß Kartoffeln Obst, Früchte Milch, Joghurt, Kefir, Dickmilch, Buttermilch Zucker: Traubenzucker, Fruchtzucker, Milchzucker, Haushaltszucker, Malzzucker Honig, Zuckeraustauschstoffe (z.b. Sorbit)

10 Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel, die den Blutzucker nur gering erhöhen: Hülsenfrüchte: Bohnen, dicke Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen, Sojabohnen Nüsse: Haselnüsse, Mandeln, Erdnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Kokosnuss Kerne und Samen: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen

11 Kohlenhydratarme Nahrungsmittel, die den Blutzucker nicht erhöhen: Salat: Kopfsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Rauke, Gurke, Tomate, Zwiebeln, Radieschen... Pilze: Champignons, Pfifferlinge, Austernpilze, Steinpilze, Morcheln... Gemüse: Auberginen, Blumenkohl, Fenchel, Paprika, Rote Beete, Kohl, Möhren, Sauerkraut, Zucchini... Ausnahme: Mais!

12 1 BE Brot

13 1 BE Obst

14 1 BE Beilagen

15 1 BE Milchprodukte

16 Süßigkeiten 1 BE 2 BE

17 Nicht als BE berechnen

18 BE-Berechnung Wie viele Kalorien entsprechen welcher BE-Anzahl? 2100 kcal davon 50% KH : kcal KH haben 4,2 kcal/g : 4,2 250 g KH 1 BE ist 12 g KH : BE Faustregel: kcal 2 Nullen streichen BE

19 BE Verteilung über den Tag Morgens : mittags : abends = 1:1:1 Hauptmahlzeit : Zwischenmahlzeit = 2:1/3:2 Beispiel: 18 BE 6:6:6 4:2 6 BE morgens 4 BE 1.Frühstück 2 BE 2. Frühstück 6 BE mittags 4 BE Mittagessen 2 BE zum Kaffee 6 BE abends 4 BE Abendessen 2 BE Spätmahlzeit

20 Die Ernährung muß an die Bedürfnisse des Patienten angepaßt werden!

21 Anamnese 1. Frühstück 2 Brötchen 4 BE 2. Frühstück --- Mittagessen 3 Kartoffeln 3 BE Kaffee --- Abendessen 1 Brötchen 1 Apfel Spätmahlzeit BE

22 Neuer BE-Plan 1. Frühstück 2 BE 1 Scheibe 1 Brötchen Graubrot 2. Frühstück 1 BE 1 Glas Milch 1 Apfel Mittagessen 3 BE 6 EL Reis 3 Kartoffeln Kaffee 1 BE ½ Banane 1 Apfelsine Abendessen 2 BE 2 Kartoffeln 1 Scheibe Graubrot Spätmahlzeit 1 BE ½ Brötchen 1 Scheibe Toast

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24 Glykämischer Index Verschiedene Kohlenhydrate erhöhen den Blutzucker unterschiedlich schnell Zucker sind schneller als Stärke Zuckeraustauschstoffe sind langsamer als Zucker Je gekochter und breiiger das Nahrungsmittel, desto schneller der Blutzuckeranstieg Ballaststoffe und Fett bremsen

25 Glykämischer Index Zucker schießt ins Blut Weißmehl strömt ins Blut Obst fließt ins Blut Milch tropft ins Blut Vollkorn schleicht ins Blut Gemüse sickert ins Blut

26 Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

27 Zuckeraustauschstoffe Zuckeraustauschstoffe sind natürlich süße Stoffe, die im Gegensatz zu den Süßstoffen Energie enthalten: Fruchtzucker Isomalt (E 953) Lactit (E 966) Maltit (E 965) Mannit (E 421) Sorbit (E 420) Xylit (E 967)

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29 Süßstoffe Süßstoffe sind keine Kohlenhydrate. Sie werden synthetisch hergestellt. Sie besitzen eine hohe Süßkraft, jedoch fast keinen Nährwert und erhöhen den Blutzucker nicht. Acesulfam K (E 950) 200 x Aspartam (E 951) 200 x Cyclamat (E 952) 50 x Saccharin (E 954) 500 x Thaumatin (E 957) 2500 x Neohespiridin DC (E 959) 1000 x

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32 Diabetikerprodukte sind nicht sinnvoll!

33 Diabetikerprodukte Sind unverhältnismäßig teuerer Haben ebenso viele Kalorien wie normale Produkte Enthalten ebenso viel Zucker, allerdings ist Haushaltszucker durch Fruktose oder Sorbit o.ä. ersetzt Können Durchfall und Blähungen verursachen Enthalten als Süßigkeiten meist Fett, das ohnehin die Resorption verzögert Ausnahme: Diabetikermarmelade mit Fruktose

34 Alkoholfreie Getränke nicht blutzuckererhöhend Mineralwasser, Kaffee und Tee ohne Zucker, Diätlimonade, Diabetikerlimonade, Cola light blutzuckererhöhend Milch, Buttermilch, Gemüsedrinks, Fruchtsaft, Fruchtnektar, Diätfruchtsaftgetränke, alkoholfreies Bier rasch blutzuckererhöhend Limonade, Cola, Malzbier, Kaffee und Tee mit Zucker, Eistee Unbegrenzt erlaubt Zu berechnen Zu vermeiden

35 Alkoholische Getränke kohlenhydrathaltig Liköre, Wein (süß, halbtrocken, lieblich), Sekt (süß, halbtrocken, trocken), Bier (Weizen, Pils, Helles, Export, Kölsch, Alt, Bock) wenig kohlenhydrathaltig Light-Bier, trockene Weine (gelbes Weinsiegel), Sekt extra trocken kohlenhydratfrei Schnaps, Whiskey, Obstler, Korn, Weinbrand, Aquavit, Ouzo, Metaxa, Cognac

36 Umgang mit Alkohol Alkohol ist ein Genussmittel, kein Nahrungsmittel Kaloriengehalt beachten (7 kcal/g) Nie für alkoholische Getränke Insulin spritzen Hypoglykämiegefahr beachten! Nicht als BE anrechnen Höchstmenge pro Tag: 20 g

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41 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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